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Schnittstellen: Dell Technologiehandbuch

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Schnittstellen

Dell™ Technologiehandbuch

  USB-Schnittstelle

  IEEE 1394 Schnittstelle

  RS232 serielle Schnittstelle

  Parallele Schnittstelle

  eSATA Port

  Modem

  Ethernet-Schnittstelle

  Tastatur- und Mausanschluss (PS2)

  VGA-Anschluss

  DVI-I Anschluss

  S-Video-TV-Ausgangsanschluss

  Komponenten-Video

  Mischsignal-Video

  HDMI-Schnittstelle

  DisplayPort™

  S/PDIF Port (Coaxial RCA)

  S/PDIF-Schnittstelle (Toslink)

  Audio-Schnittstellen



USB-Schnittstelle

Der Universal Serial Bus (USB) ist ein externer Busstandard, der im Falle von USB 2.0 Datenübertragungsraten von 480 Mbit/s unterstützt. Mit USB können Sie mit einer einzigen standardisierten Methode zahlreiche Geräte an Ihren Computer anschließen. USB unterstützt zudem Plug-and-Play und Hot-Swapping.

Der USB-Standard verwendet A- und B-Stecker, um Verwechslungen zu verhindern:

  • Ein A-Stecker führt zum Computer hin.

  • Ein B-Stecker führt vom Computer weg und dient zum Anschluss einzelner Geräte.

Stift

Signal

1

USB5V+

2

USBP–

3

USBP+

4

GND


IEEE 1394 Schnittstelle

Wie USB ist IEEE 1394 ein Protokoll für die serielle Datenübertragung, welches Hot-Swapping unterstützt. Die USB 2.0-Technologie unterstützt nur Geschwindigkeiten bis zu 480 Mbit/s, IEEE 1394b dagegen bis zu 800 Mbit/s. IEEE 1394 wird vorzugsweise für Anwendungen mit einer hohen Bandbreite verwendet, wie für die Verbindung digitaler Videokameras und externer Festplatten.

Stift

Signal

1

TPB–

2

TPB+

3

TPA–

4

TPA+


RS232 serielle Schnittstelle

Eine serielle Schnittstelle ist eine serielle physikalische Schnittstelle, die jeweils ein Bit hin bzw. her überträgt. Eine serielle Schnittstelle wird normalerweise mit RS-232 standardmäßiger Hardware identifiziert. So verwenden u.a. Geräte, wie DFÜ-Modems, Drucker und serielle Mäuse normalerweise eine serielle Schnittstelle.

Stift

Signal

1

CD

2

RD

3

TD

4

DTR

5

SG

6

DSR

7

RTS

8

CTS

9

RI


Parallele Schnittstelle

Bei der Datenübertragung über eine parallele Schnittstelle werden jeweils 8 Bits (1 Byte) übertragen. Die Übertragung erfolgt parallel - im Gegensatz zur seriellen Schnittstelle, bei der die Bits nacheinander übertragen werden. Eine parallele Schnittstelle wird auch als Drucker- oder Centronics-Schnittstelle bezeichnet und wird normalerweise für Drucker eingesetzt.

Stift

Signal

Stift

Signal

1

/STROBE

14

/AUTOFD

2

D0

15

/ERROR:

3

D1

16

INIT#

4

D2

17

/SELIN

5

D3

18

GND

6

D4

19

GND

7

D5

20

GND

8

D6

21

GND

9

D7

22

GND

10

/ACK

23

GND

11

BUSY

24

GND

12

PE

25

GND

13

SEL

 

 


eSATA Port

SATA (Serial Advanced Technology Attachment) ist ein hauptsächlich für den Datenaustausch zwischen Prozessor und Festplatte und optischen Laufwerken entwickelter Datenbus.

Externe SATA- oder eSATA-Benutzer können bis zu 2 Meter lange abgeschirmte Kabel einsetzen, um die Vorteile zu nutzen, welche die SATA-Schnittstelle bei der Speicherung aufweist. eSATA stellt mehr Leistung bereit als die vorhandenen Lösungen. So ist eSATA 6 Mal schneller als die vorhandenen externen Speicherlösungen (USB 2.0 und 1394) und kann unter Spannung eingesteckt werden (hot pluggable).

eSATA wird üblicherweise für die externe Direct Attached Storage für Notebooks, Desktops, Unterhaltungselektronik und Eingangsserver verwendet.

Stift

Signal

1

GND

2

DR+

3

DR-

4

GND

5

DT+

6

DT-

7

GND


Modem

Eine Modemschnittstelle verwendet ein internes Modem mit einer Telefonleitung. Ein Modem dient zur Verbindung eines Computers mit dem Internet, indem es Daten über die Telefonleitung an einen Internet Service Provider (ISP) sendet.

Üblicherweise befinden sich zwei Modem-Schnittstellen nebeneinander. Die eine als Leitung (oder mit einem Leitungssymbol) identifizierte Schnittstelle ist mit dem Telefonleitungsanschluss verbunden. Die andere als Telefon (oder mit einem Telefonsymbol) identifizierte kann wahlweise mit dem Festtelefon verbunden werden, wenn Sie diese gleichzeitig am gleichen Anschluss verwenden möchten.

Diese Schnittstellen sind nicht vorhanden, wenn Ihr Computer nicht über ein internes Modem verfügt. Es kann zudem u.U. eine Ethernet-Schnittstelle vorhanden sein. Siehe Ethernet-Schnittstelle. Diese ähnelt einer Modem-Schnittstelle, ist jedoch breiter.

Stift

Signal

1

R-

2

T+


Ethernet-Schnittstelle

Eine Ethernet-Schnittstelle verwendet einen Twisted-Pair-Anschluss für Networking und eine schnellere Internetverbindung.

Das in diesen Anschluss eingesteckte Kabel kann entweder zu einem Netzwerk-Hub (eine Abzweigdose, in der viele Kabel zusammen verdrahtet werden können) direkt zu einem Kabel- oder DSL-Modem oder einem Internet-Gateway führen, welches eine schnelle Internetverbindung für mehrere Computer bereitstellt.

Je nach der Netzwerkkarte im Computer kann die Datenübertragungsgeschwindigkeit entweder 10 Mbit/s, 100 Mbit/s oder 1000 Mbit/s betragen. Beim Gebrauch blinken die Leuchtanzeigen auf diesen Geräten.

Die ACT-Leuchtanzeige blinkt, wenn von dem Anschluss Daten an das Netzwerk geschickt werden oder vom Netzwerk eingehen. Die 10- oder 100-Leuchtanzeige zeigt die Übertragungsgeschwindigkeit an. 10 bedeutet, dass sie 10 Megabit pro Sekunde, 100, dass sie 100 Megabit pro Sekunde beträgt.

Stift

Ethernet 10/100 Base -T Signal

Stift

Gigabit Ethernet Signal

1

Senden +

1

Senden/Empfangen 0 +

2

Senden

2

Senden/Empfangen 0 –

3

Empfangen +

3

Senden/Empfangen 1 +

4

NU

4

Senden/Empfangen 2 +

5

NU

5

Senden/Empfangen 2 –

6

Empfangen –

6

Senden/Empfangen 1 –

7

NU

7

Senden/Empfangen 3 +

8

NU

8

Senden/Empfangen 3 –


Tastatur- und Mausanschluss (PS2)

Der 1987 von IBM eingeführte PS/2-Standard steht für Personal System/2. In den PS/2-Anschluss wird üblicherweise eine Tastatur oder Maus eingesteckt.

Stift

Signal

1

Tastatur-/Mausdaten

2

(Reserviert)

3

Masse

4

Tastatur-/Mausspannung (+5 V)

5

Tastatur/Maus Uhr

6

(Reserviert)


VGA-Anschluss

Der Video Graphics Array (VGA)-Anschluss unterstützt die grundlegende Grafik-Hardware, bis ein gerätespezifischer Treiber in den Computer geladen wird.

Stift

Signal

Stift

Signal

1

ROT Video

9

DDC 5V+

2

GRÜN Video

10

SYNC GND

3

BLAU Video

11

MONITOR_DETECT–

4

NC

12

DDC_DATA (SDA)

5

GND

13

Horizontal SYNC

6

ROT Video GND

14

Vertical SYNC

7

GRÜN Video GND

15

DDC_CLK (SCL)

8

BLAU Video GND

 

 


DVI-I Anschluss

DVI-I (Digital Video Interface-Integrated) ist eine Schnittstelle für digitales Video mit Integration analoger Video-Signale in einem einzigen Kabel. Dieses kann entweder digitale an digitale oder analoge an analoge Signale versenden, jedoch nicht digitale an analoge oder analoge an digitale. Wenn Ihre Videokarte über eine DVI-I-Schnittstelle verfügt, können Sie die meisten DVI-D (Digital Video Interface-Digital) oder DVI-A (Digital Video Interface-Analogue) Geräte anschließen, ohne hierfür einen gesonderten Adapter zu benötigen.

Stift

Signal

Stift

Signal

1

TMDS DATA2–

13

TMDS DATA3+

2

TMDS Data 2+

14

+5 V

3

TMDS DATA2/4 SHLD

15

GND (FOR +5V)

4

TMDS DATA4–

16

HOT PLUG-ERKENNUNG

5

TMDS DATA4+

17

TMDS DATA0–

6

DDC CLK

18

TMDS Data 0+

7

DDC Data

19

TMDS DATA0/5 SHLD

8

ANALOG VERT SYNC

20

TMDS DATA5–

9

TMDS DATA1–

21

TMDS DATA5+

10

TMDS Data 1+

22

TMDS CLK SHLD

11

TMDS DATA1/3 SHLD

23

TMDS CLK+

12

TMDS DATA3–

24

TMDS CLK–


S-Video-TV-Ausgangsanschluss

SUPER Video (S-Video), auch bekannt als Y/C, ist ein analoges Video, das die Videodaten als zwei Signale überträgt: Luminanz (Helligkeit) und Chrominanz (Farbe). S-Video unterstützt ein Standard-Definition-Video, überträgt jedoch kein Audio über das gleiche Kabel. S-Video liefert bei Einsatz einer sauberen DVD-Quelle scharfe Bilder. S-Video wird üblicherweise für Unterhaltungs-TVs, DVD-Player, hochqualitative Videokassettenrekorder, digitale TV-Empfänger, DVRs und Spielkonsolen verwendet.

Mischsignal-Video überträgt Bildinformationen (schlechterer Qualität) als ein einziges Signal.

S-Video

Stift

Signal

1

GND

2

GND

3

LUMA

4

CHROMA

Mischsignal

Stift

Signal

5

GND

6

CVBS

7

NC


Komponenten-Video

Komponenten-Video besteht aus drei Signalen.

Das erste ist das Luminanz-Signal, welches die Helligkeits- oder Schwarz-Weiß-Informationen im Original RGB (rot, grün, blau)-Signal anzeigt. Dieses wird als die Y-Komponente bezeichnet.

Das zweite und dritte Signal werden als die Farbabweichungssignale bezeichnet, welche die Menge von blauen und roten Signalen im Vergleich zur Luminanz anzeigen. Die blaue Komponente ist Y-B, die rote Y-R. Grün wird nicht als gesondertes Signal gesendet, da es aus der Kombination von Y, Y-B und Y-R abgeleitet werden kann.

Komponenten-Video-Eingaben sind auf modernen Fernsehern und DVD-Spielern der gehobenen Klasse verfügbar, wobei eine Signalqualität bereitgestellt wird, die der früherer Systeme, wie u.a. RF, Mischsignal, überlegen ist.



Stift

Signal

Rot

Y-R (Pr)

Blau

Y-B (Pb)

Grün

Y


Mischsignal-Video

Mischsignal-Video ist eine Schnittstelle für das Senden und Empfangen eines analogen Videosignals. Hierbei werden verschiedene Signale vermischt: LUMA, CHROMA und SYNC (zusammen bezeichnet als CVSB oder Mischsignal Video Blanking und Sync). LUMA stellt die Helligkeit oder Luminanz des Bildes dar und die Synchronisierung oder SYNC-Impulse. CHROMA überträgt die Farbinformationen.

Die Mischsignal-Video-Schnittstelle dient normalerweise für den Anschluss eines VHS-, DVD-Players oder einer Spielkonsole an einen Fernseher.



Mischsignal

Stift

Signal

1

GND

2

CVBS


HDMI-Schnittstelle

High-Definition Multimedia Interface (HDMI) PORT ist eine kompakte Audio-/Video-Schnittstelle für die Übertragung unkomprimierter digitaler Datenströme.

HDMI überträgt über ein einziges Kabel PC- oder TV-Videoformate, wie Standard-, optimiertes und Hochdefinitionsvideo sowie bis zu 8 Kanäle digitalen Audios. HDMI ist unabhängig von den unterschiedlichen Digital-TV-Standards.

HDMI dient für den Anschluss von digitalen Audio-/Videoquellen, wie Blu-ray Disc Player, Set-Top-Boxes, PCs und Videospielkonsolen an kompatible digitale Audiogeräte, Computerbildschirme und Digitalfernseher.



Stift

Signal

Stift

Signal

1

TMDS Data 2+

11

TMDS Clock Shield

2

TMDS Data 2 Shield

12

TMDS Clock–

3

TMDS Data2–

13

CEC

4

TMDS Data 1+

14

Reserved (N.C. on device)

5

TMDS Data 1 Shield

15

SCL

6

TMDS Data1–

16

SDA

7

TMDS Data 0+

17

DDC/CEC Ground

8

TMDS Data 0 Shield

18

+5 V (max 50 mA)

9

TMDS Data0–

19

Hot-Plug-Erkennung

10

TMDS Clock+

 

 


DisplayPort™

DisplayPort ist ein durch die Video Electronics Standards Association (VESA) genormter universeller Verbindungsstandard für die Übertragung von Bild- und Tonsignalen. Hierbei handelt es sich um eine neue lizenzfreie digitale Audio-/Video-Verbindung, die vor allem zwischen einem Computer und seinem Monitor oder einem Computer und einem Heimkino eingesetzt wird. Weitere Informationen finden Sie unter DisplayPort™ - Funktionen und Vorzüge.



Stift

Signal

Stift

Signal

1

ML_Lane 0(p)

11

GND

2

GND

12

ML_Lane 3(n)

3

ML_Lane 0(n)

13

GND

4

ML_Lane 1(p)

14

GND

5

GND

15

AUX_CH(p)

6

ML_Lane 1(n)

16

GND

7

ML_Lane 2(p)

17

AUX_CH(n)

8

GND

18

Hotplug

9

ML_Lane 2(n)

19

DP_PWR Return

10

ML_Lane 3(p)

20

DP_PWR


S/PDIF Port (Coaxial RCA)

Sony/Philips Digital Interconnect Format (S/PDIF) ist eine serielle Schnittstelle für die Übertragung digitaler Audiosignale von CD- und DVD-Spielern an Verstärker und Fernseher.

S/PDIF verwendet ein asymmetrisches 75 Ohm Koaxialkabel mit einer Länge bis zu 10 Metern mit Koaxial-RCA-Steckern oder Glasfaser mit einem Toslink (Toshiba Link)-Stecker.

ANMERKUNG: Unterschiede zwischen den über Glasfaser- oder Koaxial-S/PDIF-Stecker übertragenen Signalen bestehen nicht - beide übertragen genau die gleichen Informationen.

S/PDIF wird üblicherweise für die Übertragung von PCM oder Dolby Digital 5.1 verwendet, unterliegt jedoch keiner Sampling-Rate oder einem Audio-Standard.




S/PDIF-Schnittstelle (Toslink)

Toslink bezieht sich normalerweise auf die optische Version von S/PDIF.

ANMERKUNG: Unterschiede zwischen den über Glasfaser- oder Koaxial-S/PDIF-Stecker übertragenen Signalen bestehen nicht -beide übertragen genau die gleichen Informationen.




Audio-Schnittstellen



Schnittstelle

Signal

Verbindung

1

Leitungseingangs-anschluss

Am (blauen) Leitungseingangsanschluss können Sie ein Aufnahme-/Wiedergabegerät anschließen, beispielsweise einen Kassettenrecorder, einen CD-Spieler oder einen Videorecorder.

Bei Computern mit einer Soundkarte muss der Anschluss auf der Karte verwendet werden.

2

Leitungsausgang/ Kopfhörerstecker

Verwenden Sie den (grünen) Leitungsausgangsanschluss, um Kopfhörer und Lautsprecher mit eingebautem Verstärker anzuschließen.

3

Mikrofonanschluss

Verwenden Sie den (rosafarbenen) Mikrofonanschluss, um ein PC-Mikrofon für Stimm- oder Musikeingabe für ein Sound- oder Telefonieprogramm anzuschließen.

4

Side-Surround-Sound-Anschluss

Verwenden Sie den (silberfarbenen) Side-Surround-Anschluss für zusätzliche Lautsprecher.

5

Rückseitige Surround-Ausgabe

Verwenden Sie den (schwarzen) Surround-Sound-Anschluss, um mehrkanalfähige Lautsprecher anzuschließen.

6

Mittlere LFE-Surround-Ausgabe

Verwenden Sie den (orangefarbenen) Subwoofer-Anschluss für einen einzelnen Subwoofer.

ANMERKUNG: Der LFE-Audiokanal (Low Frequency Effects) von digitalen Surround-Sound-Systemen überträgt nur niedrige Frequenzen von 80 Hz und darunter. Mit dem LFE-Kanal wird ein Subwoofer angesteuert, um extrem tiefe Bässe zu erzeugen. Bei Systemen ohne Subwoofer lassen sich die LFE-Informationen im Surround-Sound-Setup auf die Hauptlautsprecher umleiten.


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