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Festplattenlaufwerke und Datenträger: Dell Technologiehandbuch

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Festplattenlaufwerke und Datenträger

Dell™ Technologiehandbuch

  Auf der Festplatte Platz schaffen

  Solid-State Drive (SSD)

  Installation von Treibern für Medien-Laufwerke

  Probleme mit Laufwerken

  Arbeiten mit RAID



Auf der Festplatte Platz schaffen

Microsoft® Windows Vista® reserviert rund 1 GB auf einer Festplatte für Betriebssystemfunktionen, der restliche Platz kann für andere Standardvorgänge genutzt werden.

Wenn Sie ermitteln möchten, wie viel Festplattenspeicher für Standardvorgänge verfügbar ist, klicken Sie auf Start ® Computer. Eine Liste der Laufwerke und Speichergeräte erscheint. Der freie Platz in Laufwerk C (Festplattenlaufwerk) wird angezeigt.

Shadow-Speicher

Der Shadow-Speicher ist Platz auf der Festplatte, der für eine Systemwiederherstellung vorgesehen ist (siehe Verwenden der Systemwiederherstellung von Microsoft® Windows®).

So bestimmen Sie die Festplattenspeichergröße für den Shadow-Speicher:

  1. Klicken Sie auf Start ® Alle Programme® Zubehör.

  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Eingabeaufforderung.

  3. Klicken Sie auf Als Administrator ausführen.

  4. Wenn ein Bestätigungsfenster erscheint, klicken Sie auf Fortsetzen.

  5. Geben Sie folgenden Befehl ein:

vssadmin list shadowstorage.

  1. <Eingabe> drücken.

In der Eingabeaufforderung wird der vom Shadow-Speicher verwendete Speicherplatz angezeigt.

Reduzieren des vom Shadow-Speicher verwendeten Festplattenspeichers

  1. Klicken Sie auf Start ® Alle Programme® Zubehör.

  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Eingabeaufforderung.

  3. Klicken Sie auf Als Administrator ausführen.

  4. Wenn ein Bestätigungsfenster erscheint, klicken Sie auf Fortsetzen.

  5. Geben Sie folgenden Befehl ein:

vssadmin resize shadowstorage /On=C: /Maxsize=[die maximale für den Shadow-Speicher bewilligte Speichergröße]

  1. <Eingabe> drücken.

  2. Klicken Sie auf Start ® Computer® Lokales Laufwerk (C:), um zu bestätigen, dass dem Shadow-Speicher weniger Speichergröße zugeordnet wurde.

ANMERKUNG: Siehe „Hilfe und Support von Windows“ für Informationen zu optimalen und minimalen Speichergrößen für diesen Speicherbereich.

Solid-State Drive (SSD)

Ein Solid-State Drive (SSD) ist ein Speichermedium, das einen Festkörperspeicher für die persistente Speicherung von Daten verwendet. Festkörper ist ein Begriff aus der Elektrotechnik für elektronische Schaltkreise, die ausschließlich aus Halbleitern bestehen, während Festplatten ein magnetisches Speichermedium verwenden.

Im Gegensatz zu Flash-basierten Speicherkarten emuliert ein SSD ein Festplattenlaufwerk, wodurch dieses ohne weiteres in den meisten Anwendungen ausgetauscht werden kann. Ein SSD mit SRAM (Static Random Access Memory) oder DRAM (Dynamic Random Access Memory) statt einem Flash-Speicher wird häufig als RAM-Laufwerk bezeichnet.


Installation von Treibern für Medien-Laufwerke

Ein Treiber ist ein Programm, das Ihr Datenträgerlaufwerk steuert. In folgenden Fällen muss eventuell ein Treiber installiert werden:

  • Aktualisieren des Betriebssystems

  • Neu Installieren des Betriebssystems

  • Anschließen oder Installieren eines neuen Geräts

HINWEIS: Sie müssen mit Administratorrechten angemeldet sein, um die in diesem Abschnitt angeführten Vorgänge ausführen zu können.

So stellen Sie fest, ob ein Gerätetreiber die Ursache eines Geräteproblems ist

  1. Klicken Sie auf Start  und anschließend mit der rechten Maustaste auf Computer.

  2. Klicken Sie auf Eigenschaften® Geräte-Manager.

  3. Wenn ein Bestätigungsfenster erscheint, klicken Sie auf Fortsetzen.

  4. Überprüfen Sie, ob ein Gerät in der Liste mit einem Ausrufezeichen (einem gelben Kreis mit einem [!]) auf dem Gerätesymbol gekennzeichnet ist.

Befindet sich neben dem Gerätenamen ein Ausrufezeichen, müssen Sie den Treiber u.U. erneut installieren oder aktualisieren.

Ersetzen eines Treibers mit einer vorherigen Version des Treibers

Tritt nach der Installation oder Aktualisierung eines Treibers ein Problem auf, verwenden Sie den vorherigen Treiber von Windows.

  1. Klicken Sie auf Start  und anschließend mit der rechten Maustaste auf Computer.

  2. Klicken Sie auf Eigenschaften® Geräte-Manager.

  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Geräte, für die ein neuer Treiber installiert wurde, und anschließend auf Eigenschaften.

  4. Klicken Sie auf die Registerkarte Treiber ® Vorheriger Treiber.

Kann das Problem durch ein Zurücksetzen des Gerätetreibers nicht behoben werden, verwenden Sie die Funktion zur Systemwiederherstellung (siehe Verwenden der Systemwiederherstellung von Microsoft® Windows®), um Ihren Computer in den Betriebszustand vor der Installation des neuen Treibers zurückzuversetzen.

Verwenden der Drivers and Utilities-Datenträger zur Neuinstallation eines Treibers

  1. Während der Windows-Desktop angezeigt wird, legen Sie die Drivers and Utilities-Medien ein.

Wenn Sie die Drivers and Utilities -Datenträger zum ersten Mal verwenden, fahren Sie mit Schritt 2 fort. Andernfalls fahren Sie mit Schritt 5 fort.

  1. Wenn das Installationsprogramm auf den Drivers and Utilities- Datenträger startet, folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm.

  2. Wenn das Fenster InstallShield-Assistent beendet angezeigt wird, nehmen Sie die Drivers and Utilities -Datenträger heraus, und klicken Sie auf Fertig stellen, um den Computer neu zu starten.

  3. Sobald der Windows-Desktop angezeigt wird, legen Sie den Drivers and Utilities-Datenträger wieder ein.

  4. Klicken Sie im Fenster Herzlichen Glückwunsch zum Kauf Ihres Dell Systems! auf Weiter.

In einer Meldung wird angezeigt, dass die Steuerungssoftware des Drivers and Utilities-Datenträgers die Hardware Ihres Computers prüft.

Die vom Computer verwendeten Treiber werden automatisch im Fenster Eigene Treiber - Die Drivers and Utilities -Medien haben diese Systemkomponenten erkannt angezeigt.

HINWEIS: Die Treiber für zusätzlich installierte Geräte sind u.U. nicht auf den Drivers and Utilities-Datenträgern enthalten. Suchen Sie die Informationen über den Treiber für dieses Gerät in der im Lieferumfang des Geräts enthaltenen Dokumentation.

  1. Klicken Sie auf den Treiber, der neu installiert werden soll, und befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm.

Einen Treiber manuell neu installieren

  1. Laden Sie den Treiber für dieses Gerät in Ihr Laufwerk herunter.

  2. Klicken Sie auf Start  und anschließend mit der rechten Maustaste auf Computer.

  3. Klicken Sie auf Eigenschaften® Geräte-Manager.

  4. Doppelklicken Sie auf den Typ des Geräts, für das Sie einen Treiber installieren möchten (z. B. Audio oder Video).

  5. Doppelklicken Sie auf den Namen des Geräts, für das Sie den Treiber installieren möchten.

  6. Klicken Sie auf die Registerkarte Treiber® Treiber aktualisieren® Auf dem Computer nach Treibersoftware suchen.

  7. Klicken Sie auf Durchsuchen, um zu dem Verzeichnis zu wechseln, in das zuvor die Treiberdateien kopiert wurden.

  8. Wenn der Name des entsprechenden Treibers angezeigt wird, klicken Sie auf den Treibernamen® OK® Weiter.

  9. Klicken Sie auf Fertig stellen und starten Sie den Computer neu.

HINWEIS: Die Dell Support-Website unter support.dell.com und Ihre Drivers and Utilities-Datenträger zeigen die Treiber für Dell Computer. Wenn Treiber installiert werden, die von anderen Quellen stammen, arbeitet der Computer möglicherweise nicht ordnungsgemäß.


Probleme mit Laufwerken

VORSICHT: Bevor Sie gemäß den in diesem Abschnitt beschriebenen Anleitungen verfahren, lesen Sie zunächst die Sicherheitshinweise in der entsprechenden Dokumentation im Lieferumfang Ihres Computers.

Sicherstellen, dass Microsoft Windows das Laufwerk erkennt — Klicken Sie auf Start® Mein Arbeitsplatz. Ist der Treiber nicht aufgeführt, setzen Sie sich bitte mit Dell in Verbindung (siehe Kontaktaufnahme mit Dell).

Testen Sie das Laufwerk —

  • Legen Sie eine andere Diskette, CD, DVD oder Blu-ray Disc® (BD) ein, um die Möglichkeit eines Defekts an Original-Medien auszuschließen.

  • Legen Sie einen startfähigen Datenträger ein und starten Sie den Computer neu.

Reinigen Sie das Laufwerk oder den Datenträger —

Informationen finden Sie in der Dokumentation des Computers.

Vergewissern Sie sich bei Laufwerken mit Spindeln und/oder Auflagefächern, dass die Disc auf der Spindel eingerastet ist.

Stellen Sie bei Laufwerken mit Einschubschlitz sicher, dass die Disc vollständig eingeschoben ist.

Überprüfen Sie die Kabelverbindungen

Verwenden Sie den Ratgeber bei Hardwarekonflikten —

Siehe Windows Hardware Troubleshooter (Hardware-Ratgeber).

Führen Sie Dell Diagnostics aus —

Siehe Dell Diagnostics durchführen.

Probleme mit optischen Laufwerken

ANMERKUNG: Ein Vibrieren des optischen Hochgeschwindigkeitslaufwerks ist normal und kann Geräusche verursachen, die nicht auf einen Fehler im Laufwerk oder ein defektes Medium hinweisen.
ANMERKUNG: Aufgrund der weltweit verschiedenen Regionen und verschiedenen Datenträgerformaten laufen nicht alle DVDs in allen DVD-Laufwerken.

Probleme beim Schreiben auf ein Medienlaufwerk

Schliessen Sie andere Programme

Setzen Sie die Schreibgeschwindigkeit herab —

Informationen zur Software für die Erstellung von CD, DVD oder BD finden Sie in den Hilfedateien.

Das Laufwerkfach fährt nicht aus (bei Laufwerken ohne Einschubschlitz)

  1. Stellen Sie sicher, dass der Computer heruntergefahren ist.

  2. Biegen Sie eine Büroklammer gerade, setzen Sie sie in die Auswurföffnung an der Vorderseite des Laufwerks ein und drücken Sie sie hinein, bis das Auflagefach teilweise ausgefahren wird.

  3. Ziehen Sie das Auflagefach vorsichtig bis zum Anschlag heraus.

Das Laufwerk entwickelt ungewöhnliche kratzende oder schabende Geräusche

  • Stellen Sie sicher, dass das Geräusch nicht von einem Programm verursacht wird.

  • Stellen Sie sicher, dass der Datenträger ordnungsgemäß eingelegt ist.

Probleme mit der Festplatte

Lassen Sie den Computer vor dem Einschalten abkühlen —

Eine überhitzte Festplatte kann das Starten des Betriebssystems verhindern. Lassen Sie den Computer auf Zimmertemperatur abkühlen, bevor Sie ihn einschalten.

Führen Sie die Datenträgerprüfung aus —  

Windows Vista®

  1. Klicken Sie auf Start ® Computer.

Unter Windows® XP:

Klicken Sie auf Start ® Mein Arbeitsplatz.

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Lokales Laufwerk (C:)

  2. Klicken Sie auf Eigenschaften ® Tools ® Jetzt prüfen.

ANMERKUNG: Möglicherweise wird das Fenster Benutzerkontensteuerung angezeigt. Wenn Sie über Administratorrechte für den Computer verfügen, klicken Sie auf Fortsetzen. Andernfalls bitten Sie Ihren Administrator, die gewünschte Aktion fortzusetzen.
  1. Aktivieren Sie die Option Fehlerhafte Sektoren suchen/wiederherstellen, und klicken Sie dann auf Start.


Arbeiten mit RAID

Ein RAID (redundant array of independent disks) ist eine Laufwerkspeicherkonfiguration, welche die Leistung und Datenredundanz steigert. In diesem Abschnitt werden vier grundlegende RAID-Klassen besprochen.

ANMERKUNG: RAID erfordert mehrere Festplatten. Die erforderliche Anzahl variiert je nach RAID-Konfiguration.
  • Die RAID-Klasse 0 wird für höhere Leistung (schnelleren Durchsatz) empfohlen.

  • Die RAID-Klasse 1 wird für Benutzer empfohlen, die einen hohen Grad an Datenintegrität benötigen.

  • Die RAID-Klasse 0+1 wird für höhere Leistung und Datenintegrität empfohlen.

  • Die RAID-Klasse 5 wird für höhere Leistung und Fehlertoleranz empfohlen.

WEITERE INFORMATIONEN: Ihr Computer unterstützt u.U. andere RAID-Klassen (5, 10, 50). Informationen zu diesen Klassen finden Sie unter support.dell.com.

RAID-Klasse 0

HINWEIS: RAID-Klasse 0 stellt keine Redundanz bereit. Aus diesem Grund kommt es beim Ausfall eines Laufwerks zum Verlust aller Daten. Führen Sie regelmäßige Updates durch, um Ihre Daten zu schützen.

RAID-Klasse 0 verwendet Data-Striping für die Bereitstellung einer hohen Datenzugriffsrate. Beim Data-Striping werden aufeinanderfolgende Datensegmente oder Stripes (Streifen) nacheinander auf die physischen Laufwerke geschrieben, um ein großes virtuelles Laufwerk zu erzeugen. Beim „Data Striping“ können von einem der Laufwerke Daten gelesen werden, während das andere Laufwerk bereits den nächsten Block sucht und liest.

RAID 0 verwendet die gesamte Speicherkapazität von beiden Laufwerken. Beispielsweise ergeben zwei 120-GB-Festplatten eine kombinierte Kapazität von 240 GB zur Speicherung von Daten.

ANMERKUNG: Die Speicherkapazität einer RAID-0-Konfiguration entspricht der Größe des kleinsten Laufwerks multipliziert mit der Anzahl der Laufwerke.

RAID-Klasse 1

RAID-Klasse 1 verwendet Datenspiegelung (Mirroring) zur Verbesserung der Datenintegrität. Beim Schreiben von Daten auf das primäre Laufwerk werden die Daten außerdem auf das andere Laufwerk in der Konfiguration dupliziert (gespiegelt). RAID 1 bietet Datenredundanz auf Kosten einer hohen Datenzugriffsrate.

Falls eines der Laufwerke ausfällt, werden alle Lese- und Schreibzugriffe weiterhin auf dem anderen Laufwerk ausgeführt. Ein Ersatzlaufwerk kann dann mit den Daten des funktionierenden Laufwerks neu bespielt werden.

ANMERKUNG: Die Speicherkapazität einer RAID-1-Konfiguration entspricht der Größe des kleinsten Laufwerks in der Konfiguration.

RAID-0+1-Konfiguration

Ein RAID-0+1-Array verbindet die hohe Datenzugriffsrate eines RAID-0-Arrays mit dem Datenschutz (Datenredundanz) einer RAID-1-Spiegelung, indem Daten per Data-Striping auf zwei Laufwerke geschrieben und dann auf zwei weitere Laufwerke gespiegelt werden.

Falls eines der Laufwerke ausfällt, werden alle nachfolgenden Lese- und Schreibzugriffe auf die anderen intakten Laufwerke umgeleitet. Ein Ersatzlaufwerk kann dann mit den Daten von den intakten Laufwerken neu bespielt werden. Da die Daten auf den primären und zusätzlichen Laufwerken dupliziert werden, steht bei vier 120-GB-Laufwerken mit RAID-Level 1 insgesamt maximal 240 GB effektiver Speicherplatz zur Verfügung.

RAID-5-Konfiguration

Die RAID-Klasse 5 verwendet Datenparität. RAID-Klasse 5 verteilt sowohl Daten- und Paritätsinformationen über das so genannte Striping auf drei oder mehr Laufwerke. Diese Klasse bietet Data Striping auf Byte-Ebene und liefert Stripe-Fehlerkorrekturdaten (Array mit abwechselnder Parität). Es verfügt damit über eine hervorragende Leistung und gute Fehlertoleranz.

Falls eines der Laufwerke ausfällt, werden alle nachfolgenden Lese- und Schreibzugriffe auf die anderen intakten Laufwerke umgeleitet. Ein Ersatzlaufwerk kann dann mit den Daten von den intakten Laufwerken neu bespielt werden. Da Daten auf dem primären und weiteren Laufwerken dupliziert werden, haben vier 120-GB-Laufwerke mit RAID-Klasse 1 insgesamt maximal 360 GB, auf denen Daten gespeichert werden können.

Einstellen des Computers in den RAID-fähigen Modus

Vor dem Erstellen einer RAID-Konfiguration müssen Sie Ihren Computer für RAID aktivieren.

  1. Rufen Sie das System-Setup-Programm auf (siehe Aufrufen des System- Setup-Programms).

  2. Markieren Sie mit den horizontalen Pfeiltasten die Option Laufwerke und drücken Sie dann die Eingabetaste.

  3. Markieren Sie mit den vertikalen Pfeiltasten das betreffende Festplattenlaufwerk und drücken Sie dann die Eingabetaste.

  4. Markieren Sie mit den horizontalen Pfeiltasten die Option RAID On (RAID Ein) und drücken Sie dann die Eingabetaste.

  5. Wiederholen Sie den Vorgang nach Bedarf für andere Festplatten.

ANMERKUNG: Die Festplatten in einer RAID-Konfiguration müssen die gleiche Größe haben, um zu vermeiden, dass evtl. Speicherplatz nicht zugewiesen wird.
  1. Drücken Sie die Taste <Esc>, markieren Sie mit den horizontalen Pfeiltasten die Option Speichern/Beenden und drücken Sie dann die Eingabetaste, um das System-Setup-Programm zu beenden und den Startvorgang fortzusetzen.

RAID konfigurieren

Der Computer kann für RAID konfiguriert werden, selbst wenn Sie beim Erwerb keine RAID-Konfiguration ausgewählt haben. Dieser Vorgang kann vor oder nach der Installation des Betriebssystems durchgeführt werden.

Je nach Computer werden hierfür entweder die Programme von NVIDIA (siehe Verwendung der NVIDIA-Dienstprogramme) oder Intel (siehe Verwendung der Intel® RAID Dienstprogramme) verwendet, um RAID-Arrays zu erstellen und zu verwalten.

Verwendung der NVIDIA-Dienstprogramme

Sind diese auf Ihrem System installiert, lesen Sie die nachfolgenden Abschnitte für Informationen zur Verwendung der NVIDIA-Dienstprogramme durch.

Zuweisen von Festplattenlaufwerken zu einem RAID-Array vor der Installation des Betriebssystems
HINWEIS: Bei der folgenden Installation werden alle Daten von Ihrer Festplatte gelöscht. Sichern Sie vor dem Fortfahren zunächst die Daten, die Sie behalten möchten.
  1. Aktivieren Sie RAID für die betreffenden Festplatten im Computer (siehe Einstellen des Computers in den RAID-fähigen Modus).

  2. Starten Sie den Computer neu.

  3. Drücken Sie die Tastenkombination <Strg><n> wenn Sie aufgefordert werden, das RAID-BIOS zu öffnen.

Das Fenster Neues Array definieren wird angezeigt.

ANMERKUNG: Wenn das Betriebssystem-Logo erscheint, warten Sie, bis der Desktop von Microsoft Windows angezeigt wird. Fahren Sie dann den Computer herunter und versuchen Sie es erneut.
  1. Drücken Sie die Tab-Taste und bewegen Sie die Markierung in das Feld RAID Mode (RAID-Modus).

Um eine RAID-0-Konfiguration einzurichten, markieren Sie mithilfe der Pfeiltasten die Option Striping.

Um eine RAID-1-Konfiguration einzurichten, markieren Sie mithilfe der Pfeiltasten die Option Mirroring.

  1. Drücken Sie die Tab-Taste und bewegen Sie die Markierung in das Feld Freie Laufwerke.

  2. Wählen Sie mit den vertikalen Pfeiltasten eine Festplatte für das RAID- Array aus und verschieben Sie dann das ausgewählte Laufwerk mit der Pfeil-nach-rechts-Taste vom Feld Freie Laufwerke in das Feld Array- Laufwerke. Wiederholen Sie diese Schritte für jede Festplatte, die Sie in das RAID-Array einbeziehen wollen.

ANMERKUNG: Die Anzahl der in jedem RAID-Array unterstützten Laufwerke ist abhängig von Ihrem Computer-Modell.
  1. Nachdem Sie die Festplatten einem Array zugewiesen haben, drücken Sie auf <F9>.

Die Eingabeaufforderung Laufwerkdaten löschen wird angezeigt.

HINWEIS: Im nächsten Schritt gehen sämtliche auf den ausgewählten Laufwerken gespeicherten Daten verloren. Sichern Sie vor dem Fortfahren zunächst die Daten, die Sie behalten möchten.
  1. Drücken Sie die Taste <y>, um sämtliche Daten von den markierten Laufwerken zu löschen.

Das Fenster Array-Liste wird angezeigt.

  1. Um die Einstellungen für das jeweilige Array zu überprüfen, markieren Sie es mit den Pfeiltasten im Fenster Array-Einstellungen und drücken Sie die Eingabetaste.

Das Fenster Array-Einstellungen wird angezeigt.

ANMERKUNG: Um ein Array zu löschen, markieren Sie es mit den Pfeiltasten und drücken Sie die Taste <d>.
  1. Drücken Sie die Eingabetaste, um zum vorherigen Bildschirm zurückzukehren.

  2. Drücken Sie die Tastenkombination <Strg><x>, um das RAID-BIOS zu beenden.

Zuweisen von Festplattenlaufwerken zu einem RAID-Array nach der Installation des Betriebssystems

Verwenden Sie Nvidia MediaShield zum Erstellen einer RAID-Konfiguration nur, wenn Sie einem vorhandenen Computer mit einzelnem Laufwerk (ohne RAID) eine oder mehrere neue Festplatten hinzufügen und die neuen Laufwerke für ein RAID-Array konfigurieren wollen.

HINWEIS: Bei der folgenden Installation werden alle Daten von Ihrer Festplatte gelöscht. Sichern Sie vor dem Fortfahren zunächst die Daten, die Sie behalten möchten.
  1. Aktivieren Sie RAID auf den Festplattenlaufwerken (siehe Einstellen des Computers in den RAID-fähigen Modus).

  2. Rufen Sie nach dem Neustart des Computers das Programm Nvidia MediaShield auf.

  3. Klicken Sie unter Systemaufgaben auf Erstellen.

Das Fenster NVIDIA-Assistent zum Erstellen von Arrays wird angezeigt und nennt die Laufwerke, die für die Konfiguration verfügbar sind.

  1. Klicken Sie auf Weiter® Benutzerdefiniert® Weiter.

  2. Wählen Sie im Dropdown-Feld die Option Striping (für RAID 0) oder Mirroring (Spiegelung) (für RAID 1).

  3. Klicken Sie auf Weiter.

Das Fenster Auswahl der freien Laufwerke wird angezeigt.

ANMERKUNG: Nur Laufwerke, bei denen RAID aktiviert ist, werden als freie Laufwerke angezeigt.
  1. Wählen Sie durch Klicken die Laufwerke für die RAID-Konfiguration aus, klicken Sie auf Weiter und danach noch einmal auf Weiter.

ANMERKUNG: Die Anzahl der in jedem RAID-Array unterstützten Laufwerke ist abhängig von Ihrem Computer-Modell.

Das Fenster Systemdaten löschen wird angezeigt.

HINWEIS: Mit der Option Systemdaten löschen werden sämtliche Daten auf dem ausgewählten Laufwerk gelöscht. Sichern Sie vor dem Fortfahren zunächst die Daten, die Sie behalten möchten.
  1. Klicken Sie auf Weiter® Fertig stellen, um die RAID-Konfiguration zu erstellen.

Das MediaShield RAID-Verwaltungsfenster wird geöffnet. Es enthält das Array und etwaige andere installierte Festplatten.

Löschen eines RAID-Arrays

Beim Löschen eines RAID 1-Datenträgers wird der Datenträger in zwei Nicht-RAID-Festplatten mit einer Partition aufgeteilt, wobei alle vorhandenen Daten unberührt bleiben.

HINWEIS: Beim Löschen eines RAID-0-Datenträgers werden alle Daten auf dem Datenträger zerstört. Sichern Sie vor dem Fortfahren zunächst die Daten, die Sie behalten möchten.
HINWEIS: Wenn der Computer derzeit auf RAID startet und Sie den RAID-Datenträger löschen, lässt sich der Computer nicht mehr starten.
  1. Starten Sie das Programm Nvidia MediaShield.

  2. Klicken Sie auf das zu löschende Array.

  3. Klicken Sie im Bereich Systemaufgaben auf Array löschen.

Das Fenster NVIDIA-Assistent zum Löschen von Arrays wird angezeigt.

  1. Klicken Sie auf Weiter.

Es erscheint ein Bestätigungsfenster mit dem Namen und der Größe des zum Löschen markierten Arrays.

  1. Klicken Sie auf Fertig stellen, um die RAID-Konfiguration zu löschen.

Das MediaShield RAID-Verwaltungsfenster wird geöffnet. Es enthält etwaige verbleibende Arrays und weitere installierte Festplatten.

Umwandeln einer RAID-Konfiguration in eine andere RAID-Konfiguration

Sie können den gegenwärtigen Status eines Laufwerks oder Arrays – z.B. von Striping auf Spiegelung – umstellen, ohne dass es zu einem Datenverlust kommt. Außerdem können Sie zu einem bestehenden Array Festplatten hinzufügen.

Die zur Umwandlung eines Arrays benötigte Zeit ist von verschiedenen Faktoren abhängig, wie z.B. der Geschwindigkeit des Prozessors, vom Typ und der Größe der verwendeten Festplatten und vom Betriebssystem.

HINWEIS: Weitere Festplatten, die verwendet werden sollen, dürfen nicht kleiner als die kleinste Festplatte in der derzeitigen Konfiguration sein.
  1. Stellen Sie sicher, dass bei allen für die Konfiguration verwendeten Laufwerken RAID aktiviert ist (siehe Einstellen des Computers in den RAID-fähigen Modus.)

  2. Starten Sie das Programm Nvidia MediaShield.

  3. Klicken Sie auf das umzuwandelnde Array.

  4. Klicken Sie im Bereich Systemaufgaben auf Array umwandeln.

Das Fenster NVIDIAAssistent zum Konvertieren von Arrays wird angezeigt.

  1. Klicken Sie auf Weiter.

  2. Wählen Sie unter Auswahl der RAID-Betriebsart aus dem Dropdown- Menü die Option Mirroring (Spiegelung) oder Striping.

  3. Klicken Sie auf Weiter.

HINWEIS: Im nächsten Schritt gehen sämtliche auf den ausgewählten Laufwerken gespeicherten Daten verloren. Sichern Sie vor dem Fortfahren zunächst die Daten, die Sie behalten möchten.
  1. Wählen Sie unter Auswahl der freien Laufwerke die Laufwerke für das Array.

  2. Klicken Sie auf Fertig stellen.

Das MediaShield RAID-Verwaltungsfenster wird geöffnet und zeigt den Upgrade-/Migrationsstatus und andere installierte Festplatten an.

Wiederaufbau einer RAID-Konfiguration (nur RAID 1)

Wenn eine der Festplatten in einem RAID 1-Array ausfällt, können Sie das Array wiederaufbauen, indem Sie die Daten auf einem Ersatzlaufwerk wiederherstellen.

  1. Starten Sie das Programm Nvidia MediaShield.

  2. Wählen Sie im Verwaltungsfenster durch Klicken der RAID-Konfiguration Mirroring aus.

  3. Wählen Sie im Bereich Systemaufgaben die Option Array wiederaufbauen aus.

Das Fenster NVIDIAAssistent zur Wiederherstellung von Arrays wird angezeigt.

  1. Klicken Sie auf Weiter.

  2. Wählen Sie die Festplatte aus, die Sie wiederherstellen wollen, indem Sie das entsprechende Kontrollkästchen aktivieren.

  3. Auf Weiter ® Fertig stellen klicken.

Das MediaShield RAID-Verwaltungsfenster wird geöffnet und zeigt den Status des Wiederaufbauvorgangs an.

ANMERKUNG: Sie können den Computer verwenden, während das Array wiederaufgebaut wird.

Verwendung der Intel® RAID Dienstprogramme

Sind diese auf Ihrem System installiert, lesen Sie die nachfolgenden Abschnitte für Informationen zur Verwendung der Intel-Dienstprogramme durch.

Konfiguration eines RAID 0 oder RAID 1 Arrays vor der Installation des Betriebssystems
HINWEIS: Beim Erstellen einer RAID-Konfiguration mit dem folgenden Verfahren verlieren Sie alle Daten auf Ihren Festplattenlaufwerken. Sichern Sie vor dem Fortfahren alle Daten, die Sie behalten möchten.
HINWEIS: Wenden Sie die folgenden Schritte nur an, wenn Sie das Betriebssystem neu installieren. Wenden Sie die folgenden Schritte nicht an, um eine bestehende Speicherkonfiguration zu einer RAID-Klasse-0-Konfiguration zu migrieren.
  1. Aktivieren Sie RAID im Computer (siehe Einstellen des Computers in den RAID-fähigen Modus).

  2. Drücken Sie <Strg><i>, wenn Sie aufgefordert werden, das Intel RAID Option ROM-Dienstprogramm zu öffnen.

  3. Markieren Sie mit den vertikalen Pfeiltasten die Option RAID- Datenträger erstellen aus und drücken Sie dann die Eingabetaste.

  4. Einen Namen für den RAID-Datenträger eingeben oder die Standardeinstellung übernehmen und <Eingabe> drücken.

Für RAID 0
    1. Wählen Sie mit den vertikalen Pfeiltasten die Option RAID 0 (Stripe).

ANMERKUNG: Wählen Sie die Streifengröße, die der Größe der durchschnittlichen Datei, die Sie auf dem RAID-Datenträger speichern möchten, am nächsten kommt. Wenn Ihnen die durchschnittliche Dateigröße nicht bekannt ist, wählen Sie 128 KB als Streifengröße aus.
    1. Verändern Sie mithilfe der vertikalen Pfeiltasten die Streifengröße und drücken Sie dann die Eingabetaste.

Für RAID 1

Wählen Sie mit den vertikalen Pfeiltasten die Option RAID1 (Mirror) aus.

  1. Die gewünschte Datenträgerkapazität wählen und <Eingabe> drücken.

Der Standardwert ist die maximal verfügbare Größe.

  1. Drücken Sie <Eingabe>, um den Datenträger zu erstellen.

  2. Drücken Sie <y>, um zu bestätigen, dass Sie den RAID-Datenträger erstellen möchten.

  3. Bestätigen Sie, dass auf dem Hauptbildschirm des Intel RAID Option ROM-Dienstprogramms die richtige Datenträgerkonfiguration angezeigt wird.

  4. Markieren Sie mit den vertikalen Pfeiltasten die Option Beenden und drücken Sie dann die Eingabetaste.

  5. Installieren Sie das Betriebssystem (siehe Wiederherstellen Ihres Betriebssystems).

Erstellung einer RAID-Klasse 0-Konfiguration nach Installation des Betriebssystems
ANMERKUNG: Wenn Sie diesen Vorgang ausführen, gehen alle Daten auf den RAID-Laufwerken verloren.
  1. Aktivieren Sie RAID im Computer (siehe Einstellen des Computers in den RAID-fähigen Modus).

  2. Klicken Sie auf Start® Programme® Intel(R) Matrix Storage Manager® Intel Matrix Storage Console.

ANMERKUNG: Wenn die Menüoption Aktionen nicht angezeigt wird, müssen Sie den Computer in den RAID-aktivierten Modus setzen (siehe )
  1. Wählen Sie im Menü Aktionen RAID-Laufwerk erstellen aus, um den Assistenten zur RAID-Laufwerkserstellung zu starten, und klicken Sie dann auf Weiter.

  2. Klicken Sie im Fenster Laufwerksverzeichnis wählen auf das erste Festplattenlaufwerk, das im RAID-Klasse-0-Datenträger enthalten sein soll, und dann auf den Rechtspfeil.

  3. Wählen Sie ein zweites Laufwerk, das im RAID-Klasse 0-Datenträger enthalten sein soll, und dann auf den Rechtspfeil. Die ausgewählten Laufwerke erscheinen im Fenster Ausgewählt. Klicken Sie auf Weiter.

ANMERKUNG: Für das Hinzufügen einer dritten Festplatte zum RAID-Klasse 0-Datenträger führen Sie nach Auswahl der dritten Festplatte die oben beschriebenen Schritte durch.
  1. Klicken Sie im Fenster Laufwerksgröße angeben auf die gewünschte Laufwerksgröße und dann auf Weiter.

  2. Klicken Sie auf Fertig stellen um den Datenträger zu erstellen, oder auf Zurück, um Änderungen vorzunehmen.

Erstellung einer RAID-Klasse 1-Konfiguration nach Installation des Betriebssystems
ANMERKUNG: Wenn Sie diesen Vorgang ausführen, gehen alle Daten auf den RAID-Laufwerken verloren.
  1. Aktivieren Sie RAID im Computer (siehe Einstellen des Computers in den RAID-fähigen Modus).

  2. Klicken Sie auf Start® Programme® Intel(R) Matrix Storage Manager® Intel Matrix Storage Console.

ANMERKUNG: Wenn die Menüoption Aktionen nicht angezeigt wird, müssen Sie den Computer in den RAID-aktivierten Modus setzen.
  1. Wählen Sie im Menü Aktionen wählen Sie RAID-Laufwerk erstellen aus, um den Assistenten zur RAID-Laufwerkserstellung zu starten.

  2. Im ersten Bildschirm auf Weiter klicken.

  3. Den Namen des Datenträgers bestätigen, RAID 1 als RAID-Klasse wählen und dann auf Weiter klicken, um fortzufahren.

  4. Klicken Sie unter Laufwerksverzeichnis wählen auf die erste Festplatte, die Sie verwenden möchten und anschließend auf die rechte Pfeiltaste.

  5. Klicken Sie auf ein zweites Festplattenlaufwerk, bis zwei Laufwerke im Fenster Ausgewählt erscheinen, und klicken Sie dann auf Weiter.

  6. Klicken Sie im Fenster Laufwerksgröße angeben auf die gewünschte Laufwerksgröße und dann auf Weiter.

  7. Klicken Sie auf Fertig stellen um den Datenträger zu erstellen, oder auf Zurück, um Änderungen vorzunehmen.

  8. Folgen Sie den Anweisungen von Microsoft Windows zum Erstellen einer Partition auf dem neuen RAID-Laufwerk.

Wiederherstellung nach Ausfall einer einzigen Festplatte (RAID 1)
ANMERKUNG: Führen Sie die folgenden Schritte erst durch, nachdem Sie die defekte Festplatte ausgetauscht haben (siehe entsprechender Abschnitt „Laufwerke“ Ihres Computers).
  1. Schalten Sie den Computer ein oder führen Sie einen Neustart durch.

  2. Drücken Sie <Strg><i>, wenn Sie aufgefordert werden, das Intel RAID Option ROM-Dienstprogramm zu öffnen.

  3. Bestätigen Sie unter DEFEKTES LAUFWERK ERKANNT, dass das neue (nicht-RAID) Laufwerk aufgelistet ist, und drücken Sie <Eingabe>.

  4. Vergewissern Sie sich unter Disk-/Laufwerksinfo, dass der Laufwerksstatus Wiederhergestellt lautet.

ANMERKUNG: Laufwerke mit dem Status Wiederhergestellt werden innerhalb des Betriebssystems neu erstellt.
  1. Markieren Sie mit den vertikalen Pfeiltasten die Option Beenden und drücken Sie dann die <Eingabetaste>.

Ihr Computer startet das Betriebssystem und beginnt automatisch mit der Wiederherstellung des RAID-Laufwerks.

ANMERKUNG: Während der RAID-1-Datenträger wiederhergestellt wird, können Sie mit dem Computer arbeiten.
Migrieren zu einer RAID-Klasse-0-Konfiguration
  1. Aktivieren Sie RAID im Computer (siehe Einstellen des Computers in den RAID-fähigen Modus).

  2. Klicken Sie auf Start® Programme® Intel(R) Matrix Storage Manager® Intel Matrix Storage Console.

ANMERKUNG: Wenn die Menüoption Aktionen nicht angezeigt wird, haben Sie den Computer noch nicht in den RAID-aktivierten Modus gesetzt.
  1. Wählen Sie im Menü Aktionen die Option RAID-Datenträger von vorhandenem Festplattenlaufwerk erstellen aus, um den Migrationsassistenten zu starten.

  2. Klicken Sie auf dem Bildschirm Migrationsassistent auf Weiter.

  3. Geben Sie einen Namen für den RAID-Datenträger ein oder übernehmen Sie die Standardeinstellung.

  4. Wählen Sie aus dem Drop-Down-Feld RAID 0 als RAID-Klasse.

  5. Wählen Sie die richtige Streifengröße im Listenfeld und klicken Sie auf Weiter.

Wählen Sie die Streifengröße aus, die der Größe der durchschnittlichen Datei, die Sie auf dem RAID-Datenträger speichern möchten, am nächsten kommt. Wenn Ihnen die durchschnittliche Dateigröße nicht bekannt ist, wählen Sie 128 KB als Streifengröße.

  1. Doppelklicken Sie im Fenster Quellenfestplattenlaufwerk wählen auf das Festplattenlaufwerk, von dem Sie migrieren möchten und dann auf Weiter.

Dieses Laufwerk muss das Festplattenlaufwerk mit den Daten oder Betriebssystemdateien sein, die Sie auf dem RAID-Datenträger haben möchten.

  1. Doppelklicken Sie im Fenster Mitgliedsfestplattenlaufwerk wählen auf ein oder mehrere Festplattenlaufwerke, um sie als Mitgliedslaufwerke auszuwählen, die das Streifen-Array umfassen soll, und klicken Sie auf Weiter.

  2. Wählen Sie im Fenster Laufwerksgröße angeben die gewünschte Laufwerksgröße aus, und klicken Sie dann auf Weiter.

HINWEIS: Im folgenden Schritt werden alle Daten auf dem Mitgliedslaufwerk entfernt.
  1. Klicken Sie auf Fertig stellen, um mit der Migration zu beginnen, oder auf Zurück, um Änderungen vorzunehmen.

ANMERKUNG: Während des Migrationsvorgangs kann normal mit dem Computer gearbeitet werden.
Migration zu einer RAID-1-Konfiguration
  1. Aktivieren Sie RAID im Computer (siehe Einstellen des Computers in den RAID-fähigen Modus).

  2. Klicken Sie auf Start® Alle Programme® Intel(R) Matrix Storage Manager® Intel Matrix Storage Console, um das Dienstprogramm „Intel Storage Utility“ zu starten.

ANMERKUNG: Wenn die Menüoption Aktionen nicht angezeigt wird, haben Sie den Computer noch nicht in den RAID-aktivierten Modus gesetzt.
  1. Im Menü Aktionen die Option RAID-Datenträger von vorhandenem Festplattenlaufwerk erstellen wählen, um den Migrationsassistenten zu starten.

  2. Klicken Sie auf dem ersten Bildschirm Migrationsassistent auf Weiter.

  3. Geben Sie einen Namen für den RAID-Datenträger ein oder übernehmen Sie die Standardeinstellung.

  4. Wählen Sie aus dem Drop-Down-Feld RAID 1 als RAID-Klasse aus.

ANMERKUNG: Wählen Sie das Festplattenlaufwerk aus, das als Quellenfestplattenlaufwerk verwendet werden soll. (Es sollte sich dabei um das Festplattenlaufwerk mit den Arbeits- oder Betriebssystemdateien handeln, die auf dem RAID-Datenträger gespeichert bleiben sollen.)
  1. Doppelklicken Sie im Fenster Quellenfestplattenlaufwerk wählen auf das Festplattenlaufwerk, von dem Sie migrieren möchten und dann auf Weiter.

Dieses Laufwerk muss das Festplattenlaufwerk mit den Daten oder Betriebssystemdateien sein, die Sie auf dem RAID-Datenträger haben möchten.

  1. Doppelklicken Sie im Fenster Mitgliedsfestplattenlaufwerk wählen auf das Festplattenlaufwerk, das Sie als Mitgliedslaufwerk auswählen möchten und das in der Konfiguration als Spiegelung dienen soll. Klicken Sie anschließend auf Weiter.

  2. Wählen Sie im Fenster Laufwerksgröße angeben die gewünschte Laufwerksgröße aus, und klicken Sie dann auf Weiter.

HINWEIS: Im folgenden Schritt werden alle Daten auf dem Mitgliedslaufwerk entfernt.
  1. Klicken Sie auf Fertig stellen, um mit der Migration zu beginnen, oder auf Zurück, um Änderungen vorzunehmen.

ANMERKUNG: Während des Migrationsvorgangs kann normal mit dem Computer gearbeitet werden.

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