Die LegacySelect-Technologiesteuerung bietet Voll-Legacy-, verminderte Legacy- oder Legacy-freie Lösungen, basierend auf allgemeinen Plattformen, Festplatten-Images und Helpdesk-Verfahren. Der Administrator kann die Steuerung über das System-Setup, den Dell OpenManage IT Assistant oder eine benutzerspezifische Dell-Werksintegration vornehmen.
Mit LegacySelect können Administratoren Anschlüsse und Mediengeräte elektronisch aktivieren oder deaktivieren, die über serielle und USB-Anschlüsse, einen parallelen Anschluss, ein Diskettenlaufwerk und eine PS/2-Maus verfügen. Durch deaktivierte Anschlüsse und Mediengeräte werden Ressourcen verfügbar. Der Computer muss neu gestartet werden, damit die Änderungen wirksam werden.
Verwaltungsfunktionen
Alert Standard Format (Warnstandardformat)
ASF (Alert Standard Format) ist ein DMTF-Verwaltungsstandard, in dem Methoden für Warnungen vor dem Laden des Betriebssystems oder bei nicht vorhandenem Betriebssystem spezifiziert sind. Der Standard ist so konzipiert, dass bei möglichen Sicherheits- und Fehlerbedingungen eine Warnung ausgegeben wird, wenn sich das Betriebssystem im Standby-Modus befindet oder der Computer ausgeschaltet wurde. ASF wurde entwickelt, um frühere Warntechnologien bei nicht vorhandenem Betriebssystem zu ersetzen.
Ethernet-Verbindungen sind aktiviert bzw. deaktiviert.
Weitere Informationen zur ASF-Implementierung von Dell finden Sie im ASF User's Guide (ASF-Benutzerhandbuch) und im ASF Administrator's Guide (ASF-Administratorenhandbuch) auf der Dell Support-Website support.dell.com.
Dell OpenManage IT Assistant
Mit Hilfe von IT Assistant können Computer und weitere Geräte in einem Unternehmensnetzwerk konfiguriert, verwaltet und überwacht werden. IT Assistant verwaltet Systeme, Konfigurationen, Ereignisse (Warnungen) sowie Sicherheitsfunktionen bei Computern, die mit einem Verwaltungsprogramm gemäß Industriestandard ausgestattet sind. Dabei wird eine Instrumentation gemäß SNMP-, DMI- und CIM-Industriestandard unterstützt.
Für Ihren Computer ist Dell OpenManage Client Instrumentation basierend auf DMI und CIM erhältlich. Informationen über IT Assistant finden Sie im Dell OpenManage IT Assistant Benutzerhandbuch auf der Dell Support-Website unter support.dell.com.
Dell OpenManage Client Instrumentation
Dell OpenManage Client Instrumentation ist eine Software, mit deren Hilfe Remote-Verwaltungsprogramme wie IT Assistant folgende Aufgaben ausführen können:
Zugriff auf Informationen über den Computer, z. B. wie viele Prozessoren installiert sind oder welches Betriebssystem ausgeführt wird
Überwachen des Computerstatus, beispielsweise Überhitzungswarnungen von Temperatursensoren oder Warnungen bei einem Festplattenfehler von Speichergeräten
Ändern des Computerstatus, beispielsweise BIOS-Aktualisierungen oder entferntes Herunterfahren des Computers
Bei einem verwalteten Computer wurde Dell OpenManage Client Instrumentation in einem Netzwerk eingerichtet, das mit IT Assistant arbeitet. Informationen über Dell OpenManage Client Instrumentation finden Sie im Dell OpenManage Client Instrumentation Benutzerhandbuch auf der Dell-Support-Website unter support.dell.com.
Sicherheit
Gehäuseeingriffserkennung
ANMERKUNG: Wenn das Administratorkennwort aktiviert ist, benötigen Sie dieses Kennwort, um die Einstellung Chassis Intrusion (Gehäuseeingriff) zurücksetzen zu können.
Mit dieser Funktion, sofern installiert und aktiviert, wird der Benutzer darüber informiert, dass das Gehäuse geöffnet wurde. So ändern Sie die Einstellung Chassis Intrusion (Gehäuseeingriff):
Rufen Sie das System-Setup auf.
Drücken Sie die Pfeil-nach-unten-Taste, um zur Option Security (Sicherheit) zu gelangen.
Drücken Sie die <Eingabetaste>, um auf das Menü zuzugreifen.
Wählen Sie mit der Pfeil-nach-unten-Taste die Option Chassis Intrusion (Gehäuseeingriff) aus.
Wählen Sie mit den horizontalen Pfeiltasten eine Option aus.
Beenden Sie das System-Setup.
Optionseinstellungen
On (Aktiviert) – Wenn das Gehäuse geöffnet wird, ändert sich diese Einstellung zu Detected (Erkannt), und die folgende Warnmeldung wird beim nächsten Computerstart angezeigt:
Alert! Cover was previously removed. (Achtung! Abdeckung wurde zwischenzeitlich entfernt.)
On-Silent (Stumm aktiviert) (Standardeinstellung) – Wenn die Computerabdeckung geöffnet wird, ändert sich die Einstellung nach Erkannt. Während der Startsequenz beim nächsten Computerstart wird keine Warnmeldung angezeigt.
Off (Aus) – Es findet keine Überwachung statt und es werden keine Meldungen ausgegeben.
So setzen Sie die Einstellung Detected (Erkannt) zurück:
Rufen Sie das System-Setup auf.
Drücken Sie die Pfeil-nach-unten-Taste, um zur Option Security (Sicherheit) zu gelangen.
Drücken Sie die <Eingabetaste>, um auf das Menü zuzugreifen.
Wählen Sie mit der Pfeil-nach-unten-Taste die Option Intrusion Alert (Eingriffswarnung) aus.
Wählen Sie mit den horizontalen Pfeiltasten Acknowledge (Bestätigen) aus.
Starten Sie den Computer neu, um die Änderungen wirksam werden zu lassen.
Öse für Vorhängeschloss und Sicherheitskabeleinschub
Verwenden Sie eine der folgenden Methoden, um den Computer zu sichern:
Verwenden Sie nur ein Vorhängeschloss, oder verwenden Sie ein Vorhängeschloss mit angeschlossenem Sicherungskabel (an der Öse der Abdeckungsverriegelung).
Ein Vorhängeschloss allein verhindert, dass der Computer geöffnet wird.
Ein Sicherungskabel, das um einen unbeweglichen Gegenstand gelegt und mit einem Vorhängeschloss gesichert ist, verhindert ein unerlaubtes Bewegen des Computers.
Befestigen Sie eine handelsübliche Diebstahlschutzvorrichtung am Sicherheitskabeleinschub auf der Rückseite des Computers.
ANMERKUNG: Vor dem Kauf einer Diebstahlsicherung sollten Sie prüfen, ob diese mit dem Sicherungskabeleinschub am Computer kompatibel ist.
Die Diebstahlschutzvorrichtungen bestehen in der Regel aus einem Metallkabel mit einem daran befestigten Schloss und einem Schlüssel. Die mit der Vorrichtung gelieferte Dokumentation enthält Anweisungen zur Installation.
1
Computeroberseite
2
Sicherheitskabeleinschub
3
Bügel für Vorhängeschloss
Kennwortschutz
HINWEIS: Obwohl Kennwörter einen gewissen Schutz für die Daten auf dem Computer bieten, gewährleisten sie jedoch keine absolute Sicherheit. Wenn für die Daten eine höhere Sicherheitsstufe erforderlich ist, sollten Sie zusätzliche Schutzfunktionen verwenden, z. B. ein Datenverschlüsselungsprogramm.
System Password
HINWEIS: Wenn Sie den Computer eingeschaltet und unbeaufsichtigt lassen, ohne ein Systemkennwort festgelegt zu haben, oder wenn Sie den Computer unverschlossen lassen, sodass Unberechtigte die Jumper-Stellungen verändern und das Kennwort deaktivieren könnten, sind die auf der Festplatte gespeicherten Daten für jedermann zugänglich.
Optionseinstellungen
Sie können ein Systemkennwort nicht ändern oder neu zuweisen, wenn eine der beiden folgenden Optionen angezeigt wird.
Set (Gesetzt) – Ein Systemkennwort wurde zugewiesen.
Disabled (Deaktiviert) Das Systempasswort ist über eine Steckbrückeneinstellung auf der Systemplatine deaktiviert.
Nur wenn die folgende Option angezeigt wird, kann ein Systemkennwort festgelegt werden:
Not Set (Nicht gesetzt) – Es ist kein Systemkennwort festgelegt, und der Kennwort-Jumper auf der Systemplatine ist in der aktivierten Position (Standard).
Zuweisen eines Systemkennworts
Um das Feld zu verlassen, ohne ein Administratorkennwort festzulegen, können Sie jederzeit vor dem Abschließen von Schritt 5 die Taste <Esc> drücken.
Rufen Sie das System-Setup auf und überprüfen Sie, ob das Feld Unlock Setup (Setup entsperren) bei Security (Sicherheit) vorhanden ist (siehe System-Setup).
Wenn das Feld Unlock Setup (Setup entsperren) vorhanden ist:
Bewegen Sie die Markierung mit den Pfeiltasten zum Feld Unlock Setup (Setup entsperren).
Drücken Sie die <Eingabetaste>, um auf das Feld zuzugreifen.
Geben Sie das Administratorkennwort ein und drücken Sie die <Eingabetaste>.
Bewegen Sie die Markierung mit den Pfeiltasten zum Feld AdminPassword (Administratorkennwort), und drücken Sie die <Eingabetaste>.
Geben Sie das neue Kennwort im Feld New Password (Neues Kennwort) ein.
Es darf bis zu 15 Zeichen lang sein. Um bei der Eingabe des Kennworts ein Zeichen zu löschen, drücken Sie die Rücktaste oder die Nach-links-Taste. Beim Kennwort muss nicht auf Groß- und Kleinschreibung geachtet werden.
Einige Tastenkombinationen sind nicht zulässig. In diesem Fall ertönt ein Signalton aus dem Systemlautsprecher.
Für jedes eingegebene Zeichen (auch für ein Leerzeichen) wird ein Platzhalter im Feld angezeigt.
Drücken Sie die Eingabetaste.
Wenn das neue Systemkennwort kürzer als 15 Zeichen ist, wird dennoch das gesamte Feld mit Platzhaltern gefüllt.
Um das Kennwort zu bestätigen, geben Sie es ein zweites Mal im Feld Confirm New Password (Neues Kennwort bestätigen) ein, und drücken Sie die <Eingabetaste>.
Drücken Sie bei der Eingabeaufforderung die <Eingabetaste>.
Die Einstellung für das Systemkennwort wechselt auf Set (Gesetzt).
Beenden Sie das System-Setup.
Der Kennwortschutz wird beim Neustart des Computers wirksam.
Eingeben des Systemkennworts
Wenn Sie den Computer starten oder neu starten, wird die folgende Eingabeaufforderung auf dem Bildschirm angezeigt.
Type the system password and press <Enter>. Enter password:
Wenn Sie ein Administratorkennwort festgelegt haben, akzeptiert der Computer das Administratorkennwort als alternatives Systemkennwort.
Wurde ein falsches oder unvollständiges Kennwort eingegeben, wird folgende Meldung angezeigt:
** Incorrect password. **
Bei erneuter Eingabe eines falschen oder unvollständigen Kennworts wird die gleiche Meldung wieder angezeigt. Nach drei aufeinander folgenden Versuchen mit einem fehlerhaften oder unvollständigen Systemkennwort wird die folgende Meldung ausgegeben:
** Incorrect password. ** Number of unsuccessful password attempts: 3 System halted! Must power down.
Auch nach dem Aus- und Einschalten des Computers wird die vorangehende Meldung bei jeder erneuten falschen oder unvollständigen Eingabe des Systemkennworts angezeigt.
ANMERKUNG: Die Option Password Changes (Kennwortänderungen) kann gemeinsam mit den Optionen System Password (Systemkennwort) und Admin Password (Administratorkennwort) verwendet werden, um das System zusätzlich vor unerlaubtem Zugriff zu schützen.
Löschen oder Ändern eines bestehenden Systemkennworts
Um das Feld zu verlassen, ohne ein Administratorkennwort festzulegen, können Sie jederzeit vor dem Abschließen von Schritt 5 die Taste <Esc> drücken.
Rufen Sie das System-Setup auf und überprüfen Sie, ob das Feld Unlock Setup (Setup entsperren) bei Security (Sicherheit) vorhanden ist (siehe System-Setup).
Wenn das Feld Unlock Setup (Setup entsperren) vorhanden ist:
Bewegen Sie die Markierung mit den Pfeiltasten zum Feld Unlock Setup (Setup entsperren).
Drücken Sie die <Eingabetaste>, um auf das Feld zuzugreifen.
Geben Sie das Administratorkennwort ein und drücken Sie die <Eingabetaste>.
Bewegen Sie die Markierung mit den Pfeiltasten zum Feld AdminPassword (Administratorkennwort), und drücken Sie die <Eingabetaste>.
Geben Sie das Kennwort im Feld Old Password (Altes Kennwort) ein.
Wenn Sie ein Kennwort löschen, drücken Sie im Feld New Password (Neues Kennwort) die <Eingabetaste> und lassen das Feld somit leer.
Drücken Sie die <Eingabetaste> ein zweites Mal im Feld Confirm New Password (Neues Kennwort bestätigen) und lassen Sie das Feld leer.
Überprüfen Sie, ob Not Set (Nicht gesetzt) bei der Einstellung Admin Password (Administratorkennwort) angezeigt wird.
Wenn Not Set angezeigt wird, wurde das Kennwort gelöscht. Wenn Not Set (Nicht gesetzt) nicht angezeigt wird, wiederholen Sie Schritt 3 bis Schritt 8.
Beenden Sie das System-Setup.
Administratorkennwort
Optionseinstellungen
Wenn die folgende Option angezeigt wird, lässt sich keine Änderung oder Neueingabe des Administratorkennworts durchführen:
Disabled (Deaktiviert) – Das Administratorkennwort ist über eine Jumper-Einstellung auf der Systemplatine deaktiviert.
Nur wenn eine der beiden folgenden Optionen angezeigt wird, kann ein Administratorkennwort festgelegt werden:
Set (Gesetzt) – Ein Administrator-Kennwort wurde zugewiesen.
Not Set (Nicht gesetzt) – Es ist kein Administrator-Kennwort zugewiesen, und der Kennwort-Jumper auf der Systemplatine befindet sich in der aktivierten Position (Standard).
Zuweisen eines Administratorkennworts
Das Administratorkennwort kann mit dem Systemkennwort identisch sein. Um das Feld zu verlassen, ohne ein Administratorkennwort festzulegen, können Sie jederzeit vor dem Abschließen von Schritt 5 die Taste <Esc> drücken.
ANMERKUNG: Wenn die zwei Kennwörter verschieden sind, lässt sich das Administratorkennwort als alternatives Systemkennwort verwenden. Das Systemkennwort kann jedoch nicht anstelle des Administratorkennworts verwendet werden.
Rufen Sie das System-Setup auf und überprüfen Sie, ob das Feld Unlock Setup (Setup entsperren) bei Security (Sicherheit) vorhanden ist (siehe System-Setup).
Wenn das Feld Unlock Setup (Setup entsperren) vorhanden ist:
Bewegen Sie die Markierung mit den Pfeiltasten zum Feld Unlock Setup (Setup entsperren).
Drücken Sie die <Eingabetaste>, um auf das Feld zuzugreifen.
Geben Sie das Administratorkennwort ein und drücken Sie die <Eingabetaste>.
Bewegen Sie die Markierung mit den Pfeiltasten zum Feld AdminPassword (Administratorkennwort), und drücken Sie dann die <Eingabetaste>.
Geben Sie das neue Kennwort im Feld New Password (Neues Kennwort) ein.
Es darf bis zu 15 Zeichen lang sein. Um bei der Eingabe des Kennworts ein Zeichen zu löschen, drücken Sie die Rücktaste oder die Nach-links-Taste. Beim Kennwort muss nicht auf Groß- und Kleinschreibung geachtet werden.
Einige Tastenkombinationen sind nicht zulässig. In diesem Fall ertönt ein Signalton aus dem Systemlautsprecher.
Für jedes eingegebene Zeichen (auch für ein Leerzeichen) wird ein Platzhalter im Feld angezeigt.
Drücken Sie die Eingabetaste.
Ist das neue Administrator-Kennwort kürzer als 15 Zeichen, wird dennoch das gesamte Feld mit Platzhaltern gefüllt.
Um das Kennwort zu bestätigen, geben Sie es ein zweites Mal im Feld Confirm New Password (Neues Kennwort bestätigen) ein, und drücken Sie die <Eingabetaste>.
Drücken Sie bei der Eingabeaufforderung die <Eingabetaste>.
Die Administrator-Kennwort-Einstellung wird auf Set (Aktiviert) geändert.
Beenden Sie das System-Setup.
Änderungen der Option Admin Password werden sofort wirksam. (Es ist nicht notwendig, den Computer neu zu starten.)
Betrieb des Computers ohne aktiviertes Administratorkennwort
Wenn Sie das System-Setup aufrufen, wird die Option Unlock Setup (Setup entsperren) angezeigt (siehe System-Setup).
Wenn Sie im Feld Unlock Setup (Setup entsperren) nicht das richtige Administratorkennwort eingeben, erhalten Sie die System-Setup-Optionen angezeigt, doch lassen sie sich nicht ändern.
ANMERKUNG: Die Option Password Changes (Kennwortänderungen) kann gemeinsam mit der Option Admin Password (Administratorkennwort) verwendet werden, um das System vor unerlaubten Änderungen zu schützen.
Löschen oder Ändern eines bestehenden Administratorkennworts
Um ein bestehendes Administrator-Kennwort zu ändern, müssen Sie das Administrator-Kennwort kennen. Um das Feld zu verlassen, ohne ein Administratorkennwort festzulegen, können Sie jederzeit vor dem Abschließen von Schritt 5 die Taste <Esc> drücken.
Bewegen Sie die Markierung mit den Pfeiltasten zum Feld AdminPassword (Administratorkennwort), und drücken Sie dann die <Eingabetaste>.
Geben Sie das Kennwort im Feld Old Password (Altes Kennwort) ein.
Wenn Sie ein bestehendes Kennwort ändern, befolgen Sie die Anweisungen im Abschnitt Assigning an Administrator Password (Zuweisen eines Administratorkennworts), beginnend mit Schritt 4.
Wenn Sie ein Kennwort löschen, drücken Sie im Feld New Password (Neues Kennwort) die <Eingabetaste> und lassen das Feld somit leer.
Drücken Sie die <Eingabetaste> ein zweites Mal im Feld Confirm New Password (Neues Kennwort bestätigen) und lassen Sie das Feld leer.
Überprüfen Sie, ob die Einstellung für Administrator Password (Administrator-Kennwort) nun Not Set (Nicht zugewiesen) lautet.
Wenn Not Set angezeigt wird, wurde das Administrator-Kennwort gelöscht. Wenn Not Set (Nicht gesetzt) nicht angezeigt wird, wiederholen Sie Schritt 3 bis Schritt 8.
Beenden Sie das System-Setup.
Deaktivieren eines verlorenen Kennworts und Zuweisen eines neuen Kennworts
Das System-Setup-Programm dient folgenden Zwecken:
zum Ändern der Systemkonfigurationsinformationen, nachdem Sie Hardwarekomponenten hinzugefügt, geändert oder entfernt haben
zum Einstellen benutzerdefinierter Optionen, wie das Festlegen oder Ändern des Benutzerkennwortes
zum Abfragen der aktuellen Speicherkapazität oder des installierten Festplattentyps
Es ist empfehlenswert, diese Informationen zu notieren, bevor Sie Änderungen im System-Setup-Programm vornehmen, um sie bei Bedarf zur Hand zu haben.
HINWEIS: Die Änderung von Einstellungen in diesem Programm ist nur erfahrenen Computeranwendern vorbehalten. Bestimmte Änderungen können dazu führen, dass der Computer nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert.
Aufrufen des System-Setup
Schalten Sie den Computer ein bzw. führen Sie einen Neustart durch.
Wenn das DELL-Logo angezeigt wird, auf die Aufforderung zum Drücken von F2 warten.
Sobald die F2-Eingabeaufforderung angezeigt wird, drücken Sie sofort <F2>.
ANMERKUNG: Die F2-Eingabeaufforderung zeigt an, dass die Tastatur initialisiert wurde. Diese Eingabeaufforderung ist unter Umständen nur kurz zu sehen; beobachten Sie daher aufmerksam den Bildschirm, und drücken Sie dann sofort <F2>. Wenn Sie vor der Eingabeaufforderung <F2> drücken, hat dieser Tastendruck keine Wirkung.
Falls Sie so lange gewartet haben, bis das Betriebssystem-Logo erscheint, warten Sie noch, bis der Microsoft® Windows®-Desktop angezeigt wird. Fahren Sie dann den Computer herunter (siehe Ausschalten des Computers), und versuchen Sie es erneut.
ANMERKUNG: Wenn ein Administratorkennwort zugewiesen wurde, werden Sie dazu aufgefordert, dieses Kennwort einzugeben. Ohne Administratorkennwort erhalten Sie die Einstellungen des System-Setups angezeigt, können diese aber nicht ändern.
System-Setup-Bildschirme
Die System-Setup-Menüs zeigen die aktuellen Konfigurationsdaten für Ihren Computer.
Optionen des System-Setup-Programms
ANMERKUNG: Je nach Computer und installierten Geräten werden die einzelnen Elemente möglicherweise nicht oder nicht genauso angezeigt wie in diesem Abschnitt aufgeführt.
System
System Info
Enthält die Felder Computer (Computername), BIOS Version (BIOS-Versionsnummer), BIOS Date (BIOS-Versionsdatum), Service Tag, Express Service Code und Asset Tag.
Processor Info
Zeigt für den im System installierten Prozessor folgende Informationen an: Processor Type (Prozessortyp), Processor Clock Speed (Prozessortaktrate), Processor Bus Speed (Prozessorbustaktrate), Processor Cache Size (Größe des Prozessorcachespeichers), Processor ID (Prozessorkennnummer), Hyperthreading- oder Multi-Core Capable (Hyperthreading- oder Multi-Core-fähig) sowie 64-bit Technology (64-Bit-Technologie).
Memory Info
Enthält die Felder Installed Memory (Größe des installierten Speichers), Memory Speed (Speichergeschwindigkeit), Memory Channel Mode (Speicherkanalmodus) und eine Beschreibung der Memory Technology (Speichertechnologie). Über diese Option wird auch eine Tabelle gezeigt, die Angaben zur Größe des Arbeitsspeichers sowie zu den Speichermodulen (ECC-Fähigkeit, Einzel-/Dualmodul, Typ und Anordnung) enthält.
PCI Info
Zeigt die Belegung der verschiedenen PCI-, PCI-Express- und PCI-X-Steckplätze an.
Date/Time
Steuert den internen Kalender und die Uhrzeit des Systems.
Boot Sequence
(Standardeinstellung Diskette drive)
Legt die Reihenfolge fest, in der das System während des Systemstarts nach startfähigen Geräten sucht.
ANMERKUNG: Wenn Sie ein Startgerät einsetzen und den Computer neu starten, wird diese Option im System-Setup-Menü angezeigt. Um von einem USB-Speichergerät aus zu starten, wählen Sie das USB-Gerät aus und verschieben es an die erste Stelle in der Liste.
Laufwerke
SAS Controller(Standardeinstellung On)
Aktiviert oder deaktiviert den internen SAS-Controller.
Diskette Drive
(Standardeinstellung Internal)
Aktiviert und deaktiviert das Diskettenlaufwerk und setzt Leserechte für das interne Diskettenlaufwerk. Off (Aus) deaktiviert alle Diskettenlaufwerke. USB deaktiviert das interne Diskettenlaufwerk und aktiviert ein USB-Diskettenlaufwerk, sofern der USB-Controller aktiviert und ein USB-Laufwerk angeschlossen ist. Internal (Intern) aktiviert das interne Diskettenlaufwerk. Read Only (Schreibgeschützt) aktiviert den internen Laufwerkcontroller und weist dem Diskettenlaufwerk Nur-Leserechte zu.
ANMERKUNG: Betriebssysteme mit USB-Unterstützung erkennen USB-Diskettenlaufwerke unabhängig von dieser Einstellung.
Drives 0 through 2
(Standardeinstellung On)
Aktiviert oder deaktiviert ein SATA-Laufwerk. On (Ein) aktiviert die Schnittstelle, so dass das Gerät genutzt werden kann.
Anzeige von Controller-Typ (SATA), Port (verwendete Anschlussnummer), Drive ID (Laufwerk-ID) und Kapazität.
Drive 3 bis Drive 4
(Standardeinstellung On)
Aktiviert oder deaktiviert ein PATA-Gerät (etwa ein CD- oder DVD-Laufwerk). On (Ein) aktiviert die Schnittstelle, so dass das Gerät genutzt werden kann.
Anzeige von Controller-Typ (ATA), Port (verwendete Anschlussnummer), Drive ID (Laufwerk-ID), Kapazität und ob das Laufwerk vom BIOS gesteuert wird.
SATA Operation
(Standardeinstellung AHCI)
Legt die Betriebsart des integrierten SATA-Controllers fest, die AHCI oder ATA lauten kann.
Onboard Devices (Integrierte Geräte)
Integrated NIC
(Standardeinstellung On)
Aktiviert oder deaktiviert den integrierten NIC-Controller. Die Einstellungen sind On, Off, On w/RPL oder On w/ PXE. Wenn die Einstellung On w/ PXE oder On w/RPL aktiviert ist, versucht der Computer, falls keine Startroutine vom Netzwerkserver verfügbar ist, vom nächsten Gerät in der Startreihenfolge zu starten.
Integrated Audio
(Standardeinstellung On)
Aktiviert bzw. deaktiviert den integrierten Audio-Controller.
1394 Controller
(Standardeinstellung On)
Aktiviert oder deaktiviert den 1394-Controller.
USB Controller
(Standardeinstellung On)
Aktiviert oder deaktiviert den internen USB-Controller. No Boot (Kein Start) aktiviert den Controller und deaktiviert gleichzeitig die Möglichkeit, von einem USB-Gerät zu starten.
ANMERKUNG: Betriebssysteme mit USB-Unterstützung erkennen USB-Diskettenlaufwerke unabhängig von der Einstellung für No Boot.
Front USB Ports
(Standardeinstellung On)
Aktiviert oder deaktiviert die vorderen USB-Anschlüsse.
USB for Flexbay
(Standardeinstellung On)
On aktiviert internes USB für FlexBay.
ANMERKUNG: Diese USB-Option wird nur angezeigt, wenn ein FlexBay-Gerät installiert ist.
LPT Port Mode
(Standardeinstellung PS/2)
Legt den Betriebsmodus für die interne parallele Schnittstelle fest. Off (Aus) deaktiviert die Schnittstelle. AT konfiguriert die Schnittstelle für AT-Kompatibilität. PS/2 konfiguriert die Schnittstelle für PS/2-Kompatibilität. EPP konfiguriert die Schnittstelle für das bidirektionale EPP-Protokoll. ECP konfiguriert die Schnittstelle für das bidirektionale ECP-Protokoll.
ANMERKUNG: Wenn Sie für LPT Port Mode (Modus der LPT-Schnittstelle) die Einstellung ECP auswählen, wird die Option LPT Port DMA (DMA für LPT-Schnittstelle) im Optionsmenü angezeigt.
LPT Port Address
Legt die Adresse für die integrierte parallele Schnittstelle fest.
Serial Port #1
(Standardeinstellung Auto)
Bestimmt den Betrieb der seriellen Schnittstelle.
Auto (Standardeinstellung) weist einem Anschluss automatisch eine bestimmte Schnittstelle zu (COM1 oder COM3).
Serial Port #2
(Standardeinstellung Auto)
Bestimmt den Betrieb der seriellen Schnittstelle.
Auto (Standardeinstellung) weist einem Anschluss automatisch eine bestimmte Schnittstelle zu (COM2 oder COM4).
PS/2 Mouse Port
(Standardeinstellung On)
Aktiviert oder deaktiviert den internen PS/2-kompatiblen Mauscontroller.
Video
Primary Video
(Standardeinstellung PEG)
Diese Einstellung legt den primären Grafikcontroller fest, PCI oder PEG. PEG ist die richtige Einstellung für eine PCI-Express-Grafikkarte oder -karten.
Performance (Leistung)
HyperThreading
(Standardeinstellung On)
Legt fest, ob der physische Prozessor als ein oder zwei logische Prozessoren erscheint. Die Leistung einiger Anwendungen kann durch zusätzliche logische Prozessoren verbessert werden. Mit On wird Hyperthreading aktiviert.
ANMERKUNG: Hyperthreading wird möglicherweise auf Ihrem Computer nicht unterstützt.
Multiple CPU Core
(Standardeinstellung On)
Bestimmt, ob im Prozessor ein oder zwei Kerne aktiviert sind. Mit On wird der zweite Kern aktiviert.
SpeedStep
(Standardeinstellung Off)
Aktiviert Intel® SpeedStep® für alle unterstützten Prozessoren im Computer. Diese Einstellung ändert den Energieverbrauch und die Taktrate des Prozessors.
ANMERKUNG: Diese Option ist bei Ihrem Computer eventuell nicht verfügbar.
Virtualization
(Standardeinstellung Off)
Legt fest, ob ein Virtual Machine Monitor (VMM) die zusätzlichen Hardwarefunktionen der Intel Virtualization-Technologie nutzen kann.
Limit CPUID Value
(Standardeinstellung Off)
Begrenzt den maximalen Wert, den die CPUID-Prozessorstandardfunktion unterstützt. Bestimmte Betriebssystem lassen keine Installation zu, wenn der maximal unterstützte Wert für die CPUID-Funktion größer als 3 ist.
Security (Security)
Unlock Setup
(Standardeinstellung Locked)
Wenn ein Administratorkennwort verwendet wird, kann der Benutzer hiermit Einstellungen im System-Setup ändern. Geben Sie das Administratorkennwort bei der Eingabeaufforderung ein, um das System-Setup zu entsperren. Wenn das korrekte Kennwort hier nicht eingegeben wird, werden die System-Setup-Felder zwar angezeigt, lassen sich jedoch nicht ändern.
Admin Password
(Standardeinstellung Not Set)
Zeigt den derzeitigen Zustand des System-Setup-Kennwortschutzes an und ermöglicht die Überprüfung und Vergabe eines neuen Administratorkennworts.
System Password
(Standardeinstellung Not Set)
Zeigt den aktuellen Status des Systemkennwortschutzes an und ermöglicht die Zuweisung und Überprüfung eines neuen Systemkennworts.
Password Changes
(Standardeinstellung Unlocked)
Legt den Zusammenhang zwischen dem Systemkennwort und dem Administratorkennwort fest. Locked (Gesperrt) verhindert, dass ein Benutzer ohne gültiges Administratorkennwort das Systemkennwort ändern kann. Bei der Einstellung Unlocked (Nicht gesperrt) kann ein Benutzer mit einem gültigen Systemkennwort das Systemkennwort ändern.
Chassis Intrusion
(Standardeinstellung On-Silent)
Wenn diese Option aktiviert ist, wird nach jedem Öffnen des Computergehäuses beim nächsten Systemstart eine Warnmeldung angezeigt. Die Einstellungen sind On, On-Silent (Standardeinstellung) und Off.
Intrusion Alert
Bestätigt und löscht eine Gehäuseeingriffswarnung.
TPM Security
(Standardeinstellung Off)
Aktiviert oder deaktiviert die „Trusted Platform Module“-Sicherheitseinrichtung.
Execute Disable
(Standardeinstellung On)
Aktiviert oder deaktiviert die „Execute Disable“-Speicherschutztechnologie.
Power Management (Energieverwaltung)
Remote Wake-Up
(Standardeinstellung Off)
Legt fest, wie das System reagiert, wenn nach einem Stromausfall wieder Netzspannung anliegt. Off bedeutet, dass das System nach der erneuten Stromzufuhr ausgeschaltet bleibt. Um das System zu starten, müssen Sie den Netzschalter auf der Vorderseite betätigen. Bei On schaltet sich das System nach wiedererfolgter Stromzufuhr wieder ein. Last bewirkt, dass das System in den vor dem Stromausfall vorhandenen Betriebszustand zurückkehrt.
Auto Power On
(Standardeinstellung Off)
Legt fest, dass der Computer automatisch eingeschaltet wird. Mit Off wird diese Funktion deaktiviert. Mit Everyday wird der Computer täglich zu der bei Auto Power Time festgelegten Uhrzeit eingeschaltet. Mit Weekdays wird der Computer täglich von Montag bis Freitag zu der bei Auto Power Time festgelegten Uhrzeit eingeschaltet.
ANMERKUNG: Diese Funktion ist nicht wirksam, wenn der Computer über eine Steckerleiste oder einen Überspannungsschutzschalter ausgeschaltet wird.
Auto Power Time
Legt den Zeitpunkt fest, zu dem der Computer automatisch eingeschaltet wird.
Die Zeit wird im 12-Stunden-Standardformat gespeichert (Stunden:Minuten). Sie können die Startzeit durch Drücken der horizontalen Pfeiltasten ändern, indem Sie die Zahlenwerte erhöhen oder verringern, oder durch Eingeben der Zahlenwerte im Datums- und Uhrzeitfeld.
Low Power Mode
(Standardeinstellung Off)
Wenn Low Power Mode ausgewählt ist, wird der Computer nicht mehr durch Fernaktivierungsereignisse aus den Zuständen Hibernate oder Off über den integrierten Netzwerkcontroller aktiviert.
Remote Wake-Up
(Standardeinstellung Off)
Schaltet das System ein, wenn ein Netzwerkcontroller oder ein Remote-Wakeup-fähiges Modem ein Aktivierungssignal empfängt.
On (Ein) ist die Standardeinstellung. On w/ Boot to NIC (Aktiviert mit Systemstart vom NIC) veranlasst das System, vor der Anwendung der Startreihenfolge erst einen Netzwerkstartvorgang zu versuchen.
ANMERKUNG: Normalerweise kann das System von einem entfernten Standort aus aktiviert werden, wenn es sich im Suspendmodus, Ruhezustand oder ausgeschalteten Zustand befindet. Wenn Low Power Mode (im Menü Power Management) aktiviert ist, kann das System aus der Ferne nur aus dem Zustand Suspend eingeschaltet werden.
Suspend Mode
Legt den Suspendiermodus des Computers fest. Die Optionen sind S1, ein Suspendmodus, in dem der Computer sich in einem Zustand mit niedrigem Energieverbrauch befindet, und S3, ein Suspendmodus, in dem die Stromzufuhr für viele Komponenten reduziert oder ausgeschaltet ist, der Systemspeicher jedoch aktiv bleibt.
Maintenance (Wartung)
Service Tag
Zeigt die Service-Kennnummer für den Computer an.
SERR Message
(Standardeinstellung On)
Bei bestimmten Grafikkarten muss die SERR-Meldung deaktiviert sein.
Load Defaults
Stellt die herstellerseitigen Vorgaben für das System-Setup wieder her.
Event Log
Zur Anzeige des Event Log (Ereignisprotokoll). Die Einträge sind mit R für Read (Lesen) und U für Unread (Ungelesen) gekennzeichnet. Mark All Entries Read (Alle Einträge als gelesen markieren) kennzeichnet alle Einträge auf der linken Seite mit einem R. Clear Log (Protokoll löschen) löscht das Event Log (Ereignisprotokoll).
POST Behavior (POST-Verhalten)
Fastboot
(Standardeinstellung On)
Wenn diese Funktion aktiviert ist, werden einige Kompatibilitätsschritte übersprungen, damit sich die Startzeit reduziert. Bei Off werden keine Schritte während des Systemstarts übersprungen. Mit On wird das System schneller gestartet.
Numlock Key
(Standardeinstellung On)
Legt die Funktionalität der Nummerntasten auf der rechten Seite Ihrer Tastatur fest. Off ordnet den Tasten der Zehnertastatur die Funktionen der Pfeiltasten zu. On ordnet den Tasten der Zehnertastatur die Funktionen der Nummerntasten zu.
OS Install
(Standardeinstellung On)
Legt die maximale für das Betriebssystem verfügbare Speichergröße fest. Bei der Einstellung Off steht dem Betriebssystem der gesamte Systemspeicher zur Verfügung. Bei On beträgt der für das Betriebssystem verfügbare Speicher maximal 256 MB.
ANMERKUNG: Einige Betriebssysteme können nicht installiert werden, wenn mehr als 2 GB Systemspeicher vorhanden sind.
POST Hotkeys
Legt fest, ob im Anmeldefenster eine Meldung mit der erforderlichen Tastenkombination für das Setup-Programm oder die Schnellstartfunktion angezeigt wird. Bei der Einstellung Setup & Boot Menu werden beide Meldungen angezeigt (F2=Setup und F12=Boot Menu). Mit Setup wird nur die Meldung für das Setup angezeigt (F2=Setup). Mit Boot Menu wird nur die Quickboot-Meldung angezeigt (F12=Boot Menu) an. None: Es wird keine Meldung angezeigt.
Keyboard Errors
Wenn diese Einstellung auf Report (aktiviert) gesetzt ist und während des POST ein Fehler erkannt wird, zeigt das BIOS eine Fehlermeldung an und fordert Sie auf <F1> zu drücken, um fortzufahren, oder <F2> zu drücken, um das System-Setup aufzurufen.
Wenn diese Einstellung auf Do Not Report (deaktiviert) gesetzt ist und während des POST ein Fehler erkannt wird, zeigt das BIOS die Fehlermeldung an und setzt den Systemstart fort.
Boot Menu (Startmenü)
Mit dieser Funktion können Sie die Startreihenfolge für das System ändern.
Optionseinstellungen
Onboard or USB Floppy Drive (Eingebautes oder USB-Diskettenlaufwerk) – Der Computer versucht, vom Diskettenlaufwerk zu starten. Es wird eine Fehlermeldung ausgegeben, wenn die Diskette im Laufwerk keine Startdiskette ist, wenn sich keine Diskette im Laufwerk befindet oder wenn auf dem Computer kein Diskettenlaufwerk installiert ist.
Hard Drive (Festplatte) (Liste mit Seriennummern) – Der Computer versucht vom ausgewählten Festplattenlaufwerk zu starten. Wenn sich auf dem Laufwerk kein Betriebssystem befindet, erzeugt der Computer eine Fehlermeldung.
Onboard or USB CD-ROM Drive (Eingebautes oder USB-CD-ROM-Laufwerk) – Der Computer versucht vom CD-ROM-Laufwerk zu starten. Wenn sich keine CD im Laufwerk befindet oder wenn sich auf der CD kein Betriebssystem befindet, erzeugt der Computer eine Fehlermeldung.
USB Device (USB-Gerät) – Verbinden Sie das Speichergerät mit einem USB-Anschluss und starten Sie den Computer neu. Wenn F12 = Boot Menu in der rechten oberen Ecke des Bildschirms angezeigt wird, drücken Sie <F12>. Das BIOS erkennt das Gerät und fügt die USB-Option dem Startmenü hinzu.
ANMERKUNG: Um von einem USB-Gerät zu starten, muss das Gerät startfähig sein. Um sicherzustellen, dass das Gerät startfähig ist, lesen Sie Dokumentation zum Gerät.
Auswahl des Startgeräts für den laufenden Startvorgang
Sie können mit dieser Funktion beispielsweise festlegen, dass der Computer von einem USB-Gerät wie etwa einem Diskettenlaufwerk, Speicherstick oder einem CD-RW-Laufwerk neu startet.
ANMERKUNG: Wenn Sie von einem USB-Diskettenlaufwerk starten, müssen Sie das Diskettenlaufwerk im System-Setup zunächst auf USB setzen (siehe System-Setup-Optionen).
Wenn Sie von einem USB-Gerät starten, verbinden Sie das USB-Gerät mit einem USB-Anschluss (siehe Wissenswertes zum Computer).
Schalten Sie den Computer ein bzw. führen Sie einen Neustart durch.
Wenn F2 = Setup, F12 = Boot Menu in der rechten oberen Ecke des Bildschirms angezeigt wird, drücken Sie <F12>.
Falls Sie zu lange gewartet haben und bereits das Betriebssystem-Logo zu sehen ist, warten Sie weiter, bis der Microsoft Windows-Desktop angezeigt wird. Fahren Sie dann den Computer herunter (siehe Ausschalten des Computers), und versuchen Sie es erneut.
Ein Menü wird angezeigt.
Bewegen Sie die Markierung mit den Pfeiltasten zum Eintrag Boot Device Menu, und drücken Sie dann die <Eingabetaste>, um die Option auszuwählen.
Das Menü Boot Device (Startgerät) wird angezeigt, alle verfügbaren Startgeräte werden aufgeführt.
Bewegen Sie die Markierung mit den Pfeiltasten zu dem betreffenden Gerät (Auswahl gilt nur für den aktuellen Startvorgang).
Drücken Sie die <Eingabetaste>, um das Gerät auszuwählen.
Wenn Sie den Computer beispielsweise von einem USB-Speicherstick starten wollen, markieren Sie USB Device, und drücken Sie die <Eingabetaste>.
ANMERKUNG: Um von einem USB-Gerät zu starten, muss das Gerät startfähig sein. Um sicherzustellen, dass das Gerät startfähig ist, lesen Sie die Informationen in der Dokumentation des Gerätes.
Bewegen Sie die Markierung mit den Pfeiltasten zur Menüoption Boot Sequence, und drücken Sie die <Eingabetaste>, um das Menü zu öffnen.
ANMERKUNG: Notieren Sie die aktuelle Startreihenfolge, falls Sie diese später wiederherstellen möchten.
Blättern Sie mit den Tasten Pfeil-nach-oben und Pfeil-nach-unten durch die Geräteliste.
Drücken Sie die Leertaste, um ein Gerät zu aktivieren oder zu deaktivieren.
Durch Drücken von <U> oder <D> wird die Position eines ausgewählten Gerätes in der Liste nach oben oder unten verschoben.
Starten von einem USB-Gerät
ANMERKUNG: Um von einem USB-Gerät zu starten, muss das Gerät startfähig sein. Um sicherzustellen, dass das Gerät startfähig ist, lesen Sie die Dokumentation zum Gerät.
Speicherstick
Verbinden Sie den Speicherstick mit einem USB-Anschluss, und starten Sie den Computer neu.
Wenn F12 = Boot Menu in der rechten oberen Ecke des Bildschirms angezeigt wird, drücken Sie <F12>.
Das BIOS erkennt das Gerät und fügt die USB-Gerät-Option zum Systemstartmenü hinzu.
VORSICHT: Bevor Sie mit den in diesem Abschnitt beschriebenen Vorgängen beginnen, lesen Sie die Sicherheitshinweise im Product Information Guide (Produktinformationshandbuch).
HINWEIS: Bei diesem Vorgang wird sowohl das System- als auch das Setup-Kennwort gelöscht.
VORSICHT: Der Computer ist schwer (das Gewicht beträgt mindestens etwa 25 kg) und eventuell schwierig zu bewegen. Holen Sie sich Hilfe, bevor Sie den Computer anheben, bewegen oder kippen; zum Anheben des Computers werden zwei Personen benötigt. Heben Sie den Computer stets korrekt an, um Verletzungen zu vermeiden, und beugen Sie sich beim Anheben nicht vor. Weitere wichtige Sicherheitshinweise erhalten Sie im Product Information Guide (Produktinformationshandbuch).
VORSICHT: Der Computerstandrahmen sollte stets installiert bleiben, um eine größtmögliche Stabilität zu gewährleisten. Wenn der Standrahmen nicht angebracht wird, besteht die Gefahr, dass der Computer umkippt; dies kann zu Verletzungen und Beschädigungen am Computer führen.
Jumper
Stellung
Beschreibung
PSWD
Kennwortfunktionen sind aktiviert (Standardeinstellung).
Kennwortfunktionen sind deaktiviert.
RTCRST
Die Echtzeituhr wurde nicht zurückgesetzt (Standardeinstellung).
Entfernen Sie die 2-poligen Steckbrücke vom Kennwort-Jumper (PSWD) auf der Systemplatine, und legen Sie die Steckbrücke zur Seite. Wo sich der Jumper befindet, erfahren Sie im Abschnitt Komponenten der Systemplatine.
ANMERKUNG: Bei Auslieferung des Computers befindet sich die Steckbrücke für das Kennwort auf dem Kennwort-Jumper.
Verbinden Sie den Computer und den Bildschirm mit dem Netzstrom und schalten Sie sie ein.
Wenn der Desktop von Microsoft Windows angezeigt wird, fahren Sie den Computer herunter (siehe Ausschalten des Computers).
Schalten Sie den Bildschirm aus und trennen Sie ihn von der Netzstromsteckdose.
Trennen Sie das Netzstromkabel des Computers von der Steckdose und drücken Sie den Netzschalter, um die Systemplatine zu erden.
Setzen Sie die 2-polige Steckbrücke wieder auf den Kennwort-Jumper auf der Systemplatine, um die Kennwortfunktion neu zu aktivieren. Weitere Informationen erhalten Sie im Abschnitt Komponenten der Systemplatine.
HINWEIS: Wenn Sie ein Netzwerkkabel anschließen, verbinden Sie das Kabel zuerst mit dem Netzwerkgerät und dann mit dem Computer.
Schließen Sie den Computer und die zugehörigen Geräte an die Stromversorgung an und schalten Sie die Geräte ein.
ANMERKUNG: Dadurch wird die Kennwortfunktion aktiviert. Wenn Sie das System-Setup aufrufen (siehe System-Setup), wird bei der System- und Administrator-Kennwort-Option jeweils Not Set angezeigt. Dies bedeutet, dass die Kennwortfunktion zwar aktiviert ist, jedoch kein Kennwort zugewiesen wurde.
Legen Sie ein neues System- und/oder Setup-Kennwort fest. Siehe System-Setup.
Löschen der CMOS-Einstellungen
VORSICHT: Bevor Sie mit den in diesem Abschnitt beschriebenen Vorgängen beginnen, lesen Sie die Sicherheitshinweise im Product Information Guide (Produktinformationshandbuch).
HINWEIS: Wenn Sie ein Netzwerkkabel anschließen, verbinden Sie das Kabel zuerst mit dem Netzwerkgerät und dann mit dem Computer.
Schließen Sie den Computer und die zugehörigen Geräte an die Stromversorgung an und schalten Sie die Geräte ein.
Energieverwaltung
Der Computer kann so eingestellt werden, dass er weniger Strom verbraucht, wenn auf ihm nicht gearbeitet wird. Sie steuern den Energieverbrauch über das Betriebssystem des Computers und über bestimmte Optionseinstellungen im System-Setup (siehe System-Setup). Diese Zustände mit reduziertem Energieverbrauch werden auch als „Energiesparzustände“ bezeichnet.
ANMERKUNG: Alle Komponenten im Computer müssen die Funktionen Ruhezustand und/oder Standby unterstützen und über die erforderlichen Treiber verfügen. Weitere Informationen über die Komponenten erhalten Sie in der jeweiligen Dokumentation des Herstellers.
Standby. Bei diesem Energiesparzustand wird die Stromzufuhr für viele Komponenten reduziert oder ausgeschaltet. Der Systemspeicher bleibt jedoch aktiviert.
Ruhezustand. Bei diesem Energiesparzustand wird die Leistungsaufnahme auf ein Minimum reduziert, indem alle Daten im Systemspeicher auf ein Festplattenlaufwerk geschrieben werden und dann die Stromversorgung ausgeschaltet wird. Beim Reaktivieren aus diesem Zustand wird der Computer neu gestartet, und der Speicherinhalt wird wiederhergestellt. Der Betrieb wird an der Stelle wieder aufgenommen, wo der Computer in den Ruhezustand übergegangen ist.
ANMERKUNG: Der Ruhezustand wird nur bei Computern mit maximal 4 GB RAM unterstützt.
Herunterfahren. Bei diesem Energiesparzustand wird die gesamte Stromversorgung des Computers bis auf einen kleinen Hilfsstrom ausgeschaltet. Solange der Computer am Netzstrom angeschlossen bleibt, kann er automatisch oder im Fernzugriff gestartet werden. Mit der Option Auto Power On im System-Setup (siehe System-Setup) lässt sich der Computer beispielsweise automatisch zu einer festgelegten Zeit einschalten. Der Netzwerkadministrator kann den Computer außerdem mit Hilfe eines Energieverwaltungsereignisses wie Remote-Wake-Up aus der Ferne starten.
In der folgenden Tabelle sind die Energiesparzustände aufgeführt und die Möglichkeiten, mit denen sich der Computer jeweils wieder aktivieren lässt.
Energiesparzustand
Möglichkeiten der Aktivierung (Windows XP)
Standby
Netzschalter drücken
Automatisches Einschalten
Maus bewegen oder klicken
Tastatureingabe
Aktivität eines USB-Gerätes
Energieverwaltungsereignis
Ruhezustand
Netzschalter drücken
Automatisches Einschalten
Energieverwaltungsereignis
Abgeschaltet
Netzschalter drücken
Automatisches Einschalten
Energieverwaltungsereignis
ANMERKUNG: Weitere Informationen zur Energieverwaltung erhalten Sie in der Dokumentation zum Betriebssystem.
Hyperthreading and Dual-Core-Technologie
Hyper-Threading ist eine Intel®-Technologie, die die allgemeine Leistung des Computers verbessern kann. Dabei arbeitet ein physischer Mikroprozessor wie zwei logische Mikroprozessoren, die bestimmte Aufgaben gleichzeitig ausführen können. Dual-Core ist eine Technologie von Intel, bei der zwei physische Recheneinheiten in einem einzelnen Prozessorbaustein vorhanden sind, wodurch die Rechenleistung und die Fähigkeit zum Multitasking gesteigert wird. Es wird empfohlen, das Betriebssystem Microsoft® Windows® XP Service Pack 1 (SP1) oder höher zu verwenden, da Windows XP für die Hyper-Threading-Technologie optimiert wurde.
Viele Programme können von Hyperthreading und Dual-Core-Technologie profitieren, doch bestimmte Programme sind eventuell noch nicht dafür optimiert und benötigten ein Update vom Softwarehersteller. Wenden Sie sich an den Hersteller der Software, um Updates und Informationen über die Verwendung von Hyperthreading und Dual-Core-Technologie mit der Software zu erhalten. Um festzustellen, ob der Computer Hyperthreading verwendet, überprüfen Sie die System-Setup-Option für Hyperthreading auf der Registerkarte „Performance“ (siehe System-Setup).
IEEE 1394
IEEE 1394 ist eine digitale Schnittstelle zur Übertragung großer Datenmengen zwischen dem Computer und Peripheriegeräten. IEEE 1394 eignet sich aufgrund der hohen Übertragungsgeschwindigkeit für Daten und große Dateien hervorragend zum Einsatz bei Multimedia-Geräten. Dadurch kann der Computer direkt an Geräte wie digitale Videokameras angeschlossen werden.
ANMERKUNG: Der Computer ist mit einem 6-poligen Anschluss ausgestattet, an dem sich über einen Adapter 4-polige IEEE-1394-Geräte anschließen lassen.
Wissenswertes zu RAID-Konfigurationen
ANMERKUNG: Die RAID-Level 5 und 10 sind nur mit einer optionalen PCI-Express RAID-Controllerkarte verfügbar.
ANMERKUNG: RAID für SATA 1.0 wird nicht unterstützt.
Dieser Abschnitt enthält eine Übersicht über die RAID-Konfigurationen, die Sie eventuell beim Kauf Ihres Computers ausgewählt haben. Wenngleich in der IT-Branche verschiedene RAID-Konfigurationen für unterschiedliche Einsatzzwecke verfügbar sind, bietet Dell für Ihren Precision Computer RAID-Level 0, RAID-Level 1 und mit einem optionalen PCI-Express RAID-Controller RAID-Level 5 oder RAID-Level 10 an. RAID-Level 0 ist die beste Option für Anwendungen, die eine hohe Leistung erfordern. RAID-Level 1 ist empfehlenswert für Anwender, die eine höhere Datenintegrität benötigen. Eine Konfiguration mit RAID-Level 5 oder RAID-Level 10 bietet sowohl Datenintegrität als auch höhere Zugriffsgeschwindigkeiten.
ANMERKUNG: Die RAID-Level stellen keine Hierarchie dar. Eine Konfiguration mit RAID-Level 5 ist nicht grundsätzlich besser oder schlechter als eine mit RAID-Level 0.
Der RAID-Controller im Computer kann eine Konfiguration mit RAID-Level 0 nur mit zwei bis vier physischen Laufwerken erstellen. Ein Array mit RAID-Level 5 oder 10 (nur mit dem optionalen PCI-Express RAID-Controller) muss aus drei oder vier Laufwerken bestehen.
Alle Laufwerke müssen vom gleichen Typ sein; SAS- und SATA-Laufwerke lassen sich in einem RAID-Array nicht gemischt einsetzen. Die Laufwerke sollten außerdem gleich groß sein, um sicherzustellen, dass das größere Laufwerk keinen nicht zugewiesenen (und daher nutzlosen) Speicherplatz enthält.
ANMERKUNG: Die RAID-Level stellen keine Hierarchie dar. Eine Konfiguration mit RAID-Level 10 ist nicht grundsätzlich besser oder schlechter als eine mit RAID-Level 0.
RAID-Level 0
Beim RAID-Level 0 wird eine Data Striping genannte Datenspeicherungstechnik verwendet, die hohe Zugriffsgeschwindigkeiten ermöglicht. Beim Data Striping werden die Daten in aufeinander folgenden Segmenten oder Streifen sequentiell auf die physikalischen Laufwerke gespeichert. Diese bilden zusammen ein großes virtuelles Laufwerk. Beim Data Striping können von einem der Laufwerke Daten gelesen werden, während das andere Laufwerk bereits den nächsten Block sucht und liest.
Ein weiterer Vorteil der Konfiguration mit RAID-Level 0 ist, dass die volle Kapazität der Laufwerke genutzt wird. Wenn Sie z. B. zwei Laufwerke mit je 120 GB installiert haben, können Sie insgesamt 240 GB zum Speichern von Daten nutzen.
HINWEIS: Da beim RAID-Level 0 keine Datenredundanz besteht, kann bei Ausfall eines Laufwerks auch nicht auf die Daten des anderen Laufwerks zugegriffen werden. Deshalb sollten Sie regelmäßige Datensicherungen durchführen, wenn Sie RAID-Level 0 verwenden.
RAID-Level 1
Beim RAID-Level 1 wird eine Mirroring genannte Datenredundanz-Speichertechnik verwendet. Wenn Daten auf das primäre Laufwerk geschrieben werden, werden sie anschließend auf das andere Laufwerk dupliziert bzw. gespiegelt (mirrored). Beim RAID-Level 1 ist die Datenzugriffsgeschwindigkeit niedriger, aber die Daten werden redundant gespeichert.
Falls eines der Laufwerke ausfällt, werden alle Lese- und Schreibzugriffe weiterhin auf dem anderen Laufwerk ausgeführt. Ein Ersatzlaufwerk kann dann mit den Daten des funktionierenden Laufwerks neu bespielt werden. Da die Daten doppelt auf beiden Laufwerken gespeichert werden, können mit zwei Laufwerken mit je 120 GB unter RAID-Level 1 nur insgesamt 120 GB Speicherplatz genutzt werden.
RAID-Level 5
ANMERKUNG: Die RAID-Level 5 und 10 sind nur mit einer optionalen PCI-Express RAID-Controllerkarte verfügbar.
Der RAID-Level 5 verwendet eine Speichermethode, die als Paritätsüberprüfung bezeichnet wird. Wenn ein Datenblock auf die RAID-Konfiguration geschrieben wird, wird dieser streifenweise über alle Laufwerke im RAID-Array geschrieben, ausgenommen ein Laufwerk, auf das die Paritätsdaten geschrieben werden. Mit den Paritätsdaten lässt sich der gesamte Block von streifenweise geschriebenen Daten berechnen, falls eines der Laufwerke ausfällt.
Da Paritätsdaten im Vergleich zur Größe der tatsächlich gespeicherten Daten wenig Platz beanspruchen, reicht das Äquivalent einer Festplatte als Paritätslaufwerk für eine beliebige Anzahl von Datenfestplatten aus. Allerdings werden nicht alle Paritätsdaten auf das gleiche Laufwerk geschrieben. Stattdessen wechseln sich die verschiedenen Laufwerke mit jedem neuen Datenblock, der auf die RAID-Konfiguration geschrieben wird, in ihrer Rolle als Daten- oder Paritätslaufwerk ab.
Da die Daten streifenweise über die RAID-Konfiguration geschrieben werden, wie bei RAID 0, lässt sich schnell darauf zugreifen. Des Weiteren kann bei Ausfall eines einzelnen Laufwerks dieses Laufwerk mit den Paritätsdaten auf den anderen Laufwerken wiederaufgebaut werden. Bei drei 120-GB-Festplatten mit RAID-Level 5 stehen 240 GB Speicherplatz für Daten zur Verfügung, da das Äquivalent eines Laufwerks für die Paritätsdaten reserviert wird. Zum Erstellen einer Konfiguration mit RAID-Level 5 sind mindestens drei Laufwerke erforderlich.
RAID-Level 10
ANMERKUNG: Die RAID-Level 5 und 10 sind nur mit einer optionalen PCI-Express RAID-Controllerkarte verfügbar.
Der RAID-Level 10 verwendet eine Kombination aus Striping- und Spiegelverfahren. Dazu sind vier Laufwerke erforderlich. Die Laufwerke werden in Spiegelpaare aufgeteilt, und die Daten werden auf die RAID-Konfiguration streifenweise über alle vier Laufwerke geschrieben. Wegen des Stripings kann schnell auf die Daten zugegriffen werden, und alle Daten werden auf ein anderes Laufwerk dupliziert, um Redundanz zu erreichen.
Falls eines der Laufwerke ausfällt, werden alle nachfolgenden Lese- und Schreibzugriffe auf die anderen intakten Laufwerke umgeleitet. Ein Ersatzlaufwerk kann dann mit den Daten von den intakten Laufwerken neu bespielt werden. Da die Daten auf den primären und zusätzlichen Laufwerken dupliziert werden, steht bei vier 120-GB-Laufwerken mit RAID-Level 1 insgesamt maximal 240 GB effektiver Speicherplatz zur Verfügung.
Konfiguration des Computers für RAID
Zu einem bestimmten Zeitpunkt wollen Sie den Computer möglicherweise für RAID konfigurieren, auch wenn Sie sich beim Erwerb nicht für eine RAID-Konfiguration entschieden haben. Um eine RAID-Konfiguration einzurichten, müssen mindestens zwei Festplatten im Computer installiert sein. Anweisungen zum Installieren einer Festplatte erhalten Sie im Abschnitt Installation eines Festplattenlaufwerks (Festplattenschächte 1-4).
RAID-Konfigurationsprogramm
Aufrufen des RAID-Konfigurationsprogramms
Starten Sie das System.
Drücken Sie während des POST bei entsprechender Aufforderung <Strg><C>. Falls Sie zu lange gewartet haben und bereits das Betriebssystem-Logo zu sehen ist, warten Sie weiter, bis das Betriebssystem vollständig hochgefahren ist. Starten Sie dann das System neu und versuchen Sie es erneut.
Der Menübildschirm des Konfigurationsprogramms wird angezeigt.
Navigation im Konfigurationsprogramm
Die Konfigurationsbildschirme sind hierarchisch organisiert. Hinweise zur Navigation werden jeweils auf der Unterseite der einzelnen Bildschirme angezeigt. Auch eine Onlinehilfe steht im Programm zur Verfügung.
RAID-Konfiguration und -Verwaltung
Um auf die Konfigurations- und Verwaltungsbildschirme für integriertes RAID (IR) zuzugreifen, wählen Sie RAID Properties (RAID-Eigenschaften) im Bildschirm Adapter Properties (Adapter-Eigenschaften). Dort können Sie einen neuen RAID-Datenträger erstellen und bestehende RAID-Datenträger anzeigen oder verwalten.
Wenn derzeit keine RAID-Datenträger konfiguriert sind, werden Sie zum Erstellen eines virtuellen RAID-Laufwerks aufgefordert (RAID-Datenträger).
Wenn derzeit mindestens ein RAID-Datenträger konfiguriert ist, werden alle bestehenden RAID-Datenträger zu Verwaltungszwecken angezeigt.
ANMERKUNG: Dell empfiehlt, vor dem Hinzufügen oder Aktualisieren von Konfigurationen eine Datensicherung durchzuführen.
Bildschirm „Exit“
Sie müssen das RAID-Konfigurationsprogramm ordnungsgemäß beenden, da bestimmte Änderungen erst danach wirksam werden. Drücken Sie im Bildschirm Adapter List (Adapterliste) auf <Esc>. Ein ähnlicher Beenden-Dialog zum Speichern von Einstellungen wird auch bei den meisten anderen Bildschirmen angezeigt.
Durchführen von Konfigurationsaufgaben
HINWEIS: Wenn Sie mit den folgenden Vorgehensweisen eine RAID-Konfiguration erstellen, gehen alle Daten auf den Festplatten verloren. Führen Sie vor dem Fortsetzen gegebenenfalls eine Datensicherung durch.
ANMERKUNG: Das RAID-Array kann eine Größe von 2 Terabyte nicht überschreiten. Darüber hinaus vorhandener Speicherplatz ist nicht nutzbar.
Die zwei Optionen zum Erstellen eines neuen RAID-Datenträgers sind Create IM Volume (IM-Datenträger erstellen) und Create IS Volume (IS-Datenträger erstellen). IM steht für Integrated Mirroring. IS steht für Integrated Striping. Weitere Informationen erhalten Sie auf dem Konfigurationsbildschirm.
Erstellen einer Konfiguration mit RAID-Level 0
ANMERKUNG: RAID 0 bietet bei Ausfall einer Festplatte keine Datensicherheit. Diese Betriebsart dient vor allem zur Steigerung der Leistung.
ANMERKUNG: Sobald die Anzahl der Festplatten in einem RAID-Datenträger (virtuelles Laufwerk) festgelegt ist, kann sie nicht mehr geändert werden.
Gehen Sie wie folgt vor, um einen RAID-0-Datenträger auf einem SAS 5/iR-Controller zu erstellen, auf dem derzeit kein RAID-Datenträger konfiguriert ist.
Wählen Sie einen Controller aus der Adapter List (Adapterliste) im Konfigurationsprogramm.
Wählen Sie die Option RAID Properties (RAID-Eigenschaften).
Wählen Sie Create IS Volume (IS-Datenträger erstellen), wenn Sie aufgefordert werden, einen IS-RAID-Datenträger (Striping) oder einen IM-RAID-Datentäger (Spiegelung) zu erstellen. Im nächsten Bildschirm wird eine Liste der Festplatten angezeigt, die einem RAID-Datenträger hinzugefügt werden können.
Bewegen Sie die Markierung zur Spalte RAID Disk (RAID-Laufwerk). Um eine Festplatte dem RAID-Datenträger hinzuzufügen, ändern Sie „No“ (Nein) in „Yes“ (Ja), indem Sie die Tasten <+>, <-> oder die Leertaste drücken. Wenn Festplatten hinzugefügt werden, ändert sich das Feld Virtual Disk Size (Größe des virtuellen Laufwerks) entsprechend.
Beim Erstellen eines RAID-Datenträgers gehen alle Daten verloren. Dell empfiehlt, vor diesem Vorgang eine Datensicherung durchzuführen.
Folgende Punkte müssen beim Erstellen eines IS-RAID-Datenträgers (Striping) beachtet werden:
Bei allen Laufwerken muss es sich entweder um Dell-kompatible SAS- oder um SATA-Festplatten handeln.
SAS- und SATA-Festplatten können nicht im gleichen RAID-Datenträger verwendet werden.
Die Laufwerke müssen 512-Byte-Blöcke aufweisen und dürfen keine Wechselmedien beinhalten.
In einem RAID-Datenträger müssen mindestens 2 Festplatten vorhanden sein, und maximal sind 4 Festplatten möglich.
Drücken Sie <C> und wählen Sie Save changes (Änderungen speichern), wenn der RAID-Datenträger vollständig konfiguriert ist.
Beenden Sie das Menü, um die Änderungen zu speichern. Das Konfigurationsprogramm pausiert während der Erstellung des RAID-Datenträgers.
Erstellen einer Konfiguration mit RAID-Level 1
Gehen Sie wie folgt vor, um einen RAID-1-Datenträger auf einem SAS 5/iR-Controller zu erstellen, auf dem derzeit kein RAID-Datenträger konfiguriert ist.
Wählen Sie einen Controller aus der Adapter List (Adapterliste) im Konfigurationsprogramm.
Wählen Sie die Option RAID Properties (RAID-Eigenschaften).
Wählen Sie Create IM Volume (IM-Datenträger erstellen), wenn Sie aufgefordert werden, einen IS-RAID-Datenträger (Striping) oder einen IM-RAID-Datenträger (Spiegelung) zu erstellen. Im nächsten Bildschirm wird eine Liste der Festplatten angezeigt, die einem RAID-Datenträger hinzugefügt werden können.
Bewegen Sie die Markierung zur Spalte RAID Disk (RAID-Laufwerk). Um eine Festplatte dem RAID-Datenträger hinzuzufügen, ändern Sie „No“ (Nein) in „Yes“ (Ja), indem Sie die Tasten <+>, <-> oder die Leertaste drücken. Wenn Festplatten hinzugefügt werden, ändert sich das Feld Virtual Disk Size (Größe des virtuellen Laufwerks) entsprechend.
Beim Erstellen eines RAID-Datenträgers gehen alle Daten verloren. Dell empfiehlt, vor diesem Vorgang eine Datensicherung durchzuführen.
Folgende Punkte müssen beim Erstellen eines IM-RAID-Datenträgers (Spiegelung) beachtet werden:
Bei allen Laufwerken muss es sich entweder um Dell-kompatible SAS- oder um SATA-Festplatten handeln.
SAS- und SATA-Festplatten können nicht im gleichen RAID-Datenträger verwendet werden.
Die Laufwerke müssen 512-Byte-Blöcke aufweisen und dürfen keine Wechselmedien beinhalten.
Ein RAID-Datenträger kann nur 2 Festplatten beinhalten.
Drücken Sie <C> und wählen Sie Save changes (Änderungen speichern), wenn der RAID-Datenträger vollständig konfiguriert ist.
Beenden Sie das Menü, um die Änderungen zu speichern. Das Konfigurationsprogramm pausiert während der Erstellung des RAID-Datenträgers.
ANMERKUNG: RAID 1 bietet Schutz gegenüber dem Ausfall einer einzelnen Festplatte. Wenn eine Festplatte ausfällt, kann sie ersetzt werden, und die Daten können zurückgespiegelt werden, wodurch die Datenintegrität erhalten bleibt.
Erstellen eines sekundären RAID-Datenträgers
Der SAS 5/iR-Controller unterstützt zwei aktive RAID-Datenträger. Wenn ein RAID-Datenträger bereits konfiguriert ist, gehen Sie wie folgt vor, um einen zweiten RAID-Datenträger hinzuzufügen:
Wählen Sie einen Controller aus der Adapter List (Adapterliste) im Konfigurationsprogramm.
Wählen Sie die Option RAID Properties (RAID-Eigenschaften). Damit wird der aktuelle RAID-Datenträger angezeigt.
Drücken Sie <C>, um einen neuen RAID-Datenträger zu erstellen.
Setzen Sie die Erstellung eines zweiten RAID-Datenträgers fort, entweder mit RAID-Level 0 oder RAID-Level 1.
Anzeigen von Eigenschaften eines RAID-Datenträgers
Gehen Sie wie folgt vor, um die Eigenschaften von Konfigurationen mit RAID-Level 1 und RAID-Level 0 anzuzeigen:
Wählen Sie einen Controller aus der Adapter List (Adapterliste) im Konfigurationsprogramm.
Wählen Sie die Option RAID Properties (RAID-Eigenschaften. Die Eigenschaften des aktuellen RAID-Datenträgers werden angezeigt.
Drücken Sie <Alt><N>, um den nächsten RAID-Datenträger anzuzeigen, falls mehr als ein RAID-Datenträger konfiguriert ist.
Um den aktuellen RAID-Datenträger zu verwalten, drücken Sie bei markierter Option Manage Virtual Disk (Virtuelles Laufwerk verwalten) die <Eingabetaste>.
Synchronisieren eines RAID-Datenträgers (Virtuelles Laufwerk)
Beim Synchronisieren eines RAID-Datenträgers werden die Daten auf den sekundären Festplatten von der Firmware mit den Daten auf der primären Festplatte des RAID-Level-1-Datenträgers synchronisiert. Gehen Sie wie folgt vor, um die Synchronisierung für einen RAID-Level-1-Datenträger zu starten:
Wählen Sie Synchronize Virtual Disk (Virtuelles Laufwerk synchronisieren).
Drücken Sie Y, um die Synchronisierung zu starten oder auf N, um abzubrechen.
Aktivieren eines RAID-Datenträgers
Ein RAID-Datenträger kann in den inaktiven Zustand übergehen, wenn er beispielsweise von einem SAS 5/iR-Controller oder Computer auf einen anderen verschoben wird. Mit der Option Activate Virtual Disk (Virtuelles Laufwerk aktivieren) können Sie einen inaktiven RAID-Datenträger, der einem System hinzugefügt wurde, wieder aktivieren. Diese Option ist nur verfügbar, wenn der ausgewählte RAID-Datenträger derzeit inaktiv ist.
Wählen Sie Activate Virtual Disk (Virtuelles Laufwerk aktivieren).
Drücken Sie Y, um die Aktivierung einzuleiten, oder drücken Sie N, um abzubrechen. Nach einer Pause wird der RAID-Datenträger aktiv.
ANMERKUNG: Die Aktivierung eines migrierten RAID-Datenträgers wird nur unterstützt, wenn sich der migrierte RAID-Datenträger in einem optimalen Zustand befindet und alle installierten Festplatten vorhanden sind.
Löschen eines RAID-Datenträgers
HINWEIS: Bevor Sie einen RAID-Datenträger löschen, müssen Sie gegebenenfalls eine Datensicherung für den RAID-Datenträger durchführen.
Gehen Sie wie folgt vor, um einen ausgewählten RAID-Datenträger zu löschen:
Wählen Sie Delete Virtual Disk) (Virtuelles Laufwerk löschen).
Drücken Sie Y, um den RAID-Datenträger zu löschen, oder drücken Sie N, um abzubrechen. Nach einer Pause wird der RAID-Datenträger gelöscht.
HINWEIS: Wenn die Festplatten eines RAID-Datenträgers entfernt werden und die Konfiguration des RAID-Datenträgers danach vom SAS 5/iR-Controller gelöscht wird, werden die Festplatten nur als einfache Festplatten ohne RAID-Verbindung angezeigt, wenn Sie zurück auf den gleichen SAS 5/iR-Controller gelangen. Sobald der RAID-Datenträger mit dem RAID-Konfigurationsprogramm von einem SAS 5/iR-Controller entfernt wurde (unabhängig davon, ob die Festplatten vorhanden sind), kann der RAID-Datenträger nicht wiederhergestellt werden.
Ersetzen und Wiederaufbauen eines beschädigten RAID-Datenträgers
Wenn bei einem RAID-Level-1-Datenträger eine Festplatte ausfällt, müssen Sie die Festplatte austauschen und den RAID-Datenträger neu synchronisieren.
Ersetzen Sie das ausgefallene Laufwerk durch ein neues Laufwerk des gleichen Typs und mit der gleichen Kapazität (oder mit größerer Kapazität).
Überprüfen Sie in der Verwaltungsanwendung oder im RAID-Konfigurationsprogramm (Strg-C), ob die Synchronisierung automatisch gestartet wurde.
ANMERKUNG: Fahren Sie mit Schritt 3 nur dann fort, wenn die Synchronisierung nicht automatisch beginnt.
Rufen Sie das RAID-Konfigurationsprogramm auf (Strg-C).
Wählen Sie im Bildschirm Adapter List (Adapterliste) den Controller mit dem beschädigten RAID-Datenträger aus.
Wählen Sie im Bildschirm Adapter Properties (Adapterliste) die Option RAID Properties (RAID-Eigenschaften).
Drücken Sie <Alt+N>, bis der beschädigte RAID-Level-1-Datenträger angezeigt wird, und wählen Sie Manage Virtual Disk (Virtuelles Laufwerk verwalten). Im Bildschirm erscheint der RAID-Datenträger mit dem Status Degraded (Beschädigt).
Wählen Sie Add Secondary Disk (Sekundäres Laufwerk hinzufügen), und wählen Sie ein Laufwerk aus der Liste der verfügbaren Laufwerke. Die neue Festplatte wird automatisch mit dem Laufwerk des beschädigten RAID-Level-1-Datenträgers synchronisiert.