Advanced Configuration and Power Interface (Erweiterte Konfigurations- und
Stromverwaltungsschnittstelle). Von Intel®, Microsoft® und Toshiba entwickelter
Industriestandard für die Stromverwaltung von Computern. Das Schlüsselelement dieses
Standards ist die Übernahme der Stromverwaltung durch das Betriebssystem.
In bisherigen Standards wurden die meisten Stromverwaltungsaufgaben bei nur
eingeschränktem Eingreifen des Betriebssystems hauptsächlich vom BIOS
ausgeführt. Im ACPI kommuniziert das BIOS mit Hardwarekomponenten im Computer; die
Stromverwaltung wird jedoch vom Betriebssystem gesteuert.
Accelerated Graphics Port (Beschleunigte Graphikschnittstelle).
Hochgeschwindigkeits-Graphikschnittstelle, die eine schnelle Kommunikation zwischen dem
Graphik-Controller und dem Computer gewährleistet. Mit Hilfe dieser Schnittstelle kann
der Video-Controller durch Umgehen des PCI-Busses direkt auf den
Hauptspeicher des Computers zugreifen. Eine in diesem Anschluss installierte Video-Erweiterungskarte arbeitet nahezu zweimal so schnell wie eine Karte in
einem PCI-Steckplatz. Dies hat auch eine Entlastung des PCI-Busses zufolge.
Bedeutet, dass das Gerät an den Computer angeschlossen oder von
ihm getrennt werden kann, während der Computer in Betrieb ist. Beim Anschließen eines
Geräts mit Hotswapping-Funktionalität an den Computer erkennt das Betriebssystem
das Gerät sofort und nimmt es unmittelbar in Betrieb.
American National Standards Institute (Amerikanisches nationales Normeninstitut).
Organisation zur Veröffentlichung von Normen für Datenalphabete, Codes und
Signalschemata. Siehe ISO.
Application Program Interface (Anwendungsprogrammschnittstelle). Schnittstelle, durch
die ein Anwendungsprogramm auf das Betriebssystem und andere
Dienste zugreift.
Advanced Programmable Interrupt Controller (Erweiterter programmierbarer
Interrupt-Controller). Sortiert IRQs nach Priorität und verwaltet
sie für die verschiedenen Geräte in einem PC. Ohne einen APIC
muss der Mikroprozessor die IRQs steuern.
American Standard Code for Information Interchange (Amerikanischer Standardcode für
Informationsaustausch). Zeichensatzbasis für viele gängige Computer. Mit Hilfe von ASCII
können manche Steuercodes, das Leerzeichen, Zeichen, Ziffern, die
grundlegenden Satzzeichen und Klein- und Großbuchstaben ohne Akzente übermittelt werden.
Advanced Technology (Erweiterte Technologie). Ein im Jahre 1984 auf den Markt
gebrachter IBM®-PC, mit einem Intel 80286-Mikroprozessor,
16-Bit-Bus und 1,2 MB Diskettenlaufwerk.
Advanced Technology Attachment Packet Interface (Schnittstelle zur Ansteuerung von
CD-ROM Laufwerken in AT-Systemen) Schnittstelle zum Anschließen von CD-,
Band- oder anderen Laufwerken am Computer.
Computerkomponente, die die Verarbeitungsgeschwindigkeit eines bestimmten Geräts beschleunigt, indem sie Aufgaben, die ursprünglich diesem
Gerät zugewiesen wurden, übernimmt. Eine Videobeschleunigerkarte übernimmt
beispielsweise einige Graphikfunktionen, die ursprünglich dem Mikroprozessor
zugewiesen wurden.
Betriebssystem. Das Programm, das beim Start in den Computer geladen wird und alle
anderen Anwendungsprogramme im Computer verwaltet. Die Anwendungsprogramme fordern vom
Betriebssystem über eine API bestimmte Dienste an. Oftmals kann
das Betriebssystem auch direkt vom Benutzer beeinflusst werden.
Zahlensystem zur Basis 2, in dem Werte als Kombinationen von 0 und 1 dargestellt
werden. Der Binärcode eignet sich für digitale Elektronik und Logik und wird deshalb von
Computern verwendet.
(Basic Input/Output System [Grundlegendes Eingabe-/Ausgabesystem]). Setzt sich aus
Software und Daten zusammen, die auf einem ROM-Chip gespeichert
werden. Das BIOS initialisiert die Kommunikation zwischen dem Mikroprozessor
und den Geräten, wie zum Beispiel der Tastatur und dem
Videoadapter. Das BIOS steuert auch Systemfunktionen wie z. B. Fehlermeldungen und
Signaltoncodes. Das BIOS kann aktualisiert oder "geflasht" werden, wodurch
Fehler korrigiert werden, neue Hardware unterstützt wird, usw. System-Setup
ermöglicht die Konfiguration bestimmter Optionen im BIOS.
Abkürzung für binary digit (binäre Zahl). Ein Bit ist die kleinste
Speichereinheit und entspricht einer Menge, die nur zwei mögliche Werte einnehmen kann:
wahr oder unwahr bzw. 0 oder 1.
British Thermal Unit (Britische Wärmemengeneinheit). Maß für Thermoenergie.
Entspricht ca. 1055 Joule (oder 1055 Wattsekunden) bzw. der Thermoenergie zum Erwärmen
eines Pfunds (lb) reinen, flüssigen Wassers bei der Temperatur, bei der Wasser die
größte Dichte aufweist (39 °F), um ein Grad F.
Elektronisches Leitungssystem zur Verknüpfung von Computerkomponenten, wie zum
Beispiel dem Mikroprozessor, dem RAM, den Erweiterungskarten, usw. Die "Breite" eines Busses gibt die
Datenmenge an, die durch den Bus übertragen werden kann und wird durch die Anzahl der
parallelen Busleiter bestimmt. Beispielsweise besitzt ein 32-Bit-Bus 32 Leiter und kann 32
Datenbit gleichzeitig übertragen.
Die Geschwindigkeit in MHz, mit der angegeben wird, wie schnell
ein Bus Daten übertragen kann. PCI-Bustaktraten
sind z. B. 33 oder 66 MHz und die AGP-Bustaktrate ist 66 MHz. Intel
Pentium®-Mikroprozessoren haben Bustaktraten von 66 oder 100 MHz.
Die Betriebstaktrate des Mikroprozessors wird durch eine Kombination der Bustaktrate und
des Multiplikators bestimmt; z. B. 100 MHz Bustaktrate x 4,5 Multiplikator = 450 MHz
Mikroprozessortaktrate.
Hochgeschwindigkeitsbereich-RAM, der für Daten vorgesehen ist,
auf die häufig zugegriffen wird. Bei jedem Zugriff auf Daten wird eine Kopie im
Cache-Speicher gespeichert. Sucht der Mikroprozessor erneut nach
Informationen, so prüft er zuerst den Cache. Sind die Daten dort vorhanden, ruft der
Mikroprozessor sie aus dem wesentlich schnelleren Cache-Speicher ab. Die Cache-Funktion
für Laufwerke und RAM beschleunigt die Gesamtgeschwindigkeit des Computers erheblich.
Siehe auch L1-Cache und L2-Cache.
CD-Recordable (bespielbare CD). Brennbare (beschreibbare) Version einer CD Auf einer CD-R können Daten nur einmal gespeichert werden. Sobald
die Daten gespeichert sind, können sie nicht mehr gelöscht oder geändert werden.
CD-Rewritable (überschreibbare CD). Überbrennbare (überschreibbare) Version einer CD Auf einer CD-RW können Daten gespeichert und wieder gelöscht oder
geändert (überschrieben) werden.
Common Information Model (Allgemeines Informationsmodell). Mit CIM können
Remote-Verwaltungsanwendungsprogramme auf die Systemverwaltungsinformationen von
Client-Computern zugreifen, die ein beliebiges Microsoft® Windows®-Betriebssystem
mit WBEM Kernkomponenten ausführen.
Certificate of Authenticity (Echtheitsbestätigung). Die Echtheitsbestätigung für
Microsoft Windows ist ein Code aus 25 alphanumerischen Zeichen, der sich auf einem
Aufkleber auf dem Computer befindet. Die Echtheitsbestätigung ist erforderlich, um das Betriebssystem erstmals oder neu zu installieren. Auch als der Produktcode oder die Produkt-ID bezeichnet.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website http://support.dell.com.
Abkürzung für Communications (Kommunikations)-Anschluss. Typische Bezeichnung für
einen seriellen Anschluss an ein Modem oder ein anderes serielles Gerät. Die meisten Computer unterstützen eine oder zwei serielle
Anschlüsse (COM1 und COM2).
Teil eines Computers, normalerweise eine separate Platine oder ein Chip,
mit dessen Hilfe der Computer bestimmte Geräte verwenden kann. Zu
den verschiedenen Controller-Typen zählen Festplattenlaufwerk-,
Netzwerk-, Tastatur-, Interrupt- und Graphik-Controller.
Cost Of Ownership (Betriebskosten). Unternehmensbestandsdaten, mit deren Hilfe
Unternehmen Informationen über ihre Bestände sammeln und verfolgen können. COO-Daten
sind in einer Datei im Computer enthalten und definieren die finanziellen Aspekte des
Computers, z. B. Besitzrechtstatus, Garantiehinweise, Leasing-Konfiguration,
Erwerbsinformationen usw. Der Computer ist eine Technologieinvestition und
COO-Unternehmensbestandsdaten liefern Informationen, mit deren Hilfe Unternehmen ihre
Wartungs- und Support-Kosten reduzieren können. Darüber hinaus können die
Verantwortlichen für Systemintegrationen die anfallenden Kosten für Computer verfolgen,
die sie ihren Kunden zur Verfügung stellen.
Central Processing Unit (Zentrale Verarbeitungseinheit). Ein Computerchip,
der Programmbefehle interpretiert und ausführt. Auch als der Mikroprozessor
bezeichnet.
Continuity-RIMM (Kontinuitäts-RIMM (Rambus
In-Line Memory Module [Rambus-Speichermodul mit einer Kontaktanschlussreihe]). Ein Modul,
das durch den Rambus-Kanal elektrische Kontinuität gewährleistet, wenn der Kanal nicht
ganz belegt ist. Alle Rambus-Steckplätze in einem System müssen entweder mit einem RIMM
oder einem CRIMM belegt werden.
D-förmige Anschlüsse am Computer, entweder in Stecker- oder Buchsenform, der
gewöhnlich 9-, 15- oder 25-polig ist. Auch als D-Sub-Anschlüsse
bezeichnet.
Digital Audio Tape (Digitalaudioband). Ein Magnetband, das ursprünglich als
Audioformat entwickelt wurde, heute aber auch in Computern zur Datensicherung verwendet
wird. DAT-Cassetten sind etwa so groß wie Audiokassetten und können einige GB an Daten speichern.
Die Segmentierung logisch sequentieller Daten, z. B. einer einzelnen Datei, so dass die
Segmente über eine zyklische Warteschlange auf mehrere Geräte,
normalerweise Festplattenlaufwerke, geschrieben werden können. Diese Methode ist dann
sinnvoll, wenn der Mikroprozessor Daten schneller übertragen kann,
als ein einzelnes Laufwerk sie liefern oder aufnehmen kann. Während die Daten vom ersten
Laufwerk übertragen werden, kann das zweite Laufwerk das nächste Segment suchen.
Data Communication Equipment (Datenkommunikationsgerät). Bei der
Computerdatenübertragung ist DCE die RS-232-Schnittstelle, die ein
Modem oder ein anderes serielles Gerät zum Austauschen von Daten mit dem Computer
verwendet. Siehe auch DTE.
Dual In-line Memory Module (Speichermodul mit zwei Kontaktanschlussreihen). Eine
schmale, wie ein SIMM mit RAM-Chips
bestückte Platine. DIMMs sind gewöhnlich 168-polig. Siehe auch RIMM.
Direct Memory Access (Direkter Speicherzugriff). Ein elektronischer Leitungsweg oder
direkter Kanal, über den ein Gerät den Mikroprozessor
umgehen und Daten direkt in den RAM übertragen kann. Ein DMA-Kanal
ist häufig eine der zugewiesenen Ressourcen beim Konfigurieren einer Erweiterungskarte
oder eines EIDE-Laufwerks. DMA ist eine relativ neue Alternative zu
PIO.
Desktop Management Interface (Desktop-Verwaltungsschnittstelle). Ein WfM-Standard,
der eine Methode zur Bestimmung verschiedener Verwaltungsattribute eines Computers durch
die Verwendung einer Standard-Softwareschnittstelle bietet.
Distributed Management Task Force. Eine Branchenorganisation, die bei der Entwicklung,
Übernahme und Vereinheitlichung von Verwaltungsstandards und Initiativen für Desktop-,
Enterprise- und Internet-Umgebungen eine führende Rolle spielt. In Zusammenarbeit mit
führenden Technologieherstellern und angeschlossenen Standardgruppen bietet DMTF einen
besser integrierten und effizienteren Zugang zur Verwaltung.
Dynamischer RAM (Random-Access Memory [Speicher mit wahlfreiem
Zugriff]). Dieser Speicher wird als "dynamisch" bezeichnet, weil er in
regelmäßigen Abständen aufgefrischt werden muss, im Gegensatz zum SRAM,
der Werte beibehält, solange die Stromzufuhr nicht abgebrochen wird. Siehe auch RDRAM und SDRAM.
Direkter RDRAM (Rambus Dynamic
Random-Access Memory [Rambus-dynamischer Speicher mit wahlfreiem Zugriff]). Bietet einen
16-Bit-Bus anstelle eines 8-Bit-DRAM-Busses.
Bei einer Taktrate von 800 MHz ist die maximale Datentransferrate
1,6 Milliarden Bps. DRDRAM beschleunigt die Verarbeitung durch Pipelining und kann dadurch bis zu acht Vorgänge gleichzeitig
ausführen.
Data Terminal Equipment (Daten-Terminal-Einrichtung). Bei der Computerdatenübertragung
ist DTE die RS-232-Schnittstelle, die ein Modem oder ein anderes
serielles Gerät zum Austauschen von Daten mit dem Computer verwendet. Siehe auch DCE.
Digital Versatile Disc. Optisches Speichermedium, das gewöhnlich für Filme verwendet
wird. DVD besitzt gegenüber der CD mehr Kapazität und Bandbreite.
Die meisten DVD-Laufwerke unterstützen auch CD-Medien.
Eingabe/Ausgabe. Ein Vorgang oder Gerät, das in einen Computer
Daten eingibt oder abfragt. Die Tastatur ist beispielsweise ein Eingabegerät und ein
Drucker ein Ausgabegerät.
Error Checking and Correction (Fehlerkorrekturcode). Ein RAM-Typ,
der gelesene oder zu übertragende Daten auf Fehler prüft und diese, falls notwendig,
korrigiert. Siehe auch EDO.
Extended Capabilities Port (Schnittstelle mit erweiterter Funktionalität). Eine parallele Schnittstellenkonstruktion, die verbesserte bidirektionale
Datenübertragungsleistung bietet. Ähnlich wie EPP verwendet der
ECP DMA zur Übertragung von Daten und erzielt häufig eine
Leistungsverbesserung. Geräte wie Drucker, die an die parallele
Schnittstelle des Computers angeschlossen sind, profitieren vom ECP-Standard.
Extended-Data Out (Verbesserte Datenausgangsleistung). Ein RAM-Typ,
der in Mikroprozessoren wie z. B. dem Intel Pentium den Lesevorgang
von Speicherdaten beschleunigt. Bei schnelleren Computern werden verschiedene DRAM-Typen berücksichtigt. Siehe auch ECC.
Enhanced Integrated Device Electronics (Erweiterte Integrierte Geräteelektronik). Eine
verbesserte Version der IDE Schnittstelle für Festplatten- und CD-Laufwerke. EIDE arbeitet mit logischer Blockadressierung und kann
dadurch die Speicherkapazität des Festplattenlaufwerks auf über 528 MB
erweitern. EIDE verwendet DMA-Kanäle und kann bis zu vier
Laufwerke adressieren. Auch als Fast ATA (schnelles ATA)
bezeichnet.
Enhanced Parallel Port (Erweiterte parallele Schnittstelle). Eine parallele
Schnittstellenkonstruktion, die verbesserte bidirektionale Datenübertragungsleistung
bietet. Ähnlich wie ECP verwendet der EPP DMA
zur Übertragung von Daten und erzielt häufig eine Leistungsverbesserung. Viele Geräte, die an die parallele Schnittstelle des Computers
angeschlossen sind, sind so konstruiert, dass sie vom EPP-Standard profitieren.
EPP (Enhanced Parallel Port [Erweiterte parallele
Schnittstelle])/ECP (Extended Capabilities Port [Anschluss mit
erweiterten Möglichkeiten]) Eine parallele Schnittstellenkonstruktion,
die mit Hilfe von DMA verbesserte bidirektionale
Datenübertragungsleistung bietet. EPP ist für alle Geräte
bestimmt, mit Ausnahme von Druckern. ECP ist für Drucker und Scanner bestimmt.
Erasable Programmable Read-Only Memory (Lösch- und programmierbarer Nur-Lese-Speicher)
(ROM). Ein Chip, der gelöscht und
anschließend neu programmiert werden kann.
Electrostatic Discharge (Elektrostatische Entladung). Schnelle Entladung statischer
Elektrizität, durch die Computerchips und Geräte beschädigt
werden können.
Eine Platine, die in einen Erweiterungssteckplatz auf der
Systemplatine des Computers gesteckt wird und die Fähigkeiten des Computers vergrößert.
Erweiterungskarten sind z. B. Video-, Modem- und Sound-Karten.
Ein Anschluss oder "Steckplatz" auf der Systemplatine des Computers, in den
eine Erweiterungskarte eingesteckt werden kann, die so mit dem Bus des Computers verbunden ist.
Ein numerischer Code auf einem Aufkleber am Dell Computer. Dieser Code ist eine
mathematische Umrechnung der Service-Tag-Nummer des Computers in
ein rein numerisches Format, das leicht in das automatische Telefonsystem von Dell
eingegeben werden kann. Geben Sie den Express-Servicecode über ein Tastentelefon ein,
wenn Sie Dell wegen technischer Unterstützung kontaktieren. Weitere Informationen finden
Sie auf der Website http://support.dell.com.
Federal Communications Commission (Amerikanische Bundesbehörde für das
Kommunikationswesen). Eine US-amerikanische Behörde, deren Verantwortung darin besteht,
Richtlinien im Zusammenhang mit dem Kommunikationswesen bezüglich der Strahlung von
Computern und anderen elektronischen Geräten durchzusetzen.
Eine Komponente des Computers, die eine Schnittstelle zu einem einzelnen
Festplattenlaufwerk darstellt. Seit der Einführung der IDE wird
der Controller bereits im Werk als Chip in das
Festplattenlaufwerkgehäuse eingebaut. Zuvor war der Controller eine dedizierte Erweiterungskarte. Siehe auch Controller.
FTP (File Transfer Protocol [Dateiübertragungsprotokoll]) Internet-Standardprotokoll
zum Austauschen von Dateien zwischen Computern über das Internet. Ähnlich wie http, das HTML-Seiten und verwandte Dateien
überträgt, verwendet FTP die TCP/IP-Protokolle des Internets.
Jeder Teil der Ausstattung, der nicht Bestandteil des eigentlichen Computers ist (wie
zum Beispiel der Mikroprozessor, RAM und Datenbusse), aber an den Computer angeschlossen oder im Computer
installiert ist. Manche Geräte sind im Hauptteil des Computers installiert, z. B. das
Festplattenlaufwerk, das CD-Laufwerk und der Netzwerkadapter.
Andere Geräte befinden sich außerhalb des Computers, z. B. Drucker, sind aber über ein
Kabel oder eine kabellose Verbindung an den Computer angeschlossen.
Graphical User Interface (Graphische Benutzeroberfläche). Software, die mit dem
Benutzer über Menüs, Fenster und Symbole kommuniziert. Die meisten Anwendungen, die
unter dem Microsoft Windows-Betriebssystem ausgeführt werden, sind
GUI-Anwendungen.
Hypertext Markup Language. Ein in einer Internet-Website aufgenommener Codesatz zur
Darstellung der Seite auf einem Internet-Browser. Die Codes teilen dem Browser mit, wie
der Inhalt der Webseite angezeigt werden soll.
Hypertext Transfer Protocol (Hypertext-Übertragungsprotokoll). Ein Protokoll zum
Austauschen von Dateien zwischen Computern über das Internet. Jede URL
beginnt mit http://.
Hertz. Maßeinheit für Frequenz. Entspricht 1 Zyklus pro Sekunde. Computer und
elektronische Geräte werden oft in Kilohertz (kHz), Megahertz (MHz), Gigahertz (GHz) oder Terahertz (THz) gemessen.
Industry Canada. Für die Abstrahlungskontrolle elektronischer Geräte verantwortliche
kanadische Aufsichtsbehörde, ähnlich der FCC in den Vereinigten
Staaten. IC prüft, ob die in Kanada hergestellten oder in das Land importierten Geräte
unter den staatlich festgelegten maximalen Abstrahlungswerten liegen.
Integrated Circuit (Integrierte Schaltung). Eine mikroelektronische
Halbleiterkomponente, die aus einer Vielzahl miteinander verbundener Transistoren und
anderer Geräte besteht. Auch Chip genannt. Beispiele hierfür sind
der Mikroprozessor, der Festplattenlaufwerk-Controller
und die RAM-Chips.
Integrated Device Electronics (Integrierte Geräteelektronik). ATA-Bezeichnung
für Laufwerkschnittstellen. Eine gängige Schnittstelle hauptsächlich für Festplatten-
und CD-Laufwerke. Die Schnittstelle ist gewöhnlich in die
Systemplatine des Computers integriert und bietet bis zu vier Laufwerken gleichzeitig die
Möglichkeit, mit dem Computer zu kommunizieren. Siehe auch EIDE.
Bezieht sich gewöhnlich auf Komponenten, die sich physisch auf einer Platine befinden.
Die Systemplatinen vieler heutiger Computer haben integrierte Video-, Sound- oder
Netzwerk-Controller.
Internet Protocol (Internet-Protokoll). Das Protokoll, das festlegt, wie Daten zwischen
Computern über das Internet weitergeleitet werden. Siehe auch IP-Adresse
und TCP/IP.
Jeder Computer im Internet verfügt über mindestens eine IP-Adresse,
die ihn von allen anderen Computern im Internet unterscheidet. Daten, die über das
Internet versandt oder empfangen werden, enthalten sowohl die Absender- als auch die
Empfängeradresse. Siehe auch TCP/IP.
Internetwork Packet eXchange (Netzüberschreitender Datenpaketaustausch). Von Novell®
entwickeltes Netzwerkbetriebsprotokoll, das Netzwerke verbindet, die Novell NetWare®
Clients und Server verwenden. Siehe auch SPX und IPX/SPX.
Interrupt Request (Unterbrechungsaufforderung). Ein einem bestimmten Gerät
zugewiesener elektronischer Kommunikationsweg, über den das Gerät mit dem Mikroprozessor kommunizieren kann. Jeder Geräteverbindung muss eine
eigene IRQ zugewiesen werden. Beispiel: Der ersten seriellen
Schnittstelle des Computers ist standardmäßig IRQ4 zugewiesen. Obwohl zwei Geräte
sich die gleiche IRQ-Zuweisung teilen können, ist es nicht möglich, beide Geräte
gleichzeitig zu verwenden.
Industry-Standard Architecture (Industriestandardarchitektur). Standard für
IBM-kompatible PCs, der die Busarchitektur
auf 16 Bit erweitert. Erlaubt auch Bus-Mastering; doch sind für
den Direktzugriff nur die ersten 16 MB des RAM
verfügbar. ISA wird auch manchmal als AT-Bus-Architektur
bezeichnet.
International Organization for Standardization (Internationale Vereinigung der
Standardisierungsorganisationen). Eine 1946 gegründete, freiwillige Vereinigung der
Standardisierungsorganisationen vieler Länder. Die ISO legt in vielen Bereichen,
einschließlich der Computer- und Kommunikationsbranche, die internationalen Standards
fest. ANSI ist das amerikanische Mitglied der ISO.
Ein hitzeleitendes Metallstück, das oben auf einem Chip, z. B.
dem Mikroprozessor, angebracht werden kann, um die Betriebsumgebung
des Chips durch Hitzeableitung abzukühlen.
Level 1-Cache. Kleiner, außerordentlich schneller Primär-Cache,
der im Mikroprozessor selbst gespeichert wird. Dieser Cache ist
schneller als der L2-Cache.
Level 2. Ein größerer und langsamerer Sekundär-Cache, der mit
dem L1-Cache eingesetzt wird. In älteren Mikroprozessoren
befand sich der L2-Cache gewöhnlich außerhalb des Prozessors auf einem oder mehreren Chips oder auf einer Erweiterungskarte. Bei
neueren Prozessoren ist der L2-Cache gewöhnlich im Prozessor integriert.
Logical Block Addressing (Logische Blockadressierung). Eine definierende EIDE-Funktion, mit der ein Computer ein Festplattenlaufwerk von über
528 MB bis zu 8,4 GB Datenspeicherkapazität
adressieren kann. Eine logische Blockadresse ist ein 28-Bit-Wert,
der einen bestimmten Zylinder-Kopf-Sektor des Laufwerks zugewiesen ist.
Low Insertion Force (Einbau mir geringem Kraftaufwand). Ein Sockel- oder Anschlusstyp
zur Installation oder Deinstallation eines Computerchips unter
keiner Belastung des Chips und des Sockels. Siehe ZIF.
Ein Bus, mit dem Chips und andere
Komponenten im Computer mit einer Taktrate auf den Mikroprozessor
zugreifen können, die mit der Bustaktrate des Mikroprozessors
synchronisiert ist.
Line Print Terminal (Zeilendruckerterminal). Typische Bezeichnung für eine parallele Schnittstellen verbindung zu einem Drucker oder einem anderen
Parallelgerät. Die meisten Computer unterstützen eine oder zwei parallele Schnittstellen
(LPT1 und LPT2).
Low Voltage Differential (Niederspannungsdifferential). SCSI-Schnittstellenform,
die in der SCSI-3-Spezifikation formalisiert werden wird. LVD verbraucht weniger Strom als
das aktuelle Differentiallaufwerk, ist kostengünstiger und unterstützt die höheren
Geschwindigkeiten von Ultra-2 SCSI-Laufwerken. LVD erfordert statt des bisherigen
Standards von 5 VDC lediglich 3,3 VDC.
Megabyte. Eine Maßeinheit für Datenspeicher, die 1,048,576 Bytes
entspricht. 1 MB entspricht 1024 KB. Im Zusammenhang mit
Festplattenlaufwerkspeicher wird ein MB häufig auf 1 Million Bytes abgerundet.
Management Information Format (Management-Informationsformat). Syntax zur Beschreibung
von Informationen für verwaltbare Hardware- und Softwarekomponenten, die in einem
Computer installiert werden können. Siehe auch COO, WBEM und WfM.
Kürzel für Modulator/Demodulator. Modems konvertieren analoge Daten in digitale Daten
und umgekehrt, damit Computer über Telefonleitungen kommunizieren können.
Mean Time between Failures (Durchschnittliche Zeitdauer bis zum Versagen einer
Komponente). Maßeinheit für die geschätzte Zuverlässigkeit eines Geräts. Je höher
der MTBF-Wert, desto länger sollte das Gerät halten. Ist die MTBF 10.000 Stunden, sollte
das Gerät im Durchschnitt mindestens 10.000 Stunden betrieben werden können, bevor eine
Komponente ausfällt.
Eine Erweiterungskarte, die einen Computer mit anderen Computern
in einem Netzwerk verbindet. Der Netzwerkadapter arbeitet mit dem Netzwerk-Betriebssystem zum Übertragen von Daten über das Netzwerk. Siehe NIC.
Non-Volatile RAM (Nichtflüchtiger RAM [Random-Access Memory
(Speicher mit wahlfreiem Zugriff)]). Dabei handelt es sich um einen Speicher, dessen
Inhalt beim Abschalten des Computers nicht verloren geht. NVRAM wird zur Wartung der
Computerkonfigurationsdaten verwendet, z. B. Datum, Uhrzeit und andere vom Benutzer
einstellbare Optionen des System-Setup.
Eine E/A-Schnittstelle im Computer, die Daten mit acht Bit auf einmal überträgt. An die 25-polige D-Subminiatur-Anschlussbuchse
der Schnittstelle wird gewöhnlich ein Drucker angeschlossen. Auch als LPT-Schnittstelle
bezeichnet.
Private Branch Exchange (Private Verteilungsanlage zum Informationsaustausch).
Telefonsystem, das im Gegensatz zu einer öffentlichen Telefongesellschaft einer privaten
Organisation gehört und von ihr betrieben wird. Dieses Telefonsystem schaltet Anrufe
zwischen Benutzern innerhalb der Organisation auf internen Leitungen und bietet eine
gewisse Anzahl von Amtsleitungen zur gemeinsamen Nutzung. PBX-Systeme werden
hauptsächlich zur Kostensenkung eingerichtet, da nicht jeder Benutzer eine eigene
Amtsleitung benötigt.
Peripheral Component Interconnect (Verbindung peripherer Komponenten). Standard für Erweiterungskarten, der von der Intel Corporation entwickelt wurde.
PCI ist ein Local Bus, der 32- und 64-Bit-Datenpfade unterstützt
und einen Hochgeschwindigkeits-Datenpfad zwischen dem Mikroprozessor
und den Geräten herstellt, wie zum Beispiel Video, Laufwerke,
Netzwerk, usw. PCI-Geräte sind PnP-konform.
Platform Event Trap (Plattformereignis-Trap). Ein Plattformereignis ist eine
Warnmeldung oder ein bestimmter Zustand, der direkt aus dem BIOS
oder Hardwarekomponenten des Computers, z. B. dem Mikroprozessor
oder einem Chip stammt. Das Ereignis findet unabhängig vom Betriebssystem oder der Systemverwaltungssoftware oder -hardware
statt. Der Plattformereignis-Trap ist ein Format zur Kommunikation des
Plattformereignisses in einer SNMP-Umgebung.
Pin Grid Array (Pin-Gruppierung). Ein Sockeltyp für einen Computerchip.
Die Pins in einem PGA-Sockel sind in Reihen nebeneinander angeordnet, im Gegensatz zu SPGA-Sockeln, in denen die Reihen versetzt angeordnet sind.
Verarbeitungsmethode, mit der eine Aufgabe in Stufen ausgeführt wird: Die Ausgabe
einer Stufe ist die Eingabe der nächsten Stufe. Dies ermöglicht die Beschleunigung der
Verarbeitung durch die gleichzeitige Durchführung verschiedener Teile mehrerer Aufgaben.
Programmed Input/Output (Programmierte Eingabe/Ausgabe). Methode zur Übertragung von
Daten zwischen den verschiedenen Geräten eines Computers. Sämtliche Daten werden hierbei
durch den Mikroprozessor geleitet. Der neueste ATA/IDE-Standard legt höhere Datentransferraten fest: Mode 3 bei 11,1 MB/Sek und Mode 4 bei 16,6 MB/Sek. Eine relativ neue Alternative zu
PIO ist DMA.
Oft auch als Plug-n-Play oder PnP bezeichnet. Mit dieser
Technologie werden Geräte beim Systemstart so konfiguriert, dass
sie bestimmte IRQs verwenden oder gemeinsam nutzen. Diese
Funktionalität ist nur dann wirksam, wenn sowohl das BIOS als auch
das Betriebssystem des Computers PnP unterstützen und alle zu
konfigurierenden Geräte PnP-konform sind. PCI-Geräte sind PnP-konform.
Power Management Event (Stromverwaltungsereignis). Ein Ereignis, das einen Computer im
Fernzugriff startet, wie zum Beispiel Remote-Aktivierung (WOL) oder WOR.
Power-On Self-Test (Einschaltselbsttest). Vom BIOS während des
Systemstarts automatisch geladene Diagnoseprogramme, die Basistests an den
Hauptkomponenten des Computers, z. B. RAM, Festplattenlaufwerke,
Tastatur, Video usw. durchführen. Treten während des POST keine Probleme auf, fährt der
Computer mit dem Systemstart fort und lädt das Betriebssystem.
Pre-boot eXecution Environment (Vorstartausführungssumgebung). WfM-Standard
zum Starten und Konfigurieren von Computern ohne eigenes Betriebssystem
von einem Remote-System aus. Zu den Vorteilen von PXE zählen:
Der Client-Computer braucht weder ein eigenes Betriebssystem noch ein eigenes
Festplattenlaufwerk.
Der Client-Computer kann vom Remote-System aus heruntergefahren und neu gestartet
werden.
Neue Computer können leicht in das Netzwerk aufgenommen werden, da PXE ein
Industriestandard ist.
Redundant Array of Independent Disks (Redundantes Array unabhängiger Festplatten).
System aus zwei oder mehr für eine bessere Leistung und Fehlertoleranz
zusammenarbeitenden Laufwerken. RAID-Laufwerke werden gewöhnlich für Server und
High-End-PCs verwendet.
Es gibt verschiedene RAID-Stufen. Die häufigsten Stufen sind 0, 3 und 5:
Level 0: Stellt Daten-Striping bereit, jedoch keine Redundanz.
Verbessert die Leistung, bietet jedoch keine Fehlertoleranz.
Level 3: Wie Stufe 0, reserviert jedoch ein dediziertes Laufwerk für
Fehlerkorrekturdaten und bietet gute Leistung sowie auch eine gewisse Fehlertoleranz.
Level 5: Bietet Daten-Striping auf Byte Ebene sowie
Stripe-Fehlerkorrekturdaten. Und damit eine hervorragende Leistung und gute
Fehlertoleranz.
Random-Access Memory (Speicher mit wahlfreiem Zugriff). Der primäre und temporäre
Speicher für Programmanleitungen und Daten. RAM wird in Chips auf
kleinen Platinen (auch als SIMMs, DIMMs oder
RIMMs bezeichnet) gespeichert, die an der Systemplatine befestigt
werden. RAM ist im Gegensatz zum ROM flüchtig. Das bedeutet, dass
alle im RAM gespeicherten Informationen beim Abschalten des Computers verloren gehen.
Rambus ist eine Speichertechnologie, die entwickelt wurde, um als Alternative zu DRAM gemeinsam mit vorhandenen Systemplatinenstandards zu arbeiten.
Siehe auch RIMM, RDRAM und DRDRAM.
WfM-Standard, der einen Computer von einem Remote-Standort aus
aus einem energiesparenden Ruhemodus wecken kann oder einen zwar heruntergefahrenen, aber
an das Stromnetz angeschlossenen Computer starten kann. Die Remote-Aktivierung wird
gewöhnlich in großen Netzwerkorganisationen zu Stromsparzwecken verwendet bzw. zum
Ausführen von Wartungs- oder Konfigurationsvorgängen von einem Remote-Standort aus.
Remote-Aktivierung muss von einem ACPI-kompatiblen Computer
unterstützt werden. Darüber hinaus muss der Netzwerkadapter zum
Starten über eine Netzwerkverbindung WOL unterstützen. Zum
Starten über eine Telefonleitung muss das ModemWOR
unterstützen.
Rambus
in-line memory module (Rambus-Speichermodul mit einer Kontaktanschlussreihe). Eine schmale
Platine mit RDRAM-Chips. RIMM werden in
Sockel auf der Systemplatine des Computers gesteckt, um die Speicherkapazität der
Computers zu erhöhen. RIMMs werden fast immer paarweise installiert, d. h. ein aus zwei
Sockeln zusammengesetztes Paar muss aus RIMMs mit identischer Kapazität, RDRAM-Chipanzahl
und Taktrate bestehen. Siehe auch SIMM und DIMM.
Anschluss, der einer regulären Telefonanschlussbuchse ähnelt und gewöhnlich zum
Anschließen von Ethernet- und Token Ring-Netzwerkadaptern und -kabeln verwendet wird. Im Gegensatz zu
Telefonanschlussbuchsen ist der RJ45-Anschluss achtadrig statt zwei-, vier- oder
sechsadrig.
Read-Only Memory (Nur-Lese-Speicher). Speicher für Daten und Programme, die vom
Computer nicht gelöscht oder geschrieben werden können. Im Gegensatz zum RAM behält ein
ROM-Chip RAM seinen Inhalt selbst nach Ausschalten des Computers
bei. Einige der für den Betrieb des Computers wichtigen Programme befinden sich im
ROM-Code.
Real-Time Clock (Echtzeituhr). Eine von der Batterie gespeiste Uhr auf der
Systemplatine, die bei ausgeschaltetem Computer Datum und Uhrzeit beibehält.
Small Computer System Interface (Schnittstelle für kleine Computersysteme). Eine
Hochgeschwindigkeitsschnittstelle, über die Geräte wie
Festplattenlaufwerke, CD-Laufwerke, Drucker und Scanner an einen
Computer angeschlossen werden. Die SCSI kann mit einem einzelnen Controller bis zu sieben
Geräte verbinden. Jedes Gerät wird über eine individuelle ID-Nummer auf dem Bus des SCSI-Controllers angesprochen. Siehe auch LVD.
Synchroner DRAM (Dynamic Random-Access Memory [Dynamischer
Speicher mit wahlfreiem Zugriff]). Mit DIMMs verwendeter DRAM.
SDRAM ist mit der Taktrate des Computers synchronisiert und
arbeitet mit derselben Taktrate wie der Systembus.
Eine E/A-Schnittstelle im Computer, die Daten sequentiell mit
einem Bit auf einmal überträgt. Sie ist mit einem 9- oder
25-poligen D-Subminiaturanschluss ausgestattet, an den gewöhnlich
ein Gerät wie z. B. ein Modem oder eine Maus angeschlossen wird.
Auch als COM-Anschluss bezeichnet. Siehe auch DCE
und DTE.
Ein auf einem Aufkleber auf dem Dell Computer befindlicher fünf- bis siebenstelliger
alphanumerischer Code. Dieser Code wird von Dell im Werk in das System-Setup
des Computers einprogrammiert. Dell Kunden-Support-Anwendungsprogramme können mit Hilfe
der Service-Tag-Nummer das gesamte Konfigurations- und Support-Archiv für den der Nummer
entsprechenden Computer anzeigen. Siehe auch Express-Servicecode.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website http://support.dell.com.
Single In-line Memory Module (Speichermodul mit einseitiger Anschlussfolge). Eine
schmale Platine mit RAM-Chips. SIMMs können in Sockel auf der
Systemplatine des Computers eingesteckt werden, um den Speicher des Computers zu
erweitern. Je nach Computer werden die SIMMs in Vielfachen von zwei oder vier installiert.
Siehe auch DIMM und RIMM.
Self-Monitoring And Reporting Tool (Selbstüberwachendes Analyse- und Berichtsystem).
Standard zur Entwicklung von Festplattenlaufwerken und Softwaresystemen, der den Zustand
des Festplattenlaufwerks automatisch überwacht und potentielle Probleme meldet. Im
Idealfall soll der Benutzer dadurch Vorkehrungen treffen können, die einen vorhergesagten
Ausfall des Festplattenlaufwerks verhindern.
Simple Network Management Protocol (Einfaches Netzwerk-Verwaltungsprotokoll). Protokoll
für die Netzwerkverwaltung und Überwachung von Geräten in einem Netzwerk.
Adressen, die beim Starten des Computers physikalischen Speicherorten zugewiesen
werden. Mit Hilfe dieser Adressen identifizieren Geräte und
Softwareanwendungen, Informationen, auf die der Mikroprozessor
zugreifen kann. Dieser Prozess wird als Speicherzuweisung
bezeichnet.
Das Verfahren, in dem der Computer den physikalischen Speicherorten beim Systemstart Speicheradressen zuweist. Geräte und
Softwareanwendungen können dann Informationen identifizieren, auf die der Mikroprozessor zugreifen kann.
Staggered Pin Grid Array (Versetzte Pin-Gruppierung). Ein Sockeltyp für einen Computerchip. Die Pins in einem SPGA-Sockel sind in in versetzten Reihen
nebeneinander angeordnet, im Gegensatz zu PGA-Sockeln, in denen die
Reihen genau nebeneinander angeordnet sind.
Sequenced Packet exchange (Sequentielle Paketübertragung). Transportschichtprotokoll,
das gemeinsam mit IPX eine zuverlässige Datenübertragung sicher
stellt.Siehe auch IPX/SPX.
Statischer RAM (Random-Access Memory [Speicher mit wahlfreiem
Zugriff]). Wird als "statisch" bezeichnet, weil er Werte beibehält, solange die
Stromzufuhr nicht unterbrochen wird, im Gegensatz zum DRAM, der in
regelmäßigen Abständen aufgefrischt werden muss.
Ein Begriff zur Angabe der "Versionsnummer" des Herstellers bzw. der
"Revisionsebene" eines Intel Mikroprozessors. Die
ursprüngliche Version eines neuen Prozessors ist die Stufe A0. Mit jeder Revision zur
Funktions- oder Herstellungsverbesserung wird die Stufe erhöht. Intel empfiehlt für
Doppelprozessorsysteme Prozessoren identischer Stufen zu verwenden.
Ein E/A Zeichen, das Aktionen steuert und nicht als Bestandteil
der Daten erscheint. Die meisten Steuercodes werden durch gleichzeitiges Drücken der
<Strg>-Taste und eines Tastaturzeichens eingegeben. Einige Steuercodes besitzen
normalerweise eigene zugewiesene Tasten, wie z. B. <Esc>, <Tab>, <Entf>,
<Rücktaste> und <Eingabe>. Verschiedene Betriebssysteme
und Programme besitzen eigene Konventionen für die Aktionen bestimmter Steuercodes, wie
z. B. die Unterbrechung des aktuellen Prozesses oder das Anhalten der Ausgabe. Mit
Steuercodes können auch Ausgabegeräte beeinflusst werden, z. B.
um einem Drucker den Befehl zu geben, eine neue Zeile zu beginnen.
Shielded Twisted Pair (Abgeschirmtes Twisted-Pair). In Ethernet-Netzwerken
häufig verwendeter Kupferdraht. Ein STP-Draht ist wie UTP
aufgebaut und besitzt zwei umeinander gewickelte isolierte Kupferdrähte, um ein
"Twisted-Pair" zu bilden. Bei einigen Unternehmensstandorten befinden sich
Twisted-Pairs auch in einer Abschirmung, die als Erdung dient.
Dienstprogramm, das die Konfiguration der vom Benutzer wählbaren Optionen des BIOS , z. B. Datum und Uhrzeit oder Systemkennwort, ermöglicht. Über
dieses Programm können auch die aktuellen Konfigurationsinformationen, einschließlich
Speichergröße oder installiertem Festplattenlaufwerktyp, eingestellt werden.
Die Geschwindigkeit in MHz, die angibt, wie schnell
Computerkomponenten arbeiten, die an den Systembus angeschlossen
sind. Die Taktrate wird auf der Systemplatine durch ein Quarzkristall erzeugt, das wie
eine Art Metronom funktioniert. Komponenten, die mit der Taktrate synchronisiert sind,
können zwar schneller oder langsamer laufen, aber ihre Geschwindigkeit wird durch die
Multiplikation oder Division eines Faktors mit bzw. durch die Taktrate bestimmt.
Telephony Applications Programming Interface (Telefonie
Anwendungs-Programmierschnittstelle) (API). Die TAPI ermöglicht es
Microsoft Windows-basierten Anwendungen mit einer Vielzahl von Telefoniegeräten,
einschließlich Sprech-, Daten-, Fax-, Video- und anderen Geräten, zu arbeiten.
Transmission Control Protocol (TCP)/Internet Protocol (Übertragungssteuerungsprotokoll
(TCP)/Internet-Protokoll (IP). Das grundlegende
Kommunikationsprotokoll des Internets. Das Protokoll kann auch in einem privaten Netzwerk
verwendet werden. Das TCP/IP-System besteht aus zwei Transportschichten. Die obere
Schicht, TCP, übernimmt die Trennung einer Datei in kleinere Pakete, die von einem
Computer über das Internet übertragen und durch die TCP-Schicht eines anderen Computers
empfangen werden. Die TCP-Schicht des empfangenden Computers setzt die Pakete wieder zur
Originalmeldung zusammen. Die untere Schicht, IP, adressiert das Paket, damit es an die
richtige Empfangsadresse gelangt. Siehe IP und IP-Adresse.
Terminate-and-Stay-Resident (Beenden und im Speicher verbleiben). Eine Anwendung, die
in den RAM geladen wird, dort nach Beenden bleibt und durch
Drücken einer Tastenkombination oder einer "Hotkey"-Taste reaktiviert werden
kann. Beispiele für TSRs sind Kalender und Taschenrechner. Betriebssysteme
wie Windows können zwischen Anwendungen hin- und herschalten und benötigen daher keine
TSRs.
Underwriters Laboratories, Inc. Alle Geräte, die in den USA in Geschäftsräumen
verwendet werden, müssen laut Gesetz von einem bundesweit anerkannten Testlabor als
sicher befunden werden. Darüber hinaus fordern viele lokale Elektro- und Bauvorschriften,
dass Produkte von einem bundesweit anerkannten Testlabor zertifiziert werden. Da UL eines
der am weitesten anerkannten Testlabors in den USA ist, verlangen viele Kunden der großen
Hersteller eine Produktprüfung durch UL.
Uniform Resource Locator (Einheitliche Ressourcenadresse). Standard-Möglichkeit zur
Bestimmung des Standorts eines Internet-Objekts, z. B. eines HTML-Dokuments.
Beispiele für URLs:
http://www.dell.com
http://support.dell.com
ftp.dell.com
mailto:info@dell.com
Der erste Abschnitt bis zum Doppelpunkt ist das Zugriffsschema oder Protokoll.
Allgemein implementierte Schemata sind FTP und http.
Der Abschnitt nach dem Doppelpunkt wird entsprechend dem Zugriffsschema interpretiert und
kann eine IP-Adresse einleiten, einen Pfad oder eine Datei auf
einem Server bezeichnen oder eine genaue Position in einem bestimmten Dokument aufrufen.
Universal Serial Bus (Universeller serieller Bus). Eine Schnittstelle für Geräte wie z. B. Tastaturen, Joysticks, Scanner, Lautsprecher oder
Drucker, mit einer maximalen Übertragungsrate von 12 Mb/Sekunde.
Geräte werden direkt an einen 4-poligen Anschluss am Computer oder an einem
Multianschluss-Hub angeschlossen, der mit dem Computer verbunden ist. USB besitzt Hotswapping-Funktionalität, und es können bis zu 127 Geräte durch
serielle Verkettung angeschlossen werden.
Unterbrechungsfreie Stromversorgung. Ein Gerät, das bei Ausfall der primären
Stromquelle die Stromversorgung des Computers für eine gewisse Zeit gewährleistet. Eine
USV bietet gewöhnlich auch Schutz gegen Spannungsspitzen.
Unshielded Twisted Pair (Nicht abgeschirmtes Twisted-Pair). Häufig verwendeter
Kupferdraht für Telefonsysteme und Ethernet-Netzwerke. Um die
elektromagnetische Induktion ("Crosstalk") zwischen Leiterpaaren zu verringern,
werden zwei isolierte Kupferdrähte miteinander verwickelt und bilden ein
"Twisted-Pair". Siehe auch STP.
Volt. Maßeinheit für elektrische Spannung und Leerlaufspannung. Wird ein Volt auf
einen Widerstand von einem Ohm angewendet, fließt ein Ampere Strom durch den Widerstand.
Voltage Regulator Module (Spannungsreglermodul). Auf der Systemplatine installierte
Komponente, die die Spannungsanforderungen des Mikroprozessors
erkennt und Spannungsschwankungen ausgleicht.
Web-Based Enterprise Management (Internet-basierte Unternehmensverwaltung). Satz aus
Systemverwaltungs- und Internet-Standardtechnologien, der zur Vereinheitlichung der
Verwaltung von Rechnerumgebungen entwickelt wurde. Das von DMTF
entwickelte Kernstück der WBEM-Standards umfasst ein Datenmodell, den CIM-Standard,
eine Kodierungsspezifikation und einen http-Transportmechanismus.
Wechselstrom
Elektrizität, die 60 Mal pro Sekunde (50 Mal pro Sekunde in manchen Ländern) die
Richtung wechselt. Siehe Gleichstrom.
Wired for Management (Für Verwaltungszwecke verbunden). Von Intel entwickelte
Spezifikation zur Verbesserung der Verwaltungsfunktionen von Desktop-, Mobil- und
Server-Computern. WfM definiert Software, Hardware und andere Fähigkeiten, die den
Computernetzwerkbetrieb erweitern und Kosten reduzieren, indem sie
Remote-Verwaltungsanwendungsprogrammen über ein Netzwerk den Zugriff auf Client-Computer
ermöglichen. WfM-Technologie wird in Client-Computern angewendet, z. B. in Komponenten
wie Schaltkreisen, Netzteilen, Netzwerkadaptern, usw.
Remote-Verwaltungsanwendungsprogramme können mit Hilfe der WfM-Technologie auf einen
Client-Computer zugreifen und Informationen über den Computer selbst abfragen, seinen
Status überwachen oder den Betriebsmodus ändern. WfM-Normen sind DMI,
PXE und Remote-Aktivierung. WfM ist auch mit
aktuellen und künftigen Industrierichtlinien kompatibel, wie zum Beispiel ACPI, CIM, SMBIOS, SNMP und WBEM.
Wake On LAN (Aktivieren durch LAN). Eine Technologie, mit deren Hilfe ein Computer in
einem Netzwerk von einem Remote-Standort aus gestartet oder aus dem Schlafmodus aktiviert
werden kann. WOL ist ein Aspekt der WfM-Technologie. Siehe auch WOR, PME und Remote-Aktivierung.
Wake-on Ring (Aktivieren bei Klingelzeichen). Eine Technologie, mit deren Hilfe ein
Computer über ein Modem von einem Remote-Standort eingeschaltet oder aus dem Schlafmodus
aktiviert werden kann. Siehe auch WOL und PME.
Zero Insertion Force (Einbau ohne Kraftaufwand). Ein Sockel- oder Anschlusstyp zur
Installation oder Deinstallation eines Computerchips unter keiner
Belastung des Chips und des Sockels. Siehe LIF.