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Glossar - Dell Precision WorkStation 340: Benutzerhandbuch

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Glossar

Dell Precision™ WorkStation 340: Benutzerhandbuch


A

Ampere. Maßeinheit für Strom in einem elektrischen Leiter.

ACPI

Advanced Configuration and Power Interface (Erweiterte Konfigurations- und Stromverwaltungsschnittstelle). Von Intel®, Microsoft® und Toshiba entwickelter Industriestandard für die Stromverwaltung von Computern. Das Schlüsselelement dieses Standards ist die Übernahme der Stromverwaltung durch das Betriebssystem. In bisherigen Standards wurden die meisten Stromverwaltungsaufgaben bei nur eingeschränktem Eingreifen des Betriebssystems hauptsächlich vom BIOS ausgeführt. Im ACPI kommuniziert das BIOS mit Hardwarekomponenten im Computer; die Stromverwaltung wird jedoch vom Betriebssystem gesteuert.

AGP

Accelerated Graphics Port (Beschleunigte Graphikschnittstelle). Hochgeschwindigkeits-Graphikschnittstelle, die eine schnelle Kommunikation zwischen dem Graphik-Controller und dem Computer gewährleistet. Mit Hilfe dieser Schnittstelle kann der Video-Controller durch Umgehen des PCI-Busses direkt auf den Hauptspeicher des Computers zugreifen. Eine in diesem Anschluss installierte Video-Erweiterungskarte arbeitet nahezu zweimal so schnell wie eine Karte in einem PCI-Steckplatz. Dies hat auch eine Entlastung des PCI-Busses zufolge.

Aktivaustauschbar

Bedeutet, dass das Gerät an den Computer angeschlossen oder von ihm getrennt werden kann, während der Computer in Betrieb ist. Beim Anschließen eines Geräts mit Hotswapping-Funktionalität an den Computer erkennt das Betriebssystem das Gerät sofort und nimmt es unmittelbar in Betrieb.

ANSI

American National Standards Institute (Amerikanisches nationales Normeninstitut). Organisation zur Veröffentlichung von Normen für Datenalphabete, Codes und Signalschemata. Siehe ISO.

API

Application Program Interface (Anwendungsprogrammschnittstelle). Schnittstelle, durch die ein Anwendungsprogramm auf das Betriebssystem und andere Dienste zugreift.

APIC

Advanced Programmable Interrupt Controller (Erweiterter programmierbarer Interrupt-Controller). Sortiert IRQs nach Priorität und verwaltet sie für die verschiedenen Geräte in einem PC. Ohne einen APIC muss der Mikroprozessor die IRQs steuern.

ASCII

American Standard Code for Information Interchange (Amerikanischer Standardcode für Informationsaustausch). Zeichensatzbasis für viele gängige Computer. Mit Hilfe von ASCII können manche Steuercodes, das Leerzeichen, Zeichen, Ziffern, die grundlegenden Satzzeichen und Klein- und Großbuchstaben ohne Akzente übermittelt werden.

AT

Advanced Technology (Erweiterte Technologie). Ein im Jahre 1984 auf den Markt gebrachter IBM®-PC, mit einem Intel 80286-Mikroprozessor, 16-Bit-Bus und 1,2 MB Diskettenlaufwerk.

ATA

Advanced Technology Attachment (Erweiterter Technologieanhang). Spezifikation für eine Laufwerkschnittstelle. Siehe IDE.

ATAPI

Advanced Technology Attachment Packet Interface (Schnittstelle zur Ansteuerung von CD-ROM Laufwerken in AT-Systemen) Schnittstelle zum Anschließen von CD-, Band- oder anderen Laufwerken am Computer.

Beschleuniger

Computerkomponente, die die Verarbeitungsgeschwindigkeit eines bestimmten Geräts beschleunigt, indem sie Aufgaben, die ursprünglich diesem Gerät zugewiesen wurden, übernimmt. Eine Videobeschleunigerkarte übernimmt beispielsweise einige Graphikfunktionen, die ursprünglich dem Mikroprozessor zugewiesen wurden.

Betriebssystem

Betriebssystem. Das Programm, das beim Start in den Computer geladen wird und alle anderen Anwendungsprogramme im Computer verwaltet. Die Anwendungsprogramme fordern vom Betriebssystem über eine API bestimmte Dienste an. Oftmals kann das Betriebssystem auch direkt vom Benutzer beeinflusst werden.

Binär

Zahlensystem zur Basis 2, in dem Werte als Kombinationen von 0 und 1 dargestellt werden. Der Binärcode eignet sich für digitale Elektronik und Logik und wird deshalb von Computern verwendet.

BIOS

(Basic Input/Output System [Grundlegendes Eingabe-/Ausgabesystem]). Setzt sich aus Software und Daten zusammen, die auf einem ROM-Chip gespeichert werden. Das BIOS initialisiert die Kommunikation zwischen dem Mikroprozessor und den Geräten, wie zum Beispiel der Tastatur und dem Videoadapter. Das BIOS steuert auch Systemfunktionen wie z. B. Fehlermeldungen und Signaltoncodes. Das BIOS kann aktualisiert oder "geflasht" werden, wodurch Fehler korrigiert werden, neue Hardware unterstützt wird, usw. System-Setup ermöglicht die Konfiguration bestimmter Optionen im BIOS.

Bit

Abkürzung für binary digit (binäre Zahl). Ein Bit ist die kleinste Speichereinheit und entspricht einer Menge, die nur zwei mögliche Werte einnehmen kann: wahr oder unwahr bzw. 0 oder 1.

bps

Bits per second (Bits pro Sekunde). Maß für Datenübertragungsgeschwindigkeit.

Bps

Bytes per second (Bytes pro Sekunde). Maß für Datenübertragungsgeschwindigkeit.

BTU

British Thermal Unit (Britische Wärmemengeneinheit). Maß für Thermoenergie. Entspricht ca. 1055 Joule (oder 1055 Wattsekunden) bzw. der Thermoenergie zum Erwärmen eines Pfunds (lb) reinen, flüssigen Wassers bei der Temperatur, bei der Wasser die größte Dichte aufweist (39 °F), um ein Grad F.

Bus

Elektronisches Leitungssystem zur Verknüpfung von Computerkomponenten, wie zum Beispiel dem Mikroprozessor, dem RAM, den Erweiterungskarten, usw. Die "Breite" eines Busses gibt die Datenmenge an, die durch den Bus übertragen werden kann und wird durch die Anzahl der parallelen Busleiter bestimmt. Beispielsweise besitzt ein 32-Bit-Bus 32 Leiter und kann 32 Datenbit gleichzeitig übertragen.

Bustaktrate

Die Geschwindigkeit in MHz, mit der angegeben wird, wie schnell ein Bus Daten übertragen kann. PCI-Bustaktraten sind z. B. 33 oder 66 MHz und die AGP-Bustaktrate ist 66 MHz. Intel Pentium®-Mikroprozessoren haben Bustaktraten von 66 oder 100 MHz. Die Betriebstaktrate des Mikroprozessors wird durch eine Kombination der Bustaktrate und des Multiplikators bestimmt; z. B. 100 MHz Bustaktrate x 4,5 Multiplikator = 450 MHz Mikroprozessortaktrate.

Byte

Maßeinheit für die Datenspeicherung. Entspricht acht aufeinanderfolgenden Informations-Bit.

C

Celsius. Maßeinheit für die Temperatur. Entspricht der Umrechnungsformel (Tf - 32) x (5 / 9), wobei Tf der Temperatur in F entspricht.

Cache

Hochgeschwindigkeitsbereich-RAM, der für Daten vorgesehen ist, auf die häufig zugegriffen wird. Bei jedem Zugriff auf Daten wird eine Kopie im Cache-Speicher gespeichert. Sucht der Mikroprozessor erneut nach Informationen, so prüft er zuerst den Cache. Sind die Daten dort vorhanden, ruft der Mikroprozessor sie aus dem wesentlich schnelleren Cache-Speicher ab. Die Cache-Funktion für Laufwerke und RAM beschleunigt die Gesamtgeschwindigkeit des Computers erheblich. Siehe auch L1-Cache und L2-Cache.

CD

Compact Disc. Optisches Speichermedium, das gewöhnlich für Audio- und Anwendungsprogramme verwendet wird.

CD-R

CD-Recordable (bespielbare CD). Brennbare (beschreibbare) Version einer CD Auf einer CD-R können Daten nur einmal gespeichert werden. Sobald die Daten gespeichert sind, können sie nicht mehr gelöscht oder geändert werden.

CD-RW

CD-Rewritable (überschreibbare CD). Überbrennbare (überschreibbare) Version einer CD Auf einer CD-RW können Daten gespeichert und wieder gelöscht oder geändert (überschrieben) werden.

Chip

Siehe IC.

CIM

Common Information Model (Allgemeines Informationsmodell). Mit CIM können Remote-Verwaltungsanwendungsprogramme auf die Systemverwaltungsinformationen von Client-Computern zugreifen, die ein beliebiges Microsoft® Windows®-Betriebssystem mit WBEM Kernkomponenten ausführen.

cm

Zentimeter Längenmaß, das 0,39 Zoll entspricht.

CMOS

Complementary Metal-Oxide Semiconductor (Komplementärer Metalloxidhalbleiter). Speicherchips, die oft zur NVRAM-Speicherung verwendet werden.

COA

Certificate of Authenticity (Echtheitsbestätigung). Die Echtheitsbestätigung für Microsoft Windows ist ein Code aus 25 alphanumerischen Zeichen, der sich auf einem Aufkleber auf dem Computer befindet. Die Echtheitsbestätigung ist erforderlich, um das Betriebssystem erstmals oder neu zu installieren. Auch als der Produktcode oder die Produkt-ID bezeichnet. Weitere Informationen finden Sie auf der Website http://support.dell.com.

COM-Anschluss

Abkürzung für Communications (Kommunikations)-Anschluss. Typische Bezeichnung für einen seriellen Anschluss an ein Modem oder ein anderes serielles Gerät. Die meisten Computer unterstützen eine oder zwei serielle Anschlüsse (COM1 und COM2).

Controller

Teil eines Computers, normalerweise eine separate Platine oder ein Chip, mit dessen Hilfe der Computer bestimmte Geräte verwenden kann. Zu den verschiedenen Controller-Typen zählen Festplattenlaufwerk-, Netzwerk-, Tastatur-, Interrupt- und Graphik-Controller.

COO

Cost Of Ownership (Betriebskosten). Unternehmensbestandsdaten, mit deren Hilfe Unternehmen Informationen über ihre Bestände sammeln und verfolgen können. COO-Daten sind in einer Datei im Computer enthalten und definieren die finanziellen Aspekte des Computers, z. B. Besitzrechtstatus, Garantiehinweise, Leasing-Konfiguration, Erwerbsinformationen usw. Der Computer ist eine Technologieinvestition und COO-Unternehmensbestandsdaten liefern Informationen, mit deren Hilfe Unternehmen ihre Wartungs- und Support-Kosten reduzieren können. Darüber hinaus können die Verantwortlichen für Systemintegrationen die anfallenden Kosten für Computer verfolgen, die sie ihren Kunden zur Verfügung stellen.

CPU

Central Processing Unit (Zentrale Verarbeitungseinheit). Ein Computerchip, der Programmbefehle interpretiert und ausführt. Auch als der Mikroprozessor bezeichnet.

CRIMM

Continuity-RIMM (Kontinuitäts-RIMM (Rambus In-Line Memory Module [Rambus-Speichermodul mit einer Kontaktanschlussreihe]). Ein Modul, das durch den Rambus-Kanal elektrische Kontinuität gewährleistet, wenn der Kanal nicht ganz belegt ist. Alle Rambus-Steckplätze in einem System müssen entweder mit einem RIMM oder einem CRIMM belegt werden.

D-Sub

Siehe Subminiatur-D.

D-Subminiaturanschluss

D-förmige Anschlüsse am Computer, entweder in Stecker- oder Buchsenform, der gewöhnlich 9-, 15- oder 25-polig ist. Auch als D-Sub-Anschlüsse bezeichnet.

DAT

Digital Audio Tape (Digitalaudioband). Ein Magnetband, das ursprünglich als Audioformat entwickelt wurde, heute aber auch in Computern zur Datensicherung verwendet wird. DAT-Cassetten sind etwa so groß wie Audiokassetten und können einige GB an Daten speichern.

Daten-Striping

Die Segmentierung logisch sequentieller Daten, z. B. einer einzelnen Datei, so dass die Segmente über eine zyklische Warteschlange auf mehrere Geräte, normalerweise Festplattenlaufwerke, geschrieben werden können. Diese Methode ist dann sinnvoll, wenn der Mikroprozessor Daten schneller übertragen kann, als ein einzelnes Laufwerk sie liefern oder aufnehmen kann. Während die Daten vom ersten Laufwerk übertragen werden, kann das zweite Laufwerk das nächste Segment suchen.

dB

Dezibel Maßeinheit für die relative Stärke eines Klangs, bzw. in der Elektronik die relative Differenz zwischen zwei Strommessungen.

DCE

Data Communication Equipment (Datenkommunikationsgerät). Bei der Computerdatenübertragung ist DCE die RS-232-Schnittstelle, die ein Modem oder ein anderes serielles Gerät zum Austauschen von Daten mit dem Computer verwendet. Siehe auch DTE.

DIMM

Dual In-line Memory Module (Speichermodul mit zwei Kontaktanschlussreihen). Eine schmale, wie ein SIMM mit RAM-Chips bestückte Platine. DIMMs sind gewöhnlich 168-polig. Siehe auch RIMM.

DIN

Deutscher Industrienormenausschuss. Deutsche Normenorganisation und Mitglied der ISO.

DIN ist auch ein runder, 5-poliger Anschluss am Computer, der gewöhnlich zum Anschließen des AT-Tastaturkabels verwendet wird. Siehe auch Mini-DIN.

DMA

Direct Memory Access (Direkter Speicherzugriff). Ein elektronischer Leitungsweg oder direkter Kanal, über den ein Gerät den Mikroprozessor umgehen und Daten direkt in den RAM übertragen kann. Ein DMA-Kanal ist häufig eine der zugewiesenen Ressourcen beim Konfigurieren einer Erweiterungskarte oder eines EIDE-Laufwerks. DMA ist eine relativ neue Alternative zu PIO.

DMI

Desktop Management Interface (Desktop-Verwaltungsschnittstelle). Ein WfM-Standard, der eine Methode zur Bestimmung verschiedener Verwaltungsattribute eines Computers durch die Verwendung einer Standard-Softwareschnittstelle bietet.

DMTF

Distributed Management Task Force. Eine Branchenorganisation, die bei der Entwicklung, Übernahme und Vereinheitlichung von Verwaltungsstandards und Initiativen für Desktop-, Enterprise- und Internet-Umgebungen eine führende Rolle spielt. In Zusammenarbeit mit führenden Technologieherstellern und angeschlossenen Standardgruppen bietet DMTF einen besser integrierten und effizienteren Zugang zur Verwaltung.

DRAM

Dynamischer RAM (Random-Access Memory [Speicher mit wahlfreiem Zugriff]). Dieser Speicher wird als "dynamisch" bezeichnet, weil er in regelmäßigen Abständen aufgefrischt werden muss, im Gegensatz zum SRAM, der Werte beibehält, solange die Stromzufuhr nicht abgebrochen wird. Siehe auch RDRAM und SDRAM.

DRDRAM

Direkter RDRAM (Rambus Dynamic Random-Access Memory [Rambus-dynamischer Speicher mit wahlfreiem Zugriff]). Bietet einen 16-Bit-Bus anstelle eines 8-Bit-DRAM-Busses. Bei einer Taktrate von 800 MHz ist die maximale Datentransferrate 1,6 Milliarden Bps. DRDRAM beschleunigt die Verarbeitung durch Pipelining und kann dadurch bis zu acht Vorgänge gleichzeitig ausführen.

DTE

Data Terminal Equipment (Daten-Terminal-Einrichtung). Bei der Computerdatenübertragung ist DTE die RS-232-Schnittstelle, die ein Modem oder ein anderes serielles Gerät zum Austauschen von Daten mit dem Computer verwendet. Siehe auch DCE.

DVD

Digital Versatile Disc. Optisches Speichermedium, das gewöhnlich für Filme verwendet wird. DVD besitzt gegenüber der CD mehr Kapazität und Bandbreite. Die meisten DVD-Laufwerke unterstützen auch CD-Medien.

E/A

Eingabe/Ausgabe. Ein Vorgang oder Gerät, das in einen Computer Daten eingibt oder abfragt. Die Tastatur ist beispielsweise ein Eingabegerät und ein Drucker ein Ausgabegerät.

E/A-Adresse

Eine Adresse im RAM, die einer bestimmten Komponente zugeordnet ist (wie zum Beispiel einer seriellen Schnittstelle, einer parallelen Schnittstelle oder einem Erweiterungssteckplatz) und über die der Mikroprozessor mit einer Komponente kommunizieren kann.

ECC

Error Checking and Correction (Fehlerkorrekturcode). Ein RAM-Typ, der gelesene oder zu übertragende Daten auf Fehler prüft und diese, falls notwendig, korrigiert. Siehe auch EDO.

ECP

Extended Capabilities Port (Schnittstelle mit erweiterter Funktionalität). Eine parallele Schnittstellenkonstruktion, die verbesserte bidirektionale Datenübertragungsleistung bietet. Ähnlich wie EPP verwendet der ECP DMA zur Übertragung von Daten und erzielt häufig eine Leistungsverbesserung. Geräte wie Drucker, die an die parallele Schnittstelle des Computers angeschlossen sind, profitieren vom ECP-Standard.

EDO

Extended-Data Out (Verbesserte Datenausgangsleistung). Ein RAM-Typ, der in Mikroprozessoren wie z. B. dem Intel Pentium den Lesevorgang von Speicherdaten beschleunigt. Bei schnelleren Computern werden verschiedene DRAM-Typen berücksichtigt. Siehe auch ECC.

EIDE

Enhanced Integrated Device Electronics (Erweiterte Integrierte Geräteelektronik). Eine verbesserte Version der IDE Schnittstelle für Festplatten- und CD-Laufwerke. EIDE arbeitet mit logischer Blockadressierung und kann dadurch die Speicherkapazität des Festplattenlaufwerks auf über 528 MB erweitern. EIDE verwendet DMA-Kanäle und kann bis zu vier Laufwerke adressieren. Auch als Fast ATA (schnelles ATA) bezeichnet.

EMI

Elektromagnetische Interferenz. Elektrische Interferenz verursacht durch elektromagnetische Strahlung.

Energy Star

Eine Reihe von EPA-Anforderungen zur Senkung des allgemeinen Elektrizitätsverbrauchs.

EPA

Environmental Protection Agency (Umweltschutzbehörde der USA).

EPP

Enhanced Parallel Port (Erweiterte parallele Schnittstelle). Eine parallele Schnittstellenkonstruktion, die verbesserte bidirektionale Datenübertragungsleistung bietet. Ähnlich wie ECP verwendet der EPP DMA zur Übertragung von Daten und erzielt häufig eine Leistungsverbesserung. Viele Geräte, die an die parallele Schnittstelle des Computers angeschlossen sind, sind so konstruiert, dass sie vom EPP-Standard profitieren.

EPP/ECP

EPP (Enhanced Parallel Port [Erweiterte parallele Schnittstelle])/ECP (Extended Capabilities Port [Anschluss mit erweiterten Möglichkeiten]) Eine parallele Schnittstellenkonstruktion, die mit Hilfe von DMA verbesserte bidirektionale Datenübertragungsleistung bietet. EPP ist für alle Geräte bestimmt, mit Ausnahme von Druckern. ECP ist für Drucker und Scanner bestimmt.

EPROM

Erasable Programmable Read-Only Memory (Lösch- und programmierbarer Nur-Lese-Speicher) (ROM). Ein Chip, der gelöscht und anschließend neu programmiert werden kann.

ESD

Electrostatic Discharge (Elektrostatische Entladung). Schnelle Entladung statischer Elektrizität, durch die Computerchips und Geräte beschädigt werden können.

Ethernet

Netzwerkkommunikationsprotokoll. Siehe auch Netzwerkadapter.

Erweiterungskarte

Eine Platine, die in einen Erweiterungssteckplatz auf der Systemplatine des Computers gesteckt wird und die Fähigkeiten des Computers vergrößert. Erweiterungskarten sind z. B. Video-, Modem- und Sound-Karten.

Erweiterungssteckplatz

Ein Anschluss oder "Steckplatz" auf der Systemplatine des Computers, in den eine Erweiterungskarte eingesteckt werden kann, die so mit dem Bus des Computers verbunden ist.

Express-Servicecode

Ein numerischer Code auf einem Aufkleber am Dell™ Computer. Dieser Code ist eine mathematische Umrechnung der Service-Tag-Nummer des Computers in ein rein numerisches Format, das leicht in das automatische Telefonsystem von Dell eingegeben werden kann. Geben Sie den Express-Servicecode über ein Tastentelefon ein, wenn Sie Dell wegen technischer Unterstützung kontaktieren. Weitere Informationen finden Sie auf der Website http://support.dell.com.

F

Fahrenheit. Maßeinheit für Temperatur. Entspricht der Umrechnungsformel (9 / 5) x Tc + 32, wobei Tc der Temperatur in C entspricht.

FCC

Federal Communications Commission (Amerikanische Bundesbehörde für das Kommunikationswesen). Eine US-amerikanische Behörde, deren Verantwortung darin besteht, Richtlinien im Zusammenhang mit dem Kommunikationswesen bezüglich der Strahlung von Computern und anderen elektronischen Geräten durchzusetzen.

Festplattenlaufwerk-Controller

Eine Komponente des Computers, die eine Schnittstelle zu einem einzelnen Festplattenlaufwerk darstellt. Seit der Einführung der IDE wird der Controller bereits im Werk als Chip in das Festplattenlaufwerkgehäuse eingebaut. Zuvor war der Controller eine dedizierte Erweiterungskarte. Siehe auch Controller.

FSB

Front Side Bus (Frontside-Bus). Datenpfad und physikalische Schnittstelle zwischen Mikroprozessor und RAM.

ft

Fuß. Längenmaß. Entspricht 12 Zoll.

FTP

FTP (File Transfer Protocol [Dateiübertragungsprotokoll]) Internet-Standardprotokoll zum Austauschen von Dateien zwischen Computern über das Internet. Ähnlich wie http, das HTML-Seiten und verwandte Dateien überträgt, verwendet FTP die TCP/IP-Protokolle des Internets.

G

Gravitation. Maßeinheit für Gewicht und Kraft.

g

Gramm. Maßeinheit für Masse und Gewicht.

GB

Gigabyte. Eine Maßeinheit für Daten- bzw. Laufwerkspeicherkapazität. Entspricht 1024 MB (1,073,741,824 Bytes).

Gerät

Jeder Teil der Ausstattung, der nicht Bestandteil des eigentlichen Computers ist (wie zum Beispiel der Mikroprozessor, RAM und Datenbusse), aber an den Computer angeschlossen oder im Computer installiert ist. Manche Geräte sind im Hauptteil des Computers installiert, z. B. das Festplattenlaufwerk, das CD-Laufwerk und der Netzwerkadapter. Andere Geräte befinden sich außerhalb des Computers, z. B. Drucker, sind aber über ein Kabel oder eine kabellose Verbindung an den Computer angeschlossen.

GHz

Gigahertz. Maßeinheit für Frequenz. Entspricht einer Milliarde Hz oder eintausend MHz.

Gleichstrom

Elektrischer Strom, der nur in eine Richtung fließt.

GUI

Graphical User Interface (Graphische Benutzeroberfläche). Software, die mit dem Benutzer über Menüs, Fenster und Symbole kommuniziert. Die meisten Anwendungen, die unter dem Microsoft Windows-Betriebssystem ausgeführt werden, sind GUI-Anwendungen.

HTML

Hypertext Markup Language. Ein in einer Internet-Website aufgenommener Codesatz zur Darstellung der Seite auf einem Internet-Browser. Die Codes teilen dem Browser mit, wie der Inhalt der Webseite angezeigt werden soll.

http

Hypertext Transfer Protocol (Hypertext-Übertragungsprotokoll). Ein Protokoll zum Austauschen von Dateien zwischen Computern über das Internet. Jede URL beginnt mit http://.

Hz

Hertz. Maßeinheit für Frequenz. Entspricht 1 Zyklus pro Sekunde. Computer und elektronische Geräte werden oft in Kilohertz (kHz), Megahertz (MHz), Gigahertz (GHz) oder Terahertz (THz) gemessen.

IC

Industry Canada. Für die Abstrahlungskontrolle elektronischer Geräte verantwortliche kanadische Aufsichtsbehörde, ähnlich der FCC in den Vereinigten Staaten. IC prüft, ob die in Kanada hergestellten oder in das Land importierten Geräte unter den staatlich festgelegten maximalen Abstrahlungswerten liegen.

IC

Integrated Circuit (Integrierte Schaltung). Eine mikroelektronische Halbleiterkomponente, die aus einer Vielzahl miteinander verbundener Transistoren und anderer Geräte besteht. Auch Chip genannt. Beispiele hierfür sind der Mikroprozessor, der Festplattenlaufwerk-Controller und die RAM-Chips.

IDE

Integrated Device Electronics (Integrierte Geräteelektronik). ATA-Bezeichnung für Laufwerkschnittstellen. Eine gängige Schnittstelle hauptsächlich für Festplatten- und CD-Laufwerke. Die Schnittstelle ist gewöhnlich in die Systemplatine des Computers integriert und bietet bis zu vier Laufwerken gleichzeitig die Möglichkeit, mit dem Computer zu kommunizieren. Siehe auch EIDE.

Integriert

Bezieht sich gewöhnlich auf Komponenten, die sich physisch auf einer Platine befinden. Die Systemplatinen vieler heutiger Computer haben integrierte Video-, Sound- oder Netzwerk-Controller.

IP

Internet Protocol (Internet-Protokoll). Das Protokoll, das festlegt, wie Daten zwischen Computern über das Internet weitergeleitet werden. Siehe auch IP-Adresse und TCP/IP.

IP-Adresse

Jeder Computer im Internet verfügt über mindestens eine IP-Adresse, die ihn von allen anderen Computern im Internet unterscheidet. Daten, die über das Internet versandt oder empfangen werden, enthalten sowohl die Absender- als auch die Empfängeradresse. Siehe auch TCP/IP.

IPX

Internetwork Packet eXchange (Netzüberschreitender Datenpaketaustausch). Von Novell® entwickeltes Netzwerkbetriebsprotokoll, das Netzwerke verbindet, die Novell NetWare® Clients und Server verwenden. Siehe auch SPX und IPX/SPX.

IPX/SPX

IPX (Internetwork Packet eXchange [Netzüberschreitender Datenpaketaustausch])/SPX (Sequenced Packet eXchange [Sequentieller Datenpaketaustausch]). Netzwerkkommunikationsprotokoll von Novell, das ähnlich funktioniert wie TCP/IP.

IRQ

Interrupt Request (Unterbrechungsaufforderung). Ein einem bestimmten Gerät zugewiesener elektronischer Kommunikationsweg, über den das Gerät mit dem Mikroprozessor kommunizieren kann. Jeder Geräteverbindung muss eine eigene IRQ zugewiesen werden. Beispiel: Der ersten seriellen Schnittstelle des Computers ist standardmäßig IRQ4 zugewiesen. Obwohl zwei Geräte sich die gleiche IRQ-Zuweisung teilen können, ist es nicht möglich, beide Geräte gleichzeitig zu verwenden.

ISA

Industry-Standard Architecture (Industriestandardarchitektur). Standard für IBM-kompatible PCs, der die Busarchitektur auf 16 Bit erweitert. Erlaubt auch Bus-Mastering; doch sind für den Direktzugriff nur die ersten 16 MB des RAM verfügbar. ISA wird auch manchmal als AT-Bus-Architektur bezeichnet.

ISO

International Organization for Standardization (Internationale Vereinigung der Standardisierungsorganisationen). Eine 1946 gegründete, freiwillige Vereinigung der Standardisierungsorganisationen vieler Länder. Die ISO legt in vielen Bereichen, einschließlich der Computer- und Kommunikationsbranche, die internationalen Standards fest. ANSI ist das amerikanische Mitglied der ISO.

Kb

Kilobit(s). Eine Maßeinheit für Daten. Entspricht 1024 Bit. Eine Maßeinheit für die Speicherkapazität integrierter Schaltungen. Siehe auch KB.

KB

Kilobyte(s). Maßeinheit für Daten. Entspricht 1,024 Byte. 1024 KB entsprechen 1 MB.

kg

Kilogramm. Maßeinheit für Masse. Entspricht 1000 Gramm.

kHz

Kilohertz. Maßeinheit für Frequenz. Entspricht 1,000 Hz.

Knoten

Im Zusammenhang mit Netzwerkbetrieben und Kommunikation ist ein Knoten ein an das Netzwerk angeschlossener Computer oder angeschlossenes Gerät.

Kühlkörper

Ein hitzeleitendes Metallstück, das oben auf einem Chip, z. B. dem Mikroprozessor, angebracht werden kann, um die Betriebsumgebung des Chips durch Hitzeableitung abzukühlen.

L1-Cache

Level 1-Cache. Kleiner, außerordentlich schneller Primär-Cache, der im Mikroprozessor selbst gespeichert wird. Dieser Cache ist schneller als der L2-Cache.

L2-Cache

Level 2. Ein größerer und langsamerer Sekundär-Cache, der mit dem L1-Cache eingesetzt wird. In älteren Mikroprozessoren befand sich der L2-Cache gewöhnlich außerhalb des Prozessors auf einem oder mehreren Chips oder auf einer Erweiterungskarte. Bei neueren Prozessoren ist der L2-Cache gewöhnlich im Prozessor integriert.

lb

US-Pfund (454 g) Maßeinheit für Gewicht. Entspricht 16 Unzen oder 0,453592 kg.

LBA

Logical Block Addressing (Logische Blockadressierung). Eine definierende EIDE-Funktion, mit der ein Computer ein Festplattenlaufwerk von über 528 MB bis zu 8,4 GB Datenspeicherkapazität adressieren kann. Eine logische Blockadresse ist ein 28-Bit-Wert, der einen bestimmten Zylinder-Kopf-Sektor des Laufwerks zugewiesen ist.

LED

Light-Emitting Diode (Leuchtdiode). Eine elektronische Komponente, die durch elektrischen Strom aufleuchtet.

LIF

Low Insertion Force (Einbau mir geringem Kraftaufwand). Ein Sockel- oder Anschlusstyp zur Installation oder Deinstallation eines Computerchips unter keiner Belastung des Chips und des Sockels. Siehe ZIF.

Local Bus

Ein Bus, mit dem Chips und andere Komponenten im Computer mit einer Taktrate auf den Mikroprozessor zugreifen können, die mit der Bustaktrate des Mikroprozessors synchronisiert ist.

LPT-Anschlusses

Line Print Terminal (Zeilendruckerterminal). Typische Bezeichnung für eine parallele Schnittstellen verbindung zu einem Drucker oder einem anderen Parallelgerät. Die meisten Computer unterstützen eine oder zwei parallele Schnittstellen (LPT1 und LPT2).

LVD

Low Voltage Differential (Niederspannungsdifferential). SCSI-Schnittstellenform, die in der SCSI-3-Spezifikation formalisiert werden wird. LVD verbraucht weniger Strom als das aktuelle Differentiallaufwerk, ist kostengünstiger und unterstützt die höheren Geschwindigkeiten von Ultra-2 SCSI-Laufwerken. LVD erfordert statt des bisherigen Standards von 5 VDC lediglich 3,3 VDC.

m

Meter. Längenmaß. Entspricht 39,37 Zoll.

mA

Milliampere Maßeinheit für Strom, die einem Tausendstel eines A entspricht.

Mb

Megabit. Maßeinheit für die Speicherkapazität eines Speicherchips, die 1024 Kb entspricht.

MB

Megabyte. Eine Maßeinheit für Datenspeicher, die 1,048,576 Bytes entspricht. 1 MB entspricht 1024 KB. Im Zusammenhang mit Festplattenlaufwerkspeicher wird ein MB häufig auf 1 Million Bytes abgerundet.

MBA

Managed Boot Agent (Verwalteter Startagent). Bietet mehrere PXEs und ermöglicht das Starten eines Computers von einem Netzwerkserver aus.

Mbps

Megabit pro Sekunde. Maßeinheit für die Übertragungsgeschwindigkeit von Netzwerken und Modems. Entspricht einer Million Bit pro Sekunde.

MB/Sek

MB pro Sekunde. Maß für Datenübertragungsgeschwindigkeit.

MHz

Megahertz. Maßeinheit für Frequenz. Entspricht einer Million Hz

Mikroprozessor

Ein Computerchip, der Programmbefehle interpretiert und ausführt. Auch als CPU bezeichnet. Siehe auch Bustaktrate.

MIF

Management Information Format (Management-Informationsformat). Syntax zur Beschreibung von Informationen für verwaltbare Hardware- und Softwarekomponenten, die in einem Computer installiert werden können. Siehe auch COO, WBEM und WfM.

min

Minute(n). Zeitmaß. Entspricht 60 Sek.

Mini-DIN

Eine Art DIN-Anschluss, der rund und 6-polig ist. Dieser Anschluss wird gewöhnlich zum Anschließen des PS/2-Tastatur- bzw. Mauskabels verwendet.

mm

Millimeter. Längenmaß. Entspricht einem Tausendstelmeter bzw. 1/25 Zoll.

Modem

Kürzel für Modulator/Demodulator. Modems konvertieren analoge Daten in digitale Daten und umgekehrt, damit Computer über Telefonleitungen kommunizieren können.

Monitor

Das hochauflösende Gerät, das die Ausgabe des Computers in TV-ähnlicher Qualität anzeigt.

ms

Millisekunde. Eine Maßeinheit für die Speichergerätezugriffszeit. Entspricht einer Tausendstelsekunde.

MTBF

Mean Time between Failures (Durchschnittliche Zeitdauer bis zum Versagen einer Komponente). Maßeinheit für die geschätzte Zuverlässigkeit eines Geräts. Je höher der MTBF-Wert, desto länger sollte das Gerät halten. Ist die MTBF 10.000 Stunden, sollte das Gerät im Durchschnitt mindestens 10.000 Stunden betrieben werden können, bevor eine Komponente ausfällt.

Netzwerkadapter

Eine Erweiterungskarte, die einen Computer mit anderen Computern in einem Netzwerk verbindet. Der Netzwerkadapter arbeitet mit dem Netzwerk-Betriebssystem zum Übertragen von Daten über das Netzwerk. Siehe NIC.

NIC

Network Interface Controller (Netzwerkschnittstellen-Controller). Auch als Netzwerkadapter bezeichnet.

NiCad

Nickelcadmium. Eine chemische Zusammensetzung, die bei verschiedenen wiederaufladbaren Batterietypen verwendet wird.

NiMH

Nickelmetallhydrid. Eine chemische Zusammensetzung, die bei verschiedenen wiederaufladbaren Batterietypen verwendet wird.

NVRAM

Non-Volatile RAM (Nichtflüchtiger RAM [Random-Access Memory (Speicher mit wahlfreiem Zugriff)]). Dabei handelt es sich um einen Speicher, dessen Inhalt beim Abschalten des Computers nicht verloren geht. NVRAM wird zur Wartung der Computerkonfigurationsdaten verwendet, z. B. Datum, Uhrzeit und andere vom Benutzer einstellbare Optionen des System-Setup.

oz

Ounce (Unze). Maßeinheit für Gewicht. Entspricht 1/16 lb

Parallele Schnittstelle

Eine E/A-Schnittstelle im Computer, die Daten mit acht Bit auf einmal überträgt. An die 25-polige D-Subminiatur-Anschlussbuchse der Schnittstelle wird gewöhnlich ein Drucker angeschlossen. Auch als LPT-Schnittstelle bezeichnet.

PBX

Private Branch Exchange (Private Verteilungsanlage zum Informationsaustausch). Telefonsystem, das im Gegensatz zu einer öffentlichen Telefongesellschaft einer privaten Organisation gehört und von ihr betrieben wird. Dieses Telefonsystem schaltet Anrufe zwischen Benutzern innerhalb der Organisation auf internen Leitungen und bietet eine gewisse Anzahl von Amtsleitungen zur gemeinsamen Nutzung. PBX-Systeme werden hauptsächlich zur Kostensenkung eingerichtet, da nicht jeder Benutzer eine eigene Amtsleitung benötigt.

PC

Personalcomputer. Gängige Bezeichnung für IBM-kompatible Computer, im Gegensatz zu Apple Macintosh-Computern.

PCI

Peripheral Component Interconnect (Verbindung peripherer Komponenten). Standard für Erweiterungskarten, der von der Intel Corporation entwickelt wurde. PCI ist ein Local Bus, der 32- und 64-Bit-Datenpfade unterstützt und einen Hochgeschwindigkeits-Datenpfad zwischen dem Mikroprozessor und den Geräten herstellt, wie zum Beispiel Video, Laufwerke, Netzwerk, usw. PCI-Geräte sind PnP-konform.

PET

Platform Event Trap (Plattformereignis-Trap). Ein Plattformereignis ist eine Warnmeldung oder ein bestimmter Zustand, der direkt aus dem BIOS oder Hardwarekomponenten des Computers, z. B. dem Mikroprozessor oder einem Chip stammt. Das Ereignis findet unabhängig vom Betriebssystem oder der Systemverwaltungssoftware oder -hardware statt. Der Plattformereignis-Trap ist ein Format zur Kommunikation des Plattformereignisses in einer SNMP-Umgebung.

PGA

Pin Grid Array (Pin-Gruppierung). Ein Sockeltyp für einen Computerchip. Die Pins in einem PGA-Sockel sind in Reihen nebeneinander angeordnet, im Gegensatz zu SPGA-Sockeln, in denen die Reihen versetzt angeordnet sind.

Pipeline-Verarbeitung

Verarbeitungsmethode, mit der eine Aufgabe in Stufen ausgeführt wird: Die Ausgabe einer Stufe ist die Eingabe der nächsten Stufe. Dies ermöglicht die Beschleunigung der Verarbeitung durch die gleichzeitige Durchführung verschiedener Teile mehrerer Aufgaben.

PIO

Programmed Input/Output (Programmierte Eingabe/Ausgabe). Methode zur Übertragung von Daten zwischen den verschiedenen Geräten eines Computers. Sämtliche Daten werden hierbei durch den Mikroprozessor geleitet. Der neueste ATA/IDE-Standard legt höhere Datentransferraten fest: Mode 3 bei 11,1 MB/Sek und Mode 4 bei 16,6 MB/Sek. Eine relativ neue Alternative zu PIO ist DMA.

Plug-and-Play

Oft auch als Plug-n-Play oder PnP bezeichnet. Mit dieser Technologie werden Geräte beim Systemstart so konfiguriert, dass sie bestimmte IRQs verwenden oder gemeinsam nutzen. Diese Funktionalität ist nur dann wirksam, wenn sowohl das BIOS als auch das Betriebssystem des Computers PnP unterstützen und alle zu konfigurierenden Geräte PnP-konform sind. PCI-Geräte sind PnP-konform.

PME

Power Management Event (Stromverwaltungsereignis). Ein Ereignis, das einen Computer im Fernzugriff startet, wie zum Beispiel Remote-Aktivierung (WOL) oder WOR.

PnP

Siehe Plug-and-Play.

POST

Power-On Self-Test (Einschaltselbsttest). Vom BIOS während des Systemstarts automatisch geladene Diagnoseprogramme, die Basistests an den Hauptkomponenten des Computers, z. B. RAM, Festplattenlaufwerke, Tastatur, Video usw. durchführen. Treten während des POST keine Probleme auf, fährt der Computer mit dem Systemstart fort und lädt das Betriebssystem.

Produktcode

Auch als Produktidentifikationscode bezeichnet. Siehe COA.

Produkt-ID

Auch als Produktcode bezeichnet. Siehe COA.

PS/2

Personal System/2 (Personalsystem/2). Ein Mini-DIN-Anschluss am Computer, an den gewöhnlich das Tastatur- oder Mauskabel angeschlossen wird.

PXE

Pre-boot eXecution Environment (Vorstartausführungssumgebung). WfM-Standard zum Starten und Konfigurieren von Computern ohne eigenes Betriebssystem von einem Remote-System aus. Zu den Vorteilen von PXE zählen:

  • Der Client-Computer braucht weder ein eigenes Betriebssystem noch ein eigenes Festplattenlaufwerk.

  • Der Client-Computer kann vom Remote-System aus heruntergefahren und neu gestartet werden.

  • Neue Computer können leicht in das Netzwerk aufgenommen werden, da PXE ein Industriestandard ist.

RAID

Redundant Array of Independent Disks (Redundantes Array unabhängiger Festplatten). System aus zwei oder mehr für eine bessere Leistung und Fehlertoleranz zusammenarbeitenden Laufwerken. RAID-Laufwerke werden gewöhnlich für Server und High-End-PCs verwendet.

Es gibt verschiedene RAID-Stufen. Die häufigsten Stufen sind 0, 3 und 5:

  • Level 0: Stellt Daten-Striping bereit, jedoch keine Redundanz. Verbessert die Leistung, bietet jedoch keine Fehlertoleranz.

  • Level 3: Wie Stufe 0, reserviert jedoch ein dediziertes Laufwerk für Fehlerkorrekturdaten und bietet gute Leistung sowie auch eine gewisse Fehlertoleranz.

  • Level 5: Bietet Daten-Striping auf Byte Ebene sowie Stripe-Fehlerkorrekturdaten. Und damit eine hervorragende Leistung und gute Fehlertoleranz.

RAM

Random-Access Memory (Speicher mit wahlfreiem Zugriff). Der primäre und temporäre Speicher für Programmanleitungen und Daten. RAM wird in Chips auf kleinen Platinen (auch als SIMMs, DIMMs oder RIMMs bezeichnet) gespeichert, die an der Systemplatine befestigt werden. RAM ist im Gegensatz zum ROM flüchtig. Das bedeutet, dass alle im RAM gespeicherten Informationen beim Abschalten des Computers verloren gehen.

Rambus

Rambus ist eine Speichertechnologie, die entwickelt wurde, um als Alternative zu DRAM gemeinsam mit vorhandenen Systemplatinenstandards zu arbeiten. Siehe auch RIMM, RDRAM und DRDRAM.

RDRAM

Rambus DRAM (Dynamic Random-Access Memory [Dynamischer Speicher mit wahlfreiem Zugriff]). Ein Speicher-Subsystem das optimal bis zu 1,6 Milliarden Bytes pro Sekunde übertragen kann. Das Subsystem setzt sich aus dem RAM, dem RAM-Controller und dem Bus zusammen, der das RAM mit dem Mikroprozessor und anderen Geräten im Computer verbindet. Siehe auch DRDRAM.

Remote-Aktivierung

WfM-Standard, der einen Computer von einem Remote-Standort aus aus einem energiesparenden Ruhemodus wecken kann oder einen zwar heruntergefahrenen, aber an das Stromnetz angeschlossenen Computer starten kann. Die Remote-Aktivierung wird gewöhnlich in großen Netzwerkorganisationen zu Stromsparzwecken verwendet bzw. zum Ausführen von Wartungs- oder Konfigurationsvorgängen von einem Remote-Standort aus. Remote-Aktivierung muss von einem ACPI-kompatiblen Computer unterstützt werden. Darüber hinaus muss der Netzwerkadapter zum Starten über eine Netzwerkverbindung WOL unterstützen. Zum Starten über eine Telefonleitung muss das Modem WOR unterstützen.

RIMM

Rambus in-line memory module (Rambus-Speichermodul mit einer Kontaktanschlussreihe). Eine schmale Platine mit RDRAM-Chips. RIMM werden in Sockel auf der Systemplatine des Computers gesteckt, um die Speicherkapazität der Computers zu erhöhen. RIMMs werden fast immer paarweise installiert, d. h. ein aus zwei Sockeln zusammengesetztes Paar muss aus RIMMs mit identischer Kapazität, RDRAM-Chipanzahl und Taktrate bestehen. Siehe auch SIMM und DIMM.

RJ45

Anschluss, der einer regulären Telefonanschlussbuchse ähnelt und gewöhnlich zum Anschließen von Ethernet- und Token Ring- Netzwerkadaptern und -kabeln verwendet wird. Im Gegensatz zu Telefonanschlussbuchsen ist der RJ45-Anschluss achtadrig statt zwei-, vier- oder sechsadrig.

ROM

Read-Only Memory (Nur-Lese-Speicher). Speicher für Daten und Programme, die vom Computer nicht gelöscht oder geschrieben werden können. Im Gegensatz zum RAM behält ein ROM-Chip RAM seinen Inhalt selbst nach Ausschalten des Computers bei. Einige der für den Betrieb des Computers wichtigen Programme befinden sich im ROM-Code.

RS-232

Ein seit langem bestehender Schnittstellenstandard für den seriellen Datenaustausch zwischen Computern und anderen Geräten. Siehe auch DCE und DTE.

RTC

Real-Time Clock (Echtzeituhr). Eine von der Batterie gespeiste Uhr auf der Systemplatine, die bei ausgeschaltetem Computer Datum und Uhrzeit beibehält.

RTCRST

Real-time Clock Reset (Echtzeituhr zurückstellen). Jumper auf der Systemplatine, der häufig zur Fehlerbehebung verwendet wird.

Schnittstelle

Ein Sockel oder Stecker am Computer, an den ein externes Gerät über ein Kabel angeschlossen werden kann. Weitere Informationen finden Sie unter Parallele Schnittstelle und Serielle Schnittstelle.

SCSI

Small Computer System Interface (Schnittstelle für kleine Computersysteme). Eine Hochgeschwindigkeitsschnittstelle, über die Geräte wie Festplattenlaufwerke, CD-Laufwerke, Drucker und Scanner an einen Computer angeschlossen werden. Die SCSI kann mit einem einzelnen Controller bis zu sieben Geräte verbinden. Jedes Gerät wird über eine individuelle ID-Nummer auf dem Bus des SCSI-Controllers angesprochen. Siehe auch LVD.

SDRAM

Synchroner DRAM (Dynamic Random-Access Memory [Dynamischer Speicher mit wahlfreiem Zugriff]). Mit DIMMs verwendeter DRAM. SDRAM ist mit der Taktrate des Computers synchronisiert und arbeitet mit derselben Taktrate wie der Systembus.

sek

Sekunde. Zeitmaß.

Serielle Schnittstelle

Eine E/A-Schnittstelle im Computer, die Daten sequentiell mit einem Bit auf einmal überträgt. Sie ist mit einem 9- oder 25-poligen D-Subminiaturanschluss ausgestattet, an den gewöhnlich ein Gerät wie z. B. ein Modem oder eine Maus angeschlossen wird. Auch als COM-Anschluss bezeichnet. Siehe auch DCE und DTE.

Service-Tag-Nummer

Ein auf einem Aufkleber auf dem Dell Computer befindlicher fünf- bis siebenstelliger alphanumerischer Code. Dieser Code wird von Dell im Werk in das System-Setup des Computers einprogrammiert. Dell Kunden-Support-Anwendungsprogramme können mit Hilfe der Service-Tag-Nummer das gesamte Konfigurations- und Support-Archiv für den der Nummer entsprechenden Computer anzeigen. Siehe auch Express-Servicecode. Weitere Informationen finden Sie auf der Website http://support.dell.com.

SIMM

Single In-line Memory Module (Speichermodul mit einseitiger Anschlussfolge). Eine schmale Platine mit RAM-Chips. SIMMs können in Sockel auf der Systemplatine des Computers eingesteckt werden, um den Speicher des Computers zu erweitern. Je nach Computer werden die SIMMs in Vielfachen von zwei oder vier installiert. Siehe auch DIMM und RIMM.

SMART

Self-Monitoring And Reporting Tool (Selbstüberwachendes Analyse- und Berichtsystem). Standard zur Entwicklung von Festplattenlaufwerken und Softwaresystemen, der den Zustand des Festplattenlaufwerks automatisch überwacht und potentielle Probleme meldet. Im Idealfall soll der Benutzer dadurch Vorkehrungen treffen können, die einen vorhergesagten Ausfall des Festplattenlaufwerks verhindern.

SMBIOS

System Management BIOS (Systemverwaltungs-BIOS). Standardmethode für den Remote-Zugriff auf die BIOS-Daten eines WfM-konformen Computers.

SNMP

Simple Network Management Protocol (Einfaches Netzwerk-Verwaltungsprotokoll). Protokoll für die Netzwerkverwaltung und Überwachung von Geräten in einem Netzwerk.

Speicheradresse

Adressen, die beim Starten des Computers physikalischen Speicherorten zugewiesen werden. Mit Hilfe dieser Adressen identifizieren Geräte und Softwareanwendungen, Informationen, auf die der Mikroprozessor zugreifen kann. Dieser Prozess wird als Speicherzuweisung bezeichnet.

Speicherzuweisung

Das Verfahren, in dem der Computer den physikalischen Speicherorten beim Systemstart Speicheradressen zuweist. Geräte und Softwareanwendungen können dann Informationen identifizieren, auf die der Mikroprozessor zugreifen kann.

SPGA

Staggered Pin Grid Array (Versetzte Pin-Gruppierung). Ein Sockeltyp für einen Computerchip. Die Pins in einem SPGA-Sockel sind in in versetzten Reihen nebeneinander angeordnet, im Gegensatz zu PGA-Sockeln, in denen die Reihen genau nebeneinander angeordnet sind.

SPX

Sequenced Packet exchange (Sequentielle Paketübertragung). Transportschichtprotokoll, das gemeinsam mit IPX eine zuverlässige Datenübertragung sicher stellt.Siehe auch IPX/SPX.

SRAM

Statischer RAM (Random-Access Memory [Speicher mit wahlfreiem Zugriff]). Wird als "statisch" bezeichnet, weil er Werte beibehält, solange die Stromzufuhr nicht unterbrochen wird, im Gegensatz zum DRAM, der in regelmäßigen Abständen aufgefrischt werden muss.

Startsequenz

Ermöglicht, die Startfolge der Geräte zu spezifizieren, über die das System gestartet werden kann.

Std.

Stunden. Zeitmaß. Entspricht 60 min.

Stepping

Ein Begriff zur Angabe der "Versionsnummer" des Herstellers bzw. der "Revisionsebene" eines Intel Mikroprozessors. Die ursprüngliche Version eines neuen Prozessors ist die Stufe A0. Mit jeder Revision zur Funktions- oder Herstellungsverbesserung wird die Stufe erhöht. Intel empfiehlt für Doppelprozessorsysteme Prozessoren identischer Stufen zu verwenden.

Steuercode

Ein E/A Zeichen, das Aktionen steuert und nicht als Bestandteil der Daten erscheint. Die meisten Steuercodes werden durch gleichzeitiges Drücken der <Strg>-Taste und eines Tastaturzeichens eingegeben. Einige Steuercodes besitzen normalerweise eigene zugewiesene Tasten, wie z. B. <Esc>, <Tab>, <Entf>, <Rücktaste> und <Eingabe>. Verschiedene Betriebssysteme und Programme besitzen eigene Konventionen für die Aktionen bestimmter Steuercodes, wie z. B. die Unterbrechung des aktuellen Prozesses oder das Anhalten der Ausgabe. Mit Steuercodes können auch Ausgabegeräte beeinflusst werden, z. B. um einem Drucker den Befehl zu geben, eine neue Zeile zu beginnen.

STP

Shielded Twisted Pair (Abgeschirmtes Twisted-Pair). In Ethernet-Netzwerken häufig verwendeter Kupferdraht. Ein STP-Draht ist wie UTP aufgebaut und besitzt zwei umeinander gewickelte isolierte Kupferdrähte, um ein "Twisted-Pair" zu bilden. Bei einigen Unternehmensstandorten befinden sich Twisted-Pairs auch in einer Abschirmung, die als Erdung dient.

System-Setup

Dienstprogramm, das die Konfiguration der vom Benutzer wählbaren Optionen des BIOS , z. B. Datum und Uhrzeit oder Systemkennwort, ermöglicht. Über dieses Programm können auch die aktuellen Konfigurationsinformationen, einschließlich Speichergröße oder installiertem Festplattenlaufwerktyp, eingestellt werden.

Taktrate

Die Geschwindigkeit in MHz, die angibt, wie schnell Computerkomponenten arbeiten, die an den Systembus angeschlossen sind. Die Taktrate wird auf der Systemplatine durch ein Quarzkristall erzeugt, das wie eine Art Metronom funktioniert. Komponenten, die mit der Taktrate synchronisiert sind, können zwar schneller oder langsamer laufen, aber ihre Geschwindigkeit wird durch die Multiplikation oder Division eines Faktors mit bzw. durch die Taktrate bestimmt.

TAPI

Telephony Applications Programming Interface (Telefonie Anwendungs-Programmierschnittstelle) (API). Die TAPI ermöglicht es Microsoft Windows-basierten Anwendungen mit einer Vielzahl von Telefoniegeräten, einschließlich Sprech-, Daten-, Fax-, Video- und anderen Geräten, zu arbeiten.

TCP/IP

Transmission Control Protocol (TCP)/Internet Protocol (Übertragungssteuerungsprotokoll (TCP)/Internet-Protokoll (IP). Das grundlegende Kommunikationsprotokoll des Internets. Das Protokoll kann auch in einem privaten Netzwerk verwendet werden. Das TCP/IP-System besteht aus zwei Transportschichten. Die obere Schicht, TCP, übernimmt die Trennung einer Datei in kleinere Pakete, die von einem Computer über das Internet übertragen und durch die TCP-Schicht eines anderen Computers empfangen werden. Die TCP-Schicht des empfangenden Computers setzt die Pakete wieder zur Originalmeldung zusammen. Die untere Schicht, IP, adressiert das Paket, damit es an die richtige Empfangsadresse gelangt. Siehe IP und IP-Adresse.

Token Ring

Netzwerkkommunikationsprotokoll. Siehe auch Netzwerkadapter.

TSR

Terminate-and-Stay-Resident (Beenden und im Speicher verbleiben). Eine Anwendung, die in den RAM geladen wird, dort nach Beenden bleibt und durch Drücken einer Tastenkombination oder einer "Hotkey"-Taste reaktiviert werden kann. Beispiele für TSRs sind Kalender und Taschenrechner. Betriebssysteme wie Windows können zwischen Anwendungen hin- und herschalten und benötigen daher keine TSRs.

UDMA

Ultra-DMA. Ein Festplattenprotokoll, mit dessen Hilfe der Computer schnelle Ultra-ATA-Laufwerke nutzen kann.

UL

Underwriters Laboratories, Inc. Alle Geräte, die in den USA in Geschäftsräumen verwendet werden, müssen laut Gesetz von einem bundesweit anerkannten Testlabor als sicher befunden werden. Darüber hinaus fordern viele lokale Elektro- und Bauvorschriften, dass Produkte von einem bundesweit anerkannten Testlabor zertifiziert werden. Da UL eines der am weitesten anerkannten Testlabors in den USA ist, verlangen viele Kunden der großen Hersteller eine Produktprüfung durch UL.

URL

Uniform Resource Locator (Einheitliche Ressourcenadresse). Standard-Möglichkeit zur Bestimmung des Standorts eines Internet-Objekts, z. B. eines HTML-Dokuments. Beispiele für URLs:

  • http://www.dell.com

  • http://support.dell.com

  • ftp.dell.com

  • mailto:info@dell.com

Der erste Abschnitt bis zum Doppelpunkt ist das Zugriffsschema oder Protokoll. Allgemein implementierte Schemata sind FTP und http. Der Abschnitt nach dem Doppelpunkt wird entsprechend dem Zugriffsschema interpretiert und kann eine IP-Adresse einleiten, einen Pfad oder eine Datei auf einem Server bezeichnen oder eine genaue Position in einem bestimmten Dokument aufrufen.

USB

Universal Serial Bus (Universeller serieller Bus). Eine Schnittstelle für Geräte wie z. B. Tastaturen, Joysticks, Scanner, Lautsprecher oder Drucker, mit einer maximalen Übertragungsrate von 12 Mb/Sekunde. Geräte werden direkt an einen 4-poligen Anschluss am Computer oder an einem Multianschluss-Hub angeschlossen, der mit dem Computer verbunden ist. USB besitzt Hotswapping-Funktionalität, und es können bis zu 127 Geräte durch serielle Verkettung angeschlossen werden.

USV

Unterbrechungsfreie Stromversorgung. Ein Gerät, das bei Ausfall der primären Stromquelle die Stromversorgung des Computers für eine gewisse Zeit gewährleistet. Eine USV bietet gewöhnlich auch Schutz gegen Spannungsspitzen.

UTP

Unshielded Twisted Pair (Nicht abgeschirmtes Twisted-Pair). Häufig verwendeter Kupferdraht für Telefonsysteme und Ethernet-Netzwerke. Um die elektromagnetische Induktion ("Crosstalk") zwischen Leiterpaaren zu verringern, werden zwei isolierte Kupferdrähte miteinander verwickelt und bilden ein "Twisted-Pair". Siehe auch STP.

V

Volt. Maßeinheit für elektrische Spannung und Leerlaufspannung. Wird ein Volt auf einen Widerstand von einem Ohm angewendet, fließt ein Ampere Strom durch den Widerstand.

VAC

Volt AC (Wechselspannung).

VDC

Volt DC (Gleichstrom).

VRM

Voltage Regulator Module (Spannungsreglermodul). Auf der Systemplatine installierte Komponente, die die Spannungsanforderungen des Mikroprozessors erkennt und Spannungsschwankungen ausgleicht.

W

Watt. Strommaß. Entspricht 1 Ampere Strom bei 1 Volt.

WBEM

Web-Based Enterprise Management (Internet-basierte Unternehmensverwaltung). Satz aus Systemverwaltungs- und Internet-Standardtechnologien, der zur Vereinheitlichung der Verwaltung von Rechnerumgebungen entwickelt wurde. Das von DMTF entwickelte Kernstück der WBEM-Standards umfasst ein Datenmodell, den CIM-Standard, eine Kodierungsspezifikation und einen http-Transportmechanismus.

Wechselstrom

Elektrizität, die 60 Mal pro Sekunde (50 Mal pro Sekunde in manchen Ländern) die Richtung wechselt. Siehe Gleichstrom.

WfM

Wired for Management (Für Verwaltungszwecke verbunden). Von Intel entwickelte Spezifikation zur Verbesserung der Verwaltungsfunktionen von Desktop-, Mobil- und Server-Computern. WfM definiert Software, Hardware und andere Fähigkeiten, die den Computernetzwerkbetrieb erweitern und Kosten reduzieren, indem sie Remote-Verwaltungsanwendungsprogrammen über ein Netzwerk den Zugriff auf Client-Computer ermöglichen. WfM-Technologie wird in Client-Computern angewendet, z. B. in Komponenten wie Schaltkreisen, Netzteilen, Netzwerkadaptern, usw. Remote-Verwaltungsanwendungsprogramme können mit Hilfe der WfM-Technologie auf einen Client-Computer zugreifen und Informationen über den Computer selbst abfragen, seinen Status überwachen oder den Betriebsmodus ändern. WfM-Normen sind DMI, PXE und Remote-Aktivierung. WfM ist auch mit aktuellen und künftigen Industrierichtlinien kompatibel, wie zum Beispiel ACPI, CIM, SMBIOS, SNMP und WBEM.

WOL

Wake On LAN (Aktivieren durch LAN). Eine Technologie, mit deren Hilfe ein Computer in einem Netzwerk von einem Remote-Standort aus gestartet oder aus dem Schlafmodus aktiviert werden kann. WOL ist ein Aspekt der WfM-Technologie. Siehe auch WOR, PME und Remote-Aktivierung.

WOR

Wake-on Ring (Aktivieren bei Klingelzeichen). Eine Technologie, mit deren Hilfe ein Computer über ein Modem von einem Remote-Standort eingeschaltet oder aus dem Schlafmodus aktiviert werden kann. Siehe auch WOL und PME.

ZIF

Zero Insertion Force (Einbau ohne Kraftaufwand). Ein Sockel- oder Anschlusstyp zur Installation oder Deinstallation eines Computerchips unter keiner Belastung des Chips und des Sockels. Siehe LIF.


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