VORSICHT: Siehe "Schutz vor elektrostatischer Entladung" in den Sicherheitshinweisen im Systeminformationshandbuch.
Führen Sie das Lüfter-Netzkabel in den Lüfterschacht ein und schließen Sie
das Lüfter-Netzkabel an den Netzanschluss des Lüfters am Gehäuse an
(siehe Abbildung 6-1).
Schieben Sie den Lüfter in das Systemgehäuse (siehe Abbildung 6-1). Klemmen Sie
dabei das Netzkabel nicht zwischen dem Lüfter und dem Gehäuse ein.
Sichern Sie das Lüfter-Netzkabel mit der Kunststoff-Sicherungsklammer
(siehe Abbildung 6-1).
Schließen Sie den Lüftergriff.
Schließen Sie die Lüftertür.
Stellen Sie das System aufrecht auf.
Befestigen Sie die Abdeckung (siehe "Abdeckung befestigen" in "Störungen beim
System beheben").
Installieren Sie die Blende (siehe "Blende befestigen" in "Störungen beim System
beheben").
Schließen Sie das System wieder an das Stromnetz an und schalten Sie das System
und alle angeschlossenen Peripheriegeräte ein.
VORSICHT: Siehe "Schutz vor elektrostatischer Entladung" in den Sicherheitshinweisen im Systeminformationshandbuch.
Schalten Sie das System und die Peripheriegeräte aus und trennen Sie das System vom
Stromnetz.
Entfernen Sie die Abdeckung (siehe "Abdeckung entfernen" in "Störungen beim
System beheben").
Legen Sie das System auf die rechte Seite.
Ziehen Sie das Netzkabel des Lüfters vom Netzanschluss des Lüfters auf der
Systemplatine ab.
Die Anschlüsse der Systemplatine können mit Hilfe von Abbildung A-3 identifiziert werden.
Ziehen Sie die Freigabelasche der Lüfterhalterung von der Rückseite ab und schieben
Sie die Lüfterbaugruppe etwa 1 cm weit nach oben (siehe Abbildung 6-1).
Heben Sie die Lüfterbaugruppe von der Rückseite ab und aus dem System heraus.
VORSICHT: Siehe "Schutz vor elektrostatischer Entladung" in den Sicherheitshinweisen im Systeminformationshandbuch.
Setzen Sie die vier Halterungen an der Lüfterhalterung in die Montageöffnungen in
der Rückseite ein und schieben Sie die Lüfterbaugruppe etwa 1 cm nach unten, bis die
Freigabelasche der Lüfterhalterung einrastet.
Schließen Sie das Netzkabel des Lüfters Netzanschluss des Lüfters auf der
Systemplatine an.
Die Anschlüsse der Systemplatine können mit Hilfe von Abbildung A-3 identifiziert werden.
Stellen Sie das System aufrecht auf.
Befestigen Sie die Abdeckung (siehe "Abdeckung befestigen" in "Störungen beim
System beheben").
Schließen Sie das System wieder an das Stromnetz an und schalten Sie das System
und alle angeschlossenen Peripheriegeräte ein.
Redundante Netzteile
Die optionalen redundanten Netzteile sind von der Rückseite erreichbar.
Redundantes Netzteil entfernen
VORSICHT: Um Verletzungen durch einen elektrischen Schlag vorzubeugen, greifen Sie nicht in einen leeren Netzteilschacht.
HINWEIS: Die Netzteile sind hot-plug-fähig. Es muss ein Netzteil im System installiert sein,
damit das System normal betrieben werden kann. Das System befindet sich im redundanten
Modus, wenn zwei Netzteile installiert sind. Entfernen und ersetzen Sie bei einem
eingeschalteten System nur ein Netzteil auf einmal.
Trennen Sie das Stromkabel vom Netzteil.
Drücken Sie den Riegel in der Mitte des Netzteilgriffs mit dem Daumen oder dem
Zeigefinger zusammen (siehe Abbildung 6-2).
Drehen Sie den Griff nach unten, um das Netzteil freizugeben.
Schieben Sie das Netzteil aus dem Gehäuse.
Redundantes Netzteil installieren
Schieben Sie das Netzteil in das Gehäuse.
Wenn das Netzteil vollständig eingesetzt ist, drehen Sie den Netzteilgriff nach oben,
um das Netzteil zu sichern.
Das Netzteil kann nicht betrieben werden, wenn der Griff nicht vollständig geschlossen ist.
Stecken Sie das Netzkabel in das Netzteil ein und stellen Sie sicher, dass das Kabel
durch die Netzkabellasche geführt wird.
ANMERKUNG: Warten Sie nach dem Einsetzen eines neuen Netzteils mehrere
Sekunden, damit das System das Netzteil erkennt und feststellen kann, ob es
ordnungsgemäß funktioniert. Die Netzstromanzeige wechselt zu grün, um anzuzeigen,
dass das Netzteil ordnungsgemäß funktioniert (siehe Abbildung 2-3).
Abbildung 6-2. Optionales redundantes Netzteil entfernen und installieren
Erweiterungskarten
Das System besitzt sechs Erweiterungssteckplätze, die wie folgt konfiguriert sind:
Steckplätze 1 und 2 sind 64-Bit, 66-MHz PCI-Steckplätze (3,3 V).
Steckplätze 3 und 4 sind 64-Bit, 100-MHz PCI-X-Steckplätze (3,3 V).
Steckplätze 5 und 6 sind 32-Bit-, 33 MHz-PCI-Steckplätze (5 V).
In allen Erweiterungssteckplätzen können Karten voller Baulänge installiert werden, außer in Steckplatz 1.
Die Erweiterungssteckplätze und Betriebstaktraten können mit Hilfe von Abbildung A-3 identifiziert werden.
VORSICHT: Siehe "Schutz vor elektrostatischer Entladung" in den Sicherheitshinweisen im Systeminformationshandbuch.
ANMERKUNG: Wenn eine RAID-Controller-Karte installiert wird, setzen Sie die
Karte in Erweiterungssteckplatz 1 oder 2 ein. (Die Position dieser
Erweiterungssteckplätze finden Sie in Abbildung A-3).
Packen Sie die Erweiterungskarte aus und bereiten Sie sie auf den Einbau vor.
Anleitungen finden Sie in der Dokumentation die der Karte beilag.
Schalten Sie das System und die Peripheriegeräte aus und trennen Sie das System vom
Stromnetz.
Entfernen Sie die Abdeckung (siehe "Abdeckung entfernen" in "Störungen beim
System beheben").
Legen Sie das System auf die rechte Seite.
Entfernen Sie das Abdeckblech vom Erweiterungssteckplatz.
Installieren Sie die Erweiterungskarte (siehe Abbildung 6-3).
Platzieren Sie die Erweiterungskarte so, dass der Platinenstecker mit dem
Erweiterungskartensteckplatz auf der Systemplatine ausgerichtet ist.
Drücken Sie den Platinenstecker fest in den Erweiterungskartensteckplatz, bis die
Karte richtig sitzt.
Befestigen Sie die Schraube, mit der die Erweiterungskartenhalterung an der
Rückseite gesichert wird.
Schließen Sie bei einer Karte voller Baulänge den Kartenführungsriegel.
Schließen Sie alle erforderlichen Kabel an der Karte an.
Informationen zu den Kabelanschlüssen befinden sich in der Dokumentation die der Karte beilag.
Stellen Sie das System aufrecht auf.
Befestigen Sie die Abdeckung (siehe "Abdeckung befestigen" in "Störungen beim
System beheben").
Schließen Sie das System wieder an das Stromnetz an und schalten Sie das System
und alle angeschlossenen Peripheriegeräte ein.
Abbildung 6-3. Erweiterungskarte entfernen und installieren
VORSICHT: Siehe "Schutz vor elektrostatischer Entladung" in den Sicherheitshinweisen im Systeminformationshandbuch.
Schalten Sie das System und die Peripheriegeräte aus und trennen Sie das System vom
Stromnetz.
Entfernen Sie die Abdeckung (siehe "Abdeckung entfernen" in "Störungen beim
System beheben").
Legen Sie das System auf die rechte Seite.
Trennen Sie alle an der Karte angeschlossenen Kabel.
Entfernen Sie die Erweiterungskarte (siehe Abbildung 6-3):
Drücken Sie bei einer Karte voller Baulänge die Freigabelasche auf dem
Kartenführungsriegel und öffnen Sie den Riegel.
Entfernen Sie die Schraube, mit der die Erweiterungskartenhalterung an der
Rückseite gesichert ist.
Fassen Sie die Erweiterungskarte an den oberen Ecken und ziehen Sie sie
vorsichtig aus dem Erweiterungskartensteckplatz.
Wenn die Karte dauerhaft entfernt wird, installieren Sie ein Abdeckblech über der
leeren Öffnung des Erweiterungssteckplatzes und schließen Sie den
Erweiterungskartenriegel.
HINWEIS: Der Einbau eines Abdeckblechs über einem leeren Erweiterungssteckplatz ist
erforderlich, um den Vorschriften der FCC (Federal Communications Commission
[Funkentstörverordnung]) zu genügen. Die Abdeckbleche halten auch Staub und Schmutz vom
System fern und unterstützen die ordnungsgemäße Kühlung und den Luftstrom innerhalb des
Systems.
Stellen Sie das System aufrecht auf.
Befestigen Sie die Abdeckung (siehe "Abdeckung befestigen" in "Störungen beim
System beheben").
Schließen Sie das System wieder an das Stromnetz an und schalten Sie das System
und alle angeschlossenen Peripheriegeräte ein.
Speichermodule
In den vier Speichermodulanschlüssen auf der Systemplatine können 128 MB bis zu 4 GB registrierte Speichermodule installiert werden.
Speicheraufrüstungs-Einbausätze
Systemspeicher lässt sich, durch die Installation von registrierten DDR-SDRAM-Modulen in den Ausführungen 128, 256, 512 MB und 1-GB, bis auf 4 GB aufrüsten. Speicheraufrüstungs-Einbausätze können bei Bedarf erworben werden.
HINWEIS: Die DDR-SDRAM-Speichermodule müssen PC-266-konform sein.
Speichermodul-Installationsrichtlinien
Die Speichermodulanschlüsse haben die Bezeichnungen "DIMMA" bis "DIMMD", beginnend mit dem Anschluss, der sich am nächsten zur Seite der Systemplatine befindet (siehe Abbildung A-3). Installieren Sie beim Einsetzen von Speichermodulen das erste Modul im Anschluss DIMMA, bevor weitere Module in den Anschlüssen DIMMB, DIMMC und DIMMD installiert werden.
In Tabelle 6-1 werden Beispiel-Speicherkonfigurationen basierend auf diesen Richtlinien aufgeführt.
Tabelle 6-1. Beispielkonfigurationen für Speichermodule
Gesamter Speicher
DIMMA
DIMMB
DIMMC
DIMMD
128 MB
128 MB
-
-
-
512 MB
256 MB
256 MB
-
-
512 MB
512 MB
-
-
-
1 GB
512 MB
512 MB
-
-
1,5 GB
1 GB
512 MB
-
-
2 GB
512 MB
512 MB
512 MB
512 MB
3 GB
1 GB
1 GB
1 GB
-
3 GB
1 GB
1 GB
512 MB
512 MB
4 GB
1 GB
1 GB
1 GB
1 GB
ANMERKUNG: In dieser Tabelle sind nur Beispielkonfigurationen für
Speichermodule aufgeführt. Es sind nicht alle möglichen Konfigurationen
berücksichtigt.
Die Position der Speichermodulanschlüsse finden Sie in Abbildung A-3.
Stellen Sie das System aufrecht auf.
Befestigen Sie die Abdeckung (siehe "Abdeckung befestigen" in "Störungen beim
System beheben").
Schließen Sie das System wieder an das Stromnetz an und schalten Sie das System
und alle angeschlossenen Peripheriegeräte ein.
Nachdem das System die POST-Routine beendet hat, führen Sie einen Speichertest aus.
Das System stellt fest, dass die neue Speichergröße nicht mit den vorhandenen Systemkonfigurationsdaten übereinstimmt, die im NVRAM gespeichert sind. Der Monitor blendet eine Fehlermeldung ein, die mit den folgenden Worten endet:
Press <F1> to continue; <F2> to enter System Setup
(Drücken Sie <F1>, um fortzufahren und <F2>, um das System-
Setup aufzurufen)
Drücken Sie die Taste <F2>, um das System-Setup-Programm aufzurufen und
überprüfen Sie die Einstellung System Memory (Systemspeicher).
Das System sollte den Wert in der Systemspeichereinstellung in Entsprechung des neu installierten Speichers geändert haben.
Wenn der Systemspeicherwert nicht richtig ist, sind möglicherweise ein oder mehrere
Speichermodul(e) nicht ordnungsgemäß installiert. Wiederholen Sie Schritt 1 bis
Schritt 8 und überprüfen Sie die Speichermodule auf ordnungsgemäßen Sitz und
Anschluss.
Führen Sie den Systemspeichertest in der Systemdiagnose durch siehe.
VORSICHT: Siehe "Schutz vor elektrostatischer Entladung" in den Sicherheitshinweisen im Systeminformationshandbuch.
Schalten Sie das System und die Peripheriegeräte aus und trennen Sie das System vom
Stromnetz.
Entfernen Sie die Abdeckung (siehe "Abdeckung entfernen" in "Störungen beim
System beheben").
Legen Sie das System auf die rechte Seite.
Suchen Sie die Speichermodulanschlüsse, in die die Speichermodule installiert
werden sollen (siehe Abbildung A-3).
Drücken Sie die Auswurfklammern des Speichermodulanschlusses nach unten und
nach außen, wie in Abbildung 6-4 dargestellt, damit das Speichermodul in den
Anschluss eingesetzt werden kann.
Abbildung 6-4. Speichermodul ausbauen und installieren
Richten Sie die Kerbe im Platinenstecker des Speichermoduls mit der
Ausrichtungsführung im Sockel aus und setzen Sie das Speichermodul in den
Anschluss ein (siehe Abbildung 6-4).
Am Speichermodulanschluss befindet sich eine Ausrichtungsführung, sodass das Speichermodul nur in einer Weise in den Anschluss eingesetzt werden kann.
Drücken Sie das Speichermodul mit den Daumen herunter, während Sie mit den
Zeigefingern an den Auswurfklammern ziehen, um das Speichermodul im Anschluss
zu sichern (siehe Abbildung 6-4).
Wenn das Speichermodul ordnungsgemäß im Anschluss sitzt, müssen die Auswurfklammern des Speichermodulanschlusses mit den Auswurfklammern der anderen Anschlüsse, in denen Speichermodule installiert sind, in einer Linie sein.
Wiederholen Sie Schritt 4 bis Schritt 7 dieses Verfahrens, um weitere Speichermodule
zu installieren.
VORSICHT: Siehe "Schutz vor elektrostatischer Entladung" in den Sicherheitshinweisen im Systeminformationshandbuch.
Schalten Sie das System und die Peripheriegeräte aus und trennen Sie das System vom
Stromnetz.
Entfernen Sie die Abdeckung (siehe "Abdeckung entfernen" in "Störungen beim
System beheben").
Legen Sie das System auf die rechte Seite.
Suchen Sie die Speichermodul-Anschlüsse, aus denen die Speichermodule entfernt
werden sollen (siehe Abbildung A-3).
Drücken Sie die Auswurfklammern des Speichermodulanschlusses nach unten und
nach außen, bis das Speichermodul aus dem Anschluss springt (siehe Abbildung 6-4).
Wiederholen Sie Schritt 4 und Schritt 5 dieses Verfahrens, um weitere
Speichermodule zu entfernen.
Zur Nutzung zukünftiger Möglichkeiten in Bezug auf Geschwindigkeit und Funktionalität können Sie einen zweiten Mikroprozessor installieren oder entweder den primären bzw. sekundären Mikroprozessor ersetzen.
ANMERKUNG: Der zweite Mikroprozessor muss vom gleichen Typ wie der erste sein.
Wenn die beiden Mikroprozessoren unterschiedliche Taktraten aufweisen, werden
beide Prozessoren mit der Taktrate des langsameren Mikroprozessors betrieben.
Alle Mikroprozessoren und der zugehörige Cache-Speicher sind in einem PGA-Paket untergebracht, das in einem ZIF-Sockel auf der Systemplatine installiert ist.
Folgende Komponenten sind im Mikroprozessor-Aufrüstbausatz enthalten:
VORSICHT: Siehe "Schutz vor elektrostatischer Entladung" in den Sicherheitshinweisen im Systeminformationshandbuch.
Schalten Sie das System und die Peripheriegeräte aus und trennen Sie das System vom
Stromnetz.
Entfernen Sie die Abdeckung (siehe "Abdeckung entfernen" in "Störungen beim
System beheben").
Legen Sie das System auf die rechte Seite.
Wenn ein Mikroprozessor in Sockel CPU2 entfernt oder installiert wird, entfernen Sie
die vertikale Kunststoffabdeckung, um besser auf den Mikroprozessorsockel zugreifen
zu können (siehe "Abdeckung entfernen" unter "Störungen beim System beheben").
Trennen Sie das Mikroprozessorlüfterkabel vom Netzanschluss des Lüfters auf der
Systemplatine (siehe Abbildung 6-5).
Die Anschlüsse der Systemplatine können mit Hilfe von Abbildung A-3 identifiziert werden.
VORSICHT: Der Mikroprozessor und der Kühlkörper können sehr heiß werden. Stellen Sie sicher, dass sie sich ausreichend abkühlen konnten, bevor Sie sie anfassen.
HINWEIS: Das System darf nicht ohne installierten Lüfter und installierte
Kühlkörperanordnung betrieben werden. Die Anordnung muss die richtigen Wärmebedingungen
aufrechterhalten.
HINWEIS: Legen Sie den Lüfter und die Kühlkörperanordnung nach dem Ausbau mit der
Unterseite nach oben auf eine ebene Oberfläche, um das Wärmeleitmaterial auf dem Kühlkörper
nicht zu beschädigen oder zu verschmutzen.
HINWEIS: Der Mikroprozessorlüfter und der Kühlkörper befinden sich zusammen in einer
einzelnen Baugruppe. Versuchen Sie nicht, den Lüfter vom Kühlkörper zu entfernen.
Entfernen Sie den Mikroprozessorlüfter und die Kühlkörperanordnung
(siehe Abbildung 6-5):
Drücken Sie die Freigabezungen der Sicherungsklammern des Kühlkörpers nach
unten, um die Klammern von den Halteklammern des ZIF-Sockels freizugeben.
Heben Sie die Baugruppe vom Mikroprozessor ab.
Abbildung 6-5. Mikroprozessorlüfter und Kühlkörperanordnung entfernen
Ziehen Sie den Mikroprozessorsockel-Freigabehebel nach oben in die vollständig
geöffnete Position (siehe Abbildung 6-6).
HINWEIS: Achten Sie beim Ausbau des Mikroprozessors darauf, dass keiner der Pins
verbogen wird. Das Verbiegen der Pins kann zu dauerhaftem Schaden am Mikroprozessor
führen.
Heben Sie den Mikroprozessor aus dem Sockel und lassen Sie den Freigabehebel in
der geöffneten Position, so dass der Sockel für den neuen Mikroprozessor vorbereitet
ist (siehe Abbildung 6-6).
Abbildung 6-6. Mikroprozessor entfernen und installieren
Packen Sie den neuen Mikroprozessor aus.
Wenn einer der Pins auf dem Mikroprozessor verbogen zu sein scheint, finden Sie Anleitungen zur Inanspruchnahme der technischen Unterstützung unter "Wie Sie Hilfe bekommen".
Stellen Sie sicher, dass sich der Mikroprozessorsockel-Freigabehebel in der vollständig
geöffneten Position befindet.
HINWEIS: Der Mikroprozessor und die Systemplatine können beschädigt werden, wenn der
Freigabehebel des Mikroprozessorsockels beim Einsetzen des neuen Mikroprozessors nicht
vollständig geöffnet ist.
Richten Sie Pin 1 am Mikroprozessor (siehe Abbildung 6-6) mit Pin 1 am
Mikroprozessorsockel aus.
HINWEIS: Eine falsche Ausrichtung des Mikroprozessors kann den Mikroprozessor und das
System beim Einschalten dauerhaft beschädigen. Stellen Sie beim Einsetzen des
Mikroprozessors im Sockel sicher, dass alle Pins des Mikroprozessors in die entsprechenden
Öffnungen passen und dass sich der Prozessor parallel zur Oberfläche des Sockels befindet.
Achten Sie darauf, dass die Pins nicht verbogen werden.
Setzen Sie den Mikroprozessor in den Sockel ein (siehe Abbildung 6-6).
ANMERKUNG: Zum Einbau des Mikroprozessors im Sockel ist keine Kraft nötig. Wenn
der Mikroprozessor ordnungsgemäß ausgerichtet ist, sollte er in den Sockel sinken.
Wenn der Mikroprozessor vollständig in den Sockel eingepasst ist, drehen Sie den
Mikroprozessorsockel-Freigabehebel zurück nach unten, bis er einrastet und den
Mikroprozessor im Sockel sichert.
Platzieren Sie den Mikroprozessorlüfter und die neue Kühlkörperanordnung auf
der Oberseite des Mikroprozessors (siehe Abbildung 6-5).
Verfügt der Kühlkörper über eine Schutzabdeckung auf der Unterseite (siehe Abbildung 6-5), entfernen Sie die Abdeckung, so dass die Wärmeleitpaste freigegeben wird. Platzieren Sie anschließend den Kühlkörper auf dem Mikroprozessor.
Falls die Unterseite des Kühlkörpers mit Wärmeübertragungsfolie als Grenzfläche besteht, platzieren Sie den Kühlkörper auf der Oberseite des Mikroprozessors.
Um die Sicherungsklammern des Kühlkörpers neu zu installieren, halten Sie die
Klammer an der Freigabelasche fest (siehe Abbildung 6-5), passen Sie das
gegenüberliegende Ende der Klammer über der Lasche am Mikroprozessorsockel ein
und drücken Sie die Freigabelasche nach unten, bis das freie Ende der Klammer
einrastet.
HINWEIS: Für den Mikroprozessor ist der Anschluss am Kühlungslüfter erforderlich, um
ordnungsgemäße Temperaturverhältnisse zu gewährleisten.
Schließen Sie das Mikroprozessorlüfterkabel an den Anschluss des Lüfters auf der
Systemplatine an (siehe Abbildung 6-5).
Die Anschlüsse der Systemplatine können mit Hilfe von Abbildung A-3 identifiziert werden.
Wenn die Abdeckung in Schritt 4 entfernt wurde, befestigen Sie jetzt die Abdeckung
wieder (siehe "Abdeckung befestigen" unter "Störungen beim System beheben").
HINWEIS: Die Abdeckung muss neu befestigt werden, um einen ordnungsgemäßen Luftstrom
zur Systemkühlung zu gewährleisten.
Stellen Sie das System aufrecht auf.
Befestigen Sie die Abdeckung (siehe "Abdeckung befestigen" in "Störungen beim
System beheben").
Schließen Sie das System wieder an das Stromnetz an und schalten Sie das System
und alle angeschlossenen Peripheriegeräte ein.
Rufen Sie das System-Setup-Programm auf und vergewissern Sie sich, dass die
Mikroprozessor-Optionen mit der neuen Systemkonfiguration übereinstimmen
(Anleitungen finden Sie unter "System-Setup-Programm verwenden" im
Benutzerhandbuch).
Das System stellt während des Starts das Vorhandensein des neuen Mikroprozessors fest und ändert automatisch die Systemkonfigurationsdaten im System-Setup-Programm. Eine Meldung ähnlich der folgenden wird eingeblendet:
Überprüfen Sie, ob die oberste Zeile im Systemdatenbereich des System-Setup-
Programms den/die installierten Mikroprozessor(en) ordnungsgemäß identifiziert
(Anleitungen finden Sie unter "System-Setup-Programm verwenden" im
Benutzerhandbuch).
Beenden Sie das System-Setup-Programm.
Führen Sie die Systemdiagnose aus, um die ordnungsgemäße Funktion des
Mikroprozessors zu überprüfen.
Informationen zum Ausführen der Diagnose und zur Fehlerbehebung bei möglichen Problemen finden Sie unter "Systemdiagnose durchführen".
Systembatterie
Bei der Systembatterie handelt es sich um eine 3 Volt (V) Knopfzellenbatterie.
VORSICHT: Siehe "Schutz vor elektrostatischer Entladung" in den Sicherheitshinweisen im Systeminformationshandbuch.
VORSICHT: Bei falschem Einbau der neuen Batterie besteht Explosionsgefahr. Wechseln Sie die Batterie nur durch denselben oder einen gleichwertigen, vom Hersteller empfohlenen Typ aus. Entsorgen Sie leere Batterien nach den Anweisungen des Herstellers. Weitere Informationen finden Sie im Systeminformationshandbuch.
Schalten Sie das System und die Peripheriegeräte aus und trennen Sie das System vom
Stromnetz.
Entfernen Sie die Abdeckung (siehe "Abdeckung entfernen" in "Störungen beim
System beheben").
Legen Sie das System auf die rechte Seite.
Die Position der Systembatterie auf der Systemplatine ist in Abbildung A-3 dargestellt.
Falls erforderlich, entfernen Sie die Erweiterungskarten, um auf den Batteriesockel
zuzugreifen.
Entfernen Sie die Systembatterie (siehe Abbildung 6-7).
Sie können die Batterie mit den Fingern oder einem stumpfen, nicht leitenden Gegenstand, z. B. einem Kunststoffschraubenzieher, aus dem Anschluss herauslösen.
Installieren Sie die neue Systembatterie so, dass die Seite "+" nach oben zeigt
(siehe Abbildung 6-7).
Wenn Sie die Erweiterungskarten in Schritt 4 entfernt haben, befestigen Sie sie jetzt
wieder.
Schließen Sie das System wieder an das Stromnetz an und schalten Sie das System
und alle angeschlossenen Peripheriegeräte ein.
Abbildung 6-7. Systembatterie ersetzen
Rufen Sie das System-Setup-Programm auf und überprüfen Sie, ob die Batterie
ordnungsgemäß funktioniert (Anleitungen hierzu finden Sie unter "System-Setup-
Programm verwenden" im Benutzerhandbuch).
Geben Sie im System-Setup-Programm das richtige Datum und die richtige Uhrzeit in
den Feldern Time (Uhrzeit) und Date (Datum) ein.
Beenden Sie das System-Setup-Programm.
Um die neu eingesetzte Batterie zu testen, schalten Sie das System aus und trennen
Sie es für mindestens eine Stunde lang vom Stromnetz.
Schließen Sie nach einer Stunde das System wieder an das Netz an und schalten Sie es
ein.
Rufen Sie das System-Setup-Programm auf. Wenn Uhrzeit und Datum weiterhin
falsch angezeigt werden, beachten Sie die Anleitungen zur Inanspruchnahme der
technischen Unterstützung unter "Wie Sie Hilfe bekommen".