E/A-Anschlüsse sind die Gateways, über die das System mit externen Geräten kommuniziert, wie z. B. Tastatur, Maus, Drucker oder Monitor. In diesem Abschnitt werden die verschiedenen Anschlüsse des Systems beschrieben. Bei einer Neukonfiguration der an das System angeschlossenen Hardware müssen eventuell die Stift-Nummern und die Signalinformationen dieser Anschlüsse angegeben werden. Abbildung B-1 zeigt die Anschlüsse des Systems.
Abbildung B-1. E/A-Anschlüsse
Tabelle B-1 zeigt die Symbole, die zur Bezeichnung der Anschlüsse des Systems verwendet werden.
Tabelle B-1. E/A-Anschlusssymbole
Symbol
Anschluss
Serieller Anschluss
Paralleler Anschluss
Mausanschluss
Tastaturanschluss
Videoanschluss
USB-Anschluss
NIC-Anschluss
Serieller Anschluss
Serielle Anschlüsse unterstützen Geräte wie z. B. externe Modems, Drucker und Mausgeräte, für die eine serielle Datenübertragung erforderlich ist. Der serielle Anschluss verwendet einen 9-poligen D-Subminiaturanschluss.
Autokonfiguration des seriellen Anschlusses
Die Standardbezeichnung des integrierten seriellen Anschlusses ist COM1. Wenn eine Erweiterungskarte mit einem seriellen Anschluss mit derselben Bezeichnung wie der integrierte Anschluss hinzugefügt wird, adressiert die Autokonfigurationsfunktion des Systems den integrierten seriellen Anschluss auf die nächste verfügbare Bezeichnung um. Der neue und der neu zugewiesene COM-Anschluss nutzen dieselbe IRQ-Einstellung gemeinsam. COM1 und COM3 nutzen IRQ4, COM2 und COM4 nutzen IRQ3 gemeinsam.
ANMERKUNG: Wenn zwei COM-Anschlüsse eine IRQ-Einstellung gemeinsam nutzen,
können möglicherweise nicht beide Anschlüsse gleichzeitig verwendet werden. Wenn
Sie eine oder mehrere Erweiterungskarten mit als COM1 und COM3 bezeichneten
seriellen Anschlüssen installieren, wird der integrierte serielle Anschluss deaktiviert.
Bevor Sie eine Karte hinzufügen, die eine Umadressierung der COM-Anschlüsse erfordert, sollten Sie in der Softwaredokumentation nachlesen, ob die Software auf die neue COM-Anschlussbezeichnung adressiert werden kann.
Abbildung B-2 zeigt die Stift-Nummern für den seriellen Anschluss und Tabelle B-2 definiert die Stift-Belegungen für den Anschluss.
Abbildung B-2. Stift-Nummern für den seriellen Anschluss
Tabelle B-2. Stift-Belegungen für den seriellen Anschluss
Stift
Signal
E/A
Definition
1
DCD
Datenträgererkennung
2
SIN
Serielle Eingabe
3
SOUT
O
Serielle Ausgabe
4
DTR
O
Datenterminal bereit
5
GND
-
Betriebserdung
6
DSR
Datensatz bereit
7
RTS
O
Sendeanfrage
8
CTS
Sendefreigabe
9
RI
Klingelzeichenanzeige
Shell
-
-
Gehäuseerdung
Paralleler Anschluss
Der integrierte parallele Anschluss, der hauptsächlich für Drucker verwendet wird, die Daten im Parallelformat erfordern, verwendet einen 25-poligen D-Subminiaturanschluss auf der Systemrückseite. Die Standardbezeichnung des parallelen Anschlusses des Systems ist LPT1. Wenn Sie eine Erweiterungskarte hinzufügen, die einen als LPT1 (IRQ7, E/A-Adresse 378h) konfigurierten Parallelanschluss besitzt, müssen Sie zur Umadressierung des integrierten Parallelanschlusses das System-Setup-Programm verwenden. Anleitungen hierzu finden Sie unter "System-Setup-Programm verwenden" im Benutzerhandbuch. Abbildung B-3 zeigt die Stift-Nummern für den parallelen Anschluss und Tabelle B-3 definiert die Stift-Belegungen für den Anschluss.
Abbildung B-3. Stift-Nummern für den parallelen Anschluss
Tabelle B-3. Stift-Belegungen für den parallelen Anschluss
Stift
Signal
E/A
Definition
1
STB#
E/A
Abtastimpuls
2
PD0
E/A
Druckerdatenbit 0
3
PD1
E/A
Druckerdatenbit 1
4
PD2
E/A
Druckerdatenbit 2
5
PD3
E/A
Druckerdatenbit 3
6
PD4
E/A
Druckerdatenbit 4
7
PD5
E/A
Druckerdatenbit 5
8
PD6
E/A
Druckerdatenbit 6
9
PD7
E/A
Druckerdatenbit 7
10
ACK#
Rückmeldung
11
BESETZT
Besetzt
12
PE
Papierende
13
SLCT
Auswählen
14
AFD#
O
Autozeilenvorschub
15
ERR#
Fehler
16
INIT#
O
Drucker initialisieren
17
SLIN#
O
Anwahl ein
1825
GND
-
Erde
PS/2-kompatibler Tastatur- und Mausanschluss
Die PS/2-kompatiblen Tastatur- und Mauskabel werden an 6-polige, DIN-Miniaturstecker angeschlossen. Abbildung B-4 zeigt die Stift-Nummern für diese Anschlüsse und Tabelle B-4 definiert die Stift-Belegungen für diese Anschlüsse.
Abbildung B-4. Stift-Nummern für den Tastatur- und Mausanschluss
Tabelle B-4. Stift-Belegungen für den Tastatur- und Mausanschluss
Stift
Signal
E/A
Definition
1
KBDATA oder MFDATA
E/A
Tastaturdaten oder Mausdaten
2
NC
-
Kein Anschluss
3
GND
-
Betriebserdung
4
FVcc
-
Gesicherte Versorgungsspannung
5
KBCLK oder MFCLK
E/A
Tastaturtaktrate oder Maustaktrate
6
NC
-
Kein Anschluss
Shell
-
-
Gehäuseerdung
Videoanschluss
An den integrierten Video-Controller des Systems kann ein VGA-kompatibler Monitor unter Verwendung eines 15-poligen D-Subminiaturanschlusses hoher Dichte angeschlossen werden. Abbildung B-3 zeigt die Stift-Nummern für den Videoanschluss und Tabelle B-3 definiert die Stift-Belegungen für den Anschluss.
ANMERKUNG: Bei der Installation einer Videokarte wird der integrierte Video-
Controller automatisch deaktiviert.
Abbildung B-5. Stift-Nummern für den Videoanschluss
Tabelle B-5. Stift-Belegungen des Video-Anschlusses
Stift
Signal
E/A
Definition
1
RED
O
Rotes Video
2
Grün
O
Grünes Video
3
Blau
O
Blaues Video
4
NC
-
Kein Anschluss
58, 10
GND
-
Betriebserdung
9
VCC
-
VCC
11
NC
-
Kein Anschluss
12
DDC-Datenausgang
O
Monitorerkennungsdaten
13
HSYNC
O
Horizontale Synchronisation
14
VSYNC
O
Vertikale Synchronisation
15
NC
-
Kein Anschluss
USB-Anschluss
Der USB-Anschluss des Systems unterstützt USB-konforme Peripheriegeräte wie z. B. Tastaturen, Mausgeräte und Drucker und möglicherweise auch USB-konforme Geräte wie z. B. Diskettenlaufwerke und CD-Laufwerke. Abbildung B-6 zeigt die Stift-Nummern für den USB-Anschluss und Tabelle B-6 definiert die Stift-Belegungen für den Anschluss.
HINWEIS: Schließen Sie weder ein USB-Gerät noch eine Kombination von USB-Geräten an,
die einen Maximalstrom von insgesamt mehr als 500 mA pro Kanal an +5 V aufnehmen. Beim
Anschluss von Geräten, die diesen Grenzwert überschreiten, werden die USB-Anschlüsse
möglicherweise heruntergefahren. In der Dokumentation zu den USB-Geräten sind die
maximalen Spannungswerte aufgeführt.
Abbildung B-6. Stift-Nummern für den USB-Anschluss
Tabelle B-6. Stift-Belegungen des USB-Anschlusses
Stift
Signal
E/A
Definition
1
VCC
-
Versorgungsspannung
2
DATA
Dateneingang
3
+DATA
O
Datenausgang
4
GND
-
Betriebserdung
Integrierter NIC-Anschluss
Der integrierte NIC des Systems wird als separate Netzwerk-Erweiterungskarte betrieben, wodurch eine schnelle Kommunikation zwischen Servern und Workstations bereitgestellt wird. Abbildung B-7 zeigt die Stift-Nummern für den NIC-Anschluss und Tabelle B-7 definiert die Stift-Belegungen für den Anschluss.
Abbildung B-7. NIC-Anschluss
Tabelle B-7. Stift-Belegungen für den NIC-Anschluss
Stift
Signal
E/A
Definition
1
TD+
O
Datenausgang (+)
2
TD-
O
Datenausgang (-)
3
RD+
Dateneingang (+)
4
NC
-
Kein Anschluss
5
NC
-
Kein Anschluss
6
RD-
Dateneingang (-)
7
NC
-
Kein Anschluss
8
NC
-
Kein Anschluss
Netzwerkkabel-Anforderungen
Der NIC unterstützt ein UTP Ethernet-Kabel mit einem RJ45-kompatiblen Standard-Stecker. Beachten Sie die folgenden Verkabelungseinschränkungen.
HINWEIS: Um Leitungsinterferenzen zu vermeiden, müssen Sprech- und Datenleitungen in
separaten Mänteln geführt werden.
Verwenden Sie Leitungen und Anschlüsse der Kategorie 5 oder höher.
Die maximale Kabellänge (von einer Workstation zum Hub) beträgt 100 m und darf nicht überschritten werden.
Genaue Betriebsrichtlinien eines Netzwerks finden Sie unter "Systembetrachtungen bei Mehrfachsegment-Netzwerken" der IEEE 802.3-Norm.