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Funktionen von Microsoft® Windows® XP: Dell OptiPlex SX260 System-Benutzerhandbuch

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Funktionen von Microsoft® Windows® XP

Dell™ OptiPlex™ SX260 System-Benutzerhandbuch

  Übersicht

  Neue Benutzeroberfläche

  Assistent zum Übertragen von Dateien und Einstellungen

  Kompatibilität von Anwendungen und Geräten

  Systemwiederherstellung

  Benutzerkonten und schnelle Benutzerumschaltung

  Heimnetzwerke und kleine Firmennetzwerke

  Internetverbindungsfirewall



Übersicht

Windows XP ist eine verbesserte Ausführung von Windows 2000 und in zwei unterschiedlichen Versionen erhältlich: Windows XP Home Edition und Windows XP Professional. Die hier beschriebenen Funktionen sind in beiden Versionen enthalten; allerdings enthält die Professional-Version zusätzliche nützliche Produktivitäts-, Sicherheits-, Netzwerk- und Verwaltungsfunktionen für die gewerbliche Nutzung, da sie speziell dafür entwickelt wurde.

Privatanwendern bietet Windows XP die wesentlich verbesserte Stabilität und Sicherheit aus den Betriebssystemen Windows 2000 und Windows NT®. Außerdem bietet es bessere Unterstützung für tragbare Computer. Zu den wichtigsten neuen Funktionen von Windows XP zählen:

  • Verbesserte Desktop- und Benutzeroberfläche

  • Assistent zum Übertragen von Dateien und Einstellungen

  • Kompatibilitätsverbesserungen für Anwendungsprogramme

  • Systemwiederherstellung

  • Schnelle Benutzerumschaltung*

  • Erweiterte Netzwerkfunktionen für Heimnetzwerke und kleine Firmennetzwerke*

  • Persönliche Firewall für ständig aktive Internetverbindungen*

* Funktionen für Privatanwender und kleine Firmen

Hilfe- und Supportcenter

Das Hilfe- und Supportcenter, das unter Microsoft Windows Millennium Edition (Me) eingeführt wurde, ersetzt die Hilfe zu Windows aus früheren Betriebssystemen. Es bietet ein integriertes Ressourcencenter für Informationen und Hilfe bei der Verwendung, Konfiguration und Problembehandlung für den Computer sowie die installierte Hardware und Software. In Windows XP bietet das Hilfe- und Supportcenter erweiterte Suchfunktionen wie eine Volltextsuche sowie die Möglichkeit, neben den Dateien auf der Festplatte auch verschiedene Remotestandorte zu durchsuchen. Darüber hinaus können Sie mit einem einzigen Druckbefehl ein gesamtes Kapitel der Hilfe drucken.

Klicken Sie auf die Schaltfläche Start und anschließend auf Help and Support (Hilfe und Support), um das Hilfe- und Supportcenter zu öffnen. Von der Startseite aus können Sie eine Suche starten oder Informationskategorien auswählen, um zu Hilfethemen über Aufgaben und Informationen zur Verwendung des Computers zu gelangen. Klicken Sie auf User and System Guides (Benutzer- und Systemhandbücher), um Informationen zur Verwendung des Dell™-Computers sowie der installierten Hardware und Software anzuzeigen.


Neue Benutzeroberfläche

Unter Windows XP wurde die Benutzeroberfläche mit einem neuen Aussehen, einem übersichtlicheren Desktop und integrierten Bereinigungsfunktionen für den Desktop neu gestaltet. Die Fenster wurden in Windows XP ebenfalls geändert (beispielsweise die Systemsteuerung), um die Aufgabenverwaltung in den Vordergrund zu stellen. Auch das Aussehen des Menüs Start ist neu. In der linken Hälfte des neuen Startmenüs werden die am häufigsten verwendeten Verknüpfungen aufgeführt. Während Sie mit dem Computer arbeiten, ändert sich die Anzeige und Anordnung der Verknüpfungen entsprechend deren Verwendungshäufigkeit. Wenn eine Verknüpfung dauerhaft in diesem Bereich angezeigt werden soll, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Verknüpfung und anschließend im Kontextmenü auf Pin to Start menu (An Startmenü anheften).

Um auf alle Programme zugreifen zu können, die auf dem Computer installiert sind, klicken Sie auf All Programs (Alle Programme) im unteren Bereich des Startmenüs. Die rechte Hälfte des neuen Startmenüs enthält nützliche Verknüpfungen für das Öffnen von Dateien, die Konfiguration des Computers, das Zugreifen auf Informationen und die Unterstützung. Das Symbol Dell Solution Center öffnet ein Portal zu Diensten und Anwendungsprogrammen, die auf dem Dell-Computer installiert sind.

Umschalten in die klassische Windows-Ansicht

Sie können bei Bedarf die Ansicht des Startmenüs, des Desktops und der Fenster sowie der Control Panel (Systemsteuerung) auf die Ansicht früherer Windows-Betriebssysteme zurücksetzen. Die Optionen der klassischen Ansicht sind voneinander unabhängig.

Sie können einfach zwischen der neuen Kategorieansicht Systemsteuerung und der klassischen Windows-Ansicht hin- und herschalten, indem Sie oben links im Fenster Systemsteuerung auf Switch to Classic View (Zur klassischen Ansicht wechseln) bzw. Switch to Category View (Zur Kategorieansicht wechseln) klicken. Das ist besonders nützlich, wenn Sie die neuen, aufgabenorientierten Funktionen der Systemsteuerung in Windows XP nutzen möchten, aber daran gewöhnt sind, eine bestimmte Aufgabe in der klassischen Windows-Ansicht der Systemsteuerung auszuführen.

So legen Sie für das Startmenü die klassische Ansicht fest:

  1. Mit der rechten Maustaste auf einen leeren Bereich in der Taskleiste klicken.

  2. Auf Properties (Eigenschaften) klicken.

  3. Auf die Registerkarte Start Menu (Startmenü) klicken.

  4. Die Option Classic Start Menu (Klassisches Startmenü) auswählen und auf OK klicken.

So zeigen Sie die Fenster und Schaltflächen in der klassischen Ansicht an:

  1. Mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Stelle auf dem Desktop klicken und auf Properties (Eigenschaften) klicken.

  2. Auf die Registerkarte Appearance (Darstellung) klicken.

  3. In der Auswahlliste Windows and buttons (Fenster und Schaltflächen) die Option Windows Classic style (Windows – klassisch) auswählen.

  4. Um die Farbe, Schrift und andere Optionen des klassischen Desktops anzupassen, auf Advanced (Erweitert) klicken.

  5. Nachdem Sie die Ansichtseinstellungen ausgewählt haben, auf OK klicken.

Desktopbereinigungs-Assistent

Eine weitere Funktion von Windows XP ist der Desktopbereinigungs-Assistent. Der Assistent wird sieben Tage nach dem ersten Starten des Computers und danach alle 60 Tage ausgeführt. Der Desktopbereinigungs-Assistent öffnet zunächst ein Dialogfeld, in dem Ihnen mitgeteilt wird, dass Sie einige Verknüpfungen auf dem Desktop längere Zeit nicht verwendet haben. Dort können Sie wählen, ob Sie den Assistenten ausführen möchten. Wenn Sie den Assistenten ausführen, werden die nicht verwendeten Symbole in den Ordner C:\Desktop Icons (Desktopverknüpfungen) verschoben.

Der Desktopbereinigungs-Assistent ist standardmäßig aktiviert. So deaktivieren Sie den Assistenten:

  1. Mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Stelle auf dem Desktop klicken und auf Properties (Eigenschaften) klicken.

  2. Die Registerkarte Desktop auswählen und auf Customize Desktop (Desktop anpassen) klicken.

  3. In den Optionen unter Desktop cleanup (Desktopbereinigung) sicherstellen, dass das Kontrollkästchen Run Desktop Cleanup Wizard every 60 days (Desktopbereinigungs-Assistent alle 60 Tage ausführen) nicht markiert ist.

Sie können den Desktopbereinigungs-Assistenten jederzeit ausführen, indem Sie folgende Schritte durchführen:

  1. Mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Stelle auf dem Desktop klicken und auf Eigenschaften klicken.

  2. Die Registerkarte Desktop auswählen und auf Desktop anpassen klicken.

  3. Auf die Schaltfläche Clean Desktop Now (Desktop jetzt bereinigen) klicken.

  4. Wenn die Begrüßungsseite des Desktop Cleanup Wizard (Desktopbereinigungs-Assistenten) angezeigt wird, auf Next (Weiter)> klicken.

  5. In der Liste Shortcuts (Verknüpfungen) die Markierung aller Verknüpfungen aufheben, die weiterhin auf dem Desktop verbleiben sollen, und anschließend auf Weiter> klicken.

  6. Auf Finish (Fertig stellen) klicken, um die Verknüpfungen zu entfernen und den Assistenten zu schließen.

Die Verknüpfungen werden in den Ordner C:\Desktopverknüpfungen verschoben.

Um auf die Desktopverknüpfungen zugreifen zu können, die unter Windows XP entfernt wurden, klicken Sie auf die Schaltfläche Start und anschließend auf Dell Solution Center.

Gruppierung in der Taskleiste

Die Windows-Taskleiste besteht aus einer Reihe von Schaltflächen, die im Allgemeinen unten am Bildschirm angeordnet sind. Sie enthält die Schaltfläche Start und für jede geöffnete Anwendung eine weitere Schaltfläche. (Außerdem gehören die Verknüpfungen der Schnellstartleiste sowie der Infobereich zur Taskleiste.) Windows XP gruppiert mehrmals vorkommende Schaltflächen derselben Anwendung in der Taskleiste. Wenn beispielsweise Internet Explorer sechsmal geöffnet ist (mit jeweils einer Schaltfläche in der Taskleiste), gruppiert Windows XP die Schaltflächen nebeneinander in der Taskleiste. Wenn sehr viele Schaltflächen in der Taskleiste angezeigt werden, führt Windows XP alle Schaltflächen für Internet Explorer zu einer zusammen. Wenn Sie darauf klicken, wird ein Menü geöffnet, in dem die sechs aktiven Internet Explorer-Sitzungen angezeigt werden.

Bereinigung des Infobereichs

Im Laufe der Zeit sammeln sich einige Verknüpfungen im Infobereich an (unten rechts auf dem Windows-Desktop). Windows XP erkennt automatisch, wenn Verknüpfungen im Infobereich über längere Zeit nicht verwendet wurden, und blendet diese aus. Eine Schaltfläche mit Doppelpfeil (Chevron) weist darauf hin, dass Verknüpfungen ausgeblendet wurden und durch Auswahl dieser Schaltfläche angezeigt werden können. Sie können außerdem den Infobereich manuell konfigurieren, indem Sie mit der rechten Maustaste auf die Taskleiste klicken, auf Properties (Eigenschaften) und anschließend im Fenster Taskbar and Start Menu Properties (Eigenschaften von Taskleiste und Startmenü) auf Customize... (Anpassen...) klicken. Beispielsweise ist es möglich, die Verknüpfung eines Virenschutzprogramms auszublenden, das Sie selten verwenden. Dafür kann die häufig verwendete Verknüpfung für die Lautstärkeregelung angezeigt werden. Die Bereinigungsfunktion für den Infobereich wird automatisch bei der Installation des Betriebssystems aktiviert. Sie können diese aber deaktivieren, indem Sie die Markierung der Option Hide inactive icons (Inaktive Symbole ausblenden) im Fenster Eigenschaften von Taskleiste und Startmenü aufheben.


Assistent zum Übertragen von Dateien und Einstellungen

Der Assistent zum Übertragen von Dateien und Einstellungen wird verwendet, um persönliche Dateien und Einstellungen von einem Computer auf einen anderen zu übertragen (z. B. wenn Sie einen neuen Computer erwerben). Zu persönlichen Dateien zählen Dokumente, Grafiken, Tabellen, Präsentationen und E-Mail-Nachrichten auf Ihrem Computer. Unter die Benutzereinstellungen fallen Anzeige-Einstellungen, Fenstergrößen, Einstellungen für die Symbolleiste, DFÜ-Verbindungen, Internetfavoriten usw. auf Ihrem Computer. Der Assistent zum Übertragen von Dateien und Einstellungen wird auf einem (alten) Quellcomputer ausgeführt, um die Daten zusammenzutragen, und danach auf dem (neuen) Zielcomputer, um die Daten zu importieren. Wenn auf dem alten Computer ein früheres Betriebssystem installiert ist, kann der Assistent auch über die Windows XP-CD oder eine Diskette gestartet werden, die auf dem neuen Windows XP-Computer erstellt wurde. Die Daten werden über eine serielle, direkte Netzwerkverbindung übertragen oder auf einem austauschbaren Datenträger gespeichert, beispielsweise einer Diskette, einer Zip-Diskette oder einer beschreibbaren CD.

So verwenden Sie den Assistenten zum Übertragen von Dateien und Einstellungen:

  1. Auf dem neuen Windows XP-Computer auf die Schaltfläche Start klicken, auf Alle Programme –> Accessories (Zubehör) –> System Tools (Systemprogramme) zeigen und auf Files and Settings Transfer Wizard (Übertragen von Dateien und Einstellungen) klicken.

  2. Auf der Begrüßungsseite des Assistenten zum Übertragen von Dateien und Einstellungen auf Next> (Weiter) klicken.

  3. Im Fenster Which computer is this? (Um welchen Computer handelt es sich?) die Option New Computer (Zielcomputer) auswählen und anschließend auf Weiter> klicken.

  4. Das Fenster Do you have a Windows XP CD? (Verfügen Sie über eine Windows XP-CD?) wird angezeigt.

Der Assistent zum Übertragen von Dateien und Einstellungen führt Sie durch die erforderlichen Schritte für die Übertragung der Benutzereinstellungen und/oder persönlichen Dateien auf dem neuen Computer. Wenn kein CD-Laufwerk zur Verfügung steht, können Sie auch eine Diskette mit den Assistentendateien erstellen, die auf dem alten Computer ausgeführt wird.

HINWEIS: Der für die Zusammenstellung und Übertragung der Daten erforderliche Zeitraum hängt von der Datenmenge ab. Er variiert von wenigen Minuten bis zu mehreren Stunden.

Kompatibilität von Anwendungen und Geräten

Auch wenn Windows XP für eine breite Palette von Anwendungsprogrammen und Hardwaregeräten ausgelegt wurde, können eventuell manche älteren Programme und Geräte nicht damit verwendet werden. Auf der Website von Microsoft unter www.microsoft.com sind die Anwendungsprogramme und Hardwaregeräte aufgeführt, die nachweislich mit Windows XP kompatibel sind. Beim Erwerb neuer Software und Geräte sollten Sie darauf achten, dass sie als für Windows XP geeignet gekennzeichnet sind. Wenn bei der Verwendung eines Anwendungsprogramms, das für ein früheres Windows-Betriebssystem entwickelt wurde, Probleme auftreten, bietet Windows XP einen Kompatibilitätsmodus (siehe Programmkompatibilitäts-Assistent). Wenn Anwendungsprogramme oder Hardwaregeräte, die für frühere Windows-Betriebssysteme entwickelt wurden, nicht installiert werden können, erhalten Sie vom Hersteller des Produktes Informationen oder Aktualisierungen für Windows XP.

Windows XP bietet zusätzlich eine neue Technologie, die sich mit dem Problem befasst, das manchmal unter früheren Betriebssystemen bei Windows-Anwendungsprogrammen auftrat, nämlich dass aktuelle Versionen bestimmter Windows-Dateien bei der Installation durch ältere ersetzt wurden. Das kann zu Problemen mit neueren Anwendungsprogrammen führen, die auf die ersetzte Datei zugreifen. Um dieses Problem zu beseitigen und die Stabilität des Betriebssystems zu verbessern, verwaltet Windows XP verschiedene Dateiversionen und aktiviert die richtige Version für ein bestimmtes Programm.

HINWEIS: Wenn nach einer Installation Probleme mit dem Betriebssystem oder anderen Anwendungen auftreten, können Sie die Systemwiederherstellung verwenden, um den Computer in den vorherigen stabilen Zustand zurückzuversetzen.

Programmkompatibilitäts-Assistent

Windows XP bietet eine Kompatibilitätsfunktion für Programme, die einige Probleme beim Ausführen älterer Anwendungsprogramme löst. Mit dem Programmkompatibilitäts-Assistenten können Sie die Umgebung so für das Programm anpassen, dass sie an Windows 95, Windows 98/Me, Windows NT 4.0 mit Service Pack 5 oder Windows 2000 angenähert wird.

So verwenden Sie den Programmkompatibilitäts-Assistenten:

  1. Auf die Schaltfläche Start klicken. Auf Alle Programme –> Zubehör zeigen und anschließend auf Program Compatibility Wizard (Programmkompatibilitäts-Assistent) klicken.

  2. Auf der Begrüßungsseite auf Next> (Weiter) klicken.

  3. Auswählen, wie Sie das Programm suchen möchten, das mit den Kompatibilitätseinstellungen ausgeführt werden soll: in einer Liste, auf einer CD oder manuell. Anschließend auf Weiter> klicken.

  4. Den Betriebssystemtyp auswählen, für den das Programm entwickelt oder unter dem es problemlos ausgeführt wurde, und anschließend auf Weiter> klicken.

  5. Gegebenenfalls die Anzeigeeinstellungen für das Programm auswählen (für manche Spiele erforderlich).

  6. Auf Weiter> klicken.

  7. Um die Kompatibilitätseinstellungen für das Programm zu testen, auf Weiter> klicken.

Nachdem Sie festgestellt haben, ob das Programm ordnungsgemäß ausgeführt wird, wieder zum Fenster Programmkompatibilitäts-Assistent zurückkehren.

  1. Yes (Ja) auswählen, wenn das Programm problemlos ausgeführt wird. Andernfalls No, try different compatibility settings (Nein, andere Kompatibilitätseinstellungen verwenden) bzw. No, I am finished trying compatibility settings (Nein, Testen der Kompatibilitätseinstellungen beenden) auswählen und auf Weiter> klicken.

  2. Ja auswählen, um die Informationen zu den verwendeten Einstellungen und dem Erfolg bzw. Misserfolg bei der Problemlösung abzuschicken oder Nein wählen und anschließend auf Weiter> klicken.

  3. Auf Finish (Fertig stellen) klicken, um den Assistenten zu beenden.


Systemwiederherstellung

Die Systemwiederherstellungsfunktion von Windows XP bietet die Möglichkeit, das Betriebssystem bei Problemen in einen früheren Zustand zurückzuversetzen, ohne dass dabei persönliche Dateien (z. B. Word-Dokumente, Grafiken oder E-Mail-Nachrichten) verloren gehen.

Die Systemwiederherstellung überwacht aktiv Änderungen an Systemdateien und einigen Anwendungsdateien, um die entsprechenden Versionen vor Änderungen zu speichern. Die Systemwiederherstellung zeichnet Wiederherstellungspunkte auf. Um den erforderlichen Speicherplatz zu beschränken, werden ältere Wiederherstellungspunkte durch neuere ersetzt.

Bei einem schwerwiegenden Problem mit dem Betriebssystem kann die Systemwiederherstellung im abgesicherten Modus oder im normalen Modus ausgeführt werden, um einen früheren Systemzustand wiederherzustellen und so die volle Systemfunktionalität wiederzuerlangen.

HINWEIS: Die Systemwiederherstellung setzt keine Benutzerdaten oder Arbeitsdateien zurück; daher gehen keine aktuellen Änderungen, E-Mail-Nachrichten, Verlaufsaufzeichnungen oder Internetfavoriten verloren.
HINWEIS: Dell empfiehlt die regelmäßige Erstellung von Sicherungskopien Ihrer Arbeitsdateien. Die Systemwiederherstellung überwacht keine Änderungen an Arbeitsdateien und kann diese Dateien nicht wiederherstellen. Sollten Originaldaten auf der Festplatte aus Versehen gelöscht oder überschrieben werden oder infolge einer Fehlfunktion der Festplatte nicht mehr zugänglich sein, können Sie Ihre Daten nur über Sicherungskopien wiederherstellen.

Verwenden der Systemwiederherstellung

Die Systemwiederherstellung überwacht die wichtigsten System- und Programmdateien und protokolliert bzw. kopiert gegebenenfalls diese Dateien, bevor Änderungen vorgenommen werden. Es werden automatisch Wiederherstellungspunkte erstellt, ohne dass Benutzereingriffe erforderlich sind. Zusätzlich können Sie bei Bedarf manuell Wiederherstellungspunkte erstellen.

Wiederherstellungspunkte ermöglichen es Ihnen, frühere Systemzustände auszuwählen. Für jeden Wiederherstellungspunkt werden die erforderlichen Informationen für die Wiederherstellung eines festgelegten Systemzustands erfasst. Es gibt drei Arten von Wiederherstellungspunkten:

  • (automatisch erstellte) Systemwiederherstellungspunkte (vom Computer geplant)

  • (ereignisgebundene) Installationswiederherstellungspunkte (wenn ein Programm installiert wird)

  • manuelle Wiederherstellungspunkte (von Ihnen bei Bedarf erstellt)

Geplante automatische Wiederherstellungspunkte

Standardmäßig erstellt die Systemwiederherstellung an jedem Tag, an dem der Computer verwendet wird, einen Wiederherstellungspunkt. Bleibt ein Computer über mehrere Tage hinweg ausgeschaltet, wird ein Wiederherstellungspunkt erstellt, wenn der Computer das nächste Mal eingeschaltet wird.

Ereignisgebundene Wiederherstellungspunkte

Ereignisgebundene Wiederherstellungspunkte werden erstellt, wenn wesentliche Änderungen am System vorgenommen werden. Die Systemwiederherstellung erstellt bei folgenden Ereignissen automatisch einen Wiederherstellungspunkt:

  • Installation von Anwendungen – Die Systemwiederherstellung erstellt einen Wiederherstellungspunkt, bevor Sie ein Anwendungsprogramm installieren, das für Windows XP entwickelt wurde. Es ist sinnvoll, einen Wiederherstellungspunkt manuell zu erstellen, bevor Sie ein älteres Programm installieren.

  • Installation von automatischen Updates – Wenn Sie ein Update installieren, erstellt die Systemwiederherstellung einen Wiederherstellungspunkt, bevor die tatsächliche Installation des Updates begonnen wird.

  • Wiederherstellungsvorgang – Für den Wiederherstellungsvorgang selbst wird ebenfalls ein Wiederherstellungspunkt erstellt, um die Wiederherstellung rückgängig machen zu können.

  • Wiederherstellung durch den Sicherungs- oder Wiederherstellungs-Assistenten von Microsoft – Bevor der Sicherungs- oder Wiederherstellungs-Assistent (nur unter Windows XP verfügbar) einen Wiederherstellungsvorgang durchführt, erstellt die Systemwiederherstellung einen Wiederherstellungspunkt.

  • Installation unsignierter Treiber – Das INF-Installationsprogramm von Windows erkennt, wenn unsignierte Gerätetreiber installiert werden. Bei signierten Treibern (die elektronisch vom Gerätehersteller zertifiziert wurden) wird kein Wiederherstellungspunkt erstellt.

Manuelle Wiederherstellungspunkte

Wenn Sie auf Ihrem Computer als Administrator oder als Benutzer mit Administratorrechten angemeldet sind, können Sie einen Wiederherstellungspunkt manuell erstellen und benennen. (Informationen zu den verschiedenen Arten von Benutzerkonten finden Sie unter Hinzufügen von Benutzern.) Es ist sinnvoll, manuell einen Wiederherstellungspunkt zu erstellen, bevor Sie eine besonders riskante Änderung vornehmen bzw. anderen Benutzern den Zugriff auf den Computer ermöglichen, oder um einen optimalen Betriebszustand festzuhalten.

So können Sie einen Wiederherstellungspunkt erstellen:

  1. Auf die Schaltfläche Start klicken. Auf Alle Programme –> Zubehör –> Systemprogramme zeigen und anschließend auf System Restore (Systemwiederherstellung) klicken.

  2. Die Option Create a restore point (Einen Wiederherstellungspunkt erstellen) auswählen und auf Next> (Weiter) klicken.

  3. Eine Beschreibung für den Wiederherstellungspunkt eingeben und auf Create (Erstellen) klicken.

Datum und Uhrzeit werden automatisch zur Beschreibung des neuen Wiederherstellungspunktes hinzugefügt.

Wiederherstellungsvorgang

Im Laufe der Nutzungszeit des Computers werden die Wiederherstellungspunkte in einem Archiv erfasst, ohne dass Verwaltungsaufwand oder Benutzereingriffe erforderlich sind. Wenn Probleme mit dem Betriebssystem auftreten, können Sie in der Systemwiederherstellung einen beliebigen Wiederherstellungspunkt auswählen, der im Assistenten aufgeführt wird.

Wenn nach der Installation eines Gerätetreibers Probleme auftreten, verwenden Sie zunächst die Option Treiber zurücksetzen. Wenn dies zu keinem Ergebnis führt, sollten Sie die Systemwiederherstellung verwenden.

So können Sie einen früheren, stabilen Betriebszustand des Computers wiederherstellen:

  1. Auf die Schaltfläche Start klicken. Auf Alle Programme –> Zubehör –> Systemprogramme zeigen und anschließend auf System Restore (Systemwiederherstellung) klicken.

  2. Die Option Restore my computer to an earlier time (Computer zu einem früheren Zeitpunkt wiederherstellen) auswählen und auf Next> (Weiter) klicken.

Das Fenster Select a Restore Point (Einen Wiederherstellungspunkt wählen) wird angezeigt. Für die Daten, die im Kalender links fett dargestellt sind, wurden Wiederherstellungspunkte erstellt.

  1. Auf ein Datum, auf einen Wiederherstellungspunkt für das Datum und anschließend auf Weiter> klicken.

  2. Auf Weiter> klicken, um die Auswahl des Wiederherstellungspunktes zu bestätigen und den Wiederherstellungsvorgang abzuschließen.

Nachdem die Systemwiederherstellung die Daten zusammengestellt hat, startet der Computer automatisch neu und das Fenster Restoration Complete (Wiederherstellung abgeschlossen) wird angezeigt.

  1. Auf OK klicken.

Wenn das Ergebnis der Wiederherstellung nicht Ihren Vorstellungen entspricht, können Sie die vorangehenden Schritte mit einem anderen Wiederherstellungspunkt wiederholen oder die Wiederherstellung rückgängig machen.

So können Sie eine Wiederherstellung rückgängig machen:

  1. Auf die Schaltfläche Start klicken. Auf Alle Programme –> Zubehör –> Systemprogramme zeigen und anschließend auf System Restore (Systemwiederherstellung) klicken.

  2. Die Option Letzte Wiederherstellung rückgängig machen> auswählen und auf Weiter klicken.

  3. Erneut auf Weiter> klicken, um zu bestätigen, dass der Wiederherstellungsvorgang rückgängig gemacht werden soll.

Nachdem die Systemwiederherstellung die Daten zusammengestellt hat, wird der Computer automatisch neu gestartet, und das Fenster Undo Complete (Wiederherstellung wurde rückgängig gemacht) wird angezeigt.

  1. Auf OK klicken.

Zurücksetzen von Treibern

Die Rücksetzfunktion unter Windows XP kann einen Gerätetreiber durch die zuvor installierte Version ersetzen. Wenn Sie einen neuen Gerätetreiber installieren, der Probleme mit dem Betriebssystem verursacht, können Sie mit der Rücksetzfunktion den vorherigen Treiber erneut installieren. Wenn der vorherige Treiber nicht neu installiert werden kann, können Sie mit Hilfe der Systemwiederherstellung das Betriebssystem in den Zustand vor der Treiberinstallation zurückversetzen.

So verwenden Sie die Rücksetzfunktion:

  1. Auf die Schaltfläche Start und anschließend mit der rechten Maustaste auf My Computer (Arbeitsplatz) klicken.

  2. Auf Properties (Eigenschaften) klicken.

  3. Auf die Registerkarte Hardware und anschließend auf Device Manager (Geräte-Manager) klicken.

  4. Im Fenster Geräte-Manager mit der rechten Maustaste auf das Gerät klicken, für das ein neuer Treiber installiert wurde, und anschließend auf Eigenschaften klicken.

  5. Auf die Registerkarte Drivers (Treiber) und dann auf Roll Back Driver (Installierter Treiber) klicken.


Benutzerkonten und schnelle Benutzerumschaltung

HINWEIS: Die schnelle Benutzerumschaltung wird standardmäßig im Benutzerbildschirm der Home und Professional Edition von Windows XP angezeigt; sie ist aber unter Windows XP Professional deaktiviert, wenn der Computer zu einer Computerdomäne gehört.

Microsoft Windows XP bietet eine neue Funktion für den Zugriff mehrerer Benutzer auf einen Computer. Die schnelle Benutzerumschaltung, die sowohl in der Home als auch in der Professional Edition enthalten ist, ermöglicht es Benutzern, auf einem Computer mit ihren spezifischen Einstellungen (einschließlich Desktop und verschiedenen Anwendungen) zu arbeiten, ohne dass sich der vorherige Benutzer abmelden muss. Neue Benutzer melden sich an und wechseln von der Sitzung des ursprünglichen Benutzers zu ihrer eigenen. Sie können Ihren Desktop und Ihre Anwendungen nutzen, ohne dass die Einstellungen des ursprünglichen Benutzers geändert werden. Wenn der ursprüngliche Benutzer wieder an diesem Computer arbeiten möchte, kann er zu dem Desktop und den Anwendungen wechseln, die er zuvor eingestellt hatte. Dazu müssen sich nicht alle Benutzer immer wieder am Computer abmelden.

Während des Setups erstellt der Computeradministrator alle Benutzerkonten, die auf dem Computer verwendet werden. (Informationen zu den verschiedenen Arten von Benutzerkonten sowie zum Hinzufügen neuer Benutzerkonten finden Sie unter Hinzufügen von Benutzern.) Wenn der Computer gestartet wird, wird der Hauptbildschirm Willkommen mit allen Benutzernamen angezeigt. In diesem Bildschirm können Sie ein Benutzerkonto auswählen und sich anmelden.

Verwenden der schnellen Benutzerumschaltung

So können Sie auf die schnelle Benutzerumschaltung zugreifen

  1. Auf die Schaltfläche Start und anschließend auf Log Off (Abmelden) klicken.

  2. Wenn das Fenster Log Off Windows (Windows-Abmeldung) angezeigt wird, entweder auf Switch User (Benutzer wechseln) oder auf Log Off (Abmelden) klicken.

  3. Wenn Sie die Option Benutzer wechseln auswählen, wird der Hauptbildschirm Welcome (Willkommen) angezeigt. Sie können Ihr Benutzerkonto wählen und sich anmelden.

Ihr persönlicher Desktop wird angezeigt.

Was geschieht bei der schnellen Benutzerumschaltung?

Wenn Sie zwischen Benutzern wechseln, wird der ursprüngliche Benutzer nicht wie unter früheren Microsoft-Betriebssystemen abgemeldet. Unter Windows XP bleibt die Anmeldung des ursprünglichen Benutzers aktiv, wird aber durch den neuen Benutzer ersetzt. Benutzer können beliebig oft zwischen Anmeldungs-IDs wechseln.

Allerdings bleiben Anwendungen bei einem Benutzerwechsel aktiv und werden im Hintergrund ausgeführt, während der neue Benutzer in seinen Anwendungen arbeitet. Das kann die Computergeschwindigkeit verlangsamen, bis der Vorgang abgeschlossen wurde. Wenn z. B. ein Benutzer eine große Datei aus dem Internet herunterlädt und sich ein anderer Benutzer am Computer anmeldet, wird der Download-Vorgang im Hintergrund fortgesetzt, bis er abgeschlossen wurde.

Das gilt für die meisten Anwendungen, allerdings nicht für Multimediaanwendungen. Da Multimediaanwendungen Ressourcen verwenden, die nicht ohne weiteres mit anderen Benutzern gemeinsam genutzt werden können, werden diese Anwendungen bei einer Benutzerumschaltung beendet, damit der neue Benutzer die Multimediafähigkeiten des Computers voll nutzen kann.

Hinweise zur schnellen Benutzerumschaltung

Bei der schnellen Benutzerumschaltung sollten Sie Folgendes beachten:

  • Einige ältere Windows-Spiele können bei einer Benutzerumschaltung nicht ausgeführt werden.

  • Multimedia-Spiele werden nach einer Benutzerumschaltung möglicherweise beendet.

  • DVD-Software wird beendet und muss anschließend vom ursprünglichen Benutzer neu gestartet werden.

  • Bei Computern mit niedriger Speicherkonfiguration können Probleme auftreten. Der Computer nutzt den Speicher, um die Programme des ursprünglichen Benutzers im Hintergrund auszuführen, während der neue Benutzer angemeldet ist. Bei Computern mit eingeschränkter Speicherkapazität kann dies dazu führen, dass alle Computerprozesse verlangsamt werden. Die schnelle Benutzerumschaltung ist standardmäßig auf Computern deaktiviert, deren RAM-Speicher weniger als 128 MB umfasst.

Die schnelle Benutzerumschaltung ist außerdem nicht verfügbar, wenn auf dem Computer Windows XP Professional installiert ist und der Computer zu einer Domäne gehört.

Deaktivieren der schnellen Benutzerumschaltung

Sie müssen als Computeradministrator auf dem Computer angemeldet sein, um die schnelle Benutzerumschaltung deaktivieren zu können. (Informationen zu den verschiedenen Arten von Benutzerkonten finden Sie unter Hinzufügen von Benutzern.)

So deaktivieren Sie die schnelle Benutzerumschaltung

  1. Auf die Schaltfläche Start und anschließend auf Control Panel (Systemsteuerung) klicken.

  2. Im Fenster Systemsteuerung auf User Accounts (Benutzerkonten) klicken.

  3. Unter Pick a task (Wählen Sie eine Aufgabe) auf Change the way users log on or off (Art der Benutzeranmeldung ändern) klicken und einen der folgenden Schritte ausführen:

    • Das Kontrollkästchen Use Fast User Switching to log off (Schnelle Benutzerumschaltung) markieren, um die schnelle Benutzerumschaltung zu aktivieren.

    • Die Markierung des Kontrollkästchens Schnelle Benutzerumschaltung aufheben, um die schnelle Benutzerumschaltung zu deaktivieren.

  4. Auf Apply Options (Optionen übernehmen) klicken.

Hinzufügen von Benutzern

Nur der Computeradministrator oder ein Benutzer mit Administratorrechten kann mehrere Benutzerkonten erstellen. Die Person, die das Betriebssystem einrichtet, erstellt ein Benutzerkonto für den Computeradministrator und kann beliebig viele Benutzer während des ersten Setups hinzufügen. Alle Benutzerkonten, die während des ersten Setups eingerichtet werden, verfügen über Administratorrechte.

Nach dem ersten Setup des Betriebssystems kann der Computeradministrator oder ein Benutzer mit Administratorrechten weitere Benutzerkonten erstellen.

So fügen Sie neue Benutzer hinzu:

  1. Auf die Schaltfläche Start und anschließend auf Control Panel (Systemsteuerung) klicken.

  2. Im Fenster Systemsteuerung auf User Accounts (Benutzerkonten) klicken.

  3. Im Fenster Benutzerkonten unter Pick a Task (Wählen Sie eine Aufgabe) auf Create a new account (Neues Konto erstellen) klicken.

  4. In dem Feld unter Name the new account (Name des neuen Kontos) den Namen des neuen Benutzers eingeben. Auf Next (Weiter)> klicken.

  5. Unter Pick an account type (Wählen Sie einen Kontotypen) auf das Auswahlfeld links neben dem Kontotyp klicken, der erstellt werden soll: Computer administrator (Computeradministrator), Standard oder Limited (Eingeschränkt).

    • Computeradministratoren können alle Computereinstellungen ändern.

    • Benutzer mit Standardkonto (nur unter Windows XP Professional) können einige Programme und Geräte installieren.

    • Benutzer mit eingeschränktem Konto können nur wenige Einstellungen wie ihr eigenes Passwort ändern.

  6. Auf Konto erstellen klicken.

Nachdem die Konten erstellt wurden, werden sie im Fenster Willkommen aufgeführt.


Heimnetzwerke und kleine Firmennetzwerke

Der Netzwerkinstallations-Assistent bietet eine Prüfliste und schrittweise Anweisungen, die Sie durch die Freigabe von Netzwerkressourcen, z. B. von Dateien, Druckern oder einer Internetverbindung, für Computer in einem Heimnetzwerk oder einem kleinen Firmennetzwerk führen. Für Windows XP hat Microsoft die Online-Dokumentation verbessert und die Nutzung der Betriebssystemprogramme für das Einrichten eines Heimnetzwerks bzw. eines kleinen Firmennetzwerks vereinfacht. Zu den neuen Funktionen des Betriebsystems gehören Unterstützung für das PPPoE-Protokoll (Point-to-Point Protocol over Ethernet [Punkt-zu-Punkt-Protokoll über Ethernet]) und eine integrierte Firewall.

Netzwerkinstallations-Assistent

Der Assistent für das Heimnetzwerk wurde in Windows Me eingeführt. Um das Einrichten eines Heimnetzwerks bzw. eines kleinen Firmennetzwerks zu vereinfachen, hat Microsoft einen verbesserten Netzwerkinstallations-Assistenten für Windows XP entwickelt. Diese Version bietet eine umfassendere Onlinedokumentation und Unterstützung bei der Einrichtung eines Heimnetzwerks oder eines kleinen Firmennetzwerks. Der neue Assistent aktiviert automatisch die persönliche Firewall, die weiter hinten in diesem Abschnitt beschrieben wird. (Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Internetverbindungsfirewall.)

So verwenden Sie den Assistenten:

  1. Auf die Schaltfläche Start klicken. Auf Alle Programme –> Zubehör –> Communications (Kommunikation) zeigen und anschließend auf Network Setup Wizard (Netzwerkinstallations-Assistent) klicken.

  2. Auf der Begrüßungsseite auf Next> (Weiter) klicken.

  3. Auf checklist for creating a network (Prüfliste zum Erstellen eines Netzwerks) klicken.

Die Prüfliste führt Sie durch die erforderlichen Schritte für das Einrichten eines Heimnetzwerks oder eines kleinen Firmennetzwerks und bietet umfangreiches Referenzmaterial zu jedem Schritt. Nachdem Sie die erforderlichen Verbindungen eingerichtet und die vorbereitenden Schritte durchgeführt haben, zum Netzwerkinstallations-Assistenten zurückkehren.

  1. Die Methode für die Internetverbindung auswählen und auf Weiter> klicken.

  2. Die Internetverbindung auswählen und auf Weiter> klicken.

  3. Eine Beschreibung des Computers sowie einen Computernamen eingeben und anschließend auf Weiter> klicken.

  4. Die Netzwerkeinstellungen prüfen und anschließend auf Weiter> klicken, um das Setup abzuschließen.

  5. Nach Abschluss des Installationsvorgangs auf Finish (Fertig stellen) klicken, um den Assistenten zu beenden.


Internetverbindungsfirewall

Die aktuellen, ständig aktiven Internetverbindungen über Kabelmodem oder DSL bieten beispiellose Bandbreite für den Privatanwender, setzen aber den verbundenen Computer bzw. das Heimnetzwerk Angriffen von Hackern aus. Das Ziel dieser Angriffe ist, auf welche Art auch immer Zugriff auf einzelne Computer zu erlangen, die mit dem Internet in Verbindung stehen. So kann der Hacker die Festplatte durchsuchen und Dateien hinzufügen oder löschen, Passwörter und Kreditkartennummern herausfinden und von diesem Computer aus weitere Angriffe auf andere Systeme oder Websites starten. Daher wird die Sicherung des Computers durch Firewalls immer wichtiger. Microsoft ist sich dieses Problems bewusst und hat deshalb eine Firewall in Windows XP integriert, die sofortigen Schutz vor externen Zugriffen bietet. Wenn die Internetverbindungsfirewall aktiviert ist, bietet sie ausreichend Schutz für die meisten Heimnetzwerke und kleinen Firmennetzwerke.

HINWEIS: Wenn die Internetverbindungsfirewall aktiviert ist, muss trotzdem Virenschutzsoftware ausgeführt werden.

Die Firewall wird automatisch aktiviert, wenn Sie den Netzwerkinstallations-Assistenten ausführen. Ist die Firewall für eine Netzwerkverbindung aktiviert, erscheint das entsprechende Symbol mit rotem Hintergrund im Abschnitt Network Connections (Netzwerkverbindungen) der Systemsteuerung. Die Internetverbindungsfirewall kann für jede Internetverbindung auf dem Computer aktiviert werden. Außerdem bietet sie eine einfache Protokollfunktion. Nicht bei allen Ereignissen, die im Protokoll aufgeführt werden, handelt es sich um Angriffe von Hackern. Es können viele verschiedene harmlose Ereignisse protokolliert werden, beispielsweise eine Routineprüfung durch einen Internetdienstanbieter (ISP), um die Verbindung zu Ihrem Computer zu testen (Testping).

Die Firewall wird über das Dialogfeld Properties (Eigenschaften) für die einzelnen Internetverbindungen in der Systemsteuerung konfiguriert. Die Firewall kann aktiviert oder deaktiviert werden. Erfahrenen Benutzers stehen weitere Konfigurationsoptionen zur Verfügung. Dazu gehört die Möglichkeit, bestimmte TCP- (Transmission Control Protocol [Übertragungssteuerungsprotokoll]) oder UDP-Anschlüsse (User Datagram Protocol [Protokoll für Benutzerdatagramme]) zu öffnen und zu schließen bzw. die Anschlussumleitung zu aktivieren. Die Anschlussumleitung ermöglicht es, Zugriffsanforderungen auf einen bestimmten Anschluss der Firewall (z. B. Anschluss 80, den Webserver-Anschluss) automatisch auf einen anderen Computer im lokalen Netzwerk (LAN) umzuleiten. So kann der Webserver in einem Heimnetzwerk über eine Edge-Firewall geschützt werden.


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