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Erweiterte Funktionen: Dell OptiPlex GX60 System Benutzerhandbuch

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Erweiterte Funktionen

Dell™ OptiPlex™ GX60 System Benutzerhandbuch

  Starten von einem USB-Gerät   Passwortschutz
  Hyper-Threading   Netzschalter
  Steckbrückeneinstellungen   Energieverwaltung
  LegacySelect-Technologiesteuerung   Sicherheit
  Verwaltungsfunktionen   System-Setup-Programm


Starten von einem USB-Gerät

HINWEIS: Um ein USB-Gerät zu starten, muss das Gerät startfähig sein. Um sicherzustellen, dass das Gerät startfähig ist, lesen Sie die Informationen in der Dokumentation des Gerätes.

Speicherschlüssel

  1. Den Speicherschlüssel in einen USB-Anschluss stecken und den Computer neu starten.

  2. Wenn F12 = Boot Menu (F12 = Startmenü) in der oberen rechten Ecke des Bildschirms angezeigt wird, auf <F12> drücken.

Das BIOS-Programm erkennt das Gerät und fügt die USB-Flash-Option zum Systemstartmenü hinzu.

  1. Im Startmenü die Zahl auswählen, die neben dem USB-Gerät steht.

Der Computer startet das USB-Gerät.

Diskettenlaufwerk

  1. Den integrierten Controller des Diskettenlaufwerks deaktivieren. Dazu das System-Setup-Programm aufrufen, zu den integrierten Geräten gehen und Diskette Interface (Diskettenschnittstelle) auf Off (Aus) setzen.

  2. Das USB-Diskettenlaufwerk anschließen, eine startfähige Diskette einlegen und den Computer neu starten.


Hyper-Threading

Hyper-Threading ist eine Intel®-Technologie, die die allgemeine Leistung des Computers verbessern kann, indem sie einen physischen Prozessor wie zwei logische Prozessoren funktionieren lässt, die bestimmte Aufgaben gleichzeitig ausführen können. Es wird empfohlen, das Betriebssystem Microsoft® Windows® XP Service Pack 1 (SP1) zu verwenden, da Windows XP für die Hyper-Threading-Technologie optimiert wurde. Während viele Programme von Hyper-Threading profitieren können, wurden einige Programme nicht für diese Technologie optimiert und müssen zuerst mit einem vom Softwarehersteller erhältlichen Update aktualisiert werden. Wenden Sie sich an den Hersteller der Software, um Updates und Informationen über die Verwendung von Hyper-Threading bei Ihrer Software zu erhalten.

So stellen Sie fest, ob Ihr Computer Hyper-Threading-Technologie verwendet:

  1. Auf die Schaltfläche Start klicken, mit der rechten Maustaste auf My Computer (Arbeitsplatz) und anschließend auf Properties (Eigenschaften) klicken.

  2. Auf der Registerkarte Hardware auf Device Manager (Geräte-Manager) klicken.

  3. Im Fenster Geräte-Manager auf das Pluszeichen (+) neben dem Prozessortyp klicken. Wenn Hyper-Threading aktiviert ist, wird der Prozessor zweimal aufgeführt.

Sie können Hyper-Threading über das System-Setup-Programm aktivieren oder deaktivieren.


Steckbrückeneinstellungen

VORSICHT: Stellen Sie sicher, dass der Computer ausgeschaltet und vom Stromnetz getrennt ist, bevor Sie die Steckbrückeneinstellungen ändern. Andernfalls könnte der Computer beschädigt werden, oder es können unvorhergesehene Auswirkungen auftreten.

Um die Steckbrückeneinstellung zu ändern, ziehen Sie den Stecker von den Stiften ab und stecken ihn vorsichtig auf die angegebenen Stifte.

 Steckbrückeneinstellungen auf der Systemplatine

Steckbrücke

Einstellung

Beschreibung

PSWD
(grüne Steckbrücke)

(Standardeinstellung)

Passwortfunktionen sind aktiviert.


Passwortfunktionen sind deaktiviert.

RTCRST

Steckbrücke zum Zurücksetzen der Echtzeituhr

  überbrückt   nicht überbrückt


LegacySelect-Technologiesteuerung

Die LegacySelect-Technologiesteuerung bietet Voll-Legacy-, verminderte Legacy- oder Legacy-freie Lösungen basierend auf allgemeinen Plattformen, Images von Festplattenlaufwerken und Help-Desk-Verfahren. Der Administrator kann die Steuerung über das System-Setup-Programm, den Dell OpenManage™ IT Assistant oder eine benutzerspezifische Dell™-Werksintegration vornehmen.

Mit LegacySelect können Administratoren Anschlüsse und Mediengeräte elektronisch aktivieren oder deaktivieren, die über serielle und USB-Anschlüsse, einen parallelen Anschluss, PCI-Steckplätze, ein Diskettenlaufwerk und PS/2-Anschlüsse verfügen. Durch deaktivierte Anschlüsse und Mediengeräte werden Ressourcen verfügbar. Damit die Änderungen wirksam werden, muss der Computer neu gestartet werden.


Verwaltungsfunktionen

Warnstandardformat

ASF (Alert Standard Format [Warnstandardformat]) ist ein DMTF-Verwaltungsstandard, der die Warntechniken "Vor-Betriebssystem" oder "Betriebssystem nicht vorhanden" festlegt. Das Format ist so konzipiert, dass bei möglichen Sicherheits- und Fehlerbedingungen eine Warnung ausgegeben wird, wenn sich das Betriebssystem im Stand-by-Modus befindet oder der Computer ausgeschaltet wurde. ASF wurde entwickelt, um frühere Warntechnologien "Betriebssystem nicht vorhanden" zu ersetzen.

Der OptiPlex GX60 unterstützt folgende Warnungen und Remote-Funktionen der ASF-Version 1.0:

Warnung

Beschreibung

Gehäuse: Chassis Intrusion (Gehäuseeingriff) – Physical Security Violation/Chassis Intrusion (Physische Sicherheitsverletzung/Gehäuseeingriff) – Physical Security Violation Event Cleared (Ereignis Physische Sicherheitsverletzung gelöscht)

Das Computergehäuse wurde geöffnet, oder die Gehäuseeingriffswarnung wurde gelöscht.

BIOS: Corrupt BIOS/Corrupt BIOS Cleared (Beschädigtes BIOS/Fehler Beschädigtes BIOS behoben)

Das BIOS wurde beschädigt, oder die Beschädigung des BIOS wurde behoben.

Systemstart: Failure to Boot to BIOS (Fehler beim Start zum BIOS)

Das BIOS wurde nach der Einleitung nicht vollständig geladen.

Passwort: System Password Violation (Systempasswortverletzung)

Das Systempasswort ist ungültig (Warnung tritt nach drei Fehlversuchen auf).

CPU: CPU DOA Alert (CPU DOA-Warnung)/CPU DOA Alert Cleared (CPU DOA-Warnung gelöscht)

Der Prozessor ist nicht funktionsfähig.

Impulse: Entity Presence (Entity vorhanden)

Periodische Impulse wurden zur Bestätigung der Anwesenheit des Computers übermittelt.

Temperatur: Generic Critical Temperature Problem (Allgemeines kritisches Temperaturproblem)/Generic Critical Temperature Problem Cleared (Allgemeines kritisches Temperaturproblem behoben)

Die Computertemperatur liegt außerhalb der Grenzwerte, oder das Problem mit der Computertemperatur wurde behoben.

Spannung: Generic Critical Voltage Problem (Allgemeines kritisches Spannungsproblem)/Generic Critical Voltage Problem Cleared (Allgemeines kritisches Spannungsproblem behoben)

Die Spannung von den integrierten Spannungsreglern liegt außerhalb der Grenzwerte, oder das Spannungsproblem wurde behoben.

Netzteil: Critical Power Supply Problem (Kritisches Stromversorgungsproblem)/
Critical Power Supply Problem Cleared (Kritisches Stromversorgungsproblem behoben)

Die Spannung der Computerstromversorgung liegt außerhalb der Grenzwerte, oder das Problem mit der Spannung der Computerstromversorgung wurde behoben.

Kühlgerät: Generic Critical Fan Failure (Allgemeiner kritischer Lüfterfehler)/Generic Critical Fan Failure Cleared (Allgemeiner kritischer Lüfterfehler behoben)

Die Lüftergeschwindigkeit (U/min) liegt außerhalb der Grenzwerte, oder das Problem mit der Lüftergeschwindigkeit (U/min) wurde behoben.

Verbindungen: Ethernet Connectivity Enabled(Ethernet-Verbindungen aktiviert)/
Ethernet Connectivity Disabled (Ethernet-Verbindungen deaktiviert)

Die Ethernet-Verbindungen sind aktiviert oder deaktiviert.

Weitere Informationen zur ASF-Implementierung von Dell finden Sie im ASF User's Guide (ASF Benutzerhandbuch) und im ASF Administrator's Guide (ASF Verwaltungshandbuch) auf der Dell Support-Website support.dell.com.

Dell OpenManage IT Assistant

Mit Hilfe von IT Assistant können Computer und weitere Geräte in einem Unternehmensnetzwerk konfiguriert, verwaltet und überwacht werden. IT Assistant verwaltet Systeme, Konfigurationen, Ereignisse (Warnungen) sowie Sicherheitsfunktionen bei Computern, die mit einem Verwaltungsprogramm gemäß Industriestandard ausgestattet sind. Dabei wird eine Instrumentation gemäß SNMP-, DMI- und CIM-Industriestandard unterstützt.

Für Ihren Computer ist Dell OpenManage Client Instrumentation basierend auf DMI und CIM erhältlich. Informationen über IT Assistant finden Sie im Dell OpenManage IT Assistant User's Guide (Dell OpenManage IT Assistant Benutzerhandbuch) auf der Dell Support-Website unter support.dell.com.

Dell OpenManage Client Instrumentation

Dell OpenManage Client Instrumentation ist eine Software, mit deren Hilfe Remote-Verwaltungsprogramme wie IT Assistant folgende Aufgaben ausführen können:

  • Zugreifen auf Informationen über den Computer, beispielsweise wie viele Prozessoren eingesetzt sind und welches Betriebssystem ausgeführt wird

  • Überwachen des Computerstatus, beispielsweise Überhitzungswarnungen von Temperatursensoren oder Warnungen bei einem Festplattenfehler von Speichergeräten

  • Ändern des Computerstatus, beispielsweise BIOS-Aktualisierungen oder entferntes Herunterfahren des Computers

Bei einem verwalteten Computer wurde Dell OpenManage Client Instrumentation in einem Netzwerk eingerichtet, das mit IT Assistant arbeitet. Informationen über Dell OpenManage Client Instrumentation finden Sie im Dell OpenManage Client Instrumentation User's Guide (Dell OpenManage Instrumentation-Benutzerhandbuch auf der Dell-Support-Website unter support.dell.com.


Passwortschutz

VORSICHT: Obwohl Passwörter einen gewissen Schutz für die Daten auf dem Computer bieten, gewährleisten sie jedoch keine absolute Sicherheit. Falls Sie für Ihre Daten weitere Sicherheit benötigen, sollten Sie zusätzliche Schutzvorkehrungen treffen, beispielsweise durch den Einsatz von Datenverschlüsselungsprogrammen.

Systempasswort

VORSICHT: Wenn der Computer unbeaufsichtigt und mit deaktivierter Systempasswortfunktion läuft oder der Computer nicht gesperrt ist, so dass Unbefugte das Passwort durch Ändern der Steckbrückeneinstellung deaktivieren können, haben Unberechtigte Zugriff auf die Daten der Festplatte.

Optionseinstellungen

In folgenden beiden Fällen ist es nicht möglich, das Passwort zu ändern oder ein Passwort zuzuweisen:

  • Enabled (Aktiviert) – Ein Systempasswort wurde zugewiesen.

  • Disabled (Deaktiviert) – Das Systempasswort ist über eine Steckbrückeneinstellung auf der Systemplatine deaktiviert.

Nur wenn folgende Option angezeigt wird, können Sie ein Systempasswort zuweisen:

  • Not Enabled (Nicht Aktiviert) – Es ist kein Systempasswort vergeben, und die Passwortsteckbrücke auf der Systemplatine befindet sich in der Position Aktiviert (Standardeinstellung).

Vergeben eines Systempassworts

Um das Feld zu verlassen, ohne ein Systempasswort zuzuweisen, drücken Sie die Taste <Tab> oder die Tastenkombination <Umsch> <Tab>, um zu einem anderen Feld zu wechseln, oder drücken die Taste <Esc> zu einem beliebigen Zeitpunkt, bevor Sie Schritt 5 ausführen.

  1. Das System-Setup-Programm aufrufen (siehe System-Setup-Programm) und prüfen, ob die Option Password Status (Passwortstatus) auf Unlocked (Nicht gesperrt) gesetzt wurde.

  2. Die Option System Password (Systempasswort) markieren und anschließend die Taste Pfeil-nach-links oder Pfeil-nach-rechts drücken.

Die Überschrift wechselt zu Enter Password (Passwort eingeben). Es erscheint ein leeres 32-stelliges Feld in eckigen Klammern.

  1. Das neue Systempasswort eingeben.

Es kann max. 32 Zeichen umfassen. Um Zeichen zu löschen, die Taste <Rück> oder die Taste Pfeil-nach-links drücken. Bei der Eingabe des Passworts muss nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden werden.

Einige Tastenkombinationen sind nicht zulässig. Werden diese verwendet, ertönt ein Signalton aus dem Computer.

Beim Drücken der Zeichen (oder der Leertaste zur Eingabe eines Leerschritts) erscheint jeweils ein Platzhalter im Feld.

  1. <Eingabe> drücken.

Ist das neue Passwort kürzer als 32 Zeichen, wird das gesamte Feld mit Platzhaltern gefüllt. Die Überschrift wechselt zu Verify Password (Passwort bestätigen). Es erscheint erneut ein leeres 32-stelliges Feld in eckigen Klammern.

  1. Um das Passwort zu bestätigen, dieses erneut eingeben und dann <Eingabe> drücken.

Die Passwort-Einstellung wird auf Enabled (Aktiviert) gesetzt.

  1. Das System-Setup-Programm beenden.

Der Passwortschutz wird wirksam, wenn Sie den Computer neu starten.

Eingeben des Systempassworts

Wenn Sie den Computer starten oder neu starten, wird eine der folgenden Eingabeaufforderungen auf dem Bildschirm angezeigt.

Wenn Password Status (Passwortstatus) auf Unlocked (Nicht gesperrt) gesetzt ist:

Type in the password and
– press <ENTER> to leave password security enabled.
– press <CTRL><ENTER> to disable password security.
Enter password:

(Passwort eingeben und
- <EINGABE> drücken, um die Passwortsicherung aktiviert zu lassen.
- <STRG><EINGABE> drücken, um die Passwortsicherung deaktiviert zu lassen.
Passwort eingeben:)

Wenn Passwortstatus auf Locked (Gesperrt) gesetzt ist:

Type the password and press <Enter>. (Geben Sie das Passwort ein, und drücken Sie <Eingabe>.)

Wenn Sie ein Setup-Passwort zugewiesen haben, akzeptiert der Computer das Setup-Passwort als alternatives Systempasswort.

Wird ein falsches oder unvollständiges Systempasswort eingegeben, erscheint folgende Meldung auf dem Bildschirm:

** Incorrect password. ** (** Ungültiges Passwort. **)

Wird erneut ein falsches oder unvollständiges Systempasswort eingegeben, erscheint die gleiche Meldung auf dem Bildschirm. Nachdem mindestens dreimal ein falsches oder unvollständiges Systempasswort eingegeben wurde, erscheint folgende Meldung:

** Incorrect password. **
Number of unsuccessful password attempts: 3
System halted! Must power down.
(** Ungültiges Passwort. **
Zahl der fehlgeschlagenen Versuche: 3
Systemoperation wurde unterbrochen. Das System wird heruntergefahren.)

Selbst nach erneutem Einschalten des Computers wird die vorherige Meldung jedes Mal angezeigt, wenn ein falsches oder unvollständiges Systempasswort eingegeben wird.

HINWEIS: Die Option Passwortstatus kann mit den Optionen Systempasswort und Setup-Passwort verwendet werden, um das System zukünftig vor unerlaubtem Zugriff zu schützen.

Löschen oder Ändern des Systempassworts

  1. Das System-Setup-Programm aufrufen (siehe System-Setup-Programm) und prüfen, ob die Option Password Status (Passwortstatus) auf Unlocked (Nicht gesperrt) gesetzt wurde.

  2. Den Computer neu starten.

  3. An der Eingabeaufforderung das Systempasswort eingeben.

  4. Die Tastenkombination <Strg><Eingabe> drücken, um das vorhandene Systempasswort zu deaktivieren.

  5. Prüfen, ob die Option System Password (Systempasswort) auf Not Enabled (Nicht aktiviert) gesetzt wurde.

Wenn Nicht aktiviert angezeigt wird, wurde das Systempasswort gelöscht. Wenn Nicht aktiviert nicht angezeigt wird, <Alt><b> drücken, um den Computer neu zu starten. Dann Schritt 3 bis Schritt 5 wiederholen.

Um ein neues Passwort zu vergeben, den Anweisungen unter Vergeben eines Systempassworts folgen.

  1. Das System-Setup-Programm beenden.

Setup-Passwort

Optionseinstellungen

  • Enabled (Aktiviert) – Ermöglicht keine Zuweisung von Setup-Passwörtern. Sie müssen ein Setup-Passwort eingeben, um im System-Setup-Programm Änderungen vornehmen zu können.

  • Not Enabled (Nicht aktiviert) – Ermöglicht die Zuweisung von Setup-Passwörtern. Die Passwortfunktion ist zwar aktiviert, aber es wurde kein Passwort vergeben.

Vergeben eines Setup-Passworts

Das Setup-Passwort kann mit dem Systempasswort identisch sein.

HINWEIS: Unterscheiden sich die beiden Passwörter, kann das Setup-Passwort alternativ als Systempasswort verwendet werden. Das Systempasswort kann jedoch nicht anstelle des Setup-Passworts verwendet werden.
  1. Das System-Setup-Programm aufrufen (siehe System-Setup-Programm) und prüfen, ob die Option Setup Password (Setup-Passwort) auf Not Enabled (Nicht aktiviert) gesetzt wurde.

  2. Die Option Setup-Passwort markieren und anschließend die Taste Pfeil-nach-rechts oder Pfeil-nach-links drücken.

Es erscheint eine Aufforderung, das Passwort einzugeben und zu bestätigen. Wenn ein unzulässiges Zeichen eingegeben wird, gibt der Computer einen Signalton aus.

  1. Das Passwort eingeben und zur Bestätigung nochmals eingeben.

Nachdem das Passwort bestätigt wurde, wird die Option Setup-Passwort auf Enabled (Aktiviert) gesetzt. Beim nächsten Aufrufen des System-Setup-Programms fordert Sie der Computer auf, das Setup-Passwort einzugeben.

  1. Das System-Setup-Programm beenden.

Änderungen der Option Setup-Passwort werden sofort wirksam. (Es ist nicht notwendig, den Computer neu zu starten.)

Betrieb des Computers mit aktiviertem Setup-Passwort

Beim Aufrufen des System-Setup-Programms ist die Option Setup Password (Setup-Passwort) markiert. Sie werden aufgefordert, das Passwort einzugeben.

Wird nicht das korrekte Passwort eingegeben, können die Optionen im System-Setup-Programm zwar angezeigt, aber nicht geändert werden.

HINWEIS: Die Option Passwortstatus kann mit den Optionen Systempasswort und Setup-Passwort verwendet werden, um das System zukünftig vor unerlaubtem Zugriff zu schützen.

Löschen oder Ändern des Setup-Passworts

Um das Setup-Passwort zu ändern, muss dieses bekannt sein.

  1. Das System-Setup-Programm aufrufen.

  2. Das Setup-Passwort an der Eingabeaufforderung eingeben.

  3. Die Option Setup Password (Setup-Passwort) markieren und die Taste Pfeil-nach-links oder Pfeil-nach-rechts drücken, um das aktuelle Setup-Passwort zu löschen.

Die Passwort-Einstellung wird auf Not Enabled (Nicht aktiviert) gesetzt.

Um ein neues Passwort zu vergeben, die Schritte unter Vergeben eines Systempassworts ausführen.

  1. Das System-Setup-Programm beenden.

Deaktivieren eines vergessenen Passworts und Einstellen eines neuen Passworts

VORSICHT: Bei dieser Vorgehensweise werden sowohl das System- als auch das Setup-Passwort gelöscht.
WARNUNG: Bevor Sie die Computerabdeckung öffnen, lesen Sie erst die Sicherheitshinweise.
  1. Die Computerabdeckung öffnen.

  2. Den mit PSWD gekennzeichneten Steckbrückenstecker von der Steckbrücke abziehen.

Informationen zur Position der Passwort-Steckbrücke finden Sie unter Steckbrückeneinstellungen.

  1. Die Computerabdeckung schließen.

  2. Den Computer und die zugehörigen Geräte an die Stromversorgung anschließen und einschalten.

Dadurch werden die bestehenden Passwörter deaktiviert.

  1. Das System-Setup-Programm aufrufen und prüfen, ob die Option Setup Password (Setup-Passwort) auf Disabled (Deaktiviert) gesetzt wurde.

  2. Das System-Setup-Programm beenden.

WARNUNG: Bevor Sie die Computerabdeckung öffnen, befolgen Sie erst die Sicherheitshinweise.
  1. Die Computerabdeckung öffnen.

  2. Den PSWD-Steckbrückenblock wieder an der entsprechenden Position anbringen.

  3. Die Computerabdeckung schließen und den Computer sowie die zugehörigen Geräte an die Stromversorgung anschließen und einschalten.

Dadurch wird die Passwortfunktion wieder aktiviert. Wird das System-Setup-Programm aufgerufen, sind beide Passwort-Optionen auf Not Enabled (Nicht aktiviert) gesetzt. Dies deutet darauf hin, dass die Passwort-Funktion zwar aktiviert ist, jedoch kein Passwort zugewiesen wurde.

  1. Ein neues Systempasswort und/oder Setup-Passwort vergeben.


Netzschalter

VORSICHT: Um den Computer auszuschalten, fahren Sie ihn möglichst ordnungsgemäß herunter.

Mit der ACPI-Funktion kann die Funktion der Betriebssysteme Windows 2000 und Windows XP konfiguriert werden.

Netzschalterfunktionen mit aktiviertem ACPI

Maßnahme

Ergebnisse

 

Computer ist eingeschaltet
und ACPI ist aktiviert

Computer befindet sich im Stand-by-Modus

Computer ist ausgeschaltet

Netzschalter drücken

Computer wechselt in den Stand-by-Modus oder wird ausgeschaltet (je nach Konfiguration des Betriebssystems)

Computer wird eingeschaltet

Computer wird eingeschaltet und gestartet

Netzschalter
sechs Sekunden lang gedrückt halten*

Computer wird ausgeschaltet

Computer wird ausgeschaltet

Computer wird eingeschaltet und gestartet

HINWEIS: Wird der Netzschalter kurz bzw. für längere Zeit gedrückt, um den Computer herunterzufahren, kann es zu Datenverlust kommen. Verwenden Sie den Netzschalter nur dann zum Herunterfahren, wenn das Betriebssystem nicht mehr reagiert.

Netzschalterfunktionen mit deaktiviertem ACPI

Maßnahme

Ergebnisse

 

Computer ist eingeschaltet, und ACPI ist deaktiviert

Computer befindet sich im Suspendiermodus

Computer ist ausgeschaltet

Netzschalter drücken

Computer wird sofort ausgeschaltet

Computer wird sofort ausgeschaltet

Computer wird eingeschaltet und gestartet

Netzschalter sechs Sekunden lang gedrückt halten*

Computer wird ausgeschaltet

Computer wird ausgeschaltet

Computer wird eingeschaltet und gestartet

HINWEIS: Wird der Netzschalter kurz bzw. für längere Zeit gedrückt, um den Computer herunterzufahren, kann es zu Datenverlust kommen. Verwenden Sie den Netzschalter nur dann zum Herunterfahren, wenn das Betriebssystem nicht mehr reagiert.


Energieverwaltung

Der Computer kann so eingestellt werden, dass er weniger Energie verbraucht, wenn nicht damit gearbeitet wird. Sie steuern den Energieverbrauch über das Betriebssystem des Computers und über bestimmte Optionseinstellungen im System-Setup-Programm. Diese Zeitspannen, in denen sich der Computer im Stromsparmodus befindet, bezeichnet man als "Ruhezustände":

  • Standby (Stand-by-Modus). In diesem Ruhezustand wird die Stromversorgung der meisten Komponenten, einschließlich der Lüfter, gedrosselt oder völlig abgeschaltet. Der Systemspeicher bleibt jedoch aktiviert.

Dieser Modus wird unter Microsoft Windows NT® 4.0 nicht unterstützt.

HINWEIS: Alle Komponenten, die im Computer installiert sind, müssen diese Funktion unterstützen. Außerdem müssen die entsprechenden Treiber geladen sein, damit der Stand-by-Modus aufgerufen werden kann. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation des Herstellers zu den einzelnen Komponenten.
  • Hibernate (Ruhezustand). Dieser Ruhezustand senkt den Stromverbrauch auf ein Minimum, indem alle Daten im Systemspeicher auf die Festplatte geschrieben werden. Anschließend wird die Stromversorgung des Systems abgeschaltet. Wenn der Computer aus diesem Modus in den normalen Betriebsmodus übergeht, wird er neu gestartet, und der Speicherinhalt wird wiederhergestellt. Der Normalbetrieb wird an der Stelle wieder aufgenommen, an der der Computer in den Ruhezustand übergegangen ist.

Dieser Modus wird unter Windows NT 4.0 nicht unterstützt.

HINWEIS: Alle Komponenten, die im Computer installiert sind, müssen diese Funktion unterstützen. Außerdem müssen die entsprechenden Treiber geladen sein, damit der Ruhezustand aufgerufen werden kann. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation des Herstellers zu den einzelnen Komponenten.
  • Shutdown (Abschalten). In diesem Ruhezustand wird fast die gesamte Stromversorgung des Computers ausgeschaltet. So lange der Computer an eine Stromversorgung angeschlossen bleibt, kann er automatisch oder aus der Ferne gestartet werden. Mit Hilfe der Option Auto Power On (Autom. Einschalten) im System-Setup-Programm lässt sich der Computer beispielsweise automatisch zu einer bestimmten Zeit einschalten. Der Netzwerkadministrator kann den Computer außerdem mit Hilfe eines Energieverwaltungsereignisses wie Remote-Wakeup aus der Ferne starten.

In der folgenden Tabelle finden Sie eine Übersicht der Ruhezustände und der Methoden, mit denen sich der Computer aus den einzelnen Zuständen aktivieren lässt.

Ruhezustand

Möglichkeit der Aktivierung (Windows 2000 und XP)

Stand-by

  • Netzschalter drücken
  • Automatisches Einschalten
  • Maus bewegen oder auf die Maustaste klicken
  • Tastatureingabe
  • Aktivität des USB-Gerätes
  • Energieverwaltungsereignis

Ruhezustand

  • Netzschalter drücken
  • Automatisches Einschalten
  • Energieverwaltungsereignis

Abschalten

  • Netzschalter drücken
  • Automatisches Einschalten
  • Energieverwaltungsereignis
HINWEIS: Weitere Informationen zur Energieverwaltung finden Sie in der Dokumentation zum Betriebssystem.


Sicherheit

Gehäuseeingriffserkennung

HINWEIS: Wenn das Setup-Passwort aktiviert ist, muss das Setup-Passwort bekannt sein, bevor Sie die Einstellung Chassis Intrusion (Gehäuseeingriff) zurücksetzen können.

Diese Funktion erkennt, wenn das Gehäuse geöffnet wurde, und alarmiert den Benutzer. So ändern Sie die Einstellung Gehäuseeingriff:

  1. Das System-Setup-Programm aufrufen (siehe System-Setup-Programm).

  2. Die Taste Pfeil-nach-unten drücken, um zur Option System Security (Systemsicherheit) zu gelangen.

  3. <Eingabe> drücken, um das Listenfeld der Option Systemsicherheit zu öffnen.

  4. Die Taste Pfeil-nach-unten drücken, um zur Einstellung Gehäuseeingriff zu gelangen.

  5. Die Leertaste drücken, um eine Optionseinstellung auszuwählen.

  6. Das System-Setup-Programm beenden.

Optionseinstellungen

  • Enabled (Aktiviert) – Wenn das Gehäuse geöffnet wird, ändert sich diese Einstellung zu Detected (Erkannt), und die folgende Warnmeldung wird während der Startroutine beim nächsten Computerstart angezeigt:

Alert! Cover was previously removed.
(Warnung! Abdeckung wurde entfernt.)

Um die Einstellung Erkannt zurückzusetzen, rufen Sie das System-Setup-Programm auf. In der Option Chassis Intrusion (Gehäuseeingriff) drücken Sie die Taste Pfeil-nach-links oder Pfeil-nach-rechts, um Reset (Zurücksetzen) und anschließend Aktiviert, Enabled-Silent (Stumm aktiviert) oder Disabled (Deaktiviert) zu wählen.

  • Enabled-Silent (Stumm aktiviert) (Standardeinstellung) – Wenn die Computerabdeckung geöffnet wird, ändert sich die Einstellung in Erkannt. Während der Startsequenz beim nächsten Computerstart wird keine Warnmeldung angezeigt.

  • Deaktiviert – Es erfolgt keine Eingriffsüberwachung, und es werden keine Meldungen angezeigt.

Ring für das Vorhängeschloss und Sicherungskabeleinschub

Wenden Sie eine der folgenden Methoden an, um den Computer zu sichern:

  • Verwenden Sie nur ein Vorhängeschloss oder ein Vorhängeschloss und ein zusätzliches Sicherungskabel mit Verschlussring für ein Vorhängeschloss.

Ein Vorhängeschloss alleine verhindert, dass der Computer geöffnet wird.

Ein Sicherungskabel, das um einen unbeweglichen Gegenstand gelegt und mit einem Vorhängeschloss gesichert ist, verhindert ein unerlaubtes Bewegen des Computers.

  • Befestigen Sie eine handelsübliche Diebstahlschutzvorrichtung am Sicherungskabeleinschub an der Rückseite des Computers.

HINWEIS: Vor dem Kauf einer Diebstahlschutzvorrichtung sollten Sie prüfen, ob diese mit dem Sicherungskabeleinschub am Computer kompatibel ist.

Die Diebstahlschutzvorrichtungen bestehen in der Regel aus einem Metallkabel mit einem daran befestigten Schloss und einem Schlüssel. Die mit der Vorrichtung gelieferte Dokumentation enthält Anweisungen zur Installation.


System-Setup-Programm

Die Einstellungen des System-Setup-Programms werden für folgende Funktionen genutzt:

  • Einstellen der vom Benutzer wählbaren Optionen wie Datum und Uhrzeit oder Systempasswort

  • Abfragen der aktuellen Speichergröße oder des installierten Festplattenlaufwerktyps

Dell empfiehlt Ihnen, die Fenster des System-Setup-Programms (durch Drücken der Taste <Druck>) auszudrucken oder diese Informationen für zukünftige Zwecke zu notieren.

Zum Anwenden des System-Setup-Programms sind Informationen über den Typ der installierten Diskettenlaufwerke und Festplatten unbedingt notwendig. Um diese Informationen zu überprüfen, lesen Sie den Herstellungs-Testbericht, der im Lieferumfang des Computers enthalten ist. Sie finden diese Informationen auch online im Ordner Dell Accessories (Dell-Zubehör).

Aufrufen des System-Setup-Programms

  1. Den Computer einschalten oder einen Neustart durchführen.

  2. Wenn Press <F2> to Enter Setup (<F2> drücken, um das System-Setup aufzurufen) in der oberen rechten Ecke des Bildschirms angezeigt wird, sofort <F2> drücken.

Falls so lange gewartet wurde, bis das Microsoft® Windows®-Logo erscheint, noch warten, bis der Windows-Desktop angezeigt wird. Dann den Computer herunterfahren und es erneut versuchen.

HINWEIS: Wie der Computer ordnungsgemäß heruntergefahren wird, ist in der Dokumentation des Betriebssystems erklärt.

Fenster des System-Setup-Programms

In den Fenstern des System-Setup-Programms werden die aktuellen Setup-Konfigurationsinformationen des Computers angezeigt. Die Informationen sind in vier Bereiche unterteilt:

  • Titel – Das Kästchen am oberen Fensterrand, das den Computernamen angibt.

  • Computerdaten – Zwei Felder unterhalb der Titelzeile, in denen der Systemprozessor, der L2-Cache-Speicher, die Service-Kennnummer sowie die BIOS-Versionsnummer angezeigt werden.

  • Optionen – Ein Feld mit Bildlaufleisten, in dem die Konfigurationsoptionen Ihres Computers aufgeführt werden, u. a. installierte Hardware, Energieverwaltungs- und Sicherheitsfunktionen.

In den Feldern rechts neben den angegebenen Titeln der Optionen werden Einstellungen und Werte angezeigt. Felder, die geändert werden können, sind auf dem Bildschirm hervorgehoben. Felder, die Sie nicht ändern können (weil sie vom Computer festgelegt werden), sind dunkler dargestellt. Wenn rechts neben einer Option <Enter> (Eingabe) angezeigt wird, können Sie durch Drücken von <Eingabe> ein Popup-Menü mit Zusatzoptionen aufrufen.

  • Tastenfunktionen – In den Feldern im unteren Bereich aller Fenster werden die Tasten und deren Funktionen im System-Setup-Programm aufgeführt.

Tasten

Maßnahme

<Tabulator> oder Pfeil-nach-unten

Weiter zum nächsten Feld.

<Umschalt>, <Tabulator> oder Pfeil-nach-oben

Zurück zum vorherigen Feld.

Pfeil-nach-links oder Pfeil-nach-rechts

Zeigt nacheinander die Optionen eines Feldes an. In vielen Feldern kann der entsprechende Wert auch eingegeben werden.

<Bild nach unten> oder <Bild nach oben>

Blättert durch die Hilfeinformationen.

<Eingabe>

Öffnet das Listenfeld-Optionsmenü für das ausgewählte Feld.

Leertaste, <=> oder <->

Zeigt nacheinander die Optionen eines Feldes im Listenfeld-Optionsmenü des ausgewählten Feldes an.

<Alt> <x>

Beendet das System-Setup-Programm, ohne den Computer neu zu starten, und versetzt den Computer wieder in die Startroutine zurück.

<Alt> <b>

Beendet das System-Setup-Programm und startet den Computer neu. Dabei werden alle Änderungen übernommen.

<Alt> <d>

Setzt die ausgewählte Option auf den Standardwert zurück.

<Alt> <f>

Setzt alle Systemeinstellungen auf die Standardkonfiguration zurück.

Startreihenfolge

Mit dieser Funktion können Anwender die Reihenfolge der Geräte ändern, von denen der Computer startet.

Optionseinstellungen

  • Normal – (Nur für den aktuellen Startvorgang verfügbar) Der Computer versucht, in der Gerätereihenfolge zu starten, die im System-Setup-Programm angegeben ist.

  • Diskette Drive (Diskettenlaufwerk) – Der Computer versucht, vom Diskettenlaufwerk aus zu starten. Wenn die Diskette im Laufwerk nicht startfähig ist oder keine Diskette im Laufwerk eingelegt ist, erzeugt der Computer eine Fehlermeldung.

  • Hard Drive (Festplattenlaufwerk) – Der Computer versucht, vom ersten Festplattenlaufwerk aus zu starten. Wenn auf dem Laufwerk kein Betriebssystem installiert ist, erzeugt der Computer eine Fehlermeldung.

  • CD Drive (CD-Laufwerk) – Der Computer versucht, vom CD-Laufwerk aus zu starten. Wenn sich keine CD im Laufwerk befindet oder sich auf der CD kein Betriebssystem befindet, erzeugt der Computer eine Fehlermeldung.

  • PXE – Drücken Sie während des Startvorgangs <F3>, um ein Menü anzuzeigen, auf dem Sie eine Möglichkeit zum Starten von einem Netzwerk-Server aus wählen können. Wenn keine Startroutine vom Netzwerk-Server verfügbar ist, versucht das System, vom nächsten Gerät in der Liste der Startreihenfolge aus zu starten.

  • USB Flash Device (USB-Flash-Gerät) – Stecken Sie das Speichergerät in einen USB-Anschluss ein, und starten Sie den Computer neu. Wenn F12 = Boot Menu (F12 = Startmenü) in der oberen rechten Ecke des Bildschirms angezeigt wird, drücken sie auf <F12>. Das BIOS erkennt den Dongle und fügt die USB-Dongle-Option in das Startmenü ein.

HINWEIS: Um ein USB Flash-Gerät zu starten, muss das Gerät startfähig sein. Um sicherzustellen, dass das Gerät startfähig ist, lesen Sie die Informationen in der Dokumentation des Gerätes oder auf der entsprechenden Website.

Ändern der Startreihenfolge für den aktuellen Startvorgang

Sie können diese Funktion beispielsweise verwenden, um dem Computer mitzuteilen, dass er vom CD-Laufwerk aus starten soll, damit das Programm "Dell Diagnostics" ausgeführt werden kann. Dabei müssen Sie aber auch festlegen, dass der Computer nach Beendigung der Diagnosetests von der Festplatte aus starten soll.

Falls so lange gewartet wurde, bis das Windows-Logo erscheint, müssen Sie noch warten, bis der Windows-Desktop angezeigt wird. Fahren Sie dann den Computer herunter, und versuchen Sie es erneut.

  1. Den Computer einschalten oder einen Neustart durchführen.

  2. Wenn F2 = Setup, F12 = Boot Menu (F2 = Setup, F12 = Startmenü) in der oberen rechten Ecke des Bildschirms angezeigt wird, auf <F12> drücken.

Das Menü Boot Device (Startgerät) wird angezeigt, alle verfügbaren Startgeräte werden aufgeführt. Neben jedem Gerät steht eine Nummer.

  1. Unten im Menü die Nummer des Gerätes eingeben, das nur für den derzeitigen Start verwendet werden soll.

Ändern der Startreihenfolge für künftige Startvorgänge

  1. Das System-Setup-Programm aufrufen.

  2. Mit den Pfeiltasten die Menüoption Boot Sequence (Startreihenfolge) markieren und <Eingabe> drücken, um das Listenfeld zu öffnen.

HINWEIS: Notieren Sie die aktuelle Startreihenfolge, falls Sie diese später wiederherstellen möchten.
  1. Mit den Tasten Pfeil-nach-oben und Pfeil-nach-unten durch die Geräteliste blättern.

  2. Die Leertaste drücken, um ein Gerät zu aktivieren oder zu deaktivieren (aktivierte Geräte sind mit einem Häkchen versehen).

  3. Plus (+) oder Minus (–) drücken, um die Position eines ausgewählten Gerätes in der Liste nach oben oder unten zu verschieben.

Optionen des System-Setup-Programms

AC Power Recovery (Netzstromwiederherstellung) – Legt fest, was geschieht, wenn die Versorgung des Computers mit Netzstrom wiederhergestellt wird.

  • Off (Aus) (Standardeinstellung) – Der Computer bleibt ausgeschaltet, wenn der Netzstrom wiederhergestellt wird.
  • On (Ein) – Der Computer startet, wenn der Netzstrom wiederhergestellt wird.
  • Last (Letzter Zustand) – Der Computer kehrt in den vor dem Stromausfall bestehenden Netzstromzustand zurück.

Asset Tag (Systemkennnummer) – Zeigt die frei programmierbare Systemkennnummer für den Computer an, wenn eine Systemkennnummer zugewiesen ist.

Auto Power On (Autom. Einschalten) – Stellt die Uhrzeit und die Wochentage ein, an denen der Computer automatisch eingeschaltet werden soll. Auswahlmöglichkeiten sind täglich oder jeden Montag bis Freitag.

Die Zeit wird im 24-Stunden-Format notiert (Stunden:Minuten). Sie können die Startzeit durch Drücken der Tasten Pfeil-nach-rechts oder Pfeil-nach-links ändern, um die Zahlenwerte zu erhöhen bzw. zu verringern, oder durch Eingeben der Zahlenwerte im Datums- und Uhrzeitfeld.

Die Standardeinstellung lautet Disabled (Deaktiviert).

Diese Funktion ist nicht wirksam, wenn der Computer über eine Steckerleiste oder einen Überspannungsschutzschalter ausgeschaltet wird.

CPU Information (CPU-Daten)
  • CPU Speed (CPU-Taktrate) – Der Prozessortakt, mit dem der Computer startet.

Drücken Sie die Tasten Pfeil-nach-links oder Pfeil-nach-rechts, um die Option CPU-Taktrate zwischen der Nenntaktrate des vorhandenen Prozessors (Standardeinstellung) und einer niedrigeren Kompatibilitätstaktrate umzuschalten. Eine Änderung dieser Option ist sofort wirksam (es ist kein Neustart erforderlich).

Um zwischen der Prozessor-Nenntaktrate und der Kompatibilitätstaktrate umzuschalten, während der Computer im Realmodus läuft, drücken Sie <Strg><Alt><\>. (Bei Tastaturen ohne Zeichensatz für amerikanisches Englisch drücken Sie <Strg><Alt><#>.)

  • Bus Speed (Bustaktrate) – Taktrate des Systembusses des Prozessors
  • Processor ID (Prozessor-ID) – Identifikationscode(s) des Herstellers für den installierten Prozessor.
  • Clock Speed (Taktfrequenz) – Kerngeschwindigkeit, mit der der/die Prozessor(en) betrieben wird bzw. werden.
  • Cache Size (Cache-Größe) – Größe des L2-Cache des Prozessors
  • Hyper-Threading – Mit dieser Einstellung kann die Hyper-Threading-Technologie unter Betriebssystemen, die Hyper-Threading unterstützen, aktiviert oder deaktiviert werden. Die Standardeinstellung ist Disabled (Deaktiviert).

HINWEIS: Wenn der Computer mit einem Prozessor ausgestattet ist, der Hyper-Threading unterstützen kann, steht die Hyper-Threading-Option in der Auswahlliste an erster Stelle.

Drive Configuration (Laufwerkkonfiguration)

  • Diskette Drive A (Diskettenlaufwerk A) – Typ der im Computer installierten Diskettenlaufwerke. Bei der Standardkonfiguration der Verkabelung ist Diskettenlaufwerk A (das Start-Diskettenlaufwerk) das 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk, das im obersten, extern zugänglichen Laufwerkschacht installiert ist. Die zwei Optionen sind 3.5 Inch (3,5 Zoll), 1.44 MB (1,44 MB) und Not Installed (Nicht installiert).

Auf Bandlaufwerke hat die Option Diskettenlaufwerk A keine Auswirkung. Wenn beispielsweise ein Diskettenlaufwerk und ein Bandlaufwerk am Schnittstellenkabel des Diskettenlaufwerks angeschlossen sind, setzen Sie Diskettenlaufwerk A auf 3,5 Zoll, 1,44 MB.

  • Primary Drive 0 (Primärlaufwerk 0) – Gibt das IDE-Festplattenlaufwerk an, das mit dem IDE1-Anschluss auf der Systemplatine verbunden ist.
  • Primary Drive 1 (Primärlaufwerk 1) – Gibt das IDE-Gerät an, das mit dem IDE2-Anschluss auf der Systemplatine verbunden ist.
  • Secondary Drive 0 (Sekundärlaufwerk 0) – Gibt das Gerät an, das mit dem Laufwerk am IDE1-Datenkabel verbunden ist.
  • Secondary Drive 1 (Sekundärlaufwerk 1) – Gibt das Gerät an, das mit dem Gerät am IDE2-Datenkabel verbunden ist.
  • IDE Drive UDMA (IDE-Laufwerk UDMA) – Legt den Modus für alle installierten Festplattenlaufwerke fest.

HINWEIS: Sie müssen ein IDE-Gerät an der primären IDE-Schnittstelle anschließen, wenn ein IDE-Gerät an der sekundären IDE-Schnittstelle angeschlossen ist.

Bei Problemen lesen Sie den Abschnitt Probleme mit dem Festplattenlaufwerk.

Fastboot (Schnellstart)
  • On (Ein) (Standardeinstellung) – Der Computer wird in 10 Sekunden oder weniger gestartet, wobei bestimmte Konfigurationen und Tests übersprungen werden.
  • Off (Aus) – Der Computer überspringt beim Start nicht bestimmte Konfigurationen und Tests.
Hard-Disk Drive Sequence (Reihenfolge der Festplattenlaufwerke)

Wenn Sie ein Startgerät einsetzen und das System neu starten, wird diese Option im Menü des System-Setup-Programms angezeigt.

  • System BIOS boot device (System-BIOS-Startgerät)
  • USB Device (USB-Gerät) – Um von einem USB-Speichergerät aus zu starten, wählen Sie das USB-Gerät aus und verschieben es an die erste Stelle in der Liste.
IDE Hard Drive Acoustics Mode (IDE-Festplatten-Akustikmodus)
  • Quiet (Leise) (Standardeinstellung) – Das Festplattenlaufwerk arbeitet in der leisesten Einstellung.
  • Performance (Leistung) – Das Festplattenlaufwerk arbeitet mit maximaler Geschwindigkeit.

HINWEIS: Beim Umschalten in den Modus Leistung kann das Laufwerk lauter werden. Die Leistung wird dadurch jedoch nicht beeinträchtigt.

  • Bypass (Überspringen) – Der Computer prüft oder ändert die aktuelle Einstellung des Akustikmodus nicht.
  • Suggested (Vorgeschlagene) – Das Festplattenlaufwerk arbeitet in der vom Hersteller des Festplattenlaufwerks vorgeschlagenen Stufe.

HINWEIS: Eine Änderung der Akustikeinstellung hat keine Auswirkungen auf das Image des Festplattenlaufwerks.

Integrated Devices (Integrierte Geräte) – Konfiguriert die folgenden, auf der Systemplatine integrierten Geräte:

  • Sound Die Einstellungen sind On (Ein) (Standardeinstellung) oder Off (Aus).
  • USB Controller (USB-Controller) Die Einstellungen sind Ein (Standardeinstellung) oder Aus.
  • USB Emulation (USB-Emulation) – Die Einstellungen sind Ein (Standardeinstellung) oder Aus.
  • Network Interface Controller (Netzwerkschnittstellen-Controller) – Die Einstellungen sind Ein (Standardeinstellung), Aus oder On w/ PXE (Ein mit PXE).
  • Mouse Port (Mausanschluss) – Die Einstellungen sind Ein (Standardeinstellung) oder Aus.
  • PCI Slots (PCI-Steckplätze) – Die Einstellungen sind Enabled (Aktiviert) (Standardeinstellung) oder Aus.
  • Serial Port 1 and Serial Port 2 (Serieller Anschluss 1 und Serieller Anschluss 2) – Die Einstellungen sind Aus und Auto (Standardeinstellung). (Serieller Anschluss 2 wird optional angezeigt, wenn Sie eine serielle Anschlusskarte installiert haben.)

Auto konfiguriert automatisch einen Anschluss für ein bestimmtes Ziel (COM1 oder COM3 für Serieller Anschluss 1; COM2 oder COM4 für Serieller Anschluss 2).

Wenn Sie einen seriellen Anschluss auf Auto setzen und eine Karte hinzufügen, deren Anschluss auf dieselbe Bezeichnung konfiguriert ist, wird der integrierten Schnittstelle automatisch die nächste verfügbare Schnittstellenbezeichnung mit der gleichen IRQ-Einstellung wie folgt zugeordnet:

COM1 (E/A-Adresse 3F8h), die IRQ4 mit COM3 teilt, wird auf COM3 (E/A-Adresse 3E8h) umbenannt.

COM2 (E/A-Adresse 2F8h), die IRQ3 mit COM4 teilt, wird auf COM4 (E/A-Adresse 2E8h) umbenannt.

HINWEIS: Wenn zwei COM-Anschlüsse die gleiche IRQ-Einstellung besitzen, kann jeder einzeln verwendet werden. Es ist aber nicht immer möglich, beide zur gleichen Zeit zu benutzen. Unter den Betriebssystemen Windows 95 oder IBM® OS/2® können nicht beide seriellen Anschlüsse zur gleichen Zeit verwendet werden. Wenn der zweite Anschluss (COM3 oder COM4) ebenfalls belegt ist, wird der integrierte Anschluss ausgeschaltet.

  • Parallel Port (Parallele Schnittstelle) Einstellungen sind Mode (Modus), I/O Address (E/A-Adresse) und DMA Channel (DMA-Kanal).

Modus-Einstellungen sind PS/2, EPP, ECP, AT oder Aus. Stellen Sie die Option Modus entsprechend der Art des Gerätes ein, das an die parallele Schnittstelle angeschlossen ist. Informationen zum richtigen Modus finden Sie in der Dokumentation zum Gerät.

Die Einstellungen für E/A-Adresse sind 378h (Standardeinstellung), 278h oder 3BCh. Die Einstellungen sind nicht verfügbar, wenn Modus auf Aus gesetzt ist.

HINWEIS: Sie können die parallele Schnittstelle nicht auf 3BCh setzen, wenn Modus auf EPP gesetzt ist.

DMA-Kanal wird nur angezeigt, wenn Modus auf ECP gesetzt ist. Die Einstellungen sind DMA 1, DMA 3 oder Aus.

  • IDE Drive Interface (IDE-Laufwerkschnittstelle) Die Einstellungen sind Aus und Auto (Standardeinstellung).

Auto schaltet die IDE-Schnittstelle aus, falls dies zur Aufnahme einer in einem Erweiterungssteckplatz installierten Controller-Karte erforderlich ist.

  • Diskette Interface (Diskettenschnittstelle) – Die Einstellungen sind Auto (Standardeinstellung), Read Only (Nur lesen) und Off (Aus).

Auto schaltet den integrierten Diskettenlaufwerk-Controller aus, falls dies zur Aufnahme einer in einem Erweiterungssteckplatz installierten Controller-Karte erforderlich ist.

Nur Lesen verhindert, dass der integrierte Diskettenlaufwerk-Controller des Computers auf Diskettenlaufwerke schreibt, und aktiviert Auto.

  • Primary Video Controller (Primärer Video-Controller) – Die Einstellungen sind Auto (Standardeinstellung) und Onboard (Integriert).

Auto (Standardeinstellung) – Wenn nur eine AGP-Karte installiert ist, verwendet der Computer die AGP-Karte; wenn nur eine PCI-Karte installiert ist, verwendet der Computer die PCI-Karte; wenn sowohl eine AGP-Karte als auch eine PCI-Karte installiert sind, verwendet der Computer beide Karten.

Onboard (Integriert) – Der Computer verwendet die AGP-Karte.

Keyboard NumLock (Num-Taste)Die Einstellungen sind Ein und Aus (gilt nicht für 84-Tasten-Tastaturen).

Ein – Aktiviert den ganz rechts gelegenen Tastenblock für mathematische und numerische Funktionen, die im oberen Teil auf jeder Taste angezeigt werden.

Aus – Aktiviert den ganz rechts gelegenen Tastenblock für Cursorsteuerungsfunktionen, die im unteren Teil auf jeder Taste angezeigt werden.

Memory Information (Speicherinformationen) – Zeigt installierte Speichergröße, Speichergeschwindigkeit des Computers, die Größe des Grafikspeichers sowie des Anzeige-Caches und den Kanalmodus (Dual oder Single) an.


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