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Merkmale von Microsoft Windows XP - Dell OptiPlex GX400-System: Benutzerhandbuch

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Merkmale von Microsoft® Windows® XP

Dell™ OptiPlex™ GX400-System: Benutzerhandbuch

  Überblick

  Neue Benutzeroberfläche

  Datei- und Einstellungs-Übertragungsassistent

  Anwendungs- und Gerätekompatibilität

  System-Wiederherstellung

  Benutzerkonten und Schneller Benutzerwechsel

  Netzwerkbetrieb für Privat- und Kleinbetriebe

  Internetverbindungs-Firewall



Überblick

Basierend auf einer erweiterten Version des Betriebssystems Windows 2000 gibt es Windows XP als Kunden- und Unternehmens-Edition: Windows XP Home Edition und Windows XP Professional. Die beschriebenen Funktionen stehen in beiden Editionen zur Verfügung, die Professional-Version, die für Unternehmensumgebungen entwickelt wurde, enthält jedoch zusätzlich wichtige Funktionen zur Produktivität, zur Sicherheit, zum Netzwerkbetrieb und zur Verwaltung in Unternehmensumgebungen.

Windows XP stellt die deutlich verbesserte Stabilität und Sicherheit der Betriebssysteme Windows 2000/Windows NT® für Privatkunden bereit. Außerdem wird eine bessere Unterstützung für portable Computer gewährleistet. Neue Hauptmerkmale von Windows XP sind:

  • Verbesserte Desktop- und Benutzeroberfläche

  • Datei- und Einstellungs-Übertragungsassistent

  • Verbesserungen bei der Kompatibilität von Anwendungsprogrammen

  • System-Wiederherstellung

  • Schneller Benutzerwechsel*

  • Erweiterte Funktionen beim Netzwerkbetrieb für Privat- und Kleinbetriebe*

  • Eine persönliche Firewall für permanente Internetverbindungen*

*Funktionen für Privatkunden und Kleinbetriebe

Hilfe- und Support-Center

Das mit Microsoft Windows Millennium Edition (Me) eingeführte Hilfe- und Support-Center ersetzt die Windows-Hilfe früherer Betriebssysteme. Das Hilfe- und Support-Center enthält ein integriertes Ressource-Center für Informationen und Anleitungen zum Systemeinsatz, zur Konfiguration und zur Fehlerbehebung des Computers sowie installierter Hardwaregeräte und Software. Das Hilfe- und Support-Center für Windows XP besitzt erweiterte Suchfähigkeiten, einschließlich einer Volltextsuche und der Fähigkeit, zusätzlich zur Suche von Dateien auf dem lokalen Festplattenlaufwerk eine Suche über mehrere Remote-Standorte durchzuführen. Mit einem einzigen Druckbefehl kann ein gesamtes Kapitel der Hilfe ausgedruckt werden.

Um das Hilfe- und Support-Center aufzurufen, klicken Sie auf Start und dann auf Help and Support (Hilfe und Support). Von der Homepage aus können Sie eine Suche durchführen oder Informationskategorien auswählen, die Sie zu Aufgaben und Themen rund um den Einsatz des Computers führen. Klicken Sie auf User and System Guides (Benutzer- und Systemhandbücher), um auf Informationen zum Einsatz des Dell™ Computers, einschließlich der installierten Hardwaregeräte und Software, zuzugreifen.


Neue Benutzeroberfläche

Windows XP enthält eine komplett überarbeitete Benutzeroberfläche mit neuem Design, einem besser organisierten Desktop und integrierten Desktop-Säuberungsfunktionen. Das Fenster-Layout hat sich bei Windows XP ebenfalls geändert und zeigt, wie in der Systemsteuerung, eine aufgabenorientierte Darstellung. Das Menü Start erscheint in neuem Design. Die linke Hälfte des neuen Menü Start enthält die am häufigsten verwendeten Symbole. Während der Arbeit am Computer werden die Symbole in diesem Bereich abhängig von den Einsatzmustern des Computers geändert und neu angeordnet. Wenn eines der Symbole permanent in diesem Bereich angezeigt werden soll, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol und klicken Sie auf Pin to Start menu (Permanent im Startmenü anzeigen).

Um auf alle installierten Programme zuzugreifen, klicken Sie im unteren Bereich des Menü Start auf All Programs (Alle Programme). Die rechte Hälfte des neuen Menü Start enthält hilfreiche Symbole für den Zugriff auf Dateien, für die Konfiguration des Computers und die Suche nach Informationen und Hilfe. Das Symbol Dell Solution Center (Dell Lösungs-Center) öffnet ein Portal zu den Diensten und Anwendungsprogrammen, die auf dem Dell Computer installiert sind.

Auf klassische Anzeige umschalten

Bei Bedarf können das Menü Start, das Desktop und die Fenster bzw. die Control Panel (Systemsteuerung) auf die Darstellung früherer Windows-Versionen geändert werden. Diese klassischen Ansichtsoptionen sind voneinander unabhängig.

Zwischen der neuen Kategorieansicht der Systemsteuerung und der klassischen Symbolansicht kann einfach durch Klicken auf Switch to Classic View (Auf klassische Ansicht umschalten) oder Switch to Category View (Auf Kategorieansicht umschalten) im linken oberen Bereich des Fensters Systemsteuerung hin- und hergeschaltet werden. Diese Funktion ist besonders dann nützlich, wenn Sie die neuen aufgabenorientierten Funktionen der Windows XP-Systemsteuerung verwenden wollen, bestimmte Aufgaben aber lieber über die klassische, symbolorientierte Systemsteuerung durchführen wollen.

So ändern Sie die Darstellung des Menü Start zur klassischen Ansicht:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den leeren Bereich in der Taskleiste.

  2. Klicken Sie auf Properties (Eigenschaften).

  3. Klicken Sie auf das Register Start Menu (Startmenü).

  4. Wählen Sie Classic Start Menu (Klassisches Startmenü) und klicken Sie auf OK.

Wenn Sie die klassischen Fenster und Schaltflächen bevorzugen, führen Sie folgende Schritte durch:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen beliebigen Bereich auf dem Desktop-Hauptbildschirm und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

  2. Klicken Sie auf das Register Appearance (Darstellung).

  3. Wählen Sie Windows and buttons (Fenster und Schaltflächen) aus dem Dropdown-Feld und wählen Sie Windows Classic style (Klassisches Windows-Design).

  4. Um die Farben, Schriftarten und andere klassische Desktop-Optionen an die eigenen Bedürfnisse anzupassen, klicken Sie auf Advanced (Erweitert).

  5. Klicken Sie nach Auswahl der Darstellung auf OK.

Assistent Desktop säubern

Der Assistent Desktop säubern ist ein weiteres Merkmal von Windows XP. Der Assistent wird 7 Tage nach dem erstmaligen Einschalten des Computers und danach alle 60 Tage ausgeführt. Der Assistent Desktop säubern öffnet zunächst ein Dialogfeld, das darüber informiert, daß sich auf dem Desktop nicht verwendete Symbole befinden und fragt, ob der Assistent ausgeführt werden soll. Wenn der Assistent ausgeführt werden soll, kommen nicht verwendete Desktop-Symbole in den Ordner C:\Desktop Icons (Desktop-Symbole).

Der Assistent Desktop säubern ist standardmäßig aktiviert. So deaktivieren Sie den Assistenten:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen beliebigen Bereich auf dem Desktop-Hauptbildschirm und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

  2. Wählen Sie das Register Desktop und klicken Sie auf Customize Desktop (Desktop anpassen).

  3. Stellen Sie in den Optionen für Desktop cleanup (Desktop säubern) sicher, daß das Kästchen Run Desktop Cleanup Wizard every 60 days (Assistent Desktop säubern alle 60 Tage ausführen) nicht markiert ist.

Der Assistent Desktop säubern kann jederzeit durch folgende Schritte ausgeführt werden:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen beliebigen Bereich im Desktop-Hauptbildschirm und wählen Sie Eigenschaften.

  2. Wählen Sie das Register Desktop und klicken Sie auf Desktop anpassen.

  3. Klicken Sie auf Clean Desktop Now (Desktop jetzt säubern).

  4. Wenn der Assistent Desktop säubern eingeblendet wird, klicken Sie auf Next> (Weiter>).

  5. Heben Sie in der Liste Shortcuts (Verknüpfungen) die Auswahl aller Verknüpfungen auf, die auf dem Desktop weiterhin angezeigt werden sollen und klicken Sie dann auf Weiter>.

  6. Klicken Sie auf Finish (Fertigstellen), um die Verknüpfungen zu entfernen und den Assistenten zu beenden.

Die Verknüpfungen werden in den Ordner C:\Desktop Icons verschoben.

Um auf die durch Windows XP entfernten Desktop-Symbole zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche Start und dann auf Dell Lösungs-Center.

Taskleisten-Gruppierung

Die Windows-Taskleiste besteht aus einer Reihe von Schaltflächen, die normalerweise am unteren Bildschirmrand angezeigt werden. In der Taskleiste befinden sich die Schaltfläche für das Menü Start und jeweils eine Schaltfläche für jede geöffnete Anwendung. (In der Taskleiste befinden sich ebenfalls die Schnellstart-Symbole und die Symbolleiste Geöffnete Anwendungen.) Windows XP gruppiert mehrere Instanzen derselben Anwendung in der Taskleiste. Wenn zum Beispiel sechs Instanzen des Internet Explorers geöffnet sind, wird für jede Instanz eine Schaltfläche in der Taskleiste angezeigt; Windows XP gruppiert diese Schaltflächen in der Taskleiste nebeneinander. Wenn der verfügbare Platz in der Taskleiste belegt ist, vereint Windows XP alle Schaltflächen des Internet Explorers in einer Schaltfläche. Bei einem Klick auf diese Schaltfläche wird ein Menü aufgerufen, in dem die sechs aktiven Sitzungen des Internet Explorers angezeigt werden.

Symbolleiste Geöffnete Anwendungen säubern

Nach und nach erhöht sich die Anzahl der in der Symbolleiste Geöffnete Anwendungen (dem Bereich in der rechten unteren Ecke des Windows-Desktops) abgelegten Softwaresymbole. Windows XP erkennt, wenn kein Zugriff auf die Symbole in der Symbolleiste Geöffnete Anwendungen erfolgt und blendet diese aus. Ein Caret- oder Winkelzeichen zeigt an, daß ausgeblendete Symbole durch die Auswahl der Schaltfläche angezeigt werden können. Die Symbolleiste Geöffnete Anwendungen kann auch manuell konfiguriert werden, indem Sie mit der rechten Maustaste auf die Taskleiste klicken, Eigenschaften auswählen und dann im Fenster Taskbar and Start Menu Properties (Eigenschaften von Taskleiste und Startmenü) auf Customize... (Anpassen...) klicken. Sie können zum Beispiel auswählen, das Symbol des Antivirusprogramms auszublenden, da dieses selten verwendet wird; das Symbol für die Lautstärkeregelung soll jedoch weiterhin angezeigt werden, da es häufig verwendet wird. Die Funktion Symbolleiste Geöffnete Anwendungen säubern wird bei der Installation des Betriebssystems automatisch aktiviert, die Funktion kann jedoch deaktiviert werden, indem Sie die Auswahl der Option Hide inactive icons (Inaktive Symbole ausblenden) im Fenster Eigenschaften von Taskleiste und Startmenü aufheben.


Datei- und Einstellungs-Übertragungsassistent

Mit dem Datei- und Einstellungs-Übertragungsassistent können persönliche Dateien und Einstellungen von einem Computer auf den anderen verschoben werden (zum Beispiel bei der Aufrüstung auf einen neuen Computer). Zu den persönlichen Dateien gehören die Dokumente, Bilder, Kalkulationstabellen, Präsentationen und E-Mail-Nachrichten auf Ihrem Computer. Benutzereinstellungen sind Eigenschaften der Anzeige, Fenstergrößen, Einstellungen der Symbolleiste, DFÜ-Verbindungen, Internet-Lesezeichen, usw. auf Ihrem Computer. Der Datei- und Einstellungs-Übertragungsassistent wird auf einem Quell-Computer (dem alten) ausgeführt, um die Daten zu erfassen und wird dann erneut auf dem Ziel-Computer (dem neuen) ausgeführt, um die Daten zu importieren. Wenn auf dem alten Computer eine frühere Betriebssystemversion ausgeführt wird, kann der Assistent entweder von der Windows XP-CD oder von einer auf dem neuen Windows XP-Computer erstellten Diskette gestartet werden. Die Daten werden über ein Netzwerk oder eine direkte serielle Verbindung oder auf einem Wechselmedium, wie zum Beispiel einer Diskette, einem Zip-Datenträger oder einer beschreibbaren CD, auf den neuen Computer übertragen.

Datei- und Einstellungs-Übertragungsassistent verwenden:

  1. Klicken Sie beim neuen Windows XP-Computer auf Start, zeigen Sie auf Alle Programme—> Accessories (Zubehör)—> System Tools (Systemprogramme) und klicken Sie auf Files and Settings Transfer Wizard (Datei- und Einstellungs-Übertragungsassistent).

  2. Klicken Sie im Begrüßungsbildschirm des Datei- und Einstellungs-Übertragungsassistenten auf Weiter>.

  3. Wählen Sie im Bildschirm Which computer is this? (Identifikation des Computers.) die Option New Computer (Neuer Computer) und klicken Sie dann auf Weiter>.

Der Bildschirm Do you have a Windows XP CD? (Besitzen Sie eine Windows XP-CD?) wird eingeblendet.

Der Datei- und Einstellungs-Übertragungsassistent führt Sie durch die erforderlichen Schritte, um Benutzereinstellungen, persönliche Dateien oder beides auf den neuen Computer zu übertragen. Wenn kein CD-Laufwerk verfügbar ist, kann mit dem Assistenten eine Assistenten-Diskette erstellt werden, die auf dem alten Computer ausgeführt wird.

ANMERKUNG: Die zur Erfassung und Übertragung benötigte Zeit richtet sich nach der erfaßten Datenmenge. Die Dauer kann zwischen einigen Minuten und einigen Stunden variieren.

Anwendungs- und Gerätekompatibilität

Obwohl Windows XP mit vielen Anwendungsprogrammen und Hardwaregeräten kompatibel ist, können einige ältere Programme und Geräte u. U. nicht verwendet werden. Suchen Sie auf der Microsoft Website unter www.microsoft.com nach kompatiblen Anwendungsprogrammen und Hardwaregeräten. Achten Sie beim Kauf neuer Software und Geräte auf den Hinweis, daß diese mit Windows XP betrieben werden können. Wenn bei der Verwendung eines Anwendungsprogramms für frühere Versionen des Windows-Betriebssystems Probleme auftreten, stellt Windows XP eine Kompatibilitätsmodus-Funktion zur Verfügung (siehe "Programm-Kompatibilitäts-Assistent"). Wenn die Installation eines Anwendungsprogramms oder Hardwaregerätes fehlgeschlagen ist, das für den Betrieb mit einer früheren Version des Betriebssystems Windows entwickelt wurde, setzen Sie sich mit dem Händler des Produkts in Verbindung, um Informationen oder Aktualisierungen für Windows XP zu erhalten.

Windows XP enthält auch eine neue Technologie, die sich mit den Problemen beschäftigt, die in früheren Betriebssystemen manchmal bei Windows-Anwendungsprogrammen aufgetreten sind, wenn bei der Installation aktuelle Versionen bestimmter Windows-Dateien durch ältere Versionen ersetzt wurden. Dadurch können Probleme mit neueren Anwendungsprogrammen verursacht werden, die diese ersetzten Dateien benötigen. Um dieses Problem zu beheben und die Stabilität des Betriebssystems zu verbessern, verwaltet Windows XP mehrere Dateiversionen und ruft die von einem Programm benötigte richtige Version auf.

ANMERKUNG: Wenn Probleme mit dem Betriebssystem oder anderen Anwendungen nach der Installation auftreten, kann der Computer mit Hilfe der Funktion System-Wiederherstellung in einen vorherigen stabilen Zustand zurückgesetzt werden.

Programm-Kompatibilitäts-Assistent

Windows XP stellt eine Programm-Kompatibilitätsfunktion zur Verfügung, mit der einige Probleme behoben werden, die beim Versuch auftreten, ältere Anwendungsprogramme auszuführen. Mit dem Programm-Kompatibilitäts-Assistenten kann ein Programm zur Ausführung in einer Umgebung konfiguriert werden, die Windows 95, Windows 98/Me, Windows NT 4.0 mit Service-Pack 5 oder Windows 2000 ähnlicher ist.

So verwenden Sie den Programm-Kompatibilitäts-Assistenten:

  1. Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Alle Programme—> Zubehör und klicken Sie auf Program Compatibility Wizard (Programm-Kompatibilitäts-Assistent).

  2. Wenn der Programm-Kompatibilitäts-Assistent eingeblendet wird, klicken Sie auf Weiter>.

  3. Wählen Sie aus, wie nach dem Programm gesucht werden soll, das mit den Kompatibilitätseinstellungen ausgeführt werden soll: von einer auf einer CD vorhandenen Liste oder manuell. Klicken Sie dann auf Weiter>.

  4. Wählen Sie den Typ des Betriebssystems aus, für das das Programm entwickelt wurde oder auf dem es zuvor erfolgreich ausgeführt wurde, und klicken Sie dann auf Weiter>.

  5. Wählen Sie, falls erforderlich (wie zum Beispiel bei einigen Spielen) die Anzeigeeinstellungen für das Programm aus.

  6. Klicken Sie auf Weiter>.

  7. Um die Kompatibilitätseinstellungen für das Programm zu testen, klicken Sie auf Weiter>.

Nachdem Sie geprüft haben, ob das Programm richtig ausgeführt wird, kehren Sie zum Fenster Programm-Kompatibilitäts-Assistent zurück.

  1. Wählen Sie Yes (Ja), wenn das Programm richtig ausgeführt wird, und No, try different compatibility settings (Nein, andere Kompatibilitätseinstellungen verwenden) oder No, I am finished trying compatibility settings (Nein, keine weiteren Kompatibilitätseinstellungen auswählen) und klicken Sie auf Weiter>.

  2. Wählen Sie entweder Ja, wenn das Problem behoben wurde und die verwendeten Einstellungsinformationen gesendet werden sollen, oder wählen Sie Nein und klicken Sie dann auf Weiter>.

  3. Klicken Sie auf Fertigstellen, um den Assistenten zu schließen.


System-Wiederherstellung

Mit der Funktion System-Wiederherstellung von Windows XP kann das Betriebssystem bei einem Ausfall in einen vorherigen Status zurückgesetzt werden, ohne daß persönliche Datendateien verlorengehen (wie zum Beispiel Word-Dokumente, Zeichnungen oder E-Mails).

Die System-Wiederherstellung überwacht aktiv alle Änderungen an Systemdateien und einigen Anwendungsdateien, um die entsprechenden Versionen vor einer Änderung aufzuzeichnen oder zu speichern. Die System-Wiederherstellung verwaltet eine laufende Liste der erkennbaren Wiederherstellungspunkte; zur Begrenzung der verwendeten Speicherkapazität, werden ältere Wiederherstellungspunkte gelöscht, um Speicherplatz für neue Punkte freizugeben.

Bei einem schweren Ausfall des Betriebssystems kann der Computer mit der System-Wiederherstellung aus dem abgesicherten oder dem Normalmodus in einen vorherigen Systemstatus zurückgesetzt und die optimale Systemfunktion wiederhergestellt werden.

ANMERKUNG: Die System-Wiederherstellung stellt Benutzerdaten oder Dokumentdateien nicht wieder her, wodurch keine Arbeiten, E-Mails oder Verlaufdateien und Favoriten verlorengehen.
ANMERKUNG: Dell empfiehlt, regelmäßig Sicherungskopien von Datendateien zu erstellen. Die System-Wiederherstellung überwacht weder Änderungen an Datendateien, noch stellt sie diese wieder her. Falls die ursprünglichen Daten auf dem Festplattenlaufwerk versehentlich gelöscht oder überschrieben werden, oder wenn aufgrund eines Ausfalls des Festplattenlaufwerks kein Zugriff mehr auf die Daten möglich ist, sind Sicherungsdateien erforderlich, um verlorengegangene oder beschädigte Daten wiederherzustellen.

System-Wiederherstellung verwenden

Die System-Wiederherstellung überwacht einen Kernsatz der System- und Anwendungsprogramm-Dateien, zeichnet den Status dieser Dateien auf und kopiert diese in manchen Fällen, bevor Änderungen vorgenommen werden. Die System-Wiederherstellung erstellt automatisch Wiederherstellungspunkte; es ist kein Eingriff durch den Benutzer erforderlich. Zusätzlich können Wiederherstellungspunkte bei Bedarf manuell erstellt werden.

Wiederherstellungspunkte werden erstellt, um vorherige Systemstadien auszuwählen. Jeder Wiederherstellungspunkt erfaßt die erforderlichen Informationen, um einen bestimmten, ausgewählten Systemstatus wiederherzustellen. Es gibt drei Arten von Wiederherstellungspunkten:

  • System-Prüfpunkte (automatisch erstellt) (vom Computer ausgewählte Zeitpunkte)

  • Installations-Prüfpunkte (durch Ereignisse ausgelöst) (wenn ein Programm installiert wird)

  • Manuelle Prüfpunkte (bei Bedarf vom Benutzer erstellt)

Automatische eingeplante Wiederherstellungspunkte

Standardmäßig erstellt die System-Wiederherstellung einen Wiederherstellungspunkt an jedem Tag, an dem der Computer eingeschaltet ist. Wenn der Computer länger als einen Tag ausgeschaltet ist, wird beim nächsten Einschalten des Computers ein neuer Wiederherstellungspunkt erstellt.

Durch Ereignisse ausgelöste Wiederherstellungspunkte

Durch Ereignisse ausgelöste Wiederherstellungspunkte werden erstellt, bevor grundlegende Änderungen am System vorgenommen werden. Die System-Wiederherstellung erstellt vor den folgenden Ereignissen automatisch einen Wiederherstellungspunkt:

  • Anwendungsinstallationen - Ein Wiederherstellungspunkt wird vor der Installation eines für Windows XP entwickelten Anwendungsprogramms erstellt. Ein Wiederherstellungspunkt kann manuell erstellt werden, bevor ein älteres Programm installiert wird.

  • AutoUpdate-Installation - Wenn die Aktualisierung installiert wird, erstellt die Funktion System-Wiederherstellung einen Wiederherstellungspunkt, bevor die eigentliche Installation oder Aktualisierung beginnt.

  • Wiederherstellungsmaßnahme - Die Wiederherstellungsmaßnahme erstellt selbst einen Wiederherstellungspunkt, um Maßnahmen u. U. rückgängig zu machen.

  • Wiederherstellung beim Microsoft Backup-Dienstprogramm - Bevor das Microsoft Backup-Dienstprogramm (nur in Windows XP Professional enthalten) die Wiederherstellung einer Sicherungskopie durchführt, erstellt die System-Wiederherstellung einen Wiederherstellungspunkt.

  • Installation nicht signierter Treiber - Das INF-Installationsprogramm von Windows ermittelt Installationen von nicht signierten Gerätetreibern. Signierte Treiber (vom Gerätehersteller elektronisch zertifiziert) erzeugen keinen Wiederherstellungspunkt.

Manuelle Wiederherstellungspunkte

Wenn Sie als Computer-Administrator oder als Benutzer mit Administrator-Rechten am Computer angemeldet sind, können Sie einen Wiederherstellungspunkt bei Bedarf erstellen und benennen. (Informationen über die verschiedenen Benutzerkonten finden Sie unter "Benutzer hinzufügen".) Dies ist hilfreich, um einen Prüfpunkt zu erstellen, bevor eine bestimmte, riskante Änderung durchgeführt wird, bevor ein freigegebenes System an andere Benutzer übergeben wird, oder dann, wenn ein bestimmter Status optimal erscheint.

Führen Sie folgende Schritte durch, um einen Wiederherstellungspunkt zu erstellen:

  1. Klicken Sie auf die Schaltfläche Start, zeigen Sie auf Alle Programme—> Zubehör—> Systemprogramme und klicken Sie dann auf System-Wiederherstellung.

  2. Wählen Sie Create a restore point (Wiederherstellungspunkt erstellen) und klicken Sie auf Weiter>.

  3. Geben Sie eine Beschreibung des Wiederherstellungspunktes ein und klicken Sie auf Create (Erstellen).

Datum und Uhrzeit werden automatisch zur Beschreibung des neuen Wiederherstellungspunktes hinzugefügt.

Wiederherstellungsverfahren

Bei längerem Betrieb des Computers werden Wiederherstellungspunkte ohne Verwaltung oder Eingriff im Archiv erfaßt. Wenn Störungen des Betriebssystems auftreten, kann mit der Funktion System-Wiederherstellung einer der im System-Wiederherstellungs-Assistenten angezeigten Wiederherstellungspunkte gewählt werden.

Wenn Probleme nach der Installation eines Gerätetreibers auftreten, sollte zuerst versucht werden, eine Gerätetreiber-Zurücksetzung zu verwenden. Wenn diese Option nicht erfolgreich war, verwenden Sie die System-Wiederherstellung.

Um den Computer in einen vorherigen stabilen Status zurückzusetzen, führen Sie folgende Schritte durch:

  1. Klicken Sie auf die Schaltfläche Start, zeigen Sie auf Alle Programme—> Zubehör—> Systemprogramme und klicken Sie dann auf System-Wiederherstellung.

  2. Wählen Sie Restore my computer to an earlier time (Früheren Zustand des Computers wiederherstellen) und klicken Sie auf Weiter>.

Der Bildschirm Select a Restore Point (Wiederherstellungspunkt auswählen) wird eingeblendet. Der Kalender auf der linken Seite zeigt das Erstelldatum der einzelnen Wiederherstellungspunkte fettgedruckt an.

  1. Klicken Sie auf ein Datum, auf einen Wiederherstellungspunkt für dieses Datum und auf Weiter>.

  2. Klicken Sie auf Weiter>, um die Wahl des Wiederherstellungspunktes zu bestätigen und schließen Sie die Wiederherstellung ab.

Nachdem die Erfassung der Daten durch die System-Wiederherstellung abgeschlossen wurde, startet der Computer automatisch neu und der Bildschirm Restoration Complete (Wiederherstellung abgeschlossen) wird eingeblendet.

  1. Klicken Sie auf OK.

Wenn das Ergebnis der Wiederherstellung nicht zufriedenstellend ist, können Sie die vorherigen Schritte wiederholen, indem Sie einen anderen Wiederherstellungspunkt auswählen oder die Wiederherstellung rückgängig machen.

Um eine Wiederherstellung rückgängig zu machen, führen Sie folgende Schritte durch.

  1. Klicken Sie auf die Schaltfläche Start, zeigen Sie auf Alle Programme—> Zubehör—> Systemprogramme und klicken Sie dann auf System-Wiederherstellung.

  2. Wählen Sie Undo my last restoration (Letzte Wiederherstellung rückgängig machen) und klicken Sie auf Weiter>.

  3. Klicken Sie auf Weiter>, um das Rückgängig machen der Wiederherstellung zu bestätigen.

Nachdem die Erfassung der Daten durch die System-Wiederherstellung abgeschlossen ist, startet der Computer automatisch neu und der Bildschirm Undo Complete (Rückgängig machen abgeschlossen) wird eingeblendet.

  1. Klicken Sie auf OK.

Gerätetreiber-Zurücksetzung

Mit der Funktion Gerätetreiber-Zurücksetzung von Windows XP kann ein Gerätetreiber durch eine zuvor installierte Version ersetzt werden. Wenn ein neuer Gerätetreiber installiert wird, der eine Instabilität des Systems verursacht, verwenden Sie Gerätetreiber-Zurücksetzung, um die vorherigen Treiber neu zu installieren. Falls die Funktion Gerätetreiber-Zurücksetzung die vorherigen Treiber nicht erneut installieren kann, kann das Betriebssystem mit der System-Wiederherstellung in den Status vor der Installation der neuen Gerätetreiber zurückgesetzt werden.

Zur Verwendung der Gerätetreiber-Zurücksetzung führen Sie folgende Schritte durch:

  1. Klicken Sie auf die Schaltfläche Start und klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf My Computer (Arbeitsplatz).

  2. Klicken Sie auf Eigenschaften.

  3. Klicken Sie auf das Register Hardware und dann auf Device Manager (Geräte-Manager).

  4. Klicken Sie im Fenster Geräte-Manager mit der rechten Maustaste auf das Gerät, für das der neue Treiber installiert wurde, und dann auf Eigenschaften.

  5. Klicken Sie auf das Register Drivers (Treiber) und dann auf Roll Back Driver (Gerätetreiber zurücksetzen).


Benutzerkonten und Schneller Benutzerwechsel

ANMERKUNG: Schneller Benutzerwechsel ist zwar der Standard-Benutzerbildschirm für Home- und Professional-Editionen, wird unter Windows XP Professional jedoch deaktiviert, wenn der Computer Mitglied einer Computerdomäne ist.

Microsoft Windows XP enthält eine neue Funktion, die einen Mehrbenutzer-Zugriff auf einen einzelnen Computer ermöglicht. Durch die Funktion Schneller Benutzerwechsel, die bei Home- und Professional-Editionen verfügbar ist, können Benutzer mit ihren persönlichen Einstellungen auf den Computer zugreifen, auch auf das Desktop und verschiedene Anwendungen, ohne daß sich der vorhergehende Benutzer abmelden muß. Neue Benutzer melden sich an und wechseln von der Sitzung des ursprünglichen Benutzers zu ihrer eigenen. Neue Benutzer können das eigene Desktop und die eigenen Anwendungen ausführen, ohne den ursprünglichen Benutzer zu stören. Wenn der ursprüngliche Benutzer zurückkehrt, kann dieser Benutzer wieder zum Desktop und den Anwendungen mit den ursprünglichen Einstellungen zurückwechseln. All diese Schritte werden ohne Verzögerung der Abmeldung einzelner Benutzer vom Computer durchgeführt.

Während des Setup erstellt der Computer-Administrator alle Konten, die auf dem Computer verwendet werden. (Informationen über die Kontotypen und über das Hinzufügen neuer Konten finden Sie unter "Benutzer hinzufügen".) Wenn der Computer startet, wird der Haupt-Benutzerbildschirm mit allen Benutzernamen eingeblendet. In diesem Bildschirm kann ein Konto ausgewählt und eine Anmeldung an dieser Sitzung vorgenommen werden.

Schneller Benutzerwechsel verwenden

Um auf die Funktion Schneller Benutzerwechsel zugreifen zu können führen Sie folgende Schritte durch:

  1. Klicken Sie auf die Schaltfläche Start und dann auf Log Off (Abmelden).

  2. Wenn das Fenster Log Off Windows (Windows abmelden) eingeblendet wird, klicken Sie entweder auf Switch User (Benutzer wechseln) oder auf Abmelden.

Bei der Auswahl von Benutzer wechseln wird der Haupt-Benutzerbildschirm eingeblendet. Dann können Sie Ihren Kontonamen auswählen und sich anmelden. Ihr persönliches Desktop wird eingeblendet.

Was geschieht bei einem schnellen Benutzerwechsel?

Bei einem schnellen Benutzerwechsel wird der ursprüngliche Benutzer nicht vom Computer abgemeldet, wie bei anderen Microsoft-Betriebssystemen. Unter Windows XP bleibt die Anmeldung des Benutzers aktiv, wird jedoch durch den neuen Benutzer ersetzt. Benutzer können beliebig oft zwischen den Anmelde-IDs wechseln.

Während eines Benutzerwechsels bleiben die Benutzeranwendungen jedoch aktiv und werden während der Arbeit des neuen Benutzers im Hintergrund ausgeführt; dadurch kann bis zum Abschluß des Prozesses eine langsamere Arbeitsgeschwindigkeit des Computers verursacht werden. Wenn ein Benutzer zum Beispiel eine große Datei aus dem Internet herunterlädt und sich ein anderer Benutzer am Computer anmeldet, wird das Herunterladen der Datei bis zum Abschluß im Hintergrund fortgesetzt.

Die meisten Anwendungen werden während eines schnellen Benutzerwechsels im Hintergrund fortgesetzt, mit Ausnahme von Multimedia-Anwendungen. Da Multimedia-Anwendungen Ressourcen verwenden, die auf einem einzelnen Computer nicht sehr gut von verschiedenen Benutzern gemeinsam genutzt werden können, werden diese Anwendungen während des Benutzerwechsels angehalten, wodurch der neue Benutzer die Multimedia-Fähigkeiten voll ausnutzen kann.

Bei schnellem Benutzerwechsel besonders zu beachten

Bei der Verwendung der Funktion Schneller Benutzerwechsel muß folgendes beachtet werden:

  • Einige ältere Windows-Spiele können bei einem schnellen Benutzerwechsel u. U. nicht betrieben werden.

  • Multimedia-Spiele werden bei einem schnellen Benutzerwechsel möglicherweise heruntergefahren.

  • DVD-Software wird heruntergefahren und erfordert einen Neustart, wenn der Benutzer die Arbeit wieder aufnimmt.

  • Bei Computern mit kleinen Speicherkonfigurationen können Probleme auftreten. Der Computer verwendet Speicher, um die Programme des ersten Benutzers weiterhin im Hintergrund auszuführen, während der zweite Benutzer angemeldet ist. Computer mit geringer Speicherkapazität arbeiten möglicherweise sehr langsam. Schneller Benutzerwechsel ist bei Computern mit weniger als 128 MB (Megabyte) RAM (Random Access Memory [Direktzugriffsspeicher]) standardmäßig deaktiviert.

Schneller Benutzerwechsel steht nicht zur Verfügung, wenn auf dem Computer Windows XP Professional installiert und der Computer Mitglied einer Computerdomäne ist.

Schneller Benutzerwechsel abschalten

Um die Funktion Schneller Benutzerwechsel abzuschalten, müssen Sie ein Computer-Administratorenkonto auf dem Computer besitzen. (Informationen zu den verschiedenen Kontentypen finden Sie unter "Benutzer hinzufügen".)

Um die Funktion Schneller Benutzerwechsel abzuschalten, führen Sie folgende Schritte durch:

  1. Klicken Sie auf die Schaltfläche Start und dann auf Systemsteuerung.

  2. Klicken Sie im Fenster Systemsteuerung auf User Accounts (Benutzerkonten).

  3. Klicken Sie unter Pick a task (Task auswählen) auf Change the way users log on or off (Anmelde- und Abmeldeverfahren für Benutzer ändern) und führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

    • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Use Fast User Switching to log off (Schneller Benutzerwechsel bei Abmeldung verwenden), um die Funktion Schneller Benutzerumstellung zu aktivieren.

    • Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Schneller Benutzerwechsel bei Abmeldung verwenden, um die Funktion Schneller Benutzerumstellung zu deaktivieren.

  4. Klicken Sie auf Apply Options (Optionen übernehmen).

Benutzer hinzufügen

Mehrere Benutzerkonten können nur von einem Computer-Administrator oder einem Benutzer mit Administrator-Rechten erstellt werden. Der Benutzer, der das erstmalige Setup des Betriebssystems vornimmt, erstellt ein Computer-Administratorenkonto und kann während des erstmaligen Setup eine beliebige Anzahl von Benutzern hinzufügen. Alle während des Setup erstellten Benutzerkonten besitzen Administrator-Rechte.

Nach dem erstmaligen Setup des Betriebssystems kann der Computer-Administrator oder der Benutzer mit Administrator-Rechten weitere Benutzerkonten erstellen.

ANMERKUNG: Es stehen verschiedene Konto-Optionen zur Verfügung, wenn ein Windows XP Professional-Computer mit einer Domäne verbunden ist.

Um Benutzer hinzuzufügen, führen Sie folgende Schritte durch:

  1. Klicken Sie auf die Schaltfläche Start und wählen Sie Systemsteuerung.

  2. Klicken Sie im Fenster Systemsteuerung auf Benutzerkonten.

  3. Klicken Sie im Fenster Benutzerkonten unter Task auswählen auf Create a new account (Neues Konto erstellen).

  4. Geben Sie im Feld unter Name the new account (Neues Konto benennen) den Namen des neuen Benutzers ein. Klicken Sie auf Weiter>.

  5. Klicken Sie unter Pick an account type (Kontotyp auswählen) auf das Aufzählungszeichen neben dem zu erstellenden Kontotyp - Computer administrator (Computer-Administrator) oder Limited (Eingeschränkt).

    • Ein Computer-Administrator kann alle Einstellungen des Computers ändern.

    • Ein eingeschränkter Kontobenutzer kann nur einige Einstellungen ändern, wie zum Beispiel das eigene Paßwort.

  6. Klicken Sie auf Create Account (Konto erstellen).

Nach der Erstellung der Konten wird jedes Konto auf dem Haupt-Benutzerbildschirm angezeigt.


Netzwerkbetrieb für Privat- und Kleinbetriebe

Der Netzwerk-Setup-Assistent enthält eine Checkliste und die Verfahrensschritte, die durch den Prozeß der Freigabe von Ressourcen, wie zum Beispiel Dateien, Drucker oder einer Internetverbindung, zwischen Computern im privaten Bereich oder in Kleinbetrieben führen. In Windows XP hat Microsoft die Online-Dokumentation und den Einsatz von Hilfsprogrammen des Betriebssystems zur Einrichtung eines Netzwerks im privaten Bereich oder in Kleinbetrieben verbessert. Neue Funktionen des Betriebssystems sind u. a. die Unterstützung für PPPoE (Point-to-Point Protocol over Ethernet [Punkt-zu-Punkt-Protokoll über Ethernet]) und eine integrierte Firewall.

Netzwerk-Setup-Assistent

Der Assistent Privates Netzwerk war erstmalig in Windows Me enthalten. Um die Einrichtung eines Netzwerks im privaten Bereich oder in Kleinbetrieben zu erleichtern, hat Microsoft einen erweiterten Netzwerk-Setup-Assistenten für Windows XP entwickelt. Diese Version enthält eine vollständigere Online-Dokumentation und Unterstützung zur Einrichtung eines Netzwerks im Privat- oder Kleinbetrieb. Der neue Assistent aktiviert die persönliche Firewall, die später diesem Abschnitt beschrieben wird automatisch (siehe "Internetverbindungs-Firewall").

Zur Verwendung des Assistenten führen Sie folgende Schritte durch.

  1. Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Alle Programme—> Zubehör—> Communications (Kommunikationen) und klicken Sie auf Network Setup Wizard (Netzwerk-Setup-Assistent).

  2. Wenn der Netzwerk-Setup-Assistent eingeblendet wird, klicken Sie auf Weiter>.

  3. Klicken Sie auf checklist for creating a network (Checkliste zum Erstellen eines Netzwerks).

Die Checkliste führt durch die erforderlichen Schritte zur Einrichtung eines Netzwerks im Privat- oder Kleinbetrieb und enthält erweiterte Referenzen zu jedem dieser Schritte. Kehren Sie nach Abschluß der erforderlichen Anschlüsse und Vorbereitungen zum Netzwerk-Setup-Assistenten zurück.

  1. Wählen Sie die Art der Internetverbindung und klicken Sie auf Weiter>.

  2. Wählen Sie die gewünschte Internetverbindung, falls erforderlich, und klicken Sie auf Weiter>.

  3. Geben Sie eine Beschreibung des Computers und einen Computernamen ein und klicken Sie dann auf Weiter>.

  4. Überprüfen Sie die Netzwerkeinstellungen und klicken Sie auf Weiter>, um das Setup abzuschließen.

  5. Klicken Sie nach Abschluß des Setup-Vorgangs auf Fertigstellen, um den Assistenten zu beenden.


Internetverbindungs-Firewall

Die heutigen, ständig aktivierten Kabelmodem- und DSL-Internetverbindungen stellen zwar eine bisher nicht dagewesene Bandbreite für den privaten Bereich zur Verfügung, bieten jedoch auch eine Angriffsfläche für Zugriffe von Hackern auf verbundene Computer oder auf das Heimnetzwerk. Solche Zugriffe finden aus verschiedenen Gründen statt, deren Ziel ist jedoch der Zugriff auf einzelne Computer, die mit dem Internet verbunden sind. Über solche Zugriffe kann ein Hacker das Festplattenlaufwerk durchsuchen und Dateien hinzufügen oder löschen, Paßwörter und Kreditkartennummern ermitteln und das System so einstellen, daß es auf andere Systeme oder Websites zugreift. Daher ist der Schutz vor Zugriffen auf Computer durch Firewalls in zunehmendem Maße erforderlich. Microsoft hat diese Anforderung erkannt und stellt mit Windows XP eine integrierte Firewall zur Verfügung, um einen sofortigen Schutz vor unerwünschten Zugriffen zu ermöglichen. Bei Aktivierung bietet die Internetverbindungs-Firewall einen grundlegenden Schutz, der für die meisten Privatkunden und für Kleinbetriebe geeignet ist. Die Internetverbindungs-Firewall ist standardmäßig deaktiviert, wenn der Computer mit einer Domäne verbunden ist.

ANMERKUNG: Auch bei Aktivierung der Internetverbindungs-Firewall ist es weiterhin erforderlich, Software regelmäßig auf Viren zu überprüfen.

Die Firewall wird automatisch aktiviert, wenn der Netzwerk-Setup-Assistent ausgeführt wird. Wenn die Firewall für eine Netzwerkverbindung aktiviert wird, wird das Symbol der Firewall im Teilbereich Network Connections (Netzwerkverbindungen) der Systemsteuerung mit einem roten Hintergrund eingeblendet. Die Internetverbindungs-Firewall kann für jede Internetverbindung des Computers aktiviert werden. Die Firewall stellt außerdem grundlegende Protokollierungsfähigkeiten bereit. Bei den im Protokoll aufgeführten Ereignissen handelt es sich jedoch nicht immer um Zugriffe durch Hacker. Im Protokoll werden viele harmlose Ereignisse aufgeführt, wie zum Beispiel Routineüberprüfungen durch einen Internet Serviceanbieter, um die Präsenz Ihres Computers zu überprüfen (Pings).

Die Firewall wird im Dialogfeld Eigenschaften konfiguriert, das jeder Internetverbindung in der Systemsteuerung zugewiesen ist. Die Firewall kann aktiviert oder deaktiviert werden. Für erfahrene Benutzer stehen weitere Konfigurationsoptionen zur Verfügung. Mit den erweiterten Optionen können bestimmte TCP- (Transmission Control Protocol [Übertragungssteuerungsprotokoll]) oder UDP-Schnittstellen (User Datagramm Protocol [Benutzer-Datagramm-Protokoll]) geöffnet oder geschlossen bzw. die Schnittstellen-Umleitung aktiviert werden. Mit der Schnittstellen-Umleitung können Verbindungsanfragen an eine bestimmte Schnittstelle in der Firewall (wie zum Beispiel Schnittstelle 80, die Webserver-Schnittstelle) automatisch an andere Computer im lokalen Netzwerk umgeleitet werden. Durch diese Fähigkeit kann ein Webserver im privaten Netzwerk durch eine Edge-Firewall geschützt werden.


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