Basierend auf einer erweiterten Version des Betriebssystems Windows 2000 gibt es
Windows XP als Kunden- und Unternehmens-Edition: Windows XP Home Edition und Windows XP
Professional. Die beschriebenen Funktionen stehen in beiden Editionen zur Verfügung, die
Professional-Version, die für Unternehmensumgebungen entwickelt wurde, enthält jedoch
zusätzlich wichtige Funktionen zur Produktivität, zur Sicherheit, zum Netzwerkbetrieb
und zur Verwaltung in Unternehmensumgebungen.
Windows XP stellt die deutlich verbesserte Stabilität und Sicherheit der
Betriebssysteme Windows 2000/Windows NT® für Privatkunden bereit. Außerdem wird eine
bessere Unterstützung für portable Computer gewährleistet. Neue Hauptmerkmale von
Windows XP sind:
Verbesserte Desktop- und Benutzeroberfläche
Datei- und Einstellungs-Übertragungsassistent
Verbesserungen bei der Kompatibilität von Anwendungsprogrammen
System-Wiederherstellung
Schneller Benutzerwechsel*
Erweiterte Funktionen beim Netzwerkbetrieb für Privat- und Kleinbetriebe*
Eine persönliche Firewall für permanente Internetverbindungen*
Das mit Microsoft Windows Millennium Edition (Me) eingeführte Hilfe- und
Support-Center ersetzt die Windows-Hilfe früherer Betriebssysteme. Das Hilfe- und
Support-Center enthält ein integriertes Ressource-Center für Informationen und
Anleitungen zum Systemeinsatz, zur Konfiguration und zur Fehlerbehebung des Computers
sowie installierter Hardwaregeräte und Software. Das Hilfe- und Support-Center für
Windows XP besitzt erweiterte Suchfähigkeiten, einschließlich einer Volltextsuche und
der Fähigkeit, zusätzlich zur Suche von Dateien auf dem lokalen Festplattenlaufwerk eine
Suche über mehrere Remote-Standorte durchzuführen. Mit einem einzigen Druckbefehl kann
ein gesamtes Kapitel der Hilfe ausgedruckt werden.
Um das Hilfe- und Support-Center aufzurufen, klicken Sie auf Start und dann auf Help
and Support (Hilfe und Support). Von der Homepage aus können Sie eine Suche
durchführen oder Informationskategorien auswählen, die Sie zu Aufgaben und Themen rund
um den Einsatz des Computers führen. Klicken Sie auf User and System Guides (Benutzer-
und Systemhandbücher), um auf Informationen zum Einsatz des Dell Computers,
einschließlich der installierten Hardwaregeräte und Software, zuzugreifen.
Windows XP enthält eine komplett überarbeitete Benutzeroberfläche mit neuem Design,
einem besser organisierten Desktop und integrierten Desktop-Säuberungsfunktionen. Das
Fenster-Layout hat sich bei Windows XP ebenfalls geändert und zeigt, wie in der
Systemsteuerung, eine aufgabenorientierte Darstellung. Das Menü Start erscheint in
neuem Design. Die linke Hälfte des neuen Menü Start enthält die am häufigsten
verwendeten Symbole. Während der Arbeit am Computer werden die Symbole in diesem Bereich
abhängig von den Einsatzmustern des Computers geändert und neu angeordnet. Wenn eines
der Symbole permanent in diesem Bereich angezeigt werden soll, klicken Sie mit der rechten
Maustaste auf das Symbol und klicken Sie auf Pin to Start menu (Permanent im Startmenü
anzeigen).
Um auf alle installierten Programme zuzugreifen, klicken Sie im unteren Bereich des
Menü Start auf All Programs (Alle Programme). Die rechte Hälfte des neuen
Menü Start enthält hilfreiche Symbole für den Zugriff auf Dateien, für die
Konfiguration des Computers und die Suche nach Informationen und Hilfe. Das Symbol Dell
Solution Center (Dell Lösungs-Center) öffnet ein Portal zu den Diensten und
Anwendungsprogrammen, die auf dem Dell Computer installiert sind.
Bei Bedarf können das Menü Start, das Desktop und die Fenster bzw. die Control
Panel (Systemsteuerung) auf die Darstellung früherer Windows-Versionen geändert
werden. Diese klassischen Ansichtsoptionen sind voneinander unabhängig.
Zwischen der neuen Kategorieansicht der Systemsteuerung und der klassischen
Symbolansicht kann einfach durch Klicken auf Switch to Classic View (Auf klassische
Ansicht umschalten) oder Switch to Category View (Auf Kategorieansicht umschalten)
im linken oberen Bereich des Fensters Systemsteuerung hin- und hergeschaltet
werden. Diese Funktion ist besonders dann nützlich, wenn Sie die neuen
aufgabenorientierten Funktionen der Windows XP-Systemsteuerung verwenden wollen, bestimmte
Aufgaben aber lieber über die klassische, symbolorientierte Systemsteuerung durchführen
wollen.
So ändern Sie die Darstellung des Menü Start zur klassischen Ansicht:
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den leeren
Bereich in der Taskleiste.
Klicken Sie auf Properties (Eigenschaften).
Klicken Sie auf das Register Start Menu (Startmenü).
Wählen Sie Classic Start Menu (Klassisches
Startmenü) und klicken Sie auf OK.
Wenn Sie die klassischen Fenster und Schaltflächen bevorzugen, führen Sie folgende
Schritte durch:
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen
beliebigen Bereich auf dem Desktop-Hauptbildschirm und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
Klicken Sie auf das Register Appearance (Darstellung).
Wählen Sie Windows and buttons (Fenster und
Schaltflächen) aus dem Dropdown-Feld und wählen Sie Windows Classic style
(Klassisches Windows-Design).
Um die Farben, Schriftarten und andere klassische
Desktop-Optionen an die eigenen Bedürfnisse anzupassen, klicken Sie auf Advanced
(Erweitert).
Der Assistent Desktop säubern ist ein weiteres Merkmal von Windows XP. Der Assistent
wird 7 Tage nach dem erstmaligen Einschalten des Computers und danach alle 60 Tage
ausgeführt. Der Assistent Desktop säubern öffnet zunächst ein Dialogfeld, das darüber
informiert, daß sich auf dem Desktop nicht verwendete Symbole befinden und fragt, ob der
Assistent ausgeführt werden soll. Wenn der Assistent ausgeführt werden soll, kommen
nicht verwendete Desktop-Symbole in den Ordner C:\Desktop Icons (Desktop-Symbole).
Der Assistent Desktop säubern ist standardmäßig aktiviert. So deaktivieren Sie den
Assistenten:
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen
beliebigen Bereich auf dem Desktop-Hauptbildschirm und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
Wählen Sie das Register Desktop und klicken Sie
auf Customize Desktop (Desktop anpassen).
Stellen Sie in den Optionen für Desktop cleanup
(Desktop säubern) sicher, daß das Kästchen Run Desktop Cleanup Wizard every 60
days (Assistent Desktop säubern alle 60 Tage ausführen) nicht markiert ist.
Der Assistent Desktop säubern kann jederzeit durch folgende Schritte ausgeführt
werden:
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen
beliebigen Bereich im Desktop-Hauptbildschirm und wählen Sie Eigenschaften.
Wählen Sie das Register Desktop und klicken Sie
auf Desktop anpassen.
Klicken Sie auf Clean Desktop Now (Desktop jetzt
säubern).
Wenn der Assistent Desktop säubern eingeblendet
wird, klicken Sie auf Next> (Weiter>).
Heben Sie in der Liste Shortcuts (Verknüpfungen)
die Auswahl aller Verknüpfungen auf, die auf dem Desktop weiterhin angezeigt werden
sollen und klicken Sie dann auf Weiter>.
Klicken Sie auf Finish (Fertigstellen), um die
Verknüpfungen zu entfernen und den Assistenten zu beenden.
Die Verknüpfungen werden in den Ordner C:\Desktop Icons
verschoben.
Um auf die durch Windows XP entfernten Desktop-Symbole zuzugreifen, klicken Sie auf die
Schaltfläche Start und dann auf Dell Lösungs-Center.
Die Windows-Taskleiste besteht aus einer Reihe von Schaltflächen, die normalerweise am
unteren Bildschirmrand angezeigt werden. In der Taskleiste befinden sich die Schaltfläche
für das Menü Start und jeweils eine Schaltfläche für jede geöffnete Anwendung.
(In der Taskleiste befinden sich ebenfalls die Schnellstart-Symbole und die Symbolleiste
Geöffnete Anwendungen.) Windows XP gruppiert mehrere Instanzen derselben Anwendung in der
Taskleiste. Wenn zum Beispiel sechs Instanzen des Internet Explorers geöffnet sind, wird
für jede Instanz eine Schaltfläche in der Taskleiste angezeigt; Windows XP gruppiert
diese Schaltflächen in der Taskleiste nebeneinander. Wenn der verfügbare Platz in der
Taskleiste belegt ist, vereint Windows XP alle Schaltflächen des Internet Explorers in
einer Schaltfläche. Bei einem Klick auf diese Schaltfläche wird ein Menü aufgerufen, in
dem die sechs aktiven Sitzungen des Internet Explorers angezeigt werden.
Nach und nach erhöht sich die Anzahl der in der Symbolleiste Geöffnete Anwendungen
(dem Bereich in der rechten unteren Ecke des Windows-Desktops) abgelegten Softwaresymbole.
Windows XP erkennt, wenn kein Zugriff auf die Symbole in der Symbolleiste Geöffnete
Anwendungen erfolgt und blendet diese aus. Ein Caret- oder Winkelzeichen zeigt an, daß
ausgeblendete Symbole durch die Auswahl der Schaltfläche angezeigt werden können. Die
Symbolleiste Geöffnete Anwendungen kann auch manuell konfiguriert werden, indem Sie mit
der rechten Maustaste auf die Taskleiste klicken, Eigenschaften auswählen und dann
im Fenster Taskbar and Start Menu Properties (Eigenschaften von Taskleiste und
Startmenü) auf Customize... (Anpassen...) klicken. Sie können zum Beispiel
auswählen, das Symbol des Antivirusprogramms auszublenden, da dieses selten verwendet
wird; das Symbol für die Lautstärkeregelung soll jedoch weiterhin angezeigt werden, da
es häufig verwendet wird. Die Funktion Symbolleiste Geöffnete Anwendungen säubern wird
bei der Installation des Betriebssystems automatisch aktiviert, die Funktion kann jedoch
deaktiviert werden, indem Sie die Auswahl der Option Hide inactive icons (Inaktive
Symbole ausblenden) im Fenster Eigenschaften von Taskleiste und Startmenü
aufheben.
Mit dem Datei- und Einstellungs-Übertragungsassistent können persönliche Dateien und
Einstellungen von einem Computer auf den anderen verschoben werden (zum Beispiel bei der
Aufrüstung auf einen neuen Computer). Zu den persönlichen Dateien gehören die
Dokumente, Bilder, Kalkulationstabellen, Präsentationen und E-Mail-Nachrichten auf Ihrem
Computer. Benutzereinstellungen sind Eigenschaften der Anzeige, Fenstergrößen,
Einstellungen der Symbolleiste, DFÜ-Verbindungen, Internet-Lesezeichen, usw. auf Ihrem
Computer. Der Datei- und Einstellungs-Übertragungsassistent wird auf einem Quell-Computer
(dem alten) ausgeführt, um die Daten zu erfassen und wird dann erneut auf dem
Ziel-Computer (dem neuen) ausgeführt, um die Daten zu importieren. Wenn auf dem alten
Computer eine frühere Betriebssystemversion ausgeführt wird, kann der Assistent entweder
von der Windows XP-CD oder von einer auf dem neuen Windows XP-Computer erstellten Diskette
gestartet werden. Die Daten werden über ein Netzwerk oder eine direkte serielle
Verbindung oder auf einem Wechselmedium, wie zum Beispiel einer Diskette, einem
Zip-Datenträger oder einer beschreibbaren CD, auf den neuen Computer übertragen.
Datei- und Einstellungs-Übertragungsassistent verwenden:
Klicken Sie beim neuen Windows XP-Computer auf Start,
zeigen Sie auf Alle Programme> Accessories (Zubehör)> System Tools
(Systemprogramme) und klicken Sie auf Files and Settings Transfer Wizard (Datei-
und Einstellungs-Übertragungsassistent).
Klicken Sie im Begrüßungsbildschirm des Datei- und
Einstellungs-Übertragungsassistenten auf Weiter>.
Wählen Sie im Bildschirm Which computer is this?
(Identifikation des Computers.) die Option New Computer (Neuer Computer) und
klicken Sie dann auf Weiter>.
Der Bildschirm Do you have a Windows XP CD? (Besitzen Sie eine
Windows XP-CD?) wird eingeblendet.
Der Datei- und Einstellungs-Übertragungsassistent führt Sie durch die erforderlichen
Schritte, um Benutzereinstellungen, persönliche Dateien oder beides auf den neuen
Computer zu übertragen. Wenn kein CD-Laufwerk verfügbar ist, kann mit dem Assistenten
eine Assistenten-Diskette erstellt werden, die auf dem alten Computer ausgeführt wird.
ANMERKUNG: Die zur Erfassung und
Übertragung benötigte Zeit richtet sich nach der erfaßten Datenmenge. Die Dauer kann
zwischen einigen Minuten und einigen Stunden variieren.
Obwohl Windows XP mit vielen Anwendungsprogrammen und Hardwaregeräten kompatibel ist,
können einige ältere Programme und Geräte u. U. nicht verwendet werden. Suchen Sie auf
der Microsoft Website unter www.microsoft.com nach kompatiblen Anwendungsprogrammen
und Hardwaregeräten. Achten Sie beim Kauf neuer Software und Geräte auf den Hinweis,
daß diese mit Windows XP betrieben werden können. Wenn bei der Verwendung eines
Anwendungsprogramms für frühere Versionen des Windows-Betriebssystems Probleme
auftreten, stellt Windows XP eine Kompatibilitätsmodus-Funktion zur Verfügung (siehe
"Programm-Kompatibilitäts-Assistent"). Wenn
die Installation eines Anwendungsprogramms oder Hardwaregerätes fehlgeschlagen ist, das
für den Betrieb mit einer früheren Version des Betriebssystems Windows entwickelt wurde,
setzen Sie sich mit dem Händler des Produkts in Verbindung, um Informationen oder
Aktualisierungen für Windows XP zu erhalten.
Windows XP enthält auch eine neue Technologie, die sich mit den Problemen
beschäftigt, die in früheren Betriebssystemen manchmal bei Windows-Anwendungsprogrammen
aufgetreten sind, wenn bei der Installation aktuelle Versionen bestimmter Windows-Dateien
durch ältere Versionen ersetzt wurden. Dadurch können Probleme mit neueren
Anwendungsprogrammen verursacht werden, die diese ersetzten Dateien benötigen. Um dieses
Problem zu beheben und die Stabilität des Betriebssystems zu verbessern, verwaltet
Windows XP mehrere Dateiversionen und ruft die von einem Programm benötigte richtige
Version auf.
ANMERKUNG: Wenn Probleme mit dem
Betriebssystem oder anderen Anwendungen nach der Installation auftreten, kann der Computer
mit Hilfe der Funktion System-Wiederherstellung in einen
vorherigen stabilen Zustand zurückgesetzt werden.
Windows XP stellt eine Programm-Kompatibilitätsfunktion zur Verfügung, mit der einige
Probleme behoben werden, die beim Versuch auftreten, ältere Anwendungsprogramme
auszuführen. Mit dem Programm-Kompatibilitäts-Assistenten kann ein Programm zur
Ausführung in einer Umgebung konfiguriert werden, die Windows 95, Windows 98/Me, Windows
NT 4.0 mit Service-Pack 5 oder Windows 2000 ähnlicher ist.
So verwenden Sie den Programm-Kompatibilitäts-Assistenten:
Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Alle
Programme> Zubehör und klicken Sie auf Program Compatibility Wizard
(Programm-Kompatibilitäts-Assistent).
Wenn der Programm-Kompatibilitäts-Assistent
eingeblendet wird, klicken Sie auf Weiter>.
Wählen Sie aus, wie nach dem Programm gesucht werden
soll, das mit den Kompatibilitätseinstellungen ausgeführt werden soll: von einer auf
einer CD vorhandenen Liste oder manuell. Klicken Sie dann auf Weiter>.
Wählen Sie den Typ des Betriebssystems aus, für das
das Programm entwickelt wurde oder auf dem es zuvor erfolgreich ausgeführt wurde, und
klicken Sie dann auf Weiter>.
Wählen Sie, falls erforderlich (wie zum Beispiel bei
einigen Spielen) die Anzeigeeinstellungen für das Programm aus.
Klicken Sie auf Weiter>.
Um die Kompatibilitätseinstellungen für das Programm
zu testen, klicken Sie auf Weiter>.
Nachdem Sie geprüft haben, ob das Programm richtig ausgeführt wird,
kehren Sie zum Fenster Programm-Kompatibilitäts-Assistent zurück.
Wählen Sie Yes (Ja), wenn das Programm richtig
ausgeführt wird, und No, try different compatibility settings (Nein, andere
Kompatibilitätseinstellungen verwenden) oder No, I am finished trying
compatibility settings (Nein, keine weiteren Kompatibilitätseinstellungen auswählen)
und klicken Sie auf Weiter>.
Wählen Sie entweder Ja, wenn das Problem behoben
wurde und die verwendeten Einstellungsinformationen gesendet werden sollen, oder wählen
Sie Nein und klicken Sie dann auf Weiter>.
Klicken Sie auf Fertigstellen, um den
Assistenten zu schließen.
Mit der Funktion System-Wiederherstellung von Windows XP kann das Betriebssystem bei
einem Ausfall in einen vorherigen Status zurückgesetzt werden, ohne daß persönliche
Datendateien verlorengehen (wie zum Beispiel Word-Dokumente, Zeichnungen oder E-Mails).
Die System-Wiederherstellung überwacht aktiv alle Änderungen an Systemdateien und
einigen Anwendungsdateien, um die entsprechenden Versionen vor einer Änderung
aufzuzeichnen oder zu speichern. Die System-Wiederherstellung verwaltet eine laufende
Liste der erkennbaren Wiederherstellungspunkte; zur Begrenzung der verwendeten
Speicherkapazität, werden ältere Wiederherstellungspunkte gelöscht, um Speicherplatz
für neue Punkte freizugeben.
Bei einem schweren Ausfall des Betriebssystems kann der Computer mit der
System-Wiederherstellung aus dem abgesicherten oder dem Normalmodus in einen vorherigen
Systemstatus zurückgesetzt und die optimale Systemfunktion wiederhergestellt werden.
ANMERKUNG: Die
System-Wiederherstellung stellt Benutzerdaten oder Dokumentdateien nicht wieder her,
wodurch keine Arbeiten, E-Mails oder Verlaufdateien und Favoriten verlorengehen.
ANMERKUNG: Dell empfiehlt,
regelmäßig Sicherungskopien von Datendateien zu erstellen. Die System-Wiederherstellung
überwacht weder Änderungen an Datendateien, noch stellt sie diese wieder her. Falls die
ursprünglichen Daten auf dem Festplattenlaufwerk versehentlich gelöscht oder
überschrieben werden, oder wenn aufgrund eines Ausfalls des Festplattenlaufwerks kein
Zugriff mehr auf die Daten möglich ist, sind Sicherungsdateien erforderlich, um
verlorengegangene oder beschädigte Daten wiederherzustellen.
Die System-Wiederherstellung überwacht einen Kernsatz der System- und
Anwendungsprogramm-Dateien, zeichnet den Status dieser Dateien auf und kopiert diese in
manchen Fällen, bevor Änderungen vorgenommen werden. Die System-Wiederherstellung
erstellt automatisch Wiederherstellungspunkte; es ist kein Eingriff durch den Benutzer
erforderlich. Zusätzlich können Wiederherstellungspunkte bei Bedarf manuell erstellt
werden.
Wiederherstellungspunkte werden erstellt, um vorherige Systemstadien auszuwählen.
Jeder Wiederherstellungspunkt erfaßt die erforderlichen Informationen, um einen
bestimmten, ausgewählten Systemstatus wiederherzustellen. Es gibt drei Arten von
Wiederherstellungspunkten:
Standardmäßig erstellt die System-Wiederherstellung einen Wiederherstellungspunkt an
jedem Tag, an dem der Computer eingeschaltet ist. Wenn der Computer länger als einen Tag
ausgeschaltet ist, wird beim nächsten Einschalten des Computers ein neuer
Wiederherstellungspunkt erstellt.
Durch Ereignisse ausgelöste Wiederherstellungspunkte werden erstellt, bevor
grundlegende Änderungen am System vorgenommen werden. Die System-Wiederherstellung
erstellt vor den folgenden Ereignissen automatisch einen Wiederherstellungspunkt:
Anwendungsinstallationen - Ein Wiederherstellungspunkt wird vor der Installation
eines für Windows XP entwickelten Anwendungsprogramms erstellt. Ein
Wiederherstellungspunkt kann manuell erstellt werden, bevor ein älteres Programm
installiert wird.
AutoUpdate-Installation - Wenn die Aktualisierung installiert wird, erstellt die
Funktion System-Wiederherstellung einen Wiederherstellungspunkt, bevor die eigentliche
Installation oder Aktualisierung beginnt.
Wiederherstellungsmaßnahme - Die Wiederherstellungsmaßnahme erstellt selbst
einen Wiederherstellungspunkt, um Maßnahmen u. U. rückgängig zu machen.
Wiederherstellung beim Microsoft Backup-Dienstprogramm - Bevor das Microsoft
Backup-Dienstprogramm (nur in Windows XP Professional enthalten) die Wiederherstellung
einer Sicherungskopie durchführt, erstellt die System-Wiederherstellung einen
Wiederherstellungspunkt.
Installation nicht signierter Treiber - Das INF-Installationsprogramm von Windows
ermittelt Installationen von nicht signierten Gerätetreibern. Signierte Treiber (vom
Gerätehersteller elektronisch zertifiziert) erzeugen keinen Wiederherstellungspunkt.
Wenn Sie als Computer-Administrator oder als Benutzer mit Administrator-Rechten am
Computer angemeldet sind, können Sie einen Wiederherstellungspunkt bei Bedarf erstellen
und benennen. (Informationen über die verschiedenen Benutzerkonten finden Sie unter
"Benutzer hinzufügen".) Dies ist hilfreich, um
einen Prüfpunkt zu erstellen, bevor eine bestimmte, riskante Änderung durchgeführt
wird, bevor ein freigegebenes System an andere Benutzer übergeben wird, oder dann, wenn
ein bestimmter Status optimal erscheint.
Führen Sie folgende Schritte durch, um einen Wiederherstellungspunkt zu erstellen:
Klicken Sie auf die Schaltfläche Start, zeigen
Sie auf Alle Programme> Zubehör> Systemprogramme und klicken Sie
dann auf System-Wiederherstellung.
Wählen Sie Create a restore point
(Wiederherstellungspunkt erstellen) und klicken Sie auf Weiter>.
Geben Sie eine Beschreibung des
Wiederherstellungspunktes ein und klicken Sie auf Create (Erstellen).
Datum und Uhrzeit werden automatisch zur Beschreibung des neuen
Wiederherstellungspunktes hinzugefügt.
Bei längerem Betrieb des Computers werden Wiederherstellungspunkte ohne Verwaltung
oder Eingriff im Archiv erfaßt. Wenn Störungen des Betriebssystems auftreten, kann mit
der Funktion System-Wiederherstellung einer der im System-Wiederherstellungs-Assistenten
angezeigten Wiederherstellungspunkte gewählt werden.
Wenn Probleme nach der Installation eines Gerätetreibers auftreten, sollte zuerst
versucht werden, eine Gerätetreiber-Zurücksetzung zu
verwenden. Wenn diese Option nicht erfolgreich war, verwenden Sie die
System-Wiederherstellung.
Um den Computer in einen vorherigen stabilen Status zurückzusetzen, führen Sie
folgende Schritte durch:
Klicken Sie auf die Schaltfläche Start, zeigen
Sie auf Alle Programme> Zubehör> Systemprogramme und klicken Sie
dann auf System-Wiederherstellung.
Wählen Sie Restore my computer to an earlier time
(Früheren Zustand des Computers wiederherstellen) und klicken Sie auf Weiter>.
Der Bildschirm Select a Restore Point (Wiederherstellungspunkt
auswählen) wird eingeblendet. Der Kalender auf der linken Seite zeigt das
Erstelldatum der einzelnen Wiederherstellungspunkte fettgedruckt an.
Klicken Sie auf ein Datum, auf einen
Wiederherstellungspunkt für dieses Datum und auf Weiter>.
Klicken Sie auf Weiter>, um die Wahl des
Wiederherstellungspunktes zu bestätigen und schließen Sie die Wiederherstellung ab.
Nachdem die Erfassung der Daten durch die System-Wiederherstellung
abgeschlossen wurde, startet der Computer automatisch neu und der Bildschirm Restoration
Complete (Wiederherstellung abgeschlossen) wird eingeblendet.
Klicken Sie auf OK.
Wenn das Ergebnis der Wiederherstellung nicht zufriedenstellend ist,
können Sie die vorherigen Schritte wiederholen, indem Sie einen anderen
Wiederherstellungspunkt auswählen oder die Wiederherstellung rückgängig machen.
Um eine Wiederherstellung rückgängig zu machen, führen Sie folgende Schritte durch.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Start, zeigen
Sie auf Alle Programme> Zubehör> Systemprogramme und klicken Sie
dann auf System-Wiederherstellung.
Wählen Sie Undo my last restoration (Letzte
Wiederherstellung rückgängig machen) und klicken Sie auf Weiter>.
Klicken Sie auf Weiter>, um das Rückgängig
machen der Wiederherstellung zu bestätigen.
Nachdem die Erfassung der Daten durch die System-Wiederherstellung
abgeschlossen ist, startet der Computer automatisch neu und der Bildschirm Undo
Complete (Rückgängig machen abgeschlossen) wird eingeblendet.
Mit der Funktion Gerätetreiber-Zurücksetzung von Windows XP kann ein Gerätetreiber
durch eine zuvor installierte Version ersetzt werden. Wenn ein neuer Gerätetreiber
installiert wird, der eine Instabilität des Systems verursacht, verwenden Sie
Gerätetreiber-Zurücksetzung, um die vorherigen Treiber neu zu installieren. Falls die
Funktion Gerätetreiber-Zurücksetzung die vorherigen Treiber nicht erneut installieren
kann, kann das Betriebssystem mit der System-Wiederherstellung in den Status vor der
Installation der neuen Gerätetreiber zurückgesetzt werden.
Zur Verwendung der Gerätetreiber-Zurücksetzung führen Sie folgende Schritte durch:
Klicken Sie auf die Schaltfläche Start und
klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf My Computer (Arbeitsplatz).
Klicken Sie auf Eigenschaften.
Klicken Sie auf das Register Hardware und dann
auf Device Manager (Geräte-Manager).
Klicken Sie im Fenster Geräte-Manager mit der
rechten Maustaste auf das Gerät, für das der neue Treiber installiert wurde, und dann
auf Eigenschaften.
Klicken Sie auf das Register Drivers (Treiber)
und dann auf Roll Back Driver (Gerätetreiber zurücksetzen).
ANMERKUNG: Schneller
Benutzerwechsel ist zwar der Standard-Benutzerbildschirm für Home- und
Professional-Editionen, wird unter Windows XP Professional jedoch deaktiviert, wenn der
Computer Mitglied einer Computerdomäne ist.
Microsoft Windows XP enthält eine neue Funktion, die einen Mehrbenutzer-Zugriff auf
einen einzelnen Computer ermöglicht. Durch die Funktion Schneller Benutzerwechsel, die
bei Home- und Professional-Editionen verfügbar ist, können Benutzer mit ihren
persönlichen Einstellungen auf den Computer zugreifen, auch auf das Desktop und
verschiedene Anwendungen, ohne daß sich der vorhergehende Benutzer abmelden muß. Neue
Benutzer melden sich an und wechseln von der Sitzung des ursprünglichen Benutzers zu
ihrer eigenen. Neue Benutzer können das eigene Desktop und die eigenen Anwendungen
ausführen, ohne den ursprünglichen Benutzer zu stören. Wenn der ursprüngliche Benutzer
zurückkehrt, kann dieser Benutzer wieder zum Desktop und den Anwendungen mit den
ursprünglichen Einstellungen zurückwechseln. All diese Schritte werden ohne Verzögerung
der Abmeldung einzelner Benutzer vom Computer durchgeführt.
Während des Setup erstellt der Computer-Administrator alle Konten, die auf dem
Computer verwendet werden. (Informationen über die Kontotypen und über das Hinzufügen
neuer Konten finden Sie unter "Benutzer hinzufügen".)
Wenn der Computer startet, wird der Haupt-Benutzerbildschirm mit allen Benutzernamen
eingeblendet. In diesem Bildschirm kann ein Konto ausgewählt und eine Anmeldung an dieser
Sitzung vorgenommen werden.
Um auf die Funktion Schneller Benutzerwechsel zugreifen zu können führen Sie folgende
Schritte durch:
Klicken Sie auf die Schaltfläche Start und dann
auf Log Off (Abmelden).
Wenn das Fenster Log Off Windows (Windows abmelden)
eingeblendet wird, klicken Sie entweder auf Switch User (Benutzer wechseln) oder
auf Abmelden.
Bei der Auswahl von Benutzer wechseln wird der Haupt-Benutzerbildschirm
eingeblendet. Dann können Sie Ihren Kontonamen auswählen und sich anmelden. Ihr
persönliches Desktop wird eingeblendet.
Bei einem schnellen Benutzerwechsel wird der ursprüngliche Benutzer nicht vom Computer
abgemeldet, wie bei anderen Microsoft-Betriebssystemen. Unter Windows XP bleibt die
Anmeldung des Benutzers aktiv, wird jedoch durch den neuen Benutzer ersetzt. Benutzer
können beliebig oft zwischen den Anmelde-IDs wechseln.
Während eines Benutzerwechsels bleiben die Benutzeranwendungen jedoch aktiv und werden
während der Arbeit des neuen Benutzers im Hintergrund ausgeführt; dadurch kann bis zum
Abschluß des Prozesses eine langsamere Arbeitsgeschwindigkeit des Computers verursacht
werden. Wenn ein Benutzer zum Beispiel eine große Datei aus dem Internet herunterlädt
und sich ein anderer Benutzer am Computer anmeldet, wird das Herunterladen der Datei bis
zum Abschluß im Hintergrund fortgesetzt.
Die meisten Anwendungen werden während eines schnellen Benutzerwechsels im Hintergrund
fortgesetzt, mit Ausnahme von Multimedia-Anwendungen. Da Multimedia-Anwendungen Ressourcen
verwenden, die auf einem einzelnen Computer nicht sehr gut von verschiedenen Benutzern
gemeinsam genutzt werden können, werden diese Anwendungen während des Benutzerwechsels
angehalten, wodurch der neue Benutzer die Multimedia-Fähigkeiten voll ausnutzen kann.
Bei der Verwendung der Funktion Schneller Benutzerwechsel muß folgendes beachtet
werden:
Einige ältere Windows-Spiele können bei einem schnellen Benutzerwechsel u. U. nicht
betrieben werden.
Multimedia-Spiele werden bei einem schnellen Benutzerwechsel möglicherweise
heruntergefahren.
DVD-Software wird heruntergefahren und erfordert einen Neustart, wenn der Benutzer die
Arbeit wieder aufnimmt.
Bei Computern mit kleinen Speicherkonfigurationen können Probleme auftreten. Der
Computer verwendet Speicher, um die Programme des ersten Benutzers weiterhin im
Hintergrund auszuführen, während der zweite Benutzer angemeldet ist. Computer mit
geringer Speicherkapazität arbeiten möglicherweise sehr langsam. Schneller
Benutzerwechsel ist bei Computern mit weniger als 128 MB (Megabyte) RAM (Random
Access Memory [Direktzugriffsspeicher]) standardmäßig deaktiviert.
Schneller Benutzerwechsel steht nicht zur Verfügung, wenn auf dem Computer Windows XP
Professional installiert und der Computer Mitglied einer Computerdomäne ist.
Um die Funktion Schneller Benutzerwechsel abzuschalten, müssen Sie ein
Computer-Administratorenkonto auf dem Computer besitzen. (Informationen zu den
verschiedenen Kontentypen finden Sie unter "Benutzer
hinzufügen".)
Um die Funktion Schneller Benutzerwechsel abzuschalten, führen Sie folgende Schritte
durch:
Klicken Sie auf die Schaltfläche Start und dann
auf Systemsteuerung.
Klicken Sie im Fenster Systemsteuerung auf User
Accounts (Benutzerkonten).
Klicken Sie unter Pick a task (Task auswählen)
auf Change the way users log on or off (Anmelde- und Abmeldeverfahren für Benutzer
ändern) und führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Use Fast User Switching to log off
(Schneller Benutzerwechsel bei Abmeldung verwenden), um die Funktion Schneller
Benutzerumstellung zu aktivieren.
Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Schneller Benutzerwechsel bei
Abmeldung verwenden, um die Funktion Schneller Benutzerumstellung zu deaktivieren.
Klicken Sie auf Apply Options (Optionen übernehmen).
Mehrere Benutzerkonten können nur von einem Computer-Administrator oder einem Benutzer
mit Administrator-Rechten erstellt werden. Der Benutzer, der das erstmalige Setup des
Betriebssystems vornimmt, erstellt ein Computer-Administratorenkonto und kann während des
erstmaligen Setup eine beliebige Anzahl von Benutzern hinzufügen. Alle während des Setup
erstellten Benutzerkonten besitzen Administrator-Rechte.
Nach dem erstmaligen Setup des Betriebssystems kann der Computer-Administrator oder der
Benutzer mit Administrator-Rechten weitere Benutzerkonten erstellen.
ANMERKUNG: Es stehen verschiedene
Konto-Optionen zur Verfügung, wenn ein Windows XP Professional-Computer mit einer Domäne
verbunden ist.
Um Benutzer hinzuzufügen, führen Sie folgende Schritte durch:
Klicken Sie auf die Schaltfläche Start und
wählen Sie Systemsteuerung.
Klicken Sie im Fenster Systemsteuerung auf Benutzerkonten.
Klicken Sie im Fenster Benutzerkonten unter Task
auswählen auf Create a new account (Neues Konto erstellen).
Geben Sie im Feld unter Name the new account (Neues
Konto benennen) den Namen des neuen Benutzers ein. Klicken Sie auf Weiter>.
Klicken Sie unter Pick an account type (Kontotyp
auswählen) auf das Aufzählungszeichen neben dem zu erstellenden Kontotyp - Computer
administrator (Computer-Administrator) oder Limited (Eingeschränkt).
Ein Computer-Administrator kann alle Einstellungen des Computers ändern.
Ein eingeschränkter Kontobenutzer kann nur einige Einstellungen ändern,
wie zum Beispiel das eigene Paßwort.
Klicken Sie auf Create Account (Konto erstellen).
Nach der Erstellung der Konten wird jedes Konto auf dem Haupt-Benutzerbildschirm
angezeigt.
Der Netzwerk-Setup-Assistent enthält eine Checkliste und die Verfahrensschritte, die
durch den Prozeß der Freigabe von Ressourcen, wie zum Beispiel Dateien, Drucker oder
einer Internetverbindung, zwischen Computern im privaten Bereich oder in Kleinbetrieben
führen. In Windows XP hat Microsoft die Online-Dokumentation und den Einsatz von
Hilfsprogrammen des Betriebssystems zur Einrichtung eines Netzwerks im privaten Bereich
oder in Kleinbetrieben verbessert. Neue Funktionen des Betriebssystems sind u. a. die
Unterstützung für PPPoE (Point-to-Point Protocol over Ethernet [Punkt-zu-Punkt-Protokoll
über Ethernet]) und eine integrierte Firewall.
Der Assistent Privates Netzwerk war erstmalig in Windows Me enthalten. Um die
Einrichtung eines Netzwerks im privaten Bereich oder in Kleinbetrieben zu erleichtern, hat
Microsoft einen erweiterten Netzwerk-Setup-Assistenten für Windows XP entwickelt. Diese
Version enthält eine vollständigere Online-Dokumentation und Unterstützung zur
Einrichtung eines Netzwerks im Privat- oder Kleinbetrieb. Der neue Assistent aktiviert die
persönliche Firewall, die später diesem Abschnitt beschrieben wird automatisch (siehe
"Internetverbindungs-Firewall").
Zur Verwendung des Assistenten führen Sie folgende Schritte durch.
Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Alle
Programme> Zubehör> Communications (Kommunikationen) und klicken
Sie auf Network Setup Wizard (Netzwerk-Setup-Assistent).
Wenn der Netzwerk-Setup-Assistent eingeblendet wird,
klicken Sie auf Weiter>.
Klicken Sie auf checklist for creating a network
(Checkliste zum Erstellen eines Netzwerks).
Die Checkliste führt durch die erforderlichen Schritte zur Einrichtung
eines Netzwerks im Privat- oder Kleinbetrieb und enthält erweiterte Referenzen zu jedem
dieser Schritte. Kehren Sie nach Abschluß der erforderlichen Anschlüsse und
Vorbereitungen zum Netzwerk-Setup-Assistenten zurück.
Wählen Sie die Art der Internetverbindung und klicken
Sie auf Weiter>.
Wählen Sie die gewünschte Internetverbindung, falls
erforderlich, und klicken Sie auf Weiter>.
Geben Sie eine Beschreibung des Computers und einen
Computernamen ein und klicken Sie dann auf Weiter>.
Überprüfen Sie die Netzwerkeinstellungen und klicken
Sie auf Weiter>, um das Setup abzuschließen.
Klicken Sie nach Abschluß des Setup-Vorgangs auf Fertigstellen,
um den Assistenten zu beenden.
Die heutigen, ständig aktivierten Kabelmodem- und DSL-Internetverbindungen stellen
zwar eine bisher nicht dagewesene Bandbreite für den privaten Bereich zur Verfügung,
bieten jedoch auch eine Angriffsfläche für Zugriffe von Hackern auf verbundene Computer
oder auf das Heimnetzwerk. Solche Zugriffe finden aus verschiedenen Gründen statt, deren
Ziel ist jedoch der Zugriff auf einzelne Computer, die mit dem Internet verbunden sind.
Über solche Zugriffe kann ein Hacker das Festplattenlaufwerk durchsuchen und Dateien
hinzufügen oder löschen, Paßwörter und Kreditkartennummern ermitteln und das System so
einstellen, daß es auf andere Systeme oder Websites zugreift. Daher ist der Schutz vor
Zugriffen auf Computer durch Firewalls in zunehmendem Maße erforderlich. Microsoft hat
diese Anforderung erkannt und stellt mit Windows XP eine integrierte Firewall zur
Verfügung, um einen sofortigen Schutz vor unerwünschten Zugriffen zu ermöglichen. Bei
Aktivierung bietet die Internetverbindungs-Firewall einen grundlegenden Schutz, der für
die meisten Privatkunden und für Kleinbetriebe geeignet ist. Die
Internetverbindungs-Firewall ist standardmäßig deaktiviert, wenn der Computer mit einer
Domäne verbunden ist.
ANMERKUNG: Auch bei Aktivierung
der Internetverbindungs-Firewall ist es weiterhin erforderlich, Software regelmäßig auf
Viren zu überprüfen.
Die Firewall wird automatisch aktiviert, wenn der Netzwerk-Setup-Assistent ausgeführt
wird. Wenn die Firewall für eine Netzwerkverbindung aktiviert wird, wird das Symbol der
Firewall im Teilbereich Network Connections (Netzwerkverbindungen) der
Systemsteuerung mit einem roten Hintergrund eingeblendet. Die Internetverbindungs-Firewall
kann für jede Internetverbindung des Computers aktiviert werden. Die Firewall stellt
außerdem grundlegende Protokollierungsfähigkeiten bereit. Bei den im Protokoll
aufgeführten Ereignissen handelt es sich jedoch nicht immer um Zugriffe durch Hacker. Im
Protokoll werden viele harmlose Ereignisse aufgeführt, wie zum Beispiel
Routineüberprüfungen durch einen Internet Serviceanbieter, um die Präsenz Ihres
Computers zu überprüfen (Pings).
Die Firewall wird im Dialogfeld Eigenschaften konfiguriert, das jeder
Internetverbindung in der Systemsteuerung zugewiesen ist. Die Firewall kann aktiviert oder
deaktiviert werden. Für erfahrene Benutzer stehen weitere Konfigurationsoptionen zur
Verfügung. Mit den erweiterten Optionen können bestimmte TCP- (Transmission Control
Protocol [Übertragungssteuerungsprotokoll]) oder UDP-Schnittstellen (User Datagramm
Protocol [Benutzer-Datagramm-Protokoll]) geöffnet oder geschlossen bzw. die
Schnittstellen-Umleitung aktiviert werden. Mit der Schnittstellen-Umleitung können
Verbindungsanfragen an eine bestimmte Schnittstelle in der Firewall (wie zum Beispiel
Schnittstelle 80, die Webserver-Schnittstelle) automatisch an andere Computer im lokalen
Netzwerk umgeleitet werden. Durch diese Fähigkeit kann ein Webserver im privaten Netzwerk
durch eine Edge-Firewall geschützt werden.