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Erweiterte Funktionen: Dell OptiPlex GX280-Systeme – Benutzerhandbuch

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Erweiterte Funktionen

Dell™ OptiPlex™ GX280-Systeme – Benutzerhandbuch

  Steuerung über LegacySelect-Technologie

  Verwaltungsfunktionen

  Sicherheit

  Kennwortschutz

  System-Setup

  Starten eines USB-Gerätes

  Löschen von vergessenen Kennwörtern

  Löschen von CMOS-Einstellungen

  Hyper-Threading

  Energieverwaltung



LegacySelect-Technologiesteuerung

Die LegacySelect-Technologiesteuerung bietet Voll-Legacy-, verminderte Legacy- oder Legacy-freie Lösungen, basierend auf allgemeinen Plattformen, Festplatten-Images und Helpdesk-Verfahren. Der Administrator kann die Steuerung über das System-Setup-Programm, den Dell OpenManage™ IT Assistant oder eine benutzerspezifische Dell™-Werksintegration vornehmen.

Mit LegacySelect können Administratoren Anschlüsse und Mediengeräte, die über serielle und USB-Anschlüsse, einen Parallelanschluss, ein Diskettenlaufwerk, PCI-Steckplätze und über eine PS/2-Maus verfügen, elektronisch aktivieren oder deaktivieren. Durch die Deaktivierung von Anschlüssen und Mediengeräten werden Ressourcen verfügbar gemacht. Damit die Änderungen wirksam werden, muss der Computer neu gestartet werden.


Verwaltungsfunktionen

Warnstandardformat

ASF (Alert Standard Format [Warnstandardformat]) ist ein DMTF-Verwaltungsstandard, der die Warntechniken „Vor-Betriebssystem” oder „Betriebssystem nicht vorhanden” festlegt. Der Standard ist so konzipiert, dass beim Eintreten möglicher Sicherheits- und Fehlerereignisse eine Warnung ausgegeben wird, wenn sich das Betriebssystem im Standby-Modus befindet oder der Computer ausgeschaltet wurde. ASF wurde entwickelt, um frühere Warntechnologien der Art „Betriebssystem nicht vorhanden” zu ersetzen.

Der Computer unterstützt folgende Warnungen und Remote-Funktionen der ASF-Version 1.03:

Warnung

Beschreibung

Chassis: Chassis Intrusion – Physical Security Violation/Chassis Intrusion – Physical Security Violation Event Cleared

Das Computergehäuse wurde geöffnet (Violation), oder die Gehäuseeingriffswarnung wurde aufgehoben (Cleared).

CPU: Emergency Shutdown Event

Die Temperatur des Prozessors ist zu hoch, und das Netzteil wurde abgeschaltet.

Cooling Device: Generic Critical Fan Failure/Generic Critical Fan Failure Cleared

Die Lüftergeschwindigkeit (U/min) liegt außerhalb der Grenz-werte (Failure), oder das Problem mit der Lüftergeschwindigkeit (U/min) wurde behoben (Failure Cleared).

Temperatur: Generic Critical Temperature Problem/Generic Critical Temperature Problem Cleared

Die Temperatur im Gehäuse liegt außerhalb der Grenzwerte (Temperature Problem), oder das Problem der zu hohen Tempera-tur wurde behoben (Temperature Problem Cleared).

Battery Low

Die Systembatteriespannung ist auf 2,2V oder weniger gefallen.

Weitere Informationen zur ASF-Implementierung von Dell finden Sie im ASF User's Guide (ASF-Benutzerhandbuch) und im ASF Administrator's Guide (ASF-Administratorhandbuch) auf der Dell Support-Website support.dell.com.

Dell OpenManage IT Assistant

Mithilfe von IT Assistant können Computer und weitere Geräte in einem Unternehmensnetzwerk konfiguriert, verwaltet und überwacht werden. IT Assistant verwaltet Systeme, Konfigurationen, Ereignisse (Warnungen) sowie Sicherheitsfunktionen bei Computern, die mit einem industriestandardkonformen Verwaltungsprogramm ausgestattet sind. Dabei wird eine Instrumentation gemäß SNMP-, DMI- und CIM-Industriestandard unterstützt.

Für Ihren Computer ist Dell OpenManage Client Instrumentation basierend auf DMI und CIM erhältlich. Informationen über IT Assistant finden Sie im Dell OpenManage IT Assistant User's Guide (Dell OpenManage IT Assistant-Benutzerhandbuch) auf der Dell Support-Website unter support.dell.com.

Dell OpenManage Client Instrumentation

Dell OpenManage Client Instrumentation ist eine Software, mit deren Hilfe Remote-Verwaltungsprogramme wie IT Assistant folgende Aufgaben ausführen können:

  • Zugreifen auf Informationen über den Computer, beispielsweise wie viele Prozessoren eingesetzt sind und welches Betriebssystem ausgeführt wird

  • Überwachen des Computerstatus, beispielsweise Überhitzungswarnungen von Temperatursensoren oder Warnungen bei einem Festplattenfehler von Speichergeräten

  • Ändern des Computerstatus, beispielsweise BIOS-Aktualisierungen oder Fern-Herunterfahren des Computers

Bei verwalteten Systemen wird Dell OpenManage Client Instrumentation in einem Netzwerk eingerichtet, das mit IT Assistant arbeitet. Informationen zu Dell OpenManage Client Instrumentation finden Sie im Dell OpenManage Client Instrumentation User's Guide (Dell OpenManage Client Instrumentation-Benutzerhandbuch) auf der Dell-Support-Website unter support.dell.com.


Security (Sicherheit)

Gehäuseeingriffswarnung

ANMERKUNG: Wenn das Admin-Kennwort aktiviert ist, muss es Ihnen bekannt sein, damit Sie die Einstellung Chassis Intrusion (Gehäuseeingriff) zurücksetzen können.

Sofern diese Funktion installiert und aktiviert wurde, kann mit ihr ein unerlaubter Gehäuseeingriff festgestellt und der Benutzer alarmiert werden. So ändern Sie die Einstellung Chassis Intrusion (Gehäuseeingriff):

  1. Aufrufen des System-Setup-Programms.

  2. Drücken Sie die Nach-unten-Taste, um zur Option System Security (Systemsicherheit) zu gelangen.

  3. Drücken Sie auf die <Eingabetaste>, um das Popup-Menü „Optionen” unter System Security (Systemsicherheit) zu öffnen.

  4. Drücken Sie die Nach-unten-Taste, um zur Einstellung Chassis Intrusion (Chassiseingriff) zu gelangen.

  5. Drücken Sie die <Eingabetaste>, um eine Optionseinstellung auszuwählen.

  6. Drücken Sie die <Eingabetaste> erneut, nachdem Sie die Optionseinstellung aktualisiert haben.

  7. Beenden und speichern Sie das System-Setup-Programm.

Einstellungsoptionen

  • On (Aktiviert) – Wenn das Gehäuse geöffnet wird, ändert sich diese Einstellung zu Detected (Erkannt), und die folgende Warnmeldung wird beim nächsten Startvorgang des Computers angezeigt:

Alert! (Achtung) Cover was previously removed. (Abdeckung wurde vor Kurzem entfernt).

Um die Einstellung Detected zurückzusetzen, rufen Sie das System-Setup-Programm auf. Drücken Sie in der Option Chassis Intrusion (Gehäuseeingriff) die Nach-links-Taste oder die Nach-rechts-Taste, um Reset (Zurücksetzen) zu wählen. Wählen Sie anschließend On (Aktiviert), On-Silent (Stumm aktiviert) oder Off (Deaktiviert).

  • On Silent (Stumm aktiviert, Standardeinstellung) – Wenn die Computerabdeckung geöffnet wird, ändert sich die Einstellung auf Detected (Erkannt). Während der Startsequenz beim nächsten Computerstart wird keine Warnmeldung angezeigt.

  • Disabled (Deaktiviert) – Es erfolgt keine Eingriffsüberwachung, und es werden keine Meldungen angezeigt.

Ring für das Vorhängeschloss und Sicherungskabeleinschub

Verwenden Sie eine der folgenden Methoden, um den Computer zu sichern:

  • Verwenden Sie nur ein Vorhängeschloss oder ein Vorhängeschloss und ein zusätzliches Sicherungskabel mit Verschlussring für ein Vorhängeschloss.

Die Sicherung mittels eines Vorhängeschlosses verhindert, dass Unbefugte den Computer öffnen.

Durch ein Sicherungskabel, das um ein unbewegliches Objekt gebunden und mit einem Vorhängeschloss gesichert ist, wird der unbefugte Wegtransport des Computers verhindert.

  • Befestigen Sie eine handelsübliche Diebstahlschutzvorrichtung am Sicherungskabeleinschub an der Rückseite des Computers.

ANMERKUNG: Vor dem Kauf einer Diebstahlsicherung sollten Sie prüfen, ob diese mit dem Sicherungskabeleinschub am Computer kompatibel ist.

Die Diebstahlschutzvorrichtungen bestehen in der Regel aus einem Metallkabel mit einem daran befestigten Schloss und einem Schlüssel. Die mit der Vorrichtung gelieferte Dokumentation enthält Anweisungen zur Installation.


Kennwortschutz

HINWEIS: Obwohl Kennwörter einen gewissen Schutz für die Daten auf dem Computer bieten, gewährleisten sie keine absolute Sicherheit. Wenn für die Daten eine höhere Sicherheit benötigt wird, sollten Sie zusätzliche Schutzfunktionen verwenden, z. B. ein Datenverschlüsselungsprogramm.

Systemkennwort

HINWEIS: Wenn der Computer unbeaufsichtigt und mit deaktivierter Systemkennwortfunktion läuft oder wenn der Computer nicht abgeschlossen ist, so dass sich das Kennwort durch Ändern der Steckbrückeneinstellung deaktivieren lässt, können Unbefugte Zugriff auf die Daten der Festplatte erlangen.

Einstellungsoptionen

In folgenden beiden Fällen ist es nicht möglich, das Kennwort zu ändern oder ein Kennwort zuzuweisen:

  • Set (Festgelegt) – Ein Systemkennwort wurde zugewiesen.

  • Disabled – Das Systemkennwort wurde durch eine Steckbrückeneinstellung auf der Systemplatine deaktiviert.

Nur wenn die folgende Option angezeigt wird, kann ein Systemkennwort vergeben werden:

  • Not Set (Nicht festgelegt) – Es ist kein Systemkennwort vergeben, und die Kennwortsteckbrücken auf der Systemplatine befinden sich im Zustand „Aktiviert” (Standardeinstellung).

Systemkennwort vergeben

Um das Feld ohne Vergabe eines Systemkennworts zu verlassen, drücken Sie auf <Tab>-Taste oder auf die Tastenkombination <UMSCH><Tab>, um in ein anderes Feld zu wechseln, oder drücken Sie zu einem beliebigen Zeitpunkt vor dem Fertigstellen von Schritt 5 auf <Esc>.

  1. Rufen Sie das System-Setup-Programm auf und prüfen Sie, ob die Option Password Status (Passwortstatus) auf Unlocked (Nicht gesperrt) gesetzt wurde.

  2. Markieren Sie die Option System Passwort (Systemkennwort) und drücken Sie anschließend die Nach-rechts- oder Nach-links-Taste.

Die Überschrift wechselt zu Enter Password (Kennwort eingeben). Es wird ein leeres, 32-stelliges Feld in eckigen Klammern angezeigt.

  1. Geben Sie das neue Systemkennwort ein.

Es kann max. 32 Zeichen umfassen. Um bei der Kennworteingabe ein Zeichen zu löschen, drücken Sie auf die <Rücktaste> oder die Nach-links-Taste. Beim Kennwort muss nicht auf Groß- und Kleinschreibung geachtet werden.

Einige Tastenkombinationen sind nicht zulässig. Werden diese verwendet, ertönt ein Signalton aus dem Lautsprecher.

Für jedes eingegebene Zeichen (auch für ein Leerzeichen) wird ein Platzhalter im Feld angezeigt.

  1. Drücken Sie <Eingabe>.

Ist das neue Systemkennwort kürzer als 32 Zeichen, wird dennoch das gesamte Feld mit Platzhaltern gefüllt. Die Überschrift wechselt zu Verify Password (Kennwort bestätigen). Es wird erneut ein leeres, 32-stelliges Feld in eckigen Klammern angezeigt.

  1. Um Ihr Kennwort zu bestätigen, geben Sie es ein zweites Mal ein und drücken danach die <Eingabetaste>.

Die Kennworteinstellung wird auf Set (Festgelegt) geändert.

  1. Beenden Sie das System-Setup-Programm.

Der Kennwortschutz wird wirksam, sobald Sie den Computer neu starten.

Eingabe des Systemkennworts

Wenn Sie den Computer starten oder neu starten, wird eine der folgenden Eingabeaufforderungen auf dem Bildschirm angezeigt.

Wenn der Password Status (Kennwortstatus) auf Unlocked (Nicht gesperrt) gesetzt ist:

Geben Sie das Kennwort ein und drücken Sie die
<Eingabetaste>, um den Kennwortschutz aktiviert zu lassen.
Drücken Sie auf <Strg><Eingabetaste>, um den Kennwortschutz zu deaktivieren.
Enter password: (Geben Sie das Passwort ein)

Wenn der Password Status (Kennwortstatus) auf Locked (Gesperrt) gesetzt ist:

Geben Sie das Kennwort ein und drücken Sie die <Eingabetaste>.

Wenn Sie ein Admin-Kennwort zugewiesen haben, akzeptiert der Computer das Admin-Kennwort als alternatives Systemkennwort.

Wurde ein falsches oder unvollständiges Kennwort eingegeben, wird folgende Meldung angezeigt:

** Incorrect password. **

Bei wiederholter Eingabe eines falschen oder unvollständigen Kennworts wird die gleiche Meldung erneut angezeigt. Nach dreimaliger Eingabe eines falschen oder unvollständigen Systemkennworts wird die folgende Meldung angezeigt:

** Incorrect password. **
Number of unsuccessful password attempts: 3
System halted! Must power down.

Auch nach dem Neustart des Computers wird die vorherige Meldung jedes Mal angezeigt, wenn ein falsches oder unvollständiges Systemkennwort eingegeben wird.

ANMERKUNG: Die Option Password Status (Kennwortstatus) kann gemeinsam mit den Optionen System Password (Systemkennwort) und Admin Password (Admin-Kennwort) verwendet werden, um das System zusätzlich vor unerlaubtem Zugriff zu schützen.

Systemkennwort löschen oder ändern

  1. Rufen Sie das System-Setup-Programm auf und prüfen Sie, ob die Option Password Status (Passwortstatus) auf Unlocked (Nicht gesperrt) gesetzt wurde.

  2. Starten Sie den Computer neu.

  3. Geben Sie das Systemkennwort ein, wenn Sie dazu aufgefordert werden.

  4. Drücken Sie auf <Strg><Eingabetaste>, um das bestehende Systemkennwort zu deaktivieren.

  5. Stellen Sie sicher, dass die Option System Password (Systemkennwort) auf Not Set (Nicht festgelegt) gesetzt wurde.

Wenn Not Set (Nicht festgelegt) angezeigt wird, wurde das Systemkennwort gelöscht. Wenn Not Set (Nicht eingestellt) nicht angezeigt wird, drücken Sie auf <Alt><b>, um den Computer neu zu starten und wiederholen Sie dann Schritt 3 bis Schritt 5.

Um ein neues Kennwort zu vergeben, folgen Sie den Anweisungen unter Systemkennwort vergeben.

  1. Beenden Sie das System-Setup-Programm.

Admin Password

Einstellungsoptionen

In folgenden beiden Fällen ist es nicht möglich, das Admin-Kennwort zu ändern oder ein Admin-Kennwort zuzuweisen:

  • Set (Festgelegt) – Ein Administrator-Kennwort wurde zugewiesen.

  • Disabled (Deaktiviert) – Das Administrator-Kennwort wurde durch eine Steckbrückeneinstellung auf der Systemplatine deaktiviert.

Nur wenn folgende Option angezeigt wird, können Sie ein Admin-Kennwort zuweisen:

  • Not Set (Nicht festgelegt) – Es ist kein Admin-Kennwort vergeben, und die Kennwortsteckbrücke auf der Systemplatine befindet sich im Zustand „Aktiviert” (Standardeinstellung).

Admin-Kennwort vergeben

Das Admin-Kennwort kann mit dem Systemkennwort identisch sein.

ANMERKUNG: Unterscheiden sich die beiden Kennwörter, kann das Admin-Kennwort alternativ als Systemkennwort verwendet werden. Das Systemkennwort kann jedoch nicht anstelle des Admin-Kennworts verwendet werden.
  1. Rufen Sie das System-Setup-Programm auf, und stellen Sie sicher, dass die Option Admin Password auf Not Set (Nicht festgelegt) gesetzt wurde.

  2. Markieren Sie die Option Admin Password, und drücken Sie anschließend die Nach-links- oder die Nach-rechts-Taste.

Sie werden aufgefordert, das Kennwort einzugeben und zu bestätigen. Wenn ein unzulässiges Zeichen eingegeben wird, gibt der Computer einen Signalton aus.

  1. Geben Sie das Kennwort ein, und bestätigen Sie es nochmals.

Nachdem Sie das Kennwort bestätigt haben, wird die Option Admin Password auf Set (Festgelegt) gesetzt. Wenn Sie das nächste Mal das System-Setup aufrufen, werden Sie zur Eingabe des Admin-Kennworts aufgefordert.

  1. Beenden Sie das System-Setup-Programm.

Änderungen der Option Admin Password werden sofort wirksam. (Es ist nicht notwendig, den Computer neu zu starten).

Betrieb des Computers mit aktiviertem Admin-Kennwort

Nach Aufruf des System-Setup-Programms wird die Option Admin Password markiert, und Sie werden zur Eingabe des Kennworts aufgefordert.

Wird ein ungültiges Kennwort eingegeben, können die Optionen im System-Setup-Programm zwar angezeigt, aber nicht geändert werden.

ANMERKUNG: Die Option Password Status (Kennwort-Zustand) kann gemeinsam mit der Option Admin Password (Admin-Kennwort) verwendet werden, um das System vor unerlaubten Änderungen zu schützen.

Vorhandenes Admin-Kennwort löschen oder ändern

Um das Admin-Kennwort zu ändern, muss dieses bekannt sein.

  1. Aufrufen des System-Setup-Programms.

  2. Geben Sie das Admin-Kennwort an der Eingabeaufforderung ein.

  3. Markieren Sie die Option Admin Password, und drücken Sie die Nach-links- oder die Nach-rechts-Taste, um das aktuelle Admin-Kennwort zu löschen.

Die Einstellung ändert sich zu Not Set (Nicht festgelegt).

Um ein neues Admin-Kennwort zu vergeben, folgen Sie den Anweisungen unter „Assigning a System Password” (Systemkennwort vergeben).

  1. Beenden Sie das System-Setup-Programm.

Vergessenes Kennwort deaktivieren und neues Kennwort vergeben

Um ein System- und/oder Admin-Kennwort zurückzusetzen, folgen Sie den Anweisungen unter „Clearing Forgotten Passwords” (Vergessene Kennwörter löschen).


System-Setup-Programm

Übersicht

Das System-Setup-Programm dient folgenden Zwecken:

  • Ändern der Systemkonfigurationsdaten, nachdem Sie Hardwarekomponenten zu Ihrem Computer hinzugefügt, ersetzt oder aus dem Computer entfernt haben

  • Einstellen und Ändern benutzerdefinierter Optionen wie Benutzerkennwort

  • Abfragen der aktuellen Speichergröße oder des installierten Festplattenlaufwerktyps

Es ist empfehlenswert, diese Informationen zu notieren, bevor Sie Änderungen im System-Setup-Programm vornehmen, um sie bei Bedarf zur Hand zu haben.

Aufrufen des System-Setup-Programms

  1. Schalten Sie den Computer ein, oder führen Sie einen Neustart aus.

  2. Wenn das blaue DELL-Logo angezeigt wird, sofort <F2> drücken.

Falls Sie so lange gewartet haben, bis das Betriebssystem-Logo erscheint, warten Sie noch, bis der Microsoft® Windows®-Desktop angezeigt wird. Fahren Sie den Computer danach herunter, und starten Sie ihn erneut.

Fenster des System-Setup-Programms

Auf den Bildschirmen des System-Setup werden die aktuellen oder veränderbaren Konfigurationsinformationen des Computers angezeigt. Der Bildschirm gliedert sich in drei Bereiche: die Optionsliste, das Feld der aktiven Optionen und Tastenfunktionen.

Optionsliste – Dieses Feld wird auf der linken Seite des Bildschirms angezeigt. Das Feld ist eine Liste mit Bildlaufleisten, in der die Konfigurationsoptionen Ihres Computers aufgeführt werden (u. a. installierte Hardware, Energiespar- und Sicherheitsfunktionen).

Verwenden Sie die Nach-oben- und die Nach-unten-Taste, um in der Liste zu blättern. Wenn Sie eine Option auswählen, werden im Optionsfeld mehr Informationen dazu sowie die aktuellen und die verfügbaren Einstellungen angezeigt.

Optionsfeld – Dieses Feld zeigt Informationen über jede der Optionen an. In diesem Feld können Sie sich die derzeitigen Einstellungen ansehen und Ihre Einstellungen verändern.

Verwenden Sie die Pfeiltasten, um eine Option zu markieren. Drücken Sie die <Eingabetaste>, um diese Auswahl zu aktivieren.

Tastenfunktionen – Dieses Feld befindet sich unter dem Optionsfeld. Hier werden die Funktionen der im aktuellen Menü verfügbaren Tasten angezeigt.

Optionen des System-Setup-Programms

ANMERKUNG: In Abhängigkeit vom verwendeten Computer und den installierten Geräten werden manche der in diesem Abschnitt beschriebenen Elemente möglicherweise nicht angezeigt.

System

System Info

Zeigt den Namen des Computers, die BIOS-Version und die Service-Kennnummer an.

CPU Info

Zeigt an, ob der Prozessor Hyper-Threading unterstützt. Außerdem werden der CPU-Bustakt, die Taktrate und die Größe des L2-Cache-Speichers angezeigt.

Memory Info

Zeigt installierte Speichergröße, Speichergeschwindigkeit des Computers, die Größe des Grafikspeichers sowie des Anzeige-Caches und den Kanalmodus (Dual oder Einzel) an.

Date/Time (Datum/Zeit)

Zeigt die aktuelle Datums- und Zeiteinstellung an.

Boot Sequence

Der Computer versucht, in der hier festgelegten Reihenfolge von den Geräten zu starten.

Laufwerke

Diskettenlaufwerk

Diese Option aktiviert oder deaktiviert das Diskettenlaufwerk. Die möglichen Einstellungen sind Off (Deaktiviert), Internal (Intern), USB und Read Only (Schreibgeschützt).

Drive 0 through Drive n (Laufwerk 0 bis Laufwerk n)

Identifiziert und aktiviert oder deaktiviert die Laufwerke, die an die SATA- oder IDE-Anschlüsse der Systemplatine angeschlossen sind, und listet die Speicherkapazitäten der Festplattenlaufwerke auf.

ANMERKUNG: Diese Optionen werden bei Small Form-Factor-Computern, Small Desktop-Computern und Desktop-Computern als Drive 0 bis Drive 3 aufgeführt und bei Small Mini-Tower- und Mini-Tower-Computern als Drive 0 bis Drive 5 .

Drive Controller (Laufwerk-Controller)

Legt den Betriebsmodus des seriellen ATA-Controllers fest. Normal aktiviert den seriellen ATA-Controller, so dass er ausschließlich im nativen, seriellen ATA-Modus läuft. Compatible (Kompatibel) aktiviert den kombinierten seriellen/parallelen ATA-Modus.

Error Reporting (Fehler-Berichterstattung)

Diese Einstellung legt fest, ob bei Festplattenfehlern während des Systemstarts Fehlermeldungen angezeigt werden.

Integrierte Geräte

Audio Controller

Aktiviert oder deaktiviert den eingebauten Audio-Controller.

Mouse Port

Aktiviert oder deaktiviert den seriellen Mausanschluss. Diese Einstellung ist nur verfügbar, wenn ein optionaler Adapter für den seriellen Anschluss installiert wurde.

NIC Controller

Mögliche Einstellungen für den Netzwerk-Controller sind On (Aktiviert, Standardeinstellung), Off (Deaktiviert) und On w/ PXE (Aktiviert mit PXE). Wenn die Einstellung On w/PXE (An w/PXE) aktiv ist (nur für den künftigen Startvorgang verfügbar), wird der Benutzer durch den Computer aufgefordert, die Tastenkombination <Strg><Alt><b> zu drücken. Durch Drücken dieser Tastenkombination wird ein Menü angezeigt, mit dem Sie eine Methode für das Starten von einem Netzwerk-Server auswählen können. Wenn kein Startvorgang vom Netzwerkserver möglich ist, versucht das System, vom nächsten Gerät in der Startreihenfolge zu starten.

LPT Port Mode

Legt den Betriebsmodus der eingebauten parallelen Schnittstelle fest. Die möglichen Einstellungen sind Off, AT, PS/2 (Standardeinstellung), EPP und ECP.

  • AT – konfiguriert die Schnittstelle IBM AT-kompatibel.
  • PS/2 – konfiguriert die Schnittstelle IBM PS/2-kompatibel.
  • EPP – Abkürzung für „Enhanced Parallel Port” (verbesserter Parallelanschluss).
  • ECP – Abkürzung für „Extended Capability Port” (Anschluss mit erweiterter Funktionalität).

LPT Port Address

Legt die Adresse für die integrierte parallele Schnittstelle fest. Mögliche Einstellungen sind 378h (Standardeinstellung), 278h und 3BCh.

PCI Slots

Aktiviert oder deaktiviert die PCI-Steckplätze.

Serial Port #1

Auto (Standardeinstellung) – Konfiguriert einen Anschluss automatisch für ein bestimmtes Ziel (COM1 oder COM3).

Serielle Schnittstelle Nr. 2

Auto (Standardeinstellung) – Konfiguriert einen Anschluss automatisch für ein bestimmtes Ziel (COM1 oder COM3). Diese Einstellung ist nur verfügbar, wenn ein optionaler Adapter für den seriellen Anschluss installiert wurde.

USB

USB-Geräte werden erkannt und vom Betriebssystem unterstützt, wenn diese Option auf On (Aktiviert) gesetzt ist.

USB Deaktivieren

Aktiviert oder deaktiviert die vorderen USB-Anschlüsse. Die Standardeinstellung ist On (Ein). Um die vorderen Anschlüsse zu deaktivieren, wählen Sie Off (Aus) aus.

Hochleistung

Hyper-Threading

Falls der Prozessor des Computers Hyper-Threading unterstützt, wird diese Option in der Optionsliste angezeigt.

HDD Acoustic Mode (HDD Akustik-Modus)

  • Quiet (Leise) – Das Festplattenlaufwerk arbeitet in der leisesten Einstellung.
  • Performance (Leistung) – Das Festplattenlaufwerk arbeitet mit maximaler Geschwindigkeit.
  • Bypass (Überspringen, Standardeinstellung) – Der Computer prüft oder ändert die aktuelle Einstellung des Akustikmodus nicht.
  • Suggested (Empfehlung) – Das Festplattenlaufwerk arbeitet in der vom Hersteller des Festplattenlaufwerks empfohlenen Stufe.

ANMERKUNG: Beim Umschalten in den Performance-Modus kann das Laufwerk lauter werden. Die Leistung wird dadurch jedoch nicht beeinträchtigt.
Eine Änderung der Akustikeinstellung hat keine Auswirkungen auf das Image des Festplattenlaufwerks.

Sicherheit

In diesem Abschnitt werden die verfügbaren Systemsicherheitsoptionen angezeigt. Weitere Informationen finden Sie unter „Sicherheit”.

Admin Password (Admin-Kennwort)

Verhindert den Zugriff auf das System-Setup-Programm auf die gleiche Art, wie der Zugriff auf das System mit der Systemkennwortfunktion verhindert wird. Mögliche Einstellungen sind Set (Festgelegt), Not Set (Nicht festgelegt) und Disabled (Deaktiviert).

Falls die Option auf Set (Festgelegt) eingestellt ist, wurde ein Admin-Kennwort zugewiesen.

Falls die Option auf Not Set (Nicht festgelegt) eingestellt ist, wurde kein Kennwort zugewiesen, und die Kennwortsteckbrücke auf der Systemplatine befindet sich im Zustand „Aktiviert” (Standardeinstellung).

Falls die Option auf Disabled (Deaktiviert) eingestellt ist, wurde das Admin-Kennwort durch die Steckbrückeneinstellung auf der Systemplatine deaktiviert.

Um das Admin-Kennwort zu deaktivieren, geben Sie das Kennwort an der Eingabeaufforderung ein und drücken Sie auf <Strg><Eingabetaste>.

System Password (Systemkennwort)

Zeigt den derzeitigen Status der Systemkennwortfunktion an und ermöglicht die Bestätigung und Vergabe eines neuen Systemkennworts. Mögliche Einstellungen sind Set (Festgelegt), Not Set (Nicht festgelegt) und Disabled (Deaktiviert).

Falls die Option auf Set (Festgelegt) eingestellt ist, wurde ein Admin-Kennwort zugewiesen.

Falls die Option auf Not Set (Nicht festgelegt) eingestellt ist, wurde kein Kennwort zugewiesen, und die Kennwortsteckbrücke auf der Systemplatine befindet sich im Zustand „Aktiviert” (Standardeinstellung).

Falls die Option auf Disabled (Deaktiviert) eingestellt ist, wurde das Systemkennwort durch die Steckbrückeneinstellung auf der Systemplatine deaktiviert.

Um das Systemkennwort zu deaktivieren, geben Sie das Kennwort an der Eingabeaufforderung ein und drücken Sie auf <Strg><Eingabetaste>.

Drive Password (Laufwerk-Kennwort)

Setzen Sie dieses Kennwort, um Zugriff auf die Festplatte durch unbefugte Benutzer zu verhindern.

ANMERKUNG: Diese Option wird für jedes installierte Festplattenlaufwerk angezeigt.

Password Status (Kennwortzustand)

Mit dieser Option kann die Eingabe eines Systemkennworts mit dem Admin-Kennwort gesperrt werden. Wenn das Feld gesperrt ist, ist die Option zur Deaktivierung des Kennwortschutzes durch Drücken von <Strg><Eingabetaste> beim Starten des Computers nicht mehr verfügbar.

Chassis Intrusion (Gehäuseeingriff)

Wenn diese Option aktiviert ist, wird nach jedem Öffnen des Computergehäuses beim nächsten Systemstart eine Warnmeldung angezeigt. Die möglichen Einstellungen sind On (Aktiviert), On-Silent (Stumm aktiviert, Standardeinstellung) und Off (Deaktiviert).

Intrusion Status (Eingriff-Zustand)

Diese Option wird nur dann im System-Setup-Programm angezeigt, wenn ein Gehäuseeingriff eingetreten ist. Mögliche Einstellungen sind Clear (Zurücksetzen) und Detected (Erkannt). Wählen Sie Clear aus, um den Gehäuseeingriff-Status zurückzusetzen.

Energieverwaltung

AC Recovery (Netzstromwiederherstellung)

Legt fest, was geschieht, wenn die Versorgung des Computers mit Netzstrom wiederhergestellt wird.

Auto Power On (Automatisches Einschalten)

Dient zum Einstellen der Uhrzeit und der Wochentage, an denen der Computer automatisch eingeschaltet werden soll. Zur Auswahl stehen die Optionen Everyday (Täglich) oder Weekdays (Wochentags). Die Standardeinstellung ist Off.

Diese Funktion ist nicht wirksam, wenn der Computer über eine Steckerleiste oder einen Überspannungsschutzschalter ausgeschaltet wird.

Auto Power Time (Selbsteinschaltungszeit)

Stellt die genaue Zeit ein, zu der der Computer automatisch eingeschaltet werden soll. Die Zeit wird im 24-Stunden-Format notiert (Stunden:Minuten). Sie können die Startzeit durch Drücken der Pfeiltasten ändern, um die Zahlenwerte zu erhöhen bzw. zu verringern, oder durch Eingeben der Zahlenwerte im Datums- und Uhrzeitfeld ändern.

Verwenden Sie diese Einstellung zusammen mit der Einstellung Auto Power On (Automatisches Einschalten).

Low Power Mode (Stromsparmodus)

Wenn Low Power Mode (Stromsparmodus) aktiviert ist, wird der Computer durch Remote-Wakeup-Ereignisse nicht mehr aus dem Zustand Hibernate (Ruhezustand) oder Off (Ausgeschalteter Zustand) eingeschaltet, sofern keine zusätzliche NIC-Karte installiert ist.

ANMERKUNG: Diese Einstellung wirkt sich nur auf den integrierten Netzwerk-Controller aus.

Remote Wake-Up (Remote-Aktivierung)

Schaltet das System ein, wenn ein Netzwerk-Controller oder ein Remote-Wakeup-fähiges Modem ein Aktivierungssignal empfängt.

Off (Deaktiviert) ist die Standardeinstellung.

On w/ Boot to NIC (Aktiviert mit Systemstart vom NIC) veranlasst das System, vor der Anwendung der Startreihenfolge erst einen Netzwerkstartvorgang zu versuchen.

ANMERKUNG: Normalerweise kann das System von einem entfernten Standort aus aktiviert werden, wenn es sich im Suspendiermodus, Ruhezustand oder ausgeschalteten Zustand befindet. Wenn Low Power Mode (Stromsparmodus, im Menü Power Management) aktiviert ist, kann das System von einem entfernten Standort nur aus dem Suspend Mode (Suspendiermodus) eingeschaltet werden.

Suspend Mode (Suspendiermodus)

Die verfügbaren Optionen sind S1, ein Suspendiermodus, in dem der Computer mit geringerem Stromverbrauch betrieben wird, und S3, ein Suspendiermodus, in dem die meisten Komponenten abgeschaltet werden, der Hauptspeicher jedoch weiterhin mit Strom versorgt wird.

Wartung

CMOS Defaults (CMOS-Standardeinstellungen)

Setzt den Computer auf die Werkseinstellungen zurück. Mögliche Einstellungen sind Cancel (Abbrechen) und Continue/Reset CMOS (Fortfahren/CMOS zurücksetzen).

Event Log (Ereignisprotokoll)

Zeigt das Systemereignisprotokoll an.

BIOS Update (BIOS-Aktualisierung)

Wählen Sie den Speicherort der BIOS-Updatedatei aus. Die verfügbaren Optionen sind Hard Drive (Festplatte) und Floppy Disk (Diskette).

Video

Primary Video (Primärvideo)

Mit dieser Einstellung wird der primäre Video-Controller festgelegt, sofern der Computer über zwei Video-Controller verfügt.

POST Behavior (POST-Verhalten)

Fastboot (Schnellstart)

Bei der Einstellung On (Aktiviert, Standardeinstellung) startet der Computer schneller, da bestimmte Konfigurationen und Tests übersprungen werden.

Numlock Key (Num-Taste)

Diese Option beeinflusst die Funktion des nummerischen Ziffernblocks ganz rechts auf der Tastatur. Bei der Einstellung On (Aktiviert, Standardeinstellung) werden die nummerischen und mathematischen Funktionen aktiviert, die oben auf den Tasten stehen. Ist die Einstellung auf Off (Deaktiviert) gesetzt, sind die Pfeiltastenfunktionen aktiv, die unten auf den Tasten stehen.

OS Install

Setzen Sie den Betriebssystem-Installationsmodus entweder auf On (Aktiviert) oder Off (Deaktiviert, Standardeinstellung).

POST Hotkeys (POST Tastenkombonationen)

Legt fest, ob beim Start des Computers die verfügbaren Tastenkombinationen angezeigt werden. Die Standardeinstellug ist Setup & Boot Menu (Startmenü-Setup).

Keyboard Errors (Tastaturfehler)

Diese Option deaktiviert oder aktiviert die Tastaturfehlermeldung, wenn der Computer hochfährt.

Boot Sequence (Startreihenfolge)

Diese Funktion ermöglicht es Ihnen, die Startsequenz für Geräte zu ändern.

Einstellungsoptionen

  • Onboard or USB Floppy Drive (Eingebautes oder USB-Diskettenlaufwerk) – Der Computer versucht, vom Diskettenlaufwerk aus zu starten. Wenn die Diskette im Laufwerk nicht startfähig ist oder keine Diskette im Laufwerk eingelegt ist, wird eine Fehlermeldung ausgegeben.

  • Onboard SATA Hard Drive (Eingebautes SATA-Festplattenlaufwerk) – Der Computer versucht, vom ersten seriellen ATA-Festplattenlaufwerk aus zu starten. Wenn auf dem Laufwerk kein Betriebssystem installiert ist, erzeugt der Computer eine Fehlermeldung.

  • Onboard IDE Hard Drive (Eingebautes IDE-Festplattenlaufwerk) – Der Computer versucht, vom ersten IDE-Festplattenlaufwerk aus zu starten, falls vorhanden. Wenn auf dem Laufwerk kein Betriebssystem installiert ist, erzeugt der Computer eine Fehlermeldung.

  • Onboard or USB CD-ROM Drive (Eingebautes oder USB-CD-ROM-Laufwerk) – Der Computer versucht, vom CD-ROM-Laufwerk aus zu starten. Wenn sich keine CD im Laufwerk befindet oder sich auf der CD kein Betriebssystem befindet, erzeugt der Computer eine Fehlermeldung.

Startreihenfolge für den aktuellen Startvorgang ändern

Sie können über diese Funktion beispielsweise einstellen, dass der Computer vom CD-Laufwerk aus startet, damit das Programm „Dell Diagnostics” auf der CD Drivers and Utilities ausgeführt werden kann; nach Beendigung der Diagnosetests startet der Computer dann wieder von der Festplatte aus. Sie können mit dieser Funktion auch festlegen, dass der Computer von einem USB-Gerät wie z. B. einem Diskettenlaufwerk, Speicherschlüssel oder CD-RW-Laufwerk neu startet.

ANMERKUNG: Wenn Sie den Computer von einem USB-Diskettenlaufwerk aus starten möchten, müssen Sie das Diskettenlaufwerk zuerst im System-Setup-Programm auf USB stellen.
  1. Verbinden Sie das Gerät mit einem USB-Anschluss, wenn Sie den Computer von einem USB-Gerät aus starten möchten.

  2. Schalten Sie den Computer ein, oder führen Sie einen Neustart aus.

  3. Wenn in der rechten oberen Ecke des Bildschirms F2 = Setup, F12 = Boot Menu angezeigt wird, drücken Sie auf <F12>.

Falls so lange gewartet wurde, bis das Betriebssystem-Logo erscheint, warten Sie noch, bis der Microsoft Windows-Desktop angezeigt wird. Fahren Sie den Computer danach herunter, und starten Sie ihn erneut.

Das Menü Boot Device (Startgerät) wird angezeigt; alle verfügbaren Startgeräte werden aufgeführt. Neben jedem Gerät steht eine Nummer.

  1. Geben Sie unten im Menü die Nummer des Geräts ein, das für den aktuellen Startvorgang verwendet werden soll.

Wenn Sie beispielsweise von einem USB-Memory Key starten, markieren Sie USB Device (USB-Gerät) und drücken Sie die <Eingabetaste>.

ANMERKUNG: Ein Systemstart kann nur von einem startfähigen USB-Gerät aus durchgeführt werden. Um sicherzustellen, dass das Gerät startfähig ist, lesen Sie die Informationen in der Dokumentation des Geräts.

Startreihenfolge für künftige Startvorgänge ändern

  1. Aufrufen des System-Setup-Programms.

  2. Verwenden Sie die Pfeiltasten, um die Menüoption Boot Sequence (Startsequenz) zu markieren und drücken Sie die <Eingabetaste>, um das Popup-Menü zu öffnen .

ANMERKUNG: Notieren Sie die aktuelle Startreihenfolge, falls Sie diese später wiederherstellen möchten.
  1. Blättern Sie mit der Nach-oben- und mit der Nach-unten-Taste durch die Geräteliste.

  2. Drücken Sie die Leertaste, um ein Gerät zu aktivieren bzw. zu deaktivieren (aktivierte Geräte sind mit einem Häkchen versehen).

  3. Drücken Sie auf <UMSCH><Pfeil-Nach-oben-Taste> oder auf <UMSCH><Pfeil-Nach-unten-Taste>, um ein ausgewähltes Gerät in der Liste nach oben oder nach unten zu verschieben.


Starten eines USB-Gerätes

ANMERKUNG: Ein Systemstart kann nur von einem startfähigen USB-Gerät aus durchgeführt werden. Um sicherzustellen, dass das Gerät startfähig ist, lesen Sie die Informationen in der Dokumentation des Gerätes.

Speicherschlüssel

  1. Verbinden Sie den Speicherschlüssel mit einem USB-Anschluss, und starten Sie den Computer neu.

  2. Wenn F12 = Boot Menu in der rechten oberen Ecke des Bildschirms angezeigt wird, drücken Sie die Taste <F12>.

Das BIOS-Programm erkennt das Gerät und fügt die Option „USB-Gerät” zum Systemstartmenü hinzu.

  1. Wählen Sie im Startmenü die Zahl aus, die neben dem gewünschten USB-Gerät steht.

Der Computer führt vom USB-Gerät aus einen Startvorgang durch.

Diskettenlaufwerk

  1. Setzen Sie im System-Setup-Programm die Option Diskette Drive (Diskettenlaufwerk) auf USB.

  2. Speichern und beenden Sie das System-Setup-Programm.

  3. Schließen Sie das USB-Diskettenlaufwerk an, legen Sie eine startfähige Diskette ein und starten Sie das System neu.


Vergessene Kennwörter löschen

VORSICHT: Bevor Sie Arbeiten an den in diesem Abschnitt beschriebenen Komponenten ausführen, lesen Sie erst die Sicherheitshinweise im Produktinformationshandbuch.
HINWEIS: Bei dieser Vorgehensweise werden sowohl das System- als auch das Administrator-Kennwort gelöscht.
  1. Folgen Sie den Anweisungen unter Vorbereitung.

  2. Suchen Sie die 2-polige Kennwortsteckbrücke (PSWD) auf der Systemplatine, und entfernen Sie die Steckbrücke, um das Kennwort zu löschen.

Small Form-Factor-Computer

Small Desktop-Computer (Kleiner Desktop-Computer)

Desktop-Computer

Small Mini-Tower-Computer

Mini-Tower-Computer

Steckbrücke

Einstellung

Beschreibung

PSWD

(Standardeinstellung)

Kennwortfunktionen sind aktiviert.

Kennwortfunktionen sind deaktiviert.

RTCRST

Echtzeituhr zurückstellen.

  überbrückt nicht überbrückt

  1. Schließen Sie die Computerabdeckung.

  2. Schließen Sie den Computer und den Bildschirm an die Stromversorgung an, und schalten Sie beide Geräte ein.

  3. Wenn der Microsoft® Windows®-Desktop angezeigt wird, fahren Sie den Computer herunter.

  4. Schalten Sie den Bildschirm aus, und trennen Sie ihn von der Stromversorgung.

  5. Ziehen Sie das Netzkabel des Computers aus der Steckdose, und drücken Sie den Netzschalter, um die Systemplatine zu erden.

  6. Öffnen Sie die Computerabdeckung.

  7. Suchen Sie die 2-polige Kennwortsteckbrücke (PSWD) auf der Systemplatine, und setzen Sie die Steckbrücke ein, um die Kennwortoption wiederherzustellen.

  8. Bringen Sie die Computerabdeckung wieder an.

HINWEIS: Wenn Sie ein Netzwerkkabel anschließen, stecken Sie das Kabel erst an der Wandbuchse und dann am Computer ein.
  1. Schließen Sie den Computer und die zugehörigen Geräte an die Stromversorgung an, und schalten Sie sie ein.

ANMERKUNG: Durch diesen Vorgang wird die Kennwortfunktion aktiviert. Wenn Sie das System-Setup-Programm aufrufen, sind beide Kennwortoptionen auf Not Enabled (Nicht aktiviert) gesetzt. Dies bedeutet, dass die Kennwortfunktion zwar aktiviert ist, jedoch kein Kennwort zugewiesen wurde.
  1. Vergeben Sie ein neues System- und/oder Admin-Kennwort.


Löschen von CMOS-Einstellungen

VORSICHT: Bevor Sie Arbeiten an den in diesem Abschnitt beschriebenen Komponenten ausführen, lesen Sie erst die Sicherheitshinweise im Produktinformationshandbuch.
  1. Folgen Sie den Anweisungen unter Vorbereitung.

  2. Setzen Sie die CMOS-Einstellungen zurück:

    1. Suchen Sie die Steckbrücken für das Kennwort (PSWD) und das CMOS (RTC_RST) auf der Systemplatine.

    1. Ziehen Sie die Steckbrücke ab.

    2. Stecken Sie die Kennwortsteckbrücke auf die RTC_RST-Stifte, und warten Sie ca. fünf Sekunden.

    3. Ziehen Sie die Steckbrücke von den RTC_RST-Stiften ab, und stecken Sie sie wieder auf die Kennwortstifte.

  3. Schließen Sie die Computerabdeckung.

  4. Bringen Sie gegebenenfalls den Standrahmen an.

HINWEIS: Wenn Sie ein Netzwerkkabel anschließen, stecken Sie das Kabel erst an der Wandbuchse und dann am Computer ein.
  1. Schließen Sie den Computer und die zugehörigen Geräte an die Stromversorgung an, und schalten Sie sie ein.


Hyper-Threading

Hyper-Threading ist eine Intel®-Technologie, die die allgemeine Leistung des Computers verbessern kann. Dabei arbeitet ein physischer Mikroprozessor wie zwei logische Mikroprozessoren, die bestimmte Aufgaben gleichzeitig ausführen können. Es wird empfohlen, das Betriebssystem Microsoft® Windows®XP Service Pack 1 (SP1) oder höher zu verwenden, da WindowsXP für die Hyper-Threading-Technologie optimiert wurde. Obwohl viele Programme von Hyper-Threading Nutzen ziehen können, sind einige Programme nicht für Hyper-Threading optimiert worden. Für diese Programme ist dann möglicherweise eine Aktualisierung vom Softwarehersteller erforderlich. Kontaktieren Sie den Softwarehersteller für Aktualisierungen und Informationen zur Verwendung Ihrer Software mit Hyper-Threading.

So stellen Sie fest, ob der Computer Hyper-Threading-Technologie verwendet:

  1. Klicken Sie auf die Schaltfläche Start, mit der rechten Maustaste auf My Computer (Arbeitsplatz) und anschließend auf Properties (Eigenschaften).

  2. Klicken Sie auf der Registerkarte Hardware auf Device Manager (Geräte-Manager).

  3. Klicken sie im Geräte-Manager auf das Pluszeichen (+) neben dem gewünschten Prozessortyp. Wenn Hyper-Threading aktiviert ist, wird der Prozessor zweimal aufgelistet.

Hyper-Threading kann über das System-Setup-Programm aktiviert bzw. deaktiviert werden.


Energieverwaltung

Der Computer kann so eingestellt werden, dass er weniger Strom verbraucht, wenn an ihm nicht aktiv gearbeitet wird. Sie können den Energieverbrauch über das Betriebssystem des Computers und über bestimmte Optionseinstellungen im System-Setup-Programm einstellen. Die Zeiträume, in denen sich der Computer im Stromsparmodus befindet, werden auch als „Ruhezustände” bezeichnet:

  • Standby. In diesem Ruhezustand wird die Stromversorgung der meisten Komponenten, einschließlich der Lüfter, gedrosselt oder völlig abgeschaltet. Der Systemspeicher bleibt jedoch aktiviert.

Dieser Zustand wird unter Windows NT 4.0 nicht unterstützt.

ANMERKUNG: Alle Komponenten, die im Computer installiert sind, müssen diese Funktion unterstützen. Außerdem müssen die entsprechenden Treiber geladen sein, damit der Standby-Modus aufgerufen werden kann. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation des Herstellers zu den einzelnen Komponenten.
  • Hibernate (Ruhezustand). Dieser Ruhezustand senkt den Stromverbrauch auf ein Minimum, indem alle Daten im Systemspeicher auf die Festplatte geschrieben werden. Anschließend wird die Stromversorgung des Systems abgeschaltet. Wenn der Computer aus diesem Modus in den normalen Betriebsmodus übergeht, wird er neu gestartet, und der Speicherinhalt wird wiederhergestellt. Der Normalbetrieb wird an der Stelle wieder aufgenommen, an der der Computer in den Ruhezustand übergegangen ist.

Dieser Zustand wird unter Windows NT 4.0 nicht unterstützt.

ANMERKUNG: Alle Komponenten, die im Computer installiert sind, müssen diese Funktion unterstützen. Außerdem müssen die entsprechenden Treiber geladen sein, damit der Ruhezustand aufgerufen werden kann. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation des Herstellers zu den einzelnen Komponenten.
  • Shutdown (Herunterfahren). In diesem Ruhezustand wird fast die gesamte Stromversorgung des Computers ausgeschaltet. Solange der Computer an eine Stromversorgung angeschlossen bleibt, kann er automatisch oder aus der Ferne gestartet werden. Mithilfe der Option Auto Power On (Automatisches Einschalten) im System-Setup-Programm lässt sich der Computer beispielsweise automatisch zu einer bestimmten Zeit einschalten. Der Netzwerkadministrator kann den Computer außerdem mithilfe eines Energiewaltungsereignisses wie Remote-Wake-Up aus der Ferne starten.

In der folgenden Tabelle finden Sie eine Übersicht der Ruhezustände und der Methoden, mit denen sich der Computer aus den einzelnen Zuständen aktivieren lässt.

Ruhezustand

Möglichkeit der Aktivierung (Windows 2000 und XP)

Standby

  • Netzschalter drücken
  • Automatisches Einschalten
  • Maus bewegen oder auf die Maustaste klicken
  • Tastatureingabe
  • Aktivität des USB-Geräts
  • Energieverwaltungsereignis

Hibernate (Ruhezustand)

  • Netzschalter drücken
  • Automatisches Einschalten
  • Energieverwaltungsereignis

Shutdown (Herunterfahren)

  • Netzschalter drücken
  • Automatisches Einschalten
  • Energieverwaltungsereignis
ANMERKUNG: Weitere Informationen zur Energieverwaltung finden Sie in der Dokumentation zum Betriebssystem.


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