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Hardware-Konfigurations-optionen: Dell Precision-410 Desktopsysteme

Hardware-Konfigurations-optionen: Dell™ Precision™-410 Desktopsysteme


Überblick

Dieser Anhang enthält spezielle Informationen über die Steckbrücken auf der Systemplatine und die E/A-Schnittstellen und Anschlüsse auf der Rückseite des Systems. Er enthält außerdem allgemeine Erklärungen zu Steckbrücken und Schaltern, eine Liste der IRQ-Zuweisungen (Interrupt Request) und Speicherbereiche.


Steckbrücken und Schalter - Eine allgemeine Erklärung

Über Steckbrücken und Schalter können die Schaltkreise auf einer Platine pr oblemlos und umkehrbar konfiguriert werden. Beim Neukonfigurieren des Systems müssen u.U. Steckbrückeneinstellungen auf der Systemplatine geändert werden; oder es müssen Steckbrücken-und/oder Schaltereinstellungen auf Erweiterungskarten oder Laufwerken geändert werden.

Steckbrücken

Steckbrücken sind kleine Blöcke eines Schaltkreises, aus denen zwei oder mehr Stifte herausragen. Auf den Stiften sitzen kleine Stege, die über einen Dr aht im Innern einen elektrischen Kontakt herstellen und so einen Schaltkreis schließen.

Zum Ändern einer Einstellung wird der Steg abgezogen und vorsichtig auf die angezeigten Stifte aufgesetzt.

VORSICHT: Brückenstellungen nur bei ausgeschaltetem System verändern. Andernfalls könnte das System beschädigt werden, oder es könnten unvorhergesehene Auswirkungen eintreten.

Die Brücke wird offen oder nicht gesetzt genannt, wenn der Steg nur auf einem oder keinem der Stifte sitzt. Wenn der Steg auf den Stiften sitzt, wird die Brücke als gesetzt bezeichnet. Brückenstellungen werden oft als Zahlenkombinationen angezeigt, z.B. 1-2. Die Nummer 1 ist auf der Platine aufgedruckt, so daß jede Stiftnummer anhand dieses Stiftes identifiziert werden kann.

Abb. B-1 zeigt die Positionen und Voreinstellungen der Brücken auf der Systemplatine. Tab. B-1 nennt Brückenbezeichnungen, Standardeinstellungen und Funktionen der Systembrücken.

Schalter

Schalter steuern verschiedene Schaltkreise oder Funktionen im Computersystem. In der Regel handelt es sich um DIP- (Dual In-line Packages) Schalter, die in einer Reihe in einem Gehäuse angeordnet sind. Die beiden gebräuchlichsten Schaltertypen sind Schiebeschalter und Kippschalter (siehe nachstehende Abbildung).

Jeder Schaltertyp besitzt zwei Einstellungspositionen (üblicherweise ein und aus). Zum Ändern der Schalterstellung (durch Verschieben oder Umkippen) einen spitzen Gegenstand verwenden (z.B. eine geradegebogene Büroklammer oder einen kleinen Schraubenzieher); auf keinen Fall einen Stift, Bleistift oder anderen Gegenstand benutzen, der Ablagerungen zurückläßt.

 
Abbildung B-1. Steckbrücken auf der Systemplatine
Tabelle B-1. Einstellungen der Steckbrücken auf der Systemplatine
Steck-
brücke

Einstellung

Beschreibung
RSVD2 Reserviert (keine Steckbrücke installieren).
RSVD1 Reserviert (keine Steckbrücke installieren).
450MHZ* Gesetzt, wenn die interne Taktrate des
Mikroprozessors 450 MHz ist.
400MHZ* Gesetzt, wenn die interne Taktrate des
Mikroprozessors 400 MHz ist.
350MHZ* Gesetzt, wenn die interne Taktrate des
Mikroprozessors 350 MHz ist.
300MHZ Reserviert (keine Steckbrücke installieren).
TOWER Reserviert (keine Steckbrücke installieren).
BIOS Reserviert (keine Steckbrücke installieren).
PSWD (Voreinstellung) Paßwortfunktionen aktiviert.
Paßwortfunktionen deaktiviert.
NICCFG Reserviert (keine Steckbrücke installieren).
*   Ein Satz Taktratenbrückenstifte (in der obigen Tabelle mit einem Stern markiert) muß mit einer Steckbrückenverbindung ausgerüstet sein; sonst arbeitet das System mit unbestimmter Taktrate.
HINWEIS: Die vollständigen Namen der in dieser Tabelle benutzten Abkürzungen bzw. Akronyme finden Sie im Glossar.

Anschlüsse und Sockel auf der Systemplatine

Tab. B-2 nennt die Beschriftungen für Anschlüsse und Sockel auf der Systemplatine und bietet eine Kurzbeschreibung der Funktionen.

Tabelle B-2. Anschlüsse und Sockel auf der Systemplatine
Anschluß oder Sockel Beschreibung
AGP AGP-Videokartenanschluß
AUX LED Festplattenlaufwerks-Zugriffsanzeige
BATTERY Batteriesockel
CD-IN CD-ROM-Laufwerk-Audioschnittstellenanschluß
DIMM_x DIMM-Sockel
DISKETTE, DISK2 Diskettenlaufwerk-Schnittstellenanschluß
ENET NSK-Anschluß
FAN Anschluß des Mikroprozessorlüfters
IDEn EIDE-Schnittstellenanschluß
ISA1* ISA-Erweiterungskartenanschluß
KYBD/MOUSE Tastatur- und Mausanschluß (übereinander)
LAN Wakeup On LAN-Kartenanschluß
LINE-IN Leitungseingangsbuchse
LINE-OUT Leitungsausgangsbuchse
MIC-IN Mikrofonanschluß
PANEL Anschluß des Bedienungsfelds
PARALLEL/SCSI Paralleler Schnittstellenanschluß (anderer Name: LPT1)
und SCSI-Anschluß (übereinander)
PCIn* PCI-Erweiterungskartenanschlüsse
POWER1 Anschluß des Hauptstromeingangs
RAID Erweiterungsanschluß für optionalen RAID-PCI-
Erweiterungskartenanschluß
SCSI_NARROW Sekundärer SCSI-Anschluß
SCSI_ULTRA2 Primärer SCSI-Anschluß
SERIAL1/2 Serieller Schnittstellenanschluß (andere Bezeichnungen
lauten: COM1 und COM2; übereinander)
SLOT1_PRI Primärer Pentium II-Prozessor-SEC-
Chipkartenanschluß
SLOT1_SEC Sekundärer Pentium II-Prozessor-SEC-
Chipkartenanschluß
USB USB-Anschlüsse
*   Die Kontaktleisten ISA1/PCI5 teilen einen gemeinsamen Steckplatz, so da ß jeweils nur eine der Kontaktleisten verwendet werden kann.
HINWEIS: Die vollständigen Namen der in dieser Tabelle benutzten Abk ürzungen bzw. Akronyme finden Sie im Glossar.

E/A-Schnittstellen und Anschlüsse

Die E/A-Schnittstellen und Anschlüsse auf der Rückseite des Computers (siehe Abb. B-2) sind Brücken, über die das System mit externen Geräten wie Tastatur, Maus, Drucker und Bildschirm Daten austauscht.

Abbildung B-2. E/A-Schnittstellen und Anschlüsse

Serielle und parallele Anschlüsse

Die beiden internen seriellen Schnittstellen benutzen 9-Stift-D-Subminiaturanschlüsse auf dem E/A-Feld. Diese Anschlüsse unterstützen Geräte, wie z.B. externe Modems, Drucker, Plotter und Mauszeigegräte, welche eine serielle Datenübertragung erfordern (die Übertragung von Daten Bit für Bit auf einer Leitung).

Die meisten Programme verwenden die Buchstaben COM (für COMmunications) und eine Nummer zur Kennzeichnung einer seriellen Schnittstelle (z.B.COM1 und COM2). Die Vorgabezuweisungen der internen seriellen Schnittstellen des Computers lauten COM1 und COM2.

Die interne parallele Schnittstelle benutzt einen 25-Stift-D-Subminiaturanschluß auf dem E/A-Feld des Systems. Sie sendet Daten im parallelen Format (acht Bits = ein Byte gleichzeitig über acht separate Leitungen eines Kabels) und wird primär für Drukker benutzt.

Die meisten Programme verwenden das Akronym LPT (für Line PrinTer) und eine Nummer zur Kennzeichnung einer parallelen Schnittstelle (z.B. LPT1). Die Standardkennung der internen parallelen Schnittstelle des Systems lautet LPT1.

Anschlußzuweisungen werden während einer Softwareinstallation vorgenommen, die einen entsprechenden Schritt umfaßt. Hier wird der vom Drucker benutzte Anschluß identifiziert, so daß die Software die Daten zur richtigen Schnittstelle sendet. (Eine falsche Zuweisung verhindert, daß der Drucker drucken kann, oder verursacht ein falsches Ausdrucken.)

Erweiterungskarte mit seriellen oder parallelen Schnittstellen hinzufügen

Das System ist mit einer automatischen Konfigurierungsfunktion für serielle Schnittstellen ausgestattet. Über diese Funktion kann eine Erweiterungskarte mit einem seriellem Anschluß hinzugefügt werden, welcher dieselbe Zuweisung wie eine der internen Anschlüsse besitzt, ohne daß die Karte neu konfiguriert werden muß. Wenn das System eine zweite serielle Schnittstelle auf der Erweiterungskarte feststellt, erfolgt eine Umadressierung (Neuzuweisung) der internen Schnittstelle auf die nächste verfügbare Adresse.

Sowohl neue als auch umadressierte COM-Anschlüsse teilen sich dieselben IRQ-Einstellung wie folgt:

COM1, COM3: IRQ4 (gemeinsame Einstellung)
COM2, COM4: IRQ3 (gemeinsame Einstellung)

Diese COM-Anschlüsse haben die folgenden E/A-Adreßeinstellungen:

COM1: 3F8h
COM2: 2F8h
COM3: 3E8h
COM4: 2E8h

Beispiel: Beim Einbau einer internen Modemkarte mit einer als COM1 konfigurierten Schnittstelle erkennt das System COM1 als Adresse auf der Modemkarte und stellt die interne serielle Schnittstelle, die bisher COM1 war, auf COM3 um, die den gleichen IRQ teilt. (Zu beachten ist, daß die COM-Schnittstellen mit dem gleichen IRQ nur wechselweise, nicht jedoch gleichzeitig angesprochen werden können.) Wenn eine oder mehrere Erweiterungskarten mit seriellen Schnittstellen COM1 und COM3 installiert werden, wird die entsprechende interne serielle Schnittstelle deaktiviert.

Ehe eine Karte eingebaut wird, die eine Umstellung der COM-Schnittstellen erfordert, ist inden Software-Handbüchern nachzulesen, ob die Karte die neue COM-Konfiguration auch unterstützt.

Um die Autokonfiguration zu vermeiden, können u.U. die Steckbrücken oder Schalter der Erweiterungskarte neu gesetzt werden, so daß sich deren Anschlußzuweisung auf die nächste verfügbare COM-Nummer ändert und die Zuweisung des internen Anschlusses beibehalten wird. Alternativ lassen sich die internen Schnittstellen im Setup-Programm auch deaktivieren. Weitere Informationen über die voreingestellte E/A-Schnittstellenadresse und zulässige IRQ-Einstellungen siehe die Dokumentation zur Erweiterungskarte, dort befinden sich auch Hilfen zur Neuadressierung und Änderung der IRQ-Einstellung.

Die interne parallele Schnittstelle hat über das Setup-Programm eine Autokonfigurierungsfunktion. Ist diese aktiviert und wird eine Erweiterungskarte mit einer als LPT1 (IRQ7, E/A-Adresse 378h) konfigurierten Schnittstelle eingebaut, stellt das System automatisch die interne parallele Schnittstelle auf ihre Sekund äradresse um (IRQ5, E/A-Adresse 278h). Ist diese ebenfalls belegt, wird die interne Schnittstelle deaktiviert. Für weitere Informationen siehe " Parallel Port (parallele Schnittstelle)".

Allgemeine Informationen darüber, wie das Betriebssystem mit seriellen und parallelen Schnittstellen agiert, und detaillierte Erklärungen der betreffenden Befehle, siehe das Handbuch zum Betriebssystem.

Serielle Schnittstellenanschlüsse

Zum Neukonfigurieren der Hardware werden eventuell die Nummern und Belegungen der Stifte der seriellen Schnittstelle benötigt. Abb. B-3 zeigt die Stiftnummern der seriellen Schnittstellenanschlüsse, Tab. B-3 listet die Stiftzuweisungen und Schnittstellensignale der seriellen Schnittstellenanschlüsse auf.

Abbildung B-3. Stiftnummern der seriellen Anschlüsse
Tabelle B-3. Stiftbelegung der seriellen Schnittstellenanschlüsse
Stift Signal E/A Funktion
1 DCD E Datenträger bereit
2 SIN E serieller Eingang
3 SOUT A serieller Ausgang
4 DTR A Datenendgerät bereit
5 GND - Signalerdung
6 DSR E Betriebsbereit
7 RTS A Sendeanforderung
8 CTS E Sendebereit
9 RI E Rufanzeige
Mantel - - Chassiserdung
Paralleler Anschluß

Zum Neukonfigurieren der Hardware werden eventuell die Nummern und Belegungen der Stifte der parallelen Schnittstelle benötigt. Sie sind in Abb. B-4 dargestellt. Tab. B-4 führt die Stiftzuweisungen und Schnittstellensignale auf.

Abbildung B-4. Stiftnummern der parallelen Schnittstellenanschlüsse
Tabelle B-4. Stiftbelegungen:paralleler Schnittstellenanschlüsse
Stift Signal E/A Funktion
1 STB# E/A Impuls
2 PD0 E/A Druckerdatenbit 0
3 PD1 E/A Druckerdatenbit 1
4 PD2 E/A Druckerdatenbit 2
5 PD3 E/A Druckerdatenbit 3
6 PD4 E/A Druckerdatenbit 4
7 PD5 E/A Druckerdatenbit 5
8 PD6 E/A Druckerdatenbit 6
9 PD7 E/A Druckerdatenbit 7
10 ACK# E Rückmeldung
11 BUSY E Besetzt
12 PE E Papierende
13 SLCT E Angewählt
14 AFD# A Autozeilenvorschub
15 ERR# E Fehler
16 INIT# A Drucker initialisiert
17 SLIN# A Anwahl ein
18-25 GND - Signalerdung

Externer SCSI-Anschluß

Der 68-polige externe SCSI-Anschluß (Small Computer System Interface) auf der rückseitigen Anschlußleiste des Systems unterstützt externe Ultra SCSI-Geräte wie z.B. Scanner, ZIP-Laufwerke und optische Laufwerke.

Zum Neukonfigurieren der Hardware werden eventuell die Nummern und Belegungen der Stifte des externen SCSI-Anschlusses benötigt. Abb. B-5 zeigt die Stiftnummern des externen SCSI-Anschlusses, Tab. B-5 listet die Stiftzuweisungen und Schnittstellensignale des externen SCSI-Anschlusses auf.

Abbildung B-5. Stiftnummern des externen SCSI-Anschlusses
Tabelle B-5. Stiftbelegungen des externen SCSI-Anschlusses
Stift Signal E/A Funktion
1-16 GND - Signalerdung
17-18 TRMPWR - Endwiderstandsstrom
19 RSVD - reserviert
20-34 GND - Signalerdung
35 D12 E/A SCSI-Datenbit 12
36 D13 E/A SCSI-Datenbit 13
37 D14 E/A SCSI-Datenbit 14
38 D15 E/A SCSI-Datenbit 15
39 DPARH E/A SCSI-Datenparität hoch
40 D0 E/A SCSI-Datenbit 0
41 D1 E/A SCSI-Datenbit 1
42 D2 E/A SCSI-Datenbit 2
43 D3 E/A SCSI-Datenbit 3
44 D4 E/A SCSI-Datenbit 4
45 D5 E/A SCSI-Datenbit 5
46 D6 E/A SCSI-Datenbit 6
47 D7 E/A SCSI-Datenbit 7
48 DPARL E/A SCSI-Datenparität niedrig
49-50 GND - Signalerdung
51-52 TRMPWR - Endwiderstandsstrom
53 RSVD - reserviert
54 GND - Signalerdung
55 ATN E/A SCSI-Überwachung
56 GND - Signalerdung
57 BSY E/A SCSI besetzt
58 ACK E/A SCSI-Bestätigung
59 RST E/A SCSI-Rücksetzen
60 MSG E/A SCSI-Meldung
61 SEL E/A SCSI-Wahl
62 C/D E/A SCSI-Befehl/Daten
63 REQ E/A SCSI-Anforderung
64 E/A E/A SCSI-Ein/Aus
65 D8 E/A SCSI-Datenbit 8
66 D9 E/A SCSI-Datenbit 9
67 D10 E/A SCSI-Datenbit 10
68 D11 E/A SCSI-Datenbit 11

Tastatur- und Mausanschlüsse

Das System verwendet Anschlüsse für PS/2-kompatible (Personal System/2) Tastatur und Maus. Die Kabel beider Geräte werden an 6-Stift-DIN-Miniaturbuchsen auf der Rückseite des Systems angeschlossen.

Die PS/2-kompatible Maus des Dell-Systems arbeitet wie eine serielle Maus nach Industriestandard oder eine Bus-Maus mit dem Unterschied, daß sie einen eigenen Anschluß hat und daher keine Erweiterungskarte benötigt. Die Schaltkreise im Innern der Maus registrieren die Bewegung der kleinen Kugel im Boden der Maus und übermitteln diese Daten dem System.

Die Treibersoftware der Maus räumt ihr beim Mikroprozessor über IRQ12 Priorität ein und übermittelt die Mausdaten an das von ihr angesteuerte Anwendungsprogramm.

Tastaturanschluß

Zum Neukonfigurieren der Hardware werden eventuell die Nummern und Belegungen der Stifte des Tastaturanschlusses benötigt. Sie sind in Abb. B-6 zeigt die Stiftnummern des Tastaturanschlusses, Tab. B-6 listet die Stiftzuweisungen und Schnittstellensignale auf.

Abbildung B-6. Stiftnummern für den Tastaturanschluß
Tabelle B-6. Stiftbelegung für den Tastaturanschluß
Stift Signal E/A Funktion
1 KBDATA E/A Tastaturdaten
2 NC - nicht angeschlossen
3 GND - Signalerdung
4 FVcc - gesich. Betriebsstrom
5 KBCLK E/A Tastatur-Taktrate
6 NC - nicht angeschlossen
Mantel - - Chassiserdung
Mausanschluß

Zum Neukonfigurieren der Hardware werden eventuell die Nummern und Belegungen der Stifte des Mausanschlusses benötigt. Sie sind in Abb. B-7 zeigt die Stiftnummern des Mausanschlusses, Tab. B-7 listet die Stiftzuweisungen und Schnittstellensignale auf.

Abbildung B-7. Stiftnummern für den Mausanschluß
Tabelle B-7. Stiftbelegung für den Mausanschluß
Stift Signal E/A Funktion
1 MFDATA E/A Mausdaten
2 NC - nicht angeschlossen
3 GND - Signalerdung
4 FVcc - gesich. Betriebsstrom
5 MFCLK E/A Tastaturtaktrate
6 NC - nicht angeschlossen

Videoanschluß

Für Informationen über den Videoanschluß siehe die der Videokarte beiliegenden Herstellerdaten.

NSK-Anschluß

Das System enthält einen RJ45-Anschluß (siehe Abb. B-8) auf der Rückseite, an dem ein UTP-(Unshielded Twisted Pair) Ethernet-Kabel angebracht werden kann, das in 10Base-T- und 100BASE-TX-Netzwerken verwendet wird. Der NSK stellt alle Funktionen bereit, die üblicherweise von einer separaten Netzwerkerweiterungskarte bereitgestellt werden. Informationen zum Anschluß des Systems an ein Ethernet-Netzwerk und zu seiner richtigen Konfiguration für diesen Zweck befinden sich in " Einsatz des Netzwerkschnittstellenkontrollers".

Abbildung B-8. NSK-Anschluß

USB-Anschlüsse

Das System enthält zwei USB- (Universal Serial Bus) Anschlüsse zum Anschließen USB-kompatibler Geräte. USB-Geräte sind Peripheriegeräte, wie z.B. Mäuse, Drucker und PC-Lautsprecher.

VORSICHT: Kein USB-Gerät oder eine Kombination von USB-Geräten anschließen, die einen Maximalstrom von mehr als 500 mA je Kanal bei +5 V aufnehmen. Das Anschließen von Geräten mit höherer Stromaufnahme könnte zum Abschalten der USB-Anschlüsse führen. Siehe die Dokumentation zu den USB-Geräten für Informationen ü ber ihren maximalen Nennstrom.

Zum Neukonfigurieren der Hardware werden eventuell die Nummern und Belegungen der Stifte der USB-Anschlüsse benötigt. Abb. B-9 zeigt die Stiftnummern der USB-Anschlüsse, Tab. B-8 listet die Stiftzuweisungen und Schnittstellensignale auf.

Abbildung B-9. Stiftnummern für die USB-Anschlüsse
Tabelle B-9. Stiftbelegung für die USB-Anschlüsse
Stift Signal E/A Funktion
1 Vcc - Stromversorgung
2 DATA E Dateneingang
3 +DATA A Datenausgang
4 GND - Signalerdung

Mikrofonbuchse

An die Mikrofonbuchse (siehe Abb. B-10) kann ein handelsübliches PC-Mikrofon angeschlossen werden. Verbinden Sie das Audiokabel des Mikrofons mit der Mikrofonbuchse. Der Mikrofoneingang ist eine Monoquelle mit maximalen Signalpegeln von 89 mV Effektivwert.

Abbildung B-10. Mikrofonbuchse

Leitungsausgangsbuchse

An die Leitungsausgangsbuchse (siehe Abb. B-11) können die meisten PC-Lautsprecher angeschlossen werden. Die Ausgangsbuchse ist verstärkt, so daß keine Lautsprecher mit integrierten Verstärkern benö tigt werden. Verbinden Sie das Audiokabel der Lautsprecher mit dieser Buchse.

Abbildung B-11. Leitungsausgangsbuchse

Leitungseingangsbuchse

An die Eingangsbuchse (siehe Abb. B-12) können Aufnahme- und Wiedergabegeräte, wie z.B. Kassettenrecorder, CD-Spieler und Videorecorder, angeschlossen werden. Verbinden Sie das Ausgangskabel des jeweiligen Geräts mit der Eingangsbuchse auf der Rückseite Ihres Systems.

Abbildung B-12. Leitungseingangsbuchse

Unterbrechungszuweisungen

Probleme können auftreten, wenn zwei Geräte versuchen, dieselbe IRQ-Leitung zu verwenden. In der Dokumentation jedes installierten Gerä ts nachschlagen, welche Voreinstellung für die IRQ-Leitung gilt. Danach Tab. B-9 zu Rate ziehen, um jedes Gerät auf einen verfügbaren IRQ oder andere Leitungen zu konfigurieren.

HINWEIS: Der integrierte Sound, NSK und beide SCSI-Kanäle werden vom System-BIOS (Basic Input/Output System) dynamisch zugewiesen.

Tabelle B-9. Unterbrechungszuweisungen
IRQ-
Leitung
Verwendung durch/Verfügbar
IRQ0 Systemtaktrate
IRQ1 Tastturkontroller
IRQ2 Unterbrchungskontroller (aktiviert IRQ8 bis IRQ15)
IRQ3
und IRQ4
serielle Schnittstellen (nach Aktivierung im System-Setup-Programm)
IRQ5 verfügbar
IRQ6 Diskettenlaufwerkschnittstelle
IRQ7 parallele Schnittstelle (nach Aktivierung im System-Setup-Programm)
IRQ8 RTC
IRQ9 verfügbar, wenn ACPI im System-Setup-Programm auf "Off"gesetzt ist
IRQ10 verfügbar
IRQ11 verfügbar
IRQ12 Mauskontroller
IRQ13 Mathematischer Coprozessor
IRQ14 primäre EIDE-Schnittstelle (nach Aktivierung im
System-Setup-Programm)
IRQ15 sekundäre EIDE-Schnittstelle (nach Aktivierung im
System-Setup-Programm)
HINWEIS: Die vollständigen Namen der in der Tabelle benutzten Abkü rzungen bzw. Akronyme finden Sie im Glossar.

Speicherzuweisungen

Mikroprozessor und Programme, die unter MS-DOS (Echtzeitbetrieb) laufen, können nur 1 MB (1024 kB) an Systemspeicher adressieren. Dieser Bereich ist in einen konventionellen Speicher (der manchmal auch Basisspeicher genannt wird) und einen oberen Speicherbereich unterteilt. Der gesamte Systemspeicher oberhalb von 1 MB wird erweiterter Speicher genannt und kann nicht direkt von MS-DOS-basierten Programmen ohne die Hilfe einer speziellen Speicherverwaltungssoftware angesprochen werden.

Tab. B-10 zeigt ein Schema des konventionellen Speicherbereichs. Wenn der Mikroprozessor oder ein Programm eine Position innerhalb des konventionellen Speicherbereichs adressiert, spricht es physisch gesehen einen Platz im Hauptspeicher an, welches der einzige Hauptspeicher ist, der unter MS-DOS angesprochen werden kann.

Table B-10. Adreßbereiche für den konventionellen Speicher
Adreßbereich Verwendungszweck
00000h-003FFh Interrupt-Vektortabelle
00400h-004FFh BIOS-Datenbereich
00500h-005FFh MS-DOS- und BASIC-Arbeitsbereich
00600h-0FFFFh Benutzerspeicher
10000h-1FFFFh Benutzerspeicher
20000h-2FFFFh Benutzerspeicher
30000h-3FFFFh Benutzerspeicher
40000h-4FFFFh Benutzerspeicher
50000h-5FFFFh Benutzerspeicher
60000h-6FFFFh Benutzerspeicher
70000h-7FFFFh Benutzerspeicher
80000h-8FFFFh Benutzerspeicher
90000h-9FBFFh Benutzerspeicher
HINWEIS: Die vollständigen Namen der in dieser Tabelle benutzten Abk ürzungen bzw. Akronyme finden Sie im Glossar.

Tab. B-11 zeigt ein Schema des oberen Speicherbereichs. Einige dieser Adressen sind verschiedenen Systemgeräten zugewiesen, wie z.B. das System-BIOS. Andere stehen für den Einsatz von Erweiterungskarten und/oder EMM- (Expanded Memory Manager) Software zur Verfügung. Wenn der Mikroprozessor oder ein Programm eine Position im oberen Speicherbereich adressiert, wird physisch eine Adresse in einer dieser Vorrichtungen angesprochen.

Tabelle B-11. Adreßbereiche für den oberen Speicher
Adreßbereich Verwendungszweck
0009FC00-0009FFFF PS/2-Maus-Datenbereich
000A0000-000BFFFF Video-RAM
000C0000-000C7FFF Video-BIOS
000C8000-000EFFFF Verfügbar
000F0000-000FFFFF System-BIOS
00100000-0010FFEF Hoher Speicherbereich
0010FFF0-3FFFFFFF Erweiterungsspeicher
40000000-FFFBFFFF Reserviert
FFFC0000-FFFFFFFF BIOS-ROM
HINWEIS: Die vollständigen Namen der in dieser Tabelle benutzten Abk ürzungen bzw. Akronyme finden Sie im Glossar.

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