Die Softwareunterstützungsprogramme: Dell Precision-410 Desktopsysteme
Das Dell-System wird mit Softwareunterstützungsprogrammen, zu denen
Systemdienstprogramme, System-Serviceprogramme und bussteuernde
EIDE- (Enhanced Integrated Drive Electronics [erweiterte integrierte
Laufwerkelektronik]) Treiber gehören, auf Diskette oder Festplatte
geliefert. Dieses Kapitel enthält eine Beschreibung dieser Programme
und Treiber.
Informationen über die zusätzlich mit dem System gelieferten
Softwareunterstützungsprogramme sind in folgenden Dokumentationen zu
finden:
- Videotreiber - siehe die Dokumentation des Videokartenherstellers.
(Videotreiber unterstützen die Videografikanforderungen einer Vielzahl
von Bildschirmen und Anwendungsprogrammen für Systeme, die unter dem
Betriebssystem Microsoft Windows NT 4.0 oder Microsoft Windows 95 laufen.)
 |
HINWEIS:
Einige Videokarten unterst
ützen ausschließlich das Betriebssystem Windows NT 4.0 Ziehen Sie
für weitere Informationen die Dokumentation zur Videokarte zu
Rate. |
-
Audiotreiber - siehe
"Einsatz des integrierten Audiokontrollers".
- Netzwerkschnittstellentreiber - siehe
"Einsatz des Netzwerkschnittstellenkontrollers".
- SCSI- (Small Computer System Interface [Kleinkomputerschnittstelle])
Schnittstellentreiber - siehe
"Integrierte SCSI-Kontroller anwenden".
Systemdienst- und Serviceprogramme können zur Absicherung des Systems
und zur expliziten Steuerung bestimmter Hardwarefunktionen eingesetzt werden.
Informationen über diese Dienstprogramme befinden sich im Abschnitt
"Systemdienst- und Serviceprogramme" weiter unten.
Bussteuernde EIDE-Treiber sind Teil des Betriebssystems Windows 95 und werden
für das Betriebssystem Windows NT 4.0 mit dem Dell-System geliefert.
Diese Treiber können dem Mikroprozessor bestimmte Funktionen abnehmen
und somit eine Leistungssteigerung bei Vielfachoperationen erzielen.
Informationen über diese Treiber befinden sich im Abschnitt
"Bussteuernde EIDE-Treiber" weiter unten.
Die Systemdienstprogramme, Dienste und bussteuernden EIDE-Treiber sind
bereits in zwei unterschiedlichen Formen auf der Festplatte installiert: als
Arbeitsdienstprogramme, die unmittelbar einsatzbereit sind, und als
Diskettenabbilder.
Wenn die Dateien zu einem späteren Zeitpunkt aus irgendeinem Grund
wieder zu installieren sind, müssen die Diskettenabbilder auf eine
Sicherungskopie kopiert werden (siehe den nächsten Abschnitt,
"Softwareunterstützungsprogramme sichern"). Die gewünschte(n)
Datei(en) können von der Sicherungskopie in ein Verzeichnis auf der
Festplatte installiert werden. Weitere Anleitungen zum Installieren der
Dienst- und Serviceprogramme befinden sich weiter unten in diesem Kapitel.
Dell empfiehlt, Original-Diskettenkopien oder Programmdiskettensätze der
von Dell vorinstallierten Software zu erstellen. Diese Disketten werden
benötigt, wenn die von Dell vorinstallierte Software jemals neu
konfiguriert oder installiert werden muß. Zum Erstellen von
Programmdisketten ist das Programm Diskette Maker anzuwenden (dieses
Programm ist über den Programmordner Dell-Zubehör verfügbar).
Wenn das Dell-System mit Softwareunterstützungsdisketten ausgeliefert
wurde, befinden sich die Dell-Systemdienstprogramme und bussteuernden
EIDE-Treiber auf diesen Disketten. Um eines der Dienstprogramme, Dienste
oder bussteuernde EIDE-Treiber einzusetzen, muß das betreffende
Dienstprogramm, der Dienst oder der Treiber zuerst, wie weiter unten in
diesem Kapitel beschrieben, installiert werden.
 |
HINWEIS:
Auf jedem mit dem System
gelieferten Softwareunterstützungsdiskettensatz könnte sich zusammen mit den
Softwaredienstprogrammen oder Treibern auf der ersten Diskette eine release.
txt-Datei befinden (auf Diskette 1 des Diskettensatzes). In diesem Falle
enthält die release.txt-Datei die neuesten Aktualisierungen zu den
Informationen in diesem Handbuch. Der Inhalt von release.txt-Dateien kann
mit dem Editor des Betriebssystems eingesehen oder ausgedruckt werden. |
Die folgenden Dienstprogramme und Dienste befinden sich auf der Diskette
Dell-Systemdienstprogramme:
- Mit dem Dienstprogramm Asset Tag wird eine Systemnummer und eine
Besitzernummer in den NVRAM (Nonvolatile Random Access Memory
[nichtflüchtiger Direktzugriffspeicher]) eingegeben, die anschließend mit dem
Dienstprogramm Asset Tag oder dem System-Setup-Programm angezeigt werden
kann.
- Das Serviceprogramm Dell AutoShutdown verbessert die Operation des
Betriebsschalters, indem es beim Ausschalten das System ordnungsgemäß
herunterfährt.
- Das Serviceprogramm Dell Thermal Shutdown bietet Windows 95 und Windows NT
4.0 die Funktion, das System im Falle eines Lüfterversagens ordnungsgemäß
herunterzufahren. Dieser Mechanismus verhindert dauerhafte Schäden des Systems durch
Überhitzung des Mikroprozessors.
- Das Dienstprogramm Auto Power On (welches nur unter dem Betriebssystem MS-DOS®
läuft) meldet die Ursache eines Systemstarts, wie z.B. durch den
Netzschalter oder einen Aufruf von Auto Power On. Dieses Dienstprogramm
erlaubt ferner das Erstellen einer Stapeldatei, um eine Reihe von Befehlen
auzuführen, wenn das System über die Funktion Auto Power On oder
durch Drücken des Netzschalters hochgefahren wird.
Die Systemdienst- und Serviceprogramme sind bereits auf der Festplatte
vorinstalliert und einsatzbereit. Sollte die Neuinstallation (eines) dieser
Programme notwendig werden, sind folgende Schritte auszuführen:
- Falls noch nicht geschehen, das Disketten-Dienstprogramm Program Diskette
Maker verwenden, um eine Diskettenkopie der Dell-Systemdienstprogramme von
dem Diskettenabbild auf der Festplatte zu erstellen.
Das Disketten-Dienstprogramm ist über den Programmordner Dell-Zubehör
verfügbar. Weitere Informationen hierzu siehe die Online-Hilfe im
Disketten-Dienstprogramm.
- Windows 95 starten. Sollte Windows 95 bereits geladen sein, alle offenen
Dokumente und Anwendungsprogramme schließen.
- Das Program
setup.exe von der Sicherungsdiskette im Laufwerk A
aufrufen.
- Den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen, um die jeweiligen
Dell-Dienst- oder Serviceprogramme zu installieren.
Wenn die Dienstprogramme Asset-Tag und Auto Power On installiert worden sind,
dann befinden sie sich im Verzeichnis c:\dellutil.
Die Systemdienst- und Serviceprogramme sind bereits auf der Festplatte
vorinstalliert und einsatzbereit. Sollte die Neuinstallation (eines) dieser
Programme notwendig werden, sind folgende Schritte auszuführen:
- Falls noch nicht geschehen, das Disketten-Dienstprogramm Program Diskette
Maker verwenden, um eine Diskettenkopie der Dell-Systemdienstprogramme von
dem Diskettenabbild auf der Festplatte zu erstellen.
Das Disketten-Dienstprogramm ist über den Programmordner Dell-Zubehör
verfügbar. Weitere Informationen hierzu siehe die Online-Hilfe im
Disketten-Dienstprogramm.
- Windows NT laden und als Verwalter bzw. Benutzer mit Verwaltungsrechten
anmelden. Falls Windows NT bereits läuft, sind alle geöffneten
Dokumente oder Anwendungen zu schließen.
- Das Program
setup.exe von der Sicherungsdiskette im Laufwerk A
aufrufen.
- Zur Installation der Dell Systemdienst- und/oder Serviceprogramme den
Anweisungen auf dem Bildschirm folgen. Nach Beenden der Installation das
System neu starten, um die Programme zu aktivieren.
- Überprüfen, daß die Dienst- und/oder Serviceprogramme
installiert und aktiviert sind.
Auf das Symbol "Dienste" in der Programmgruppe
"Systemsteuerung" doppelklicken. AutoShutdown und ThermalShutdown sollten
als aktiviert angezeigt werden.
Sind die Dienstprogramme Asset Tag und Auto Power On installiert worden, dann
befinden sie sich im Verzeichnis c:\dellutil.
Zum Entfernen eines Dienst- oder Serviceprogramms die folgenden Schritte
ausführen:
- Sicherungsdiskette in Laufwerk A einlegen.
- Das Programm
remove.exe von der Diskette aufrufen.
- Das bzw. die zu entfernenden Dienst- oder Serviceprogramme auswählen und
auf "Weiter" klicken.
Mit dem Dienstprogramm Asset Tag wird eine Systemnummer für das System
eingegeben. Die standardmäßigen System-Setup-Bildschirmmasken
(siehe Abb. 3-1) zeigen diese Nummer erst dann an, wenn sie über dieses
Dienstprogramm eingegeben wurde.
 |
HINWEIS:
Das Dienstprogramm Asset Tag
funktioniert nicht einwandfrei unter
Windows NT. Es besteht jedoch die Möglichkeit, das Dienstprogramm unter
Windows NT aufzurufen, indem über eine DOS- oder Diagnosediskette neu
gestartet, danach zur DOS-Befehlsebene gewechselt und der Befehl asset auf
der DOS-Befehlsebene eingegeben wird. |
Mit dem Dienstprogramm Asset Tag kann Ihre Firma dem Computer eine
Systemnummer zuweisen.
Das Dienstprogramm Asset Tag kann auch eingesetzt werden, um eine
Besitzernummer zuzuweisen, die auf dem Anmeldebildschirm des Systems
eingeblendet wird.
Den Befehl asset an der MS-DOS Befehlseingabe verwenden. Zur Anzeige der
aktuellen Inventar- und Servicekennummern asset eintippen und <Eingabe>
drücken. (Die Systemnummer kann gleichfalls, wie in Kapitel 3
beschrieben, über das System-Setup-Programm abgerufen werden.)
Das Dienstprogramm Asset Tag befindet sich im Verzeichnis c:\dellutil.
Die Systemnummer besteht aus maximal 10 Zeichen; alle Zeichen, außer
Leerstellen, können benutzt werden. Um eine Systemnummer zu vergeben
oder zu ändern, asset eintippen, gefolgt von einer Leerstelle und der
neuen Nummer, dann
<Eingabe> drücken. Beispiel:
asset 1234$ABCD&
Wenn zur Bestätigung der Systemnummer aufgefordert wird, mit y und
<Eingabe> antworten. Danach wird die neue oder geänderte Systemnummer
zusammen mit der Service-Kennummer angezeigt.
Zum Löschen der Service-Kennummer ohne Zuweisung einer neuen Nummer
asset /d eingeben und <Eingabe> drücken.
Eine Besitzernummer kann bis zu 80 Zeichen lang sein und aus einer beliebigen
Kombination von Buchstaben, Zahlen und Leerstellen bestehen. Um eine
Besitzernummer zu vergeben, asset /o eingeben, gefolgt von einer Leerstelle
und der neuen Besitzernummer, und <Eingabe> drücken. Die folgende
Zeile zeigt ein Beispiel:
asset /o ABC Firma
Wenn zur Bestätigung der Besitzernummer aufgefordert wird, mit y und <
Eingabe> antworten. Danach wird die neue oder Besitzernummer angezeigt.
Zum Löschen der Besitzernummer ohne Zuweisung einer neuen Nummer
asset /o /d eingeben und <Eingabe> drücken.
In Tab. 2-1 sind die Befehls-Optionen aufgeführt, die Ihnen bei der
Benutzung des Dienstprogramms Asset Tag zur Verfügung stehen. Um eine
dieser Optionen anzuwenden, asset eintippen, gefolgt von einer Leerstelle
und einer dieser Optionen.
Tabelle 2-1. Gerätenummer-Befehlszeilen-Optionen
Asset-Tag-
Befehlszeilenoptionen |
Beschreibung |
| /d |
Löscht die Asset-Tag-Nummer |
| /o < tag > |
Weist eine neue Besitzernummer zu |
|
/o /d |
Löscht die Besitzernummer |
|
/? |
Blendet den Hilfebildschirm des Dienstprogramms Asset Tag ein |
Mit diesem Dienstprogramm (das unter den Betriebssystemen Windows NT 4.0 und
Windows 95 verfügbar ist) kann das System durch einfaches Drücken
des Netzschalters ordnungsgemäß heruntergefahren werden.
Der Betriebsschalter arbeitet auf zwei Arten: Direkt und AutoShutdown.
Wenn das System ausgeschaltet ist, arbeitet der Netzschalter immer im
Direktmodus - d.h., beim Drücken des Schalters wird das System sofort
hochgefahren.
Wenn das System eingeschaltet und das Serviceprogramm AutoShutdown
installiert ist, arbeitet der Betriebsschalter im AutoShutdown-Modus. Durch
Drücken des Betriebsschalters wird dem Serviceprogramm mitgeteilt, ein
ordnungsgemäßes Herunterfahren des Systems auszuführen (zum
Reduzieren möglicher Datenverluste oder Dateikorrumpierungen), ehe die
Stromzufuhr zum System unterbrochen wird. Während der Ausschaltfolge
blinkt die Betriebsanzeige auf dem Bedienungsfeld des Systems.
 |
HINWEIS:
Das Vorhandensein des
Serviceprogramms AutoShutdown hat keinen
Einfluß auf die Funktion der Reset-Taste des Systems. |
Wenn nach dem Drücken des Betriebsschalters die Betriebsanzeige zu
blinken beginnt, das System sich jedoch nicht ausschaltet, könnte das
Betriebssystem sperren. (Ein gesperrtes Betriebssystem kann den Computer
nicht sicher herunterfahren.)
Um sicherzustellen, daß das System unter diesen Umständen
ausgeschaltet werden kann, wurde ein manueller Unterbrechungsmechanismus in
die Software eingebaut. Um ein gesperrtes System auszuschalten, ist entweder
der Netzschalter ein zweites Mal oder die Reset-Taste zu drücken.
Der Dell ThermalShutdown-Service hilft dabei, den Mikroprozessor vor Schäden
durch Überhitzen zu schützen. Er kann außerdem dabei
helfen, das System vor Datenverlust oder Beschädigung infolge eines
hitzebezogenen Herunterfahrens des Systems zu schützen.
Wenn dieser Service installiert ist, wird der Lüfterzustand mit einem
Sensor überwacht. Fällt der Lüfter aus oder dreht er sich zu
langsam, fährt das System zunächst ordnungsgemäß
herunter und schaltet sich dann selbsttätig aus. In der Phase des
Herunterfahrens blinkt die Betriebsanzeige, und eine Bildschimanzeige
informiert den Benutzer über das Herunterfahren des Systems.
Wenn der ThermalShutdown-Dienst das System nicht herunterfahren kann, wird
das System heruntergefahren, wenn die Option "Thermal Power-Off"
im System-Setup-Programm aktiviert ist. (Für weitere Informationen
siehe "Thermal Power-Off".)
 |
VORSICHT:
Der Lüftersensor ist immer
installiert und einsatzbereit. Wenn
der ThermalShutdown-Dienst nicht installiert ist und die Lüfter
anhalten, schaltet sich das System nach 3 Minuten aus, wenn die Option "
Thermal Power-Off" im System-Setup-Programm aktiviert ist. |
Mit diesem Dienstprogramm (welches nur für MS-DOS verfügbar ist)
kann das System automatisch Routineaufgaben in Ihrer Abwesenheit durchführen.
Beispielsweise könnte es konfiguriert werden, um sich während
der Nacht einzuschalten und ein Sicherungsverfahren aufzurufen. Um dieses
Dienstprogramm anwenden zu können, muß eine Stapeldatei erstellt
werden, in der sich die während der Abwesenheit auszuführenden
Befehle oder Programme befinden. Das Dienstprogramm Auto Power On ermittelt,
ob die Stromzufuhr zum System durch Drücken des Netzschalters oder
über die Einstellung "Auto Power On" im System-Setup-Programm
eingeschaltet wurde, und gibt diese Information an die Stapeldatei weiter,
welche die entsprechenden Befehle beim Neustart des Systems einleitet.
Für Informationen zum Setzen der Einstellung "Auto Power On" im
System-Setup-Programm siehe "
Auto Power On".
Das folgende Beispiel zeigt den Inhalt einer möglichen Stapeldatei.
 |
HINWEIS:
Die ersten drei Zeilen der
Stapeldatei müssen mit den ersten
drei Zeilen in diesem Beispiel identsich sein. |
autopowr
if errorlevel 2 goto alarm
if errorlevel 1 goto button
:alarm
call alarm.bat
autopowr /off
:button
call button.bat
goto end
Der Befehl autopowr/off schaltet den Computer aus.
Das Dienstprogramm Auto Power On ist bereits auf der Festplatte installiert.
Falls es erneut installiert werden muß, sind die folgenden Schritte
auszuführen:
- Falls noch nicht geschehen, das Disketten-Dienstprogramm Program Diskette
Maker verwenden, um eine Diskettenkopie der Dell-Systemdienstprogramme von
dem Diskettenabbild auf der Festplatte zu erstellen.
Das Disketten-Dienstprogramm ist über den Programmordner Dell-Zubehör
verfügbar. Weitere Informationen hierzu siehe die Online-Hilfe im
Disketten-Dienstprogramm.
- Die Sicherungsdiskette in Laufwerk A einlegen und autopowr.com von der
Diskette in ein beliebiges Verzeichnis auf der Festplatte kopieren.
Wenn sich die path-Aussage zum Verzeichnis, in das das Dienstprogramm Auto
Power On installiert wurde, noch nicht in der Datei autoexec.bat befindet,
ist die path-Aussage dementsprechend zu modifizieren. (Informationen zum
Ändern der Datei autoexec.bat sind der MS-DOS-Dokumentation zu entnehmen.)
Bussteuernde EIDE-Treiber (die für die Betriebssysteme Windows 95 und
Windows NT 4.0 bereitstehen) können dem Mikroprozessor bestimmte
Funktionen abnehmen und somit eine Leistungssteigerung bei
Mehrfachoperationen erzielen (gleichzeitiges Ablaufen mehrerer
Anwendungsprogramme). Der bussteuernde Treiber für das Betriebssystem
wurde im Werk vorinstalliert und ist bei Auslieferung des Systems
einsatzbereit. Es ist keine weitere Installation oder Konfiguration
erforderlich.
Eine Sicherungskopie des Windows 95-Treibers befindet sich auf der CD von
Windows 95. Dieser Treiber wird bei der Neuinstallation von Windows 95
automatisch neu installiert. Der Treiber verbleibt jedoch inaktiv, solange
er nicht, wie weiter unten in "Windows 95 Bussteuernde EIDE-Treiber
aktivieren" in diesem Kapitel beschrieben aktiviert wird.
Zusätzlich wurde der Treiber für Windows NT 4.0 in
Diskkettenabbildform auf die Festplatte kopiert. Wenn ein Neuinstallieren
dieses Treibers erforderlich werden sollte, sind hierzu die folgenden
Unterabschnitte anzuwenden.
 |
HINWEIS:
Um die bussteuernden
EIDE-Treiber für Windows NT 4.0 zu
installieren, muß eine Maus am System angeschlossen sowie Windows NT
4.0 bereits auf dem Festplattenlaufwerk, das am primären EIDE-Kanal
angeschlossen ist, installiert sein. |
Zum Neuinstallieren der bussteuernden EIDE-Treiber für Windows NT 4.0
sind die folgenden Schritte auszuführen:
- Falls noch nicht geschehen, mit Hilfe des Disketten-Dienstprogramms eine
Diskettenkopie des Diskettenabbilds "Dell bussteuernde IDE-Treiber" auf der Festplatte erstellen.
Das Disketten-Dienstprogramm Program Diskette Maker ist über den
Programmordner Dell-Zubehör verfügbar. Weitere Informationen
hierzu siehe die Online-Hilfe im Disketten-Dienstprogramm Program Diskette
Maker.
- Wenn bereits ein älterer bussteuernder EIDE-Treiber installiert ist,
muß der ältere Treiber vor dem Installieren des neuen Treibers gelöscht werden.
Hinweise hierzu befinden sich im nachstehenden Unterabschnitt,
"Bussteuernden EIDE-Treiber für Windows NT 4.0 löschen".
- Das Betriebssystem Windows NT hochfahren. Falls Windows NT bereits laufen
sollte, sind alle geöffneten Dokumente oder Anwendungen zu schließen.
- Auf die Schaltfläche "Start" klicken, auf "Einstellungen"
zeigen und auf "Systemsteuerung" klicken.
- In der Systemsteuerung auf die Option "SCSI-Adapter" doppelklicken.
- Im Fenster "SCSI Adapter" das Treiber-Register und die Schaltfläche "Hinzufügen" auswählen.
- Im Fenster "Treiber installieren" auf die Option "Diskette" klicken.
- Wenn das Dialogkästchen "Von Diskette aus installieren"
erscheint, sicherstellen, daß das korrekte Verzeichnis, aus dem der
Treiber zu installieren ist, angeführt wird.
Wenn der Treiber von der bussteuernden EIDE-Treiberdiskette aus installiert
wird, ist sicherzustellen, daß die Diskette in Laufwerk A eingelegt
ist und das angeführte Verzeichnis a:\ lautet.
- Im Fenster "Treiber installieren" sicherstellen, daß die
Option "INTEL PIIX PCI Bus Master IDE Controller" markiert ist,
und auf die OK-Taste klicken.
Wenn der Treiber bereits installiert ist, erscheint die folgende Meldung:
The SCSI Adapter selected is already installed.
(Der SCSI-Adapter ist bereits installiert.)
Auf "Abbrechen" klicken und den alten Treiber vor dem Fortfahren
löschen (siehe den nachstehenden Unterabschnitt für weitere
Informationen).
Wenn der Treiber vorher bereits installiert war (aber nicht aktiviert ist),
erscheint die folgende Meldung:
"INTEL PIIX PCI Bus Master IDE Controller" is already installed on
the system.
("INTEL PIIX PCI Bus Master IDE Controller" ist bereits auf dem
System installiert.)
Auf "Neu" klicken, um den neuen Treiber zu installieren.
- Wenn das Dialogkästchen "Windows NT Setup" erscheint,
sicherstellen, daß das Verzeichnis für den Treiber mit dem in
Schritt 8 angezeigten identisch ist.
Windows NT kopiert die erforderlichen Dateien und fragt dann, ob das System
neu zu starten ist.
- Wenn sich in Laufwerk A eine Diskette befindet, ist sie herauszunehmen.
Danach auf "Ja" klicken.
- Nach dem Neustart von Windows NT auf "Start" klicken, auf
"Einstellungen" zeigen und anschließend auf "Systemsteuerung" klicken.
- In der Systemsteuerung auf die Option "SCSI-Adapter" doppelklicken.
- Auf das Register "Geräte" klicken und sicherstellen, daß
einer oder mehrere Einträge "Intel PIIX PCI Bus Master IDE
Controller" vorhanden sind.
Vor dem Installieren eines neuen bussteuernden EIDE-Treibers für Windows
NT 4.0 müssen die anderen installierten bussteuernden EIDE-Treiber wie
folgt gelöscht
werden:
- Das Betriebssystem Windows NT hochfahren. Falls Windows NT bereits laufen
sollte, sind alle geöffneten Dokumente oder Anwendungen zu schließ
en.
- Auf die Schaltfläche "Start" klicken, auf "Einstellungen"
zeigen und auf "Systemsteuerung" klicken.
- In der Systemsteuerung auf die Option "SCSI-Adapter" doppelklicken.
- Im Fenster "SCSI Adapter" auf das Treiber-Register klicken.
- "Intel PIIX PCI Bus Master IDE Controller" auswählen und auf
"Entfernen" klicken.
- Wenn zur Bestätigung des Löschens aufgefordert wird, auf "Ja" klicken.
- Um den standardmäßigen Windows NT 4.0 EIDE-Treiber zu installieren,
die Option "Hinzufügen" im Fenster "SCSI Adapter" wählen.
 |
VORSICHT:
Es muß ein anderer Treiber
installiert werden, oder das
System wird beim nächsten Neustart nicht hochfahren können. |
- Im Fenster "Treiber installieren" die Option "Standard Mass
Storage Controller" auf der linken Seite des Fensters und "IDE
CD-ROM (ATAPI 1.2) Dual-Channel PCI IDE Controller" auf der
rechten Seite des Fensters auswählen. Danach auf OK klicken.
- Wenn ein Treiber-Fenster erscheint und anzeigt, daß diese Dateien
bereits installiert sind, auf "Ja" klicken.
- Wenn Windows NT zum Neustarten des Systems auffordert, auf "Ja"
klicken.
 |
HINWEIS:
Die bussteuernde EIDE-Unterstützung steht erst mit der Windows 95
Version 4.00.950 B oder einer späteren Version zur Verfügung. |
Um den Windows 95 bussteuernden EIDE-Treiber wieder zu aktivieren, nachdem er
deaktiviert oder Windows 95 von der CD-ROM neu installiert wurde, sind
folgende Schritte auszuführen:
- Das Betriebssystem Windows 95 starten.
- Auf das Symbol "Arbeitsplatz" doppelklicken.
- Auf "Systemsteuerung" doppelklicken.
- Auf das Symbol "System" doppelklicken.
- Auf das Register "Geräte-Manager" klicken.
- Auf das Symbol "Laufwerke" doppelklicken.
- Auf das Symbol "EIDE (oder IDE) Laufwerke" doppelklicken.
- Auf das Register "Einstellungen" klicken.
- Das DMA-Kontrollkästchen aktivieren und dann auf OK klicken.
|