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Die Softwareunterstützungsprogramme: Dell Precision-410 Desktopsysteme

Die Softwareunterstützungsprogramme: Dell™ Precision™-410 Desktopsysteme


Überblick

Das Dell-System wird mit Softwareunterstützungsprogrammen, zu denen Systemdienstprogramme, System-Serviceprogramme und bussteuernde EIDE- (Enhanced Integrated Drive Electronics [erweiterte integrierte Laufwerkelektronik]) Treiber gehören, auf Diskette oder Festplatte geliefert. Dieses Kapitel enthält eine Beschreibung dieser Programme und Treiber.

Informationen über die zusätzlich mit dem System gelieferten Softwareunterstützungsprogramme sind in folgenden Dokumentationen zu finden:

  • Videotreiber - siehe die Dokumentation des Videokartenherstellers. (Videotreiber unterstützen die Videografikanforderungen einer Vielzahl von Bildschirmen und Anwendungsprogrammen für Systeme, die unter dem Betriebssystem Microsoft Windows NT 4.0 oder Microsoft Windows 95 laufen.)
  • HINWEIS: Einige Videokarten unterst ützen ausschließlich das Betriebssystem Windows NT 4.0 Ziehen Sie für weitere Informationen die Dokumentation zur Videokarte zu Rate.
  • Audiotreiber - siehe "Einsatz des integrierten Audiokontrollers".
  • Netzwerkschnittstellentreiber - siehe "Einsatz des Netzwerkschnittstellenkontrollers".
  • SCSI- (Small Computer System Interface [Kleinkomputerschnittstelle])
    Schnittstellentreiber - siehe "Integrierte SCSI-Kontroller anwenden".

Systemdienst- und Serviceprogramme können zur Absicherung des Systems und zur expliziten Steuerung bestimmter Hardwarefunktionen eingesetzt werden. Informationen über diese Dienstprogramme befinden sich im Abschnitt "Systemdienst- und Serviceprogramme" weiter unten.

Bussteuernde EIDE-Treiber sind Teil des Betriebssystems Windows 95 und werden für das Betriebssystem Windows NT 4.0 mit dem Dell-System geliefert. Diese Treiber können dem Mikroprozessor bestimmte Funktionen abnehmen und somit eine Leistungssteigerung bei Vielfachoperationen erzielen. Informationen über diese Treiber befinden sich im Abschnitt "Bussteuernde EIDE-Treiber" weiter unten.


Von Dell installierte Softwareunterstützungsprogramme

Die Systemdienstprogramme, Dienste und bussteuernden EIDE-Treiber sind bereits in zwei unterschiedlichen Formen auf der Festplatte installiert: als Arbeitsdienstprogramme, die unmittelbar einsatzbereit sind, und als Diskettenabbilder.

Wenn die Dateien zu einem späteren Zeitpunkt aus irgendeinem Grund wieder zu installieren sind, müssen die Diskettenabbilder auf eine Sicherungskopie kopiert werden (siehe den nächsten Abschnitt, "Softwareunterstützungsprogramme sichern"). Die gewünschte(n) Datei(en) können von der Sicherungskopie in ein Verzeichnis auf der Festplatte installiert werden. Weitere Anleitungen zum Installieren der Dienst- und Serviceprogramme befinden sich weiter unten in diesem Kapitel.


Softwareunterstützungsprogramme sichern

Dell empfiehlt, Original-Diskettenkopien oder Programmdiskettensätze der von Dell vorinstallierten Software zu erstellen. Diese Disketten werden benötigt, wenn die von Dell vorinstallierte Software jemals neu konfiguriert oder installiert werden muß. Zum Erstellen von Programmdisketten ist das Programm Diskette Maker anzuwenden (dieses Programm ist über den Programmordner Dell-Zubehör verfügbar).


Softwareunterstützungsprogramme auf Diskette

Wenn das Dell-System mit Softwareunterstützungsdisketten ausgeliefert wurde, befinden sich die Dell-Systemdienstprogramme und bussteuernden EIDE-Treiber auf diesen Disketten. Um eines der Dienstprogramme, Dienste oder bussteuernde EIDE-Treiber einzusetzen, muß das betreffende Dienstprogramm, der Dienst oder der Treiber zuerst, wie weiter unten in diesem Kapitel beschrieben, installiert werden.

HINWEIS: Auf jedem mit dem System gelieferten Softwareunterstützungsdiskettensatz könnte sich zusammen mit den Softwaredienstprogrammen oder Treibern auf der ersten Diskette eine release. txt-Datei befinden (auf Diskette 1 des Diskettensatzes). In diesem Falle enthält die release.txt-Datei die neuesten Aktualisierungen zu den Informationen in diesem Handbuch. Der Inhalt von release.txt-Dateien kann mit dem Editor des Betriebssystems eingesehen oder ausgedruckt werden.

Systemdienstprogramme und Dienste

Die folgenden Dienstprogramme und Dienste befinden sich auf der Diskette Dell-Systemdienstprogramme:

  • Mit dem Dienstprogramm Asset Tag wird eine Systemnummer und eine Besitzernummer in den NVRAM (Nonvolatile Random Access Memory [nichtflüchtiger Direktzugriffspeicher]) eingegeben, die anschließend mit dem Dienstprogramm Asset Tag oder dem System-Setup-Programm angezeigt werden kann.
  • Das Serviceprogramm Dell AutoShutdown verbessert die Operation des Betriebsschalters, indem es beim Ausschalten das System ordnungsgemäß
    herunterfährt.
  • Das Serviceprogramm Dell Thermal Shutdown bietet Windows 95 und Windows NT 4.0 die Funktion, das System im Falle eines Lüfterversagens ordnungsgemäß herunterzufahren. Dieser Mechanismus verhindert dauerhafte Schäden des Systems durch Überhitzung des Mikroprozessors.
  • Das Dienstprogramm Auto Power On (welches nur unter dem Betriebssystem MS-DOS® läuft) meldet die Ursache eines Systemstarts, wie z.B. durch den Netzschalter oder einen Aufruf von Auto Power On. Dieses Dienstprogramm erlaubt ferner das Erstellen einer Stapeldatei, um eine Reihe von Befehlen auzuführen, wenn das System über die Funktion Auto Power On oder durch Drücken des Netzschalters hochgefahren wird.

Dell Systemdienst- und Serviceprogramme für Windows 95 neu installieren

Die Systemdienst- und Serviceprogramme sind bereits auf der Festplatte vorinstalliert und einsatzbereit. Sollte die Neuinstallation (eines) dieser Programme notwendig werden, sind folgende Schritte auszuführen:

  1. Falls noch nicht geschehen, das Disketten-Dienstprogramm Program Diskette Maker verwenden, um eine Diskettenkopie der Dell-Systemdienstprogramme von dem Diskettenabbild auf der Festplatte zu erstellen.
  2. Das Disketten-Dienstprogramm ist über den Programmordner Dell-Zubehör verfügbar. Weitere Informationen hierzu siehe die Online-Hilfe im
    Disketten-Dienstprogramm.

  3. Windows 95 starten. Sollte Windows 95 bereits geladen sein, alle offenen Dokumente und Anwendungsprogramme schließen.
  4. Das Program setup.exe von der Sicherungsdiskette im Laufwerk A aufrufen.
  5. Den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen, um die jeweiligen Dell-Dienst- oder Serviceprogramme zu installieren.
  6. Wenn die Dienstprogramme Asset-Tag und Auto Power On installiert worden sind, dann befinden sie sich im Verzeichnis c:\dellutil.

Dell Systemdienst- und Serviceprogramme für Windows NT 4.0 neu installieren

Die Systemdienst- und Serviceprogramme sind bereits auf der Festplatte vorinstalliert und einsatzbereit. Sollte die Neuinstallation (eines) dieser Programme notwendig werden, sind folgende Schritte auszuführen:

  1. Falls noch nicht geschehen, das Disketten-Dienstprogramm Program Diskette Maker verwenden, um eine Diskettenkopie der Dell-Systemdienstprogramme von dem Diskettenabbild auf der Festplatte zu erstellen.
  2. Das Disketten-Dienstprogramm ist über den Programmordner Dell-Zubehör verfügbar. Weitere Informationen hierzu siehe die Online-Hilfe im Disketten-Dienstprogramm.

  3. Windows NT laden und als Verwalter bzw. Benutzer mit Verwaltungsrechten anmelden. Falls Windows NT bereits läuft, sind alle geöffneten Dokumente oder Anwendungen zu schließen.
  4. Das Program setup.exe von der Sicherungsdiskette im Laufwerk A
    aufrufen.
  5. Zur Installation der Dell Systemdienst- und/oder Serviceprogramme den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen. Nach Beenden der Installation das System neu starten, um die Programme zu aktivieren.
  6. Überprüfen, daß die Dienst- und/oder Serviceprogramme installiert und aktiviert sind.
  7. Auf das Symbol "Dienste" in der Programmgruppe "Systemsteuerung" doppelklicken. AutoShutdown und ThermalShutdown sollten als aktiviert angezeigt werden.

    Sind die Dienstprogramme Asset Tag und Auto Power On installiert worden, dann befinden sie sich im Verzeichnis c:\dellutil.

Entfernen eines Dienst- oder Serviceprogramms

Zum Entfernen eines Dienst- oder Serviceprogramms die folgenden Schritte ausführen:

  1. Sicherungsdiskette in Laufwerk A einlegen.
  2. Das Programm remove.exe von der Diskette aufrufen.
  3. Das bzw. die zu entfernenden Dienst- oder Serviceprogramme auswählen und auf "Weiter" klicken.

Asset-Tag-Dienstprogramm

Mit dem Dienstprogramm Asset Tag wird eine Systemnummer für das System eingegeben. Die standardmäßigen System-Setup-Bildschirmmasken (siehe Abb. 3-1) zeigen diese Nummer erst dann an, wenn sie über dieses Dienstprogramm eingegeben wurde.

HINWEIS: Das Dienstprogramm Asset Tag funktioniert nicht einwandfrei unter Windows NT. Es besteht jedoch die Möglichkeit, das Dienstprogramm unter Windows NT aufzurufen, indem über eine DOS- oder Diagnosediskette neu gestartet, danach zur DOS-Befehlsebene gewechselt und der Befehl asset auf der DOS-Befehlsebene eingegeben wird.

Mit dem Dienstprogramm Asset Tag kann Ihre Firma dem Computer eine Systemnummer zuweisen.

Das Dienstprogramm Asset Tag kann auch eingesetzt werden, um eine Besitzernummer zuzuweisen, die auf dem Anmeldebildschirm des Systems eingeblendet wird.

Den Befehl asset an der MS-DOS Befehlseingabe verwenden. Zur Anzeige der aktuellen Inventar- und Servicekennummern asset eintippen und <Eingabe> drücken. (Die Systemnummer kann gleichfalls, wie in Kapitel 3 beschrieben, über das System-Setup-Programm abgerufen werden.)

Das Dienstprogramm Asset Tag befindet sich im Verzeichnis c:\dellutil.

Systemnummer vergeben und löschen

Die Systemnummer besteht aus maximal 10 Zeichen; alle Zeichen, außer Leerstellen, können benutzt werden. Um eine Systemnummer zu vergeben oder zu ändern, asset eintippen, gefolgt von einer Leerstelle und der neuen Nummer, dann <Eingabe> drücken. Beispiel:

asset 1234$ABCD&

Wenn zur Bestätigung der Systemnummer aufgefordert wird, mit y und <Eingabe> antworten. Danach wird die neue oder geänderte Systemnummer zusammen mit der Service-Kennummer angezeigt.

Zum Löschen der Service-Kennummer ohne Zuweisung einer neuen Nummer asset /d eingeben und <Eingabe> drücken.

Besitzernummer vergeben und löschen

Eine Besitzernummer kann bis zu 80 Zeichen lang sein und aus einer beliebigen Kombination von Buchstaben, Zahlen und Leerstellen bestehen. Um eine Besitzernummer zu vergeben, asset /o eingeben, gefolgt von einer Leerstelle und der neuen Besitzernummer, und <Eingabe> drücken. Die folgende Zeile zeigt ein Beispiel:

asset /o ABC Firma

Wenn zur Bestätigung der Besitzernummer aufgefordert wird, mit y und < Eingabe> antworten. Danach wird die neue oder Besitzernummer angezeigt.

Zum Löschen der Besitzernummer ohne Zuweisung einer neuen Nummer asset /o /d eingeben und <Eingabe> drücken.

In Tab. 2-1 sind die Befehls-Optionen aufgeführt, die Ihnen bei der Benutzung des Dienstprogramms Asset Tag zur Verfügung stehen. Um eine dieser Optionen anzuwenden, asset eintippen, gefolgt von einer Leerstelle und einer dieser Optionen.

Tabelle 2-1. Gerätenummer-Befehlszeilen-Optionen
Asset-Tag-
Befehlszeilenoptionen

Beschreibung
/d Löscht die Asset-Tag-Nummer
/o < tag > Weist eine neue Besitzernummer zu
/o /d Löscht die Besitzernummer
/? Blendet den Hilfebildschirm des Dienstprogramms Asset Tag ein

Das Serviceprogramm Dell AutoShutdown

Mit diesem Dienstprogramm (das unter den Betriebssystemen Windows NT 4.0 und Windows 95 verfügbar ist) kann das System durch einfaches Drücken des Netzschalters ordnungsgemäß heruntergefahren werden.

Zur Arbeitsweise von AutoShutdown

Der Betriebsschalter arbeitet auf zwei Arten: Direkt und AutoShutdown.

Wenn das System ausgeschaltet ist, arbeitet der Netzschalter immer im Direktmodus - d.h., beim Drücken des Schalters wird das System sofort hochgefahren.

Wenn das System eingeschaltet und das Serviceprogramm AutoShutdown installiert ist, arbeitet der Betriebsschalter im AutoShutdown-Modus. Durch Drücken des Betriebsschalters wird dem Serviceprogramm mitgeteilt, ein ordnungsgemäßes Herunterfahren des Systems auszuführen (zum Reduzieren möglicher Datenverluste oder Dateikorrumpierungen), ehe die Stromzufuhr zum System unterbrochen wird. Während der Ausschaltfolge blinkt die Betriebsanzeige auf dem Bedienungsfeld des Systems.

HINWEIS: Das Vorhandensein des Serviceprogramms AutoShutdown hat keinen Einfluß auf die Funktion der Reset-Taste des Systems.
Wenn das Betriebssystem sperren sollte

Wenn nach dem Drücken des Betriebsschalters die Betriebsanzeige zu blinken beginnt, das System sich jedoch nicht ausschaltet, könnte das Betriebssystem sperren. (Ein gesperrtes Betriebssystem kann den Computer nicht sicher herunterfahren.)

Um sicherzustellen, daß das System unter diesen Umständen ausgeschaltet werden kann, wurde ein manueller Unterbrechungsmechanismus in die Software eingebaut. Um ein gesperrtes System auszuschalten, ist entweder der Netzschalter ein zweites Mal oder die Reset-Taste zu drücken.

Dell ThermalShutdown-Service

Der Dell ThermalShutdown-Service hilft dabei, den Mikroprozessor vor Schäden durch Überhitzen zu schützen. Er kann außerdem dabei helfen, das System vor Datenverlust oder Beschädigung infolge eines hitzebezogenen Herunterfahrens des Systems zu schützen.

Wenn dieser Service installiert ist, wird der Lüfterzustand mit einem Sensor überwacht. Fällt der Lüfter aus oder dreht er sich zu langsam, fährt das System zunächst ordnungsgemäß herunter und schaltet sich dann selbsttätig aus. In der Phase des Herunterfahrens blinkt die Betriebsanzeige, und eine Bildschimanzeige informiert den Benutzer über das Herunterfahren des Systems.

Wenn der ThermalShutdown-Dienst das System nicht herunterfahren kann, wird das System heruntergefahren, wenn die Option "Thermal Power-Off" im System-Setup-Programm aktiviert ist. (Für weitere Informationen siehe "Thermal Power-Off".)

VORSICHT: Der Lüftersensor ist immer installiert und einsatzbereit. Wenn der ThermalShutdown-Dienst nicht installiert ist und die Lüfter anhalten, schaltet sich das System nach 3 Minuten aus, wenn die Option " Thermal Power-Off" im System-Setup-Programm aktiviert ist.

Dienstprogramm Auto Power On

Mit diesem Dienstprogramm (welches nur für MS-DOS verfügbar ist) kann das System automatisch Routineaufgaben in Ihrer Abwesenheit durchführen. Beispielsweise könnte es konfiguriert werden, um sich während der Nacht einzuschalten und ein Sicherungsverfahren aufzurufen. Um dieses Dienstprogramm anwenden zu können, muß eine Stapeldatei erstellt werden, in der sich die während der Abwesenheit auszuführenden Befehle oder Programme befinden. Das Dienstprogramm Auto Power On ermittelt, ob die Stromzufuhr zum System durch Drücken des Netzschalters oder über die Einstellung "Auto Power On" im System-Setup-Programm eingeschaltet wurde, und gibt diese Information an die Stapeldatei weiter, welche die entsprechenden Befehle beim Neustart des Systems einleitet. Für Informationen zum Setzen der Einstellung "Auto Power On" im System-Setup-Programm siehe " Auto Power On".

Das folgende Beispiel zeigt den Inhalt einer möglichen Stapeldatei.

HINWEIS: Die ersten drei Zeilen der Stapeldatei müssen mit den ersten drei Zeilen in diesem Beispiel identsich sein.

autopowr
if errorlevel 2 goto alarm
if errorlevel 1 goto button

:alarm
call alarm.bat
autopowr /off

:button
call button.bat
goto end

Der Befehl autopowr/off schaltet den Computer aus.

Dienstprogramm Auto Power On installieren

Das Dienstprogramm Auto Power On ist bereits auf der Festplatte installiert. Falls es erneut installiert werden muß, sind die folgenden Schritte auszuführen:

  1. Falls noch nicht geschehen, das Disketten-Dienstprogramm Program Diskette Maker verwenden, um eine Diskettenkopie der Dell-Systemdienstprogramme von dem Diskettenabbild auf der Festplatte zu erstellen.
  2. Das Disketten-Dienstprogramm ist über den Programmordner Dell-Zubehör verfügbar. Weitere Informationen hierzu siehe die Online-Hilfe im Disketten-Dienstprogramm.

  3. Die Sicherungsdiskette in Laufwerk A einlegen und autopowr.com von der Diskette in ein beliebiges Verzeichnis auf der Festplatte kopieren.

Wenn sich die path-Aussage zum Verzeichnis, in das das Dienstprogramm Auto Power On installiert wurde, noch nicht in der Datei autoexec.bat befindet, ist die path-Aussage dementsprechend zu modifizieren. (Informationen zum Ändern der Datei autoexec.bat sind der MS-DOS-Dokumentation zu entnehmen.)

Bussteuernde EIDE-Treiber

Bussteuernde EIDE-Treiber (die für die Betriebssysteme Windows 95 und Windows NT 4.0 bereitstehen) können dem Mikroprozessor bestimmte Funktionen abnehmen und somit eine Leistungssteigerung bei Mehrfachoperationen erzielen (gleichzeitiges Ablaufen mehrerer Anwendungsprogramme). Der bussteuernde Treiber für das Betriebssystem wurde im Werk vorinstalliert und ist bei Auslieferung des Systems einsatzbereit. Es ist keine weitere Installation oder Konfiguration erforderlich.

Eine Sicherungskopie des Windows 95-Treibers befindet sich auf der CD von Windows 95. Dieser Treiber wird bei der Neuinstallation von Windows 95 automatisch neu installiert. Der Treiber verbleibt jedoch inaktiv, solange er nicht, wie weiter unten in "Windows 95 Bussteuernde EIDE-Treiber aktivieren" in diesem Kapitel beschrieben aktiviert wird.

Zusätzlich wurde der Treiber für Windows NT 4.0 in Diskkettenabbildform auf die Festplatte kopiert. Wenn ein Neuinstallieren dieses Treibers erforderlich werden sollte, sind hierzu die folgenden Unterabschnitte anzuwenden.

Bussteuernde Treiber für Windows NT 4.0 neu installieren

HINWEIS: Um die bussteuernden EIDE-Treiber für Windows NT 4.0 zu installieren, muß eine Maus am System angeschlossen sowie Windows NT 4.0 bereits auf dem Festplattenlaufwerk, das am primären EIDE-Kanal angeschlossen ist, installiert sein.

Zum Neuinstallieren der bussteuernden EIDE-Treiber für Windows NT 4.0 sind die folgenden Schritte auszuführen:

  1. Falls noch nicht geschehen, mit Hilfe des Disketten-Dienstprogramms eine Diskettenkopie des Diskettenabbilds "Dell bussteuernde IDE-Treiber" auf der Festplatte erstellen.
  2. Das Disketten-Dienstprogramm Program Diskette Maker ist über den Programmordner Dell-Zubehör verfügbar. Weitere Informationen hierzu siehe die Online-Hilfe im Disketten-Dienstprogramm Program Diskette Maker.

  3. Wenn bereits ein älterer bussteuernder EIDE-Treiber installiert ist, muß der ältere Treiber vor dem Installieren des neuen Treibers gelöscht werden.
  4. Hinweise hierzu befinden sich im nachstehenden Unterabschnitt, "Bussteuernden EIDE-Treiber für Windows NT 4.0 löschen".

  5. Das Betriebssystem Windows NT hochfahren. Falls Windows NT bereits laufen sollte, sind alle geöffneten Dokumente oder Anwendungen zu schließen.
  6. Auf die Schaltfläche "Start" klicken, auf "Einstellungen" zeigen und auf "Systemsteuerung" klicken.
  7. In der Systemsteuerung auf die Option "SCSI-Adapter" doppelklicken.
  8. Im Fenster "SCSI Adapter" das Treiber-Register und die Schaltfläche "Hinzufügen" auswählen.
  9. Im Fenster "Treiber installieren" auf die Option "Diskette" klicken.
  10. Wenn das Dialogkästchen "Von Diskette aus installieren" erscheint, sicherstellen, daß das korrekte Verzeichnis, aus dem der Treiber zu installieren ist, angeführt wird.
  11. Wenn der Treiber von der bussteuernden EIDE-Treiberdiskette aus installiert wird, ist sicherzustellen, daß die Diskette in Laufwerk A eingelegt ist und das angeführte Verzeichnis a:\ lautet.

  12. Im Fenster "Treiber installieren" sicherstellen, daß die Option "INTEL PIIX PCI Bus Master IDE Controller" markiert ist, und auf die OK-Taste klicken.
  13. Wenn der Treiber bereits installiert ist, erscheint die folgende Meldung:

    The SCSI Adapter selected is already installed.

    (Der SCSI-Adapter ist bereits installiert.)

    Auf "Abbrechen" klicken und den alten Treiber vor dem Fortfahren löschen (siehe den nachstehenden Unterabschnitt für weitere Informationen).

    Wenn der Treiber vorher bereits installiert war (aber nicht aktiviert ist), erscheint die folgende Meldung:

    "INTEL PIIX PCI Bus Master IDE Controller" is already installed on the system.

    ("INTEL PIIX PCI Bus Master IDE Controller" ist bereits auf dem System installiert.)

    Auf "Neu" klicken, um den neuen Treiber zu installieren.

  14. Wenn das Dialogkästchen "Windows NT Setup" erscheint, sicherstellen, daß das Verzeichnis für den Treiber mit dem in Schritt 8 angezeigten identisch ist.
  15. Windows NT kopiert die erforderlichen Dateien und fragt dann, ob das System neu zu starten ist.

  16. Wenn sich in Laufwerk A eine Diskette befindet, ist sie herauszunehmen. Danach auf "Ja" klicken.
  17. Nach dem Neustart von Windows NT auf "Start" klicken, auf "Einstellungen" zeigen und anschließend auf "Systemsteuerung" klicken.
  18. In der Systemsteuerung auf die Option "SCSI-Adapter" doppelklicken.
  19. Auf das Register "Geräte" klicken und sicherstellen, daß einer oder mehrere Einträge "Intel PIIX PCI Bus Master IDE Controller" vorhanden sind.

Bussteuernde EIDE-Treiber für Windows NT 4.0 löschen

Vor dem Installieren eines neuen bussteuernden EIDE-Treibers für Windows NT 4.0 müssen die anderen installierten bussteuernden EIDE-Treiber wie folgt gelöscht werden:

  1. Das Betriebssystem Windows NT hochfahren. Falls Windows NT bereits laufen sollte, sind alle geöffneten Dokumente oder Anwendungen zu schließ en.
  2. Auf die Schaltfläche "Start" klicken, auf "Einstellungen" zeigen und auf "Systemsteuerung" klicken.
  3. In der Systemsteuerung auf die Option "SCSI-Adapter" doppelklicken.
  4. Im Fenster "SCSI Adapter" auf das Treiber-Register klicken.
  5. "Intel PIIX PCI Bus Master IDE Controller" auswählen und auf "Entfernen" klicken.
  6. Wenn zur Bestätigung des Löschens aufgefordert wird, auf "Ja" klicken.
  7. Um den standardmäßigen Windows NT 4.0 EIDE-Treiber zu installieren, die Option "Hinzufügen" im Fenster "SCSI Adapter" wählen.
  8. VORSICHT: Es muß ein anderer Treiber installiert werden, oder das System wird beim nächsten Neustart nicht hochfahren können.

  9. Im Fenster "Treiber installieren" die Option "Standard Mass Storage Controller" auf der linken Seite des Fensters und "IDE CD-ROM (ATAPI 1.2) Dual-Channel PCI IDE Controller" auf der rechten Seite des Fensters auswählen. Danach auf OK klicken.
  10. Wenn ein Treiber-Fenster erscheint und anzeigt, daß diese Dateien bereits installiert sind, auf "Ja" klicken.
  11. Wenn Windows NT zum Neustarten des Systems auffordert, auf "Ja" klicken.

Bussteuernden EIDE-Treiber für Windows 95 aktivieren

HINWEIS: Die bussteuernde EIDE-Unterstützung steht erst mit der Windows 95 Version 4.00.950 B oder einer späteren Version zur Verfügung.

Um den Windows 95 bussteuernden EIDE-Treiber wieder zu aktivieren, nachdem er deaktiviert oder Windows 95 von der CD-ROM neu installiert wurde, sind folgende Schritte auszuführen:

  1. Das Betriebssystem Windows 95 starten.
  2. Auf das Symbol "Arbeitsplatz" doppelklicken.
  3. Auf "Systemsteuerung" doppelklicken.
  4. Auf das Symbol "System" doppelklicken.
  5. Auf das Register "Geräte-Manager" klicken.
  6. Auf das Symbol "Laufwerke" doppelklicken.
  7. Auf das Symbol "EIDE (oder IDE) Laufwerke" doppelklicken.
  8. Auf das Register "Einstellungen" klicken.
  9. Das DMA-Kontrollkästchen aktivieren und dann auf OK klicken.

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