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Einführung: Dell OptiPlex GX1 und GX1p Minitower Verwaltete PC-Systeme

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Einführung: Dell™ OptiPlex™ GX1 und GX1p Minitower Verwaltete PC-Systeme

bullet.gif (1107 bytes) Überblick bullet.gif (1107 bytes) Peripheriegeräte anschließen
bullet.gif (1107 bytes) Leistungsmerkmale bullet.gif (1107 bytes) Netzschalter betätigen
bullet.gif (1107 bytes) Hardwaremerkmale bullet.gif (1107 bytes) ENERGY-STAR®-Konformität
bullet.gif (1107 bytes) Software-Merkmale bullet.gif (1107 Byte) Online-Dokumentation aufrufen
bullet.gif (1107 bytes) Verwaltungsfunktionen bullet.gif (1107 bytes) Wie Sie Hilfe bekommen  

Überblick

Dell OptiPlex GX1 und GX1p Minitower Verwaltete PC-Systeme sind aufrüstbare Hochleistungscomputer, die auf Basis der Intel® Pentium® II und Pentium III Mikroprozessoren entwickelt wurden. Jedes System verwendet das PCI-Hochleistungsbusdesign (Peripheral Component Interconnect [periphere Komponentenverbindung]), das eine Anpassung des Systems an die anwenderspezifischen Anforderungen erlaubt und je nach Bedarf um Dell-unterstützte Aufrüstungen erweitert werden kann. Außerdem unterstützen die Systeme den ISA- (Industrie-Standard-Architektur) Bus für ältere Erweiterungsgeräte.

Dieser Abschnitt beschreibt die wesentlichen Leistungsmerkmale der Hardware und Software des Systems, bietet Informationen zum Aufrufen der Online-Dokumentation und erklärt, wo Sie Hilfe finden können, falls sie benötigt wird.


Leistungsmerkmale

Das System bietet die folgenden Leistungsmerkmale:

  • Ein Intel Pentium II oder Pentium III Mikroprozessor

    Der Intel Pentium II und Pentium III Mikroprozessor mit MMX™ Technologie wurde speziell dafür entwickelt, komplexe Multimedia- und Kommunikationssoftware zu handhaben. Dieser Mikroprozessor integriert neue Anweisungs- und Datentypen sowie die sog. SIMD- (Single Instruction, Multiple Data [Einzelner Befehl, mehrere Daten]) Technologie, mit der der Mikroprozessor mehrere Datenelemente parallel verarbeiten kann, was die Gesamtleistung des Systems erhöht.

  • Eine Tastenkombination (<Strg><Alt><\>), mit der zwischen der Nenngeschwindigkeit des Mikroprozessors und einer niedrigeren Kompatibilitätsgeschwindigkeit umgeschaltet werden kann.

    ANMERKUNG: Diese Tastenkombination ist unter den Betriebssystemen Microsoft® Windows NT® und IBM® OS/2® nicht verfügbar.

  • Ein sekundärer Cachespeicher mit 512 KB SRAM (Static Random-Access Memory [statischer, wahlfreier Zugriffsspeicher]) ist im SEC-Steckmodul (Single-Edge Contact [Einzelkantenkontakt]) integriert, in dem sich auch der Mikroprozessor befindet.

  • Der Systemspeicher ist durch Einbau von 32-, 64-, 128- oder 256 MB- SDRAM DIMM-Kombinationen (Synchronous Dynamic Random-Access Memory [synchroner dynamischer wahlfreier Zugriffsspeicher]) (Dual In-Line Memory Module [doppelreihiges Speichermodul]) in die drei DIMM-Sockel auf der Systemplatine auf 768 MB (Megabyte) aufrüstbar. Das System unterstützt außerdem sowohl ECC (Error Checking and Correction [Fehlerprüfung- und -behebung]) als auch Nicht-Paritäts-DIMMs. Weitere Einzelheiten hierzu finden Sie unter "Systemspeicher erweitern".

  • SMART II-Unterstützung (Self-Monitoring and Analysis Reporting Technology II [Selbstüberwachungs- und Analyseberichttechnologie II]), die beim Neustart des Systems warnt, wenn das Festplattenlaufwerk nicht mehr zuverlässig arbeitet. Damit diese Technologie genutzt werden kann, muß sich im System ein SMART II-kompatibles Festplattenlaufwerk befinden. Alle mit den OptiPlex GX1 und GX1p Systemen ausgelieferten Festplattenlaufwerke sind SMART II-kompatibel.

  • Ein BIOS (Basic Input/Output System [Grundlegendes Eingabe-/Ausgabesystem]), das im Flash-Speicher abgelegt ist und bei Bedarf über Diskette oder systementfernt über ein Netzwerk aktualisiert werden kann.

  • Volle Übereinstimmung mit PCI-Richtlinie 2.2.

  • Volle Plug-and-Play-Unterstützung Version 1.0a vereinfacht die Installation von Erweiterungskarten. Die im System-BIOS integrierte Plug-and-Play-Unterstützung erlaubt das Installieren von Plug-and-Play-Karten, ohne Jumper oder Schalter einzustellen oder andere Konfigurationsschritte auszuführen. Mit dem ISA-Konfigurationsdienstprogramm (ICU) können nicht vorhandene Nicht-Plug-and-Play-ISA-Karten auf einen konfliktfreien Einsatz konfiguriert werden. Da das System-BIOS im Flash-Speicher abgelegt ist, kann es aktualisiert werden, um zukünftige Erweiterungen des Plug-and-Play-Standards unterstützen zu können.

  • Wenn die Wakeup On LAN- (LAN-Weckaufruf-) Funktion im System-Setup-Programm aktiviert ist, ist es möglich, das System von einer Server-Management-Konsole aus zu starten. Die Wakeup On LAN-Funktionen ermöglichen außerdem ein Remote-Computer-Setup, das Herunterladen und die Installation von Software und Dateiaktualisierungen sowie das Protokollieren von Beständen nach Dienstschluß oder an Wochenenden, da zu dieser Zeit der Netzwerkverkehr am niedrigsten ist. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter das " System-Setup-Programm verwenden".

  • USB-Unterstützung (Universal Serial Bus [universeller serieller Bus]), wodurch der Anschluß von Peripheriegeräten wie Maus, Drucker und Lautsprecher vereinfacht werden kann. Die USB-Anschlüsse an der Systemrückseite, die standardmäßig aktiviert sind, stellen einen einzelnen Anschlußpunkt für eine Reihe von USB-kompatiblen Geräten dar. USB-kompatible Geräte können außerdem angeschlossen und entfernt werden, während das System läuft.

  • Ein modulares Gehäuse mit einer geringen Anzahl von Schrauben ermöglicht eine einfache Demontage und verbessert die Betriebsfähigkeit.

Hardwaremerkmale

Die Systemplatine enthält die folgenden integrierten Komponenten:

  • Sieben Erweiterungssteckplätze auf einer Steckkarte mit drei 32-Bit-PCI-Steckplätzen, zwei 16-Bit-ISA-Steckplätzen und zwei geteilten PCI/ISA-Steckplätzen.

  • Ein 64-Bit-AGP- (Accelerated Graphics Port [Beschleunigte Grafikschnittstelle]) Videountersystem, das einen ATI 3D Rage Pro SVGA (Super Video Graphics Array [Super-Video-Grafikarray]) Video-Controller enthält. Auf dem Dell OptiPlex GX1 enthält dieses Videountersystem 4-MB-SGRAM- (Synchronous graphics random-access memory [Synchroner Grafik-RAM]) Videospeicher, der auf 8 MB aufrüstbar ist; der Dell OptiPlex GX1p verfügt über 8-MB-SGRAM-Videospeicher. Die maximalen Auflösungen im zeilensprungfreien Modus (noninterlaced) betragen 1600 × 1200 Punkte mit 65 536 Farben bzw. 1280 × 1024 und 1024 × 768 Punkte in "True Colors", ebenfalls im zeilensprungfreien Modus. In den Auflösungen 800 × 600 Punkte und 640 × 480 Punkte sind 16,7 Millionen Farben für fotorealistische "True Color"-Qualität bei Einsatz eines 32 bpp (Bits pro Pixel) Formats verfügbar. "True-Color" bietet höhere Leistung, belegt jedoch mehr Grafikspeicher. Die erforderlichen Videospeicherkapazitäten für die Betriebssysteme Microsoft Windows® 95, Windows 98 und Windows NT 4.0 sind in Tabelle 1 aufgeführt.

    Tabelle 1. Erforderliche Videospeicherkapazitäten

    Videoauflösung Maximale Farbtiefe Maximale Bildwiederholfrequenz Minimal erforderlicher SGRAM-Speicher
    640 × 480 True-Color (32 bpp) 85 Hz 4 MB
    800 × 600 True-Color (32 bpp) 85 Hz 4 MB
    1024 × 768 True-Color (32 bpp) 85 Hz 4 MB
    1280 × 1024 True-Color (32 bpp) 75 Hz 8 MB
    1600 × 1200 65 536 Farben (16 bpp) 75 Hz 8 MB

    2X AGP bietet einen dedizierten Bus des Videospeichersystems zum System-Chipsatz. AGP-basierte Videountersysteme verfügen über zwei bedeutende Leistungsvorteile gegenüber PCI-basierten Videountersystemen:

    - Der AGP-Bus reduziert Bandbreitenanforderungen des PCI-Busses und verbessert die Gesamtleistung des Systems.

    - Der AGB-Bus ermöglicht es, ein 3D-Videountersystem direkt vom Hauptspeicher auszuführen.

  • Eine Disketten-/Bandlaufwerk-Schnittstelle, die ein 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk und optional ein zweites Disketten- oder ein Bandlaufwerk unterstützt.

  • EIDE- (Enhanced Integrated Drive Electronics [Erweiterte integrierte Laufwerkelektronik]) Unterstützung. Die primäre und sekundäre EIDE-Schnittstelle befinden sich beide auf dem PCI-Bus, um einen höheren Durchsatz anzubieten. Beide Schnittstellen unterstützen EIDE-Laufwerke hoher Kapazitäten sowie Geräte wie z.B. ATA 33-Festplattenlaufwerke, EIDE-CD-ROM-Laufwerke und EIDE-Bandlaufwerke.

  • Zwei serielle Hochleistungsschnittstellen und eine bidirektionale parallele Schnittstelle für den Anschluß externer Geräte. Die parallele Schnittstelle ist vollständig ECP-kompatibel (Enhanced Capabilities Port [Erweiterte Funktionsschnittstelle]).

  • Anschlüsse für PS/2-kompatible (Personal System/2) Tastatur und Maus.

  • Ein optionaler integrierter 10/100 Mbps (Megabit pro Sekunde) 3Com® PCI 3C905B-TX-Ethernet-NSC (Netzwerkschnittstellen-Controller). Der NSC wird über Software konfiguriert, die sich auf der Dell ResourceCD befindet.

  • Ein integrierter 16-Bit-Plug-and-Play-Crystal CS4236B-Audio-Controller, welcher der Sound BlasterPro-Erweiterungskarte die nötigen Soundfunktionen liefert. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Online-System-Benutzerhandbuch.

Software-Merkmale

Das Dell Computersystem wird mit folgender Software geliefert:

  • Systemdienstprogramme zur Sicherung des Systems und Erweiterung der Hardwarefunktionen. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Dell ResourceCD.

  • Videotreiber für die Darstellung verbreiteter Anwendungsprogramme in hochauflösenden Modi. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Dell ResourceCD.

  • Audiotreiber zur Aktivierung der Soundfunktionen der Sound-Erweiterungskarte. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Dell ResourceCD.

  • Bus-Mastering-EIDE-Treiber, die die Leistung optimieren, indem der Mikroprozessor von bestimmten Funktionen während des Multithread-Betriebs (mehrere Anwendungsprogramme werden gleichzeitig ausgeführt) entlastet wird. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Dell ResourceCD.

  • Das System-Setup-Programm zur schnellen Kontrolle und Änderung der Systemkonfiguration. Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie unter "System-Setup-Programm verwenden".

  • Verbesserte Sicherheitsfunktionen, die über das System-Setup-Programm verfügbar sind (ein Setup-Paßwort, ein System-Paßwort, eine System-Paßwortverriegelungsoption, eine Schreibschutzoption für Diskettenlaufwerke und automatische Anzeige der Service Tag Nummer des Systems). Zusätzlich kann eine vom Benutzer definierte System-Kennummer über ein Unterstützungsdienstprogramm eingegeben und anhand der System-Setup-Bildschirme eingesehen werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Online-System-Benutzerhandbuch und unter "System-Setup-Programm verwenden".

  • Verbesserte Strommanagement-Optionen zur Reduzierung des System-Stromverbrauchs. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter "System-Setup-Programm verwenden".

  • Das ICU, das manuelles Konfigurieren von ISA-Erweiterungskarten erläutert. Nachdem diesen Karten Ressourcen zugewiesen wurden, kann das System-BIOS den PCI- und Plug-and-Play-Erweiterungskarten Ressourcen zuweisen, um eine konfliktfreie Konfiguration zu ermöglichen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter "Einsatz des ISA-Konfigurationsdienstprogramms".

  • Dell-Diagnose zur Untersuchung der Computerkomponenten und -geräte. Informationen zum Einsatz der Diagnose finden Sie im Kapitel "Dell-Diagnose anwenden" im Diagnose- und Fehlerbeseitigungshandbuch.

  • Netzwerkgerätetreiber für mehrere Netzwerk-Betriebssysteme. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Dell ResourceCD.

  • DMI- (Desktop Management Interface [Desktop-Managementschnittstelle]), die das Management der Software und Hardware des Computersystems erlaubt. DMI legt die Software-, Schnittstellen- und Datendateien fest, mit denen der Computer Informationen der Systemkomponenten bestimmen und ausgeben kann.

Verwaltungsfunktionen

Das Dell OptiPlex GX1 oder GX1p Verwaltete PC-System enthält viele Hardware- und Softwarefunktionen, die die Verwaltbarkeit des Systems verbessern. Die installierten Funktionen umfassen:

Dell-OpenManage Programm

Bei dem Dell-OpenManage Programm handelt es sich um Dells Software-Management-Anwendungsschnittstelle für DMI. Es ermöglicht die Verwaltung von Informationen auf Systemebene, wie z.B. Systemkonfigurationsinformationen und MIF- (Management Informationen Format [Managementinformationsformat]) Datenbankwerte (siehe Abbildung 1).

Abbildung 1. Dell-OpenManage Programm

Für Systeme, die unter Windows 95, Windows 98 und Windows NT 4.0 laufen, ist das Dell-OpenManage Programm sowohl in Client- als auch in Administratorversionen erhältlich. Die Dell-OpenManage-Administratorversion ermöglicht den Systemadministratoren, dezentrale System in einem Dell DMI Client-Netzwerk einzusehen, zu verwalten und zwecks Bestandsaufnahme zu kontrollieren sowie die folgenden Verwaltbarkeitsfunktionen, die auf den DMI 2.0-Spezifikationen basieren, zu integrieren.

Fehlermanagement

Das Programm Dell OpenManage umfaßt die folgenden Fehlermanagementfunktionen:

  • Warnt bei Ereignissen, die von SMART-Laufwerken auf einem lokalen oder Remote-System generiert wurden und bei Temperaturfehlern

  • Ein Ereignis-Logbuch, das die Ereignisse in einer Textdatei speichert und Informationen über das Ereignis in die folgenden Optionen aufteilt: System Name (Systemname), Component Name (Komponentenname), Date and Time (Datum und Uhrzeit), Event Type (Ereignistyp), Event Severity (Ereignisschweregrad), Event Class (Ereignisklasse) und Event System (Ereignissystem).
Konfigurationsmanagement

Die Konfigurationsmanagementfunktionen des Programms Dell-OpenManage umfassen folgendes:

  • Wakeup On LAN-Funktion, mit der Netzwerkverwalter in einem Dell-DMI-Netzwerk Verwaltete PC-Systeme mit Wakeup ON LAN-Kapazität systementfernt einschalten können.

  • Das Fenster System Properties (Systemeigenschaften), mit dem Netzwerkverwalter bestimmte Hardwarekonfigurationseinstellungen bei lokalen und Remote-Systemen in einem Dell-DMI-Netzwerk einsehen, einstellen oder deaktivieren können.

  • Unterstützung des Microsoft SMS (System Management Server), mit dem das Exportieren einer oder mehrere Gruppen in ein SMS-Verzeichnis möglich ist, auf das der SMS-Administrator dann zugreifen kann.

  • Eine Monitorkomponente für Systeme mit Windows 95, die über ein DDC-kompatibles (Display Data Channel [Bildschirmdatenkanal]) Videountersystem und einen DDC-kompatiblen Monitor verfügen.

  • Automatische Bestandsaufnahme bei einer oder mehreren Gruppen auf Remote-Systemen in einem Dell-DMI-Netzwerk. Netzwerkverwalter können die Bestandsaufnahme so einstellen, daß sie automatisch jeden Tag, jede Woche oder jeden Monat zu einer bestimmten Stunde durchgeführt wird; die Bestandsaufnahme kann je nach Bedarf deaktiviert werden. Das Programm Dell-OpenManage erstellt eine Textdatei für die Gruppe(n) und speichert sie in einem vom Benutzer definierten Verzeichnis.

  • Unterstützung des Anwendungsprogramms, mit dem UDA (User-Definable Attributes [Benutzerdefinierte Attribute]) erstellt werden.
Bestandsmanagement

Das Programm Dell OpenManage umfaßt folgende Bestandsmanagementfunktionen:

  • Unterstützung für Netzwerk-Administratoren, um die System-Kennummer (Asset Tag) eines entfernten Systems in einem Dell-DMI-Netzwerk entfernt einsehen, eingeben und modifizieren zu können.

  • Automatische Zuweisung einer oder mehrerer Gruppen auf ein verwalterdefiniertes Verzeichnis
Sicherheitsmanagement

Das Programm Dell OpenManage umfaßt folgende Sicherheitsmanagementfunktionen:

  • Paßwortsicherheitsfunktionen, mit denen Netzwerkverwalter Standardattributwerte für lokale und Remote-Systeme in einem Dell-DMI-Netzwerk beibehalten können.

Weitere Informationen über Dell-OpenManage finden Sie in der Online-Hilfe zum Programm Dell-OpenManage, die zusammen mit der Software geliefert wurde.

PXE

PXE ermöglicht die Verwaltung des PCs von einem oder mehreren Konfigurationsverwaltungs-Servern mit der LANDesk Configuration Manager (LCM) Software, die Verwaltungsdienste für zahlreiche Verwaltete PC-Systeme im Netzwerk bereitstellt. LCM stellt den Netzwerkverwaltern folgende Funktionen zur Verfügung:

  • Unterstützung vor dem Neustart für ein neues verwaltetes PC-System, das für Erstinstallation des Betriebssystems vom Server abhängig ist

  • Erfüllung der Netzwerk-Startanforderungen von verwalteten PC-Systemen

  • Herunterladen von Diagnose- und BIOS-Aktualisierungsprogrammen

  • Formatieren des Festplattenlaufwerks, falls erforderlich

  • Herunterladen und Installieren des Betriebssystems gemäß vorher erstellten Profilen

  • Herunterladen und Installieren von Anwendungsprogrammen

  • Aktualisierung von Betriebssystem und Anwendungen, sofern erforderlich

Weitere Informationen über Intel LCM finden Sie in der Dokumentation, die zum Lieferumfang der Software gehört.

Wakeup On LAN

Mit der Funktion Wakeup On LAN kann ein systementfernt gelegenes Verwaltete PC-System, das sich im Schlafmodus befindet, eingeschaltet werden. Dadurch können auf verwalteten PC-Systemen systementfernte Funktionen wie Computer-Setup, Software-Herunterladen und -Installation, Dateiaktualisierungen und Bestandsaufnahmen nach den normalen Arbeitszeiten und an Wochenenden durchgeführt werden, wenn die Systeme nicht benutzt werden und Netzwerke weniger ausgelastet sind.

Um die Funktion Wakeup On LAN anwenden zu können, muß jedes Verwaltete PC-System einen NSC mit Unterstützung für Wakeup On LAN besitzen. Ferner muß die Option Wakeup On LAN im System-Setup-Programm aktiviert werden.

Auto Power On (Automatisches Einschalten)

Mit der Funktion Automatisches Einschalten kann das Computersystem automatisch an gewissen Wochentagen zu einem bestimmten Zeitpunkt eingeschaltet werden. Sie können Automatisches Einschalten so einstellen, daß sich das System entweder jeden Tag oder jeden Montag, Dienstag usw. bis Freitag einschaltet.

ANMERKUNG: Diese Funktion kann nicht eingesetzt werden, wenn das System über eine Steckerleiste oder ein Überspannungsschutzgerät abgeschaltet wird.

Temperaturüberwachung

Im System befinden sich Temperatursensoren, die ein Überhitzen des Prozessors feststellen. In einem solchen Fall wird bei aktivem Dell OpenManage oder beim nächsten Systemstart eine Meldung eingeblendet, die den Benutzer über das Problem informiert.

Sicherheitsfunktionen

Das Dell OptiPlex GX1 oder GX1p System besitzt die folgenden integrierten Sicherheitsfunktionen.

Chassis Intrusion (Gehäuseeingriff)

Ein integrierter Gehäuseeingriffsalarm zeigt den Status der Systemgehäuseüberwachung an. Wurde die Systemabdeckung abgenommen, so wechselt die Einstellung auf Detected (Festgestellt), und die folgende Meldung wird während im Verlauf des nächsten Systemstarts angezeigt:

Alert! Cover was previously removed.
(Warnung! Abdeckung wurde entfernt.)

Dieses Anzeigenfeld kann mit Hilfe des System-Setup-Programms gelöscht werden, so daß zukünftige Eingriffe erkannt werden können. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter "System-Setup-Programm verwenden".

Sicherungskabeleinschub und Ring für das Vorhängeschloß

An der Rückseite des Computers befinden sich der Sicherungskabeleinschub und ein Ring für ein Vorhängeschloß (siehe Abbildung 2), an denen im Handel erhältliche Diebstahlschutzvorrichtungen angebracht werden können. Sicherheitskabel für PCs umfassen gewöhnlich ein Stück galvanisiertes Kabel mit einem daran angebrachten Schloß und Schlüssel. Um das unerlaubte Entfernen des Computers zu verhindern, das Kabel um einen unbeweglichen Gegenstand wickeln, das Schloß durch den Sicherungskabeleinschub an der Rückseite des Computers führen, und es mit dem entsprechenden Schlüssel verschließen. Im Lieferumfang der Diebstahlsschutzvorrichtung sind gewöhnlich Anleitungen zu ihrer richtigen Anbringung enthalten.

ANMERKUNG: Es gibt eine Vielzahl verschiedenartiger Diebstahlsschutzvorrichtungen. Vor dem Kauf einer Diebstahlschutzeinrichtung ist sicherzustellen, daß sie für den Sicherungskabeleinschub des Systems paßt.

Mit dem Ring kann die Systemabdeckung am Gehäuse gesichert werden, um unerlaubten Zugriff auf das Innere des Computers zu verhindern. Ein im Handel erhältliches Vorhängeschloß durch den Ring führen und abschließen.

Abbildung 2. Sicherungskabeleinschub und Ring für das Vorhängeschloß

Paßwörter

Mit der Paßwortfunktion können Sie ein benutzerdefiniertes Paßwort festlegen, um den Zugriff auf das System einzuschränken. Zusätzlicher Schutz ist über das System-Setup-Programm möglich. Wenn die Option Setup Password (Setup-Paßwort) auf Enabled (Aktiviert) gesetzt ist, kann über Password Status (Paßwortstatus) verhindert werden, daß das System-Paßwort beim Start des Systems geändert oder deaktiviert wird. Weitere Informationen hierzu finden sie unter "System-Setup-Programm verwenden".


Peripheriegeräte anschließen

Abbildung 3 zeigt die Anschlüsse für externe Geräte an der Rückseite des Computers.

Abbildung 3. E/A-Schnittstellen, Anschlüsse und Anzeigen

Beim Anschluß von externen Geräten auf der Rückplatte des Computers folgende Hinweise beachten:

  • Die Dokumentation des Gerätes auf Anleitungen zum Installieren und Konfigurieren überprüfen.

Die meisten Geräte müssen beispielsweise mit einer bestimmten Eingabe-/Ausgabe- (E/A) -Schnittstelle oder einem bestimmten Anschluß verbunden werden, um ordnungsgemäß zu funktionieren. Darüber hinaus müssen für externe Geräte wie Maus oder Drucker Gerätetreiber in den Systemspeicher geladen werden.

  • Externe Geräte sollten nur dann angeschlossen werden, wenn der Rechner ausgeschaltet ist. Den Rechner anschließend einschalten, bevor eines der externen Geräte eingeschaltet wird, wenn die Gerätedokumentation nicht das Gegenteil verlangt. (Wenn der Rechner das Gerät nicht erkennt, sollte man den Vorgang wiederholen, aber das externe Gerät vor dem Rechner einschalten.)

HINWEIS: Beim Entfernen eines externen Geräts sollte man nach dem Ausschalten des Rechners mindestens fünf Sekunden warten, bevor man die Verbindung auf der Rechnerrückseite unterbricht, um mögliche Schäden an der Systemplatine zu vermeiden.

Paralleler Schnittstellenanschluß

Die integrierte parallele Schnittstelle verwendet einen 25-Stift D-Subminiaturanschluß auf der Rückplatte des Systems.

Diese E/A-Schnittstelle sendet Daten im Parallelformat (wobei 8 Datenbits bzw. 1 Byte gleichzeitig über acht verschiedene Leitungen in einem einzelnen Kabel) übertragen werden. Sie wird primär für Drucker benutzt.

Die Standardkennung der integrierten parallelen Schnittstelle des Systems lautet LPT1. Anschlußzuweisungen werden z.B. während einer Softwareinstallation vorgenommen, um den vom Drucker benutzten Anschluß zu identifizieren, so daß die Software die Daten zur richtigen Schnittstelle sendet. (Eine falsche Zuweisung kann dazu führen, daß der Drucker entweder nicht oder nur fehlerhaft druckt.)

ANMERKUNG: Die integrierte parallele Schnittstelle wird automatisch deaktiviert, wenn das System feststellt, daß die parallele Schnittstelle einer installierten Erweiterungskarte auf die gleiche Adresse konfiguriert ist, wie in der Option Parallel Port (Parallele Schnittstelle) im System-Setup-Programm angegeben.

Mausanschluß

Das System verwendet eine PS/2-kompatible Maus. Das Mauskabel wird an einen 6-Stifte-Mini-DIN-Anschluß (Deutsche Industrienorm) an der Systemrückseite angeschlossen. Computer und angeschlossene Peripheriegeräte vor dem Anschließen einer Maus ausschalten.

Eine PS/2-kompatible Maus arbeitet genauso wie eine standardmäßige serielle Maus oder Busmaus. Sie besitzt jedoch einen eigenen Anschluß, so daß die seriellen Anschlüsse frei bleiben und keine Erweiterungskarte nötig ist. Die Maustreibersoftware räumt der Maus beim Mikroprozessor Priorität ein, da sie bei jeder neuen Mausbewegung den IRQ 12 (Interrupt Request [Unterbrechungsaufforderung]) ausgibt. Die Treibersoftware übermittelt außerdem die Mausdaten an das aktive Anwendungsprogramm.

USB-Anschlüsse

Das System besitzt zum Anschluß von zwei USB-kompatiblen (Universal Serial Bus [Universeller serieller Bus]) Geräten zwei USB-Anschlüsse. USB-konforme Geräte sind Peripheriegeräte, wie z.B. Tastaturen, Mäuse, Drucker und PC-Lautsprecher.

Bei einer Neukonfiguration der Hardware müssen eventuell die Stiftnummern und die Signalinformationen der USB-Anschlüsse angegeben werden.

Integrierter NSC-Anschluß

Im System befindet sich ein integrierter 10/100-Mbps 3Com PCI 3C905B-TX Ethernet NSC. Der NSC bietet alle Funktionen einer separaten Netzwerkerweiterungskarte und unterstützt sowohl den 10BASE-T- als auch den 100BASE-TX-Ethernet-Standard.

Zum NSC gehört die Funktion Wakeup On LAN, die es ermöglicht, den Computer durch ein besonderes LAN-Signal von einer Server-Management-Konsole aus zu starten. Wakeup On LAN bietet systementferntes Computer-Setup, Herunterladen und Installation von Software, Dateiaktualisierungen und Bestandsaufnahmen nach Arbeitsschluß und an Wochenenden, wenn der Verkehr auf dem LAN normalerweise auf ein Minimum abfällt.

Der NSC-Anschluß an der Systemrückseite weist die folgenden Anzeigen auf:

  • Die gelbe Betriebsanzeige blinkt, wenn das System Netzwerkdaten sendet oder empfängt. (Hohe Netzwerkbelastung hat zur Folge, daß diese Anzeige als ständig aufleuchtend erscheint.)
  • Eine zweifarbige Verknüpfungs-Integritätsanzeige, die grün leuchtet, wenn zwischen einem 10-Mbps-Netzwerk und dem NSC eine gute Verbindung vorhanden ist. Die Anzeige leuchtet orange, wenn zwischen einem 100-Mbps-Netzwerk und dem NSC eine gute Verbindung vorhanden ist. Leuchtet die grüne Anzeige nicht, dann hat der Computer keine physische Verbindung mit dem Netzwerk festgestellt.

Audio-Anschlüsse

An die Mikrofonbuchse kann ein standardmäßiges Mikrofon für PCs angeschlossen werden. Das Audiokabel mit der Mikrofonbuchse verbinden. An den Mikrofonanschluß kann eine monaurale Signalquelle mit einem Pegeleffektivwert von maximal 89 mVrms angeschlossen werden.

An die Leitungsausgangsbuchse können die meisten Computerlautsprecher angeschlossen werden. Das Ausgangssignal an der Leitungsausgangsbuchse ist bereits verstärkt, so daß die angeschlossenen Lautsprecher keinen integrierten Verstärker benötigen. Das Kabel der Lautsprecher mit dieser Buchse verbinden.

An die Leitungseingangsbuchse können Aufnahme-/Wiedergabegeräte, wie z.B. Kassettenrecorder, CD-Spieler und Videorecorder, angeschlossen werden. Das Leitungsausgangskabel dieser Geräte mit der Leitungseingangsbuchse auf der Rückseite des Computers verbinden.

Videoanschluß

Der Computer benutzt zum Anschluß eines VGA-kompatiblen Bildschirms am System einen 15-Stifte-HD-D-Subminiaturanschluß auf der Systemrückseite.

Serielle Schnittstellenanschlüsse

Die seriellen Schnittstellen verwenden 9-Stifte-D-Subminiaturanschlüsse auf der Rückplatte des Computers. Diese Anschlüsse unterstützen Geräte, wie z.B. externe Modems, Drucker, Plotter und Mäuse, die das serielle Datenübertragungsformat (bitweise über eine Leitung) verwenden.

Die Standardkennung dieser integrierten seriellen Schnittstelle ist COM1 für die serielle Schnittstelle 1 und COM2 für serielle Schnittstelle 2. Die Anschlußzuweisungen werden während einer Softwareinstallation vorgenommen, die einen entsprechenden Schritt umfaßt. Hier wird der von einem Gerät benutzte Anschluß identifiziert, z. B. der vom Modem benutzte Anschluß bei der Installation der Kommunikationssoftware.

Das System enthält die eine Neukonfigurationsfunktion, mit der die Bezeichnung der seriellen Anschlüsse neu zugewiesen werden kann, falls eine Erweiterungskarte mit serieller Schnittstelle eingebaut wird, die eine dieser Anschlußbezeichnungen trägt.

Wenn die im System integrierten seriellen Schnittstellen auf Auto im System-Setup-Programm gesetzt sind und eine Erweiterungskarte hinzugefügt wird, deren serielle Schnittstelle für eine bestimmte Kennung konfiguriert ist, erfolgt eine automatische Adressierung (Zuweisung) der eingebauten Schnittstellen auf die nächste geeignete COM-Einstellung.

Vor dem Hinzufügen einer Erweiterungskarte mit seriellem Anschluß empfiehlt es sich, die mit der Software gelieferte Dokumentation daraufhin zu lesen, ob das Programm der neuen COM-Anschlußbezeichnung zugewiesen werden kann.

Tastaturanschluß

Das System benutzt eine PS/2-kompatible Tastatur. Das Tastaturkabel wird an eine 6polige DIN-Miniaturbuchse auf der Rechnerrückseite angeschlossen.

Erforderliche Netzwerkkabel

Der NSC-Anschluß des Systems (ein RJ45-Anschluß auf der Systemrückseite) ist für den Anschluß eines UTP-Ethernet-Kabels (Unshielded Twisted Pair [nicht-abgeschirmtes, Twisted-pair-Kabel]) ausgelegt. Ein Ende des UTP-Kabels wird in den NSC-Anschluß gesteckt, bis der Stecker sicher einrastet.

Das andere Ende des Kabels in eine RJ45-Wandsteckbuchse stecken oder mit einem RJ45-Anschluß eines UTP- Konzentrators oder Verteilers verbinden - je nachdem welche Netzwerkkonfiguration vorliegt.


Netzschalter betätigen

Der Netzschalter regelt die Netzstromzufuhr zum System.

Die Betriebssysteme Microsoft Windows 98 und Windows 98 Second Edition (SE) ermöglichen die Konfiguration des Netzschalters mit Hilfe der Funktion ACPI (Advanced Configuration and Power Interface [Erweiterte Konfigurations- und Stromverwaltungsschnittstelle]) (siehe Tabelle 2).

HINWEIS: Zum Ausschalten des Computersystems ist das System, insofern möglich, über das Betriebssystemmenü ordnungsgemäß herunterzufahren.

Tabelle 2. Verhalten des Netzschalters unter den Betriebssystemen Microsoft Windows 98 und Windows 98 SE mit ACPI

Maßnahme

Ergebnisse

System eingeschaltet
und ACPI Aktiviert

System im Standby-Modus

System ausgeschaltet

Netzschalter drücken

System geht in den Standby-Modus über oder schaltet ab (abhängig vom Setup des Betriebssystems)

System schaltet sich ein

Startet und das System schaltet sich ein

Netzschalter
6 Sekunden lang gedrückt halten*

System schaltet sofort ab

System schaltet sofort ab

Startet und das System schaltet sich ein

*Herunterfahren des Systems bei gedrücktem Netzschalter kann zu Datenverlust führen. Den Netzschalter zum Herunterfahren des Systems nur verwenden, wenn das Betriebssystem nicht mehr reagiert.

Microsoft Windows 95 unterstützt kein ACPI. In Tabelle 3 sind die Netzschalterfunktionen für die Betriebssysteme Windows 95 und Windows 98 mit deaktivierter ACPI-Funktion angezeigt.

Tabelle 3. Verhalten des Netzschalters unter Microsoft Windows 95 und Windows 98 (mit geladenem Dell AutoShutdown)

Maßnahme

Ergebnisse

System Eingeschaltet

System im Suspendiermodus

System ausgeschaltet

Netzschalter drücken

System schaltet ab

System schaltet ab

Startet und das System schaltet sich ein

Netzschalter 6 Sekunden lang gedrückt halten*

System schaltet sofort ab

System schaltet sofort ab

Startet und das System schaltet sich ein

*Herunterfahren des Systems bei gedrücktem Netzschalter kann zu Datenverlust führen. Den Netzschalter zum Herunterfahren des Systems nur verwenden, wenn das Betriebssystem nicht mehr reagiert.

Tabelle 4 zeigt die Funktionen des Netzschalters für die Betriebssysteme Microsoft Windows NT.

Tabelle 4. Verhalten des Netzschalters unter Microsoft Windows NT (Mit geladenem Dell AutoShutdown)

Maßnahme

Ergebnisse

System Eingeschaltet

System ausgeschaltet

Netzschalter drücken

System schaltet sich ab

Startet und das System schaltet sich ein

Netzschalter 6 Sekunden lang gedrückt halten*

System schaltet sofort ab

Startet und das System schaltet sich ein

*Herunterfahren des Systems bei gedrücktem Netzschalter kann zu Datenverlust führen. Den Netzschalter zum Herunterfahren des Systems nur verwenden, wenn das Betriebssystem nicht mehr reagiert.

Wenn sich das System nach Drücken des Netzschalters nicht abschaltet, ist es möglicherweise "abgestürzt". In diesem Fall ist der Netzschalter so lange gedrückt zu halten, bis sich das System vollständig abgeschaltet hat. (Dies kann mehrere Sekunden in Anspruch nehmen.) Alternativ kann aber auch der Reset-Taster betätigt werden, um das System zurückzusetzen und einen Neustart auszuführen. Wenn das System eingefroren ist und beide Taster nicht richtig arbeiten, das Netzkabel vom Computer ziehen, abwarten, bis der Computer nicht mehr läuft, das Netzkabel wieder anschließen und, wenn das System nicht startet, den Netzschalter drücken.


ENERGY-STAR®-Konformität

Bestimmte Konfigurationen der Dell-Computersysteme stimmen mit den Anforderungen der amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA (Environmental Protection Agency) in bezug auf energiesparende Computer überein. Wenn die Frontverkleidung des Computers das ENERGY STAR®-Emblem (siehe Abbildung 5) aufweist, entspricht die Originalkonfiguration des Systems diesen Anforderungen, und alle ENERGY STAR-Strommanagementfunktionen des Computers sind aktiviert. Um den Betrieb dieser Funktion zu deaktivieren oder zu ändern, muß die Einstellung der Option Power Management (Strommanagement) im System-Setup-Programm geändert werden. Anleitungen hierzu finden Sie unter "System-Setup-Programm verwenden".

ANMERKUNGEN: Als ENERGY STAR®-Partner hat die Dell Computer Corporation überprüft, ob dieses Produkt den ENERGY STAR-Richtlinien in bezug auf Energieverbrauch entspricht.

Alle Dell Computer, die das ENERGY STAR®-Emblem tragen, erfüllen in der von Dell verschickten Konfiguration die Anforderungen der EPA Energy Star-Anforderungen. Die Leistungsaufnahme des Systems kann jedoch durch Änderung dieser Konfiguration (z.B. durch das Installieren zusätzlicher Erweiterungskarten oder Laufwerke) ansteigen und die Richtwerte des EPA ENERGY STAR®-Programms für Computer überschreiten.

Abbildung 5. ENERGY STAR®-Emblem

Das EPA ENERGY STAR®-Programm für Computer ist ein gemeinsames Programm der EPA und den Computerherstellern mit dem Ziel, die Luftverschmutzung durch die Herstellung energiesparender Computerprodukte zu reduzieren. Die EPA schätzt, daß Computeranwender durch die Computerprodukte des ENERGY STAR®-Programms jährlich Elektrizitätskosten in Höhe von DM 3,2 Milliarden (2 Milliarden Dollar) einsparen. Der reduzierte Energieverbrauch kann sich wiederum reduzierend auf den Kohlendioxidausschuß (das Gas, das primär für den Treibhauseffekt verantwortlich ist) und auf Schwefeldioxid und Stickstoffoxide, die beiden primären Ursachen des sauren Regens, auswirken.

Computeranwender können den Energieverbrauch und seine Nebenwirkungen auch reduzieren, indem sie die Computersysteme ausschalten, wenn sie über einen längeren Zeitraum nicht genutzt werden — besonders während der Nacht und an Wochenenden.


Online-Dokumentation aufrufen

Das Online-System-Benutzerhandbuch, das auf dem Festplattenlaufwerk installiert ist, enthält Informationen über die folgenden Themen:

  • Benutzung des Online-System-Benutzerhandbuchs

  • Systemfunktionen

  • Verwendung der Treiber und Dienstprogramme

  • Benutzung des integrierten Audio-Controllers

  • Einsatz des System-Setup-Programms

  • Konfigurieren von Erweiterungskarten

  • Sicherung des Computers

  • Anschluß externer Geräte

  • Wartung des Systems

  • Dell kontaktieren

Das Handbuch enthält außerdem ein Glossar mit häufig verwendeten Begriffen und Abkürzungen.

Das System-Benutzerhandbuch befindet sich im Verzeichnis "Dell Accessories" (Dell-Zubehör).

Um Themen in diesem Handbuch auszudrucken, das gewünschte Thema einblenden und die Option Print Topic (Thema drucken) im Menü File (Datei) auswählen.


Wie Sie Hilfe bekommen

Dell bietet eine Reihe von Hilfsmitteln, wenn eine der hier angeführten Verfahren nicht verständlich sein sollte oder das System nicht wie erwartet funktioniert. Weitere Informationen über diese Hilfsmittel finden Sie im Kapitel "Wie Sie Hilfe bekommen" im Diagnose- und Fehlerbeseitigungshandbuch oder im Abschnitt "Dell kontaktieren" im Online-System-Benutzerhandbuch.


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