Das hauptsächliche Steuerungsprogramm des Computers. Es hat eine Benutzerschnittstelle und verwaltet Aufgaben, Daten und Geräte.
BIOS
Basic Input Output System. Eine Reihe wichtiger Befehle für den Betrieb eines Computers, die in einem Chip gespeichert sind. Sie werden beim Hochfahren des Computers verwendet, bevor das Betriebssystem geladen wird.
Booten, Boot-up
Der Startvorgang beim Computer, bei dem der Speicher gelöscht, Geräte initialisiert und das Betriebssystem geladen wird.
Burst-Datenrate
Die maximale Rate, mit der Daten übertragen werden können. In der Regel werden die Daten meistens langsamer als mit dieser Rate übertragen.
Bus
Eine Kommunikationsverbindung zwischen den Komponenten in Ihrem Computer.
Busmaster
Eine Einrichtung, bei der Peripheriekomponenten ohne Umweg über die CPU direkten Zugriff auf den Speicher Ihres Computers haben.
Auch als CD-Laufwerk bezeichnet. Kann Daten von CDs lesen, nicht jedoch Daten darauf schreiben.
CMOS
Complementary Metal Oxide Semiconductor. Typ eines Speicherchips, der für das BIOS verwendet wird. Bezieht sich in diesem Dokument auf die BIOS-Einstellungen im CMOS-Chip.
CMOS-Setup
Wie BIOS-Setup. Eine Startroutine, die erforderlichenfalls Änderungen am BIOS zulässt.
Controller
Eine elektronische Leiterplatte oder Karte, die den Datentransfer zwischen dem Mikroprozessor und einem bestimmten Teil Ihres Computersystems wie der Festplatte steuert.
Controllerchip
Ein Chip (ASIC), der die Verarbeitungsfunktionen auf einer Controllerkarte wahrnimmt.
CRC-Fehlerprüfung
Cyclic Redundancy Checking. Fehlerprüfungsverfahren für Datenübertragungen. Sollte die Überprüfung ergeben, dass ein Fehler aufgetreten ist, werden die Daten erneut übertragen.
CPU [Central Processing Unit]
Mikroprozessor, der das "Hirn" des Computers darstellt.
Informationen, die auf eine lange Reihe aus Einsen und Nullen (eigentlich "Ein"- und "Aus"-Zustände) reduziert sind und einfach übertragen, gespeichert und von einem Computer gelesen werden können.
Datenverletzung
Folge einer äußeren Beeinflussung, die Ihre Daten verändert. Die Verwendung eines Security-Arrays (RAID 1) verhindert den Verlust von Daten infolge einer solchen Verletzung, indem stets eine exakte Kopie der Daten vorhanden ist.
Definieren eines Arrays
Vorgang, bei dem Sie die Merkmale Ihres Arrays festlegen, wie beispielsweise die Anzahl der Laufwerke, der Level (RAID 0 oder RAID 1) sowie weitere vom Controller angebotene Optionen.
Ein verfügbares Festplattenlaufwerk, das jedoch nicht Bestandteil eines Arrays ist.
Erstellen eines Arrays
Vorgang, bei dem Informationen in den reservierten Sektor eines oder mehrerer Festplattenlaufwerke geschrieben werden, die von einem Controller erkannt und als eine Einheit behandelt werden.
Extended Interrupt 13
64-Bit-Schnittstelle, die es dem BIOS und dem Betriebssystem ermöglicht, Festplattenlaufwerke mit einer Kapazität von mehr als 8,46 GB zu verwenden.
Ein RAID-Array, das von einem unabhängigen Controller gesteuert wird, wie beispielsweise der FastTrak-Karte. Ein Hardware-RAID läuft schneller, weil für die Verwaltung des RAID-Array der Mikroprozessor des Computers nicht benötigt wird.
Hauptplatine
Auch "Systemplatine " oder "Mainboard/Motherboard" genannt. Auf dieser Leiterplatte befinden sich die CPU, der Systembus, die Speichersteckplätze, die PCI-Steckplätze, die Controller sowie weitere Chips.
Host-Adapter
Ein Gerät, beispielsweise eine PCI-Karte, die die Funktionalität des Computers erweitert. Die FastTrak-Controllerkarte ist ein Host-Adapter.
Host (Computer)
Der Computer, in dem die FastTrak-Controllerkarte installiert ist.
Integrated Drive Electronics. Typ einer Hardwareschnittstelle, die bei Computern für Festplattenlaufwerke und CD-ROMs benutzt wird. Auch bezeichnet als Advanced Technology Attachment (ATA).
IDE-Controller
Ein Gerät, das den Datentransfer zwischen dem Mikroprozessor und einem IDE-Festplattenlaufwerk oder CD-ROM-Laufwerk verwaltet.
I/O
Input/Output. Wird für Geräte verwendet, die Daten handhaben, wie beispielsweise Festplatten (auch E/A: Eingabe/Ausgabe).
IRQ
Interrupt Request. Ein Signal an die CPU, das im Falle einer Eingabe/Ausgabe erzeugt wird, wie beispielsweise eine Eingabe oder Ausgabe vom Festplattenlaufwerk.
Eine unabhängige Hochgeschwindigkeitsverbindung zwischen zwei Geräten, wie beispielsweise einer Controllerkarte und einem Festplattenlaufwerk.
Kritisch
Zustand, in dem bei einem der Festplattenlaufwerke in einem Security-Array (RAID 1) ein Fehler aufgetreten ist. Sie können zwar auf Ihre Daten zugreifen, aber es besteht keine Fehlertoleranz. Das fehlerhafte Laufwerk muss ersetzt und das Array wiederhergestellt werden.
System zur Identifizierung einzelner Laufwerke und Arrays, indem ihnen bestimmte Buchstaben wie A: oder C: zugeordnet werden.
LBA
Logical Block Addressing. Ein Verfahren, bei dem logische Blockadressen auf dem Festplattenlaufwerk in eine für das BIOS verständliche Form gebracht werden.
LED
Light Emitting Diode. Bei Computern häufig zur Anzeige der Systemaktivität verwendet.
Lesen von einem Laufwerk/Array
Auffinden und Kopieren der Daten auf einem Festplattenlaufwerk oder RAID-Array.
Local Bus
Verbindung zwischen CPU, Speicher und den Peripheriegeräten bei einem Computer.
Logisch
Bezieht sich auf elektronisch erzeugte Geräte, wie beispielsweise eine Datenmitteilung oder ein Array. Obwohl real, kann man sie nicht berühren Vgl. "physikalisch".
Löschen eines Arrays
Maßnahme, mit der ein Array gelöscht wird. Wie beim Löschen einer Datei werden dabei nicht die Daten im Array gelöscht, sondern es wird der Pfad entfernt, den Ihr Computer zur Lokalisierung der Daten verwendet.
Megabyte. Eine Speichereinheit, die 1.048.576 Bytes entspricht. In Verbindung mit Festplattenspeicher häufig abgerundet auf 1.000.000 Bytes.
MBit/s
Megabit pro Sekunde. Datenmenge in Megabit, die in einer Sekunde übertragen werden kann. Dient bei Festplattenlaufwerken zur Angabe der Übertragungsgeschwindigkeit.
MHz
Megahertz. Eine Million Schwingungen pro Sekunden. Dient häufig zur Angabe der Geschwindigkeit der internen Taktung und der CPU eines Computers. Einer von vielen Faktoren, die bestimmen, wie viel Arbeit ein Computer leisten kann.
Mirroring (Spiegelung)
Verfahren zur Erzielung von Fehlertoleranz in einem RAID, indem der Inhalt von einem Festplattenlaufwerk auf ein anderes kopiert (gespiegelt) wird. Falls ein Laufwerk ausfällt, befindet sich auf dem jeweils anderen eine vollständige Kopie der Daten.
Von Windows 2000 und XP verwendetes Dateisystem für Festplattenlaufwerke. NTFS bietet gegenüber dem vorherigen FAT-System bessere Zugriffsmöglichkeiten und höhere Zuverlässigkeit für das Dateisystem.
Zustand, in dem eine Komponente aufgehört hat zu funktionieren. Bei einem Performance-Array (RAID 0) verursacht ein ausgefallenes Laufwerk einen Offline-Zustand. Bei einem Security-Array (RAID 1) führen zwei ausgefallene Laufwerke zu diesem Zustand.
Optimal
Zustand, in dem eine Komponente oder ein System in der dafür vorgesehenen Weise funktioniert.
Bestandteil des Dateisystems der Festplatte. Eine Partition erscheint auf der grafischen Benutzeroberfläche als separates Laufwerk. Mehrere Partitionen erscheinen als unterschiedliche Laufwerke, obwohl nur ein physikalisches Laufwerk vorhanden ist.
PCI [Peripheral Component Interconnect]
32- oder 64-Bit-Peripheriebus mit Geschwindigkeiten von bis zu 66 MHz.
PCI-X [PCI Extended]
64-Bit-Peripheriebus mit Geschwindigkeiten von bis zu 133 MHz.
PCI-Bus
Ein Bus mit Erweiterungssteckplätzen, über die zusätzliche Komponenten am Computer angeschlossen werden können.
PCI-Steckplatz
Steckplätze auf der Hauptplatine, über die zusätzliche Komponenten am PCI-Bus angeschlossen werden können. Sie sind weiß gekennzeichnet, um sie von anderen Steckplätzen zu unterscheiden.
Performance-Array
Ein Array aus Festplattenlaufwerken, das für maximale I/O-Geschwindigkeit konfiguriert ist. Beim FastTrak RAID 0-Array werden die Daten über zwei Laufwerk verteilt, wodurch sich die I/O-Geschwindigkeit verdoppelt und die Speicherkapazität von zwei Laufwerken kombiniert wird.
Peripheriegerät
Zusatzkomponente eines Computersystems, wie beispielsweise ein RAID-Controller, Festplattenlaufwerk, Drucker usw.
Physikalisch
Bezieht sich auf Geräte wie eine Controllerkarte oder ein Festplattenlaufwerk. Etwas, das man anfassen kann. Vgl. "logisch".
Plug-n-Play
Industriestandard für Erweiterungsplatinen, bei denen die erforderlichen Speicher- und Adresseinstellungen automatisch vom Computer vorgenommen werden.
Problemlaufwerk
Ein Laufwerk, bei dem laut SMART-Analyse Probleme bestehen. Dieses Laufwerk könnte bald ausfallen.
Eine Anordnung, bei der Festplattenlaufwerke kombiniert werden, um ihre gemeinsame Leistung und Fehlertoleranz zu erhöhen.
RAID 0
Ein Array, bei dem die Daten auf mehrere Festplattenlaufwerke verteilt sind, als handele es sich um ein einzelnes Laufwerk. Da die Arbeitslast unter den Laufwerken aufgeteilt ist, erfolgt die Datenübertragung schneller als bei einem einzelnen Laufwerk. Bildet die Grundlage eines Perfomance-Arrays.
RAID 1
Ein Array, bei dem ein Laufwerk auf ein anderes gespiegelt wird. Da beide Laufwerke eine vollständige Kopie der Daten enthalten, sind die Daten beim Ausfall eines der Laufwerke weiterhin verfügbar. Bildet die Grundlage eines Security-Arrays.
RAID-Modus
Auch als RAID-Level oder RAID-Nummer bezeichnet. Definiert den RAID-Typ des Arrays. Mit der FastTrak-Karte können Arrays im RAID-Modus 0 und 1 erstellt werden.
Reboot (Neustart)
Neustarten eines Computers nach einer Softwareinstallation oder aufgrund eines Fehlers. Viele Computerprobleme lassen sich einfach mittels eines Neustarts lösen.
Reservierter Sektor
Ein kleiner Bereich des Festplattenlaufwerks, in dem die Array-Information erfasst werden.
Ressource
Hardware-, Software- oder Datenelement, das selbst Bestandteil eines größeren Systems ist. Ein Computer weist seine Ressourcen zu, indem er auf IRQs reagiert.
Hardwareschnittstelle, die für den Anschluss von Peripheriegeräten dient, einschließlich Festplattenlaufwerke. Ursprünglich waren nur SCSI-Festplattenlaufwerke für die Verwendung in RAID-Arrays geeignet. Heutzutage stellen ATA-Laufwerk eine kostengünstige Alternative für RAID-Arrays dar.
Schreiben auf ein Laufwerk/Array
Datenerfassung auf einem Festplattenlaufwerk oder RAID-Array.
Security-Array
Ein Array aus Festplattenlaufwerken, das für Fehlertoleranz konfiguriert ist. Beim FastTrak RAID 1-Array werden die Daten auf zwei Laufwerke gespiegelt, so dass eine vollständige Kopie der Daten auf beiden Laufwerken entsteht.
Serial ATA
Serial ATA ist eine relative neue Entwicklung. Sie ist schneller als die frühere Parallel ATA-Schnittstelle für Festplattenlaufwerke und wird diese voraussichtlich bald ersetzen. Die schnellste Parallel ATA-Schnittstelle leistet 133 MBit/s, während die langsamste Serial ATA-Schnittstelle 150 MBit/s leistet.
SMART [Self-Monitoring, Analysis and Reporting System]
Ein Überwachungssystem für Festplattenlaufwerke, mit dem man sich anbahnende Ausfälle im Voraus feststellen kann. Dadurch hat man genügend Zeit, ein Ersatzlaufwerk zu beschaffen und zu installieren.
Software-RAID
Mittels Software verwaltetes RAID-Array. Ein Software-RAID ist zwar kostengünstiger als ein Hardware-RAID, läuft jedoch nicht so schnell, weil der Mikroprozessor des Computers das RAID-Array verwalten muss.
Source (Quelle)
In einem RAID 1-Array das Festplattenlaufwerk, auf dem sich die Daten befinden.
Sporadisch
Gelegentlich, nicht fortwährend.
Status
Der aktuelle Zustand einer Komponente. Ein RAID-Array kann folgende Zustände haben: Optimal, Kritisch oder Offline.
Stripe-Block
Größe eines Datenblocks, der auf einer Festplatte erfasst wird. Größere Stripe-Blocks eignen sich besser für Video, Grafiken und Datenbanken. Kleinere Stripe-Blocks eignen sich besser für Geschäftsanwendungen.
Striping
Datenerfassung über mehr als ein Festplattenlaufwerk gleichzeitig.
Wiederherstellen eines Security-Arrays (RAID 1), nachdem eines der Festplattenlaufwerke ersetzt wurde. Bei diem Vorgang werden die Daten des verbliebenen Originallaufwerks auf das Ersatzlaufwerk kopiert, um die Fehlertoleranz wiederherzustellen.
Write Back
Cache-Einstellung bei Festplattenlaufwerken, die es ermöglicht, dass Ihr Laufwerk Daten in den Cache-Speicher schreibt und die Speicherung dieser Daten vom System bestätigt wird. Die Daten werden dann zu einem späteren Zeitpunkt auf die Festplatte geschrieben. Diese Funktion verbessert die Leistung des Festplattenlaufwerks. Falls jedoch die Stromversorgung des Laufwerks unterbrochen wird, bevor die Daten auf die Festplatte geschrieben wurden, gehen die Daten verloren.
Write Through
Cache-Einstellung bei Festplattenlaufwerken, die Ihr Laufwerk veranlasst, alle Daten auf die Festplatte zu schreiben, bevor dem System bestätigt wird, dass die Daten gespeichert wurden. Diese Funktion verringert zwar die Leistung des Festplattenlaufwerks, gleichzeitig aber auch das Risiko eines Datenverlustes.