Mit dem Array-Management-Programm (AMP) können Sie Arrays in der Windows-Umgebung erstellen und verwalten. Falls Sie das Array-Management-Programm nicht installiert haben, gehen Sie zu Array-Management-Installation. In diesem Abschnitt wird davon ausgegangen, dass Sie das AMP auf Ihrem Computer bereits installiert haben.
Öffnen Sie das Start-Menü und suchen Sie nach "Array Management > Local
Monitoring Utility (Lokale Überwachung)".
Wählen Sie diese Verknüpfung. Das AMP wird daraufhin gestartet.
Abbildung 1. Das Array-Management-Programm im Start-Menü
Das AMP wird gestartet und der Anmeldedialog erscheint.
Abbildung 2. Der Anmeldedialog
Wählen Sie im Anmeldedialogfeld die gewünschte Zugriffsebene:
Nur Ansicht - Ermöglicht es, das Array-System
anzuzeigen, nicht jedoch Änderungen daran vorzunehmen.
Wartung - Ermöglicht es, das Array-System
anzuzeigen und Änderungen daran vorzunehmen. Ausgenommen sind das
Erstellen, Umwandeln und Löschen von Arrays.
Voller Zugang - Ermöglicht
es, das Array-System anzuzeigen und beliebige Änderungen daran vorzunehmen.
Kennwörter Falls Ihr Computer bereits mit installierter Promise Serial ATA RAID-Controllerkarte geliefert wurde, sind dies Ihre Standardkennwörter. Sie müssen exakt so wie gezeigt eingegeben werden.
Das Standardkennwort für den Wartungszugriff lautet Dell. Das Standardkennwort für den vollständigen Zugriff lautet Promise. Um Ihr Kennwort zu ändern, gehen Sie zu Präferenzen.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Anmelden, um den Anmeldevorgang abzuschließen. Der Startbildschirm erscheint. Der Name Ihres Computers ist markiert.
Abbildung 3. AMP-Startbildschirm
Der AMP-Bildschirm ist in drei Abschnitte unterteilt:
Baumstruktur - Navigation
Objektansicht - Komponenten des in der Baumstruktur gewählten
Objekts
Informationsansicht - Überwachung und Einstellungsänderungen
Klicken Sie auf die Plussymbole (+), um die Baumstruktur zu erweitern und das gesamte RAID-System anzuzeigen. In der Tree View-Ansicht (Baumstruktur) werden alle Systemkomponenten sowie ihre Beziehungen zueinander angezeigt.
Abbildung 4. Baumstruktur im Array-Management-Programm
Wenn Sie ein Element in der Baumstruktur anklicken, werden dessen Komponenten in der Objektansicht und dessen Status und Einstellungen in der Informationsansicht angezeigt.
Das Array-Management-Programm überwacht Ihr RAID-System und informiert Sie auf folgende Weise:
Grafikdisplay
Controller-Ereignisprotokoll
Windows-Systemprotokoll (sofern aktiviert)
Grafikdisplay
Das Grafikdisplay ist verfügbar, sobald das Programm läuft.
Abbildung 5. Normale Displays
Wenn Sie in der Baumstruktur das Array-Symbol wählen, wird in der Informationsansicht der Status des Arrays angezeigt. Dargestellt sind ein Performance-Array (RAID 0; Abbildung 5, oben) und ein Security-Array (RAID 1; Abbildung 5, unten). Bei ordnungsgemäßem Betrieb wird für beide Array-Typen als Status "Optimal" angezeigt.
Abbildung 6. Displayanzeige eines ausgefallenen Laufwerks
Wenn ein Festplattenlaufwerk in einem Performance-Array (RAID 0) ausfällt, wechselt dieses in den Status "Offline" (Abbildung 6, oben). Sofern sich das ausgefallene Laufwerk nicht wieder in Betrieb nehmen lässt, gehen sämtliche Daten im Array verloren.
Wenn ein Festplattenlaufwerk in einem Security-Array (RAID 1) ausfällt, wechselt dieses in den Status "Kritisch" (Abbildung 6, unten). Da sämtliche Daten jeweils auf jedem der Laufwerke gespeichert sind, können Sie das ausgefallene Laufwerk durch ein neues ersetzen, um das Array wiederherzustellen. Die Wiederherstellung wird weiter hinten in diesem Abschnitt erläutert.
Das ausgefallene Laufwerk ist dasjenige, das auf dem Display nicht angezeigt wird. Im Beispiel oben ist das Laufwerk an Kanal 1 vorhanden. Das bedeutet, dass das Laufwerk an Kanal 2 ausgefallen ist. Falls Sie mehr als nur ein Array haben, erscheint über dem Symbol des problematischen Arrays ein X.
Controller-Ereignisprotokoll
Um das Controller-Ereignisprotokoll anzuzeigen, klicken Sie das Controller-Symbol mit der rechten Maustaste an und wählen im Popup-Menü Read Events. Daraufhin erscheint die "Ereignisanzeige".
Abbildung 7. Die Ereignisanzeige
Zurückliegende Ereignisse sind hier gespeichert. Diese Informationen können für eine Störungsbeseitigung hilfreich sein. Als Benutzer mit vollständiger Zugriffsberechtigung können Sie diese Ereignisse löschen.
Windows-Systemprotokoll
Um das Systemprotokoll Ihres Computers anzuzeigen, klicken Sie das Symbol Arbeitsplatz mit der rechten Maustaste an und wählen im Popup-Menü Verwalten. Klicken Sie auf Ereignisanzeige und dann auf System. Das Systemprotokoll wird im rechten Fenster angezeigt.
Zwei RAID-Systemkomponenten ermöglichen Einstellungen: der Message Agent und der Controller.
Message Agent
Wenn Sie das Message Agent-Symbol anklicken, sehen Sie in der Informationsansicht folgende Anzeige:
Abbildung 9. Message Agent-Einstellungen
Windows-Systemereignisprotokoll aktivieren - Markieren Sie
diese Option, damit RAID-Ereignisse im PC-Systemprotokoll erfasst werden.
Array-Synchronisierungszeitplan - Die Synchronisierung ist
ein Verfahren zur Überprüfung der Daten in einem Security-Array (RAID
1). Bei einem Performance-Array (RAID 0) hat sie keine Wirkung.
Klicken Sie auf Aktiviert, um diese Option zu aktivieren.
Wählen Sie die gewünschte Zeiteinheit sowie Anzahl der Minuten, Stunden, Tageszeit, Wochentag oder Monat.
Klicken Sie auf Ändern, um Ihre Einstellungen zu speichern.
HINWEIS: Sie können ein Array auch manuell synchronisieren. Siehe hierzu "Synchronisieren eines Arrays" weiter unten.
Controller
Wenn Sie das Controllersymbol anklicken, sehen Sie in der Informationsansicht folgende Anzeige:
Abbildung 10. Controllereinstellungen
Systeminformationen - Diese Informationen können für
den technischen Kundendienst hilfreich sein.
S.M.A.R.T.-Check aktivieren - Die SMART-Check-Funktion überwacht Ihre Festplattenlaufwerke und warnt
frühzeitig vor Zuständen, die zu einem Laufwerksausfall führen
können.
Festplatten-Cache - Wählen Sie "Write Back" für bessere Leistung.
Wählen Sie es nicht vor für bessere Leistung. Um
optimale Ergebnisse zu erzielen, sollten Sie für beide Laufwerke dieselbe
Einstellung wählen.
Wiederherstellungsrate - In der Einstellung "Hoch" erfolgt
die Wiederherstellung schneller und die Redundanz wird früher realisiert,
Lese/Schreib-Anfragen sind jedoch langsamer. In der Einstellung "Niedrig" erfolgen
Lese/Schreib-Anfragen mit normaler Geschwindigkeit, dafür dauert die Wiederherstellung
länger. Diese Einstellung wirkt sich nur dann auf Ihr System aus, wenn
ein Array wiederhergestellt wird.
Klicken Sie auf Anwenden, um Ihre Einstellungen zu speichern.
Um ein neues Array zu erstellen, tun Sie Folgendes:
Klicken Sie das Controller-Symbol mit der rechten Maustaste an und wählen Sie im Popup-Menü Neu > Array. Daraufhin erscheint das Fenster "Hinzuzufügendes Laufwerk wählen".
Abbildung 11. Das Dialogfeld "Hinzuzufügendes Laufwerk wählen"
Klicken Sie im Fenster "Hinzuzufügendes Laufwerk wählen" zur Auswahl
auf ein oder beide Laufwerke. Beachten Sie, dass für ein Security-Array
zwei Laufwerke erforderlich sind. Klicken Sie auf Weiter.
Das Fenster "RAID-Level
wählen" erscheint nun.
Abbildung 12. Das Dialogfeld "RAID-Level wählen"
Klicken Sie im Fenster "RAID-Level wählen" auf das Symbol für Striping
(RAID 0), um ein Performance-Array zu erstellen, oder auf Spiegelung (RAID
1), um ein Security-Array
zu erstellen. Klicken Sie auf Weiter. Daraufhin erscheint
das Fenster "Fertig stellen".
Abbildung 13. Das Dialogfeld "Fertig stellen"
Geben Sie in diesem Fenster im Feld "Array-Name" einen Namen für Ihr neues Array ein. Wählen Sie bei einem Performance-Array (RAID 0) die gewünschte Blockgröße. 64 KB ist die Standardvorgabe.
Klicken Sie auf Fertig stellen. Das neue Array erscheint nun in der Baumstruktur.
Abbildung 14. Das neu erstellte Array in der Baumstruktur
In dieser Phase ist Ihr Array bereit, um partitioniert und formatiert zu werden. Siehe nächste Seite.
Damit Windows Ihr neues Array erkennt und damit arbeiten kann, müssen Sie es partitionieren und formatieren. Hiermit wird innerhalb Ihres Arrays eine Dateistruktur geschaffen, mit der Windows arbeiten kann. Nachdem Sie das neue Array fertig gestellt haben, wird Ihr Computer von FastTrak neu gestartet. Lassen Sie Ihren Computer vollständig neu starten und Windows aufrufen.
HINWEIS: Falls Sie vorhaben, Ihren Computer über dieses Array zu booten, lesen Sie im Benutzerhandbuch die Hinweise zu Windows und Gerätetreiberinstallation. Die Anweisungen hier betreffen nur Daten-Arrays.
Abbildung 15. Rechtsklick auf das Symbol "Arbeitsplatz"
Klicken Sie das Symbol Arbeitsplatz auf dem Desktop mit der rechten Maustaste an und wählen Sie im Kontextmenü Verwalten. Daraufhin öffnet sich das Fenster "Computerverwaltung".
Klicken Sie im linken Menü auf Datenträgerverwaltung. Im daraufhin erscheinenden Fenster der Datenträgerverwaltung wird Ihr neues Array als "Datenträger 1" angezeigt. Der Assistent für die Initialisierung erscheint automatisch.
Abbildung 16. Die Datenträgerverwaltung
Klicken Sie auf Weiter, um den Assistenten zu starten.
Wählen Sie in den folgenden Fenstern den Datenträger 1 zur Initialisierung aus. Wählen Sie keine Datenträger zur Umwandlung aus. Klicken Sie auf Fertig stellen, um das Array zu initialisieren.
Abbildung 17. Initialisiertes Array bereit zum Partitionieren und Formatieren
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den nicht zugeordneten Teil des Datenträgers 1 und wählen Sie im Popup-Menü Neue Partition.... Daraufhin erscheint der Assistent für neue Partitionen.
Abbildung 18. Der Assistent für neue Partitionen
Klicken Sie auf Weiter, um den Assistenten zu starten. In den anschließenden Fenstern treffen Sie die nachfolgend genannten Maßnahmen. Klicken Sie auf Weiter, um zum nächsten Fenster zu gelangen.
Wählen Sie Primäre Partition.
Definieren Sie die maximal verfügbare Partitionsgröße in MB.
Weisen Sie einen verfügbaren Laufwerksbuchstaben Ihrer Wahl zu.
Formatieren Sie diese Partition mit den folgenden Einstellungen:
Dateisystem: NTFS
Größe der Zuordnungseinheit: Standard
Volumebezeichnung: Geben Sie einen Namen Ihrer Wahl ein
Markieren Sie NICHT die Option "Schnellformatierung durchführen" oder "Komprimierung für Dateien und Ordner aktivieren".
Überprüfen Sie Ihre Auswahl und klicken Sie auf Fertig
stellen. Der Assistent für neue Partitionen verschwindet, und der Partitionierungs- und Formatierungsvorgang beginnt. Dieser Vorgang dauert eine Weile. Im Fenster "Datenträgerverwaltung" wird der Verlauf angezeigt.
Abbildung 19. Das neu formatierte Array in der Datenträgerverwaltung
Nachdem die Formatierung abgeschlossen ist, wird Ihr Array im Fenster "Datenträgerverwaltung" (oben) und im Fenster "Arbeitsplatz" (unten) als Festplattenlaufwerk angezeigt.
Abbildung 20. Das neu formatierte Array unter "Arbeitsplatz"
Im Beispiel oben ist die Volumebezeichnung "Volume" und der Laufwerksbuchstabe "E:".
Damit ist die Partitionierung und Formatierung eines Arrays abgeschlossen.
Mit Hilfe der Konvertierung/Erweiterung-Option können Sie folgende Änderungen an einem bestehenden Array vornehmen:
Wechsel von einem Einzellaufwerk-Array zu einem Doppellaufwerk-Performance-Array (RAID 0)
Wechsel von einem Einzellaufwerk-Array zu einem Doppellaufwerk-Security-Array (RAID 1)
Wechsel von einem Doppellaufwerk-Security-Array (RAID 1) zu einem Doppellaufwerk-Performance-Array (RAID 0)
Bei der Umwandlung werden sämtliche Daten des bestehenden Arrays auf dem neuen Array gespeichert.
HINWEIS: Nachdem Sie mit der Umwandlung Ihres Arrays begonnen haben, dürfen Sie diesen Vorgang nicht mehr unterbrechen, da es andernfalls zu Datenverlusten kommen kann.
VORSICHT: Partitionieren oder formatieren Sie das neue Array nicht, da dies den Verlust sämtlicher Daten zur Folge hätte.
Wechsel von einem Einzellaufwerk-Array zu einem Doppellaufwerk-Performance-Array (RAID 0)
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Array-Symbol in der Baumstruktur und wählen Sie im Popup-Menü Konvertierung. Daraufhin erscheint das Fenster "Hinzuzufügendes Laufwerk wählen".
Abbildung 21. Das Dialogfeld "Hinzuzufügendes Laufwerk wählen"
Klicken Sie in diesem Fenster auf ein verfügbares Laufwerk, um es auszuwählen, und klicken Sie dann auf Weiter. Das Fenster "RAID-Level
wählen" erscheint.
Abbildung 22. Das Dialogfeld "RAID-Level
wählen"
Klicken Sie in diesem Fenster auf das Symbol für "Striping" (RAID
0), um es auszuwählen, und klicken Sie dann auf Weiter.
Daraufhin erscheint das Feld "Beenden".
Abbildung 23. Das Dialogfeld "Beenden"
Klicken Sie in diesem Feld auf Fertig stellen. Daraufhin erscheint die folgende Meldung: Sind Sie sicher, dass Sie dieses Array konvertieren wollen?
Klicken Sie auf Ja, um fortzufahren.
Abbildung 24. Der RAID-Konvertierungsvorgang im Array-Management-Programm
Sie können den Verlauf der RAID-Konvertierung im Array-Management-Programm überwachen. Der Vorgang dauert eine Weile.
Abbildung 25. RAID-Konvertierung beendet
Nachdem die Konvertierung abgeschlossen ist, erscheint das Array mit zwei Festplattenlaufwerken sowie die Statusanzeige "Optimal". Das Array ist damit betriebsbereit. Sie brauchen Ihren Computer nicht neu zu starten.
Wechsel von einem Einzellaufwerk-Array zu einem Doppellaufwerk-Security-Array (RAID 1)
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Array-Symbol in
der Baumstruktur und wählen Sie im Popup-Menü Konvertierung.
Daraufhin erscheint das Fenster "Hinzuzufügendes Laufwerk wählen".
Abbildung 26. Das Dialogfeld "Hinzuzufügendes Laufwerk wählen"
Klicken Sie in diesem Fenster auf ein verfügbares Laufwerk, um es auszuwählen,
und klicken Sie dann auf Weiter. Das Fenster "RAID-Level wählen" erscheint.
Abbildung 27. Das Dialogfeld "RAID-Level wählen"
Klicken Sie in diesem Fenster auf das Symbol für "Spiegelung" (RAID
1),
um es auszuwählen, und klicken Sie dann auf Weiter. Daraufhin
erscheint das Feld "Beenden".
Abbildung 28. Das Dialogfeld "Beenen"
.
Klicken Sie in diesem
Feld auf Fertig stellen. Daraufhin erscheint die folgende
Meldung: Sind Sie sicher, dass Sie
dieses Array konvertieren wollen?
Klicken Sie auf Ja, um fortzufahren.
Abbildung 29. Der RAID-Konvertierungsvorgang im Array-Management-Programm
Sie können den Verlauf der RAID-Konvertierung im Array-Management-Programm überwachen.
Der Vorgang dauert eine Weile.
Abbildung 30. RAID-Konvertierung beendet
Nachdem die Konvertierung abgeschlossen ist, erscheint das Array mit zwei Festplattenlaufwerken,
ein neuer RAID-Modus sowie die Statusanzeige "Optimal". Das Array ist damit
betriebsbereit. Sie brauchen Ihren Computer nicht neu zu starten.
Wechsel von einem Security-Array (RAID 1) zu einem Performance-Array (RAID 0)
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Array-Symbol in der Baumstruktur und wählen Sie im Popup-Menü Konvertierung. Das Fenster "RAID-Level wählen" erscheint nun.
Abbildung 31. Das Dialogfeld "RAID-Level wählen"
Klicken Sie in diesem Fenster auf das Symbol für "Striping" (RAID 0),
um es auszuwählen, und klicken Sie dann auf Weiter. Daraufhin
erscheint das Feld "Beenden".
Abbildung 32. Das Dialogfeld "Beenden"
Wählen Sie in diesem Feld die gewünschte Blockgröße und klicken Sie dann auf Fertig stellen. Daraufhin erscheint die folgende Meldung: Sind Sie sicher, dass Sie dieses Array konvertieren wollen?
Klicken Sie auf Ja, um fortzufahren.
Abbildung 33. Der RAID-Konvertierungsvorgang im Array-Management-Programm
Sie können den Verlauf der RAID-Konvertierung im Array-Management-Programm überwachen. Der Vorgang dauert eine Weile.
Abbildung 34. RAID-Konvertierung beendet
Nachdem die Konvertierung abgeschlossen ist, erscheint das Array mit dem neuen RAID-Modus sowie die Statusanzeige "Optimal". Das Array ist damit betriebsbereit. Sie brauchen Ihren Computer nicht neu zu starten.
VORSICHT: Falls Ihr Computer von diesem Array bootet, dürfen Sie es nicht löschen. Andernfalls kommt es zu Systemfehlern sowie zum Verlust sämtlicher Daten. Löschen Sie ausschließlich Daten-Arrays und auch diese nur, nachdem Sie zuvor Sicherheitskopien aller wichtigen Daten angefertigt haben.
Um ein Array zu löschen, tun Sie Folgendes:
Klicken Sie das Array-Symbol mit der rechten Maustaste an und wählen Sie im Popup-Menü Löschen. Daraufhin erscheint ein Warnhinweis zum Löschen von Partitionen.
Klicken Sie auf OK. Das Array und die zugehörigen Laufwerke verschwinden aus der Baumstruktur.
Verwenden Sie dieses Verfahren zur Wiederherstellung eines Security-Arrays (RAID 1), nachdem Sie ein ausgefallenes Laufwerk ersetzt haben. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Systemüberwachung und Array-Probleme.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Array-Symbol in der Baumstruktur und wählen Sie im Popup-Menü Wiederherstellen. Daraufhin erscheint das Fenster "Wiederherzustellendes Laufwerk wählen".
Abbildung 35. Das Dialogfeld "Wiederherzustellendes Laufwerk wählen"
Klicken Sie in diesem Fenster auf das Symbol des Ersatzlaufwerks, um es auszuwählen.
HINWEIS: Achten Sie darauf, das richtige Laufwerk auszuwählen, da andernfalls Ihre sämtlichen Daten verloren gehen.
Klicken Sie auf Weiter, um fortzufahren Daraufhin erscheint das Fenster "Fertig stellen".
Abbildung 36. Das Dialogfeld "Fertig stellen"
Überprüfen Sie in diesem Fenster Ihre Auswahl und klicken Sie dann auf Fertig stellen. Daraufhin erscheint die folgende Meldung: Sind Sie sicher, dass Sie dieses Array wiederherstellen wollen?
Klicken Sie auf Ja, um fortzufahren.
Abbildung 37. Der Wiederherstellungsvorgang im Array-Management-Programm
Sie können den Verlauf der Wiederherstellung im Array-Management-Programm überwachen. Der Vorgang dauert eine Weile.
Abbildung 38. Wiederherstellung abgeschlossen
Wenn die Wiederherstellung abgeschlossen ist, wechselt das Array wieder in den Status "Optimal". Das Array ist damit betriebsbereit.
Die Synchronisierung ist ein Verfahren zur Überprüfung der Daten in einem Security-Array (RAID 1). Bei einem Performance-Array (RAID 0) hat sie keine Wirkung. Es gibt zwei Möglichkeiten, ein Array mit Hilfe des Array-Management-Programms zu synchronisieren:
Automatisch - Siehe "Message Agent" unter Einstellungen
Manuell - Siehe unten
So synchronisieren Sie ein Array manuell:
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Array-Symbol in der Baumstruktur und wählen Sie im Popup-Menü Synchronisieren. Daraufhin erscheint die folgende Meldung: Sind Sie sicher, dass Sie dieses Array synchronisieren wollen?
Klicken Sie auf Ja, um fortzufahren
Abbildung 39. Der Synchronisierungsvorgang im Array-Management-Programm
Sie können den Verlauf der Synchronisierung im Array-Management-Programm überwachen. Der Vorgang dauert eine Weile.
Abbildung 40. Synchronisierung abgeschlossen
Wenn die Synchronisierung abgeschlossen ist, wechselt das Array wieder in den Status "Optimal". Das Array ist damit betriebsbereit.
Das Menü "Präferenz" im Array-Management-Programm enthält drei Optionen:
Hintergrund - Wählt aus einer Farbpalette die Hintergrundfarbe
für die Baumstruktur und die Objektansicht. Beim Systemstart ausführen - Startet das Array-Management-Programm, sobald
Windows gestartet wird. Eine Markierung zeigt an, dass diese Funktion
aktiviert ist. Ändern Kennwort - Ermöglicht es, das Anmeldekennwort
für Benutzer mit vollständigem Zugriff und Wartungszugriff zu
ändern.
Das Menü "Hilfe" im Array-Management-Programm enthält vier Optionen:
Hilfethemen - Bietet Online-Hilfe, einschließlich Inhalt,
Index und Suchfunktion, so dass sich Informationen über das Array-Management-Programm
schnell auffinden lassen. Tastaturhilfe- Listet die im Array-Management-Programm
verwendeten Verknüpfungen oder Tastenkürzel auf. Automatisch zeigen - Bietet eine Übersicht über
die verschiedenen Elemente in der Baumstruktur mit der jeweils zugehörigen
Anzeige in der Objektansicht und Informationsansicht. Info zum Array Management - Zeigt Versionsinformationen,
die für die technische Unterstützung eventuell hilfreich sind.