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Systemplatinen- Optionen installieren: Dell PowerVault 715N-Systeme: Installations- und Fehlerbehebungshandbuch

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Systemplatinen-Optionen installieren

Dell™ PowerVault™ 715N-Systeme: Installations- und Fehlerbehebungshandbuch

  Lüfterbaugruppe aus- und wieder einbauen

  Erweiterungskarte

  Speicher hinzufügen

  Mikroprozessor-Upgrades

  Systembatterie auswechseln


Dieser Abschnitt beschreibt die Installation folgender Optionen:

  • Lüfterbaugruppe

  • Erweiterungskarte

  • Speicher-Upgrades

  • Mikroprozessor-Upgrades

  • Systembatterie

Abbildung 5-1 zeigt die Position der Komponenten der Systemplatine.

VORSICHTSHINWEIS: Das System muß ausgeschaltet und von der Stromquelle getrennt sein, bevor Sie dieses Verfahren durchführen. Weitere Informationen finden Sie unter "Sicherheit geht vor - für Sie und das System" in "Störungen beim System beheben".

Abbildung 5-1. Komponenten der Systemplatine


Lüfterbaugruppe aus- und wieder einbauen

Die Lüfterbaugruppe, die sich hinter dem IDE-Festplattenlaufwerk 1 befindet, enthält einen Lüfter.

Lüfterbaugruppe ausbauen

  1. Schalten Sie das System aus.

  2. Entfernen Sie die Systemabdeckung.

  3. Heben Sie den Lüfter vorsichtig aus dem Gehäuse und stellen Sie sicher, daß der Anschluß nicht mehr mit der Systemplatine verbunden ist (siehe Abbildung 5-2).

Abbildung 5-2. Lüfterbaugruppe ausbauen

Lüfterbaugruppe wieder einbauen

  1. Richten Sie die Lüfterbaugruppe mit dem Anschluß auf der Systemplatine und mit dem Stift auf dem Gehäuse aus.

  2. Drücken Sie die Lüfterbaugruppe nach unten, bis sie an die Systemplatine angeschlossen ist.

  3. Befestigen Sie die Systemabdeckung wieder.

  4. Schalten Sie das System ein.


Erweiterungskarte

Im System kann eine Slimline-PCI-Erweiterungskarte installiert werden. Die Karte wird unter Verwendung einer Steckkarte installiert (siehe Abbildung 5-3).

Erweiterungskarte installieren

Um eine Erweiterungskarte zu installieren, führen Sie folgende Schritte durch:

VORSICHTSHINWEIS: Das System muß ausgeschaltet und von der Stromquelle getrennt sein, bevor Sie dieses Verfahren durchführen. Weitere Informationen finden Sie unter "Sicherheit geht vor - für Sie und das System" in "Störungen beim System beheben".
  1. Schalten Sie das System und alle angeschlossenen Peripheriegeräte aus und trennen Sie das System vom Stromnetz.

  2. Entfernen Sie die obere Abdeckung (siehe "Systemabdeckungen entfernen und wieder befestigen" in "Störungen beim System beheben").

VORSICHTSHINWEIS: Siehe "Schutz vor elektrostatischer Entladung" in den Sicherheitsanweisungen im Systeminformationsdokument.
  1. Öffnen Sie den Erweiterungskartenriegel und entfernen Sie das Abdeckblech.

ANMERKUNG: Bewahren Sie diese Halterung auf, falls die Erweiterungskarte ausgebaut werden muß. Der Einbau eines Abdeckblechs über einem leeren Erweiterungskartensteckplatz ist erforderlich, um den Vorschriften der Funkentstörverordnung zu genügen. Die Abdeckbleche halten auch Staub und Schmutz vom System fern und helfen, korrekte Kühlung und den Luftstrom innerhalb des Systems aufrechtzuerhalten.
  1. Stecken Sie die Karte, ohne die Steckkarte auszubauen, fest in den Erweiterungskartensteckplatz auf der Steckkarte ein, bis die Karte vollständig sitzt (siehe Abbildung 5-3).

  2. Schließen Sie den Erweiterungskartenriegel (siehe Abbildung 5-3).

Abbildung 5-3. Erweiterungskarte installieren

  1. Stellen Sie alle notwendigen Kabelverbindungen zur Karte her.

  2. Befestigen Sie die Systemabdeckung wieder, schließen Sie das System und die Peripheriegeräte wieder an das Netz an und schalten Sie das System ein.

Erweiterungskarte ausbauen

VORSICHTSHINWEIS: Das System muß ausgeschaltet und von der Stromquelle getrennt sein, bevor Sie dieses Verfahren durchführen. Weitere Informationen finden Sie unter "Sicherheit geht vor - für Sie und das System" in "Störungen beim System beheben".
  1. Schalten Sie das System und alle angeschlossenen Peripheriegeräte aus und trennen Sie das System vom Stromnetz.

  2. Entfernen Sie die Abdeckung.

Siehe "Systemabdeckungen entfernen und wieder befestigen" in "Störungen beim System beheben".

  1. Trennen Sie alle Kabelverbindungen zur Erweiterungskarte.

  2. Drehen Sie den Erweiterungskartenriegel von der Erweiterungskarte weg, um die Karte freizugeben.

  3. Greifen Sie die Erweiterungskarte und ziehen Sie sie vorsichtig vom Steckkartenanschluß ab.

  4. Wenn die Karte nicht wieder eingebaut werden soll, befestigen Sie ein Abdeckblech über der Steckplatzöffnung.

ANMERKUNG: Der Einbau eines Abdeckblechs über einem leeren Erweiterungskartensteckplatz ist erforderlich, um den Vorschriften der Funkentstörverordnung zu genügen. Die Abdeckbleche halten auch Staub und Schmutz vom System fern und helfen, korrekte Kühlung und den Luftstrom innerhalb des Systems aufrechtzuerhalten.
  1. Drehen Sie den Erweiterungskartenriegel in die geschlossene Position.

  2. Befestigen Sie die Systemabdeckung wieder, schließen Sie das System und die Peripheriegeräte wieder an das Netz an und schalten Sie das System ein.


Speicher hinzufügen

In den beiden Speichermodulsockeln auf der Systemplatine können mindestens 128 MB registrierter SDRAM installiert werden. Die Speichermodulsockel befinden sich in der Nähe der hinteren Kante der Systemplatine (siehe Abbildung 5-1), hinter Festplattenlaufwerk 2.

Speicher-Upgrade-Bausatz

Das System kann durch die Installation von Kombinationen registrierter Speichermodule aufgerüstet werden. Wenn Sie eine Fehlermeldung erhalten, die besagt, daß die maximale Speicherkapazität erreicht ist, finden Sie weitere Informationen unter "Anzeigen, Meldungen und Codes". Speicher-Upgrade-Bausätze können bei Dell erworben werden.

ANMERKUNG: Die Speichermodule müssen PC-133-konform sein.

Installationsrichtlinien für Speichermodule

ANMERKUNG: Teile dieses Verfahrens erfordern die Verwendung der Konsolenumleitungsfunktion der seriellen Schnittstelle. Informationen über die Verbindung mit dem System über die Konsolenumleitung finden Sie im Systemadministrator-Handbuch.

Speicher-Upgrade durchführen

VORSICHTSHINWEIS: Das System muß ausgeschaltet und von der Stromquelle getrennt sein, bevor Sie dieses Verfahren durchführen. Weitere Informationen finden Sie unter "Sicherheit geht vor - für Sie und das System" in "Störungen beim System beheben".
VORSICHTSHINWEIS: Siehe "Schutz vor elektrostatischer Entladung" in den Sicherheitsanweisungen im Systeminformationsdokument.
  1. Schalten Sie das System und alle angeschlossenen Peripheriegeräte aus und trennen Sie das System vom Stromnetz.

  2. Entfernen Sie die Abdeckung.

Siehe "Systemabdeckungen entfernen und wieder befestigen" in "Störungen beim System beheben".

  1. Suchen Sie die Speichermodulsockel, in denen Sie ein Speichermodulpaar installieren oder ersetzen wollen.

Abbildung 5-1 zeigt die Position der Speichermodulsockel.

  1. Installieren oder ersetzen Sie die Speichermodulpaare wie erforderlich, um die gewünschte Gesamtspeichergröße zu erhalten (siehe "Speichermodule installieren" oder "Speichermodule ein- und ausbauen").

  2. Befestigen Sie die Systemabdeckung wieder, schließen Sie das System wieder ans Stromnetz an und schalten Sie es ein.

  3. (Optional) Drücken Sie die Taste <F2>, um das BIOS-Setup-Dienstprogramm aufzurufen, und überprüfen Sie die Einstellung Extd Memory (Erweiterter Speicher) auf dem Bildschirm Standard CMOS Setup (Standard-CMOS-Setup). Das System sollte den Wert für die Einstellung Erweiterter Speicher bereits auf den neuen Wert geändert haben.

ANMERKUNG: Wenn Sie eine frühere Version von Microsoft® Windows® 2000 als Servicepack 2 verwenden, funktionieren die Funktionstasten nicht. Drücken Sie dann <Esc><2>.
  1. Wenn der Wert in Erweiterter Speicher nicht korrekt ist, sind möglicherweise ein oder mehrere Speichermodule nicht ordnungsgemäß installiert. Wiederholen Sie schritt 2 bis schritt 5, um die Speichermodule auf korrekten Sitz und Anschluß in den Sockeln zu überprüfen.

  2. Führen Sie den Systemspeichertest in der Systemdiagnose aus.

  3. Schließen Sie die Frontverkleidung.

Speichermodule installieren

VORSICHTSHINWEIS: Das System muß ausgeschaltet und von der Stromquelle getrennt sein, bevor Sie dieses Verfahren durchführen. Weitere Informationen finden Sie unter "Sicherheit geht vor - für Sie und das System" in "Störungen beim System beheben"
VORSICHTSHINWEIS: Siehe "Schutz vor elektrostatischer Entladung" in den Sicherheitsanweisungen im Systeminformationsdokument.
  1. Schalten Sie das System und alle angeschlossenen Peripheriegeräte aus und trennen Sie das System vom Stromnetz.

  2. Entfernen Sie die Abdeckung (siehe "Systemabdeckungen entfernen und wieder befestigen" in "Störungen beim System beheben").

  3. Suchen Sie die Speichermodulsockel, in denen Sie das/die Speichermodul(e) installieren oder ersetzen wollen.

Abbildung 5-1 zeigt die Position der Speichermodulsockel.

  1. Drücken Sie die Ausstoßvorrichtungen auf dem Speichermodulsockel nach unten und außen, wie in Abbildung 5-4 gezeigt, um das Einsetzen des Speichermoduls in den Sockel zu ermöglichen.

Abbildung 5-4. Speichermodul installieren und ausbauen

  1. Richten Sie den Platinenstecker des Speichermoduls mit den Ausrichtungsführungen aus und setzen Sie dann das Modul in den Sockel ein (siehe Abbildung 5-4).

Am Speichermodulsockel befinden sich zwei Ausrichtungsführungen, so daß das Speichermodul nur in einer Weise in den Sockel eingesetzt werden kann.

  1. Drücken Sie das Speichermodul mit den Daumen in den Sockel, während Sie die Ausstoßvorrichtungen gleichzeitig mit den Zeigefingern hochziehen, um das Speichermodul im Sockel zu verriegeln (siehe Abbildung 5-4).

Wenn das Speichermodul richtig im Sockel sitzt, sind die Ausstoßvorrichtungen des Speichermodulsockels mit den Ausstoßvorrichtungen der anderen Sockel, in denen Speichermodule installiert sind, ausgerichtet.

  1. Wiederholen Sie die Schritte 4 bis 6 dieses Verfahrens, um die restlichen Speichermodule zu installieren.

  2. Führen Sie die Schritte 5 bis 9 des Abschnitts "Speicher-Upgrade durchführen" durch.

Speichermodule ein- und ausbauen

VORSICHTSHINWEIS: Das System muß ausgeschaltet und von der Stromquelle getrennt sein, bevor Sie dieses Verfahren durchführen. Weitere Informationen finden Sie unter "Sicherheit geht vor - für Sie und das System" in "Störungen beim System beheben".
VORSICHTSHINWEIS: Siehe "Schutz vor elektrostatischer Entladung" in den Sicherheitsanweisungen im Systeminformationsdokument.
  1. Schalten Sie das System und alle angeschlossenen Peripheriegeräte aus und trennen Sie das System vom Stromnetz.

  2. Entfernen Sie die Abdeckung.

Siehe "Systemabdeckungen entfernen und wieder befestigen" in "Störungen beim System beheben".

  1. Suchen Sie die Speichermodulsockel, in denen Sie Speichermodule ausbauen wollen.

Abbildung 5-1 zeigt die Position der Speichermodulsockel.

  1. Drücken Sie die Ausstoßvorrichtungen an den Speichermodulsockeln nach unten, bis das Speichermodul herausspringt (siehe Abbildung 5-4).


Mikroprozessor-Upgrades

Um in der Zukunft Optionen bezüglich Geschwindigkeit und Funktionalität auszunutzen, können Sie den Prozessor ersetzen.

Jeder Prozessor und der zugehörige L2-Cache-Speicher (Level 2) sind in einem PGA-Paket (Pin Grid Array [Pingruppierung]) untergebracht, das in einem ZIF-Sockel auf der Systemplatine installiert ist. Im folgenden Unterabschnitt wird beschrieben, wie der Mikroprozessor installiert oder ersetzt wird.

Mikroprozessor ersetzen

Folgende Komponenten sind im Mikroprozessor-Upgrade-Bausatz enthalten:

  • Ein Mikroprozessor

  • Ein Kühlkörper

  • Eine Sicherungsklammer

ANMERKUNG: Dell empfiehlt, dieses Verfahren nur von technisch erfahrenem Servicepersonal ausführen zu lassen.
  1. Schalten Sie das System und alle angeschlossenen Peripheriegeräte aus und trennen Sie das System vom Stromnetz.

  2. Entfernen Sie die Abdeckung.

Siehe "Systemabdeckungen entfernen und wieder befestigen" in "Störungen beim System beheben".

VORSICHTSHINWEIS: Siehe "Schutz vor elektrostatischer Entladung" in den Sicherheitsanweisungen im Systeminformationsdokument.
  1. Drücken Sie auf die Sicherungsklammer des Kühlkörpers, um die Klammer von den Halteklammern auf dem ZIF-Sockel zu lösen (siehe Abbildung 5-5).

  2. Entfernen Sie die Sicherungsklammer.

VORSICHTSHINWEIS: Entfernen Sie niemals den Kühlkörper von einem Mikroprozessor, wenn Sie den Mikroprozessor nicht ausbauen möchten. Der Kühlkörper verhindert eine Überhitzung des Prozessors.
VORSICHTSHINWEIS: Der Mikroprozessor und der Kühlkörper können sehr heiß werden. Vergewissern Sie sich, daß der Mikroprozessor sich ausreichend abkühlen konnte, bevor Sie ihn anfassen.

Abbildung 5-5. Sicherungsklammer

  1. Entfernen Sie den Kühlkörper.

  2. Ziehen Sie den Sockel-Freigabehebel gerade nach oben, bis der Mikroprozessor freigegeben wird (siehe Abbildung 5-5).

  3. Heben Sie den Mikroprozessor aus dem Sockel und lassen Sie den Freigabehebel in der oberen Stellung, so daß der Sockel für den nächsten Mikroprozessor bereit ist.

HINWEIS: Achten Sie beim Ausbauen des Mikroprozessors darauf, daß keiner der Pins verbogen wird. Das Verbiegen der Pins kann zu dauerhaftem Schaden am Mikroprozessor führen.
  1. Packen Sie den neuen Mikroprozessor aus.

Wenn einer der Pins auf dem Mikroprozessor verbogen zu sein scheint, finden Sie unter "Wie Sie Hilfe bekommen" Informationen zum Erhalt technischer Unterstützung von Dell.

  1. Richten Sie die Pin-1-Ecke am Mikroprozessor (siehe Abbildung 5-5) mit der Pin-1-Ecke am Mikroprozessorsockel aus.

ANMERKUNG: Das Identifizieren der Pin-1-Ecke ist für die korrekte Ausrichtung des Mikroprozessors unbedingt erforderlich.

Identifizieren Sie die Pin-1-Ecke des Mikroprozessors, indem Sie das kleine goldene Dreieck, das über der einen Ecke der großen, mittleren, rechteckigen Fläche herausragt, ausfindig machen. Das goldene Dreieck zeigt in Richtung Pin 1, der auch durch eine quadratische Unterlage eindeutig identifiziert werden kann.

  1. Setzen Sie den Mikroprozessor in den Sockel ein (siehe Abbildung 5-5).

HINWEIS: Eine falsche Ausrichtung des Mikroprozessors kann den Mikroprozessor und das System beim Einschalten dauerhaft beschädigen. Stellen Sie beim Einsetzen des Mikroprozessor in den Sockel sicher, daß alle Pins in die entsprechenden Löcher auf allen Seiten des Sockels passen. Achten Sie darauf, daß die Pins nicht verbogen werden.

Ist der Freigabehebel am Mikroprozessorsockel nicht in der obersten Position, bewegen Sie den Hebel in diese Position.

Wenn Pin-1-Ecken des Mikroprozessors und des Sockels ausgerichtet sind, setzen Sie den Mikroprozessor leicht auf den Sockel und stellen Sie sicher, daß alle Pins mit den entsprechenden Löchern im Sockel ausgerichtet sind. Da das System einen ZIF-Mikro-prozessorsockel verwendet, darf keine Kraft zum Einsetzen angewendet werden; die Pins können verbogen werden, wenn der Mikroprozessor nicht richtig ausgerichtet ist. Wenn der Mikroprozessor korrekt ausgerichtet ist, sinkt er in den Sockel, nachdem nur ganz leichter Druck ausgeübt wurde.

Ist der Mikroprozessor vollständig im Sockel eingerastet, drehen Sie den Freigabehebel des Mikroprozessorsockels zurück zum Sockel, bis er einrastet und den Mikroprozessor sichert.

  1. Legen Sie den neuen Kühlkörper auf den Mikroprozessor (siehe Abbildung 5-5).

  2. Richten Sie die Sicherungsklammer aus, wie in Abbildung 5-5 dargestellt.

  3. Haken Sie das Ende der Klammer ohne den Kühlkörperriegel in die Halterung an der Sockelkante ein, die zur Systemvorderseite zeigt.

  4. Drücken Sie den Kühlkörperriegel nach unten und kippen Sie ihn, bis die Bohrung auf der Klammer auf dem Haken des ZIF-Sockels einrastet.

  5. Stellen Sie sicher, daß die Riegel einrasten.

  6. Befestigen Sie die Systemabdeckung wieder.

  7. Schließen Sie das System und die Peripheriegeräte wieder an das Netz an und schalten Sie das System ein.

  8. Drücken Sie <F2>, um das BIOS-Setup-Dienstprogramm aufzurufen und überprüfen Sie, ob die Prozessorinformationen mit der neuen Systemkonfiguration übereinstimmen.

ANMERKUNG: Wenn Sie eine frühere Version von Windows 2000 als Servicepack 2 benutzen, funktionieren die Funktionstasten nicht. Drücken Sie dann <Esc><2>.

Anleitungen finden Sie im Benutzerhandbuch des Systems.

  1. Das System stellt während des Starts das Vorhandensein des neuen Mikroprozessors fest und ändert die Systemkonfigurationsdaten im BIOS-Setup-Dienstprogramm automatisch.

  2. Rufen Sie das BIOS-Setup-Dienstprogramm auf und bestätigen Sie, daß die oberste Zeile im Systemdatenbereich den/die installierten Mikroprozessor(en) korrekt angibt.

Siehe "BIOS-Setup-Dienstprogramm verwenden" im Benutzerhandbuch.

  1. Führen Sie die Systemdiagnose aus, um zu überprüfen, ob der Mikroprozessor korrekt funktioniert.

Informationen zum Ausführen der Dell Diagnose und zur Fehlerbehebung finden Sie unter "Systemdiagnose ausführen".


Systembatterie auswechseln

ANMERKUNG: Teile dieses Verfahrens erfordern die Verwendung der Konsolenumleitungsfunktion der seriellen Schnittstelle. Informationen über die Verbindung mit dem System über die Konsolenumleitung finden Sie im Systemadministrator-Handbuch.

Die Systembatterie enthält die Informationen der Systemkonfiguration, des Datums und der Uhrzeit, die in einem speziellen Speicherbereich abgelegt sind, wenn das System ausgeschaltet wird. Die Lebensdauer der Batterie beträgt 2 bis 5 Jahre, je nachdem, wie das System eingesetzt wird (wenn das System zum Beispiel häufig eingeschaltet bleibt, wird die Batterie nur wenig in Anspruch genommen und hält länger).

Die Batterie muß eventuell ausgewechselt werden, wenn während der Startroutine eine falsche Uhrzeit oder ein falsches Datum zusammen mit einer Meldung über eine falsche Uhrzeit, ungültige Konfigurationsinformationen oder eine falsche CMOS-Prüfsumme angezeigt werden.

So können Sie ermitteln, ob die Batterie ausgewechselt werden muß:

  1. Geben Sie die Uhrzeit und das Datum mit dem BIOS-Setup-Dienstprogramm erneut ein.

  2. Schalten Sie das System aus und trennen Sie es für ein paar Stunden vom Stromnetz.

  3. Schließen Sie das System an den Netzstrom an und schalten Sie es wieder ein.

  4. Rufen Sie das BIOS-Setup-Dienstprogramm auf.

Sind Zeit und Datum im BIOS-Setup-Dienstprogramm nicht korrekt, muß die Batterie ausgewechselt werden.

ANMERKUNG: Die Systemzeit kann, verursacht durch bestimmte Software, schneller oder langsamer werden. Wenn das System normal zu funktionieren scheint, mit Ausnahme der im BIOS-Setup-Dienstprogramm vorhandenen Zeit, wird das Problem möglicherweise durch Software als durch eine defekte Batterie hervorgerufen.
ANMERKUNG: Wenn das System für lange Zeit ausgeschaltet bleibt (für Wochen oder Monate), verliert der SDRAM möglicherweise seine Systemkonfigurationsdaten. Diese Situation wird nicht durch eine defekte Batterie hervorgerufen.

Es kann auch ohne Batterie mit dem System gearbeitet werden, jedoch gehen bei jedem Herunterfahren des Systems bzw. beim Trennen des Systems vom Stromnetz die Konfigurationsdaten verloren, die von der Batterie im SDRAM erhalten bleiben. Deshalb müssen die Systemkonfigurationsdaten nach jedem Systemstart neu eingegeben und die Optionen neu eingestellt werden, bis die Batterie ausgewechselt wird. Bei der Batterie handelt es sich um eine 3,0 Volt (V) Batterie.

Um die Batterie zu entfernen, führen Sie folgende Schritte durch:

VORSICHTSHINWEIS: Das System muß ausgeschaltet und von der Stromquelle getrennt sein, bevor Sie dieses Verfahren durchführen. Weitere Informationen finden Sie unter "Sicherheit geht vor - für Sie und das System" in "Störungen beim System beheben".
VORSICHTSHINWEIS: Bei falschem Einbau der neuen Batterie besteht Explosionsgefahr. Wechseln Sie die Batterie nur mit denselben oder einen gleichwertigen, vom Hersteller empfohlenen Typ aus. Alte Batterien müssen entsprechend den Anweisungen des Herstellers entsorgt werden.
  1. Rufen Sie das BIOS-Setup-Dienstprogramm auf und erstellen Sie wenn möglich eine gedruckte Kopie der BIOS-Setup-Bildschirme.

Anleitungen hierzu finden Sie unter "BIOS-Setup-Dienstprogramm verwenden" im Benutzerhandbuch.

  1. Fahren Sie das System und alle angeschlossenen Peripheriegeräte herunter und trennen Sie das System vom Stromnetz.

VORSICHTSHINWEIS: Siehe "Schutz vor elektrostatischer Entladung" in den Sicherheitsanweisungen im Systeminformationsdokument.
  1. Entfernen Sie die Systemabdeckung.

  2. Entfernen Sie die Systembatterie. (Die Position der Batterie wird in Abbildung 5-1 dargestellt.)

  3. Ziehen Sie die Halterung wieder auf den Batteriesockel und entfernen Sie die Batterie mit den Fingern aus dem Sockel.

  4. Ziehen Sie die Halterung wieder auf den Batteriesockel und setzen Sie die neue Batterie mit der Bezeichnung "+" nach oben ein (siehe Abbildung 5-6).

Abbildung 5-6. Batterie einsetzen

  1. Befestigen Sie die Systemabdeckung wieder, schließen Sie das System und die Peripheriegeräte wieder an das Netz an und schalten Sie das System ein.

  2. Rufen Sie das BIOS-Setup-Dienstprogramm auf und überprüfen Sie die einwandfreie Funktion der Batterie.

  3. Geben Sie im BIOS-Setup-Dienstprogramm das korrekte Datum und die korrekte Zeit in den Einstellungen des Standard-CMOS-Setup ein.

Geben Sie auch alle System-Konfigurationsinformationen neu ein, die nicht mehr auf den BIOS-Setup-Bildschirmen angezeigt werden und beenden Sie dann das BIOS-Setup-Dienstprogramm.

  1. Um die neu installierte Batterie zu testen, fahren Sie das System herunter und trennen Sie es für mindestens eine Stunde lang vom Stromnetz.

  2. Nach einer Stunde schließen Sie das System an eine Stromquelle an und schalten es ein.

  3. Rufen Sie das System-Setup-Programm auf. Wenn die Uhrzeit und das Datum weiterhin falsch angezeigt werden, finden Sie unter "Wie Sie Hilfe bekommen" Informationen zum Erhalt technischer Unterstützung.


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