Wenn das System nicht wie erwartet funktioniert, führen Sie zuerst die in diesem Abschnitt beschriebenen Fehlerbehebungsverfahren aus. Dieser Abschnitt führt Sie durch Vorprüfungen und Verfahren, mit denen grundlegende Systemprobleme gelöst werden können. Der Abschnitt enthält auch Fehlerbehebungsverfahren für Komponenten innerhalb des Systems. Bevor Sie mit einem der Verfahren unter diesem Abschnitt beginnen, führen Sie folgende Schritte durch:
Lesen Sie die "Sicherheitshinweise" im Systeminformationsdokument.
ANMERKUNG: Zur Fehlerbehebung kann die Konsolenumleitungsfunktion der seriellen Schnittstelle (COM1) verwendet werden. Weitere Informationen zur Konsolenumleitung finden Sie im Systemadministrator-Handbuch.
Die Verfahren in diesem Handbuch verlangen ein Entfernen der Abdeckung des Systems und Arbeiten im Innern des Systems. Nehmen Sie keine Wartungsarbeiten im Innern des Systems vor, die über das in diesem Handbuch oder in anderen Dell Dokumentationen Beschriebene hinausgehen. Halten Sie sich genau an die gegebenen Anleitungen. Vergessen Sie nicht, alle Verfahren in den "Sicherheitshinweisen" im Systeminformationsdokument genau durchzulesen.
Das Arbeiten im Innern des Systems ist sicher, wenn Sie die folgenden Vorsichtshinweise beachten.
VORSICHTSHINWEIS:Die Netzteile in diesem System können gefährliche Hochspannungen und andere elektrische Gefahren erzeugen, die zu Körperverletzungen führen können. Nur ausgebildete Servicetechniker sind befugt, die Systemabdeckung zu entfernen und Komponenten im Innern des
Systems zu handhaben.
VORSICHTSHINWEIS:Sehen Sie sich den Abschnitt "Schutz vor elektrostatischer Entladung" in den "Sicherheitshinweisen" im Systeminformationsdokument an, bevor Sie ein Verfahren durchführen, für das die Abdeckung geöffnet werden muß.
Nicht richtig gesetzte Schalter, Steuerelemente und lockere, nicht richtig angeschlossene Kabel sind in den meisten Fällen die Ursache einer Störung des Systems oder eines Peripheriegeräts. Eine schnelle Überprüfung aller Schalter, Regler und Anschlüsse kann diese Probleme auf einfache Weise beseitigen. Die Rückseitenmerkmale und Anschlüsse finden Sie im Benutzerhandbuch.
Schalten Sie das System und alle angeschlossenen Peripheriegeräte aus. Trennen Sie alle Netzkabel vom Netz.
Wenn das System an eine PDU (Power Distribution Unit [Leitungsverteilungseinheit]) angeschlossen ist, schalten Sie die PDU aus und wieder ein.
Wenn das System nicht mit Strom versorgt wird, schließen Sie es an eine andere Steckdose an. Wenn die Leiste dann noch immer keinen Strom führt, verwenden Sie eine andere PDU.
Stecken Sie das System wieder an die Steckdose oder PDU an.
Beim Feststellen einer Fehlerursache ist es wichtig, auf visuelle und akustische Anzeichen des Systems zu achten. Achten Sie beim Hochfahren des Systems auf die optischen und akustischen Anzeigen, die in Tabelle 4-1 beschrieben werden.
Durch Entfernen der Frontverkleidung erhalten Sie Zugang zu den Festplattenlaufwerken. Um die Blende zu entfernen, drücken Sie die Freigaberiegel an der Außenseite nach innen und ziehen Sie die Blende vom System ab (siehe Abbildung 4-1).
Abbildung 4-1. Frontverkleidung entfernen
Um die Blende wieder zu befestigen, drücken Sie die Freigaberiegel nach innen und drücken Sie die Blende auf die Systemvorderseite.
Das System wird von einer Frontverkleidung und einer Abdeckung umschlossen. Um das System zu erweitern oder Störungen zu beheben, entfernen Sie die Systemabdeckung, so daß Sie auf interne Komponenten zugreifen können.
Dieser Abschnitt enthält Verfahren zur Behebung von Störungen an Geräten, die unmittelbar mit der E/A-Leiste des Systems verbunden sind. Lesen Sie "Externe Anschlüsse", bevor Sie eines dieser Verfahren durchführen.
Drücken Sie mit einem flachen, dünnen Gegenstand die Reset-Taste der Konsolenumleitung, die sich auf der Rückseite der Systemplatine in der Nähe der Ethernet-Schnittstellen befindet (siehe Abbildung 4-3).
Drücken Sie den Netzschalter während Sie gleichzeitig die Reset-Taste der Konsolenumleitung gedrückt halten, um das Gerät einzuschalten, und geben Sie dann die Reset-Taste der Konsolenumleitung frei.
ANMERKUNG: Das System schaltet sich nicht ein, solange Sie die Reset-Taste der Konsolenumleitung gedrückt halten.
Abbildung 4-3. Reset-Taste der Konsolenumleitung
Wenn das Problem weiterhin besteht, schalten Sie das System und alle an der seriellen Schnittstelle angeschlossenen Geräte aus.
Stellen Sie sicher, daß ein serielles Nullmodemkabel verwendet wird.
Tauschen Sie das Kabel gegen ein nachweislich intaktes Kabel aus.
Schalten Sie das Client-System an und dann das Gerät.
Wenn das Problem gelöst ist, muß das Schnittstellenkabel ersetzt werden. Unter "Wie Sie Hilfe bekommen" finden Sie Informationen zum Erhalt technischer Unterstützung.
ANMERKUNG: Teile dieses Verfahrens erfordern die Verwendung der Konsolenumleitungsfunktion der seriellen Schnittstelle. Informationen über die Verbindung zum System über die Konsolenumleitung finden Sie im Administratorhandbuch.
ANMERKUNG: Das System benötigt ca. 5 Minuten für einen vollständigen Start. Stellen Sie sicher, daß das System ausreichend Zeit für einen Start zur Verfügung hat, bevor Sie
Fehlerbehebungsverfahren durchführen.
Stellen Sie sicher, daß ein Ethernet-Kabel und kein mit dem System geliefertes Überkreuzungskabel verwendet wird.
Rufen Sie das BIOS-Setup-Dienstprogramm auf und bestätigen Sie, daß der NIC aktiviert ist.
Anleitungen hierzu finden Sie unter "BIOS-Setup-Dienstprogramm verwenden" im Benutzerhandbuch.
Überprüfen Sie die beiden Anzeigen, die sich in den linken und rechten Ecken des NIC-Anschlusses auf der Systemrückseite befinden (siehe Abbildung 4-4).
Die grüne Verknüpfungsanzeige zeigt an, daß der Adapter mit einem gültigen Verknüpfungspartner verbunden ist. Die gelbe Aktivitätsanzeige leuchtet auf, wenn das System Netzwerkdaten sendet oder empfängt.
Wenn die Verknüpfungsanzeige nicht leuchtet, überprüfen Sie alle Kabelverbindungen.
Ändern Sie, falls möglich, die automatische Verhandlungseinstellung.
Versuchen Sie eine andere Schnittstelle auf dem Schalter oder dem Verteiler.
Leuchtet die Aktivitätsanzeige nicht auf, sind die Netzwerktreiberdateien eventuell beschädigt oder gelöscht.
In Abbildung 4-5 sind die Systemabdeckung und die Frontverkleidung entfernt, um freie Sicht auf das Systeminnere zu gewähren.
Abbildung 4-5. Das Innere des Systems
Auf der Systemplatine befinden sich die Kontrollschaltkreise des Systems und weitere elektronische Komponenten. Einige Hardware-Optionen, wie z. B. die Mikroprozessoren und der Speicher, sind direkt auf der Systemplatine installiert. Auf der Systemplatine kann eine PCI-Erweiterungskarte installiert werden.
Die Festplattenlaufwerkschächte bieten Platz für bis zu vier Laufwerke. Die Stromversorgung für die Rückwandplatine, die Systemplatine und interne Peripheriegeräte erfolgt über ein Netzteil.
Schalten Sie das System und alle angeschlossenen Peripheriegeräte aus und trennen Sie das System vom Stromnetz.
Entfernen Sie die Systemabdeckung.
Bauen Sie die Erweiterungskarte, falls installiert, aus.
Lassen Sie das System gründlich (mindestens 24 Stunden) austrocknen.
Befestigen Sie die Systemabdeckung wieder, schließen Sie das System wieder an das Netz an und schalten Sie es ein.
Wenn das System nicht korrekt startet, finden Sie unter "Wie Sie Hilfe bekommen" Informationen zum Erhalt technischer Unterstützung.
Wenn das System normal startet, fahren Sie es wieder herunter und setzen alle Erweiterungskarten wieder ein, die Sie in Schritt 3 ausgebaut hatten.
Führen Sie die Systemplatinentests in der Systemdiagnose durch, um sicherzustellen, daß das System korrekt arbeitet.
Falls die Tests nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnten, finden Sie unter "Wie Sie Hilfe bekommen" Informationen zum Erhalt technischer Unterstützung.
ANMERKUNG: Teile dieses Verfahrens erfordern die Verwendung der Konsolenumleitungsfunktion der seriellen Schnittstelle. Informationen über die Verbindung mit dem System über die Konsolenumleitung finden Sie im Systemadministrator-Handbuch.
Vergewissern Sie sich, daß alle Kabel korrekt angeschlossen sind, und alle Komponenten fest in ihren Anschlüssen oder Sockeln sitzen.
Starten Sie die Systemplatinen-Testgruppe im Systemdiagnoseprogramm.
Falls die Tests nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnten, finden Sie unter "Wie Sie Hilfe bekommen" Informationen zum Erhalt technischer Unterstützung.
VORSICHTSHINWEIS:Bei falschem Einbau der neuen Batterie besteht Explosionsgefahr. Wechseln Sie die Batterie nur mit demselben oder einem gleichwertigen, vom Hersteller empfohlenen Typ aus. Entsorgen Sie leere
Batterien nach Angaben des Herstellers.
Wenn das Problem durch Neueinsetzen der Batterie nicht gelöst wird, muß die Batterie ausgewechselt werden.
Wenn das Problem durch Auswechseln der Batterie nicht behoben werden kann, finden Sie unter "Wie Sie Hilfe bekommen" Informationen zum Erhalt technischer Unterstützung.
ANMERKUNG: Teile dieses Verfahrens erfordern die Verwendung der Konsolenumleitungsfunktion der seriellen Schnittstelle. Informationen über die Verbindung zum System über die Konsolenumleitung finden Sie im Systemadministrator-Handbuch.
Schalten Sie das System aus und trennen Sie es vom Stromnetz.
Entfernen Sie die Systemabdeckung.
Überprüfen Sie die Erweiterungskarte bzw. die Steckkarte auf korrekten Sitz und Anschluß im Erweiterungskartenanschluß bzw. im Steckkartenanschluß.
Überprüfen Sie, ob alle Kabel fest mit dem entsprechenden Anschluß auf der Erweiterungskarte verbunden sind.
Befestigen Sie die Systemabdeckung.
Schließen Sie das System ans Netz an und schalten Sie es ein.
Wenn das Problem behoben wurde, ist dieses Verfahren abgeschlossen.
Besteht das Problem weiterhin, fahren Sie mit Schritt 7 fort.
Schalten Sie das System aus und trennen Sie es von der Stromquelle.
Entfernen Sie die Systemabdeckung.
Entfernen Sie die Erweiterungskarte.
Befestigen Sie die Systemabdeckung.
Schließen Sie das System an das Netz an und schalten Sie es ein.
Führen Sie den Systemspeichertest in der Systemdiagnose aus.
Falls die Tests nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnten, finden Sie unter "Wie Sie Hilfe bekommen" Informationen zum Erhalt technischer Unterstützung.
Installieren Sie die Erweiterungskarte wieder.
Schalten Sie das System an und wiederholen Sie Schritt 12.
Wenn der Systemspeichertest nicht erfolgreich abgeschlossen wird, finden Sie unter "Wie Sie Hilfe bekommen" Informationen zum Erhalt technischer Unterstützung.
ANMERKUNG: Teile dieses Verfahrens erfordern die Verwendung der Konsolenumleitungsfunktion der seriellen Schnittstelle. Informationen über die Verbindung mit dem System über die Konsolenumleitung finden Sie im Systemadministrator-Handbuch.
Schalten Sie das System und alle angeschlossenen Peripheriegeräte ein.
Rufen Sie das BIOS-Setup-Dienstprogramm auf, um die Einstellungen des Systemspeichers zu überprüfen.
Anleitungen hierzu finden Sie unter "BIOS-Setup-Dienstprogramm verwenden" im Benutzerhandbuch.
Wenn die installierte Speichergröße mit der Systemspeichereinstellung übereinstimmt, fahren Sie mit Schritt 16 fort.
Wenn die installierte Speichergröße nicht mit den Einstellungen des Systemspeichers übereinstimmt, schalten Sie das System und alle angeschlossenen Peripheriegeräte aus und trennen Sie das System von der Stromquelle.
VORSICHTSHINWEIS:Siehe "Schutz vor elektrostatischer Entladung" in den Sicherheitshinweisen im Systeminformations dokument.
Entfernen Sie die Systemabdeckung.
Setzen Sie die Speichermodule wieder in die Sockel ein.
Befestigen Sie die Systemabdeckung wieder, schließen Sie das System wieder ans Netz an und schalten Sie es ein.
Rufen Sie das BIOS-Setup-Dienstprogramm auf, um den Systemspeichers erneut zu überprüfen.
Wenn die installierte Speichergröße immer noch nicht mit den Einstellungen des Systemspeichers übereinstimmt, schalten Sie das System und alle angeschlossenen Peripheriegeräte aus und trennen Sie das System von der Stromquelle.
Entfernen Sie die Systemabdeckung.
Tauschen Sie die Speichermodule durch zwei Module gleicher Kapazität aus.
Befestigen Sie die Systemabdeckung wieder und schließen Sie das System an das Stromnetz an.
Schalten Sie das System und alle angeschlossenen Peripheriegeräte ein.
Rufen Sie das BIOS-Setup-Dienstprogramm auf, um die Einstellungen des Systemspeichers zu überprüfen.
Anleitungen hierzu finden Sie unter "BIOS-Setup-Dienstprogramm verwenden" im Benutzerhandbuch.
Wenn die installierte Speichergröße mit den Einstellungen des Systemspeichers übereinstimmt, ist dieses Verfahren abgeschlossen.
Wenn die installierte Speichergröße immer noch nicht mit den Einstellungen des Systemspeichers übereinstimmt, fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.
Führen Sie den Systemspeichertest in der Systemdiagnose aus.
Wenn der Test nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnte, finden Sie unter "Wie Sie Hilfe bekommen" finden Sie Informationen zum Erhalt technischer Unterstützung.
Bauen Sie die Erweiterungskarte, falls installiert, aus.
Befestigen Sie die Systemabdeckung wieder, schließen Sie das System wieder ans Netz an und schalten Sie es ein.
Starten Sie die Systemplatinen-Testgruppe im Systemdiagnoseprogramm.
Falls die Tests nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnten, finden Sie unter "Wie Sie Hilfe bekommen" Informationen zum Erhalt technischer Unterstützung.
Schalten Sie das System aus, trennen Sie es vom Netz und entfernen Sie die Systemabdeckung.
Installieren Sie die Erweiterungskarte neu.
Befestigen Sie die Systemabdeckung wieder, schließen Sie das System wieder ans Netz an und schalten Sie es ein.
Führen Sie die Systemplatinentests erneut aus.
Falls die Tests nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnten, finden Sie unter "Wie Sie Hilfe bekommen" Informationen zum Erhalt technischer Unterstützung.
VORSICHTSHINWEIS:Dieses Fehlerbehebungsverfahren kann die auf dem Festplattenlaufwerk gespeicherten Daten zerstören. Erstellen Sie eine Sicherungskopie aller Dateien auf dem Festplattenlaufwerk, bevor Sie
weitermachen.
Schalten Sie das System aus.
Bauen Sie den Laufwerkträger aus und installieren Sie ihn in einem anderen Laufwerkschacht.