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Einführung: Benutzerhandbuch für Dell PowerVault 136T SNC

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Einführung: Benutzerhandbuch für Dell™ PowerVault™ 136T SNC

Weitere nützliche Dokumente

Erklärung der Symbole und Hinweise

Übersicht zur Hilfe

Übersicht

Unterstützte Plattformen

Unterstützte Geräte

Hardware-Produktbeschreibung und -Funktionen

Technische Daten

Konfigurationsunterstützung


Dieses Handbuch enthält Informationen und Anweisungen, die zur Bedienung des PowerVault 136T SNC erforderlich sind.


Weitere nützliche Dokumente

Benutzerhandbuch für die PowerVault 136T-Bibliothek

PowerVault SNC Manager-Benutzerhandbuch

Systeminformationshandbuch für Dell PowerVault


Erklärung der Symbole und Hinweise

Die folgenden Symbole und hervorgehobenen Textpassagen kennzeichnen wichtige Informationen.

Symbol
Signalwort
Definition
ACHTUNG:
ACHTUNG weist auf die Möglichkeit von Sachschäden, Verletzungen oder Tod hin.

VORSICHT:

Ein HINWEIS weist auf mögliche Beschädigungen der Hardware oder Datenverlust hin und teilt Ihnen mit, wie Sie diese Probleme verhindern können.
HINWEIS:
Ein HINWEIS zeigt wichtige Informationen an, die Ihnen helfen, Ihr Speichergerät besser zu nutzen.

Die folgende Liste führt die Formatierungskonventionen auf, die in diesem Dokument zur Anwendung kommen.

Kursiv
  • Überschrift, z. B. Kapitel 2, Beschreibung
  • Dateiname, z. B. ERRORS.TXT
Fett
  • Spezialausdruck, z. B. Dienstprogramme
  • Bedienelement/Taste auf dem Bedienfeld
  • Ausdrücke, die auf dem Bedienfeld erscheinen
Courier
  • Status des Geräts, z. B. ONLINE
  • Schalterstellung, z. B. ON, OFF

Übersicht zur Hilfe

Bei Problemen, die mit Hilfe dieses Dokuments nicht behoben werden können, oder wenn Sie eine Schulung wünschen, wenden Sie sich bitte an die technische Unterstützung von Dell. Dell verfügt zu Ihrer Unterstützung über eine Vielzahl von Hilfswerkzeugen. Diese Hilfswerkzeuge werden im Abschnitt Hilfe anfordern beschrieben.


Übersicht

Der SNC ist die Schnittstelle zwischen Speicher- und Open System Host-Schnittstellen und sorgt für Fibre Channel-zu-SCSI-Konnektivität sowie das Datenpfadmanagement. Siehe Abbildung 1.

Abbildung 1. Konfigurationsübersicht


Konfigurationsunterstützung

Der SNC verfügt über zwei FC-Schnittstellen. Die FC-Schnittstellen werden mit Gigabit-Schnittstellenkonverter (Giga Bit Interface Converter, GBIC)-Modulen konfiguriert. Darüber hinaus verfügt der SNC über vier LVD/SE-Ultra2-SCSI-Schnittstelle (Low Voltage Differential/Single-Ended). Siehe Abbildung 2.

Abbildung 2. Konfigurationsunterstützung: Frontblendenansicht

Der SNC weist Adressen innerhalb von und zwischen diesen verschiedenen Schnittstellen zu und sorgt beim Einschalten der Systeme, Geräte und des SNC für ein Aufrechterhalten der Adressenzuweisungen. Das SNC unterstützt das Anschließen von bis zu 255 einzelnen Geräten innerhalb mehrerer Schnittstellen.

Erkennung von Schnittstellenprotokollen

Der SNC erkennt sämtliche SCSI-3- und SCSI-2-Protokolle für Plattenlaufwerke, Bandlaufwerke und Bandwechsler. Neben der Erkennung der Schnittstellenprotokolle kann der SNC auch die an seinen Schnittstellen angeschlossenen Hosts und Geräte erkennen. Der SNC kann die Zugriffssicherheit zwischen den Endpunkten der FC-Schnittstellen und der SCSI-Kanäle verwalten.

Zugriffssicherheitsfunktionen

Der SNC erkennt die Hosts und Geräte, die an seiner Schnittstelle angeschlossen sind und sorgt für Zugriffssicherheit zwischen Hosts und Geräten. Die Zugriffssicherheit zwischen verschiedenen Hosts und Geräten ist eine Voraussetzung für Multi-Initiator-SAN-Lösungen.

Channel Zoning und virtuelles privates SAN (VPS) sind Zugriffssicherheitsmethoden, die über den SNC verfügbar sind.

Channel Zoning

Channel Zoning dient zur Verwaltung der Zugriffssicherheit zwischen SAN-Verbindungen und SAN-Kanälen auf kanalweiser Basis. Channel Zoning kann für den sicheren Zugriff zwischen einem Server und seinem Speicher dienen, wobei die beiden Geräte beispielsweise von anderen Servern und deren Speicher isoliert werden. Bei der Standardeinstellung können alle SAN-Verbindungen auf alle SCSI-Kanäle zugreifen. Die Channel-Zoning-Funktion ist für SNC-Benutzer jederzeit verfügbar.

Option "Data Mover"

Der SNC kann Daten direkt zwischen angeschlossenen Speichergeräten verschieben. Bei dieser direkten Datenverschiebung können Daten von Platte zu Platte, von Platte zu Band, von Band zu Platte und von Band zu Band verschoben werden. Mit der Data Mover-Funktion werden wertvolle Systemressourcen auf dem Server freigegeben und die Geschwindigkeit von Sicherungs- und Wiederherstellungsvorgängen deutlich erhöht.

Data Mover ist der Motor für Server-freie Sicherungs- und Wiederherstellungsvorgänge sowie für HSM- (hierarchische Speicherverwaltung) Anwendungen, die die erweiterte Kopierspezifikation (ANSI T10/99-143r1) unterstützen. Die Data Mover-Funktion ist für SNC-Benutzer jederzeit verfügbar.


Hardware-Produktbeschreibung und -Funktionen

In diesem Abschnitt werden die Funktionen des Produkts beschrieben und einige der Schlüsselfunktionen der Schnittstellen erläutert.

  • Ein IBM 405GP 200 MHz-Prozessor mit integriertem Befehls- und Daten-Cache und interner serieller E/A- und Ethernet-Schnittstelle
  • Ein Intel Zion 80303 MHz-Prozessor mit integriertem Befehls- und Daten-Cache
  • Ein ECC-geschützter 32-MB-SDRAM-Programmspeicher
  • Ein ECC-geschützter 64-MB-SDRAM-Datenpufferspeicher
  • Ein FLASH-Speicher für Betriebs-Firmware, POST-Code, Diagnosefunktionen und Systemdienstprogramme
  • Nichtflüchtiges SRAM für permanente Konfigurationstabellen und Ereignisprotokolle
  • VxWorks™ Echtzeitbetriebssystem (Real-time Operation System, RTOS)

Fibre Channel-Schnittstellen

Zu den Schnittstellen für Host- und Geräteanschlüsse zählen zwei bidirektionale, kurzwellige 2-Gb/s-Fibre Channels. Der GBIC kann mit 2-Gb/s- und 1-Gb/s-Datenverknüpfungen arbeiten. Der GBIC ist bei laufendem Betrieb austauschbar und bildet neben dem SNC die einzige vor Ort austauschbare Einheit (Field Replaceable Unit, FRU). Informationen zum Ausbauen und Austauschen des GBIC finden Sie unter Ausbauen und Austauschen des GBIC.

Als Kabel sollten 62,5/125-um-Duplex-Multimodus-Kabel mit einem SC-Anschluss auf der GBIC-Seite und einem passenden Switch/HBA-Anschluss auf der Hostseite verwendet werden. Die Länge der Kabel kann bis zu 500 m betragen.

FC-Schnittstellen unterstützen die folgenden Public-Loop- und Private-Loop-Modi:

  • Target
  • Initiator
  • Target and Initiator

FC-Schnittstellen unterstützen zudem die folgenden Anschlussmöglichkeiten:

  • Schleife
  • Punkt-zu-Punkt
  • Schleife bevorzugt

Der FC-Prozessor entspricht den folgenden Standards und Spezifikationen:

  • Fibre Channel Arbitrated Loop (FC-AL-2), aktueller Entwurf, Version 6.4, 28. August 1998
  • Fibre Channel Fabric Loop Attachment (FC-FLA), aktueller Entwurf, Version 2.7, 12. August 1997
  • Fibre Channel Private Loop SCSI Direct Attach (FC-PLDA), aktueller Entwurf, Version 2.1, 22. September 1997
  • Fibre Channel Tape (FC-TAPE), Profil, T11/98-124vD, Version 1.13, 3. February 1999
  • Fibre-Channel-Internet-Protokoll (IP)
  • Virtuelle Fibre-Channel-Schnittstelle (FC-VI)

Ultra2 SCSI-E/A-Schnittstelle

Vier Ultra2 SCSI-Kanäle (LVD/SE) mit internem Abschlusswiderstand sind verfügbar. Die SCSI-Kanäle verfügen über eine Funktion zum automatischen Verhandeln von Geschwindigkeit und Breite für breite und schmale Busse sowie für die Geschwindigkeiten Standard, Fast, Ultra oder Ultra 2. Die SCSI-Kanäle unterstützen bis zu 15 SCSI-Ziel-IDs und bis zu 32 LUNs pro ID (bei einer Gesamtzahl von maximal 254 Geräten). Der SNC verwendet eine LUN für Befehle und die Steuerung, so dass die restlichen 255 LUNs für SCSI-Geräte zur Verfügung stehen. Der SNC belegt für jede FC-Schnittstelle eine FC-ID, und alle SCSI-Zielgeräte sind als LUNs für dieselbe FC-ID verfügbar.

Die Einheit ist zur Gewährleistung der bestmöglichen mechanischen Zuverlässigkeit mit 68-poligen SCSI-3-VHDCI-Anschlüssen ausgestattet. Die Kabel können für LVD/SE-Schnittstellen bis zu 12 m lang sein. Die SCSI-Schnittstellen entsprechen den folgenden SCSI-Spezifikationen:

  • ANSI T10/1071D Version 6, SCSI-3 Fast-20
  • ANSI T10/375D Version 10t, SCSI-2
  • ANSI T10/1142D Version 20b, parallele SCSI-3-Schnittstelle -2

Ethernet

Der 10/100 Base-T-Ethernet-Port verfügt über einen RJ-45-Anschluss für die Verwaltung voller oder fehlender Bänder. Er kann über ein ungeschirmtes verdrilltes Ethernet-Kabelpaar mit einem Netzwerk-Hub verbunden werden. Der Ethernet-Port entspricht der Spezifikation IEEE 802.3.

Service-Port

Der Service-Port ist ein RS-232-Anschluss mit einem 9-poligen D-Shell-Anschluss. Er ist mit seriellen PC-Ports kompatibel und wird über ein 9-zu-9-Pin-Nullmodemkabel am seriellen Anschluss des Hosts angeschlossen. Der Service-Port wird für lokale Wartungs- und Diagnoseaufgaben verwendet, wenn für die Shell-Schnittstelle eine Terminalsitzung verwendet wird.

Der Service-Port ist wie folgt konfiguriert:

  • 19.200 Baud
  • 8 Datenbits
  • Keine Parität
  • Ein Stopp-Bit
  • XON/XOFF

LED-Anzeigen

Das SNC-Bedienfeld verfügt über LEDs, die Auskunft über den Status und die Aktivität des SNC und seiner Schnittstellen geben. Siehe Abbildung 3.

Abbildung 3. LED-Anzeigen

Beim ersten Einschalten der Dell PowerVault 136T-Bibliothek leuchten einige LEDs permanent und andere blinken, während die Bibliothek und der SNC gestartet werden.

In der folgenden Auflistung finden Sie Beschreibungen zu den LED-Signalen.

FC 1-2 Wenn ein Fibre Channel nicht angeschlossen ist, ist die entsprechende LED ausgeschaltet. Sie brennt, wenn der Channel mit einem aktivierten FC-Gerät verbunden ist. Sie blinkt, wenn auf dem Kanal Aktivität herrscht.
SCSI 1-4 Die LED der SCSI-Kanäle, an desren Ports keine Geräte erkannt wurden, sind ausgeschaltet. Sie brennt, wenn auf dem Kanal ein Ziel erkannt wurde. Sie blinkt, wenn auf dem Kanal Aktivität herrscht. Beim Zurücksetzen des Kanals wird die LED ausgeschaltet.
PWR Die PWR (Power) -LED leuchtet, wenn der SNC mit Strom versorgt wird. Sie blinkt, wenn die integrierten Stromsensoren feststellen, dass sich der Wert einer der benötigten Versorgungsspannungen außerhalb des zulässigen Bereichs befindet.
RDY

Die RDY (Ready) -LED zeigt an, dass die Fibre Bridge betriebsbereit ist. Im Normalzustand blinkt die RDY-LED einmal pro Sekunde. Sie beginnt zu blinken, nachdem der Startvorgang des SNC abgeschlossen ist. Bleibt die RDY-LED über ein paar Sekunden hinaus aus- oder eingeschaltet, deutet dies auf einen Fehler hin.

Die RDY-LED blinkt schnell (4 Mal pro Sekunde), wenn der SNC einen Diagnosevorgang durchführt.

ERR

Die ERR (Error) -LED weist auf einen fehlerhaften Zustand hin. Dabei kann es sich um Fehler wie Überhitzung, einen ausgefallenen Lüfter oder andere intern erkannte Fehler handeln. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Einschalt-Selbsttest (POST).


Unterstützte Plattformen

Der SNC ist ein plattformunabhängiges Gerät. Sie können einen Host an den SNC anschließen, nachdem Sie den entsprechenden Hostbus-Adapter und die Treiber installiert haben. Darüber hinaus können Sie Hostsysteme mit unterschiedlichen Betriebssystemen über den Fibre Channel mit dem SNC verbinden.

Eine aktuelle Liste der derzeit unterstützten Plattformen, Konfigurationen und Hostbus-Adapter finden Sie unter support.dell.com.


Unterstützte Geräte

Der SNC unterstützt Verbindungen zur Dell PowerVault 136T-Bibliothek sowie alle für die Dell PowerVault 136T-Bibliothek verfügbaren Bandlaufwerke.


Technische Daten

Dieser Abschnitt enthält die physischen, elektrischen und umgebungsbedingten Spezifikationen für das Produkt.

Physische Abmessungen

  • Höhe: 8,1" (20,6 cm)
  • Breite: 2,2" (5,6 cm)
  • Tiefe: 11" (27,9 cm)
  • Gewicht: (geschätzt) 4 +/- 1 lbs (1,4 – 2,3 kg)

Betriebsumgebung

Betriebstemperatur: 5º C bis 45º C
Lagertemperatur: -40º C bis 70º C
Luftfeuchtigkeit: 10%-85% in Betrieb, nicht kondensierend
5%-95% außer Betrieb, nicht kondensierend

Leistungsverbrauch

Der SNC wird über die Dell PowerVault 136T-Bibliothek mit Netzstrom versorgt. Der maximale Stromverbrauch im aktiven Modus beträgt 64 Watt.


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