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Fehlerbehebung: Benutzer- und Wartungshandbuch für Bandbibliothek Dell PowerVault 128T

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Fehlerbehebung: Benutzer- und Wartungshandbuch für Bandbibliothek Dell™ PowerVault™ 128T

  Überblick
  Statusdiagnose anhand der LEDs der Bibliothek
  Fehlerbehandlungsbäume
  Unterschiedliche Fehlerarten und Fehlerzustände
  Interpretieren der Bibliotheks-LEDs
  Fehlerbehebung bei häufig auftretenden Problemen
  Fehlerbehebung ohne das Bedienfeld der Bibliothek und ohne die Bibliotheksverwaltungs-Webseiten der Fernverwaltungskarte
  Diagnose bei der Stromversorgung
  Diagnose bei den Sicherungen
  Abrufen von Treibern und Firmware-Aktualisierungen
  Anfordern von Hilfe


Überblick


Statusdiagnose anhand der LEDs der Bibliothek

LEDs zeigen den Zustand an und weisen auf Fehler hin, wenn diese auftreten. Ermitteln Sie den Status der Bibliothek anhand der Bibliotheks-LEDs (siehe „Interpretieren der Bibliotheks-LEDs”).

Alle Bibliothekskarten und Laufwerksmodule verfügen über LEDs. Im allgemeinen leuchtet beim Einschalten eine gelbe LED, die in grün übergeht, wenn der Einschaltvorgang erfolgreich verläuft. Dieser Vorgang kann bei einigen Bibliothekskarten einige Minuten dauern.


Fehlerbehandlungsbäume

Fehlerbehandlungsbäume für Benutzer und Wartungspersonal.

Abbildung 1. Fehlerbehandlungsbaum für Benutzer


Abbildung 2. Fehlerbehandlungsbaum für Wartungspersonal

Unterschiedliche Fehlerarten und Fehlerzustände

Die Fehler, die beim Einsatz der Bibliothek auftreten können, sind in verschiedene Kategorien gegliedert. Für die einzelnen Fehlerkategorien gilt jeweils ein eigener Fehlerbehebungsvorgang. (Ausführliche Beschreibungen finden Sie im späteren Verlauf dieses Abschnitts.)

Die nachstehende Liste beschreibt die Abweichungen zwischen den folgenden Arten von Fehlern:

Abbildung 3. Fehlerarten

Leichte (behobene) Fehler

Als „leichte Fehler” werden Hardwarefehler bezeichnet, die beim Wiederholen des Vorgangs automatisch durch die Bibliothek behoben wurden.

Obwohl leichte Fehler oft für den Benutzer leicht zu durchschauen sind, werden sie im Protokoll für leichte Fehler protokolliert.

Main Menu -> Information -> Library Information -> Soft (Hauptmenü -> Information -> Bibliotheksinformationen -> Behoben)

Lesen Sie das Protokoll der leichten Fehler regelmäßig, um Fehler zu ermitteln und zu verfolgen, bevor diese schwerwiegend werden. Wenn Sie erkennen, daß eine Komponente viele leichte Fehler aufweist, könnte dies ein Zeichen dafür sein, daß diese Bibliothekskomponente eine höhere Ausfallwahrscheinlichkeit besitzt. Wenn die Bibliothek einen schwerwiegenden Fehler aufweist und Sie nicht sicher sind, wodurch dieser hervorgerufen wurde, können Sie im Protokoll der leichten Fehler nachschlagen und möglicherweise Problemzonen erkennen.

Anhand von leichten Fehlern lassen sich auch Rückschlüsse auf die Gründe für Zeitüberschreitungen der Software ziehen. Die Datensicherungssoftware auf dem Host-Computer sieht nur eine festgelegte Zeitspanne für jeden Vorgang vor. Wenn die Bibliothek mehr Zeit braucht, als von der Datensicherungssoftware vorgesehen ist, dann versucht sie möglicherweise, einen fehlgeschlagenen Vorgang erneut auszuführen, was als leichter Fehler festgehalten wird.

HINWEIS: Anhand der Datums- und Zeitangabe lassen sich Fehler leichter beheben.


Zustand der eingeschränkten Verfügbarkeit

Wenn sich die Bibliothek im Status der eingeschränkten Verfügbarkeit befindet, ist die Funktionsfähigkeit zwar weiterhin gegeben; es liegt jedoch keine optimale oder unterstützte Konfiguration vor. In diesem Zustand wird am Bedienfeld die Meldung Partly Available (Eingeschränkte Verfügbarkeit) angezeigt, und die LED-Leiste unterhalb der Bedienfeldanzeige leuchtet dauerhaft gelb, bis das Problem behoben ist.

HINWEIS: Eine eingeschränkte Verfügbarkeit weist in der Regel auf ein Konfigurationsproblem hin, nicht unbedingt auf eine Hardwarestörung.

Die mittlere Symboltaste auf dem Bildschirm Home (Einstiegsbildschirm) dient als Verknüpfung zum Menü Library Status (Bibliotheksstatus) sowie zu den Informationen über die eingeschränkte Verfügbarkeit. Dieses Symbol sowie das Symbol in der Statusleiste erscheint als Erinnerung in Umkehrdarstellung (Symbolhintergrund jetzt schwarz), wenn sich der Zustand der eingeschränkten Verfügbarkeit der Bibliothek ändert. Um diese „Gedächtnisstütze” zu löschen, lassen Sie den Bildschirm Library Status (Bibliotheksstatus) anzeigen.

Zur Anzeige weiterer Informationen über den Fehler der eingeschränkten Verfügbarkeit greifen Sie alternativ auf das Protokoll zu:

Main Menu -> Information -> Library Information -> Library Status (Hauptmenü -> Information -> Bibliotheksinformationen -> Bibliotheksstatus)

Der Zustand der eingeschränkten Verfügbarkeit wird durch die nachfolgend aufgeführten Bedingungen ausgelöst. Der Zustand wird am Bedienfeld der Bibliothek oder auf den Bibliotheksverwaltungs-Webseiten der Fernverwaltungskarte angezeigt.

Tabelle 1. Bedingungen für eingeschränkte Verfügbarkeit
Bibliotheksstatus Ursache Maßnahmen
Datum und Uhrzeit nicht eingestellt Das Datum und die Uhrzeit sind am Bedienfeld nicht eingestellt.

Stellen Sie das Datum und die Uhrzeit ein.
(Siehe „Einstellen des Datums und der Uhrzeit”)

Laufwerk(e) nicht vorhanden

Die Bibliothek konnte nicht alle erwarteten Laufwerksmodule erkennen.

HINWEIS: Dieser Fall tritt in der Regel ein, wenn ein Laufwerk physisch aus der Bibliothek entfernt wurde. Dieser Zustand kann für kurze Zeit auch während einer Online-Laufwerkreparatur auftreten. Dieser Zustand bleibt auch nach dem Aus- und Einschalten bestehen.

Falls in der Bibliothek ein Laufwerk vorhanden ist:

  • Schalten Sie die Bibliothek aus.
  • Positionieren Sie das Laufwerksmodul neu.
  • Schalten Sie die Bibliothek ein.
  • Wenden Sie sich an Ihren Dell-Kundendienstvertreter.
Laufwerk(e) offline

Laufwerk(e) wurden aus einem der folgenden Gründe offline geschaltet:

  • Offline-Schaltung erfolgte über das Bedienfeld, den Hostcomputer oder den Bibliotheks-Controller.
  • Ein oder mehrere Laufwerke haben den Einschalttest nicht bestanden.
  • Laufwerksmodulkarte hat den Einschalttest nicht bestanden.
  • Fehlerhafte serielle Kommunikation mit dem Laufwerk.
  • Das Einlegen/Entnehmen eines Bandes ist fehlgeschlagen.
  • Vergewissern Sie sich, daß das Laufwerk online ist. Ist dies nicht der Fall, versetzen Sie das Laufwerk vom Bedienfeld aus wieder in den Online-Modus.
  • Schalten Sie die Bibliothek aus und wieder ein.
  • Überprüfen Sie Verkabelung und Abschlußwiderstände.
  • Überprüfen Sie über das Bedienfeld oder die Bibliotheksverwaltungs-Webseiten der Fernverwaltungskarte das Fehlerprotokoll auf mögliche Ursachen.
  • Wenden Sie sich an Ihren Dell-Kundendienstvertreter.
Laufwerk(e) online in Warteposition Laufwerk(e) ist/sind vorhanden und eingeschaltet, haben aber keine aktuelle Firmware. Aktualisieren Sie die Laufwerks-Firmware.
(Siehe „Aktualisieren der Firmware”.)
Firmware der Laufwerke passen nicht zusammen Laufwerke sind vorhanden und eingeschaltet, verfügen jedoch über unterschiedliche Firmware-Revisionen. Aktualisieren Sie die Laufwerks-Firmware.
(Siehe „Aktualisieren der Firmware”.)
Laufwerk muß gereinigt werden Mindestens ein Laufwerk muß gereinigt werden. Reinigen Sie die Laufwerke.
(Siehe „Reinigen eines Laufwerks”.)
Kritischer Fehler im/in den Lauf- werk(en) In einem Laufwerk ist ein kritischer Fehler aufgetreten.
  • Überprüfen Sie über das Bedienfeld oder die Bibliotheksverwaltungs-Webseiten der Fernverwaltungskarte, ob im Drive Event Log (Protokoll der Laufwerkereignisse) mögliche Ursachen aufgeführt werden.
  • Wenden Sie sich an Ihren Dell-Kundendienstvertreter.
Laufwerk(e) nicht auf Fibre Channel Ein oder mehrere Laufwerke werden zwar vom Bibliotheks-Controller erkannt, aber nicht von einem der Fibre Channel-Controller.
  • Überprüfen Sie, ob dies die beabsichtigte Konfiguration ist.
  • Vergewissern Sie sich, daß es in den SCSI-Kabeln keine fehlerhaften oder verbogenen Kontaktstifte gibt (nur beim standardmäßigen Fibre Channel-Controller).
  • Befestigen Sie alle SCSI-Kabel, und schalten Sie die Bibliothek aus und wieder ein.
  • Ersetzen Sie die SCSI-Kabel, wenn das Problem weiterhin besteht.
  • Wenden Sie sich an Ihren Dell-Kundendienstvertreter.
Firmware update needed Die Firmware einer Bibliothekskomponente unterscheidet sich von der Firmware der übrigen Bibliothek. Aktualisieren Sie die Firmware der Bibliothek.
(Siehe „Aktualisieren der Firmware”.)
Ausfall eines Bibliothekslüfters Ein Lüfter im Gehäuse der Bibliothekskarte ist ausgefallen.
  • Schalten Sie die Bibliothek aus und wieder ein.
  • Wenden Sie sich an Ihren Dell-Kundendienstvertreter.
Fehlende(s) Magazin(e) Bibliothek konnte nicht alle Magazine erkennen.
  • Vergewissern Sie sich, daß alle Magazine vorhanden und ordnungsgemäß installiert sind.
Klappe(n) offen Eine oder mehrere Klappen sind offen. Die Robotik der Bibliothek bewegt sich erst, wenn die Klappe geschlossen ist. Vergewissern Sie sich, daß alle Klappen geschlossen sind.
Inkompatible(s) Magazin(e) Das Magazin ist nicht kompatibel mit dem Laufwerkstyp. Verwenden Sie unbedingt das richtige Magazin für den Laufwerkstyp. Weitere Informationen finden Sie im Handbuch für Bandbibliothek Dell PowerVault 128T - HP Ultrium.
Mailslot offen Mailslot-Klappe ist offen. Die Robotik der Bibliothek bewegt sich erst, wenn der Mailslot geschlossen ist. Vergewissern Sie sich, daß die Mailslot-Klappe geschlossen ist.
Fernverwaltungskarte nicht vorhanden Bibliothek konnte die Fernverwaltungskarte nicht erkennen.
  • Schalten Sie die Bibliothek aus und wieder ein.
  • Wenden Sie sich an Ihren Dell-Kundendienstvertreter.
Bedienfeld nicht vorhanden Erkennen der Bedienfeldanzeige durch die Bibliothek nicht möglich
  • Schalten Sie die Bibliothek aus und wieder ein.
  • Wenden Sie sich an Ihren Dell-Kundendienstvertreter.
Fernverwaltungskarte nicht bestanden Fernverwaltungskarte hat den Einschalttest nicht bestanden.
  • Schalten Sie die Bibliothek aus und wieder ein.
  • Wenden Sie sich an Ihren Dell-Kundendienstvertreter.
Bedienfeldstörung Bedienfeldanzeige hat den Einschalttest nicht bestanden.
  • Schalten Sie die Bibliothek aus und wieder ein.
  • Wenden Sie sich an Ihren Dell-Kundendienstvertreter.
Fibre Channel-Controller nicht bestanden Fibre Channel-Controller hat den Einschalttest nicht bestanden (in der Regel aufgrund von Problemen mit dem SCSI-Bus wie einem LVDS-Laufwerk oder dem Abschlußwiderstand an einem HVDS-Bus etc.).
  • Stellen Sie sicher, daß die richtigen SCSI-Abschlußwiderstände und/oder Bandlaufwerke an den Fibre Channel-Controller angeschlossen sind, und starten Sie dann die Bibliothek neu.
  • Schalten Sie die Bibliothek aus und wieder ein.
  • Wenden Sie sich an Ihren Dell-Kundendienstvertreter.

 

Schwerwiegende (nicht behebbare) Fehler

HINWEIS FÜR WARTUNGSPERSONAL: Die Codes der schwerwiegenden Fehler werden am vorderen Bedienfeld beschrieben (siehe auch „Fehlercodes und Fehlercode-Ergänzungen”).

Bei einem schwerwiegenden Fehler wird eine entsprechende Fehlermeldung am Bedienfeld angezeigt, und die LED-Leiste blinkt gelb. Sie können die Bibliothek nicht verwenden, bis der Fehler behoben ist.

HINWEIS: Diese Angaben werden auch im letzten Eintrag des Protokolls der schwerwiegenden Fehler aufgeführt.

Schlagen Sie im Protokoll der schwerwiegenden Fehler nach, um die Abfolge der Fehlerereignisse einzusehen und weitere Informationen zur Fehlerbehebung zu erhalten. Zum Lesen dieses Protokolls greifen Sie vom Bedienfeld aus auf folgenden Menüpfad zu, oder drücken Sie auf die mittlere Symboltaste:

Main Menu -> Information -> Library Information -> Hard Error Log (Hauptmenü -> Information -> Bibliotheksinformationen -> Protokoll der schwerwiegenden Fehler)

HINWEIS: Anhand der Datums- und Zeitangabe lassen sich Fehler leichter beheben. Bei der Anzeige des Fehlerprotokolls blättern Sie mit [Older] (Älter) durch die vergangenen Fehler; mit [Newer] (Neuer) gelangen Sie entsprechend zu den jüngeren Fehlern.

Führen Sie die folgenden Schritte durch, um das Problem zu beheben:

  1. Wenn Sie auf der Seite der usprünglichen Fehlermeldung oder im Hard Error Log (Protokoll der schwerwiegenden Fehler) die Taste [More] (Weiter) verwenden, werden weitere Informationen zum Fehler angezeigt, beispielsweise:
    • Zeitangabe oder Fehlerereignis
    • Fehlercodenummer
    • Bibliothekskomponente, die wahrscheinlich das Problem verursacht hat
    • Beschreibung des Fehlercodes
    • Vorschläge zur Behebung
    • Fehlercode-Ergänzung mit zusätzlichen Informationen zur Fehlerart (siehe „Fehlercodes und Fehlercode-Ergänzungen”)
    • Laufende Nummern für die werkseitige Diagnose
  2. Notieren Sie sich alle Informationen dieser Bildschirmseite, um später auf sie Bezug nehmen zu können.
  3. Wählen Sie [More] (Weiter). Notieren Sie die Liste der Empfehlungen auf dem aktuellen und den folgenden Bildschirmen. Diese Informationen sind nach Beenden der Menüs erhältlich, indem Sie den neuesten Eintrag im Protokoll der schwerwiegenden Fehler anzeigen.
  4. Führen Sie die empfohlenen Maßnahmen in der angegebenen Reihenfolge durch. Führen Sie die jeweils nächste Empfehlung durch, bis das Problem identifiziert ist.
  5. Sollte das Problem fortbestehen, nachdem Sie alle Empfehlungen im Bedienfeld befolgt haben, wenden Sie sich an einen Kundendienstvertreter.
  6. Für Wartungspersonal: Wählen Sie [More] (Weiter). Notieren Sie die aufgeführten FRUs (Field Replaceable Units, vor Ort austauschbare Geräte).

HINWEIS FÜR WARTUNGSPERSONAL: Wenn ein Fehler aufgrund des Ausfalls einer Baugruppe auftritt, werden bis zu drei FRUs zum Austausch vorgeschlagen. Ermitteln Sie das vorliegende Problem anhand der Liste der auszutauschenden FRUs, der Fehlercode-Ergänzungen, der diagnostischen Tests und der laufenden Nummern. Die Liste der auszutauschenden FRUs dient lediglich als Anhaltspunkt. Das erste FRU in der Liste bezeichnet wahrscheinlich das FRU, das den Fehler ausgelöst hat. Tauschen Sie nachfolgende FRUs erst dann aus, nachdem Sie das erste FRU getestet haben.

Wenn das Problem durch einen Austausch des zweiten oder dritten FRUs behoben wird, testen Sie die bislang ausgetauschten FRUs auf ihre Funktionsfähigkeit. Senden Sie die nicht benötigten FRUs zurück.

Löschen des Fehlerzustandes

Die Statusleiste auf der Bedienfeldanzeige weist durch Umkehrdarstellung (Symbolhintergrund jetzt schwarz) auf den Laufwerks- oder Bibliotheksfehler hin, der den Protokolleintrag verursacht hat. Um diese „Gedächtnisstütze" zu löschen, lassen Sie den Bildschirm Library Hard Error Log (Protokoll der schwerwiegenden Bibliotheksfehler) oder den Bildschirm Drive Log (Laufwerksprotokoll) anzeigen. Wählen Sie hierzu die mittlere Symboltaste auf dem Bildschirm Home (Einstiegsbildschirm).

Die Gedächtnisstütze in umgekehrter Textdarstellung wird auch dann angezeigt, wenn sich der Zustand der eingeschränkten Verfügbarkeit der Bibliothek ändert. (Siehe „Zustand der eingeschränkten Verfügbarkeit”.) Um diese „Gedächtnisstütze” zu löschen, lassen Sie den Bildschirm Library Status (Bibliotheksstatus) anzeigen.

Bei einem nicht behebbaren Fehler wird das Bibliotheksstatussymbol Failed (Fehlgeschlagen) auf der Bedienfeldanzeige eingeblendet. Mit den folgenden Verfahren ändern Sie diesen Status in Healthy (Einwandfrei) oder Partly Available (Eingeschränkte Verfügbarkeit):

  • Ausführen des Tests Recalibrate Library (Bibliothek neu kalibrieren)
  • Ausführen des Befehls Clear Hard Log (Protokoll für schwerwiegende Fehler löschen); Nur über das Menü „Service” (Wartung)

    HINWEIS FÜR WARTUNGSPERSONAL: Mit Clear Hard Log (Protokoll der schwerwiegenden Fehler löschen) wird das Fehlerprotokoll gelöscht. Diese Funktion steht nur über das Menü Service (Wartung) zur Verfügung. Vor der Ausführung dieses Tests sind die Daten aus dem Fehlerprotokoll festzuhalten.

  • Aus- und Einschalten der Bibliothek

Host-, Software- und Medienfehler

Der ordnungsgemäße Betrieb der Bibliothek hängt von einigen anderen Komponenten ab. Fehler, die scheinbar von der Bibliothek verursacht wurden, werden oft durch Fehler auf dem Host, im Netzwerk oder mit der Datensicherungssoftware ausgelöst. Bevor Sie bei der Bibliothek eine Fehlersuche durchführen, ist es ratsam, zuerst diese Komponenten als mögliche Ursache auszuschließen.

Die folgenden Verfahren zur Fehlersuche sollen dabei helfen festzustellen, ob ein Fehler auf die Hardware der Bibliothek, den Host oder die Sicherungssoftware zurückzuführen ist. Zur Fehlersuche bei Medienfehlern verwenden Sie die Fernverwaltungskarte (siehe „Verwenden der Fernverwaltungskarte”).

Abbildung 4. Host-, Software- und Medienfehler

Fehler der Datensicherungssoftware: Wartungspersonal

Nach der Installation zusätzlicher Laufwerke oder Fächer in der Bibliothek müssen unter Umständen die Software-Anwendungen neu konfiguriert oder (seltener) neu installiert werden. Weiterhin kann es notwendig sein, für bestimmte Software-Anwendungen zusätzliche Add-On-Module für Sicherungszwecke und/oder weitere Lizenzen anzuschaffen, wenn die Anzahl der Lagerfächer oder Laufwerke erhöht wird.

Wenden Sie sich an Ihren Softwarehersteller, wenn Sie weitere Informationen benötigen oder wenn die soeben installierten Lagerfächer und Laufwerke nicht von der Software-Anwendung erkannt werden.

Die Bibliothek selbst wird von Hewlett-Packard unterstützt; die Unterstützung der Softwareprodukte erfolgt dagegen durch unterschiedliche Softwarehersteller. Wenn Sie sich an den Softwarehersteller wenden, halten Sie die folgenden Informationen bereit:

  • Name und Telefonnummer
  • Produktbezeichnung, Freigabenummer, Betriebssystem, Aufbau sowie Seriennummer
  • Genaue Liste von eingegangenen Fehlermeldungen
  • Konfigurations- und Protokolldateien im Zusammenhang mit dem Problem
  • Bildschirmabzüge, wenn zutreffend
  • Wenn möglich, eine Erklärung zur Wiedergabe des Problems
  • Ereignisse, die unter Umständen mitursächlich für das Problem waren, beispielsweise:
    • Zuletzt ausgeführte Vorgänge
    • Zuletzt aufgetretene Ereignisse in der Software oder im System
    • Letzte Änderungen am Computersystem, an der Software oder der Netzwerkumgebung

Nach der Installation zusätzlicher Laufwerke oder Fächer in der Bibliothek müssen unter Umständen die Software-Anwendungen neu konfiguriert oder (seltener) neu installiert werden. Weiterhin kann es notwendig sein, für bestimmte Software-Anwendungen zusätzliche Add-On-Module für Sicherungszwecke und/oder weitere Lizenzen anzuschaffen, wenn die Anzahl der Lagerfächer oder Laufwerke erhöht wird. Wenden Sie sich an Ihren Softwarehersteller, wenn Sie weitere Informationen benötigen oder wenn die soeben installierten Lagerfächer und Laufwerke nicht von der Software-Anwendung erkannt werden.

Laufwerks- und Medienfehler: Wartungspersonal

Der Großteil der Softwarefehler besteht aus Schreib-, Lese- und Prüffehlern. Diese Fehlerarten werden am Bedienfeld der Bibliothek nicht angezeigt. Der erste Hinweis auf diese Fehler tritt auf, wenn Probleme beim Lesen, Schreiben oder Prüfen der Medien durch die Software auftreten. Diese Fehler können durch beschädigte Medien oder Laufwerke verursacht werden. Aus diesem Grund sind die fehlerhaften Medien und/oder Laufwerke zu ermitteln.

Als einfachstes Verfahren zur Bestimmung des Problemumfangs überprüfen Sie das Laufwerks-/Medienprotokoll der Fernverwaltungskarte oder der Bibliothek. In diesem Protokoll werden die letzten 100 Laufwerks-/Medienereignisse festgehalten, z. B. Alarmmeldungen im Zusammenhang mit den Bändern oder Schreib-, Lese- und Prüffehler. Aus diesem Protokoll gehen außerdem das Laufwerk und die Bänder hervor, die am vorliegenden Ereignis beteiligt waren. Die Laufwerke sind durch die Laufwerksnummer gekennzeichnet, die Bänder entsprechend durch die Barcode-Nummer oder die Fachposition.

Tabelle 2. Laufwerks- und Medienprobleme
Fehlerhafte Laufwerke und /oder Medien Wahrscheinliche Ursache
Ein Band, ein Laufwerk Das Laufwerk ist fehlerhaft.
Ein Band, mehrere Laufwerke

Das Band ist beschädigt.

Mehrere Bänder, ein Laufwerk

Am Laufwerk ist ein Fehler aufgetreten; die Medien sind ungeeignet oder werden nicht unterstützt; die Medien sind zu alt. Überprüfen Sie die Marke und den Typ der Medien, und schlagen Sie im Protokoll der Laufwerksfehler nach.

Mehrere Bänder, mehrere Laufwerke Die Medien sind ungeeignet oder werden nicht unterstützt. Überprüfen Sie die Marke und den Typ der Medien, und schlagen Sie im Protokoll der Laufwerksfehler nach.
Alle Bänder, alle Laufwerke Unbekannt. In diesem Fall ist eine gemeinsame Fehlerbehebung mit dem unabhängigen Software-Anbieter erforderlich.

Interpretieren der Bibliotheks-LEDs

LEDs zeigen den Zustand an und weisen auf Fehler hin, wenn diese auftreten. Verwenden Sie die LEDs der Bibliothek, um den Bibliotheksstatus zu bestimmen.

Alle Bibliothekskarten und Laufwerksmodule verfügen über LEDs. Im allgemeinen leuchtet beim Einschalten eine gelbe LED, die in grün übergeht, wenn der Einschaltvorgang erfolgreich verläuft. Dieser Vorgang kann bei einigen Bibliothekskarten einige Minuten dauern.

In der LED-Leiste unterhalb der Bedienfeldanzeige werden die Bibliotheksaktivitäten angezeigt.

Abbildung 5. Bedienfeld-LEDs
Grün Bibliothek ist bereit und inaktiv.
Grün blinkend Bibliothek oder Laufwerk ist aktiv.
Gelb Bibliothek ist teilweise verfügbar und inaktiv.
Gelb blinkend Bibliothek ist ausgefallen

HINWEIS: In Abbildung 5 wird die Rückansicht der Bibliothek dargestellt. Ausführliche LED-Illustrationen folgen.
Abbildung 6. Rückansicht der Bandbibliothek 128T
1 Leeres Fach
2 Fernverwaltungskarte
3 Bibliotheks-Controller-Karte
4 Fibre Channel-Controller
Abbildung 7. LEDs der Fernverwaltungskarte
1) Bereitschafts-LED
Farbe Beschreibung
Gelb Einschaltvorgang, fehlgeschlagener Einschalttest oder schwerwiegender Fehler während des Betriebs.
Grün Karte hat den Einschalttest bestanden. Karte ist bereit.
2) Verbindungs-LED
Farbe Beschreibung
Grün Zeigt eine gültige Netzwerkverbindung an.
3) Karten-LEDs
Farbe Beschreibung
Grün blinkend Zeigt eine Übertragungsaktivität am 10Base-T Ethernet-Anschluß der Karte an.
Abbildung 8. LEDs der LVDS-Bibliotheks-Controller-Karte
1) Controller-LED
Farbe Beschreibung
Grün blinkend Controller benötigt Firmware.
Gelb Einschaltvorgang
Gelb blinkend Controller hat den Einschalttest nicht bestanden.
Grün Controller hat den Einschalttest bestanden.
2) SCSI-LED
Farbe Beschreibung
Grün Kein Bus angeschlossen oder Niederspannungsdifferential-SCSI-Bus angeschlossen.
Grün blinkend Single-Ended-SCSI-Bus angeschlossen. SCSI-Leistung ist beeinträchtigt.
Gelb Hochspannungsdifferential-SCSI-Bus angeschlossen. Fehler.
Abbildung 9. LEDs des Fibre Channel-Controllers
1) Karten-LEDs
Farbe Beschreibung
Grün blinkend Zeigt eine Übertragungsaktivität des Fibre Channel-Controllers an.
2) Verbindungs-LED
Farbe Beschreibung
Grün Zeigt eine gültige Fibre-Channel-Verbindung an.
Gelb Fibre Channel-Controller wird gerade zurückgesetzt.
Aus Fibre Channel ist nicht angeschlossen.
3) Bereitschafts-LED
Farbe Beschreibung
Gelb Fibre Channel-Controller wird gerade zurückgesetzt, fehlgeschlagener Einschalttest oder schwerwiegender Fehler während des Betriebs.
Grün Der Fibre Channel-Controller hat den Einschalttest bestanden. Controller ist bereit.
Grün blinkend Ein SCSI-Anschluß ist fehlerhaft.
4 SCSI-Bus-LEDs (Bus 1) bzw. 5 LEDs (Bus 2)
Farbe Beschreibung
Grün SCSI-Bus ist betriebsbereit.
Gelb SCSI-Bus ist nicht betriebsbereit oder eingeschränkt verfügbar.
Grün blinkend Zeigt eine Übertragungsaktivität des SCSI-Busses an.
Abbildung 10. LEDs des Laufwerksmoduls
1)Gelb 2)Grün Beschreibung
Aus Ein Laufwerk ist online und verfügbar.
Blinkt Aus Laufwerk ist offline und kann ausgetauscht werden.
Ein Blinkt Laufwerk wird online geschaltet.
Blinkt Ein Laufwerk ist offline; die interne Kommunikation wurde unterbrochen.
Ein Ein Laufwerksmodul-Controller wird zurückgesetzt.
Ein Aus Einschalttest läuft.
Blinkend Aus Laufwerksmodul hat den Einschalttest nicht bestanden.
Tabelle 3. LEDs für Spannung am Lademechanismus (mit Hebevorrichtung); die Lage der LEDs geht aus (1) in Abbildung 11 hervor.
Grün Gelb Rot Beschreibung
Aus Aus Aus Es liegt keine Spannung an.
Ein Aus Aus Es liegt eine Spannung von mindestens 11,2 Volt an.
Ein Ein Aus Es liegt eine Spannung von mindestens 10,5 Volt an.
Ein Ein Ein Es liegt eine Spannung von weniger als 10,5 Volt an.
Abbildung 3. LEDs des Lademechanismus (mit Hebevorrichtung); die Lage der LEDs geht aus (2) in Abbildung 11 hervor.
Grün Gelb Beschreibung
Aus Ein Eingeschaltet; Einleitung der Kommunikation wird erwartet.
Ein Aus Eingeschaltet; anfängliche Kommunikation einwandfrei.
Blinkt Aus Barcodes werden gelesen.
Aus Blinkt Controller der Hebevorrichtung hat den Einschalttest nicht bestanden.
Ein Ein Controller des Lademechanismus wird gerade gestartet.

Fehlerbehebung bei häufig auftretenden Problemen

Dieser Abschnitt enthält Informationen über die Fehlersuche bei häufig auftretenden Bibliotheksproblemen. Bei Problemen, die möglicherweise auf den Host oder die Anwendungssoftware zurückzuführen sind, schlagen Sie in der Dokumentation des Hostsystems bzw. im Handbuch der Anwendungssoftware nach. Wenn dies nicht zum Erfolg führt, wenden Sie sich an den Kundendienst.

ACHTUNG: Ziehen Sie den Systemadministrator zu Rate, bevor Sie das Gerät aus- und einschalten. Schalten Sie das Gerät niemals aus und wieder ein, wenn aktive Geräte mit dem SCSI-Bus oder Fibre Channel-Bus verbunden sind. Dieser Vorgang kann bei aktivem SCSI-Bus oder Fibre Channel-Bus zu Datenverlust oder zu einem Absturz des Hostsystems führen.
Tabelle 4. Fehlerbehebung
Problem Maßnahmen
Stromversorgung
Bibliothek läßt sich nicht einschalten.
  • Überprüfen Sie alle Netzkabelanschlüsse.
  • Achten Sie darauf, daß der Netz-(Standby-)Schalter eingeschaltet ist.
  • Stellen Sie sicher, daß die Steckdose Strom führt. Versuchen Sie es mit einer anderen Steckdose.
  • Stellen Sie sicher, daß die Stromversorgung der Bibliothek gegeben ist. Überprüfen Sie hierzu, ob die LEDs an der Rückseite der Bibliothek aufleuchten und die Kühlung funktionsfähig ist.
  • Tauschen Sie das Netzkabel aus.
  • Wenden Sie sich an einen Kundendienstvertreter.
Einschalttest ist fehlgeschlagen. Auf der Bedienfeldanzeige erscheint eine Fehlermeldung.
  • Befolgen Sie die Anleitungen zur Behebung des Problems über das Bedienfeld der Bibliothek.
  • Notieren Sie sich den Fehlercode und die Ergänzung des Fehlercodes.
  • Wenden Sie sich an einen Kundendienstvertreter.
Der Strom zur Bibliothek fiel aus, während sich eine Bandkassette im Laufwerk befand. Nach Beendigung des Stromausfalls kehrte die Bibliothek nicht wieder in den Bereitschaftsstatus zurück.
  • Überprüfen Sie, ob die LEDs an der Rückseite der Bibliothek aufleuchten und die Kühlung funktionsfähig ist.
  • Schalten Sie die Bibliothek aus und wieder ein.
  • Wenden Sie sich an einen Kundendienstvertreter.
Es werden keine Meldungen angezeigt.
  • Vergewissern Sie sich, daß das Netzkabel angeschlossen ist.
  • Achten Sie darauf, daß der Netzschalter eingeschaltet ist.
  • Überprüfen Sie, ob die LEDs an der Rückseite der Bibliothek aufleuchten und die Kühlung funktionsfähig ist.
  • Schalten Sie die Bibliothek aus und wieder ein.
  • Versuchen Sie, über das Internet auf die Bibliothek zuzugreifen.
  • Wenden Sie sich an einen Kundendienstvertreter.
Bandverschiebung
Nach dem Einsetzen des Magazins oder dem Laden der Bandkassetten erscheint eine Fehlermeldung.
  • Vergewissern Sie sich, daß die Bandkassetten richtig im Magazin sitzen.
  • Stellen Sie sicher, daß der richtige Bandtyp verwendet wird. (Weitere Informationen finden Sie im Handbuch für Bandbibliothek Dell PowerVault 128T - HP Ultrium.)
Bandkassette ist im Laufwerk steckengeblieben.
  • Schalten Sie die Bibliothek aus und wieder ein, und versuchen Sie erneut, das Band mit Hilfe des Bedienfelds der Bibliothek zu entnehmen.
  • Stellen Sie sicher, daß die Hostsoftware das Fach nicht reserviert hat. In diesem Fall muß die Reservierung mit der Datensicherungssoftware aufgehoben werden.
  • Weitere Informationen zum Entfernen einer steckengebliebenen Bandkassette finden Sie im Handbuch für Bandbibliothek Dell PowerVault 128T - HP Ultrium.
  • Wenden Sie sich an Ihren Kundendienstvertreter.
Laden des Bands in das Laufwerk nicht möglich.

Stellen Sie sicher, daß der Bandtyp für den Laufwerkstyp geeignet ist.

Bandkassette ist im Lademechanismus steckengeblieben.
  • Führen Sie den Test Recalibrate Library (Bibliothek neu kalibrieren) aus.
  • Schalten Sie die Bibliothek aus und wieder ein.
  • Wenden Sie sich an Ihren Kundendienstvertreter.
Bandkassette ist im Bandlagerfach steckengeblieben.
  • Öffnen Sie mit Hilfe der Bedienfeldanzeige die entsprechende Klappe. Schieben Sie die Klappe nach außen, und entfernen Sie das Magazin.
  • Ziehen Sie die Bandkassette heraus.
  • Setzen Sie das Magazin wieder ein.
  • Wenn das Magazin beschädigt ist, wenden Sie sich an Ihren Kundendienstvertreter.

Lademechanismus ist nicht richtig ausgerichtet.

Lademechanismus hebt die Bandkassette nicht an.

Bandkassette/Laufwerk/Lademechanismus ist nicht richtig ausgerichtet.

  • Führen Sie den Test Recalibrate Library (Bibliothek neu kalibrieren) aus.
  • Stellen Sie sicher, daß Sie den richtigen Bandtyp verwenden. (Weitere Informationen finden Sie im Handbuch für Bandbibliothek Dell PowerVault 128T - HP Ultrium.)
  • Wenden Sie sich an einen Kundendienstvertreter.
Medium
Reinigungskassette oder Kassette ist nicht mit dem Laufwerk kompatibel. Verwenden Sie unbedingt Reinigungs- und Datenkassetten, die mit den Laufwerken kompatibel sind. (Weitere Informationen finden Sie im Handbuch für Bandbibliothek Dell PowerVault 128T - HP Ultrium.)
Probleme beim LTO-CM (LTO-Cartridge Memory, LTO-Bandkassettenspeicher) des Ultrium
Eine fabrikneue, nicht schreibgeschützte Datenkassette wird durch das Laufwerk nicht angenommen. Tauschen Sie die Datenkassette aus.
Eine fabrikneue, schreibgeschützte Datenkassette wird durch mehrere funktionsfähige Laufwerke nicht angenommen. Tauschen Sie die Datenkassette aus.
Eine nicht schreibgeschützte Datenkassette, auf der verschiedene Daten vorliegen, wird durch das Laufwerk nicht angenommen. Der LTO-CM ist ausgefallen oder beschädigt. Aktivieren Sie den Schreibschutz für das Band. Stellen Sie die Daten von der Bandkassette wieder her, und tauschen Sie die Kassette aus.
Verbindungen
Nach dem Ändern der SCSI-ID für das Laufwerk erkennt der Hostcomputer die neue ID nicht.
  • Prüfen Sie, ob alle SCSI-Geräte auf demselben Bus unterschiedliche ID-Nummern besitzen.
  • Starten Sie den Hostcomputer neu.
  • Wenn das Laufwerk die SCSI-ID 5 beibehält, auch wenn eine andere Einstellung gewählt wird, dann kommuniziert das Laufwerk nicht mit der Bibliothek. Wenden Sie sich an einen Kundendienstvertreter.
Host erkennt die Bibliothek nicht.
  • Stellen Sie sicher, daß der HBA-Typ mit dem Bibliothekstyp übereinstimmt (LVDS).
  • Prüfen Sie, ob die Bibliothek mit einem Abschlußwiderstand versehen und ordnungsgemäß verkabelt ist.
  • Stellen Sie sicher, daß der Abschlußwiderstand mit der Bibliothek übereinstimmt (LVDS).
  • Prüfen Sie, ob die Bibliothek vom Betriebssystem erkannt wird.
  • Prüfen Sie nach, ob die Datensicherungssoftware mit der Bibliothek kompatibel ist.
  • Überprüfen Sie, ob das Gerät ordnungsgemäß installiert und konfiguriert ist.
  • Schalten Sie die Bibliothek aus und wieder ein, und schalten Sie den Host aus. Warten Sie, bis dieser Vorgang bei der Bibliothek abgeschlossen ist, bevor Sie den Host wieder einschalten.
  • Überprüfen Sie, ob Konflikte der SCSI-IDs vorliegen.
  • Bei Verwendung von Fibre Channel achten Sie darauf, daß die Geräte in der richtigen Reihenfolge eingeschaltet werden (Switch, Hub, Bibliothek, Host).
  • Wenden Sie sich an einen Kundendienstvertreter.
Netzwerküberwachung
Die Aktualisierung der Webseiten über die Bibliotheksverwaltungs-Weboberfläche der Fernverwaltungskarte ist sehr langsam, oder die Anzeige ist unscharf.
  • Prüfen Sie die Anzeige-Einstellungen des Computers. Die besten Ergebnisse werden bei einer Anzeigeauflösung von 800 x 600 und einer Farbpalette mit 65.535 oder mehr Farben erzielt.
  • Um die Anzeige der Seiten zu beschleunigen, umgehen Sie Proxies für den lokalen Zugriff, indem Sie die auszuschließenden Domänen auf der Seite „Verbindungen/Erweitert” der Browseroptionen auflisten.
  • Prüfen Sie die Cache-Optionen des Browsers, um sicherzustellen, daß der Browser neuere Versionen der gespeicherten Seiten sucht.
Navigation der Bibliotheksverwaltungs-Weboberfläche der Fernverwaltungskarte ist nicht möglich. Navigieren Sie nicht mit den Schaltflächen [Zurück] und [Vor] im Browser. Verwenden Sie statt dessen die Registerkarten und Schaltflächen der eigentlichen Webseite.
Bibliotheksleistung
HP-UX-Host antwortet langsam oder stürzt nach dem Verbindungsaufbau mit der Bibliothek ab.
  • Prüfen Sie die SCSI-IDs aller Geräte in den Host-Bussen, um sicherzustellen, daß kein Konflikt vorhanden ist.
  • Prüfen Sie, ob es für die Datensicherungssoftware erforderlich ist, daß die SCSI-IDs in einer bestimmten Reihenfolge gesendet werden.
  • Wenden Sie sich an einen Kundendienstvertreter.
Die Bibliothek sichert Daten nicht effizient.
  • Prüfen Sie die Netzwerkbandbreite vom Hostcomputer.
  • Vergewissern Sie sich, daß das Laufwerk sauber ist.
  • Legen Sie ein neues Band ein. Ein Band mit fragwürdiger Qualität kann Leistungsprobleme verursachen, da fehlerhafte Stellen auf dem Band Neuversuche erfordern.
  • Vergewissern Sie sich, daß die Datensicherungssoftware für maximalen Datendurchsatz Datensätze (oder Blocks) fester Länge und keine standardmäßig kleinere Datensatzgröße verwendet.
  • Stellen Sie sicher, daß die Daten komprimiert werden.
  • Überprüfen Sie die Größe der Dateien. Eine kleine Dateigröße kann die Leistung beeinträchtigen.
Betrieb
Administrationsmenü-Kennwort wurde vergessen. Wenden Sie sich an einen Kundendienstvertreter.
Interner Testzyklus muß abgebrochen werden. Drücken Sie [STOP]. Die aktuelle Testschleife wird zu Ende geführt, dann stoppt der Test. Dies kann einige Minuten dauern.
Es kann nicht auf das Band geschrieben werden.
  • Stellen Sie sicher, daß sich der Schreibschutzschieber des Bands in der Schreibfreigabeposition befindet.
  • Vergewissern Sie sich, daß in der Datensicherungssoftware nicht die Schreibschutzeinstellung aktiviert ist.
  • Überprüfen Sie die Zugriffsberechtigungen am Hostdateisystem.
  • Stellen Sie sicher, daß Sie den richtigen Bandtyp verwenden. (Weitere Informationen finden Sie im Handbuch für Bandbibliothek Dell PowerVault 128T - HP Ultrium.)
  • Prüfen Sie das Drive Log (Laufwerksprotokoll) und das Media Log (Medienprotokoll).
  • Legen Sie ein neues Band ein.

ACHTUNG: Legen Sie das fragliche Band während der Fehlersuche nicht in ein anderes Laufwerk ein. Beschädigte Bänder können zu Schäden an Laufwerken führen.

Reinigen
Bei Verwendung einer fabrikneuen Kassette wird das Symbol Clean Drive (Laufwerk reinigen) angezeigt.
  • Verwenden Sie unbedingt eine zugelassene Reinigungskassette für den Laufwerkstyp. (Weitere Informationen finden Sie im Handbuch für Bandbibliothek Dell PowerVault 128T - HP Ultrium.)
  • Wischen Sie die Kassette außen mit einem feuchten Tuch ab.
  • Reinigen Sie das Laufwerk gemäß des entsprechenden Verfahrens.
  • Sollte das Symbol kurze Zeit danach wieder erscheinen, ersetzen Sie die Kassette.
Reinigungsmeldung wird wiederholt angezeigt.
  • Verwenden Sie unbedingt eine zugelassene Reinigungskassette für den Laufwerkstyp. (Weitere Informationen finden Sie im Handbuch für Bandbibliothek Dell PowerVault 128T - HP Ultrium.)
  • Tauschen Sie die vorhandene Reinigungskassette aus.
  • Wenn die Meldung bei Verwendung einer bestimmten Kassette erneut auftritt, überprüfen Sie, ob die Kassette lesbar ist:
    • die Fehlermeldung löschen.
    • die Bandkassette erneut lesen.
  • Wenn die Kassette gelesen werden kann, sichern Sie die Daten von der beschädigten Kassette auf einer anderen Kassette, und entsorgen Sie die beschädigte Kassette.
Die Reinigungskassette kann nicht geladen werden.
  • Verwenden Sie unbedingt eine zugelassene Reinigungskassette für den Laufwerkstyp. (Weitere Informationen finden Sie im Handbuch für Bandbibliothek Dell PowerVault 128T - HP Ultrium.)
  • Prüfen Sie das Protokoll der Laufwerksmedien auf den Bibliotheksverwaltungs-Webseiten der Fernverwaltungskarte.
  • Wenden Sie sich an einen Kundendienstvertreter.
Bedienfeldanzeige
Die Bedienfeldanzeige funktioniert nicht.
  • Schalten Sie die Bibliothek aus und wieder ein.
  • Versuchen Sie, über die Fernverwaltungskarte auf die Bibliothek zuzugreifen.
  • Versuchen Sie, vom Hostcomputer aus auf die Bibliothek zuzugreifen (entweder SCSI oder Fibre Channel, je nachdem, wie die Bibliothek konfiguriert ist).
  • Wenden Sie sich an einen Kundendienstvertreter.
Die Softtasten an der Bedienfeldanzeige funktionieren nicht.
  • Schalten Sie die Bibliothek aus und wieder ein.
  • Versuchen Sie, über die Fernverwaltungskarte auf die Bibliothek zuzugreifen.
  • Versuchen Sie, vom Hostcomputer aus auf die Bibliothek zuzugreifen (entweder SCSI oder Fibre Channel, je nachdem, wie die Bibliothek konfiguriert ist).
  • Wenden Sie sich an einen Kundendienstvertreter.
Die Schlüssel für die vorderen Klappen wurden verloren; die Klappen müssen jedoch versperrt werden. Tauschen Sie die vordere(n) Klappe(n) aus. Im Lieferumfang des FRUs für die Tür ist ein Schlüssel enthalten.
Firmware: Nur für qualifiziertes Wartungspersonal

Das Herunterladen der Firmware über die Fernverwaltungskarte ist nicht möglich.

Hinweise zur Wartung: Dieser Vorgang soll ausschließlich von qualifiziertem Wartungspersonal ausgeführt werden.

Das Herunterladen nimmt mehrere Minuten in Anspruch. Brechen Sie den Ladevorgang nicht ab. Der Fortschritt beim Herunterladen geht aus der Rautenanzeige hervor (nicht jedoch in den ersten 40 Sekunden; hier ist eine Statusanzeige nicht möglich).

Wenn das Herunterladen vom FTP-Server fehlschlägt, meldet der FTP-Client in nahezu allen Fällen einen Fehler in der Eingabedatei (Error in Input File). Diese Meldung gehört zum FTP-Protokoll, nicht zur eigentlichen Datei. Wiederholen Sie den Befehl [put].

  • Stellen Sie sicher, daß keine SCSI-Reservierung der Bibliothek durch den Host oder die Hostsoftware vorliegt.
  • Laden Sie die Firmware über FTP herunter.
  1. Schließen Sie den Browser.
  2. Schalten Sie die Bibliothek aus und wieder ein.
  3. Geben Sie den folgenden Befehl an der DOS-Eingabeaufforderung ein:
    ftp
    [IP-Adresse der Karte]
  4. Geben Sie den folgenden Befehl an der Benutzer-Eingabeaufforderung ein:
    download
  5. Geben Sie das Administratorkennwort an der Kennwort-Eingabeaufforderung ein (das Kennwort der Bibliothek).
  6. Geben Sie den folgenden Befehl an der FTP-Eingabeaufforderung ein:
    bin
  7. Geben Sie den folgenden Befehl an der FTP-Eingabeaufforderung ein:
    hash (der Fortschritt beim Herunterladen über FTP wird durch Rauten angezeigt)
  8. Geben Sie den folgenden Befehl an der FTP-Eingabeaufforderung ein:
    put [Pfad der Firmware-Datei] /firmware/chunker
  9. Sobald das Herunterladen abgeschlossen ist und die Eingabeaufforderung wieder angezeigt wird, geben Sie den folgenden Befehl ein:
    bye
  10. Die Bibliothek startet automatisch mit der soeben heruntergeladenen Firmware neu. Dieser Vorgang nimmt einige Minuten in Anspruch.

Für Wartungspersonal

Fehlerbehebung ohne das Bedienfeld der Bibliothek und ohne die Bibliotheksverwaltungs-Webseiten der Fernverwaltungskarte

In diesem Abschnitt finden Sie die folgenden Informationen:

  • Diagnose beim Hauptteil
  • Diagnose bei den LEDs
  • Diagnose bei der Elektronik
  • Diagnose bei der Stromversorgung
  • Diagnose bei den Sicherungen

Wenn das Bedienfeld der Bibliothek, die Fernverwaltungskarte und/oder die SCSI-Schnittstelle nicht verfügbar sind, verwenden Sie die Diagnosebäume auf den nachstehenden Seiten. Diese Diagnosebäume werden nur in seltenen Fällen benötigt. Das Gerät bietet verschiedene Verfahren zur Selbstdiagnose und zur Meldung von Fehlern. Nutzen Sie zunächst alle diese Optionen, bevor Sie dieses Verfahren fortsetzen.

Bei einer Diagnose ohne die Schnittstellen der Bibliothek sind die folgenden Punkte zu beachten:

  • Wenn Sie die Diagnosebäume auf den nachstehenden Seiten nutzen, beginnen Sie jeweils wieder am Ausgangspunkt, sobald Sie eine Änderung durchführen, die sich auf die Darstellung des Fehlers auswirkt. Wenn Sie eine Änderung vorgenommen haben und der bisherige Fehler weiterhin gemeldet wird, fahren Sie mit dem nächsten Abschnitt gemäß des Diagnosebaums fort.
  • Überprüfen Sie nach Möglichkeit, ob die neueste Firmware in der Bibliothek vorliegt, bevor Sie ein Teil austauschen. (Siehe „Aktualisieren der Firmware”.)
  • Weitere Anweisungen zum Austausch von Teilen finden Sie unter „Entfernen und Austauschen von Teilen”.
  • Wenden Sie die üblichen Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz vor elektrostatischer Entladung an, bevor Sie ein Teil austauschen.
  • Schalten Sie die Bibliothek aus, bevor Sie elektrische Komponenten entfernen oder einbauen.
  • Beim Austauschen von Karten, Lademechanismen oder Laufwerksmodulen laden Sie stets die neueste Firmware für die Bibliothek herunter (siehe „Aktualisieren der Firmware”).
  • Die Klappen der Bandkassetten sind gegebenenfalls versperrt. Bei der Diagnose eines Problems mit den Magneten schließen Sie die Klappen auf.
  • Stellen Sie sicher, daß alle Karten in den entsprechenden Steckplatz eingebaut sind.
  • Falls ein Bibliotheks-Controller im Rahmen der Diagnose ausgetauscht wurde, überprüfen Sie, ob dieser den Fehler verursacht hat. Ansonsten setzen Sie den ursprünglichen Bibliotheks-Controller wieder ein, so daß die Konfiguration des Kunden bestehenbleibt.
  • Falls eine Komponente während des Diagnosevorgangs ausgetauscht wurde, die einwandfrei funktionsfähig ist, bauen Sie die ursprüngliche Komponente wieder in die Bibliothek ein.
Abbildung 12. Diagnosebaum (Hauptteil)
HINWEIS: Falls eine Komponente während des Diagnosevorgangs ausgetauscht wurde, die einwandfrei funktionsfähig ist, bauen Sie die ursprüngliche Komponente wieder in die Bibliothek ein.
Abbildung 13. Diagnosebaum (LEDs)
 
Abbildung 14. Diagnosebaum (Elektronik)

Für Wartungspersonal

Diagnose bei der Stromversorgung

Die Diagnose bei Problemen mit der Stromversorgung innerhalb der Bibliothek ist relativ komplex. Zur Lösung eines Großteils von Problemen mit der Stromversorgung haben sich die folgenden Schritte bewährt (hierbei wird vorausgesetzt, daß die Behebung des Problems anhand der nachstehenden Bibliotheksdiagnoseverfahren versucht wurde):

  • Überprüfen Sie, ob alle Netzkabel mit der Bibliothek und der Netzsteckdose verbunden sind und ob diese Steckdose Strom führt.
  • Stellen Sie sicher, daß die Bibliothek mit dem Standby-Schalter ausgeschaltet wurde und daß dieser einwandfrei ist. Beim Einrasten in die Positionen ON und STANDBY soll der vordere Standby-Schalter hörbar einrasten.
  • Der Lüfter der Stromversorgung bewegt sich nicht (auch nicht geringfügig), wenn der Standby-Schalter in die Position ON gebracht wird:
    1. Tauschen Sie das Netzteil aus.
    2. Falls das Problem weiterhin besteht, tauschen Sie den Standby-Schalter aus.
    3. Falls das Problem weiterhin besteht, tauschen Sie die Hauptplatine aus.
  • Wenn der Lüfter der Stromversorgung sich kurz bewegt und dann wieder anhält, wurde eine Bedingung im Netzteil festgestellt, die zum sofortigen Abschalten führt. Im allgemeinen liegt ein Kurzschluß in der entsprechenden Ebene der Bibliothek vor:
    1. Entfernen Sie alle Karten und das Laufwerksmodul.
    2. Trennen Sie das Verbindungskabel zwischen der Hauptplatine und dem Rahmen des Motors für die Bewegung des Lademechanismus.
    3. Falls der Lüfter der Stromversorgung beim Einschalten einwandfrei läuft, setzen Sie die Karten, das Laufwerksmodul und das Verbindungskabel einzeln nacheinander wieder in die Bibliothek ein, bis die Stromversorgung nach dem Einschalten stillsteht.
    4. Tauschen Sie die vermutlich fehlerverursachende Komponente aus.
    5. Wenn die Stromversorgung auch nach dem Entfernen der Karten, des Laufwerksmoduls und des Verbindungskabels nicht anläuft, trennen Sie das Bedienfeldkabel an der Hauptplatine sowie die Magnet-/Sensorkabel am Netzteil.
    6. Läuft die Stromversorgung immer noch nicht an, trennen Sie den Magnet am Kabelzwischenstecker. Trennen Sie nicht die Kabelbaugruppe an der Hauptplatine; auf diese Weise würde auch der Netzschalter getrennt. Wenn das Problem hierdurch gelöst ist, tauschen Sie die betreffende Magnetbaugruppe aus.
    7. Falls die Stromversorgung weiterhin nicht anläuft, tauschen Sie die Hauptplatine aus. Ansonsten schließen Sie die Kabel einzeln nacheinander wieder an, bis Sie auf das fehlerhafte Kabel treffen. Tauschen Sie das betreffende Kabel aus.
HINWEIS: Falls eine Komponente während des Diagnosevorgangs ausgetauscht wurde, die einwandfrei funktionsfähig ist, bauen Sie die ursprüngliche Komponente wieder in die Bibliothek ein.

Für Wartungspersonal

Diagnose bei den Sicherungen

Die Bibliothek umfaßt zahlreiche Sicherungen, die nicht vor Ort ausgetauscht werden können. Die meisten Sicherungen an den Kartengehäuseplatinen lösen nur dann aus, wenn ein Problem mit der betreffenden Karte vorliegt. Bei einem Ausfall der Sicherung tauschen Sie daher die gesamte Karte aus. Hierbei gelten allerdings die nachstehend aufgeführten Ausnahmen.

Ausnahmen im Zusammenhang mit den Sicherungen:

  • Der Bibliotheks-Controller enthält 12-V-Antriebe für die Klappe der Bandkassetten und die Mailslot-Magnete. Beim Einschalten der Platine wird auch dann eine grün leuchtende LED sichtbar, wenn die 12-V-Sicherung ausgelöst hat, weil die gesamte Logik mit 5 V betrieben wird. Die 12-V-Sicherung der Platine löst nur dann aus, wenn der Magnet aufgrund eines Kurzschlusses ausgefallen ist oder das Magnetkabel beschädigt wurde und mit dem Gehäuse in Kontakt trat. Ein Austausch des Bibliotheks-Controllers führt dazu, daß auch die 12-V-Sicherung auf der neuen Platine auslöst.
    • Tauschen Sie keine weiteren Karten aus, sondern versuchen Sie, das Problem einzugrenzen. Ermitteln Sie die Funktionsfähigkeit aller Magnetbaugruppen. Überprüfen Sie hierzu, ob die Magnete hörbar schließen, und versuchen Sie, die Schubladen nach dem Einschalten zu öffnen. Stellen Sie sicher, daß die Schubladen nicht versperrt sind und bei ausgeschalteter Bibliothek geöffnet werden können. Wenn beide Magnete nicht funktionsfähig sind, hat wahrscheinlich die Sicherung ausgelöst. Tauschen Sie die Magnet- und Sensorkabelgruppen aus und anschließend die Platine.
    • Wenn nur ein Magnet betriebsbereit ist, hat die Sicherung nicht ausgelöst. In diesem Fall tauschen Sie lediglich die fehlerhafte Magnetkabelgruppe aus.
  • Die Sicherungen für das Bedienfeld befinden sich am Bibliotheks-Controller und am Bedienfeld selbst.
    • Wenn ein Kurzschluß an der Platine des Bedienfelds vorliegt, tauschen Sie die Bedienfeld-Baugruppe aus.
    • Ist der Kurzschluß an einer anderen Stelle aufgetreten, löst eine Sicherung auf dem Bibliotheks-Controller aus. Die Stromversorgung des Bedienfelds verläuft vom Bibliotheks-Controller über die Platine in das Bedienfeldkabel.
    • Bei einem Masseschluß des Bedienfelds an einer Hauptplatine löst die Sicherung auf dem Bibliotheks-Controller aus. Bei einem Masseschluß eines Bedienfeldkabels zwischen der Hauptplatine und dem vorderen Bereich der Bibliothek löst die Sicherung auf dem Bibliotheks-Controller aus. Der Bibliotheks-Controller ist weiterhin funktionsfähig; diese Fehler werden nicht erkannt. Das Bedienfeldkabel kann nur unter großen Schwierigkeiten ausgetauscht werden. Stellen Sie daher mit allen verfügbaren Verfahren sicher, daß der Fehler nicht bei einer anderen Baugruppe aufgetreten ist.
HINWEIS: Bei jeder Änderung, mit der der Kurzschluß nicht behoben wird, muß der Bibliotheks-Controller ausgetauscht werden. Unter Umständen ist es notwendig, mehrere Bibliotheks-Controller zu ersetzen bevor das Problem gelöst wird.

Abrufen von Treibern und Firmware-Aktualisierungen

Unter http://support.dell.com finden Sie Betriebssystemtreiber und Treiber von unabhängigen Software-Anbietern sowie Firmware-Aktualisierungen.


Anfordern von Hilfe

Falls das Problem auch nach Durchführung der Verfahren zur Fehlerbehebung im vorliegenden Dokument weiterhin besteht, fordern Sie technische Unterstützung bei der Dell Computer Corporation an (vgl. Abschnitt in der Dokumentation zum Dell-System). Weitere Informationen zur Dell-Garantie finden Sie in der Dokumentation zum System.


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