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| HINWEIS: Eine eingeschränkte Verfügbarkeit weist in der Regel auf ein Konfigurationsproblem hin, nicht unbedingt auf eine Hardwarestörung. |
Die mittlere Symboltaste auf dem Bildschirm Home (Einstiegsbildschirm) dient als Verknüpfung zum Menü Library Status (Bibliotheksstatus) sowie zu den Informationen über die eingeschränkte Verfügbarkeit. Dieses Symbol sowie das Symbol in der Statusleiste erscheint als Erinnerung in Umkehrdarstellung (Symbolhintergrund jetzt schwarz), wenn sich der Zustand der eingeschränkten Verfügbarkeit der Bibliothek ändert. Um diese Gedächtnisstütze zu löschen, lassen Sie den Bildschirm Library Status (Bibliotheksstatus) anzeigen.
Zur Anzeige weiterer Informationen über den Fehler der eingeschränkten Verfügbarkeit greifen Sie alternativ auf das Protokoll zu:
Main Menu -> Information -> Library Information -> Library Status (Hauptmenü -> Information -> Bibliotheksinformationen -> Bibliotheksstatus)
Der Zustand der eingeschränkten Verfügbarkeit wird durch die nachfolgend aufgeführten Bedingungen ausgelöst. Der Zustand wird am Bedienfeld der Bibliothek oder auf den Bibliotheksverwaltungs-Webseiten der Fernverwaltungskarte angezeigt.
Tabelle 1. Bedingungen für eingeschränkte Verfügbarkeit
| Bibliotheksstatus | Ursache | Maßnahmen |
| Datum und Uhrzeit nicht eingestellt | Das Datum und die Uhrzeit sind am Bedienfeld nicht eingestellt. |
Stellen Sie das Datum und die Uhrzeit ein. |
| Laufwerk(e) nicht vorhanden |
Die Bibliothek konnte nicht alle erwarteten Laufwerksmodule erkennen.
|
Falls in der Bibliothek ein Laufwerk vorhanden ist:
|
| Laufwerk(e) offline |
Laufwerk(e) wurden aus einem der folgenden Gründe offline geschaltet:
|
|
| Laufwerk(e) online in Warteposition | Laufwerk(e) ist/sind vorhanden und eingeschaltet, haben aber keine aktuelle Firmware. | Aktualisieren Sie die Laufwerks-Firmware. (Siehe Aktualisieren der Firmware.) |
| Firmware der Laufwerke passen nicht zusammen | Laufwerke sind vorhanden und eingeschaltet, verfügen jedoch über unterschiedliche Firmware-Revisionen. | Aktualisieren Sie die Laufwerks-Firmware. (Siehe Aktualisieren der Firmware.) |
| Laufwerk muß gereinigt werden | Mindestens ein Laufwerk muß gereinigt werden. | Reinigen Sie die Laufwerke. (Siehe Reinigen eines Laufwerks.) |
| Kritischer Fehler im/in den Lauf- werk(en) | In einem Laufwerk ist ein kritischer Fehler aufgetreten. |
|
| Laufwerk(e) nicht auf Fibre Channel | Ein oder mehrere Laufwerke werden zwar vom Bibliotheks-Controller erkannt, aber nicht von einem der Fibre Channel-Controller. |
|
| Firmware update needed | Die Firmware einer Bibliothekskomponente unterscheidet sich von der Firmware der übrigen Bibliothek. | Aktualisieren Sie die Firmware der Bibliothek. (Siehe Aktualisieren der Firmware.) |
| Ausfall eines Bibliothekslüfters | Ein Lüfter im Gehäuse der Bibliothekskarte ist ausgefallen. |
|
| Fehlende(s) Magazin(e) | Bibliothek konnte nicht alle Magazine erkennen. |
|
| Klappe(n) offen | Eine oder mehrere Klappen sind offen. Die Robotik der Bibliothek bewegt sich erst, wenn die Klappe geschlossen ist. | Vergewissern Sie sich, daß alle Klappen geschlossen sind. |
| Inkompatible(s) Magazin(e) | Das Magazin ist nicht kompatibel mit dem Laufwerkstyp. | Verwenden Sie unbedingt das richtige Magazin für den Laufwerkstyp. Weitere Informationen finden Sie im Handbuch für Bandbibliothek Dell PowerVault 128T - HP Ultrium. |
| Mailslot offen | Mailslot-Klappe ist offen. Die Robotik der Bibliothek bewegt sich erst, wenn der Mailslot geschlossen ist. | Vergewissern Sie sich, daß die Mailslot-Klappe geschlossen ist. |
| Fernverwaltungskarte nicht vorhanden | Bibliothek konnte die Fernverwaltungskarte nicht erkennen. |
|
| Bedienfeld nicht vorhanden | Erkennen der Bedienfeldanzeige durch die Bibliothek nicht möglich |
|
| Fernverwaltungskarte nicht bestanden | Fernverwaltungskarte hat den Einschalttest nicht bestanden. |
|
| Bedienfeldstörung | Bedienfeldanzeige hat den Einschalttest nicht bestanden. |
|
| Fibre Channel-Controller nicht bestanden | Fibre Channel-Controller hat den Einschalttest nicht bestanden (in der Regel aufgrund von Problemen mit dem SCSI-Bus wie einem LVDS-Laufwerk oder dem Abschlußwiderstand an einem HVDS-Bus etc.). |
|
Schwerwiegende (nicht behebbare) Fehler
| HINWEIS FÜR WARTUNGSPERSONAL: Die Codes der schwerwiegenden Fehler werden am vorderen Bedienfeld beschrieben (siehe auch Fehlercodes und Fehlercode-Ergänzungen). |
Bei einem schwerwiegenden Fehler wird eine entsprechende Fehlermeldung am Bedienfeld angezeigt, und die LED-Leiste blinkt gelb. Sie können die Bibliothek nicht verwenden, bis der Fehler behoben ist.
| HINWEIS: Diese Angaben werden auch im letzten Eintrag des Protokolls der schwerwiegenden Fehler aufgeführt. |
Schlagen Sie im Protokoll der schwerwiegenden Fehler nach, um die Abfolge der Fehlerereignisse einzusehen und weitere Informationen zur Fehlerbehebung zu erhalten. Zum Lesen dieses Protokolls greifen Sie vom Bedienfeld aus auf folgenden Menüpfad zu, oder drücken Sie auf die mittlere Symboltaste:
Main Menu -> Information -> Library Information -> Hard Error Log (Hauptmenü -> Information -> Bibliotheksinformationen -> Protokoll der schwerwiegenden Fehler)
| HINWEIS: Anhand der Datums- und Zeitangabe lassen sich Fehler leichter beheben. Bei der Anzeige des Fehlerprotokolls blättern Sie mit [Older] (Älter) durch die vergangenen Fehler; mit [Newer] (Neuer) gelangen Sie entsprechend zu den jüngeren Fehlern. |
Führen Sie die folgenden Schritte durch, um das Problem zu beheben:
- Wenn Sie auf der Seite der usprünglichen Fehlermeldung oder im Hard Error Log (Protokoll der schwerwiegenden Fehler) die Taste [More] (Weiter) verwenden, werden weitere Informationen zum Fehler angezeigt, beispielsweise:
- Zeitangabe oder Fehlerereignis
- Fehlercodenummer
- Bibliothekskomponente, die wahrscheinlich das Problem verursacht hat
- Beschreibung des Fehlercodes
- Vorschläge zur Behebung
- Fehlercode-Ergänzung mit zusätzlichen Informationen zur Fehlerart (siehe Fehlercodes und Fehlercode-Ergänzungen)
- Laufende Nummern für die werkseitige Diagnose
- Notieren Sie sich alle Informationen dieser Bildschirmseite, um später auf sie Bezug nehmen zu können.
- Wählen Sie [More] (Weiter). Notieren Sie die Liste der Empfehlungen auf dem aktuellen und den folgenden Bildschirmen. Diese Informationen sind nach Beenden der Menüs erhältlich, indem Sie den neuesten Eintrag im Protokoll der schwerwiegenden Fehler anzeigen.
- Führen Sie die empfohlenen Maßnahmen in der angegebenen Reihenfolge durch. Führen Sie die jeweils nächste Empfehlung durch, bis das Problem identifiziert ist.
- Sollte das Problem fortbestehen, nachdem Sie alle Empfehlungen im Bedienfeld befolgt haben, wenden Sie sich an einen Kundendienstvertreter.
- Für Wartungspersonal: Wählen Sie [More] (Weiter). Notieren Sie die aufgeführten FRUs (Field Replaceable Units, vor Ort austauschbare Geräte).
|
HINWEIS FÜR WARTUNGSPERSONAL: Wenn ein Fehler aufgrund des Ausfalls einer Baugruppe auftritt, werden bis zu drei FRUs zum Austausch vorgeschlagen. Ermitteln Sie das vorliegende Problem anhand der Liste der auszutauschenden FRUs, der Fehlercode-Ergänzungen, der diagnostischen Tests und der laufenden Nummern. Die Liste der auszutauschenden FRUs dient lediglich als Anhaltspunkt. Das erste FRU in der Liste bezeichnet wahrscheinlich das FRU, das den Fehler ausgelöst hat. Tauschen Sie nachfolgende FRUs erst dann aus, nachdem Sie das erste FRU getestet haben. Wenn das Problem durch einen Austausch des zweiten oder dritten FRUs behoben wird, testen Sie die bislang ausgetauschten FRUs auf ihre Funktionsfähigkeit. Senden Sie die nicht benötigten FRUs zurück. |
Löschen des Fehlerzustandes
Die Statusleiste auf der Bedienfeldanzeige weist durch Umkehrdarstellung (Symbolhintergrund jetzt schwarz) auf den Laufwerks- oder Bibliotheksfehler hin, der den Protokolleintrag verursacht hat. Um diese Gedächtnisstütze" zu löschen, lassen Sie den Bildschirm Library Hard Error Log (Protokoll der schwerwiegenden Bibliotheksfehler) oder den Bildschirm Drive Log (Laufwerksprotokoll) anzeigen. Wählen Sie hierzu die mittlere Symboltaste auf dem Bildschirm Home (Einstiegsbildschirm).
Die Gedächtnisstütze in umgekehrter Textdarstellung wird auch dann angezeigt, wenn sich der Zustand der eingeschränkten Verfügbarkeit der Bibliothek ändert. (Siehe Zustand der eingeschränkten Verfügbarkeit.) Um diese Gedächtnisstütze zu löschen, lassen Sie den Bildschirm Library Status (Bibliotheksstatus) anzeigen.
Bei einem nicht behebbaren Fehler wird das Bibliotheksstatussymbol Failed (Fehlgeschlagen) auf der Bedienfeldanzeige eingeblendet. Mit den folgenden Verfahren ändern Sie diesen Status in Healthy (Einwandfrei) oder Partly Available (Eingeschränkte Verfügbarkeit):
- Ausführen des Tests Recalibrate Library (Bibliothek neu kalibrieren)
- Ausführen des Befehls Clear Hard Log (Protokoll für schwerwiegende Fehler löschen); Nur über das Menü Service (Wartung)

HINWEIS FÜR WARTUNGSPERSONAL: Mit Clear Hard Log (Protokoll der schwerwiegenden Fehler löschen) wird das Fehlerprotokoll gelöscht. Diese Funktion steht nur über das Menü Service (Wartung) zur Verfügung. Vor der Ausführung dieses Tests sind die Daten aus dem Fehlerprotokoll festzuhalten.
- Aus- und Einschalten der Bibliothek
Host-, Software- und Medienfehler
Der ordnungsgemäße Betrieb der Bibliothek hängt von einigen anderen Komponenten ab. Fehler, die scheinbar von der Bibliothek verursacht wurden, werden oft durch Fehler auf dem Host, im Netzwerk oder mit der Datensicherungssoftware ausgelöst. Bevor Sie bei der Bibliothek eine Fehlersuche durchführen, ist es ratsam, zuerst diese Komponenten als mögliche Ursache auszuschließen.
Die folgenden Verfahren zur Fehlersuche sollen dabei helfen festzustellen, ob ein Fehler auf die Hardware der Bibliothek, den Host oder die Sicherungssoftware zurückzuführen ist. Zur Fehlersuche bei Medienfehlern verwenden Sie die Fernverwaltungskarte (siehe Verwenden der Fernverwaltungskarte).
Abbildung 4. Host-, Software- und Medienfehler

Fehler der Datensicherungssoftware: Wartungspersonal
Nach der Installation zusätzlicher Laufwerke oder Fächer in der Bibliothek müssen unter Umständen die Software-Anwendungen neu konfiguriert oder (seltener) neu installiert werden. Weiterhin kann es notwendig sein, für bestimmte Software-Anwendungen zusätzliche Add-On-Module für Sicherungszwecke und/oder weitere Lizenzen anzuschaffen, wenn die Anzahl der Lagerfächer oder Laufwerke erhöht wird.
Wenden Sie sich an Ihren Softwarehersteller, wenn Sie weitere Informationen benötigen oder wenn die soeben installierten Lagerfächer und Laufwerke nicht von der Software-Anwendung erkannt werden.
Die Bibliothek selbst wird von Hewlett-Packard unterstützt; die Unterstützung der Softwareprodukte erfolgt dagegen durch unterschiedliche Softwarehersteller. Wenn Sie sich an den Softwarehersteller wenden, halten Sie die folgenden Informationen bereit:
- Name und Telefonnummer
- Produktbezeichnung, Freigabenummer, Betriebssystem, Aufbau sowie Seriennummer
- Genaue Liste von eingegangenen Fehlermeldungen
- Konfigurations- und Protokolldateien im Zusammenhang mit dem Problem
- Bildschirmabzüge, wenn zutreffend
- Wenn möglich, eine Erklärung zur Wiedergabe des Problems
- Ereignisse, die unter Umständen mitursächlich für das Problem waren, beispielsweise:
- Zuletzt ausgeführte Vorgänge
- Zuletzt aufgetretene Ereignisse in der Software oder im System
- Letzte Änderungen am Computersystem, an der Software oder der Netzwerkumgebung
Nach der Installation zusätzlicher Laufwerke oder Fächer in der Bibliothek müssen unter Umständen die Software-Anwendungen neu konfiguriert oder (seltener) neu installiert werden. Weiterhin kann es notwendig sein, für bestimmte Software-Anwendungen zusätzliche Add-On-Module für Sicherungszwecke und/oder weitere Lizenzen anzuschaffen, wenn die Anzahl der Lagerfächer oder Laufwerke erhöht wird. Wenden Sie sich an Ihren Softwarehersteller, wenn Sie weitere Informationen benötigen oder wenn die soeben installierten Lagerfächer und Laufwerke nicht von der Software-Anwendung erkannt werden.
Laufwerks- und Medienfehler: Wartungspersonal
Der Großteil der Softwarefehler besteht aus Schreib-, Lese- und Prüffehlern. Diese Fehlerarten werden am Bedienfeld der Bibliothek nicht angezeigt. Der erste Hinweis auf diese Fehler tritt auf, wenn Probleme beim Lesen, Schreiben oder Prüfen der Medien durch die Software auftreten. Diese Fehler können durch beschädigte Medien oder Laufwerke verursacht werden. Aus diesem Grund sind die fehlerhaften Medien und/oder Laufwerke zu ermitteln.
Als einfachstes Verfahren zur Bestimmung des Problemumfangs überprüfen Sie das Laufwerks-/Medienprotokoll der Fernverwaltungskarte oder der Bibliothek. In diesem Protokoll werden die letzten 100 Laufwerks-/Medienereignisse festgehalten, z. B. Alarmmeldungen im Zusammenhang mit den Bändern oder Schreib-, Lese- und Prüffehler. Aus diesem Protokoll gehen außerdem das Laufwerk und die Bänder hervor, die am vorliegenden Ereignis beteiligt waren. Die Laufwerke sind durch die Laufwerksnummer gekennzeichnet, die Bänder entsprechend durch die Barcode-Nummer oder die Fachposition.
Tabelle 2. Laufwerks- und Medienprobleme
| Fehlerhafte Laufwerke und /oder Medien | Wahrscheinliche Ursache |
| Ein Band, ein Laufwerk | Das Laufwerk ist fehlerhaft. |
| Ein Band, mehrere Laufwerke |
Das Band ist beschädigt. |
| Mehrere Bänder, ein Laufwerk |
Am Laufwerk ist ein Fehler aufgetreten; die Medien sind ungeeignet oder werden nicht unterstützt; die Medien sind zu alt. Überprüfen Sie die Marke und den Typ der Medien, und schlagen Sie im Protokoll der Laufwerksfehler nach. |
| Mehrere Bänder, mehrere Laufwerke | Die Medien sind ungeeignet oder werden nicht unterstützt. Überprüfen Sie die Marke und den Typ der Medien, und schlagen Sie im Protokoll der Laufwerksfehler nach. |
| Alle Bänder, alle Laufwerke | Unbekannt. In diesem Fall ist eine gemeinsame Fehlerbehebung mit dem unabhängigen Software-Anbieter erforderlich. |
Interpretieren der Bibliotheks-LEDs
LEDs zeigen den Zustand an und weisen auf Fehler hin, wenn diese auftreten. Verwenden Sie die LEDs der Bibliothek, um den Bibliotheksstatus zu bestimmen.
Alle Bibliothekskarten und Laufwerksmodule verfügen über LEDs. Im allgemeinen leuchtet beim Einschalten eine gelbe LED, die in grün übergeht, wenn der Einschaltvorgang erfolgreich verläuft. Dieser Vorgang kann bei einigen Bibliothekskarten einige Minuten dauern.
In der LED-Leiste unterhalb der Bedienfeldanzeige werden die Bibliotheksaktivitäten angezeigt.
Abbildung 5. Bedienfeld-LEDs
| Grün | Bibliothek ist bereit und inaktiv. | ![]() |
| Grün blinkend | Bibliothek oder Laufwerk ist aktiv. | |
| Gelb | Bibliothek ist teilweise verfügbar und inaktiv. | |
| Gelb blinkend | Bibliothek ist ausgefallen |
| HINWEIS: In Abbildung 5 wird die Rückansicht der Bibliothek dargestellt. Ausführliche LED-Illustrationen folgen. |
Abbildung 6. Rückansicht der Bandbibliothek 128T
| 1 | Leeres Fach | ![]() |
| 2 | Fernverwaltungskarte | |
| 3 | Bibliotheks-Controller-Karte | |
| 4 | Fibre Channel-Controller |
Abbildung 7. LEDs der Fernverwaltungskarte
| 1) Bereitschafts-LED | ![]() |
|
| Farbe | Beschreibung | |
| Gelb | Einschaltvorgang, fehlgeschlagener Einschalttest oder schwerwiegender Fehler während des Betriebs. | |
| Grün | Karte hat den Einschalttest bestanden. Karte ist bereit. | |
| 2) Verbindungs-LED | ||
| Farbe | Beschreibung | |
| Grün | Zeigt eine gültige Netzwerkverbindung an. | |
| 3) Karten-LEDs | ||
| Farbe | Beschreibung | |
| Grün blinkend | Zeigt eine Übertragungsaktivität am 10Base-T Ethernet-Anschluß der Karte an. | |
Abbildung 8. LEDs der LVDS-Bibliotheks-Controller-Karte
| 1) Controller-LED | ![]() |
|
| Farbe | Beschreibung | |
| Grün blinkend | Controller benötigt Firmware. | |
| Gelb | Einschaltvorgang | |
| Gelb blinkend | Controller hat den Einschalttest nicht bestanden. | |
| Grün | Controller hat den Einschalttest bestanden. | |
| 2) SCSI-LED | ||
| Farbe | Beschreibung | |
| Grün | Kein Bus angeschlossen oder Niederspannungsdifferential-SCSI-Bus angeschlossen. | |
| Grün blinkend | Single-Ended-SCSI-Bus angeschlossen. SCSI-Leistung ist beeinträchtigt. | |
| Gelb | Hochspannungsdifferential-SCSI-Bus angeschlossen. Fehler. | |
Abbildung 9. LEDs des Fibre Channel-Controllers
| 1) Karten-LEDs | ![]() |
|
| Farbe | Beschreibung | |
| Grün blinkend | Zeigt eine Übertragungsaktivität des Fibre Channel-Controllers an. | |
| 2) Verbindungs-LED | ||
| Farbe | Beschreibung | |
| Grün | Zeigt eine gültige Fibre-Channel-Verbindung an. | |
| Gelb | Fibre Channel-Controller wird gerade zurückgesetzt. | |
| Aus | Fibre Channel ist nicht angeschlossen. | |
| 3) Bereitschafts-LED | ||
| Farbe | Beschreibung | |
| Gelb | Fibre Channel-Controller wird gerade zurückgesetzt, fehlgeschlagener Einschalttest oder schwerwiegender Fehler während des Betriebs. | |
| Grün | Der Fibre Channel-Controller hat den Einschalttest bestanden. Controller ist bereit. | |
| Grün blinkend | Ein SCSI-Anschluß ist fehlerhaft. | |
| 4 SCSI-Bus-LEDs (Bus 1) bzw. 5 LEDs (Bus 2) | ||
| Farbe | Beschreibung | |
| Grün | SCSI-Bus ist betriebsbereit. | |
| Gelb | SCSI-Bus ist nicht betriebsbereit oder eingeschränkt verfügbar. | |
| Grün blinkend | Zeigt eine Übertragungsaktivität des SCSI-Busses an. | |
Abbildung 10. LEDs des Laufwerksmoduls
| 1)Gelb | 2)Grün | Beschreibung | ![]() |
| Aus | Ein | Laufwerk ist online und verfügbar. | |
| Blinkt | Aus | Laufwerk ist offline und kann ausgetauscht werden. | |
| Ein | Blinkt | Laufwerk wird online geschaltet. | |
| Blinkt | Ein | Laufwerk ist offline; die interne Kommunikation wurde unterbrochen. | |
| Ein | Ein | Laufwerksmodul-Controller wird zurückgesetzt. | |
| Ein | Aus | Einschalttest läuft. | |
| Blinkend | Aus | Laufwerksmodul hat den Einschalttest nicht bestanden. |
Tabelle 3. LEDs für Spannung am Lademechanismus (mit Hebevorrichtung); die Lage der LEDs geht aus (1) in Abbildung 11 hervor.
| Grün | Gelb | Rot | Beschreibung |
| Aus | Aus | Aus | Es liegt keine Spannung an. |
| Ein | Aus | Aus | Es liegt eine Spannung von mindestens 11,2 Volt an. |
| Ein | Ein | Aus | Es liegt eine Spannung von mindestens 10,5 Volt an. |
| Ein | Ein | Ein | Es liegt eine Spannung von weniger als 10,5 Volt an. |
Abbildung 3. LEDs des Lademechanismus (mit Hebevorrichtung); die Lage der LEDs geht aus (2) in Abbildung 11 hervor.
| Grün | Gelb | Beschreibung | ![]() |
| Aus | Ein | Eingeschaltet; Einleitung der Kommunikation wird erwartet. | |
| Ein | Aus | Eingeschaltet; anfängliche Kommunikation einwandfrei. | |
| Blinkt | Aus | Barcodes werden gelesen. | |
| Aus | Blinkt | Controller der Hebevorrichtung hat den Einschalttest nicht bestanden. | |
| Ein | Ein | Controller des Lademechanismus wird gerade gestartet. |
Fehlerbehebung bei häufig auftretenden Problemen
Dieser Abschnitt enthält Informationen über die Fehlersuche bei häufig auftretenden Bibliotheksproblemen. Bei Problemen, die möglicherweise auf den Host oder die Anwendungssoftware zurückzuführen sind, schlagen Sie in der Dokumentation des Hostsystems bzw. im Handbuch der Anwendungssoftware nach. Wenn dies nicht zum Erfolg führt, wenden Sie sich an den Kundendienst.
| ACHTUNG: Ziehen Sie den Systemadministrator zu Rate, bevor Sie das Gerät aus- und einschalten. Schalten Sie das Gerät niemals aus und wieder ein, wenn aktive Geräte mit dem SCSI-Bus oder Fibre Channel-Bus verbunden sind. Dieser Vorgang kann bei aktivem SCSI-Bus oder Fibre Channel-Bus zu Datenverlust oder zu einem Absturz des Hostsystems führen. |
Tabelle 4. Fehlerbehebung
| Problem | Maßnahmen |
| Stromversorgung | |
| Bibliothek läßt sich nicht einschalten. |
|
| Einschalttest ist fehlgeschlagen. Auf der Bedienfeldanzeige erscheint eine Fehlermeldung. |
|
| Der Strom zur Bibliothek fiel aus, während sich eine Bandkassette im Laufwerk befand. Nach Beendigung des Stromausfalls kehrte die Bibliothek nicht wieder in den Bereitschaftsstatus zurück. |
|
| Es werden keine Meldungen angezeigt. |
|
| Bandverschiebung | |
| Nach dem Einsetzen des Magazins oder dem Laden der Bandkassetten erscheint eine Fehlermeldung. |
|
| Bandkassette ist im Laufwerk steckengeblieben. |
|
| Laden des Bands in das Laufwerk nicht möglich. |
Stellen Sie sicher, daß der Bandtyp für den Laufwerkstyp geeignet ist. |
| Bandkassette ist im Lademechanismus steckengeblieben. |
|
| Bandkassette ist im Bandlagerfach steckengeblieben. |
|
|
Lademechanismus ist nicht richtig ausgerichtet. Lademechanismus hebt die Bandkassette nicht an. Bandkassette/Laufwerk/Lademechanismus ist nicht richtig ausgerichtet. |
|
| Medium | |
| Reinigungskassette oder Kassette ist nicht mit dem Laufwerk kompatibel. | Verwenden Sie unbedingt Reinigungs- und Datenkassetten, die mit den Laufwerken kompatibel sind. (Weitere Informationen finden Sie im Handbuch für Bandbibliothek Dell PowerVault 128T - HP Ultrium.) |
| Probleme beim LTO-CM (LTO-Cartridge Memory, LTO-Bandkassettenspeicher) des Ultrium | |
| Eine fabrikneue, nicht schreibgeschützte Datenkassette wird durch das Laufwerk nicht angenommen. | Tauschen Sie die Datenkassette aus. |
| Eine fabrikneue, schreibgeschützte Datenkassette wird durch mehrere funktionsfähige Laufwerke nicht angenommen. | Tauschen Sie die Datenkassette aus. |
| Eine nicht schreibgeschützte Datenkassette, auf der verschiedene Daten vorliegen, wird durch das Laufwerk nicht angenommen. | Der LTO-CM ist ausgefallen oder beschädigt. Aktivieren Sie den Schreibschutz für das Band. Stellen Sie die Daten von der Bandkassette wieder her, und tauschen Sie die Kassette aus. |
| Verbindungen | |
| Nach dem Ändern der SCSI-ID für das Laufwerk erkennt der Hostcomputer die neue ID nicht. |
|
| Host erkennt die Bibliothek nicht. |
|
| Netzwerküberwachung | |
| Die Aktualisierung der Webseiten über die Bibliotheksverwaltungs-Weboberfläche der Fernverwaltungskarte ist sehr langsam, oder die Anzeige ist unscharf. |
|
| Navigation der Bibliotheksverwaltungs-Weboberfläche der Fernverwaltungskarte ist nicht möglich. | Navigieren Sie nicht mit den Schaltflächen [Zurück] und [Vor] im Browser. Verwenden Sie statt dessen die Registerkarten und Schaltflächen der eigentlichen Webseite. |
| Bibliotheksleistung | |
| HP-UX-Host antwortet langsam oder stürzt nach dem Verbindungsaufbau mit der Bibliothek ab. |
|
| Die Bibliothek sichert Daten nicht effizient. |
|
| Betrieb | |
| Administrationsmenü-Kennwort wurde vergessen. | Wenden Sie sich an einen Kundendienstvertreter. |
| Interner Testzyklus muß abgebrochen werden. | Drücken Sie [STOP]. Die aktuelle Testschleife wird zu Ende geführt, dann stoppt der Test. Dies kann einige Minuten dauern. |
| Es kann nicht auf das Band geschrieben werden. |
|
| Reinigen | |
| Bei Verwendung einer fabrikneuen Kassette wird das Symbol Clean Drive (Laufwerk reinigen) angezeigt. |
|
| Reinigungsmeldung wird wiederholt angezeigt. |
|
| Die Reinigungskassette kann nicht geladen werden. |
|
| Bedienfeldanzeige | |
| Die Bedienfeldanzeige funktioniert nicht. |
|
| Die Softtasten an der Bedienfeldanzeige funktionieren nicht. |
|
| Die Schlüssel für die vorderen Klappen wurden verloren; die Klappen müssen jedoch versperrt werden. | Tauschen Sie die vordere(n) Klappe(n) aus. Im Lieferumfang des FRUs für die Tür ist ein Schlüssel enthalten. |
| Firmware: Nur für qualifiziertes Wartungspersonal | |
|
Das Herunterladen der Firmware über die Fernverwaltungskarte ist nicht möglich.
Das Herunterladen nimmt mehrere Minuten in Anspruch. Brechen Sie den Ladevorgang nicht ab. Der Fortschritt beim Herunterladen geht aus der Rautenanzeige hervor (nicht jedoch in den ersten 40 Sekunden; hier ist eine Statusanzeige nicht möglich). Wenn das Herunterladen vom FTP-Server fehlschlägt, meldet der FTP-Client in nahezu allen Fällen einen Fehler in der Eingabedatei (Error in Input File). Diese Meldung gehört zum FTP-Protokoll, nicht zur eigentlichen Datei. Wiederholen Sie den Befehl [put]. |
|
Für Wartungspersonal
Fehlerbehebung ohne das Bedienfeld der Bibliothek und ohne die Bibliotheksverwaltungs-Webseiten der Fernverwaltungskarte
In diesem Abschnitt finden Sie die folgenden Informationen:
- Diagnose beim Hauptteil
- Diagnose bei den LEDs
- Diagnose bei der Elektronik
- Diagnose bei der Stromversorgung
- Diagnose bei den Sicherungen
Wenn das Bedienfeld der Bibliothek, die Fernverwaltungskarte und/oder die SCSI-Schnittstelle nicht verfügbar sind, verwenden Sie die Diagnosebäume auf den nachstehenden Seiten. Diese Diagnosebäume werden nur in seltenen Fällen benötigt. Das Gerät bietet verschiedene Verfahren zur Selbstdiagnose und zur Meldung von Fehlern. Nutzen Sie zunächst alle diese Optionen, bevor Sie dieses Verfahren fortsetzen.
Bei einer Diagnose ohne die Schnittstellen der Bibliothek sind die folgenden Punkte zu beachten:
- Wenn Sie die Diagnosebäume auf den nachstehenden Seiten nutzen, beginnen Sie jeweils wieder am Ausgangspunkt, sobald Sie eine Änderung durchführen, die sich auf die Darstellung des Fehlers auswirkt. Wenn Sie eine Änderung vorgenommen haben und der bisherige Fehler weiterhin gemeldet wird, fahren Sie mit dem nächsten Abschnitt gemäß des Diagnosebaums fort.
- Überprüfen Sie nach Möglichkeit, ob die neueste Firmware in der Bibliothek vorliegt, bevor Sie ein Teil austauschen. (Siehe Aktualisieren der Firmware.)
- Weitere Anweisungen zum Austausch von Teilen finden Sie unter Entfernen und Austauschen von Teilen.
- Wenden Sie die üblichen Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz vor elektrostatischer Entladung an, bevor Sie ein Teil austauschen.
- Schalten Sie die Bibliothek aus, bevor Sie elektrische Komponenten entfernen oder einbauen.
- Beim Austauschen von Karten, Lademechanismen oder Laufwerksmodulen laden Sie stets die neueste Firmware für die Bibliothek herunter (siehe Aktualisieren der Firmware).
- Die Klappen der Bandkassetten sind gegebenenfalls versperrt. Bei der Diagnose eines Problems mit den Magneten schließen Sie die Klappen auf.
- Stellen Sie sicher, daß alle Karten in den entsprechenden Steckplatz eingebaut sind.
- Falls ein Bibliotheks-Controller im Rahmen der Diagnose ausgetauscht wurde, überprüfen Sie, ob dieser den Fehler verursacht hat. Ansonsten setzen Sie den ursprünglichen Bibliotheks-Controller wieder ein, so daß die Konfiguration des Kunden bestehenbleibt.
- Falls eine Komponente während des Diagnosevorgangs ausgetauscht wurde, die einwandfrei funktionsfähig ist, bauen Sie die ursprüngliche Komponente wieder in die Bibliothek ein.
Abbildung 12. Diagnosebaum (Hauptteil)
| HINWEIS: Falls eine Komponente während des Diagnosevorgangs ausgetauscht wurde, die einwandfrei funktionsfähig ist, bauen Sie die ursprüngliche Komponente wieder in die Bibliothek ein. |
Abbildung 13. Diagnosebaum (LEDs)
Abbildung 14. Diagnosebaum (Elektronik)
Für Wartungspersonal
Diagnose bei der Stromversorgung
Die Diagnose bei Problemen mit der Stromversorgung innerhalb der Bibliothek ist relativ komplex. Zur Lösung eines Großteils von Problemen mit der Stromversorgung haben sich die folgenden Schritte bewährt (hierbei wird vorausgesetzt, daß die Behebung des Problems anhand der nachstehenden Bibliotheksdiagnoseverfahren versucht wurde):
- Überprüfen Sie, ob alle Netzkabel mit der Bibliothek und der Netzsteckdose verbunden sind und ob diese Steckdose Strom führt.
- Stellen Sie sicher, daß die Bibliothek mit dem Standby-Schalter ausgeschaltet wurde und daß dieser einwandfrei ist. Beim Einrasten in die Positionen ON und STANDBY soll der vordere Standby-Schalter hörbar einrasten.
- Der Lüfter der Stromversorgung bewegt sich nicht (auch nicht geringfügig), wenn der Standby-Schalter in die Position ON gebracht wird:
- Tauschen Sie das Netzteil aus.
- Falls das Problem weiterhin besteht, tauschen Sie den Standby-Schalter aus.
- Falls das Problem weiterhin besteht, tauschen Sie die Hauptplatine aus.
- Wenn der Lüfter der Stromversorgung sich kurz bewegt und dann wieder anhält, wurde eine Bedingung im Netzteil festgestellt, die zum sofortigen Abschalten führt. Im allgemeinen liegt ein Kurzschluß in der entsprechenden Ebene der Bibliothek vor:
- Entfernen Sie alle Karten und das Laufwerksmodul.
- Trennen Sie das Verbindungskabel zwischen der Hauptplatine und dem Rahmen des Motors für die Bewegung des Lademechanismus.
- Falls der Lüfter der Stromversorgung beim Einschalten einwandfrei läuft, setzen Sie die Karten, das Laufwerksmodul und das Verbindungskabel einzeln nacheinander wieder in die Bibliothek ein, bis die Stromversorgung nach dem Einschalten stillsteht.
- Tauschen Sie die vermutlich fehlerverursachende Komponente aus.
- Wenn die Stromversorgung auch nach dem Entfernen der Karten, des Laufwerksmoduls und des Verbindungskabels nicht anläuft, trennen Sie das Bedienfeldkabel an der Hauptplatine sowie die Magnet-/Sensorkabel am Netzteil.
- Läuft die Stromversorgung immer noch nicht an, trennen Sie den Magnet am Kabelzwischenstecker. Trennen Sie nicht die Kabelbaugruppe an der Hauptplatine; auf diese Weise würde auch der Netzschalter getrennt. Wenn das Problem hierdurch gelöst ist, tauschen Sie die betreffende Magnetbaugruppe aus.
- Falls die Stromversorgung weiterhin nicht anläuft, tauschen Sie die Hauptplatine aus. Ansonsten schließen Sie die Kabel einzeln nacheinander wieder an, bis Sie auf das fehlerhafte Kabel treffen. Tauschen Sie das betreffende Kabel aus.
| HINWEIS: Falls eine Komponente während des Diagnosevorgangs ausgetauscht wurde, die einwandfrei funktionsfähig ist, bauen Sie die ursprüngliche Komponente wieder in die Bibliothek ein. |
Für Wartungspersonal
Diagnose bei den Sicherungen
Die Bibliothek umfaßt zahlreiche Sicherungen, die nicht vor Ort ausgetauscht werden können. Die meisten Sicherungen an den Kartengehäuseplatinen lösen nur dann aus, wenn ein Problem mit der betreffenden Karte vorliegt. Bei einem Ausfall der Sicherung tauschen Sie daher die gesamte Karte aus. Hierbei gelten allerdings die nachstehend aufgeführten Ausnahmen.
Ausnahmen im Zusammenhang mit den Sicherungen:
- Der Bibliotheks-Controller enthält 12-V-Antriebe für die Klappe der Bandkassetten und die Mailslot-Magnete. Beim Einschalten der Platine wird auch dann eine grün leuchtende LED sichtbar, wenn die 12-V-Sicherung ausgelöst hat, weil die gesamte Logik mit 5 V betrieben wird. Die 12-V-Sicherung der Platine löst nur dann aus, wenn der Magnet aufgrund eines Kurzschlusses ausgefallen ist oder das Magnetkabel beschädigt wurde und mit dem Gehäuse in Kontakt trat. Ein Austausch des Bibliotheks-Controllers führt dazu, daß auch die 12-V-Sicherung auf der neuen Platine auslöst.
- Tauschen Sie keine weiteren Karten aus, sondern versuchen Sie, das Problem einzugrenzen. Ermitteln Sie die Funktionsfähigkeit aller Magnetbaugruppen. Überprüfen Sie hierzu, ob die Magnete hörbar schließen, und versuchen Sie, die Schubladen nach dem Einschalten zu öffnen. Stellen Sie sicher, daß die Schubladen nicht versperrt sind und bei ausgeschalteter Bibliothek geöffnet werden können. Wenn beide Magnete nicht funktionsfähig sind, hat wahrscheinlich die Sicherung ausgelöst. Tauschen Sie die Magnet- und Sensorkabelgruppen aus und anschließend die Platine.
- Wenn nur ein Magnet betriebsbereit ist, hat die Sicherung nicht ausgelöst. In diesem Fall tauschen Sie lediglich die fehlerhafte Magnetkabelgruppe aus.
- Die Sicherungen für das Bedienfeld befinden sich am Bibliotheks-Controller und am Bedienfeld selbst.
- Wenn ein Kurzschluß an der Platine des Bedienfelds vorliegt, tauschen Sie die Bedienfeld-Baugruppe aus.
- Ist der Kurzschluß an einer anderen Stelle aufgetreten, löst eine Sicherung auf dem Bibliotheks-Controller aus. Die Stromversorgung des Bedienfelds verläuft vom Bibliotheks-Controller über die Platine in das Bedienfeldkabel.
- Bei einem Masseschluß des Bedienfelds an einer Hauptplatine löst die Sicherung auf dem Bibliotheks-Controller aus. Bei einem Masseschluß eines Bedienfeldkabels zwischen der Hauptplatine und dem vorderen Bereich der Bibliothek löst die Sicherung auf dem Bibliotheks-Controller aus. Der Bibliotheks-Controller ist weiterhin funktionsfähig; diese Fehler werden nicht erkannt. Das Bedienfeldkabel kann nur unter großen Schwierigkeiten ausgetauscht werden. Stellen Sie daher mit allen verfügbaren Verfahren sicher, daß der Fehler nicht bei einer anderen Baugruppe aufgetreten ist.
| HINWEIS: Bei jeder Änderung, mit der der Kurzschluß nicht behoben wird, muß der Bibliotheks-Controller ausgetauscht werden. Unter Umständen ist es notwendig, mehrere Bibliotheks-Controller zu ersetzen bevor das Problem gelöst wird. |
Abrufen von Treibern und Firmware-Aktualisierungen
Unter http://support.dell.com finden Sie Betriebssystemtreiber und Treiber von unabhängigen Software-Anbietern sowie Firmware-Aktualisierungen.
Anfordern von Hilfe
Falls das Problem auch nach Durchführung der Verfahren zur Fehlerbehebung im vorliegenden Dokument weiterhin besteht, fordern Sie technische Unterstützung bei der Dell Computer Corporation an (vgl. Abschnitt in der Dokumentation zum Dell-System). Weitere Informationen zur Dell-Garantie finden Sie in der Dokumentation zum System.













