Ermöglicht dem Host, Laufwerke oder Fächer auch nach dem Aus-/Einschalten weiterhin zu reservieren (SCSI-Komponentenreservierung). Mit dieser Funktion wird in der Regel sichergestellt, daß nur ein Host auf ein Fach oder ein Laufwerk zugreifen kann. Siehe Konfigurationsinformationen.
Aus
On oder Off
Andere Konfigurationsoptionen
Report Recovered (Soft) Errors: Meldet behobene Fehler über SCSI.
Restore Factory Defaults: Stellt die werkseitigen Konfigurationseinstellungen wieder her (siehe Tabelle 2, Werkseitige Konfigurationseinstellungen).
Prevent Media Access: Sperrt die Bibliotheksklappen und unterbindet Vorgänge im Bedienfeld.
Ein
N. z.
Aus
On oder Off
N. z.
On oder Off
Für Wartungspersonal: Diagnosekonfigurationen
SCSI Tracing On/Off (SCSI-Überwachung ein/aus)
I2C Tracing On/Off (I2C-Überwachung ein/aus)
Both SCSI and I2C Tracing (SCSI- und I2C-Überwachung)
Fehlerkorrektur<:imk 23>
Default Inquiry (Standardabfrage)
ACHTUNG: Verwenden Sie hier stets die Einstellung Off, da ansonsten die Standardabfrage-Zeichenkette für die Bibliothek wiederhergestellt wird.
Off
Off
Off
On Off
On oder Off
On oder Off
On oder Off
On oder Off Off
HINWEIS: Wartungspersonal - Bei der SCSI-Überwachung und der I2C-Überwachung wird ein gemeinsamer Puffer genutzt. Änderungen an einem Element wirken sich jeweils auf das andere Element aus. Verwenden Sie daher die entsprechende Option zur parallelen Überwachung.
In der nachstehenden Liste werden die werkseitigen Konfigurationseinstellungen aufgeführt.
Protokolle für schwerwiegende und leichte Fehler, Laufwerkdatenträger, Bibliotheksereignisse und behobene Fehler
Gelöscht
Alle bei Verschiebungen gespeicherten Höhen und Abstände
Auf werkseitige Positionen zurückgestellt
Aktivieren und Ändern des Kennworts
HINWEIS: Alle Wartungsverfahren sind mit Kennwort geschützt; die Verwaltungsverfahren können mit einem Kennwort geschützt werden. Hierzu gehören: Diagnosetests, Konfigurationen, Online-Laufwerksreparatur und Einstellen von Datum und Uhrzeit. Auch für die Ausführung dieser Aufgaben über die Fernverwaltungskarte ist ein Kennwort erforderlich.
Main Menu -> Administration -> Change Configuration -> Password (Hauptmenü -> Verwaltung -> Konfiguration ändern -> Kennwort)
Für Wartungspersonal:
Main Menu -> Service -> Change Configuration -> Password (Hauptmenü -> Wartung -> Konfiguration ändern -> Kennwort)
Bei der Erstinstallation der Bibliothek ist das Kennwort inaktiv. Richten Sie nach dem folgenden Verfahren ein Kennwort ein, um das System vor unbefugtem Zugriff zu schützen.
HINWEIS: Wenn Sie einen anderen Code in der Bibliotheks-Controller-Karte installieren oder in diese herunterladen, wird das Kennwort gelöscht.
HINWEIS: Wenn Sie mehr als acht Ziffern eingeben, wird die neunte Ziffer zur ersten Ziffer des neuen Kennwortes.
Wählen Sie das Menü Password (Kennwort). Auf einem Statusbildschirm wird angegeben, ob ein Kennwort aktiviert ist.
Wenn das Kennwort deaktiviert ist, aktivieren Sie es mit [Set New Password] (Neues Kennwort festlegen).
Ist das Kennwort aktiviert, wählen Sie [Change Password] (Kennwort ändern), um das neue Kennwort eingeben zu können. Es muß aus genau acht Ziffern bestehen.
Ist das Kennwort aktiviert, löschen Sie es mit [Turn Password Off] (Kennwort deaktivieren).
Beenden Sie den Vorgang mit [OK] .
ACHTUNG: Das Kennwort ist in jedem Fall zu notieren. Wenn Sie das Kennwort vergessen haben, wenden Sie sich an Ihre Kundendienststelle.
Konfigurieren des Mailslots
ACHTUNG: Wenn Sie die Mailslot-Einstellung ändern, muß auch die Sicherungssoftware neu konfiguriert werden. Die entsprechende Einstellung der Sicherungssoftware muß mit der Mailslot-Einstellung übereinstimmen, so daß das Auswechseln von Bandkassetten und die aktuelle Lage aller Bandkassetten leichter verfolgt werden kann. Stellen Sie sicher, daß die Sicherungssoftware die ausgewählte Mailslot-Konfiguration unterstützt.
Der Mailslot besteht aus reservierten Fächern in den Magazinen, die sich in der rechten oberen Klappe der Bibliothek befinden. Wenn ein Band über den Mailslot gewechselt wird, öffnet sich die Klappe nur bis zur Anzahl der Fächer, die als Mailslot konfiguriert wurden.
Für Wartungspersonal:
Main Menu -> Service -> Change Configuration -> Mailslot (Hauptmenü -> Wartung -> Konfiguration ändern -> Mailslot)
Abbildung 1. Mailslot-Klappe
Standardmäßig ist der Mailslot der Bibliothek mit einem Fach konfiguriert. Weitere mögliche Einstellungen über das Menü Administration (Verwaltung) oder Service (Wartung) sind Null Fächer (kein Mailslot), fünf oder zehn Fächer (siehe Tabelle 3, Mailslot-Konfiguration).
Tabelle 3. Mailslot-Konfiguration
Anzahl der Mailslot-Fächer
Vorteile und Nachteile
0
Zum Auswechseln der Bandkassetten muß Magazin-Zugriff verwendet werden (siehe Magazin-Zugriff).
Vorteil: Alle Fächer sind für die Datenspeicherung verfügbar.
Nachteil: Bandkassetten können nicht leicht ohne eine vollständige Inventaraufnahme herausgenommen oder hinzugefügt werden.
1
Bei der Mailslot-Einstellung 1 (Eins) kann ein Fach als Mailslot ausgewiesen werden.
Vorteil: Macht nur das ausgewählte Fach zugänglich, wodurch das manuelle Auswechseln der Bandkassette erleichtert wird.
Nachteil: Verringert die Speicherkapazität der Bibliothek um eine Bandkassette.
5
Bei der Mailslot-Einstellung 5 (fünf) werden fünf Fächer, ein Magazin, als Mailslot ausgewiesen.
Vorteil: Macht ein Kassettenmagazin zugänglich, wodurch das manuelle Auswechseln der Bandkassette erleichtert wird.
Nachteil: Verringert die Speicherkapazität der Bibliothek um fünf Bandkassetten.
10
Bei der Mailslot-Einstellung 10 (zehn) werden zehn Fächer, zwei Magazine, als Mailslot ausgewiesen.
Vorteil: Macht zwei Kassettenmagazine zugänglich, wodurch das manuelle Auswechseln der Bandkassette erleichtert wird. Außerdem könnte bei der Verwendung mehrerer Laufwerktechnologien in der Bibliothek jedes Magazin für einen anderen Bandtyp verwendet werden.
Nachteil: Verringert die Speicherkapazität der Bibliothek um zehn Bandkassetten.
Vergewissern Sie sich vor Ändern der Mailslot-Konfiguration, daß die Fächer, die den Mailslot bilden werden, wirklich leer sind und nicht der ursprüngliche Ort einer Bandkassette in einem Laufwerk sind.
Main Menu -> Administration -> Change Configuration -> Mailslot (Hauptmenü -> Verwaltung -> Konfiguration ändern -> Mailslot)
Mit den folgenden Schritten konfigurieren Sie die Mailslot-Option:
Im Menü Configure Mailslot (Mailslot konfigurieren) erinnert Sie eine Meldung daran, das Lagerfach und die Mailslot-Konfigurationen in der Sicherungssoftware zu überprüfen. Wählen Sie [OK].
Auf dem nächsten Bildschirm werden die Voraussetzungen beschrieben, die zum Konfigurieren des Mailslots erfüllt sein müssen. Stellen Sie sicher, daß diese Anforderungen erfüllt sind, und wählen Sie dann [OK].
Auf der Anzeige wird die aktuelle Mailslot-Einstellung angegeben. Wählen Sie die gewünschte Anzahl von Mailslot-Fächern (0, 1, 5 oder 10). Auf einem Bildschirm wird bestätigt, ob die Änderung erfolgreich war oder nicht. Darüber hinaus werden Sie daran erinnert, daß die Sicherungssoftware entsprechend neu konfiguriert werden muß.
Beenden Sie den Vorgang mit [Done] (Fertig).
Verwenden der Fernverwaltungskarte
Überblick
Zur Fernverwaltungskarte gehören Bibliotheksverwaltungs-Webseiten, die die Web-Verwaltung und Web-Überwachung der Bibliothek über eine Netzwerkverbindung ermöglichen. Mit Hilfe dieser Weboberfläche können Sie Ihre Bibliothek von überall im Netz aus über bedienerfreundliche Webseiten überwachen.
Online-Anleitungen zum Gebrauch des Tools stehen auf der Weboberfläche zur Verfügung. Mit [?] in der oberen rechten Ecke greifen Sie schnell und einfach auf die Online-Hilfe zu.
Die webbasierten Fernverwaltungsfunktionen ermöglichen es Ihnen, Statusberichte und Diagnoseinformationen abzurufen und Bibliotheksfunktionen von einem anderen Standort aus zu verwalten. Alle Fernvorgänge sind durch das Administratorkennwort geschützt, um unbefugten Zugriff zu verhindern.
Für die Fernverwaltung brauchen Sie lediglich eine Netzwerkverbindung und einen Browser, um:
den aktuellen Status der Bibliothek, des Laufwerks und der Bänder anzuzeigen;
mehrere Geräte von einer beliebigen Arbeitsstation im Intranet aus zu verwalten;
die Bibliothek im Netzwerk in einer sicheren Umgebung zu verwalten und konfigurieren, um so:
Laufwerke zu reinigen;
Bänder zu laden und auszuwerfen;
Diagnosetests auszuführen;
Bibliothek neu zu starten;
die IP-Adresse, Gateway-Adresse und Teilnetzmaske der Bibliothek im DHCP- oder BOOTP-Modus dynamisch zuzuweisen;
Fehlermeldungen zur Bibliothek, zum Laufwerk und zu Bändern anzeigen;
Fehlerberichte zu generieren, die Sie per Fax oder E-Mail Ihrem Support-Vertreter zuschicken können;
neue Firmware herunterzuladen und zu installieren;
auf webbasierten Support, Web-Registrierung, Dokumentation und Partnerinformationen zuzugreifen.
Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP)
Mit DHCP kann ein DHCP-Server jedem beliebigen DHCP-Client, der eine IP-Adresse benötigt, eine solche dynamisch zuordnen. Der DHCP-Server verfügt normalerweise über einen begrenzten Satz von IP-Adressen und weist diese nach dem Prinzip: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst zu. Wenn ein DHCP-Client seinen Rechner startet, sendet er eine DHCP-Anforderung über TCP/IP. Wenn es einen DHCP-Server gibt, sendet er dem DHCP-Client als Antwort IP-Adresse, Teilnetzmaske und Gateway. Diese Antwort enthält auch eine Leasingzeit (oder Ablaufzeit) für die zugewiesene IP-Adresse. Möchte der DHCP-Client diese IP-Adresse verwenden, muß er die Antwort vom Server bestätigen und dann in regelmäßigen Abständen die Lease dieser IP-Adresse erneuern. Wenn die Lease abläuft, kann der DHCP-Server diese IP-Adresse einem anderen DHCP-Client zuordnen.
HINWEIS: DHCP verwaltet nur die dynamische Zuordnung von IP-Adressen. Die Zuordnung von Gerätenamen über DHCP ist nicht empfehlenswert.
BOOTP
BOOTP ähnelt dem DHCP, wobei ein BOOTP-Server einem BOOTP-Client, der eine IP-Adresse benötigt, eine solche dynamisch zuordnet. In diesem Fall muß Ihr Systemadministrator allerdings den BOOTP-Server für die Bibliothek vorkonfigurieren. Der Systemadministrator weist der MAC-Adresse der Bibliothek eine dauerhafte IP-Adresse zu. Wenn die Bibliothek startet, antwortet der BOOTP-Server und weist der Bibliothek die dauerhafte Adresse zu. Die IP-Adresse läuft nie ab, und der BOOTP-Server vergibt diese Adresse an keinen anderen BOOTP-Client.
Tabelle 4. Unterstützte Konfigurationen
Beschreibung
Unterstützte Konfigurationen
Browser
Windows 95/98/2000/NT: Internet Explorer 4.01 und höher, Netscape Communicator 4.5 und höher und Netscape Navigator 4.08 und höher.
HP-UX: Netscape Communicator 4.5 und höher und Netscape Navigator 4.08 und höher. Internet Explorer wird nicht unterstützt.
Sun Solaris: Netscape Communicator 4.5 und höher und Netscape Navigator 4.08 und höher. Internet Explorer und HotJava werden nicht unterstützt.
HINWEIS: Um die Zwischenspeicherung für den Internet Explorer richtig einzustellen, öffnen Sie die Windows-Systemsteuerung, und klicken Sie auf [Internet]. Klicken Sie auf die Registerkarte [Allgemein]. Klicken Sie im Bereich Temporäre Internetdateien auf die Schaltfläche [Einstellungen]. Wählen Sie [Bei jedem Zugriff auf die Seite], und beenden Sie den Vorgang mit [OK]. (Bei Netscape Communicator und Netscape Navigator wird die Zwischenspeicherung automatisch eingestellt.)
Konfigurieren der Bibliothek für Fibre Channel
Die Bibliothek erfordert nur eine Fernverwaltungskarte, die bereits werkseitig installiert wird.
HINWEIS: Für diesen Prozeß wird das Kennwort des Bibliotheksadministrators benötigt. Wenn das Kennwort nicht festgelegt ist, können Sie Ihre Fernverwaltungskarte nicht vom Webbrowser aus konfigurieren. (Siehe Aktivieren und Ändern des Kennworts.)
Stecken Sie in den Netzwerkanschluß der Karte ein Kategorie-5-Ethernetkabel ein. Stellen Sie sicher, daß das Kabel auch an einen aktiven Netzwerkanschluß angeschlossen ist.
Vergewissern Sie sich, daß die Verbindungs-LED an der Fernverwaltungskarte an der Rückwand der Bibliothek grün leuchtet. Wenn die LED nicht grün leuchtet, wurde keine Verbindung mit dem lokalen Netzwerk hergestellt. Vergewissern Sie sich, daß der Netzwerkanschluß aktiv ist, indem Sie dies mit Hilfe des Systemadministrators überprüfen.
Wählen Sie das Menü Network Access (Netzwerkzugriff).
Main Menu -> Administration -> Change Configuration -> Network Access (Hauptmenü -> Verwaltung -> Konfiguration ändern -> Netzwerkzugriff)
Eine Meldung wird angezeigt, die entweder die Konfiguration mit DHCP/BOOTP bestätigt oder Sie darüber informiert, daß DHCP/BOOTP fehlgeschlagen ist.
War die Konfiguration erolgreich, notieren Sie die IP-Adresse und fahren Sie mit Schritt 9 fort.
Wenn DHCP/BOOTP nicht erfolgreich war oder Sie DHCP/BOOTP nicht verwenden möchten, lassen Sie sich vom Systemadministrator eine IP-Adresse, Teilnetzmaske und Gateway-Adresse zuweisen. Fahren Sie mit Schritt 5 fort.
HINWEIS: Die MAC-Adresse ist für jede Fernverwaltungskarte eindeutig und dient somit zu ihrer Identifizierung. Diese Adresse ist nicht konfigurierbar. Um BOOTP von der Bibliothek aus erfolgreich einzusetzen, muß Ihr Systemadministrator den BOOTP-Server zunächst anhand der MAC-Adresse konfigurieren. (Siehe BOOTP.)
Geben Sie die IP-Adresse ein.
Ändern Sie den Wert mit der Taste [+].
Mit der Taste [->] gelangen Sie zum nächsten Wert.
Mit dem [Nach unten]-Pfeil gelangen Sie zur nächsten Adresse.
Geben Sie mit demselben Verfahren die Teilnetzmaske ein.
Geben Sie die Gateway-Adresse ein.
Wählen Sie abschließend [OK], um die Änderungen zu speichern, oder [Quit] (Beenden), um das Menü ohne Speichern der Änderungen zu beenden. Eine Meldung wird angezeigt, die die eingegebenen Änderungen bestätigt oder Sie darauf hinweist, wenn die Änderungen nicht gespeichert wurden.
Geben Sie die zugewiesene IP-Adresse in den Webbrowser ein, um so die Bibliotheksverwaltungs-Webseiten aufzurufen.
Beispiel 1: Alle Modi (manuell, DHCP bzw. BOOTP) IP-Adresse = 15.28.33.12 http://15.28.33.12
Beispiel 2: Nur manuell und BOOTP Gerätename = bibliothek1 http://bibliothek1
HINWEIS: Um einen Gerätenamen verwenden zu können, muß Ihr Systemadministrator den gewünschten Gerätenamen zum DNS (Domain Name Server) hinzufügen.
HINWEIS: Anleitungen und Hilfebildschirme zur Erläuterung der Fernverwaltung sind auf den Bibliotheksverwaltungs-Webseiten verfügbar. Wählen Sie hierzu einfach die Schaltfläche [?] in der rechten oberen Ecke einer beliebigen Seite.
Abrufen von Informationen zur Fernverwaltungskarte
Über das Menü Information lassen Sie die folgenden Einstellungen der Fernverwaltungskarte anzeigen:
Main Menu -> Information -> View Configuration -> Network Access (Hauptmenü -> Information -> Konfiguration anzeigen -> Netzwerkzugriff)
Netzwerk-Verbindungsgeschwindigkeit
IP-Adresse
Subnet-Mask
Gateway-Addresse
MAC-Adresse
Konfigurieren der Bibliothek für Fibre Channel (optionaler Satz)
Die optionalen Fibre Channel-Controller fungieren als Brücke zwischen der SCSI- und der Fibre Channel-Technologie.
Für Wartungspersonal:
Zur Überprüfung der Firmware-Version verwenden Sie:
Service -> Information -> Library Information (Wartung -> Information -> Bibliotheksinformationen)
HINWEIS: Wenn Sie mit der Fibre Channel-Technologie nicht vertraut sind, schlagen Sie zunächst unter Verwendung von Fibre Channel nach, bevor Sie dieses Verfahren ausführen.
HINWEIS: Es ist nicht notwendig, die Bibliothek vor der Konfiguration mit ihrer Fibre Channel-Topologie (Arbitrated Loop oder Fabric) zu verbinden.
Konfiguration
HINWEIS: Wenn in der Bibliothek Fibre Channel-Controller installiert werden, können die werkseitigen Einstellungen der Geräte-SCSI-IDs nicht geändert werden.
Obwohl keine SCSI-IDs für Fibre Channel-Karten festgelegt werden müssen, muß die Fibre Channel-Adressierung dennoch konfiguriert werden.
Main Menu -> Administration -> Change Configuration -> Fibre Channel (Hauptmenü -> Verwaltung -> Konfiguration ändern -> Fibre Channel)
Öffnen Sie das Menü Fibre Channel.
Wählen Sie die erste Ebene, in der sich der zu konfigurierende Fibre Channel-Controller befindet.
Wählen Sie [OK].
Eine Meldung zeigt die folgenden Informationen an:
Typ des Fibre Channel-Controllers (LVD)
SCSI-Bus-Status
Wählen Sie [MORE] (Weiter).
Eine Meldung zeigt Informationen zu CURRENT STATUS (Aktueller Status) an, beispielsweise:
Verbindungsstatus
Verbindungstyp (Loop oder Fabric)
AL_PA (Arbitrated Loop Physical Address) für Loop-Verbindungen oder eine Hexadezimaladresse für Fabric-Verbindungen
Wählen Sie [MORE] (Weiter).
Eine Meldung zeigt Informationen für CURRENT SETTINGS (Aktuelle Einstellungen) an, beispielsweise die Adressenzuweisungsmethode (fest oder flexibel) sowie AL_PA für Loop-Verbindungen.
Wählen Sie [MORE] (Weiter).
Eine Meldung zeigt Informationen zu FUTURE SETTINGS (Zukünftige Einstellungen) an. Dies ermöglicht es Ihnen, die Adressenzuweisungsmethode und AL_PA zur späteren Verwendung einzugeben, ohne daß dadurch die bestehende Verbindung beeinträchtigt wird. (Änderungen unter FUTURE SETTINGS (Zukünftige Einstellungen) treten erst nach dem nächsten Einschalten oder beim Zurücksetzen der Platine in Kraft.)
Die Standardeinstellung ist feste Adressierung mit aktivierter automatischer Auswahl. Bei der festen Adressierung können Sie eine feste Adresse bestimmen und beibehalten, dies kann jedoch zu Adreßkonflikten führen. Bei der flexiblen Adressierung wird bei jedem Einschalten immer wieder neu nach einer noch nicht belegten Adressen gesucht, die Adresse kann sich also ändern.
HINWEIS: Da sich die AL_PAs bei der flexiblen Adressierung ändern können, haben einige Sicherungsprogramme in diesem Modus möglicherweise Schwierigkeiten, die Bibliothek ausfindig zu machen. Ermitteln Sie vor Auswahl dieses Modus anhand der Dokumentation für die Sicherungssoftware, ob eine flexible Adressierung unterstützt wird.
Bestimmen Sie bei Auswahl der festen Adressierung für eine Loop-Verbindung die AL_PA (feste Adresse), oder entscheiden Sie sich für die automatische Auswahl. Bei dieser Option der festen Adressierung wird automatisch eine verfügbare Adresse ausgewählt, die von da ab als feste Adresse verwendet wird.
Wählen Sie abschließend [OK], oder wählen Sie [QUIT] (Beenden), um zum Menü der Fibre-Konfiguration zurückzukehren. Bei der Option [QUIT] (Beenden) wird eine Meldung angezeigt, die darauf hinweist, daß die alten Werte beibehalten werden.
Wenn Sie [OK] auswählen, wird in einer Meldung darauf hingewiesen, daß die Einstellungen auf dem Fibre Channel-Controller gespeichert werden. Nach erfolgreicher Speicherung wird darauf hingewiesen, daß die neuen Einstellungen beim nächsten Neustart übernommen werden.
Mit [RESTART] (Neu starten) lassen Sie die neuen Einstellungen sofort übernehmen, mit [DONE] (Fertig) dagegen erst nach dem nächsten Neustart.
Wenn der Fibre Channel-Controller neu gestartet wird oder wenn die Bibliothek aus- und wieder eingeschaltet wird, werden die Einstellungen von FUTURE SETTINGS (Zukünftige Einstellungen) in den Bereich CURRENT SETTINGS (Aktuelle Einstellungen) kopiert. Der Fibre Channel-Controller versucht stets, eine Verbindung mit den Angaben unter CURRENT SETTINGS (Aktuelle Einstellungen) herzustellen.
HINWEIS: Das folgende Verfahren soll nicht ausgeführt werden, während Datenübertragungen oder Bibliotheksvorgänge aktiv sind.
Mit [RESTART] (Neu starten) wird der Fibre Channel-Controller neu gestartet.
Der Vorgang [RESTART] (Neu starten) wird in der Regel innerhalb von 90 Sekunden abgeschlossen. Die Anzeige meldet den Status des Vorgangs, sobald dieser abgeschlossen ist.
HINWEIS: Die effektiv erzielte Verbindung ist von der externen Topologie und vom Netzwerk abhängig. Folglich kann sich der Wert für CURRENT STATUS (Aktueller Status) von der Angabe unter CURRENT SETTINGS (Aktuelle Einstellungen) unterscheiden.
Main Menu -> Administration -> Change Configuration -> SCSI IDs (Hauptmenü -> Verwaltung -> Konfiguration ändern -> SCSI-IDs)
Für Wartungspersonal:
Main Menu -> Service -> Change Configuration -> SCSI IDs (Hauptmenü -> Wartung -> Konfiguration ändern -> SCSI-IDs)
HINWEIS: Dieses Menü ist bei Bibliotheken mit Fibre Channel-Technologie nicht verfügbar, da die SCSI-IDs automatisch konfiguriert werden.
Tabelle 5. SCSI-Standard-IDs
Gerät
SCSI-ID
Bibliotheks-Controller
0
Laufwerksposition 1
1
Laufwerksposition 2
2
HINWEIS: Die einzelnen Geräte auf einem bestimmten SCSI-Bus müssen jeweils eine eindeutige SCSI-ID aufweisen.
ACHTUNG: Wenn Sie die werkseitigen Standardeinstellungen für die SCSI-IDs geändert werden, kann sich dies auf die Konfiguration der Sicherungssoftware auswirken. Weitere Informationen zu den SCSI-ID-Anforderungen finden Sie im Handbuch zur Datensicherungssoftware.
Es ist auch dann möglich die SCSI-ID für eine Laufwerksposition zu konfigurieren, wenn gar kein Laufwerk vorhanden ist. Wird dann zu einem späteren Zeitpunkt ein Laufwerk hinzugefügt, wird dafür die dieser Position bereits zugewiesene ID verwendet.
Öffnen Sie das Menü SCSI IDs (SCSI-IDs). In einem nun eingeblendeten Warnhinweis wird Ihnen mitgeteilt, daß Geräte mit übereinstimmenden IDs an unterschiedliche SCSI-Busse angeschlossen sein müssen.
Wählen Sie [OK].
Auf dem Bildschirm Configure SCSI ID (SCSI-ID konfigurieren) wird eine Meldung über die ausgewählte Laufwerksposition angezeigt.
Wählen Sie mit der Taste [-] oder [+] das Laufwerk oder den Bibliotheks-Controller aus, und wählen Sie dann [OK]. Weitere Informationen zum Laufwerksnummerierungsschema der Bibliothek finden Sie unter Rückwand der Bibliothek oder auf den Hinweisschildchen an der Rückseite der Bibliothek.
Auf dem nächsten Bildschirm erscheint die Laufwerksnummer und die aktuelle SCSI-ID.
Wählen Sie mit der Taste [-] oder [+] die gewünschte SCSI-ID aus, und wählen Sie dann [OK].
Auf einem nun eingeblendeten Bildschirm wird bestätigt, ob das Verfahren erfolgreich war oder nicht. Falls die SCSI-ID-Zuweisung fehlgeschlagen ist, wird hier außerdem die Ursache angegeben; anschließend kehren Sie zum Bildschirm Configure SCSI ID (SCSI-ID konfigurieren) zurück.
HINWEIS: Nach abgeschlossener Änderung der SCSI-IDs können Sie die neuen Einstellungen durch Aus- und Einschalten der Bibliothek im Flash-ROM speichern. Auf diese Weise ist es möglich, die Einstellungen wieder abzurufen, falls die Bibliothek länger als acht Tage ausgeschaltet bleibt. Wird dieser Schritt nicht ausgeführt und die Bibliothek bleibt länger als acht Tage ausgeschaltet, gehen die neuen Einstellungen verloren.
Main Menu -> Administration -> Set Date and Time (Hauptmenü -> Verwaltung -> Datum und Uhrzeit einstellen)
Für Wartungspersonal:
Main Menu -> Service -> Set Date and Time (Hauptmenü -> Wartung -> Datum und Uhrzeit einstellen)
Wenn Sie die Bibliothek zum ersten Mal einrichten oder diese über einen längeren Zeitraum hinweg nicht angeschlossen war (etwa acht Tage), ist das Datum und die Uhrzeit einzustellen. Werden Datum und Uhrzeit nicht eingestellt, enthalten Fehlermeldungen keine Datums- und Uhrzeitangaben. Zur Einstellung von Datum und Uhrzeit verwenden Sie das Menü Administration (Verwaltung). Um die Angaben zu Datum und Uhrzeit lediglich anzeigen zu lassen, öffnen Sie das Menü Information.
Vorgehensweise:
Öffnen Sie das Menü Set Date and Time.
Wählen Sie mit der Taste [-] oder [+] das Jahr, den Monat und den Tag aus. Mit der Taste [->] gelangen Sie jeweils zum nächsten Eintrag.
Stellen Sie mit der Taste [-] oder [+] die Stunde und die Minuten ein (00:00:00). Mit der Taste [->] gelangen Sie zur nächsten Option. Die Sekunden werden automatisch auf 00 eingestellt.
Wählen Sie mit der Taste [-] oder [+] die Zeitzone aus. UTC steht für Coordinated Universal Time (koordinierte Weltzeit). (Siehe Tabelle 6, Weltzeit-Zonen.) Auf diese Weise bleibt die Zeit im Host und in der Bibliothek synchronisiert.
Mit [OK] speichern Sie die Änderungen. Mit [Quit] (Beenden) können Sie dieses Menü beenden, ohne die Änderungen zu speichern.
HINWEIS: Zeitänderungen, wie z. B. Einstellen der Sommerzeit, werden nicht automatisch vorgenommen. Die Zeitabweichung pro Jahr beträgt bis zu einer Stunde. Ein gelegentliches Nachstellen ist normal.
Tabelle 6. Weltzeit-Zonen
UTC -12
Eniwetok, Kwajalein
UTC -11
Midway Island, Samoa
UTC -10
Hawaii
UTC -9
Alaska
UTC -8
Pacific-Standardzeit (USA und Kanada), Tijuana
UTC -7
Mountain-Standardzeit (USA und Kanada), Arizona
UTC -6
Central-Standardzeit (USA und Kanada), Saskatchewan, Mexico City, Tegucigalpa
UTC -5
Eastern-Standardzeit (USA und Kanada), Bogota, Lima
UTC -4
Atlantic-Standardzeit (Kanada), Caracas, La Paz
UTC -3
Brasilia, Buenos Aires, Georgetown
UTC -2
Mittelatlantik
UTC -1
Atlantischer Ozean
UTC
Großbritannien, Lissabon, Monrovia, Casablanca
UTC+1
Berlin, Stockholm, Rom, Bern, Brüssel, Wien, Paris, Madrid, Amsterdam, Prag, Warschau, Budapest
UTC+2
Athen, Helsinki, Istanbul, Kairo, Osteuropa, Harare, Pretoria, Israel
UTC+3
Bagdad, Kuwait, Nairobi, Riad, Moskau, St. Petersburg, Kazan, Wolgograd
UTC+3:30
Teheran
UTC+4
Abu Dhabi, Muskat, Tiflis
UTC+4:30
Kabul
UTC+5
Islamabad, Karatschi, Ekaterinburg, Taschkent
UTC+5:30
Mumbai, Kalkutta, Madras, Neu Delhi, Colombo
UTC+6
Almaty, Dakka
UTC+7
Bangkok, Jakarta, Hanoi
UTC+8
Peking, Chongqing, Urumqi, Hong Kong, Perth, Singapur, Taipeh
UTC+9
Tokio, Osaka, Sapporo, Seoul, Irkutsk
UTC+9:30
Adelaide, Darwin
UTC+10
Brisbane, Melbourne, Sydney, Guam, Port Moresby, Wladiwostock, Hobart
Main Menu -> Information -> Library Information (Hauptmenü -> Information -> Bibliotheksinformationen)
Mit dem folgenden Verfahren rufen Sie Informationen über die Bibliothek ab.
Wählen Sie im Menü Library Information (Bibliotheksinformationen) eine der folgenden Optionen:
Bibliotheksstatus
Hard Error Log
Recovered (Soft) Error Log
Odometer
Identity
Mit [Back] (Zurück) kehren Sie zum Menü Library Information zurück.
Tabelle 7. Bibliotheksinformationen
Menüoption
Informationen
Bibliotheksstatus
Zeigt Informationen über den allgemeinen Status der Bibliothek an sowie alle auf eine eingeschränkte Verfügbarkeit hinweisenden Markierungen.
Hard Error Log
Zeigt eine Chronik der nicht behebbaren Fehler an. Meldet, daß es keine nicht behebbaren Fehler gibt, oder gibt einen Fehlereintrag an. Wählen Sie mit der Taste [Older] (Älter) oder [Newer] (Neuer) einen Eintrag aus.
Soft (Recovered) Error Log
Zeigt eine Chronik der behobenen Fehler an (Fehler, die infolge eines oder mehrerer automatischen Neuversuche behoben wurden). Meldet, daß es keine behebbaren Fehler gibt, oder zeigt einen Fehlereintrag an. Wählen Sie mit der Taste [Older] (Älter) oder [Newer] (Neuer) einen Eintrag aus.
Odometer
Zeigt an, wie oft ein Band aus einem Fach entnommen (ausgetauscht) wurde.
Identity
Zeigt die Seriennummer der Bibliothek an.
Laufwerksinformationen
Main Menu -> Information -> Drive Information (Hauptmenü -> Information -> Laufwerksinformationen)
Wählen Sie im Menü Drive Information (Laufwerksinformationen) mit der Taste [-] oder [+] das gewünschte Laufwerksmodul aus.
Wählen Sie [OK], und wählen Sie eine der folgenden Optionen:
Event Log (Ereignisprotokoll): Zeigt wichtige Ereignisse für die ausgewählte Laufwerksposition an, beispielsweise Laufwerkfehler, Online-/Offline-Übergänge oder Laufwerkreinigung. Dieses Protokoll ist auch während der Entnahme eines Laufwerks verfügbar.
Odometer: Zeigt eine Zählung der Betriebsstunden und Laufwerksladevorgänge an.
Identity (Kennung): Zeigt den Laufwerkstyp, die Seriennummer und die Firmware-Revision an.
Konfigurationsinformationen
Main Menu -> Information -> View Configuration (Hauptmenü -> Information -> Konfiguration anzeigen)
Wählen Sie im Menü View Configuration (Konfiguration anzeigen) die Bibliotheksfunktion, für die die Angaben zu den folgenden Punkten angezeigt werden sollen:
Kennwortaktivierungsstatus
Konfiguration des Netzwerkzugriffs
Mailslot-Konfiguration
SCSI-ID-Zuweisungen oder Fibre Channel-Status
Speichern der Komponentenreservierung auch nach dem Ausschalten
Andere Konfigurationsoptionen (Protokolle behobener Fehler und Meldungen unterbundenen Datenträgerzugriffs)
Datum und Uhrzeit
Main Menu -> Information -> Set Date and Time (Hauptmenü -> Information -> Datum und Uhrzeit einstellen)
Über dieses Menü können Sie die Einstellungen der Bibliothek für Datum, Uhrzeit und Zeitzone anzeigen. Mit der Taste [Powered] (Eingeschaltet) lassen Sie das Datum und die Uhrzeit des letzten Einschaltvorgangs anzeigen.
Firmware-Revisionen
Main Menu -> Information -> Firmware Revisions (Hauptmenü -> Information -> Firmware-Revisionen)
Mit dem Menü Firmware Revisions (Firmware-Revisionen) erhalten Sie Informationen zu den folgenden Punkten:
Bibliothek
Bandlaufwerke
Netzteile
Main Menu -> Information -> Power Supplies (Hauptmenü -> Information -> Netzteile)
Mit dem Menü Power Supplies (Netzteil) rufen Sie den Status des Netzteils ab.
Ausführen der Bibliotheks- und Wartungsdiagnosetests
Main Menu -> Administration -> Run Test (Hauptmenü -> Verwaltung -> Test ausführen)
Für Wartungspersonal:
Main Menu -> Service -> Run Test (Hauptmenü -> Wartung -> Test ausführen)
Mit dem folgenden Verfahren führen interne Tests für verschiedene Bibliotheksfunktionen aus.
Wenn Sie im Menü Administration (Verwaltung) die Taste [More] (Weiter) verwenden, werden weitere Verwaltungsoptionen angezeigt. Wählen Sie [Run Test] (Test ausführen).
Für Wartungspersonal: Geben Sie das Wartungskennwort ein, um auf das Menü Service (Wartung) zugreifen zu können. Siehe Tabelle 9, Weitere Tests (über das Menü Service (Wartung).
Wenn Sie im Menü Run Test (Test ausführen) die Taste [-] oder [+] verwenden, werden weitere verfügbare Tests aufgelistet.
Zur Auswahl eines Tests wählen Sie [OK].
Bestimmen Sie, wie oft dieser Test durchgeführt werden soll.
Mit [Run] (Start) starten Sie den Testzyklus. Die Testergebnisse werden zum Abschluß des Testzyklus angezeigt.
HINWEIS: Mit [Stop] brechen Sie einen Test ab. Der Test wird nach Beendigung des aktuellen Testzyklus abgebrochen. Dies kann einige Minuten in Anspruch nehmen.
Tabelle 8. Diagnosetests im Bedienfeld
Test
Beschreibung
Check Inventory (Inventarprüfung)
Überprüft die gesamte Bibliothek physisch darauf, welche Fächer und Laufwerke Bandkassetten enthalten, und liest alle Barcode-Etiketten.
Recalibrate Library
Führt Einschalt-Selbsttests durch. Jeder Test wird einmal pro Test-Schleife durchgeführt. Dieser Test kalibriert die Mechanik neu und beseitigt schwerwiegende Fehler, allerdings nicht das Fehlerprotokoll für schwerwiegende Fehler.
Test Vertical Motion (Vertikale Bewegung testen)
Bewegt den Lademechanismus im lateralen Bereich.
Test Lateral Motion (Laterale Bewegung testen)
Bewegt den Lademechanismus an ein beliebiges Fach. Darin muß keine Bandkassette eingelegt sein.
Test Magazine Moves
Bewegt eine Bandkassette aus einem beliebigen Fach in ein beliebiges leeres Fach und wieder zurück in ihre Ausgangsposition.
Wellness Test
Bewegt eine Bandkassette aus einem beliebigen Fach in ein leeres Laufwerk und wiederholt diesen Vorgang, bis alle Laufwerke voll sind. Danach werden alle Bandkassetten wieder in ihre ursprünglichen Fächer zurückbefördert.
Rewind Media (Medien zurückspulen)
ACHTUNG: Führen Sie diesen Test nicht aus, wenn sich im Laufwerk eine Bandkassette befindet, die gerade Daten vom Host empfängt.
Spult die Bandkassette im Laufwerk zurück.
Lock Transport
Sperrt den Lademechanismus, so daß die Bibliothek versendet werden kann. Schalten Sie die Bibliothek nach Ausführung dieses Tests aus. Bewegungsbefehle können fehlschlagen, wenn sie nach dem Sperren des Lademechanismus ausgeführt werden.
HINWEIS: Der Lademechnismus wird beim Einschalten der Bibliothek automatisch entsperrt.
Unlock Transport
Entsperrt den Lademechanismus, ohne die Bibliothek aus- und wieder einzuschalten. Zur Verwendung dieses Tests muß der Lademechanismus bereits gesperrt sein.
HINWEIS: Der Lademechnismus wird beim Einschalten der Bibliothek automatisch entsperrt.
Test Transport Comm
Testet den Infrarot-Kommunikationspfad zwischen dem Bibliotheks-Controller und den Controllern des Lademechanismus. Meldet den Zustand dieser Verbindung. Wird der Test bestanden, funktioniert diese Infrarot-Kommunikationsverbindung.
Show All Sensors
Zeigt den Status der Sensoren dynamisch an. Öffnen und schließen Sie die Klappen, um die Klappensensoren umzuschalten. Um den Mailslot-Umschaltsensor umzuschalten, öffnen Sie den Mailslot, so daß die ersten beiden Bandkassetten zugänglich sind.
Demonstration
ACHTUNG: Nehmen Sie nach Durchführung dieses Tests eine Inventarprüfung aus der Datensicherungsanwendung des Hosts heraus vor, um sicherzustellen, daß sich die Bänder wieder an ihrem ursprünglichen Standort befinden.
Wählt ein beliebiges volles Fach, befördert die Bandkassette zum Laufwerk und wiederholt den Vorgang, bis alle Laufwerke belegt sind. Beim Test werden ein volles Fach, ein volles Laufwerk und ein leeres Fach ermittelt und anschließend die Bänder ausgetauscht.
Tabelle 9. Weitere Tests über das Menü Service (Wartung); Kennwort erforderlich
Test
Beschreibung
Empty Drives (Leere Laufwerke)
ACHTUNG: Führen Sie diesen Test nicht aus, wenn sich im Laufwerk eine Bandkassette befindet, die gerade Daten vom Host empfängt. ACHTUNG: Nehmen Sie nach Durchführung dieses Tests eine Inventarprüfung aus der Datensicherungsanwendung heraus vor.
Entnimmt ein Band aus dem Laufwerksmodul und befördert es wieder in das ursprüngliche Lagerfach, sofern die Positionen bekannt sind; ansonsten wird das Band in das erste verfügbare Lagerfach eingelegt.
Fill Transport (Lademechanismus füllen)
ACHTUNG: Nehmen Sie nach Durchführung dieses Tests eine Inventarprüfung aus der Datensicherungsanwendung heraus vor.
Befördert ein Band aus einem beliebigen Lagerfach in den Lademechanismus.
Empty Transport (Lademechanismus leeren)
ACHTUNG: Nehmen Sie nach Durchführung dieses Tests eine Inventarprüfung aus der Datensicherungsanwendung heraus vor.
Befördert das Band aus dem Lademechanismus in das ursprüngliche Lagerfach. Falls diese Position belegt ist, wird das Band in ein anderes Fach eingelegt. Der Test gilt als bestanden, wenn der Lademechanismus geleert werden konnte.
Clear Soft Log (Protokoll für leichte Fehler löschen)
Löscht alle Verlaufsdaten aus dem Protokoll für leichte (behebbare) Fehler.
Clear Hard Log (Protokoll der schwerwiegenden Fehler löschen)
Löscht alle Verlaufsdaten aus dem Protokoll für schwere (nicht behebbare) Fehler. Mit diesem Test werden alle Anzeigen für schwerwiegende Fehler in der Statusleiste auf der Bedienfeldanzeige zurückgesetzt.
Find Plunge Home (Rückwärtige Ausgangsposition ermitteln)
Bewegt den Lademechanismus in den rückwärtigen Bereich.
Find Vertical Home (Vertikale Ausgangsposition ermitteln)
Bewegt den Lademechanismus in den unteren Bereich.
Find Lateral Home (Laterale Ausgangsposition ermitteln)
Bewegt den Lademechanismus in den äußerst linken Bereich der Bibliothek und richtet den Mechanismus an Fach 2 aus.
Test Lateral Encoder (Laterale Codierung testen)
Bewegt den Lademechanismus in den äußerst rechten vorderen Bereich der Bibliothek und dann in den äußerst rechten hinteren Bereich. Hiermit wird zum einen die Strecke vermessen und zum anderen die ordnungsgemäße Funktion der Mechanik überprüft.