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omconfig: Komponenten mit Hilfe des Instrumentation Service verwalten: Dell OpenManage Server Administrator Version 1.9 Befehlszeilenoberflächen-Benutzerhandbuch

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omconfig: Komponenten mit Hilfe des Instrumentation Service verwalten

Dell OpenManage™ Server Administrator Version 1.9
Befehlszeilenoberflächen-Benutzerhandbuch

  Konventionen für Parametertabellen

  omconfig-Befehlszusammenfassung

  Hilfe zur Verwendung des omconfig-Befehls

  omconfig about

  omconfig chassis

  omconfig preferences

  omconfig system


Mit dem Befehl omconfig können Sie Werte bereitstellen, die Warnereignisse definieren, Warnungsmaßnahmen konfigurieren, Protokolle zurücksetzen und das Herunterfahren des Systems konfigurieren sowie andere Systemverwaltungsaufgaben durchführen.

Beispiele für omconfig-Funktionalität sind die Administratorberechtigung zum Löschen von Befehlen, Warnungen und Hardwareprotokollen; die Administratorberechtigung zum Konfigurieren und Ausführen von Herunterfahren des Systems; Hauptbenutzer- und Administratorberechtigung Standardeinstellungen oder Werte für Warnungsereignisse für Stromsonden, Lüfter, Spannungssonden und Temperatursonden festzulegen; Hauptbenutzer- und Administratorberechtigung zum Einstellen von Warnungsmaßnahmen im Falle einer Warnung oder eines Fehlerereignisses durch Eingriffsensoren, Stromsonden, Lüfter, Spannungssonden und Temperatursonden.

Für Informationen über die richtige Verwendung des System-Befehls omconfig zum Anzeigen und Verwalten von Betriebskosteninformationen (assetinfo) lesen Sie "omconfig system assetinfo: Betriebskostenwerte bearbeiten".

Sie müssen in vielen Fällen omreport-Befehle dazu verwenden, die zum Ausführen eines omconfig-Befehls benötigten Informationen zu erhalten. Wenn Sie beispielsweise die Mindesttemperatur für ein Warnereignis auf einer Temperatursonde bearbeiten möchten, muss Ihnen der Index der Sonde bekannt sein, die Sie konfigurieren möchten. Mit dem Befehl omreport chassis temps können Sie eine Liste der Sonden und ihrer Indizes anzeigen. Für weitere Informationen über die Verwendung des Befehls omreport lesen Sie "omreport: Systemstatus mit Hilfe des Instrumentation Service anzeigen".


Konventionen für Parametertabellen

Beim Auflisten der gültigen Parameter für einen Befehl, werden diese in alphabetischer Reihenfolge statt der Reihenfolge, in der sie in der Befehlszeilenoberfläche angezeigt werden, aufgezählt.

Das Symbol | (häufig als Pipe-Symbol bezeichnet) ist der logische Exklusiv-Oder-Operator. So bedeutet z. B. aktivieren | deaktivieren, dass die Komponente oder Funktion zwar aktiviert oder deaktiviert werden kann, dass sie jedoch nicht gleichzeitig aktiviert und deaktiviert werden kann.


omconfig-Befehlszusammenfassung

ANMERKUNG: Zwar sind in diesem Abschnitt alle möglichen omconfig-Befehle aufgelistet, doch hängen die auf dem System tatsächlich verfügbaren Befehle von der jeweiligen Systemkonfiguration ab. Wenn Sie versuchen, Hilfe zu erhalten oder einen Befehl für eine in dem System nicht installierte Komponente auszuführen, gibt der Server Administrator die Meldung aus, dass die Komponente oder Funktion auf diesem System nicht gefunden wurde.
ANMERKUNG: Bei Microsoft® Windows®-Systemen, verwenden Sie zur Konfiguration eines externen Gehäuses den Array Manager. Anleitungen hierzu finden Sie im Dell OpenManage Array Manager-Benutzerhandbuch.

Tabelle 7-1 bietet eine Zusammenfassung des Befehls omconfig auf hoher Ebene. Die Spalten mit den Überschriften "Befehlsebene 2" und "Befehlsebene 3" führen die wichtigsten Argumente auf, die mit omconfig verwendet werden können. "Benutzerrecht erforderlich" bezieht sich auf die Art des Rechtes, das zur Ausführung des Befehls erforderlich ist; wobei B=Benutzer, H=Hauptbenutzer und A=Administrator ist. Der Begriff "Verwendung" ist eine ganz allgemeine Aussage über die Aktionen, die mit omconfig durchgeführt werden können. Weitere Details zur Syntax und zur Verwendung des Befehls befinden sich weiter hinten in diesem Abschnitt.

Tabelle 7-1. omconfig-Befehlsebene 1, Ebene 2 und Ebene 3 

Befehlsebene 1

Befehlsebene 2

Befehlsebene 3

Benutzerrecht erforderlich

Verwendung

omconfig

 

 

 

 

 

about

 

B, H, A

Zeigt Versionsnummer und Eigenschaften für das Server Administrator-Programm an.

 

 

details=true

B, H, A

Informationen für alle installierten Server Administrator-Programme anzeigen.

 

preferences

snmp

A

Legt das SNMP-Stammkennwort fest.

 

 

useraccess

A

Legt fest, ob Benutzer unterhalb der Administratorebene den Server Administrator verwenden dürfen oder nicht.

 

 

cdvformat

A

Gibt das Begrenzungszeichen zum Trennen von Datenfeldern an, die in benutzerdefiniert-begrenztem Format (cdv) angegeben sind.

 

system

 

 

 

 

 

alertaction

H, A

Bestimmt im Voraus, welche Aktionen für Warn- oder Fehlerereignissen in Verbindung mit Eingriffen, Lüftern, Temperatur, Spannung, Netzteilen, Speicher und Redundanz durchgeführt werden müssen.

 

 

alertlog

H, A

Ermöglicht dem Administrator das Zurücksetzen des Protokolls.

 

 

assetinfo

H, A

Gibt die Betriebskosteninformationen für das System ein und bearbeitet diese, einschließlich der Werte für Abschreibung, Leasing, Wartung, Kundendienst und Support.

 

 

cmdlog

H, A

Ermöglicht dem Administrator das Zurücksetzen des Protokolls.

 

 

esmlog

H, A

Ermöglicht dem Administrator das Zurücksetzen des Protokolls.

 

 

events

H, A

Aktiviert und deaktiviert SNMP-Traps.

 

 

pedestinations

H, A

Legt die IP-Adressen für Warnungsziele fest.

 

 

platformevents

A

Bestimmt die Maßnahme zum Herunterfahren für ein bestimmtes Plattformereignis, sofern zutreffend. Aktiviert und deaktiviert die Generierung von Warnungen des Plattformereignisfilters.

 

 

recovery

H, A

Legt im Voraus fest, wie das System auf ein gesperrtes Betriebssystem reagiert.

 

 

shutdown

A

Bietet dem Administrator beim Herunterfahren des Systems mehrere Optionen zur Auswahl.

 

 

thrmshutdown

A

Stellt den Schweregrad ein, bei dem ein thermisches Ereignis das Herunterfahren des Systems auslöst.

 

 

webserver

A

Startet den Web Server oder hält ihn an.

 

chassis

 

 

 

 

 

biossetup

A

Konfiguriert das Verhalten bestimmter Systemkomponenten, die vom BIOS gesteuert werden.

 

 

bmc

H, A

Konfiguriert den Baseboard-Verwaltungs-Controller (BMC).

 

 

currents

H, A

Konfiguriert Stromsondenwarnungsschwellenwerte per Vorgabe oder angegebenem Wert.

 

 

fans

H, A

Konfiguriert Lüftersondenwarnungsschwellenwerte per Vorgabe oder angegebenem Wert.

ANMERKUNG: Der Warnungsschwellenwert kann standardmäßig nicht auf integrierte Serververwaltungs (ESM3)- Systemen festgelegt werden.

 

 

fancontrol

H, A

Ermöglicht die Optimierung der Lüfterdrehzahl für eine maximale Kühlleistung oder leisen Betrieb.

 

 

frontpanel

A

Konfiguriert den Netzschalter und die Schaltfläche nicht-maskierbarer Interrupt (NMI), wenn diese auf dem System vorhanden ist.

 

 

info

H, A

Ermöglicht das Einstellen eines Anfangswerts für die Systemkennnummer oder den Gehäusenamen bzw. das Bearbeiten dieses Wertes.

 

 

leds

H, A

Spezifiziert, wann eine Gehäusefehler-LED oder Gehäuse-Identifizierungs-LED blinkt und ermöglicht das Zurücksetzen der LED für das Festplattenlaufwerk des Systems.

 

 

memorymode

A

Aktiviert oder deaktiviert den Reservebank- und Datenspiegelungsspeichermodus und legt fest, welcher Modus benutzt werden muss.

 

 

temps

H, A

Stellt Warnungsschwellenwerte per Vorgabe oder angegebenem Wert ein.

ANMERKUNG: Warnungsschwellenwerte können auf ESM3-Systemen standardmäßig nicht eingestellt werden.

 

 

volts

H, A

Stellt Warnungsschwellenwerte per Vorgabe oder angegebenem Wert ein.

ANMERKUNG: Warnungsschwellenwerte können auf ESM3-Systemen standardmäßig nicht eingestellt werden.

 

storage

 

 

Siehe "Storage Management Service verwenden".


Hilfe zur Verwendung des omconfig-Befehls

Verwenden Sie den Befehl omconfig -?, um eine Liste der verfügbaren Befehle für omconfig zu erhalten.

Verwenden Sie omconfig <Befehlsebene 2> -?, um Hilfe bzgl. der Ebene-2-Befehle about, chassis, preferences und system aufzurufen. Die folgenden Informationen über omconfig system -? gelten gleichermaßen für das Aufrufen der Hilfe zum Befehl omconfig chassis.

Verwenden Sie den Befehl omconfig system -? , um eine Liste der verfügbaren Befehle für omconfig system zu erhalten.

Verwenden Sie den Befehl omconfig preferences -?, um eine Liste der verfügbaren Befehle für omconfig preferences zu erhalten, wie cdvformat, welches das benutzerdefinierte Begrenzungszeichenformat darstellt (cdv). Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die Liste der Begrenzungszeichenwerte für cdv anzuzeigen:

omconfig preferences cdvformat -?

Verwenden Sie einen Befehl der Art omconfig system <Befehlsebene 3> -?, um eine Liste der Parameter zu erhalten, die Sie zum Ausführen eines bestimmten omconfig system-Befehls verwenden müssen. So führen z. B. die folgenden Befehle zur Anzeige einer Liste gültiger Parameter für omconfig system alertaction und omconfig system shutdown:

omconfig system alertaction -?

omconfig system shutdown -?

Im Falle des Befehls omconfig system alertaction können Sie mit Hilfe verschiedener Optionen verhindern, dass die ganze CLI-Hilfe auf dem Bildschirm abrollt, bevor Sie Gelegenheit haben, sie zu lesen.

Um eine Befehlsausgabe bildschirmweise abzurollen, geben Sie Folgendes ein:

omconfig system alertaction -? | more

wobei | more dafür sorgt, dass per Druck auf die Leertaste der nächste Bildschirm der CLI-Hilfeausgabe angezeigt wird.

Um eine Datei anzufertigen, die die gesamte Hilfe für den Befehl omconfig system alertaction -? enthält, geben Sie Folgendes ein:

omconfig system alertaction -? -outa alert.txt

wobei -outa veranlasst, dass die Ausgabe des Befehls in eine Datei mit der Bezeichnung alert.txt geschrieben wird.

Um die Hilfe für den Befehl alertaction auf einem Microsoft® Windows®- oder Red Hat® Linux-Betriebssystem zu lesen, geben Sie Folgendes ein:

more alert.txt


omconfig about

Verwenden Sie den Befehl omconfig about, um den Produktnamen und die Versionsnummer der auf dem System installierten Systemverwaltungsanwendung in Kenntnis zu bringen. Es folgt als Beispiel eine vom Befehl omconfig about bewirkte Ausgabe:

Product name : Server Administrator
Version : 1.
x.x
Copyright : Copyright (C) Dell Inc.
1995-2004. All rights reserved.
Company : Dell Inc.

Um noch mehr Details über die Umgebung für den Server Administrator zu erhalten, geben Sie Folgendes ein:

omreport about details=true

Der Server Administrator enthält eine Reihe von Diensten, von denen jeder seine eigene Versionsnummer hat. Das Feld Contains zeigt Versionsnummern für diese Dienste an und bietet andere nützliche Details. Die folgende Ausgabe ist nur als Beispiel gedacht, das je nach Konfiguration und der verfügbaren Version von Server Administrator auch anders ausfallen kann:

Contains:

Instrumentation Service 4.x.x

 

Storage Management Service 3.x.x

 

Update Service 1.x.x

 

Diagnostic Service 2.x.x

 

Sun JRE - OEM Installed Version 3.x.x

 

Secure Port Server 1.x.x

 

Core Service 1.x.x

 

Instrumentation Service Integration Layer 1.x.x

 

Storage Management Service Integration Layer 1.x.x

 

Server Administrator 1.x.x


omconfig chassis

Verwenden Sie die omconfig chassis-Befehle, um die Vorgabewerte für Strom-, Lüfter-, Spannungs- und Temperatursonden zu verwenden oder eigene Werte anzugeben, um das BIOS-Verhalten während des Systemstarts zu konfigurieren, um die Zählung der Speicherfehler zurückzusetzen, und um die Netzschalter-Steuerungsfunktionen zu aktivieren bzw. zu deaktivieren, wenn die Systemkonfiguration dies zulässt.

Verwenden Sie den Befehl omconfig chassis -?, um eine Liste aller omconfig chassis-Befehle anzuzeigen.

ANMERKUNG: Wenn Sie CLI-Befehle an ein Servermodul in einem modularem System erteilen, bezieht sich das Gehäuse nur auf das Servermodul.

omconfig chassis biossetup

Verwenden Sie den Befehl omconfig chassis biossetup, um System-BIOS-Einstellungen zu konfigurieren, die normalerweise nur in den "BIOS-setup"-Startzeiteinstellungen des Systems verfügbar sind.

HINWEIS: Die Änderung bestimmter BIOS-Setup-Optionen kann das System deaktivieren oder eine Neuinstallation des Betriebssystems erfordern.
ANMERKUNG: Sie müssen das System neu starten, bevor jegliche an den BIOS-setup-Optionen vorgenommenen Änderungen wirksam werden.
ANMERKUNG: Nicht alle BIOS-Setup-Optionen stehen in jedem System zur Verfügung.

Tabelle 7-2 zeigt die Name=Wert-Paare, die mit diesem Befehl verwendet werden können.

Tabelle 7-2. BIOS-Setup 

Name=Wert-Paar 1
Attribut=

Name=Wert-Paar 2
Einstellung=

Beschreibung

attribute=acpwrrecovery

setting=off | last | on

off: Das System wird ausgeschaltet.

last: Das System kehrt in den vorhergehenden Zustand zurück.

on: Das System wird eingeschaltet.

attribute=bezel

setting=enable | disable

enable: Aktiviert die Blendenentfernungsüberprüfung während des Systemstarts.

disable: Deaktiviert die Blendenentfernungsüberprüfung während des Systemstarts.

attribute=bootsequence

setting=diskettefirst | hdonly | devicelist | cdromfirst

Teilt dem BIOS mit, welches Gerät zum Starten des Systems verwendet wird und die Reihenfolge, in der die Startroutine die Geräte prüft.

attribute=conredirect

setting=enable | disable

enable: Leitet den BIOS-Bildschirm über die serielle Schnittstelle 1 um. Tastatur und Textausgabe werden über die serielle Schnittstelle 2 umgeleitet.

disable: Schaltet die BIOS-Konsolenumleitung ab.

attribute=diskette

setting=off | auto | writeprotect

off: Deaktiviert das Diskettenlaufwerk.

auto: Aktiviert das Diskettenlaufwerk automatisch.

writeprotect: Lässt keine Schreibvorgänge zu. Konfiguriert das Diskettenlaufwerk als schreibgeschützt.

attribute=fbr

setting=9600 | 19200 | 57600 | 115200

9600: Legt die Failsafe-BAUD-Rate der Konsolenumleitung auf 9600 Bit pro Sekunde fest.

19200: Legt die Failsafe-BAUD-Rate der Konsolenumleitung auf 19200 Bit pro Sekunde fest.

57600: Legt die Failsafe-BAUD-Rate der Konsolenumleitung auf 57600 Bit pro Sekunde fest.

115200: Legt die Failsafe-BAUD-Rate der Konsolenumleitung auf 115200 Bit pro Sekunde fest.

attribute=ide

setting=on | off
force=true

on: Aktiviert dieses Gerät.

off: Deaktiviert dieses Gerät.

force=true: Überprüfung der Änderung der Einstellung.

attribute=idepridrv

setting=off | auto

off: Gerät deaktivieren.

auto: Gerät automatisch ermitteln und aktivieren.

attribute=intrusion

setting=enable | disable

enable: Aktiviert die Eingriffsüberprüfung während des Systemstarts. Wenn das System außerdem Blendeneingriffsüberprüfung besitzt, prüft die Eingriffsoption nach Entfernung der Systemhinterseite.

disable: Deaktiviert die Eingriffsüberprüfung während des Systemstarts.

attribute=mouse

setting=on | off

on: Aktiviert die Maus.

off: Deaktiviert die Maus.

attribute=nic

setting =enabled | disabled | enablednonepxe

enabled: Aktiviert den NIC während des Systemstarts (mit PXE, wenn das System mit PXE ausgestattet ist).

disabled: Deaktiviert den NIC während des Systemstarts.

enablednonepxe: Aktiviert den NIC während des Systemstarts (ohne PXE, wenn das System mit PXE ausgestattet ist).

attribute=nic2

setting =enabled | disabled | enablednonepxe

enabled: Aktiviert den zweiten NIC während des Systemstarts (mit PXE, wenn das System mit PXE ausgestattet ist).

disabled: Deaktiviert den zweiten NIC während des Systemstarts.

enablednonepxe: Aktiviert den zweiten NIC während des Systemstarts (ohne PXE, wenn das System mit PXE ausgestattet ist).

attribute=numlock

setting=on | off

on: Verwendet den numerischen Tastenblock für Zifferntasten.

off: Verwendet den numerischen Tastenblock für Pfeiltasten.

attribute=ppaddress

setting=off | lpt1 | lpt2 | lpt3

off: Deaktiviert die Adresse der parallelen Schnittstelle.

lpt1: Sucht nach dem Gerät auf LPT1.

lpt2: Sucht nach dem Gerät auf LPT2.

lpt3: Sucht nach dem Gerät auf LPT3.

attribute=ppmode

setting=at | ps2 | ecp | epp

at: Stellt den parallelen Schnittstellenmodus auf Typ AT ein.

ps2: Stellt den parallelen Schnittstellenmodus auf Typ PS/2 ein.

ecp: Stellt den parallelen Schnittstellenmodus auf Typ ECP (erweiterte Leistungsfähigkeitsschnittstelle) ein.

epp: Stellt den parallelen Schnittstellenmodus auf Typ EPP (erweiterte parallele Schnittstelle) ein.

attribute=primaryscsi

setting=on | off
force=true

HINWEIS: Wenn Sie die Einstellung für primary scsi, romb, romba oder rombb ändern, wird das System bis zu einer Neuinstallation des Betriebssystems funktionsunfähig.

on: Aktiviert dieses Gerät.

off: Deaktiviert dieses Gerät.

force=true: Überprüfung der Änderung der Einstellung.

attribute=romb

setting=raid | off | scsi

force=true

raid: Weist das BIOS an, RAID-auf-Hauptplatine als RAID-Gerät zu erkennen.

off: Deaktiviert das Gerät während des Systemstarts.

scsi: Weist das BIOS an, dieses Gerät als SCSI-Gerät zu erkennen.

force=true: Überprüfung der Änderung der Einstellung.

attribute=romba

setting=raid | scsi

force=true

raid: Weist das BIOS an, Kanal A des RAID-auf-Hauptplatine als RAID-Gerät zu erkennen.

scsi: Weist das BIOS an, dieses Gerät als SCSI-Gerät zu erkennen.

force=true: Überprüfung der Änderung der Einstellung.

attribute=rombb

setting=raid | scsi

force=true

raid: Weist das BIOS an, Kanal B des RAID-auf-Hauptplatine als RAID-Gerät zu erkennen.

scsi: Weist das BIOS an, dieses Gerät als SCSI-Gerät zu erkennen.

force=true: Überprüfung der Änderung der Einstellung.

attribute=sata

setting=off | ata | raid

off: Deaktiviert den SATA-Controller.

ata: Stellt den integrierten SATA-Controller auf den ATA-Modus ein.

raid: Stellt den integrierten SATA-Controller auf den RAID-Modus ein.

attribute=sataport (0...7)

setting=off | auto

off: Deaktiviert die SATA-Schnittstelle.

auto: SATA-Schnittstelle automatisch aktivieren.

attribute=secondaryscsi

setting=on | off

on: Aktiviert dieses Gerät.

off: Deaktiviert dieses Gerät.

attribute=serialport1

setting=off | auto | com1 | com3 | bmcserial | bmcnic | rac

off: Deaktiviert serielle Schnittstelle 1.

auto: Ordnet die serielle Schnittstelle 1 einem COM-Anschluss zu.

com1: Ordnet die serielle Schnittstelle 1 dem COM-Anschluss 1 zu.

com3: Ordnet die serielle Schnittstelle 1 dem COM-Anschluss 3 zu.

bmcserial: Serielle Schnittstelle 1 auf seriellem BMC abbilden.

bmcnic: Serielle Schnittstelle 1 auf BMC-NIC abbilden.

rac: Serielle Schnittstelle 1 auf RAC abbilden.

attribute=serialport2

setting=off | auto | com2 |com4

off: Deaktiviert serielle Schnittstelle 2.

auto: Ordnet die serielle Schnittstelle 2 einem COM-Anschluss zu.

com2: Ordnet die serielle Schnittstelle 2 dem COM-Anschluss 2 zu.

com4: Ordnet die serielle Schnittstelle 2 dem COM-Anschluss 4 zu.

attribute=speaker

setting=on | off

on: Aktiviert den Lautsprecher.

off: Deaktiviert den Lautsprecher.

attribute=usb

setting=enabled | disabled

ANMERKUNG: Nur eines der zwei Attribute usb und usbb steht zur Konfigurierung des/der USB- Anschluss/Anschlüsse zur Verfügung, je nach Hardware des Systems.

enabled: Aktiviert den/die USB-Anschluss/Anschlüsse.

disabled: Deaktiviert den/die USB-Anschluss/Anschlüsse.

attribute=usbb

setting=enabled | enabledwithbios | disabled

enabled: USB-Anschluss/-Anschlüsse während des Systemstarts aktivieren, ohne BIOS-Support.

enabledwithbios: USB-Anschluss/-Anschlüsse während des Systemstarts aktivieren, ohne BIOS-Support.

disabled: Deaktiviert den/die USB-Anschluss/Anschlüsse während des Systemstarts.

omconfig chassis bmc

Verwenden Sie den Befehl omconfig chassis bmc, um Folgendes zu konfigurieren:

  • BMC auf einem lokalen Netzwerk (LAN)

  • Serielle Schnittstelle für BMC

  • BMC seriell über LAN-Verbindung

  • Terminaleinstellungen für serielle Schnittstelle

  • Erweiterte Einstellungen für eine seriell über LAN-Verbindung

  • Informationen zu BMC-Benutzern

ANMERKUNG: Geben Sie die Benutzer-ID ein, um die Benutzerinformationen zu konfigurieren.

Geben Sie Folgendes ein:

omconfig chassis bmc

Die Ausgabe des Befehls omconfig chassis bmc listet alle verfügbaren Konfigurationen auf. Tabelle 7-3 zeigt die gültigen Parameter.

Tabelle 7-3. omconfig chassis bmc 

Name=Wert-Paar 1
Konfiguration=

Name=Wert-Paar 2

Beschreibung

config=advsol

characcuminterval=number

number: Legt das Intervall der Zeichenakkumulation in Intervallen von 5 Millisekunden fest.

config=advsol (continued)

charsendthreshold=number

number: Legt die Anzahl der Zeichen fest. BMC sendet automatisch ein Datenpaket seriell über LAN, das diese Anzahl an Zeichen enthält, sobald die Anzahl an Zeichen (oder eine höhere Anzahl) von dem Baseboard-serieller-Controller für den BMC akzeptiert wurde.

config=nic

enable=true | false

true: Aktiviert IPMI-Über-LAN.

false: Deaktiviert IPMI-Über-LAN.

config=nic (fortgesetzt)

gateway=Gateway

gateway: Legt eine Gateway-Adresse fest, sofern Sie statisch als IP-Adressenquelle für die BMC-LAN-Schnittstelle ausgewählt haben.

config=nic (fortgesetzt)

IP address=IP

ip: Legt die IP-Adresse fest, sofern Sie statisch als IP-Adressenquelle für die BMC-LAN-Schnittstelle ausgewählt haben.

config=nic (fortgesetzt)

ipsource=static | dhcp | systemsoftware

static: Statisch, wenn die IP-Adresse der BMC-LAN-Schnittstelle eine feste, zugeordnete IP-Adresse ist.

dhcp: DHCP, wenn die Quelle der IP-Adresse der BMC-LAN-Schnittstelle das dynamische Host-Konfigurationsprotokoll ist.

systemsoftware: Systemsoftware, wenn die Quelle der IP-Adresse der BMC-LAN-Schnittstelle von der Systemsoftware stammt.

ANMERKUNG: Unter Umständen werden nicht alle Befehle von dem System unterstützt.

config=nic (fortgesetzt)

privilegelevel=administrator | operator | user

administrator: Setzt die höchste Berechtigungsstufe, die auf einem LAN-Kanal akzeptiert werden kann, auf Administrator.

operator: Setzt die höchste Berechtigungsstufe, die auf einem LAN-Kanal akzeptiert werden kann, auf Operator.

user: Setzt die höchste Berechtigungsstufe, die auf einem LAN-Kanal akzeptiert werden kann, auf Benutzer.

config=nic (fortgesetzt)

subnet=Subnet

subnet: Legt eine Subnetzmaske fest, sofern Sie statisch als IP-Adressenquelle für die BMC-LAN-Schnittstelle ausgewählt haben.

config=nic (fortgesetzt)

vlanenable=true | false

true: Aktiviert die Identifikation des virtuellen LAN.

false: Deaktiviert die Identifikation des virtuellen LAN.

config=nic (fortgesetzt)

vlanid=number

number: Die Identifikation des virtuellen LAN liegt zwischen 1 und 4094.

config=nic (fortgesetzt)

vlanpriority=number

number: Priorität des virtuellen LAN liegt zwischen 0 und 7.

config=serial

baudrate=9600 | 19200 | 38400 | 57600

9600: Legt die Verbindungsgeschwindigkeit auf 9600 Bit pro Sekunde fest.

19200: Legt die Verbindungsgeschwindigkeit auf 19200 Bit pro Sekunde fest.

38400: Legt die Verbindungsgeschwindigkeit auf 38400 Bit pro Sekunde fest.

57600: Legt die Verbindungsgeschwindigkeit auf 57600 Bit pro Sekunde fest.

config=serial (fortgesetzt)

flowcontrol=none | rtscts

none: Keine Steuerung für den Kommunikationsfluss über die serielle Schnittstelle.

rtscts: RTS ist zum Senden bereit und CTS zum Senden frei.

config=serial (fortgesetzt)

mode=directbasic | directterminal | directbasicterminal | modembasic | modemterminal | modembasicterminal

directbasic: Der Datentransfertyp für IPMI-Meldungen über eine serielle Verbindung.

directterminal: Datentransfer bei dem druckbare ASCII-Zeichen verwendet werden und der eine begrenzte Anzahl an Textbefehlen für eine serielle Verbindung erlaubt.

directbasicterminal: Datentransfer im Basis- und Terminalmodus über eine serielle Verbindung.

modembasic: Der Typ für den Versand von Meldungen für IPMI-Meldungen über ein Modem.

modemterminal: Meldungsversand für den druckbare ASCII-Zeichen verwendet werden und der eine begrenzte Anzahl an Textbefehlen für ein Modem erlaubt.

modembasicterminal: Datentransfer im Basis- und Temrinalmodus über ein Modem.

ANMERKUNG: Unter Umständen werden nicht alle Befehle von dem System unterstützt.

config=serial (fortgesetzt)

privilegelevel=administrator | operator | user

administrator: Setzt die höchste Berechtigungsstufe, die für eine serielle Verbindung akzeptiert werden kann, auf Administrator.

operator: Setzt die höchste Berechtigungsstufe, die für eine serielle Verbindung akzeptiert werden kann, auf Operator.

user: Setzt die höchste Berechtigungsstufe, die für eine serielle Verbindung akzeptiert werden kann, auf Benutzer.

config=serialoverlan

enable=true | false

true: Aktiviert seriell über LAN für den BMC.

false: Deaktiviert seriell über LAN für den BMC.

config=serialoverlan (fortgesetzt)

baudrate=9600 | 19200

9600: Legt die flüchtige und nicht-flüchtige Verbindungsgeschwindigkeit auf 9600 Bit pro Sekunde fest.

19200: Legt die flüchtige und nicht-flüchtige Verbindungsgeschwindigkeit auf 19200 Bit pro Sekunde fest.

config=serialoverlan (fortgesetzt)

privilegelevel=administrator | operator | user

administrator: Setzt die höchste Berechtigungsstufe, die auf einem seriell über LAN-Kanal akzeptiert werden kann, auf Administrator.

operator: Setzt die höchste Berechtigungsstufe, die auf einem seriell über LAN-Kanal akzeptiert werden kann, auf Operator.

user: Setzt die höchste Berechtigungsstufe, die auf einem seriell über LAN-Kanal akzeptiert werden kann, auf Benutzer.

config=settodefault

 

Verwendet die Standardkonfigurationseinstellungen.

config=terminalmode

deletecontrol=outputdel | outputbkspspbksp

outputdel: BMC gibt ein <del>-Zeichen aus, wenn <bksp> oder <del> empfangen wird.

outputbkspspbksp: BMC gibt ein <bksp><sp><bksp>-Zeichen aus, wenn <bksp> oder <del> empfangen wird.

config=terminalmode (continued)

echocontrol=enabled | disabled

enabled: Aktiviert das Senden von Zeichen an den Bildschirm.

disabled: Deaktiviert das Senden von Zeichen an den Bildschirm.

config=terminalmode (continued)

handshakingcontrol=enabled | disabled

enabled: Weist den BMC an, eine Zeichenfolge auszugeben, die angibt, wann der Eingabepuffer für das Empfangen des nächsten Befehls bereit ist.

disabled: Weist den BMC nicht an, eine Zeichenfolge auszugeben, die angibt, wann der Eingabepuffer für das Empfangen des nächsten Befehls bereit ist.

config=terminalmode (continued)

inputlinesequence=cr | null

cr: Die Konsole verwendet <CR> als neue Zeilenreihenfolge.

null: Die Konsole verwendet <NULL> als neue Zeilenreihenfolge.

config=terminalmode (continued)

lineediting=enabled | disabled

enabled: Aktiviert Zeilenbearbeitung während eine Zeile eingegeben wird.

disable: Deaktiviert Zeilenbearbeitung während eine Zeile eingegeben wird.

config=terminalmode (continued)

newlinesequence=none | crlf | null | cr | lfcr | lf

none: BMC verwendet keine Terminierungsreihenfolge.

crlf: BMC verwendet <CR-LF> als neue Zeilenreihenfolge, wenn der BMC eine neue Zeile auf die Konsole schreibt.

null: BMC verwendet <Null> als neue Zeilenreihenfolge, wenn der BMC eine neue Zeile auf die Konsole schreibt.

cr: BMC verwendet <CR> als neue Zeilenreihenfolge, wenn der BMC eine neue Zeile auf die Konsole schreibt.

lfcr: BMC verwendet <LF-CR> als neue Zeilenreihenfolge, wenn der BMC eine neue Zeile auf die Konsole schreibt.

lf: BMC verwendet <LF> als neue Zeilenreihenfolge, wenn der BMC eine neue Zeile auf die Konsole schreibt.

config=user

id=number enable=true | false

id=number: ID-Nummer des Benutzers, der konfiguriert wird.

enable=true: Aktiviert Benutzer.

enable=false: Deaktiviert Benutzer.

config=user (fortgesetzt)

id=number name=text

number: ID-Nummer des Benutzers, der konfiguriert wird.

name=text: Name des Benutzers.

config=user (fortgesetzt)

id=number newpw=text

confirmnewpw=text

number: ID-Nummer des Benutzers, der konfiguriert wird.

newpw=text: Neues Kennwort für den Benutzer.

confirmnewpw=text: Neues Kennwort für den Benutzer bestätigen.

config=user (fortgesetzt)

id=number serialaccesslevel=administrator | operator | user | none

id=number: ID-Nummer des Benutzers, der konfiguriert wird.

serialaccesslevel=administrator: Benutzer mit einer ID hat Administratorzugriffsberechtigungen für den seriellen Schnittstellenkanal.

serialaccesslevel=operator: Benutzer mit einer ID hat Operatorzugriffsberechtigungen für den seriellen Schnittstellenkanal.

serialaccesslevel=user: Benutzer mit einer ID hat Benutzerzugriffsberechtigungen für den seriellen Schnittstellenkanal.

serialaccesslevel=none: Benutzer mit einer ID hat keine Zugriffsberechtigungen für den seriellen Schnittstellenkanal.

config=user (fortgesetzt)

id=number lanaccesslevel=administrator | operator | user| none

id=number: ID-Nummer des Benutzers, der konfiguriert wird.

lanaccesslevel=administrator: Benutzer mit einer ID hat Administratorzugriffsberechtigungen für den LAN-Kanal.

lanaccesslevel=operator: Benutzer mit einer ID hat Operatorzugriffsberechtigungen für den LAN-Kanal.

lanaccesslevel=user: Benutzer mit einer ID hat Benutzerzugriffsberechtigungen für den LAN-Kanal.

lanaccesslevel=none: Benutzer mit einer ID hat keine Zugriffsberechtigungen für den LAN-Kanal.

omconfig chassis currents

Verwenden Sie den Befehl omconfig chassis currents, um Stromstärkensonden-Warnungsschwellenwerte zu definieren. Wie dies auch bei anderen Komponenten der Fall ist, können Sie sowohl Warn- als auch Fehlerschwellenwerte anzeigen, jedoch keine Fehlerschwellenwerte definieren. Die unteren und oberen Fehlerschwellenwerte werden vom Systemhersteller eingestellt.

ANMERKUNG: Die einstellbaren Schwellenwerte hängen von der jeweiligen Systemkonfiguration ab.
ANMERKUNG: Auf Systemen mit ESM 3 integrierte Serververwaltungs (ESM3)-Fähigkeiten können keine Standardwerte für Warnungsschwellenwerte festgelegt werden.

Gültige Parameter für Stromwarnungsschwellenwerte

Tabelle 7-4 zeigt die gültigen Parameter um Stromwarnungsschwellenwerte zu bestimmen:

ANMERKUNG: Der Parameter index ist optional. Wenn der Index nicht angegeben wird, zeigt der Server Administrator eine Zusammenfassung des Status, der Messwerte und der Grenzwerte für alle im System vorhandenen Stromsonden an. Stromsonden sind nicht in allen Systemen vorhanden. Wenn der Index angegeben wird, zeigt der Server Administrator eine Zusammenfassung für eine bestimmte Stromsonde an.

Tabelle 7-4. omconfig chassis currents 

Name=Wert-Paar

Beschreibung

index=<n>

Nummer der Sonde oder Sondenindex (muss angegeben werden).

warnthresh=default

Stellt unteren und oberen Warnungsschwellenwert auf die Vorgabe ein.

minwarnthresh=<n>

Minimum-Warnungsschwellenwert (3 Dezimalstellen).

maxwarnthresh=<n>

Oberer Warnungsschwellenwert (3 Dezimalstellen).

Unterer und oberer Standard-Warnungsschwellenwert.

Wenn Sie den oberen und unteren Stromwarnungsschwellenwert auf den empfohlenen Vorgabewert einstellen möchten, geben Sie Folgendes ein:

omconfig chassis currents index=0 warnthresh=default

Sie können nicht für einen der Schwellenwerte die Standardeinstellung wählen, für den anderen dagegen nicht. Anders ausgedrückt: Wenn Sie für den unteren Warnungsschwellenwert die Standardeinstellung wählen, wählen Sie auch für die obere Warnschwelle den Standardwert.

Festlegen eines Wertes für den unteren und den oberen Warnungsschwellenwert

Wenn Sie lieber Werte für die Stromsonden-Warnungsschwellenwerte angeben möchten, müssen Sie die Nummer der Sonde angeben, die Sie konfigurieren, sowie den unteren und/oder oberen Warnungsschwellenwert. In diesem Beispiel handelt es sich bei der zu konfigurierenden Sonde um die Sonde 0:

omconfig chassis currents index=0 minwarnthresh=3.310 maxwarnthresh=3.381

Wenn Sie diesen Befehl ausgeben und das System die angegebenen Werte einstellt, erscheint die folgende Meldung:

Current probe warning threshold(s) set successfully.

(Stromsonden-Warnungsschwellenwert(e) erfolgreich eingestellt.)

omconfig chassis fans

Verwenden Sie den Befehl omconfig chassis fans, um Lüftersonden-Warnungsschwellenwerte zu definieren. Wie dies auch bei anderen Komponenten der Fall ist, können Sie sowohl Warn- als auch Fehlerschwellenwerte anzeigen, jedoch keine Fehlerschwellenwerte definieren. Die unteren und oberen Fehlerschwellenwerte werden vom Systemhersteller eingestellt.

Gültige Parameter für Lüfterwarnungsschwellenwerte

Tabelle 7-5 zeigt die gültigen Parameter um Lüfterwarnungsschwellenwerte zu bestimmen:

Tabelle 7-5. omconfig chassis fans 

Name=Wert-Paar

Beschreibung

index=<n>

Nummer der Sonde oder Sondenindex (muss angegeben werden).

warnthresh=default

Stellt unteren und oberen Warnungsschwellenwert auf die Vorgabe ein.

minwarnthresh=<n>

Unterer Warnungsschwellenwert.

maxwarnthresh=<n>

Oberer Warnungsschwellenwert.

Unterer und oberer Standard-Warnungsschwellenwert.

ANMERKUNG: Auf Systemen mit ESM3-Fähigkeiten können keine Standardwerte für Warnungsschwellenwerte festgelegt werden.

Wenn Sie den oberen und unteren Lüfterwarnungsschwellenwert auf den empfohlenen Vorgabewert einstellen möchten, geben Sie Folgendes ein:

omconfig chassis fans index=0 warnthresh=default

Sie können nicht für einen der Schwellenwerte die Standardeinstellung wählen, für den anderen dagegen nicht. Anders ausgedrückt: Wenn Sie für den unteren Warnungsschwellenwert die Standardeinstellung wählen, wählen Sie auch für die obere Warnschwelle den Standardwert.

Festlegen eines Wertes für den unteren und den oberen Warnungsschwellenwert

Wenn Sie lieber Werte für die Lüftersonden-Warnungsschwellenwerte angeben möchten, müssen Sie die Nummer der Sonde angeben, die Sie konfigurieren, sowie den unteren und/oder oberen Warnungsschwellenwert. In diesem Beispiel handelt es sich bei der zu konfigurierenden Sonde um die Sonde 0. Der erste Befehl bestimmt nur den minimalen Warnungsschwellenwert; der zweite den minimalen und den maximalen Warnungsschwellenwert:

omconfig chassis fans index=0 minwarnthresh=3.31

omconfig chassis fans index=0 minwarnthresh=3.32 maxwarnthresh=3.38

Wenn Sie diesen Befehl ausgeben und das System die angegebenen Werte einstellt, erscheint die folgende Meldung:

Fan probe warning threshold(s) set successfully.

(Lüftersonden-Warnungsschwellenwert(e) erfolgreich eingestellt.)

omconfig chassis fancontrol

Verwenden Sie den Befehl omconfig chassis fancontrol, um die Lüfterdrehzahl einzustellen. Die Drehzahl kann in Bezug auf die Kühlleistung oder einen möglichst geräuschfreien Betrieb optimiert werden. Tabelle 7-6 zeigt die gültigen Parameter für den Befehl.

Tabelle 7-6. omconfig chassis fancontrol

Name=Wert-Paar

Beschreibung

speed=quiet

Stellt Lüfterdrehzahl auf leisen Betrieb ein.

speed=maxcool

Stellt Lüfterdrehzahl auf maximale Kühlung ein.

omconfig chassis frontpanel

Verwenden Sie den Befehl omconfig chassis frontpanel, um den Netzschalter und die Schaltfläche nicht-maskierbarer Interrupt (NMI) zu konfigurieren.

ANMERKUNG: Der Netzschalter und die NMI-Schaltfläche kann nur dann konfiguriert werden, wenn diese auf dem System vorhanden sind.

Tabelle 7-7 zeigt die gültigen Parameter für den Befehl.

Tabelle 7-7. omconfig chassis frontpanel

Subbefehl

Name=Wert-Paar

Beschreibung

nmibutton

enable=true | false

true: Aktiviert die NMI-Schaltfläche auf dem System.

false: Deaktiviert die NMI-Schaltfläche auf dem System.

powerbutton

enable=true | false

true: Aktiviert den Netzschalter auf dem System.

false: Deaktiviert den Netzschalter auf dem System.

omconfig chassis info

Verwenden Sie den Befehl omconfig chassis info , um die Kennnummer des Systems und einen Gehäusenamen für das System einzugeben. Bei einem modularen System können Sie auch Systemkennnummernamen für modulare Komponenten eingeben. Tabelle 7-8 zeigt die gültigen Parameter für den Befehl.

Tabelle 7-8. omconfig chassis info 

Name=Wert-Paar

Beschreibung

index=<n>

Nummer des Gehäuses, dessen Systemkennnummer oder Namen Sie einstellen.

tag=<Text>

Systemkennnummer als alphanumerischer Text. Es können maximal 10 Zeichen (Buchstaben oder Zahlen) verwendet werden.

name=<Text>

Name des Gehäuses.

Im folgenden Beispiel wird die Kennnummer des Hauptsystemgehäuses auf buildsys eingestellt:

omconfig chassis info index=0 tag=buildsys

Index 0 ist standardmäßig immer das Hauptsystemgehäuse. Im folgenden Befehl wird index=n ausgelassen, das Ergebnis ist jedoch das gleiche:

omconfig chassis info tag=buildsys

Die Ausführung eines akzeptablen Befehls führt zur Anzeige der folgenden Meldung:

Chassis info set successfully.

(Gehäuse-Info erfolgreich eingestellt.)

Für manche Gehäuse können Sie einen anderen Namen vergeben. Das Hauptsystemgehäuse kann jedoch nicht umbenannt werden. Der Befehl im folgenden Beispiel benennt Gehäuse 2 von storscsi1 zu storscsia um:

omconfig chassis info index=2 name=storscsia

Wie dies auch für andere Befehle gilt, gibt die CLI eine Fehlermeldung aus, wenn kein Gehäuse 2 vorhanden ist (Hauptgehäuse=0). Die CLI lässt nur die Ausgabe von Befehlen für die bestehende Systemkonfiguration zu.

omconfig chassis leds

Verwenden Sie den Befehl omconfig chassis leds, um festzulegen, unter welchen Umständen eine Gehäusefehler-LED oder Gehäuse-Identifizierungs-LED blinkt, und um die LED für das Festplattenlaufwerk des Systems zurückzusetzen. Tabelle 7-9 zeigt die gültigen Parameter für den Befehl.

Tabelle 7-9. omconfig chassis leds 

Name=Wert-Paar 1

Name=Wert-Paar 2

Beschreibung

index=<n>

NA

Nummer des Gehäuses, in dem sich die LED befindet (standardmäßig Gehäuse 0, also das Hauptsystemgehäuse).

led=fault

severity=warning | critical

Wählen Sie diese Option, um ein Blinken der LED zu veranlassen, wenn ein Warnereignis oder ein kritisches Ereignis eintritt.

led=hdfault

action=clear

Setzt die Anzahl der Fehler für das Festplattenlaufwerk auf Null (0) zurück.

led=identify

flash=off | on

time-out=<n>

Setzt die Gehäuse-Identifizierungs-LED auf aus oder ein. Stellt den Zeitablaufwert für das Blinken der LED auf eine bestimmte Anzahl von Sekunden ein.

omconfig chassis memorymode

Verwenden Sie den Befehl omconfig chassis memorymode, um den Redundanz-Modus anzugeben, der für den Systemspeicher im Falle eines Speicherfehlers verwendet werden soll.

Redundanter Speicher ermöglicht einem System, auf andere Speichermodule umzuschalten, wenn in den derzeit verwendeten Modulen inakzeptable Fehler erkannt werden. Mit dem Befehl omconfig system memorymode kann die Redundanz deaktiviert werden; wenn die Redundanz deaktiviert wird, wird das System angewiesen, nicht zu anderen verfügbaren Speichermodulen umzuschalten, falls das vom System verwendete Modul fehlerhaft sein sollte. Wenn die Redundanz aktiviert werden soll, muss zwischen Reservebank und Datenspiegelung ausgewählt werden.

Der Modus Reservebank deaktiviert eine Systemspeicherbank, in der ein Einzelbit-ECC-Fehler erkannt wurde, aktiviert die Reservebank und kopiert alle Daten aus der ursprünglichen Bank in die Reservebank. Für den Reservebank-Modus sind mindestens drei identische Speicherbänke erforderlich; das Betriebssystem erkennt die Reservebank nicht.

Der Modus Datenspiegelung schaltet zu einer redundanten Speicherkopie um, falls ein Multibit-Fehler erkannt wurde. Nach dem Wechseln zum datengespiegelten Speicher schaltet das System erst beim nächsten Neustart wieder auf den Original-Systemspeicher zurück. In diesem Modus erkennt das Betriebssystem die Hälfte des installierten Systemspeichers nicht.

Tabelle 7-10 zeigt die gültigen Parameter für den Befehl.

Tabelle 7-10. omconfig chassis memorymode

Name=Wert-Paar 1

Beschreibung

index=<n>

Nummer des Gehäuses, in dem sich das Speichermodul befindet (die Standardeinstellung ist Gehäuse 0, das Hauptsystemgehäuse).

redundancy=spare | mirrored | disabled

Disabled zeigt an, dass das System keine anderen verfügbaren Speichermodule verwenden soll, falls Multibit-Speicherfehler erkannt werden. Spare deaktiviert das Speichermodul mit dem Einzelbit-Speicherfehler und kopiert die Daten des fehlerhaften Moduls in eine Reservebank. Mirrored schaltet die Systeme zu einer datengespiegelten Kopie des Speichers um, falls das fehlerhafte Modul einen Multibit-Fehler aufweist. Im Datenspiegelungs-Modus schaltet das Betriebssystem nicht zurück zum ursprünglichen Modul, bis das System neu gestartet wird.

omconfig chassis temps

Verwenden Sie den Befehl omconfig chassis temps, um Warnungsschwellenwerte für Temperatursonden festzulegen. Wie dies auch bei anderen Komponenten der Fall ist, können Sie sowohl Warn- als auch Fehlerschwellenwerte anzeigen, jedoch keine Fehlerschwellenwerte definieren. Die unteren und oberen Fehlerschwellenwerte werden vom Systemhersteller eingestellt.

ANMERKUNG: Die einstellbaren Schwellenwerte hängen von der jeweiligen Systemkonfiguration ab.

Gültige Parameter für Temperaturwarnungsschwellenwerte

Tabelle 7-11 zeigt die gültigen Parameter um Temperaturwarnungsschwellenwerte zu bestimmen:

Tabelle 7-11. omconfig chassis temps 

Name=Wert-Paar

Beschreibung

index=<n>

Nummer der Sonde oder Sondenindex (muss angegeben werden).

warnthresh=default

Stellt unteren und oberen Warnungsschwellenwert auf die Vorgabe ein.

minwarnthresh=<n>

Minimum-Warnungsschwellenwert (1 Dezimalstelle).

maxwarnthresh=<n>

Oberer Warnungsschwellenwert (1 Dezimalstelle).

Unterer und oberer Standard-Warnungsschwellenwert.

ANMERKUNG: Die Funktionen zur Verwaltung von Sensoren unterscheiden sich von System zu System.

Wenn Sie den oberen und unteren Temperaturwarnungsschwellenwert auf den empfohlenen Vorgabewert einstellen möchten, geben Sie Folgendes ein:

omconfig chassis temps index=0 warnthresh=default

Sie können nicht für einen der Schwellenwerte die Standardeinstellung wählen, für den anderen dagegen nicht. Anders ausgedrückt: Wenn Sie für den unteren Warnungsschwellenwert die Standardeinstellung wählen, wählen Sie auch für die obere Warnschwelle den Standardwert.

Festlegen eines Wertes für den unteren und den oberen Warnungsschwellenwert

Wenn Sie lieber Werte für die Temperatursonden-Warnungsschwellen angeben möchten, müssen Sie die Nummer der Sonde angeben, die Sie konfigurieren, sowie den unteren und/oder oberen Warnungsschwellenwert. In diesem Beispiel handelt es sich bei der zu konfigurierenden Sonde um die Sonde 4:

omconfig chassis temps index=4 minwarnthresh=11.2 maxwarnthresh=58.7

Wenn Sie diesen Befehl ausgeben und das System die angegebenen Werte einstellt, erscheint die folgende Meldung:

Temperature probe warning threshold(s) set successfully.

(Warnungsschwellenwert(e) für die Temperatursonde erfolgreich eingestellt.)

omconfig chassis volts

Verwenden Sie den Befehl omconfig chassis volts, um Spannungssonden-Warnungsschwellenwerte zu definieren. Wie dies auch bei anderen Komponenten der Fall ist, können Sie sowohl Warn- als auch Fehlerschwellenwerte anzeigen, jedoch keine Fehlerschwellenwerte definieren. Die unteren und oberen Fehlerschwellenwerte werden vom Systemhersteller eingestellt.

Gültige Parameter für Spannungswarnungsschwellenwerte

Tabelle 7-12 zeigt die gültigen Parameter um Spannungswarnungsschwellenwerte zu bestimmen:

ANMERKUNG: Die einstellbaren Schwellenwerte hängen von der jeweiligen Systemkonfiguration ab.

Tabelle 7-12. omconfig chassis volts 

Name=Wert-Paar

Beschreibung

index=<n>

Sondenindex (muss angegeben werden).

warnthresh=default

Stellt unteren und oberen Warnungsschwellenwert auf die Vorgabe ein.

minwarnthresh=<n>

Minimum-Warnungsschwellenwert (3 Dezimalstellen).

maxwarnthresh=<n>

Oberer Warnungsschwellenwert (3 Dezimalstellen).

Unterer und oberer Standard-Warnungsschwellenwert.

ANMERKUNG: Auf Systemen mit ESM3-Fähigkeiten können keine Standardwerte für Warnungsschwellenwerte festgelegt werden.

Wenn Sie den oberen und unteren Spannungswarnungsschwellenwert auf den empfohlenen Vorgabewert einstellen möchten, geben Sie Folgendes ein:

omconfig chassis voltage index=2 warnthresh=default

Sie können nicht für einen der Schwellenwerte die Standardeinstellung wählen, für den anderen dagegen nicht. Anders ausgedrückt: Wenn Sie für den unteren Warnungsschwellenwert die Standardeinstellung wählen, wählen Sie auch für die obere Warnschwelle den Standardwert.

Festlegen eines Wertes für den unteren und den oberen Warnungsschwellenwert

Wenn Sie lieber Werte für die Spannungssonden-Warnungsschwellen angeben möchten, müssen Sie die Nummer der Sonde angeben, die Sie konfigurieren, sowie den unteren und/oder oberen Warnungsschwellenwert. In diesem Beispiel handelt es sich bei der zu konfigurierenden Sonde um die Sonde 0:

omconfig chassis volts index=0 minwarnthresh=1.900 maxwarnthresh=2.250

Wenn Sie diesen Befehl ausgeben und das System die angegebenen Werte einstellt, erscheint die folgende Meldung:

Voltage probe warning threshold(s) set successfully.

(Spannungssonden-Warnungsschwellenwert(e) erfolgreich eingestellt.)


omconfig preferences

Verwenden Sie den Befehl omconfig preferences, um die System-Voreinstellungen einzustellen. In der Befehlszeile kann das SNMP-Stammkennwort vergeben werden und es kann angegeben werden, welche Benutzerebenen auf den Server Administrator zugreifen dürfen.

omconfig preferences snmp

Durch die Vergabe des SNMP-Stammkennworts können Administratoren den Zugriff auf SNMP-eingestellte Vorgänge einschränken, mit denen wichtige Systemverwaltungsfunktionen durchgeführt werden. Das SNMP-Stammkennwort kann normal (durch Eingabe aller Parameter in einer Befehlszeile) oder interaktiv konfiguriert werden.

HINWEIS: Der interaktive Modus stellt die sicherere Methode dar, das SNMP-Stammkennwort zu vergeben. Im nicht-interaktiven Modus werden die Werte für die Optionen newpw und confirmnewpw bei der Eingabe auf dem Monitor des Systems angezeigt. Im interaktiven Modus sind die eingegebenen Werte für Kennwörter nicht sichtbar.

Die Parameter zur Konfiguration des SNMP-Stammkennworts sind bei der interaktiven und der nicht-interaktiven Konfiguration gleich.

ANMERKUNG: Wenn setting=rootpw angegeben wird, die übrigen Name=Wert-Paar-Parameter jedoch nicht, wird der interaktive Modus aufgerufen und die Befehlszeile fordert zur Eingabe der übrigen Werte auf.

Tabelle 7-13 zeigt die gültigen Parameter für den Befehl.

Tabelle 7-13. Parameter für SNMP-Stammkennwort 

Name=Wert-Paar

Beschreibung

setting=rootpw

Erforderlich.

oldpw=<altes Kennwort>

Geben Sie das alte SNMP-Stammkennwort ein.

newpw=<neues Kennwort>

Legen Sie das neue SNMP-Stammkennwort fest.

confirmnewpw=<neues Kennwort>

Bestätigen Sie das neue SNMP-Stammkennwort.

Wenn omconfig preferences snmp setting=rootpw eingegeben wird, fordert das System zur Eingabe der Werte für die erforderlichen Parameter auf.

Wenn Sie omconfig preferences snmp eingeben, müssen alle Parameter in der anfänglichen Befehlszeile bereitgestellt sein. Zum Beispiel:

omconfig preferences snmp setting=rootpw oldpw=openmanage newpw=serveradmin confirmnewpw=serveradmin

omconfig preferences useraccess

Abhängig von den Richtlinien Ihres Unternehmens soll möglicherweise der Zugriff einiger Benutzerebenen auf den Server Administrator eingeschränkt werden. Mit dem Befehl omconfig preferences useraccess können die Benutzer- und Hauptbenutzerrechte erteilt bzw. verweigert werden, auf den Server Administrator zuzugreifen. Tabelle 7-14 zeigt die gültigen Parameter für den Befehl.

Tabelle 7-14. Benutzerzugriff für Administratoren, Hauptbenutzer und Benutzer aktivieren 

Befehl

Ergebnis

Beschreibung

omconfig preferences useraccess enable=user

Erteilt Zugriff auf den Server Administrator für Benutzer, Hauptbenutzer und Administratoren.

Uneingeschränktester Benutzerzugriff.

omconfig preferences useraccess enable=poweruser

Erteilt Zugriff auf den Server Administrator für Hauptbenutzer und Administratoren.

Verweigert nur den Zugriff für Benutzerebene.

omconfig preferences useraccess enable=admin

Erteilt den Zugriff auf den Server Administrator nur für Administratoren.

Eingeschränktester Benutzerzugriff.

omconfig preferences cdvformat

Sie können omconfig preferences cdvformat verwenden, um die Begrenzungszeichen zum Trennen von Datenfelder zu verzeichnen, die in benutzerdefiniert-begrenztem Format angegeben wurden. Die gültigen Werte für Begrenzungszeichen sind: exclamation (Ausrufezeichen), semicolon (Semikolon), at (Klammeraffe), hash (Rautenzeichen), dollar (Dollar), percent (Prozent), caret (Winkelzeichen), asterisk (Sternchen), tilde (Tilde), question (Fragezeichen), colon (Doppelpunkt), comma (Komma) und pipe (Vertikalstrich).

Die folgenden Beispiele zeigen, wie das Begrenzungszeichen zum Trennen von Datenfeldern auf Sternchen eingestellt wird:

omconfig preferences cdvformat delimiter=asterisk


omconfig system

Verwenden Sie die omconfig system-Befehle, um Protokolle zurückzusetzen, um festzustellen, wie verschiedene Herunterfahren-Aktionen stattfinden, um Anfangswerte für Betriebskosteninformationen einzustellen oder die entsprechenden Werte zu bearbeiten, und um die Reaktion auf ein gesperrtes Betriebssystem festzulegen.

omconfig system alertaction

Mit dem Befehl omconfig system alertaction können Sie festlegen, wie der Server Administrator reagiert, wenn in einer Komponente ein Warn- oder Fehlerereignis auftritt.

Warnungsmaßnahmen definieren

Eine Warnungsmaßnahme ist eine von Ihnen angegebene Aktion, die das System durchführt, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Warnungsmaßnahmen bestimmen im Voraus, welche Aktionen für Warn- oder Fehlerereignissen in Verbindung mit Eingriffen, Lüftern, Temperatur, Spannung, Netzteilen, Speicher und Redundanz durchgeführt werden müssen.

Wenn z. B. eine Lüftersonde im System eine Lüfterdrehzahl von 300 U/min misst und der Minimum-Warnungsschwellenwert für diese Lüftersonde auf 600 U/min eingestellt ist, erzeugt das System eine Lüftersondenwarnung. Die Einstellungen für Warnungsmaßnahmen bestimmen, wie die Benachrichtigung über diese Ereignisse erfolgt. Für Temperatur-, Spannungs- und Stromsondenmesswerte, die in den Warn- oder Fehlerbereich fallen, können Sie auch Warnungsmaßnahmen konfigurieren.

Syntax für die Einstellung von Warnungsmaßnahmen

Für das Einstellen einer Warnungsmaßnahme sind zwei Name=Wert-Paare erforderlich. Das erste Name=Wert-Paar ist der Ereignistyp. Das zweite Name=Wert-Paar ist die für dieses Ereignis durchzuführende Aktion. Zum Beispiel im Befehl:

omconfig system alertaction event=powersupply broadcast=true

das Ereignis ist ein Fehler in einem Netzteil, und die definierte Maßnahme besteht im Aussenden einer Meldung an alle Benutzer des Server Administrators.

Verfügbare Warnungsmaßnahmen

Tabelle 7-15 zeigt die Warnungsmaßnahmen für jede Komponente, die die Konfiguration einer Warnungsmaßnahme zulässt.

Tabelle 7-15. Für Warn- und Fehlerereignisse einstellbare Warnungsmaßnahmen  

Warnungsmaßnahmeneinstellung

Beschreibung

beep=true | false

true: Aktiviert den Lautsprecher des Systems. Wenn er aktiviert ist, gibt der Lautsprecher in dem System, auf dem Server Administrator ausgeführt wird, einen Signalton aus.

false: Deaktiviert den Lautsprecher des Systems.

alert=true | false

true: Aktiviert den Konsolenalarm des Systems. Wenn diese Option aktiviert ist, zeigt der Monitor, der an dem System angeschlossen ist, von dem aus der Server Administrator ausgeführt wird, eine visuelle Alarmmeldung an.

false: Deaktiviert den Konsolenalarm des Systems.

broadcast=true | false

true: Aktiviert das Senden einer Meldung oder eines Alarms an alle Benutzer, denen Laufwerke auf dem System zugewiesen sind.

false: Deaktiviert Warnungs-Broadcasts.

clearall=true

Setzt alle Aktionen für dieses Ereignis zurück.

defaultall =true

Setzt alle Aktionen für dieses Ereignis auf die Standardeinstellung für Ereignisse dieses Typs zurück.

execappath

Stellt den vollständig qualifizierten Pfad und Dateinamen der Anwendung ein, die Sie im Falle eines Ereignisses für die in diesem Fenster beschriebene Komponente ausführen möchten.

execapp=false

Deaktiviert die ausführbare Anwendung.

Komponenten und Ereignisse, für die Warnungsmaßnahmen eingestellt werden können

Tabelle 7-16 listet die Komponenten und Ereignisse auf, für die Warnungsmaßnahmen eingestellt werden können. Die einzelnen Komponenten sind alphabetisch aufgeführt; Warnereignisse für eine bestimmte Komponente sind Fehlerereignissen jedoch stets voran gestellt.

Tabelle 7-16. Ereignisse, für die Warnungsmaßnahmen eingestellt werden können 

Name des Ereignisses

Beschreibung

event=currentwarn

Stellt Aktionen für den Fall ein, dass eine Stromsonde einen Warnwert feststellt.

event=currentfail

Stellt Aktionen für den Fall ein, dass eine Stromsonde einen Fehlerwert feststellt.

event=fanwarn

Stellt Aktionen für den Fall ein, dass eine Lüftersonde einen Warnwert feststellt.

event=fanfail

Stellt Aktionen für den Fall ein, dass eine Lüftersonde einen Fehlerwert feststellt.

event=hardwarelogwarn

Stellt Aktionen für den Fall ein, dass ein Hardwareprotokoll einen Warnwert feststellt.

event=hardwarelogfull

Legt Maßnahmen fest, wenn ein Hardwareprotokoll voll ist.

event=intrusion

Stellt Aktionen für den Fall ein, dass ein Gehäuseeingriffsereignis festgestellt wird.

event=memprefail

Stellt Aktionen für den Fall ein, dass eine Speichersonde einen Vorfehlerwert feststellt.

event=memfail

Stellt Aktionen für den Fall ein, dass eine Speichersonde einen Fehlerwert feststellt.

event=powersupply

Stellt Aktionen für den Fall ein, dass ein Netzteil einen Fehlerwert feststellt.

event=powersupplywarn

Stellt Aktionen für den Fall ein, dass ein Netzteil einen Warnwert feststellt.

event=processorwarn

Stellt Aktionen für den Fall ein, dass eine Prozessorsonde einen Warnwert feststellt.

event=processorfail

Stellt Aktionen für den Fall ein, dass eine Prozessorsonde einen Fehlerwert feststellt.

event=redundegrad

Stellt Aktionen für den Fall ein, dass eine redundante Komponente funktionsunfähig wird, was eine weniger als volle Redundanz für die betreffende Komponente zur Folge hat.

event=redunlost

Stellt Aktionen für den Fall ein, dass eine oder mehrere Komponenten funktionsunfähig werden, was einen "ausgefallenen" Zustand oder einen Zustand "keine funktionierenden redundanten Komponenten" für die betreffenden Komponenten zur Folge hat.

event=tempwarn

Stellt Aktionen für den Fall ein, dass eine Temperatursonde einen Warnwert feststellt.

event=tempfail

Stellt Aktionen für den Fall ein, dass eine Temperatursonde einen Fehlerwert feststellt.

event=voltwarn

Stellt Aktionen für den Fall ein, dass eine Spannungssonde einen Warnwert feststellt.

event=voltfail

Stellt Aktionen für den Fall ein, dass eine Spannungssonde einen Fehlerwert feststellt.

event=watchdogasr

Legt Maßnahmen fest, wenn die automatische Systemwiederherstellung von Watchdog einen Wert ermittelt.

Beispiel für das Einstellen von Warnungsmaßnahmen-Befehlen

Bei den folgenden Beispielen handelt es sich um gültige Befehle. Für jeden ausgegebenen erfolgreichen Befehl wird die folgende Meldung angezeigt:

Alert action(s) configured successfully.

(Warnungsmaßnahme(n) erfolgreich konfiguriert.)

Beispiel für Stromsondenaktionen

Um die Ausgabe von Signaltönen durch den Systemlautsprecher zu deaktivieren, wenn eine Spannungssonde ein Warnereignis feststellt, geben Sie Folgendes ein:

omconfig system alertaction event=currentwarn beep=false

Um Broadcast-Meldungen zu aktivieren, wenn eine Spannungssonde ein Fehlerereignis erkennt, geben Sie Folgendes ein:

omconfig system alertaction event=currentfail broadcast=true

Beispiel für Lüftersondenaktionen

Um Lüfterwarnereignis-Aktionen auf die Standardparameter einzustellen, geben Sie Folgendes ein:

omconfig system alertaction event=fanwarn defaultall=true

Um Alarme zu erzeugen, wenn eine Lüftersonde einen Fehlerwert feststellt, geben Sie Folgendes ein:

omconfig system alertaction event=fanfail alert=true

Beispiel für Gehäuseeingriffsaktionen

Um alle Warnungsmaßnahmen für einen Gehäuseeingriff zurückzusetzen, geben Sie Folgendes ein:

omconfig system alertaction event=intrusion clearall=true

Befehle für das Zurücksetzen von Protokollen

ANMERKUNG: Für nähere Informationen über Warnungsmeldungen lesen Sie Dell OpenManage Server Administrator-Meldungen: Referenzhandbuch.

Mit dem Befehl omconfig system können drei Protokolle zurückgesetzt werden: das Warnungsprotokoll, Befehlsprotokoll und das Hardware- oder ESM-Protokoll.

Um den Inhalt des Warnungsprotokolls zurückzusetzen, geben Sie Folgendes ein:

omconfig system alertlog action=clear

ANMERKUNG: Bei der Eingabe eines ungültigen RAC-Benutzernamens wird das Befehlsprotokoll möglicherweise nicht angezeigt. Durch Löschen des Befehlsprotokolls wird dieser Zustand behoben.

Um den Inhalt des Befehlsprotokolls zu löschen, geben Sie Folgendes ein:

omconfig system cmdlog action=clear

Um den Inhalt des ESM-Protokolls zu löschen, geben Sie Folgendes ein:

omconfig system esmlog action=clear

omconfig system pedestinations

Verwenden Sie den Befehl omconfig system pedestinations, um die IP-Adresse für Warnungsziele festzulegen.

Tabelle 7-17 zeigt die gültigen Parameter für den Befehl.

ANMERKUNG: Sie können Index und IP-Adresse zusammen als Parameter angeben ODER nur die Community-Zeichenkette als Parameter angeben.

Tabelle 7-17. omconfig system pedestinations

Name=Wert-Paar

Beschreibung

destenable=true | false

true: Aktiviert ein Ziel für den individuellen Plattformereignisfilter, nachdem eine gültige IP-Adresse festgelegt wurde.

false: Deaktiviert einen individuellen Plattformereignisfilter.

index=number

Legt den Index für das Ziel fest.

ipaddress=ip address

Legt die IP-Adresse für das Ziel fest.

communitystr=text

Legt die Textzeichenkette fest, die als Kennwort dient und zur Authentisierung von SNMP-Meldungen verwendet wird, die zwischen dem BMC und der Ziel-Management Station gesendet werden.

omconfig system platformevents

Verwenden Sie den Befehl omconfig system platformevents, um die Maßnahme zum Herunterfahren zu konfigurieren, die für ein bestimmtes Plattformereignis ausgeführt wird, sofern zutreffend. Sie können die Generierung von Warnungen für den Plattformereignisfilter aktivieren oder deaktivieren.

HINWEIS: Wenn Sie für die Maßnahme zum Herunterfahren für ein Plattformereignis einen anderen Wert als "keine" festlegen, wird Ihr System zwangsläufig heruntergefahren, sobald das angegebene Ereignis eintritt. Dieses Herunterfahren wird durch die Firmware initiiert und wird ausgeführt, bevor das Betriebssystem oder Anwendungen, die auf Ihrem System ausgeführt werden, beendet werden.

Tabelle 7-18 zeigt die gültigen Parameter für den Befehl.

ANMERKUNG: Warnungseinstellungen schließen sich gegenseitig aus und können nur einzeln festgelegt werden. Maßnahmeneinstellungen schließen sich ebenso gegenseitig aus und können nur einzeln festgelegt werden. Warnungs- und Maßnahmeneinstellungen schließen sich allerdings nicht gegenseitig aus.

Tabelle 7-18. Maßnahme zum Herunterfahren

Maßnahme zum Herunterfahren

Beschreibung

alert=disable

Deaktiviert die SNMP-Warnung.

alert=enable

Aktiviert das Senden der SNMP-Warnung.

action=none

Führt keine Aktion durch, wenn das System gesperrt oder abgestürzt ist.

action=powercycle

Mit "Power cycle" wird die Stromversorgung des Systems aus- und nach einer kurzen Pause wieder eingeschaltet; danach wird das System neu gestartet.

action=poweroff

Unterbricht die Stromzufuhr zum System.

action=reboot

Das Betriebssystem wird zwangsläufig heruntergefahren und ein neues Starten des Systems wird initiiert, BIOS-Überprüfungen werden durchgeführt und das Betriebssystem neu geladen.

Tabelle 7-19 listet die Komponenten und Ereignisse auf, für die Plattformereignisse eingestellt werden können. Die einzelnen Komponenten sind alphabetisch aufgeführt; Warnereignisse für eine bestimmte Komponente sind Fehlerereignissen jedoch stets voran gestellt.

Tabelle 7-19. omconfig system platformevents 

Name des Ereignisses

Beschreibung

alertsenable=true | false

true: Aktiviert die Generierung von Warnungen für den Plattformereignisfilter.

false: Deaktiviert die Generierung von Warnungen für den Plattformereignisfilter.

ANMERKUNG: Diese Einstellung wird unabhängig von den Einstellungen für die Warnungen des individuellen Plattformereignisfilters festgelegt. Es müssen sowohl die individuelle Warnung und die globale Ereigniswarnung aktiviert sein, wenn ein Plattformereignisfilter eine Warnung generieren soll.

event=discretevol

Legt eine Maßnahme fest oder aktiviert/deaktiviert die Generierung von Warnungen, wenn eine diskrete Spannungssonde feststellt, dass die Spannung für den normalen Betrieb zu niedrig ist.

event=fanfail

Legt eine Maßnahme fest oder aktiviert/deaktiviert die Generierung von Warnungen, wenn eine Lüftersonde feststellt, dass der Lüfter zu langsam oder überhaupt nicht in Betrieb ist.

event=hardwarelogfail

Aktiviert/deaktiviert die Generierung von Warnungen, wenn ein Hardwareprotokoll einen fehlerhaften Wert feststellt.

event=intrusion

Legt eine Maßnahme fest oder aktiviert/deaktiviert die Generierung von Warnungen, wenn ein Gehäuse geöffnet wurde.

event=powerwarn

Legt eine Maßnahme fest oder aktiviert/deaktiviert die Generierung von Warnungen, wenn eine Stromgerätesonde feststellt, dass die Stromversorgung, das Spannungsreguliermodul oder der Gleichstrom-zu-Gleichstrom-Konvertierer auf einen Fehlerzustand wartet.

event=powerfail

Legt eine Maßnahme fest oder aktiviert/deaktiviert die Generierung von Warnungen, wenn eine Stromgerätesonde feststellt, dass die Stromversorgung, das Spannungsreguliermodul oder die Gleichstrom-zu-Gleichstrom-Konvertierung einen Fehler aufweist.

event=processorwarn

Legt eine Maßnahme fest oder aktiviert/deaktiviert die Generierung von Warnungen, wenn eine Prozessorsonde feststellt, dass der Prozessor mit weniger als der Spitzenleistung oder -taktrate in Betrieb ist.

event=processorfail

Legt eine Maßnahme fest oder aktiviert/deaktiviert die Generierung von Warnungen, wenn eine Prozessorsonde feststellt, dass der Prozessor ausgefallen ist.

event=redundegrad

Legt eine Maßnahme fest oder aktiviert/deaktiviert die Generierung von Warnungen, wenn die Lüfter des Systems und/oder die Netzteile nicht in Betrieb sind und somit keine vollständige Redundanz für diese Komponente erzielt wird.

event=redunlost

Legt eine Maßnahme fest oder aktiviert/deaktiviert die Generierung von Warnungen, wenn die Lüfter des Systems und/oder die Netzteile nicht in Betrieb sind und somit der Zustand Verloren oder "redundante Komponenten nicht in Betrieb" für die Komponente angegeben wird.

event=tempwarn

Legt eine Maßnahme fest oder aktiviert/deaktiviert die Generierung von Maßnahmen, wenn eine Temperatursonde feststellt, dass die Temperatur die maximalen Grenzwerte für Höchst- oder Niedrigtemperatur erreicht hat.

event=tempfail

Legt eine Maßnahme fest oder aktiviert/deaktiviert die Generierung von Maßnahmen, wenn eine Temperatursonde feststellt, dass die Temperatur für den normalen Betrieb zu hoch ist.

event=voltfail

Legt eine Maßnahme fest oder aktiviert/deaktiviert die Generierung von Warnungen, wenn eine Spannungssonde feststellt, dass die Spannung für den normalen Betrieb zu niedrig ist.

event=watchdogasr

Aktiviert oder deaktiviert die Generierung von Warnungen, die der automatischen Systemwiederherstellung konfiguriert wurden, wenn das System nicht reagiert.

omconfig system events

Verwenden Sie den Befehl omconfig system events, um SNMP-Traps für Komponenten im System zu aktivieren und zu deaktivieren.

ANMERKUNG: Auf dem System sind eventuell nicht alle Ereignistypen vorhanden.

Es gibt vier Parameter in der Name=Wert-Paar-Komponente des Befehls omconfig system events:

  • Source

  • Typ

  • Schweregrad

  • Index

Source

Zurzeit ist source=snmptraps ein erforderliches Name=Wert-Paar, da SNMP derzeit die einzige unterstützte Bezugsquelle der Ereignisbenachrichtigung für die Komponenten des Systems ist.

omconfig system events source=snmptraps

Typ

Der Ereignistyp bezieht sich auf den Namen der am Ereignis beteiligten Komponente(n). Tabelle 7-20 zeigt die gültigen Parameter der Systemereignistypen.

Tabelle 7-20. Ereignistypparameter des Systems 

Name=Wert-Paar

Beschreibung

type=accords

Ereignisse für Netzstromkabel konfigurieren.

type=all

Konfiguriert Ereignisse für alle Gerätetypen.

type=currents

Konfiguriert Ereignisse für Stromstärke.

type=fanenclosures

Konfiguriert Ereignisse für Lüftergehäuse.

type=fans

Konfiguriert Ereignisse für Lüfter.

type=intrusion

Konfiguriert Ereignisse für Gehäuseeingriff.

type=log

Konfiguriert Ereignisse für Protokolle.

type=memory

Konfiguriert Ereignisse für Speicher.

type=powersupplies

Konfiguriert Ereignisse für Netzteile.

type=redundancy

Konfiguriert Ereignisse für Redundanz.

type=temps

Konfiguriert Ereignisse für Temperaturen.

type=volts

Konfiguriert Ereignisse für Spannungen.

Schweregrad

Im Kontext der Ereigniskonfiguration legt der Schweregrad fest, wie schwerwiegend ein Ereignis sein muss, bevor der Server Administrator eine Benachrichtigung über das Ereignis für einen Komponententyp ausgibt. Wenn sich mehrere Komponenten desselben Typs im selben Systemgehäuse befinden, kann ebenfalls angegeben werden, ob eine Benachrichtigung für einen Ereignis-Schweregrad gemäß der Nummer der Komponente unter Verwendung des Parameters index=<n> ausgegeben werden soll. Tabelle 7-21 zeigt die gültigen Schweregradparameter.

Tabelle 7-21. Ereignisschweregrad-Parameter des Systems 

Befehl

Ergebnis

Beschreibung

omconfig system events type=<Name der Komponente> severity=info

Aktiviert die Benachrichtigung bei Informations-, Warnungs- und kritischen Ereignissen.

Uneingeschränkteste Ereignisbenachrichtigung.

omconfig system events type=<Name der Komponente> severity=warning

Aktiviert die Benachrichtigung bei Warnungs- und kritischen Ereignissen.

Gibt keine Ereignisbenachrichtigung bei Informationsereignissen aus, z. B. wenn eine Komponente in den normalen Status zurückkehrt.

omconfig system events type=<Name der Komponente> severity=critical

Aktiviert die Benachrichtigung nur bei kritischen Ereignissen.

Eingeschränkte Art der Ereignisbenachrichtigung.

omconfig system events type=<Name der Komponente> severity=none

Deaktiviert die Ereignisbenachrichtigung.

Keine Ereignisbenachrichtigung.

Index

Index bezieht sich auf die Nummer eines Ereignisses für eine bestimmte Komponente. Der Parameter Index ist optional. Wenn der Parameter Index ausgelassen wird, werden Ereignisse für alle Komponenten des angegebenen Typs konfiguriert, wie z. B. alle Lüfter. Wenn ein System zum Beispiel mehr als einen Lüfter enthält, kann die Ereignisbenachrichtigung für einen bestimmten Lüfter aktiviert oder deaktiviert werden. Ein Beispielsbefehl lautet wie folgt:

omconfig system events type=fan index=0 severity=critical

Als Ergebnis des Beispielsbefehls sendet der Server Administrator nur dann einen SNMP-Trap, wenn der erste Lüfter im Systemgehäuse (Index 0) eine kritische Lüfter-Umdrehungsgeschwindigkeit erreicht.

omconfig system webserver

Verwenden Sie den Befehl omconfig system webserver, um den Web-Server zu starten oder anzuhalten. Tabelle 7-22 zeigt die gültigen Parameter für den Befehl.

Tabelle 7-22. Konfigurationsparameter des Web-Servers

Name=Wert-Paar

Beschreibung

action=start

Web Server starten.

action=stop

Web Server starten.

action=restart

Web Server neu starten.

omconfig system recovery

Verwenden Sie den Befehl omconfig system recovery, um die Aktion zu definieren, die durchgeführt werden muss, wenn das Betriebssystem gesperrt oder abgestürzt ist. Sie können auch die Anzahl von Sekunden festsetzen, die verstreichen müssen, bevor angenommen wird, dass das Betriebssystem des Systems gesperrt ist. Tabelle 7-23 zeigt die gültigen Parameter für den Befehl.

ANMERKUNG: Die Ober- und Untergrenzen für den Zeitgeber hängen vom Systemmodell und der Konfiguration ab.

Tabelle 7-23. Wiederherstellungsparameter 

Name=Wert-Paar

Beschreibung

action=none

Führt keine Aktion durch, wenn das Betriebssystem gesperrt oder abgestürzt ist.

action=reboot

Fährt das Betriebssystem herunter und leitet einen Systemstart ein, wobei BIOS-Überprüfungen durchgeführt werden und das Betriebssystem neu geladen wird.

action=poweroff

Stromzufuhr zum System unterbrechen.

action=powercycle

Mit "Power cycle" wird die Stromversorgung des Systems aus- und nach einer kurzen Pause wieder eingeschaltet; danach wird das System neu gestartet. Dieses Aus- und Wiedereinschalten empfiehlt sich, wenn Sie Systemkomponenten wie z. B. Festplattenlaufwerke neu initialisieren möchten.

timer=<n>

Anzahl der Sekunden, die verstreichen müssen, bevor das Betriebssystem des Systems als gesperrt gilt (von 20 bis 480 Sekunden).

Beispiele für Wiederherstellungsbefehle

Um die durchzuführende Aktion im Falle eines gesperrten Betriebssystem auf "powercycle" einzustellen, geben Sie Folgendes ein:

omconfig system recovery action=powercycle

Um die Dauer, während der das System gesperrt sein muss, bevor eine Wiederherstellungsaktion eingeleitet wird, auf 120 Sekunden einzustellen, geben Sie Folgendes ein:

omconfig system recovery timer=120

omconfig system shutdown

Verwenden Sie den Befehl omconfig system shutdown, um zu definieren, auf welche Weise das System heruntergefahren wird. Hierbei gilt als Standardeinstellung, dass das Betriebssystem heruntergefahren wird, bevor das System ausgeschaltet wird. Indem das Betriebssystem zuerst heruntergefahren wird, wird das Dateisystem ordnungsgemäß beendet, bevor das System abgeschaltet wird. Wenn das Betriebssystem nicht zuerst heruntergefahren werden soll, verwenden Sie den Parameter osfirst=false. Tabelle 7-24 zeigt die gültigen Parameter für den Befehl.

Tabelle 7-24. Parameter für das Herunterfahren 

Name=Wert-Paar

Beschreibung

action=reboot

Fährt das Betriebssystem herunter und leitet einen Systemstart ein, wobei BIOS-Überprüfungen durchgeführt werden und das Betriebssystem neu geladen wird.

action=poweroff

Unterbricht die Stromzufuhr zum System.

action=powercycle

Mit "Power cycle" wird die Stromversorgung des Systems aus- und nach einer kurzen Pause wieder eingeschaltet; danach wird das System neu gestartet. Dieses Aus- und Wiedereinschalten empfiehlt sich, wenn Sie Systemkomponenten wie z. B. Festplattenlaufwerke neu initialisieren möchten.

osfirst=true | false

Schließt das Dateisystem und beendet das Betriebssystem, bevor das System heruntergefahren wird.

Beispiele für Befehle zum Herunterfahren

Um die Herunterfahren-Aktion auf Neustart einzustellen, geben Sie Folgendes ein:

omconfig system shutdown action=reboot

Um das Herunterfahren des Betriebssystems vor dem Abschalten des Systems zu umgehen, geben Sie Folgendes ein:

omconfig system shutdown action=reboot osfirst=false

omconfig system thrmshutdown

Verwenden Sie den Befehl omconfig system thrmshutdown, um die Aktion temperaturbedingtes Herunterfahren zu konfigurieren. Temperaturbedingtes Herunterfahren kann so konfiguriert werden, dass es immer dann stattfindet, wenn eine Temperatursonde eine Temperatursondenwarn- oder -fehlerereignis anzeigt. Tabelle 7-25 zeigt die gültigen Parameter für den Befehl.

Tabelle 7-25. Parameter des temperaturbedingten Herunterfahrens 

Name=Wert-Paar

Beschreibung

severity=disabled | warning | failure

disabled: Deaktiviert das temperaturbedingte Herunterfahren. Ein Administrator muss eingreifen.

warning: Führt eine Abschaltung durch, wenn ein Temperaturwarnereignis festgestellt wird. Ein Warnungsereignis tritt ein, wenn eine Temperatursonde in einem Gehäuse eine Temperatur liest (in Grad Celsius), die über dem maximalen Temperaturwarnungsschwellenwert liegt.

failure: Führt eine Abschaltung durch, wenn ein Temperaturfehlerereignis festgestellt wird.

Beispiel für Befehle zum temperaturbedingten Herunterfahren

Um ein temperaturbedingtes Herunterfahren in dem Fall auszulösen, dass eine Temperatursonde ein Fehlerereignis feststellt, geben Sie Folgendes ein:

omconfig system thrmshutdown severity=failure

Um das temperaturbedingte Herunterfahren zu deaktivieren, damit ein Administrator den Befehl omconfig system shutdown erteilen muss, geben Sie Folgendes ein:

omconfig system thrmshutdown severity=disabled


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