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omreport storage: Speicherberichte verwenden: Dell OpenManage Server Administrator Version 1.9 Befehlszeilenoberflächen-Benutzerhandbuch

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omreport storage: Speicherberichte verwenden

Dell OpenManage™ Server Administrator Version 1.9
Befehlszeilenoberflächen-Benutzerhandbuch

  Konventionen für Parametertabellen

  Befehlszusammenfassung für omreport storage

  omreport storage-Befehle


Verwenden Sie den Befehl omreport storage, um Informationen über Gehäuse, Datenträger, Arrays und Festplatten anzuzeigen, die Teil des Speichersystems sind.

ANMERKUNG: Dieses Kapitel behandelt lediglich Befehle, die verfügbar sind, wenn Array Manager installiert ist. Unter "Storage Management Service verwenden" finden Sie Informationen zur Verwendung des Befehls omreport storage, wenn der erweiterte Storage Management Service installiert ist. Im Dell OpenManage Server Administrator-Benutzerhandbuch finden Sie Informationen zum Array Manager, erweiterten Storage Management Service und Installationsinformationen.

Konventionen für Parametertabellen

Beim Auflisten der gültigen Parameter für einen Befehl, werden diese in alphabetischer Reihenfolge statt der Reihenfolge, in der sie in der Befehlszeilenoberfläche angezeigt werden, aufgezählt.

Das Symbol | (häufig als Pipe-Symbol bezeichnet) ist der logische Exklusiv-Oder-Operator. So bedeutet z. B. aktivieren | deaktivieren, dass die Komponente oder Funktion zwar aktiviert oder deaktiviert werden kann, dass sie jedoch nicht gleichzeitig aktiviert und deaktiviert werden kann.


Befehlszusammenfassung für omreport storage

ANMERKUNG: Zwar sind in diesem Abschnitt alle möglichen omreport storage-Befehle aufgelistet, doch hängen die auf dem System tatsächlich verfügbaren Befehle von der jeweiligen Systemkonfiguration ab. Die für den Befehl omreport storage angezeigten Ergebnisse variieren von einem System zum anderen. Daten werden nur für installierte Komponenten angezeigt.

Tabelle 5-1 bietet eine Zusammenfassung des Befehls omreport storage auf hoher Ebene. In der Spalte mit dem Titel "Befehlsebene 1" werden die allgemeinen omreport-Befehle aufgelistet. "Befehlsebene 2" zeigt die wichtigsten Objekte oder Komponenten, die mit omreport storage angezeigt werden können. "Befehlsebene 3" führt die spezifischen Speicherobjekte und -komponenten auf, für die Berichte angezeigt werden können. "Benutzerrecht erforderlich" bezieht sich auf die Art des Rechtes, das zur Ausführung des Befehls erforderlich ist; wobei B=Benutzer, H=Hauptbenutzer und A=Administrator ist. Der Begriff "Verwendung" ist eine ganz allgemeine Aussage über die Aktionen, die mit omreport storage durchgeführt werden können. Weitere Details zur Syntax und zur Verwendung des Befehls befinden sich weiter hinten in diesem Abschnitt.

Tabelle 5-1. omreport storage-Befehlsebene 1, Ebene 2 und Ebene 3 

Befehlsebene 1

Befehlsebene 2

Befehlsebene 3

Benutzerrecht erforderlich

Verwendung

omreport

 

 

 

 

 

storage

 

A

Zeigt den Status aller Speicherkomponenten auf hoher Ebene an.

 

 

arraydisks

A

Zeigt den Status der Array-Laufwerke auf hoher Ebene an.

 

 

arrays

A

Zeigt detaillierte Informationen für ein Array-Laufwerk auf einem bestimmten Controller an.

 

 

osdiskinfo

A

Zeigt detaillierte Informationen für eine bestimmte Festplatte an, die das Betriebssystem enthält.

 

 

osdisks

A

Zeigt die Eigenschaften der Festplatte mit dem Betriebssystem an.

 

 

volumes

A

Zeigt die Eigenschaften aller Datenträger an.

 

 

enclosures

A

Zeigt die Eigenschaften aller Gehäuse an.

 

 

enclosureinfo

A

Zeigt detaillierte Informationen für ein bestimmtes Gehäuse an.


omreport storage-Befehle

Wenn Sie Folgendes eingeben:

omreport storage

Zeigt Server Administrator den allgemeinen Status der Speicherkomponenten an.

ANMERKUNG: Wie dies für alle in diesem Handbuch dargestellten Ausgaben gilt, ist auch die folgende Ausgabe nur ein Beispiel, das sich je nach Systemkonfiguration unterscheiden kann.

SEVERITY

:

COMPONENT

Ok

:

Array Subsystems

Warning

:

OS Disks

Ok

:

Volumes

omreport storage arraydisks

Verwenden Sie den Befehl omreport storage arraydisks controller=ID (wobei ID die ID-Nummer des Controllers ist, der die Festplatten im Array steuert), um Informationen für alle Gehäuse und Festplatten anzuzeigen, die an einem spezifischen RAID-Controller angeschlossen sind. Wenn z. B. die ID-Nummer des Controllers "447244640307" lautet, geben Sie den folgenden Befehl ein, um sämtliche Gehäuse und Festplatten anzuzeigen, die an diesen Controller angeschlossen sind:

omreport storage arraydisks controller=47244640307

Der Bericht enthält die folgenden Informationen für jedes Gehäuse im Array:

  • ID - Dem Gehäuse zugewiesene ID-Nummer.

  • Status - Status des Gehäuses.

  • Name - Name des Gehäuses.

  • Anwendungsversion - Version der im Gehäuse installierten Firmware.

  • Product ID - Dem Gehäuse vom Hersteller zugewiesene Kennung.

  • Systemkennnummer - Ein Aufkleber, aus dem entweder die Herstellerinformationen oder, im Falle einer kundendefinierten Systemkennnummer, die Informationen des Kunden (z. B. Bestandsnummer, Seriennummer usw.) hervorgehen.

  • Service-Tag-Nummer - Ein alphanumerischer Code, der ein bestimmtes Speichergerät eindeutig identifiziert.

Der Bericht enthält die folgenden Informationen für jede physikalische Festplatte im Array:

  • Status - Status der Festplatte.

  • Name - Name des Array-Laufwerks. Wenn sich ein virtuelles Laufwerk aus mehr als einem Array-Laufwerk zusammensetzt, kann dieser Name die Nummer des Array-Laufwerks enthalten; so bedeutet z. B. ArrayDisk0:0, ArrayDisk0:1 das erste und zweite Array-Laufwerk auf dem virtuellen Laufwerk 0.

  • Zustand - Aktueller Zustand des Array-Laufwerks.

  • Typ - Datenträgertyp, z. B. SCSI. Außerdem wird darunter die Anschluss-ID und die LUN des Datenträgers angezeigt.

  • Product ID - Der physikalischen Festplatte vom Hersteller zugewiesene Kennung.

  • Rev. - Revisionsnummer der Firmware auf dem Array-Laufwerk.

  • Hersteller - Hersteller der Festplatte.

  • Kapazität - Gesamtspeicherplatz auf der physikalischen Festplatte.

  • Nicht zugeordneter Speicher - Größe des verfügbaren und nutzbaren Speichers.

Wenn alle Festplatten angezeigt werden sollen, aus denen sich ein virtuelles Laufwerk zusammensetzt, verwenden Sie die ID-Nummer des virtuellen Laufwerks als Teil des Befehls. Um z. B. alle Festplatten anzuzeigen, die ein virtuelles Laufwerk mit der ID-Nummer "47244640361" bilden, geben Sie den folgenden Befehl ein:

omreport storage arraydisks vdisk=47244640361

ANMERKUNG: Sie können die ID-Nummern des virtuellen Laufwerks und des Controllers feststellen, indem Sie den Befehl omreport storage arrays ausführen, der die Eigenschaften aller Controller im System aufruft.

omreport storage arrays

Verwenden Sie den Befehl omreport storage arrays, um detaillierte Informationen über den am Controller angeschlossenen Festplatten-Controller und die Speicher-Subsysteme anzuzeigen. Es werden die folgenden Informationen über den Controller angezeigt:

  • ID - Dem Controller zugewiesene ID-Nummer.

  • Name - Name des Controllers.

  • Zustand - Aktueller Zustand des Controllers.

  • Firmware Version - Version der auf dem Controller installierten Firmware.

Sie können für jeden Controller die folgenden Informationen über die von ihm gesteuerten virtuellen Laufwerke anzeigen:

  • ID - Dem virtuellen Laufwerk zugewiesene ID-Nummer.

  • Status - Status des virtuellen Laufwerks.

  • Name - Name des virtuellen Laufwerks.

  • Zustand - Aktueller Zustand des virtuellen Laufwerks.

  • Lese-Cache - Leseregeln verweisen darauf, ob der Controller beim Suchen nach Daten sequentielle Sektoren des logischen Laufwerks liest. Die Leseregeln lauten wie folgt:

    • Vorauslesen - Bei Verwendung der Richtlinie "Vorauslesen" liest der Controller bei der Suche nach Daten sequentielle Sektoren des logischen Laufwerks. Die Richtlinie "Vorauslesen" kann die Systemleistung verbessern, wenn die Daten wirklich auf sequentielle Sektoren des logischen Laufwerks geschrieben wurden.

    • Kein Vorauslesen - Die Wahl der Richtlinie "Kein Vorauslesen" verweist darauf, dass der Controller die Richtlinie "Vorauslesen" nicht verwenden darf.

    • Adaptives Vorauslesen - Bei Anwendung der Richtlinie "Adaptives Vorauslesen" leitet der Controller das Vorauslesen nur dann ein, wenn die beiden letzten Leseanforderungen auf sequentielle Sektoren der Festplatte zugegriffen haben. Wenn darauf folgende Leseanforderungen auf Zufallssektoren der Festplatte zugreifen, greift der Controller wieder auf die Regel Kein Vorauslesen zurück. Der Controller beurteilt weiter, ob Leseanforderungen auf sequentielle Sektoren der Festplatte zugreifen, und er kann bei Bedarf ein Vorauslesen einleiten.

  • Schreib-Cache - Schreibregeln legen fest, ob der Controller ein Schreibanforderungs-Abschlusssignal sendet, sobald sich die Daten im Cache befinden, oder nachdem sie auf die Festplatte geschrieben wurden. Die Schreibregeln lauten wie folgt:

    • Rückschreiben in Cache - Bei Verwendung von Rückschreiben in Cache sendet der Controller ein Schreibanforderungs-Abschlusssignal, sobald sich die Daten im Controller-Cache befinden, aber noch nicht auf die Festplatte geschrieben wurden. Rückschreiben in Cache kann eine verbesserte Systemleistung bewirken, da nachfolgende Leseanforderungen Daten aus dem Controller-Cache schneller als von der Festplatte abrufen können. Rückschreiben in Cache bringt jedoch auch ein Datensicherheitsrisiko mit sich, da ein Systemausfall ein Schreiben der Daten auf die Festplatte verhindern könnte, selbst wenn der Controller ein Schreibanforderungs-Abschlusssignal gesendet hat. In diesem Fall können Daten verloren gehen. Auch bei anderen Anwendungen können sich Probleme einstellen, wenn Maßnahmen ergriffen werden, die voraussetzen, dass auf der Festplatte Daten zur Verfügung stehen.

    • Durchschreiben in Cache - Bei der Verwendung von Durchschreiben in Cache sendet der Controller erst dann ein Schreibanforderungs-Abschlusssignal, nachdem die Daten auf die Festplatte geschrieben wurden. Durchschreiben in Cache bietet eine höhere Datensicherheit als Rückschreiben in Cache, da das System davon ausgeht, dass Daten erst dann zur Verfügung stehen, nachdem sie sicher auf die Festplatte geschrieben wurden.

  • Cache-Regeln - Gibt an, ob für eine bestimmte Festplatte Lese-Cache, Schreib-Cache oder beide aktiviert sind.

Die Cache-Regeln Direkt-E/A und Cache-E/A gelten für Lesevorgänge auf einem bestimmten logischen Laufwerk. Diese Einstellungen haben keine Auswirkungen auf die Regel Vorauslesen. Die Regeln Cache-E/A und Direkt-E/A lauten wie folgt:

    • Cache-E/A - Legt fest, dass Lesevorgänge im Cache-Speicher zwischengespeichert werden.

    • Direkt-E/A (Standardeinstellung) - Legt fest, dass Lesevorgänge nicht im Cache-Speicher zwischengespeichert werden. Bei der Verwendung von Direkt-E/A werden Daten während einer Leseanforderung gleichzeitig an den Controller-Cache und das Host-System übertragen. Wenn eine nachfolgende Leseanforderung Daten aus dem gleichen Datenblock benötigt, können diese direkt aus dem Controller-Cache gelesen werden. Die Einstellung Direkt-E/A setzt die Cache-Regeleinstellungen nicht außer Kraft.

  • Layout - RAID-Ebene für das Array. Nähere Informationen über RAID-Ebenen entnehmen Sie bitte Ihrer Dokumentation zum Array Manager.

  • Größe - Speicherplatz auf der Festplatte in GB.

omreport storage enclosureinfo

Verwenden Sie den Befehl omreport storage enclosureinfo enclosure=ID (wobei ID die ID-Nummer des Gehäuses ist), um Informationen über ein einzelnes Gehäuse anzuzeigen. Wenn z. B. die ID-Nummer des Gehäuses "447244640512" lautet, geben Sie den folgenden Befehl ein, um detallierte Informationen über das betreffende Gehäuse anzuzeigen:

omreport storage enclosureinfo enclosure=47244640512

ANMERKUNG: Sie können die ID-Nummer eines Gehäuses feststellen, indem Sie den Befehl omreport storage enclosures ausführen, der die Eigenschaften aller Gehäuse im System aufruft.

Es werden die folgenden Informationen für das Gehäuse angezeigt:

  • Lüfter

    • Status - Status des Lüfters.

    • Name - Name des Lüfters.

    • Zustand - Aktueller Zustand des Lüfters.

    • Geschwindigkeit - Geschwindigkeit, mit der der Lüfter betrieben wird.

  • Temperatursonden

    • Status - Status der Temperatursonden.

    • Zustand - Zustand der Temperatursonden.

    • Messwert - Von einer bestimmten Sonde gemessene Temperatur. Messwerte sind stets ein Snapshot der Messungen eines Geräts zu einem bestimmten Zeitpunkt.

    • Minimum-Warnungsschwellenwert - Die in Grad ausgedrückte Mindesttemperatur, die einen Alarm aktiviert.

    • Maximum-Warnungsschwellenwert - Die in Grad ausgedrückte Höchsttemperatur, die einen Alarm aktiviert.

    • Minimum-Fehlerschwellenwert - Die in Grad ausgedrückte Mindesttemperatur, die einen Ausfall des Gehäuses verursacht.

    • Maximum-Fehlerschwellenwert - Die in Grad ausgedrückte Höchsttemperatur, die einen Ausfall des Gehäuses verursacht.

    • Einheiten - Maßeinheit für die Temperatur, z. B. Celsius.

  • Netzteile

    • Status - Status der Netzteile.

    • Name - Name des Netzteils, z. B. "Netzteil 1".

    • Zustand - Aktueller Zustand des Netzteils.

omreport storage enclosures

Verwenden Sie den Befehl omreport storage enclosures, um die Gehäuse anzuzeigen, die Array-Laufwerke für einen bestimmten Controller enthalten. Für jedes Gehäuse auf dem Controller werden die folgenden Informationen angezeigt:

  • ID - Dem Gehäuse zugewiesene ID-Nummer.

  • Status - Status des Gehäuses.

  • Name - Name des Gehäuses.

  • Anwendungsversion - Version der Firmware im Gehäuse.

  • Product ID - Identifizierende Informationen für das Speichergehäuse z. B. das Modell und eine kurze Beschreibung.

  • Systemkennnummer - Ein Aufkleber, aus dem entweder die Herstellerinformationen oder, im Falle einer kundendefinierten Systemkennnummer, die Informationen des Kunden (z. B. Bestandsnummer, Seriennummer usw.) hervorgehen.

  • Service-Tag-Nummer - Ein alphanumerischer Code, der ein bestimmtes Speichergerät eindeutig identifiziert.

omreport storage osdiskinfo

Verwenden Sie den Befehl omreport storage osdiskinfo osdisk=ID (wobei ID die ID-Nummer für die Festplatte mit dem Betriebssystem ist), um detaillierte Informationen über die das Betriebssystem enthaltenden Festplatten anzuzeigen. Wenn z. B. die ID-Nummer der Festplatte mit dem Betriebssystem "447244640714" lautet, geben Sie den folgenden Befehl ein, um die Festplatten anzuzeigen, die zusammen die Betriebssystem-Festplatten bilden:

omreport storage osdiskinfo osdisk=447244640714

ANMERKUNG: Sie können zum Feststellen der ID-Nummer den Befehl omreport storage osdisks ausführen, der Informationen für alle Betriebssystem-Festplatten bereitstellt.

Der Befehl osdiskinfo liefert, soweit zutreffend, Informationen über die Datenträger, virtuellen Laufwerke und Array-Laufwerke, die zusammen eine Betriebssystem-Festplatte konstituieren.

osdiskinfo liefert die folgenden Informationen über die Datenträger, die Betriebssystem-Festplatten enthalten:

  • Status - Status des Datenträgers.

  • Beschriftung - Name des Datenträgers.

  • Zustand - Zustand des Datenträgers.

  • Dateisystem - Dateisystem für den Datenträger, z. B. NTFS oder FAT.

  • Größe - Gesamtgröße des Datenträgers in GB.

  • Freier Speicherplatz - Speicherplatz, der zum Erstellen von logischen Laufwerken innerhalb einer erweiterten Partition, in GB, verfügbar ist.

Der Befehl osdiskinfo liefert die folgenden Informationen über das (die) virtuelle(n) Laufwerk(e), das (die) Betriebssystem-Festplatte bildet (bilden):

  • Status - Status des virtuellen Laufwerks.

  • Name - Name des virtuellen Laufwerks.

  • Zustand - Aktueller Zustand des virtuellen Laufwerks.

  • Lese-Cache - Leseregeln verweisen darauf, ob der Controller beim Suchen nach Daten sequentielle Sektoren des logischen Laufwerks liest. Die Leseregeln lauten wie folgt:

    • Vorauslesen - Bei Verwendung der Richtlinie "Vorauslesen" liest der Controller bei der Suche nach Daten sequentielle Sektoren des logischen Laufwerks. Die Richtlinie "Vorauslesen" kann die Systemleistung verbessern, wenn die Daten wirklich auf sequentielle Sektoren des logischen Laufwerks geschrieben wurden.

    • Kein Vorauslesen - Die Wahl der Richtlinie "Kein Vorauslesen" verweist darauf, dass der Controller die Richtlinie "Vorauslesen" nicht verwenden darf.

    • Adaptives Vorauslesen - Bei Anwendung der Richtlinie "Adaptives Vorauslesen" leitet der Controller das Vorauslesen nur dann ein, wenn die beiden letzten Leseanforderungen auf sequentielle Sektoren der Festplatte zugegriffen haben. Wenn darauf folgende Leseanforderungen auf Zufallssektoren der Festplatte zugreifen, greift der Controller wieder auf die Regel Kein Vorauslesen zurück. Der Controller beurteilt weiter, ob Leseanforderungen auf sequentielle Sektoren der Festplatte zugreifen, und er kann bei Bedarf ein Vorauslesen einleiten.

  • Schreib-Cache - Schreibregeln legen fest, ob der Controller ein Schreibanforderungs-Abschlusssignal sendet, sobald sich die Daten im Cache befinden, oder nachdem sie auf die Festplatte geschrieben wurden. Die Schreibregeln lauten wie folgt:

    • Rückschreiben in Cache - Bei Verwendung von Rückschreiben in Cache sendet der Controller ein Schreibanforderungs-Abschlusssignal, sobald sich die Daten im Controller-Cache befinden, aber noch nicht auf die Festplatte geschrieben wurden. Rückschreiben in Cache kann eine verbesserte Systemleistung bewirken, da nachfolgende Leseanforderungen Daten aus dem Controller-Cache schneller als von der Festplatte abrufen können. Rückschreiben in Cache bringt jedoch auch ein Datensicherheitsrisiko mit sich, da ein Systemausfall ein Schreiben der Daten auf die Festplatte verhindern könnte, selbst wenn der Controller ein Schreibanforderungs-Abschlusssignal gesendet hat. In diesem Fall können Daten verloren gehen. Auch bei anderen Anwendungen können sich Probleme einstellen, wenn Maßnahmen ergriffen werden, die voraussetzen, dass auf der Festplatte Daten zur Verfügung stehen.

    • Durchschreiben in Cache - Bei der Verwendung von Durchschreiben in Cache sendet der Controller erst dann ein Schreibanforderungs-Abschlusssignal, nachdem die Daten auf die Festplatte geschrieben wurden. Durchschreiben in Cache bietet eine höhere Datensicherheit als Rückschreiben in Cache, da das System davon ausgeht, dass Daten erst dann zur Verfügung stehen, nachdem sie sicher auf die Festplatte geschrieben wurden.

  • Cache-Regel - Gibt an, ob die Cache-Regel für die Rechte, vom Festplatten-Cache zu lesen und darauf zu schreiben, aktiviert ist.

Die Cache-Regeln Direkt-E/A und Cache-E/A gelten für Lesevorgänge auf einem bestimmten logischen Laufwerk. Diese Einstellungen haben keine Auswirkungen auf die Regel Vorauslesen. Die Regeln Cache-E/A und Direkt-E/A lauten wie folgt:

    • Cache-E/A - Legt fest, dass Lesevorgänge im Cache-Speicher zwischengespeichert werden.

    • Direkt-E/A (Standardeinstellung) - Legt fest, dass Lesevorgänge nicht im Cache-Speicher zwischengespeichert werden. Bei der Verwendung von Direkt-E/A werden Daten während einer Leseanforderung gleichzeitig an den Controller-Cache und das Host-System übertragen. Wenn eine nachfolgende Leseanforderung Daten aus dem gleichen Datenblock benötigt, können diese direkt aus dem Controller-Cache gelesen werden. Die Einstellung Direkt-E/A setzt die Cache-Regeleinstellungen nicht außer Kraft.

  • Layout - RAID-Ebene auf dem virtuellen Laufwerk. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zum Array Manager.

  • Größe - Speicherplatz auf dem virtuellen Laufwerk in GB.

Der Befehl omreport storage osdiskinfo liefert die folgenden Informationen über die physikalischen Array-Laufwerke, die die Betriebssystem-Festplatte bilden:

  • Status - Status des Array-Laufwerks.

  • Beschriftung - Name des Array-Laufwerks. Wenn sich ein virtuelles Laufwerk aus mehr als einem Array-Laufwerk zusammensetzt, kann dieser Name die Nummer des Array-Laufwerks enthalten; so bedeutet z. B. ArrayDisk0:0, ArrayDisk0:1 das erste und zweite Array-Laufwerk, die ArrayDisk0 bilden.

  • Zustand - Aktueller Zustand des Array-Laufwerks.

  • Controller - Name des RAID-Controllers, der das Array-Laufwerk steuert.

omreport storage osdisks

Verwenden Sie den Befehl omreport storage osdisks, um Informationen über alle Betriebssystem-Festplatten anzuzeigen. Die folgenden Informationen werden für jede Festplatte angezeigt, die Betriebssystemdateien enthält:

  • ID - Der Festplatte zugewiesene ID-Nummer. Sie können diese Nummer in Verbindung mit dem Befehl omreport storage osdiskinfo verwenden, um Informationen über eine spezifische Betriebssystem-Festplatte anzuzeigen. Für weitere Informationen siehe "omreport storage osdiskinfo".

  • Status - Status der Betriebssystem-Festplatte.

  • Name - Name der Betriebssystem-Festplatte.

  • Zustand - Aktueller Zustand der Betriebssystem-Festplatte.

  • Typ - Datenträgertyp, z. B. SCSI. Außerdem wird darunter die Anschluss-ID und die LUN der Betriebssystem-Festplatte angezeigt.

  • Hersteller - Hersteller der Festplatte.

  • Nicht zugeordneter Speicher - Größe des verfügbaren und nutzbaren Speichers.

Sie können Betriebssystem-Festplatteninformationen für einen Datenträger anzeigen, indem Sie die Datenträger-ID als Teil des Parameters eingeben. Zum Beispiel:

omreport storage osdisks volume=60129542154

Sie können die ID-Nummer eines Datenträgers aufrufen, indem Sie den Befehl omreport storage volumes ausführen. Für weitere Informationen siehe "omreport storage volumes".

omreport storage volumes

Verwenden Sie den Befehl omreport storage volumes, um Informationen über die Datenträger im Speichersystem anzuzeigen. Für jeden Datenträger werden die folgenden Informationen angezeigt:

  • ID - Dem Datenträger zugewiesene ID-Nummer. Sie können diese Nummer in Verbindung mit dem Befehl omreport storage osdisks verwenden, um Informationen über eine Betriebssystem-Festplatte auf einem spezifischen Datenträger anzuzeigen. Für weitere Informationen siehe "omreport storage osdisks".

  • Status - Status des Datenträgers.

  • Beschriftung - Name des Datenträgers.

  • Zustand - Aktueller Zustand des Datenträgers.

  • Dateisystem - Dateisystem für den Datenträger, z. B. NTFS oder FAT.

  • Größe - Gesamtgröße des Datenträgers in GB.

  • Freier Speicherplatz - Speicherplatz der zum Erstellen von logischen Laufwerken innerhalb einer erweiterten Partition, in GB, verfügbar ist.


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