omreport: Systemstatus mit Hilfe des Instrumentation Service anzeigen: Dell OpenManage Server Administrator
Version 1.9
Befehlszeilenoberflächen-Benutzerhandbuch
Mit dem Befehl omreport können Sie detaillierte Informationen über die Systemkomponenten anzeigen. Sie können Zusammenfassungen für viele Systemkomponenten gleichzeitig abrufen oder Details zu einer spezifischen Komponente erhalten. Dieses Kapitel zeigt Ihnen, wie Sie Berichte mit der gewünschten Detailebene erhalten können.
Die in diesem Kapitel dokumentierten Befehle unterscheiden sich darin, ob sie die Felder definieren, die in den Ergebnissen eines bestimmten omreport-Befehls erscheinen. Felder werden nur dann definiert, wenn sie eine besondere oder weniger vertraute Funktion haben.
Wie bei allen anderen Komponenten auch können Sie omreport zum Anzeigen des Komponentenstatus und omconfig zum Verwalten einer Komponente verwenden. Informationen über die Konfiguration von Komponenten für die Verwaltung finden Sie unter "omconfig: Komponenten mit Hilfe des Instrumentation Service verwalten".
Sie können in vielen Fällen omreport-Befehle dazu verwenden, die zum Ausführen eines omconfig-Befehls benötigten Informationen zu erhalten. Wenn Sie beispielsweise die Mindesttemperatur für ein Warnereignis auf einer Temperatursonde bearbeiten möchten, muss Ihnen der Index der Sonde bekannt sein, die Sie konfigurieren möchten. Mit omreport chassis temps können Sie eine Liste der Sonden und ihrer Indices anzeigen.
Konventionen für Parametertabellen
Beim Auflisten der gültigen Parameter für einen Befehl, werden diese in alphabetischer Reihenfolge statt der Reihenfolge, in der sie in der Befehlszeilenoberfläche angezeigt werden, aufgezählt.
Das Symbol | (häufig als Pipe-Symbol bezeichnet) ist der logische Exklusiv-Oder-Operator. So bedeutet z. B. aktivieren | deaktivieren, dass die Komponente oder Funktion zwar aktiviert oder deaktiviert werden kann, dass sie jedoch nicht gleichzeitig aktiviert und deaktiviert werden kann.
omreport-Befehlszusammenfassung
ANMERKUNG: Zwar sind in diesem Kapitel alle möglichen omreport-Befehle aufgelistet, doch
hängen die auf dem System tatsächlich verfügbaren Befehle von der Systemkonfiguration ab. Die für den
Befehl omreport angezeigten Ergebnisse variieren von einem System zum anderen. Daten werden nur
für installierte Komponenten angezeigt.
ANMERKUNG: Wenn ein System ein externes Gehäuse besitzt, können die angezeigten Ergebnisse
je nach Betriebssystem unterschiedlich sein. Für Red Hat® Linux-Systeme zeigen omreport-Befehle die
externen Gehäuseinformationen in einem separaten Abschnitt nach den Hauptgehäuseinformationen an.
Daten über das externe Gehäuse erscheinen auf Microsoft® Windows®-Systemen nicht in der omreport-
Ausgabe. Um Informationen über ein externes Gehäuse zu erhalten, das an ein Windows-System
angeschlossen ist, verwenden Sie den Array Manager; das Dell OpenManage Array Manager-
Benutzerhandbuch enthält Anleitungen hierzu.
Tabelle 4-1 enthält eine Zusammenfassung des Befehls omreport auf hoher Ebene. In der Spalte mit dem Titel "Befehlsebene 1" werden die allgemeinen omreport-Befehle aufgelistet. "Befehlsebene 2" zeigt die wichtigsten Objekte oder Komponenten, die mit omreport angezeigt werden können (Info, Gehäuse, System und RAC). "Befehlsebene 3" führt die spezifischen Objekte und Komponenten auf, für die Berichte angezeigt werden können. "Benutzerrecht erforderlich" bezieht sich auf die Art des Rechtes, das zur Ausführung des Befehls erforderlich ist; wobei B=Benutzer, H=Hauptbenutzer und A=Administrator ist. Der Begriff "Verwendung" ist eine ganz allgemeine Aussage über die Aktionen, die mit omreport durchgeführt werden können. Weitere Details zur Syntax und zur Verwendung des Befehls befinden sich weiter hinten in diesem Abschnitt.
Tabelle 4-1 zeigt die omreport-Befehle, die für Info, System und Hauptsystemgehäuse verfügbar sind. Für Informationen über die Anzeige von Speicherkomponenten finden Sie unter "omreport storage: Speicherberichte verwenden".
Tabelle 4-1. omreport-Befehlsebene 1, Ebene 2 und Ebene 3
Befehlsebene 1
Befehlsebene 2
Befehlsebene 3
Benutzerrecht erforderlich
Verwendung
omreport
about
B, H, A
Zeigt Versionsnummer und Eigenschaften für das Server Administrator-Programm an.
details=true
B, H, A
Informationen für alle installierten Server Administrator-Programme anzeigen.
chassis
B, H, A
Zeigt den allgemeinen Status aller Hauptkomponenten an.
acswitch
B, H, A
Zeigt Failover-Einstellungen an, wo redundante Netzteile in einem System installiert sind.
bios
B, H, A
Zeigt BIOS-Fakten an, z. B. Hersteller, Version, Datum der letzten Aktualisierung.
biossetup
B, H, A
Zeigt BIOS-Setup-Eigenschaften an, die während des Systemstarts konfiguriert wurden.
bmc
B, H, A
Zeigt allgemeine Informationen auf dem Baseboard-Verwaltungs-Controller an.
currents
B, H, A
Zeigt den Status und die Grenzwerte der derzeitigen Systemsensoren an.
fancontrol
B, H, A
Zeigt die für die Lüfterdrehzahl eingestellten Eigenschaften an.
fans
B, H, A
Zeigt Status und Schwellenwerte für Systemlüfter an.
firmware
B, H, A
Zeigt Firmware-Eigenschaften an, z. B. Version, Datum der letzten Aktualisierung und ob die Firmware aktualisiert werden kann.
frontpanel
B, H, A
Zeigt an, ob die Einstellungen für die Schaltflächen auf der Vorderseite, wie z. B. der Netzschalter und/oder die Schaltfläche nicht-maskierbarer Interrupt (NMI) (sofern auf dem System vorhanden) aktiviert oder deaktiviert sind.
info
B, H, A
Zeigt eine Statuszusammenfassung für die Komponenten des Hauptsystemgehäuses an.
intrusion
B, H, A
Zeigt den Status des/der Eingriffssensoren des Systems an.
leds
B, H, A
Zeigt die für LEDs eingestellten Eigenschaften an, damit diese unter verschiedenen Warnungsbedingungen blinken.
memory
B, H, A
Zeigt die Eigenschaften der Systemspeicher-Arrays an.
nics
B, H, A
Zeigt die Anzahl der im System installierten NICs, den NIC-Hersteller, die NIC-Beschreibung, die IP-Adresse und den Verbindungsstatus an.
ports
B, H, A
Zeigt die Eigenschaften der parallelen und seriellen Schnittstellen des Systems an, z. B. E/A-Adresse, IRQ-Ebene, Anschlusstyp und maximale Geschwindigkeit.
processors
B, H, A
Zeigt die Eigenschaften der Systemprozessoren an, einschließlich Taktrate, Hersteller und Prozessorfamilie.
pwrsupplies
B, H, A
Zeigt die Eigenschaften von Netzteilen an.
slots
B, H, A
Zeigt die Eigenschaften der Erweiterungssteckplätze des Systems und anderer Steckplatztypen an.
temps
B, H, A
Zeigt den Status und die Grenzwerte der System-Temperatursensoren an.
volts
B, H, A
Zeigt den Status und die Grenzwerte der System-Spannungssensoren an.
Zeigt eine Zusammenfassung der Systemkomponenten auf hoher Ebene an.
alertaction
B, H, A
Zeigt Warn- und Fehlerschwellenwerte an sowie Maßnahmen, die bereits konfiguriert wurden, wenn eine wesentliche Komponente einen Warn- oder Fehlerzustand feststellt.
alertlog
B, H, A
Ermöglicht dem Administrator das Anzeigen des Warnprotokolls.
assetinfo
B, H, A
Zeigt die Betriebskosteninformationen für das System an.
cmdlog
B, H, A
Ermöglicht dem Administrator das Anzeigen des Befehlsprotokolls.
esmlog
B, H, A
Ermöglicht dem Administrator das Anzeigen des Hardwareprotokolls.
events
B, H, A
Zeigt die SNMP-Ereigniseinstellungen des Systems an.
operatingsystem
B, H, A
Zeigt Namen und Version des Betriebssystems an.
pedestinations
B, H, A
Zeigt die Ziele an, an die eine Warnung für ein Plattformereignis gesendet wurde.
platformevents
B, H, A
Zeigt die Reaktion des Systems für jedes aufgelistete Plattformereignis an.
postlog
B, H, A
Zeigt das POST-Protokoll des Systems an.
recovery
B, H, A
Zeigt an, wie das System konfiguriert ist, um auf ein gesperrtes Betriebssystem zu reagieren.
shutdown
B, H, A
Zeigt an, wie das Herunterfahren durchgeführt werden soll.
summary
B, H, A
Zeigt Schlüsselfaktoren in Bezug auf alle Systemkomponenten an, einschließlich des Hauptsystemgehäuses, der Software und des Speichers.
thrmshutdown
B, H, A
Zeigt an, welche Maßnahme für das Herunterfahren ggf. ausgeführt werden muss, wenn eine Temperaturwarnung oder ein Fehlerzustand festgestellt wird.
version
B, H, A
Zeigt eine Zusammenfassung aller aktualisierungsfähigen bzw. aufrüstbaren Systemkomponenten an.
Verwenden Sie den Befehl omreport -?, um eine Liste der für omreport verfügbaren Befehle aufzurufen.
Verwenden Sie omreport<Befehlsebene 2>-?, um Hilfe bzgl. der Ebene-2-Befehle about, chassis und system aufzurufen. Die folgenden Informationen über omreport system -? gelten gleichermaßen für das Aufrufen der Hilfe zum Befehl omreport chassis.
Geben Sie Folgendes ein, um eine Liste aller gültigen Befehle für omreport system anzuzeigen:
omreport system -? | more
omreport about
Verwenden Sie den Befehl omreport about, um den Produktnamen und die Versionsnummer der auf dem System installierten Systemverwaltungsanwendung in Kenntnis zu bringen. Es folgt als Beispiel eine vom Befehl omreport about bewirkte Ausgabe:
Product name
Version
Copyright
Company
: Server Administrator
: 1.x.x
: Copyright (C) Dell Inc. 1995-2004. All rights reserved.
: Dell Inc.
Um noch mehr Details über die Umgebung für den Server Administrator zu erhalten, geben Sie Folgendes ein:
omreport about details=true
Der Server Administrator enthält eine Reihe von Diensten, von denen jeder seine eigene Versionsnummer hat. Das Feld Enthält zeigt Versionsnummern für diese Dienste sowie andere nützliche Details an. Die folgende Ausgabe ist nur als Beispiel gedacht, das je nach Konfiguration und der im System installierten Version des Server Administrators auch anders ausfallen kann:
Contains:
Instrumentation Service 4.x.x
Storage Management Service 3.x.x
Update Service 1.x.x
Diagnostic Service 2.x.x
Sun JRE - OEM Installed Version 3.x.x
Secure Port Server 1.x.x
Core Service 1.x.x
Instrumentation Service Integration Layer 1.x.x
Storage Management Service Integration Layer 1.x.x
Server Administrator 1.x.x
omreport chassis-Befehle
Verwenden Sie die omreport chassis-Befehle, um Details für das gesamte Gehäuse oder eine bestimmte Komponente anzuzeigen.
omreport chassis
Wenn Sie Folgendes eingeben:
omreport chassis
zeigt Server Administrator den allgemeinen Status der Komponenten des Hauptsystemgehäuses an.
ANMERKUNG: Der Befehl omreport chassis führt nicht den Funktionszustand des Diagnostics
Service auf. Um den Funktionszustand des Diagnostics Service zu prüfen, lesen Sie die Seite
Eigenschaften für das Objekt Hauptsystemgehäuse auf der Server Administrator-Startseite.
ANMERKUNG: Wenn Sie CLI-Befehle an ein Servermodul in einem modularem System erteilen,
bezieht sich das Gehäuse nur auf das Servermodul.
ANMERKUNG: Wie dies für alle in diesem Handbuch dargestellten Ausgaben gilt, ist auch die
folgende Ausgabe nur ein Beispiel, das sich je nach Systemkonfiguration unterscheiden kann.
SEVERITY
:
COMPONENT
Ok
:
Fans
Critical
:
Intrusion
Ok
:
Memory
Ok
:
Power Supplies
Ok
:
Temperatures
Ok
:
Voltages
omreport chassis acswitch
Verwenden Sie den Befehl omreport chassis acswitch, wenn das System über redundante Netzteile verfügt, die in einer Failover-Anordnung konfiguriert wurden. Wenn Sie Folgendes eingeben:
omreport chassis acswitch
zeigt Server Administrator die folgende Ausgabe an:
AC Failover Switch
AC Switch Redundancy
Redundancy Status
:
Full
Number of devices required for full
redundancy
:
2
Redundancy Mode
:
Redundancy Configuration
:
Input Source Line 1,
upon redundancy restoration, return to Line 1
AC Power Lines
Status
:
Ok
Location
:
AC Power Line 1
AC Present
:
Power Present
Active Source
:
Active
Status
:
Ok
Location
:
AC Power Line 2
AC Present
:
Power Present
Active Source
:
Not Active
Der Server Administrator meldet Werte für die Felder Redundancy Status und Redundancy Mode.
omreport chassis bios
Verwenden Sie den Befehl omreport chassis bios, um aktuelle BIOS-Informationen anzuzeigen. Wenn Sie Folgendes eingeben:
omreport chassis bios
Der Server Administrator zeigt eine Zusammenfassung der BIOS-Informationen des Systems an.
omreport chassis biossetup
Verwenden Sie den Befehl omreport chassis biossetup, um BIOS-Setup-Parameter anzuzeigen, die normalerweise nur während des Systemstarts zur Verfügung stehen.
Geben Sie Folgendes ein:
omreport chassis biossetup
Die Ausgabe dieses Befehls führt jedes der verfügbaren Attribute und die aktuelle Einstellung für jedes auf. Tabelle 4-2 zeigt die möglichen Einstellungen für jeden Parameter und ob der Parameter die Option force = true benötigt.
Tabelle 4-2. BIOS-Setup-Eigenschaften
Name=Wert-Paar 1 Attribut=
Name=Wert-Paar 2 Einstellung=
Beschreibung
attribute=bezel
setting=enable | disable
enable: Aktiviert die Blendenentfernungsüberprüfung während des Systemstarts.
disable: Deaktiviert die Blendenentfernungsüberprüfung während des Systemstarts.
Teilt dem BIOS mit, welches Gerät zum Starten des Systems verwendet wird und die Reihenfolge, in der die Startroutine die Geräte prüft.
attribute=conredirect
setting=enable | disable
enable : Leitet den BIOS-Bildschirm über die serielle Schnittstelle 1 um. Tastatur und Textausgabe werden über die serielle Schnittstelle 2 umgeleitet.
disable:Schaltet die BIOS-Konsolenumleitung ab.
attribute=diskette
setting=off | auto | writeprotect
off : Deaktiviert das Diskettenlaufwerk während des Systemstarts.
auto: Aktiviert automatisch das Diskettenlaufwerk während des Systemstarts.
writeprotect: Während des Systemstarts sind jegliche Schreibvorgänge unzulässig. Das Diskettenlaufwerk ist während des Systemstarts schreibgeschützt.
attribute=ide
setting=on | off
on : Aktiviert das IDE-Laufwerk während des Systemstarts.
off: Deaktiviert das IDE-Laufwerk während des Systemstarts.
attribute=idepridrv
setting=off | auto
off : Gerät deaktivieren.
auto : Gerät automatisch ermitteln und aktivieren.
attribute=intrusion
setting=enable | disable
enable : Aktiviert die Eingriffsüberprüfung während des Systemstarts. Wenn das System außerdem Blendeneingriffsüberprüfung besitzt, prüft die Eingriffsoption, ob die Systemrückseite entfernt wurde.
disable : Deaktiviert die Eingriffsüberprüfung während des Systemstarts.
attribute=mouse
setting=on | off
on : Aktiviert die Mouse während des Systemstarts.
off : Deaktiviert die Maus während des Systemstarts.
attribute=nic
setting =enabled | disabled | enablednonepxe
enabled: Aktiviert den NIC während des Systemstarts (mit PXE, wenn das System mit PXE ausgestattet ist).
disabled : Deaktiviert den NIC während des Systemstarts.
enablednonepxe : Aktiviert den NIC während des Systemstarts (ohne PXE, wenn das System mit PXE ausgestattet ist).
attribute=nic2
setting =enabled | disabled | enablednonepxe
enabled: <>Aktiviert den zweiten NIC während des Systemstarts (mit PXE, wenn das System mit PXE ausgestattet ist).
disabled: Deaktiviert den zweiten NIC während des Systemstarts.
enablednonepxe : Aktiviert den zweiten NIC während des Systemstarts (ohne PXE, wenn das System mit PXE ausgestattet ist).
attribute=numlock
setting=on | off
on : Verwendet den numerischen Tastenblock für Zifferntasten.
off : Verwendet den numerischen Tastenblock für Pfeiltasten.
attribute=ppaddress
setting=off | lpt1 | lpt2 | lpt3
off : Deaktiviert die parallele Schnittstellenadresse während des Systemstarts.
lpt1 : Sucht nach dem Gerät auf LPT1.
lpt2 : Sucht nach dem Gerät auf LPT2.
lpt3 : Sucht nach dem Gerät auf LPT3.
attribute=ppmode
setting=at | ps2
at : Stellt den parallelen Schnittstellenmodus auf Typ AT ein.
ps2 : Stellt den parallelen Schnittstellenmodus auf Typ PS/2 ein.
attribute=primaryscsi
setting=on | off
on : Aktiviert dieses Gerät während des Systemstarts.
off : Deaktiviert dieses Gerät während des Systemstarts.
attribute=romb
setting=raid | off | scsi
raid : Weist das BIOS an, RAID-auf-Hauptplatine als RAID-Gerät zu erkennen.
off : Deaktiviert das Gerät während des Systemstarts.
scsi : Weist das BIOS an, dieses Gerät als SCSI-Gerät zu erkennen.
attribute=romba
setting=raid | scsi
raid : Weist das BIOS an, Kanal A des RAID-auf-Hauptplatine als RAID-Gerät zu erkennen.
scsi : Weist das BIOS an, dieses Gerät als SCSI-Gerät zu erkennen.
attribute=rombb
setting=raid | scsi
raid: Weist das BIOS an, Kanal B des RAID-auf-Hauptplatine als RAID-Gerät zu erkennen.
scsi : Weist das BIOS an, dieses Gerät als SCSI-Gerät zu erkennen.
attribute=sata
setting=off| ata | raid
off : Deaktiviert den SATA-Controller.
ata: Stellt den integrierten SATA-Controller auf den ATA-Modus ein.
raid : Stellt den integrierten SATA-Controller auf den RAID-Modus ein.
attribute=sataport (0...7)
setting=off | auto
off : Deaktiviert die SATA-Schnittstelle.
auto : SATA-Schnittstelle automatisch aktivieren.
attribute=secondaryscsi
setting=on | off
on : Aktiviert dieses Gerät während des Systemstarts.
off : Deaktiviert dieses Gerät während des Systemstarts.
off : Deaktiviert die serielle Schnittstelle 1 während des Systemstarts.
auto : Ordnet die serielle Schnittstelle 1 während des Systemstarts einem COM-Anschluss zu.
com1 : Ordnet die serielle Schnittstelle 1 während des Systemstarts COM-Anschluss 1 zu.
com3 : Ordnet die serielle Schnittstelle 1 während des Systemstarts COM-Anschluss 3 zu.
bmcserial : Ordnet die serielle Schnittstelle 1 während des Systemstarts einem seriellen BMC zu.
bmcnic : Ordnet die serielle Schnittstelle 1 während des Systemstarts einem BMC-NIC zu.
rac : Ordnet die serielle Schnittstelle 1 während des Systemstarts dem RAC zu.
attribute=serialport2
setting=off | auto | com2 |com4
off : Deaktiviert die serielle Schnittstelle 2 während des Systemstarts.
auto : Ordnet die serielle Schnittstelle 2 während des Systemstarts einem COM-Anschluss zu.
com2 : Ordnet die serielle Schnittstelle 2 während des Systemstarts COM-Anschluss 2 zu.
com4 : Ordnet die serielle Schnittstelle 2 während des Systemstarts COM-Anschluss 4 zu.
attribute=speaker
setting=on | off
on : Aktiviert den Lautsprecher während des Systemstarts.
off : Deaktiviert den Lautsprecher während des Systemstarts.
attribute=usb
setting=enabled | disabled
ANMERKUNG: Nur eines der zwei
Attribute usb und usbb erscheint,
abhängig von der Hardware Ihres
Systems.
enabled : Aktiviert den/die USB-Anschluss/Anschlüsse während des Systemstarts.
disabled : Deaktiviert den/die USB-Anschluss/Anschlüsse während des Systemstarts.
attribute=usbb
setting=enabled | enabledwithbios| disabled
enabled : USB-Anschluss/-Anschlüsse während des Systemstarts aktivieren, ohne BIOS-Support.
enabledwithbios : USB-Anschluss/-Anschlüsse während des Systemstarts aktivieren, ohne BIOS-Support.
disabled : Deaktiviert den/die USB-Anschluss/Anschlüsse während des Systemstarts.
omreport chassis bmc
Verwenden Sie den Befehl omreport chassis bmc, um allgemeine Informationen zum Baseboard-Verwaltungs-Controller anzuzeigen.
Geben Sie Folgendes ein:
omreport chassis bmc
Die Ausgabe des Befehls omreport chassis bmc listet alle gültigen Parameter auf. Tabelle 4-3 zeigt die verfügbaren Einstellungen an.
Tabelle 4-3. omreport chassis bmc
Name=Wert-Paar
Beschreibung
config=advsol
Zeigt erweiterte Informationen für den seriellen BMC über die lokale Netzwerkverbindung (LAN) an.
config=nic
Zeigt BMC-Informationen für das LAN an.
config=serial
Zeigt Informationen der seriellen Schnittstelle für BMC an.
config=serialoverlan
Zeigt BMC-Informationen einer Seriell über LAN-Verbindung an.
config=terminalmode
Zeigt Terminalmoduseinstellungen für die serielle Schnittstelle an.
config=user
Zeigt Informationen zu BMC-Benutzern an.
omreport chassis currents
Verwenden Sie den Befehl omreport chassis currents, um Status und Einstellungen der Strom (Stromstärke)-Sonde anzuzeigen. Wenn Sie Folgendes eingeben:
omreport chassis currents index=n
der Parameter index ist optional. Wenn der Index nicht angegeben wird, zeigt der Server Administrator eine Zusammenfassung des Status, der Messwerte und der Grenzwerte für alle im System vorhandenen Stromsonden an. Wenn der Index angegeben wird, zeigt der Server Administrator eine Zusammenfassung für eine bestimmte Stromsonde an.
omreport chassis fans
Verwenden Sie den Befehl omreport chassis fans, um Status und Einstellungen der Lüfter-Sonde anzuzeigen. Wenn Sie Folgendes eingeben:
omreport chassis fans index= n
der Parameter index ist optional. Wenn der Index nicht angegeben wird, zeigt der Server Administrator eine Zusammenfassung des Status, der Messwerte und der Grenzwerte für Lüftersonden an, die im System vorhanden sein könnten. Wenn der Index angegeben wird, zeigt der Server Administrator eine Zusammenfassung für eine bestimmte Lüftersonde an.
omreport chassis fancontrol
Verwenden Sie den Befehl omreport chassis fancontrol, um zu sehen, wie die Lüfterdrehzahl auf dem System eingestellt ist. Die Lüfterdrehzahl kann auf optimale Abkühlungsgeschwindigkeit oder ruhigen Betrieb eingestellt sein. Tabelle 4-4 zeigt die verfügbaren Einstellungen an.
Tabelle 4-4. Einstellungen der Lüftersteuerung
Name=Wert-Paar
Beschreibung
speed=quiet
Stellt Lüfterdrehzahl auf leisen Betrieb ein.
speed=maxcool
Stellt Lüfterdrehzahl auf maximale Kühlung ein.
omreport chassis firmware
Verwenden Sie omreport chassis firmware, um die aktuellen Firmware-Eigenschaften anzuzeigen. Wenn Sie Folgendes eingeben:
omreport chassis firmware
Der Server Administrator zeigt eine Zusammenfassung der Firmware-Eigenschaften des Systems an.
omreport chassis frontpanel
Verwenden Sie den Befehl omreport chassis frontpanel, um anzuzeigen, ob die Einstellungen für die Schaltflächen auf der Vorderseite, wie z. B. der Netzschalter und/oder die Schaltfläche nicht-maskierbarer Interrupt (NMI), sofern auf dem System vorhanden, aktiviert oder deaktiviert sind.
Wenn die Funktion zum außer Kraftsetzen des Netzschalters auf Ihrem System vorhanden ist, können Sie anzeigen, ob diese aktiviert ist oder nicht. Wenn diese aktiviert ist, schaltet der Netzschalter den Strom für das System Ein und Aus.
Wenn die NMI-Schaltfläche auf Ihrem System vorhanden ist, können Sie anzeigen, ob die NMI-Schaltfläche aktiviert ist oder nicht. Die NMI-Schaltfläche kann zur Problembehebung der Software und Gerätefehlern eingesetzt werden, sofern bestimmte Betriebsysteme verwendet werden.
omreport chassis -Info
Verwenden Sie den Befehl omreport chassis info, um eine Zusammenfassung der Versionen der installierten Komponenten anzuzeigen. Wenn Sie Folgendes eingeben:
omreport chassis info index=n
Der Parameter index gibt eine Gehäusenummer an und ist optional. Wenn der Index nicht angegeben wird, zeigt der Server Administrator eine Zusammenfassung der Gehäuseinformationen für jedes Gehäuse an. Wenn der Index angegeben wird, zeigt der Server Administrator zusammenfassende Informationen für ein bestimmtes Gehäuse an.
Je nach der Systemkonfiguration kann die Ausgabe so ähnlich wie im folgenden Beispiel aussehen:
Index
Chassis Name
Host Name
Embedded System Management Controller Version
Primary Backplane Version
Chassis Model
Chassis Lock
Chassis Service Tag
Chassis Asset Tag
: 0
: finance
: finance22
: 5.xx
: 5.xx
: PowerEdge 8450
: Present
: 678211C
: FinceDept
Wenn Sie diesen Befehl auf einem Dell PowerEdge 1655MC-System ausführen, werden die folgenden zusätzlichen Informationen angezeigt:
Servermodul-Service-Tag-Nummer - Die Service-Tag-Nummer des Servers an dem Sie zurzeit angemeldet sind. (Das Feld Gehäuse-Service-Tag-Nummer zeigt die Service-Tag-Nummer Ihres Power Edge1655MC-Systemgehäuses an).
Servermodul-Systemkennnummer - Die Systemkennnummer des Servers an dem Sie zurzeit angemeldet sind.
Servermodul-Standort - Eine dem Servermodul zugewiesene Zahl, die seine Position im PowerEdge 1655MC-Systemgehäuse angibt.
omreport chassis intrusion
Verwenden Sie den Befehl omreport chassis intrusion, um festzustellen, ob die Systemabdeckung offen ist. Der Server Administrator überwacht die Gehäuseeingriffsereignisse, da Eingriffe auf einen versuchten Diebstahl von Systemkomponenten oder auf versuchte unbefugte Wartungsarbeiten am System hindeuten können. Geben Sie Folgendes ein:
omreport chassis intrusion
Es kann eine Meldung angezeigt werden, die der folgenden ähnlich ist:
Status
Probe Name
State
: Ok
: Main chassis intrusion
: Chassis is closed
omreport chassis leds
Verwenden Sie den Befehl omreport chassis leds, um festzustellen, ob die Funktion Festplattenfehler zurücksetzen unterstützt wird, und bei welchem Schweregrad die LED aufleuchtet. Geben Sie Folgendes ein:
omreport chassis leds index=n
Der Parameter index ist optional. Wenn der Index nicht angegeben wird, zeigt der Server Administrator eine Zusammenfassung der LED-Informationen für Gehäuse 0 an. Wenn der Index angegeben wird, zeigt der Server Administrator eine Zusammenfassung für ein bestimmtes Gehäuse an.
Es folgt ein Beispiel einer möglichen Ausgabe:
Clear hard drive fault
Flash fault led on severity level
: Supported
: Critical
omreport chassis memory
Verwenden Sie den Befehl omreport chassis memory, um Einzelheiten für jeden Speichermodulsteckplatz im System anzuzeigen. Wenn das System einen redundanten Speicher unterstützt, zeigt dieser Befehl auch Status, Zustand und Art der im System implementierten Speicherredundanz an. Geben Sie Folgendes ein:
omreport chassis memory index=n
Der Parameter index ist optional. Wenn der Index nicht angegeben wird, zeigt der Server Administrator Informationen für den gesamten Speicher im System an. Wenn der Index angegeben wird, zeigt der Server Administrator eine Zusammenfassung für ein bestimmtes Speichermodul an.
Die Ausgabe für einen belegten Speichersteckplatz kann so ähnlich aussehen wie diese:
Index
Status
Connector Name
Type
Size
: 1
: OK
: DIMM_B
: SDRAM-SYNCHRONOUS
: 256 MB
Auch ein unbelegter Speichersteckplatz hat einen Anschlussnamen. Die Ausgabe für einen unbelegten Speichersteckplatz kann so ähnlich aussehen wie diese:
Index
Status
Connector Name
Type
Size
: 2
: Unknown
: DIMM_D
: Not Occupied
: Unknown
Wenn das System einen redundanten Speicher unterstützt, kann die Redundanzausgabe in etwa so aussehen:
Memory Redundancy
Redundancy Status
Fail Over State
Redundancy Configuration
Attributes
Memory Array 1
Attributes
Memory Array 1
Attributes
Memory Array 1
Attributes
Memory Array 1
Attributes
Memory Array 1
: Full
: Inactive
: SpareBank
: Location
: Proprietary Add-on Card
: Use
: Unknown
: Installed Capacity
: 1536 MB
: Maximum Capacity
: 12288 MB
: Slots Available
: 12
omreport chassis nics
Verwenden Sie den Befehl omreport chassis nics zur Anzeige der NIC-Eigenschaften. Geben Sie Folgendes ein:
omreport chassis nics index=n
Der Parameter index ist optional. Wenn der Index nicht angegeben wird, zeigt der Server Administrator die Eigenschaften aller NICs im System an. Wenn der Index angegeben wird, zeigt der Server Administrator die Eigenschaften für einen bestimmten NIC an.
Es werden Werte für die folgenden Felder angezeigt: Index (Nummer der NIC-Karte), IP-Adresse, Hersteller, Beschreibung und Verbindungsstatus.
omreport chassis ports
Verwenden Sie den Befehl omreport chassis ports, um Eigenschaften der parallelen und seriellen Schnittstellen des Systems anzuzeigen.
Es werden Werte für die folgenden Felder angezeigt: Schnittstellentyp, Externer Name, E/A-Basisadresse, IRQ-Ebene, Anschlusstyp und Maximale Geschwindigkeit.
Schnittstellentyp ist der genaue Typ jeder Systemschnittstelle, von den allgemeinen seriellen, parallelen und USB-Anschlüssen zu den Schnittstellennamen nach angeschlossenem Gerätetyp, zum Beispiel Zeigegerät oder Tastatur.
Der Externe Name ist der Name der Schnittstelle, z. B. seriell oder parallel, USB, Maus, Tastatur usw.
E/A-Basisadresse ist die in Hexadezimalformat ausgedrückte E/A-Startadresse.
IRQ-Ebene ist eine Hardware-Unterbrechungsanforderung im System. Die Hardware-Unterbrechungsanforderung signalisiert der System-CPU, dass ein Ereignis in einer Peripheriekomponente, z. B. einem Modem oder einem Drucker, begonnen hat oder beendet wurde. Wenn die IRQ-Ebene über eine PCI-Karte mitgeteilt wird, stellt sie die Standardmethode für die Identifizierung der Art des Geräts dar, das die Unterbrechungsaufforderung sendet.
Anschlusstyp bezieht sich auf den Typ des Steckers oder Kabels plus Stecker, der zwei Geräte miteinander verbindet, in diesem Fall die Art von Anschluss, der ein externes Gerät mit einem System verbindet. Es gibt zahlreiche verschiedene Anschlusstypen, von denen jeder zum Verbinden eines anderen Gerätetyps mit einem System vorgesehen ist. Beispiele sind DB-9-Stecker, AT, Zugriffs-Bus, PS/2 usw.
Maximale Geschwindigkeit ist die Übertragungsgeschwindigkeit der Schnittstelle. Die Schnittstellengeschwindigkeit bezieht sich auf die Datenübertragungsrate eines Eingabe/Ausgabe-Kanals und wird in Bits pro Sekunde gemessen. Serielle Schnittstellen verfügen in der Regel über eine maximale Taktrate von 115 Kbps und USB-Version 1.x-Schnittstellen über eine maximale Taktrate von 12 Kbps.
omreport chassis processors
Verwenden Sie den Befehl omreport chassis processors, um die Eigenschaften der Systemprozessoren anzuzeigen.
Es werden Werte für die folgenden Felder angezeigt: Steckplatzname, Hersteller, Prozessorfamilie, Prozessorversion, Aktuelle Taktrate, Externe Taktrate und Zustand.
Anschlussbezeichnung bezieht sich auf den Namen oder die Nummer des Geräts, das den Prozessorsteckplatz im System belegt.
Hersteller ist das Geschäftsunternehmen, das den Prozessor verkauft.
Prozessorfamilie bezieht sich auf die Art des von einem Hersteller gebauten Prozessors, z. B. Intel® Itanium oder Pentium® III.
Prozessorversion bezieht sich auf das Modell und die Stepping-Nummer des Prozessors.
Aktuelle Taktrate ist die tatsächliche Prozessortaktrate in MHz zum Zeitpunkt des Systemstarts.
Externe Taktrate ist die Geschwindigkeit des externen Taktgebers des Prozessors in MHz.
Zustand bezieht sich darauf, ob der Prozessorsteckplatz aktiviert oder deaktiviert ist.
Cache-Eigenschaften für einen bestimmten Prozessor
Um die Cache-Eigenschaften für einen Prozessor an einem bestimmten Anschluss anzuzeigen, geben Sie Folgendes ein:
omreport chassis processors index=n
Der Parameter index ist optional. Wenn der Index nicht angegeben wird, zeigt der Server Administrator die Eigenschaften aller Prozessoren an. Wenn der Index angegeben wird, zeigt der Server Administrator die Eigenschaften für einen bestimmten Prozessor an.
Die folgenden Felder werden für einen Cache auf einem bestimmten Mikroprozessor definiert. Wenn der Cache im Prozessor integriert ist, werden die Felder nicht im Cache-Bericht angezeigt:
Taktrate
Unterstützter Cache-Gerätetyp
Aktueller Typ des Cache-Geräts
Externer Sockelname
Felder, die für jeden Cache auf einem bestimmten Prozessor angezeigt werden
Status gibt an, ob ein bestimmter Cache auf dem Prozessor aktiviert oder deaktiviert ist.
Ebene bezieht sich auf den primären oder sekundären Cache. Cache auf primärer Ebene ist eine im Prozessor integrierte Speicherbank. Cache auf sekundärer Ebene ist ein Arbeitsbereich, der den primären Cache mit Daten versorgt. Ein Cache auf sekundärer Ebene kann im Prozessor oder in einem Speicherchip außerhalb des Prozessors integriert sein. Der interne Prozessor-Cache wird als Level 1 (oder L1) bezeichnet. L2-Cache ist der externe Cache in einem System mit einem Intel Pentium Prozessor und ist der zweite Cache, auf den zugegriffen wird. Die Bezeichnungen L1 und L2 geben keine Auskunft darüber, an welchem physischen Ort sich der Cache befindet (intern oder extern), beschreiben jedoch, auf welchen Cache zuerst zugegriffen wird (L1, daher intern).
Taktrate bezieht sich auf die Rate, in der der Cache Daten vom Hauptspeicher zum Prozessor weiterleiten kann.
Max. Größe ist die maximale Speichergröße in KB, die der Cache aufnehmen kann.
Installierte Größe ist die aktuelle Größe des Cache.
Typ zeigt an, ob der Cache primär oder sekundär ist.
Standort ist der Ort des Cache auf dem Prozessor oder auf einem Chipsatz außerhalb des Prozessors.
Ein Schreibverfahren beschreibt, wie der Cache mit einem Schreibzyklus umgeht. Bei der Rückschreib-Regel arbeitet der Cache wie ein Puffer. Wenn der Prozessor mit einem Schreibzyklus beginnt, empfängt der Cache die Daten und hält den Zyklus an. Der Cache schreibt dann die Daten zurück in den Hauptspeicher, sobald der Systembus verfügbar ist.
Bei der Durchschreib-Regel schreibt der Prozessor durch den Cache hindurch zum Hauptspeicher. Der Schreibzyklus wird nicht beendet, bis die Daten im Hauptspeicher gespeichert sind.
Assoziativität bezieht sich auf die Methode, mit der Hauptspeicherinhalte im Cache gespeichert werden.
Mit einem voll adressierten Cache kann eine Zeile im Hauptspeicher an jedem beliebigen Ort im Cache gespeichert werden.
Beim 4-fach Satz-assoziativen Cache werden vier bestimmte Zeilen des Speichers denselben vier Zeilen des Caches direkt zugewiesen.
Beim 3-fach Satz-assoziativen Cache werden drei bestimmte Zeilen des Speichers denselben drei Zeilen des Caches direkt zugewiesen.
Beim 2-fach Satz-assoziativen Cache werden zwei bestimmte Zeilen des Speichers denselben zwei Zeilen des Caches direkt zugewiesen.
Beim 1-fach Satz-assoziativen Cache wird eine bestimmte Zeile des Speichers derselben Zeile des Caches direkt zugewiesen.
Zum Beispiel muss Zeile 0 einer beliebigen Seite im Speicher in der Zeile 0 des Cache-Speichers gespeichert werden.
Unterstützter Cache-Gerätetyp ist der Typ des statischen Speichers mit wahlfreiem Zugriff (SRAM), den das Gerät unterstützen kann.
Aktueller Typ des Cache-Geräts ist der Typ des derzeit installierten SRAM, das vom Cache unterstützt wird.
Aufgedruckter Externer Sockelname ist der Name, der auf der Systemplatine neben dem Sockel aufgedruckt ist.
Fehlerkorrekturtyp identifiziert den Fehlerkorrekturcode (ECC)-Typ , den dieser Speicher durchführen kann. Beispiele sind Einzelbit-ECC oder Multibit-ECC.
Dieser Bericht zeigt die Cache-Informationen für jeden auf dem Mikroprozessor vorhandenen Cache an.
omreport chassis pwrsupplies
Verwenden Sie den Befehl omreport chassis pwrsupplies, um die Eigenschaften der Systemnetzteile anzuzeigen. Geben Sie Folgendes ein:
omreport chassis pwrsupplies index=n
Der Parameter index ist optional. Wenn der Index nicht angegeben wird, zeigt der Server Administrator die Eigenschaften aller Netzteile im System an. Wenn der Index angegeben wird, zeigt der Server Administrator die Eigenschaften für einen bestimmten Prozessor an.
Für jedes Netzteil im System werden Werte für die folgenden Felder angezeigt: Status, Standort, Typ, Max. Wattleistung und Online-Status.
omreport chassis slots
Verwenden Sie den Befehl omreport chassis slots, um die Eigenschaften der Systemnetzteile anzuzeigen. Geben Sie Folgendes ein:
omreport chassis slots index=n
Der Parameter index ist optional. Wenn der Index nicht angegeben wird, zeigt der Server Administrator die Eigenschaften aller Steckplätze im System an. Wenn der Index angegeben wird, zeigt der Server Administrator die Eigenschaften für einen bestimmten Steckplatz an.
Für jedes Netzteil im System werden Werte für die folgenden Felder angezeigt: Index, Steckplatzkennung, Adapter und Datenbusbreite.
Index ist die Nummer des Steckplatzes im System.
Steckplatzkennung ist der auf die Hauptplatine neben dem Steckplatz aufgedruckte Name. Jeder Steckplatz im System wird durch einen alphanumerischen Text eindeutig identifiziert.
Adapter bezieht sich auf Namen und Typ der Karte, die in den betreffenden Steckplatz passt, z. B. ein Speicherarray-Controller, ein SCSI-Adapter oder HBA.
Datenbusbreite ist die in Bits gemessene Breite des Informationspfads zwischen den Komponenten eines Systems. Der Datenbusbreitenbereich reicht von 16 bis 64 Bits.
omreport chassis temps
Verwenden Sie den Befehl omreport chassis temps, um die Eigenschaften der Temperatursonden des Systems anzuzeigen. Wenn Sie Folgendes eingeben:
omreport chassis temps index=n
Der Parameter index ist optional. Wenn der Index nicht angegeben wird, zeigt der Server Administrator eine Zusammenfassung des Status, der Messwerte und der Grenzwerte für Temperatursonden an, die im System vorhanden sein könnten. Wenn der Index angegeben wird, zeigt der Server Administrator eine Zusammenfassung für eine bestimmte Temperatursonde an.
omreport chassis volts
Verwenden Sie den Befehl omreport chassis volts, um die Eigenschaften der Spannungssonden des Systems anzuzeigen. Wenn Sie Folgendes eingeben:
omreport chassis volts index=n
Der Parameter index ist optional. Wenn der Index nicht angegeben wird, zeigt der Server Administrator eine Zusammenfassung des Status, der Messwerte und der Grenzwerte für Spannungssonden an, die im System vorhanden sein könnten. Wenn der Index angegeben wird, zeigt der Server Administrator eine Zusammenfassung für eine bestimmte Spannungssonde an.
omreport system-Befehle
Verwenden Sie die omreport system-Befehle, um Protokolle anzuzeigen, um zu sehen, wie Herunterfahren-Aktionen konfiguriert sind, und um Schwellenwerte, Betriebskosteninformationen und Informationen über die Konfiguration von Wiederherstellungsaktionen anzuzeigen.
omreport system
Verwenden Sie den Befehl omreport system, um den allgemeinen Status der Systemkomponenten anzuzeigen. Wenn Sie einen Befehl der Ebene 3 spezifizieren, z. B. omreport system shutdown, können Sie detaillierte Informationen über eine bestimmte Systemkomponente anstelle der hohen Ebene erhalten, die mit dem Befehl omreport system aufgerufen wird. Geben Sie Folgendes ein:
omreport system
Wenn das System sowohl ein Hauptsystemgehäuse als auch mindestens ein direkt angeschlossenes Speichergerät besitzt, kann der Server Administrator eine Zusammenfassung anzeigen, die dem folgenden Beispiel ähnlich ist.
ANMERKUNG: Wie dies für alle in diesem Handbuch dargestellten Ausgaben gilt, ist auch die
folgende Ausgabe nur ein Beispiel, das sich je nach Systemkonfiguration unterscheiden kann.
SEVERITY
:
COMPONENT
Ok
:
Main System Chassis
Critical
:
Storage
Befehle für das Anzeigen von Protokollen
Sie können den Befehl omreportsystem zum Anzeigen der folgenden Protokolle verwenden: das Warnungsprotokoll, Befehlsprotokoll, Hardware- oder ESM-Protokoll und das POST-Protokoll
ANMERKUNG: Wenn in dem Warnungsprotokoll oder dem Befehlsprotokoll ungültige XML-Daten
angezeigt werden (z. B. wenn XML-Daten, die für die Auswahl generiert wurden, nicht über die richtige
Form verfügen), kann das Problem durch Löschen des Protokoll durch Eingabe von "omconfig system
alertlog action=clear oder omconfig system cmdlog action=clear" gelöst werden. Wenn Sie die
Informationen in dem Protokoll zu einem späteren Zeitpunkt benötigen, ist es empfehlenswert, eine Kopie
des Protokolls zu speichern, bevor Sie dieses löschen. Weitere Informationen zum Löschen von
Protokollen finden Sie unter "Befehle für das Zurücksetzen von Protokollen".
Um den Inhalt des Warnungsprotokolls anzuzeigen, geben Sie Folgendes ein:
omreport system alertlog
Um den Inhalt des Befehlsprotokolls anzuzeigen, geben Sie Folgendes ein:
omreport system cmdlog
Um den Inhalt des ESM-Protokolls anzuzeigen, geben Sie Folgendes ein:
omreport system esmlog
Um den Inhalt des POST-Protokolls anzuzeigen, geben Sie Folgendes ein:
omreport system postlog
ESM-Protokoll Gesamt-Funktionszustand
Bei der Eingabe von omreport system esmlog wird der integrierte Systemverwaltungs (ESM)-Bericht angezeigt. In der ersten Zeile des Berichts wird der Gesamt-Funktionszustand der Systemhardware angezeigt. Zum Beispiel bedeutet Health: OK, dass weniger als 80 Prozent des zugesicherten Speichers für das esmlog mit Meldungen belegt ist. Wenn 80 Prozent oder mehr des zugesicherten Speichers für das esmlog belegt sind, wird folgende Warnung eingeblendet:
Health: Non-Critical
Wenn eine Warnung angezeigt wird, lösen Sie alle Warnungs- und kritischen Schweregradbedingungen und löschen Sie dann das Protokoll.
omreport system alertaction
Verwenden Sie diesen Befehl, um eine Zusammenfassung von Warnungsmaßnahmen anzuzeigen, die für Warn- und Fehlerereignisse in den Systemkomponenten konfiguriert wurden. Warnungsmaßnahmen bestimmen, wie der Server Administrator reagiert, wenn in einer Komponente ein Warn- oder Fehlerereignis auftritt.
omreport system alertaction ist sinnvoll, um anzuzeigen, welche Warnungsmaßnahmen für verschiedene Komponenten festgelegt wurden. Um eine Warnungsmaßnahme für eine Komponente einzustellen, müssen Sie den Befehl omconfigsystemalertaction verwenden. Siehe "omconfig: Komponenten mit Hilfe des Instrumentation Service verwalten".
Komponenten und Ereignisse, für die Warnungsmaßnahmen angezeigt werden können
Sie können Warnungsmaßnahmeneigenschaften für die folgenden Komponenten und Ereignisse anzeigen:
Stromsonden-Warnung
Stromsondenfehler
Lüfterwarnung
Lüfterfehler
Gehäuseeingriff
Speicher-Vorfehler
Speicherfehler
Netzteilfehler
Herabgesetzte Redundanz
Verlorene Redundanz
Temperaturwarnung
Temperaturfehler
Spannungswarnung
Spannungsfehler
Netzteilwarnung
Prozessorwarnung
Prozessorfehler
Hardwareprotokollwarnung
Hardwareprotokoll voll
Watchdog-ASR
omreport system assetinfo
Verwenden Sie diesen Befehl, um Betriebskostendaten für das System einzusehen, wie z. B. Erwerb, Abschreibung und Garantieinformationen. Um irgendwelche dieser Felder zu bestimmen, muss der Befehl omconfig system assetinfo verwendet werden. Siehe "omconfig: Komponenten mit Hilfe des Instrumentation Service verwalten".
omreport system events
Verwenden Sie den Befehl omreport system events, um die derzeitig aktivierten oder deaktivierten SNMP-Traps anzuzeigen. Dieser Befehl zeigt eine Zusammenfassung jeder Komponente im System an, für die Ereignisse erzeugt werden können. Der Bericht zeigt für jede Komponente an, welche Schweregrade im Bericht angezeigt werden sollen und welche Schweregrade nicht angezeigt werden sollen. Im Folgenden wird eine Beispielsausgabe für einige Komponenten gezeigt:
omreport system events
Current SNMP Trap Configuration
-----------
System
-----------
Settings
Enable : Informational, Warning and Critical Disable: None
---------------
Power Supplies
----------------
Settings
Enable : Informational, Warning and Critical Disable: None
Der vollständige Bericht listet die Einstellungen für alle Komponenten im System auf, für die Ereignisse erzeugt werden können.
Um den Status von Komponenten eines bestimmten Typs anzuzeigen, verwenden Sie den Befehl omreport system events type=<Komponentenname>. Dieser Befehl zeigt eine Zusammenfassung jeder Komponente im System an, für die Ereignisse erzeugt werden können. Tabelle 4-5 zeigt die Ereignisse für verschiedene Komponententypen an.
ANMERKUNG: Einige Komponententypen sind auf dem System u. U. nicht verfügbar.
Tabelle 4-5. Systemereignisse nach Komponententyp
Name=Wert-Paar
Beschreibung
type=accords
Ereignisse für Netzstromkabel konfigurieren.
type=currents
Zeigt Ereignisse für Lüfter-Stromstärkesonden an.
type=fanenclosures
Zeigt Ereignisse für Lüftergehäuse an.
type=fans
Zeigt Ereignisse für Lüfter an.
type=intrusion
Zeigt Ereignisse für Gehäuseeingriff an.
type=log
Zeigt Ereignisse für Protokolle an.
type=memory
Zeigt Ereignisse für Speicher an.
type=powersupplies
Zeigt Ereignisse für Netzteile an.
type=redundancy
Zeigt Ereignisse für Redundanz an.
type=temps
Zeigt Ereignisse für Temperaturen an.
type=volts
Zeigt Ereignisse für Spannung an.
Beispielsbefehl für Ereignistyp
Wenn Sie Folgendes eingeben:
omreport system events type=fans
Es folgt ein Beispiel einer möglichen Ausgabe:
-----------
Fans
-----------
Settings
Enable: Critical Disable: Informational and Warning
omreport system operatingsystem
Verwenden Sie den Befehl omreport system operatingsystem, um Betriebssysteminformationen anzuzeigen.
omreport system pedestinations
Verwenden Sie den Befehl omreport system pedestinations, um die Ziele anzuzeigen, an die Warnungen zu Plattformereignissen gesendet wurden. Abhängig von der Anzahl der angezeigten Ziele können Sie eine separate IP-Adresse für jede Zieladresse konfigurieren.
Geben Sie Folgendes ein:
omreport system pedestinations
Die Ausgabe des Befehls omreport system predestinations listet alle gültigen Parameter auf.
ANMERKUNG: Die tatsächliche Anzahl der Ziele, die für Ihr System konfiguriert werden können,
kann hiervon abweichen.
Tabelle 4-6 zeigt die verfügbaren Einstellungen an.
Tabelle 4-6. omreport system pedestinations
Ausgabe
Attribute
Beschreibung
Zielliste
Zielnummer: Ziel 1
Ziel-IP-Adresse: 101.102.103.104
Ziel 1: Zeigt das erste Ziel an.
101.102.103.104: IP-Adresse des ersten Ziels.
Zielnummer: Ziel 2:
Ziel-IP-Adresse: 110.120.130.140
Ziel 2: Zeigt das zweite Ziel an.
110.120.130.140: IP-Adresse des zweiten Ziels.
Zielnummer: Ziel 3:
Ziel-IP-Adresse: 201.202.203.204
Ziel 3: Zeigt das dritte Ziel an.
201:202:203:204: IP-Adresse des dritten Ziels.
Zielnummer: Ziel 4:
Ziel-IP-Adresse: 210.211.212.213
Ziel 4: Zeigt das vierte Ziel an.
210.211.212.213: IP-Adresse des vierten Ziels.
Zielkonfigurations-Einstellungen
attribute=communitystring
communitystring: Zeigt die Textzeichenkette an, die als Kennwort dient und zur Authentisierung von SNMP-Meldungen verwendet wird, die zwischen dem Baseboard-Verwaltungs-Controller (BMC) und der Ziel-Management Station gesendet werden.
omreport system platformevents
Verwenden Sie den Befehl omreport system platformevents, um die Reaktion des Systems auf die einzelnen aufgelisteten Plattformereignisse anzuzeigen.
omreport system recovery
Verwenden Sie den Befehl omreport system recovery, um festzustellen, ob für ein hängendes Betriebssystem eine Aktion konfiguriert wurde. Sie können auch die Anzahl der Sekunden anzeigen, die vergehen müssen, bevor ein Betriebssystem als gesperrt betrachtet wird.
omreport system shutdown
Verwenden Sie den Befehl omreport system shutdown, um alle anstehenden Herunterfahren-Maßnahmen für das System anzuzeigen. Wenn Eigenschaften für das Herunterfahren konfiguriert sind, werden Sie mit durch Ausführung dieses Befehls angezeigt.
omreport system summary
Verwenden Sie den Befehl omreport system summary, um eine umfassende Zusammenfassung der derzeit im System installierten Software- und Hardwarekomponenten anzuzeigen.
Beispiel-Befehlsausgabe
Wenn Sie Folgendes eingeben:
omreport system summary
die im CLI-Fenster angezeigte Ausgabe ist abhängig von der Systemverwaltungssoftware, vom Betriebssystem sowie von den im System installierten Hardwarekomponenten und Zusatzgeräten. Die folgenden teilweisen Befehlsergebnisse stimmen möglicherweise nicht mit den Ergebnissen für die Hardware- und Softwarekonfiguration Ihres Systems überein:
System Summary
------------------
Software Profile
------------------
System Management
Name
: Server Administrator
Version
: 1.x.x
Description
: Systems Management Software
Contains:
: Instrumentation Service 4.x.x
: Storage Management Service 3.x.x
: Update Service 1.x.x
: Diagnostic Service 3.x.x
: Sun JRE - OEM Installed Version 3.x.x
: Secure Port Server 1.x.x
: Dell OpenManage Core Service 1.x.x
: Instrumentation Service Integration Layer
1.x.x
: Storage Management Service Integration Layer
1.x.x
Operating System
Name
: Microsoft Windows 2000 Server
Version
: Service Pack 3 (Build 2XXX)
System Time
: Fri Sep 20 18:02:52 2XXX
System Bootup Time
: Wed Sep 18 18:37:58 2XXX
Die zusammenfassenden Hardwareinformationen des Systems enthalten Datenwerte für installierte Komponenten der folgenden Typen, die im System vorhanden sind:
Systemattribute
Host-Name
Systemstandort
Hauptsystemgehäuse
Gehäuse
Gehäusemodell
Gehäuse-Service-Tag-Nummer
Gehäuseschloss
Gehäuse-Systemkennnummer
Wenn Sie diesen Befehl auf einem PowerEdge 1655MC-System ausführen werden die folgenden zusätzlichen Informationen angezeigt:
Servermodul-Service-Tag-Nummer - Die Service-Tag-Nummer des Servers an dem Sie zurzeit angemeldet sind. (Das Feld Gehäuse-Service-Tag-Nummer zeigt die Service-Tag-Nummer Ihres Power Edge1655MC-Systemgehäuses an).
Servermodul-Systemkennnummer - Die Systemkennnummer des Servers an dem Sie zurzeit angemeldet sind.
Servermodul-Standort - Eine dem Servermodul zugewiesene Zahl, die seine Position im PowerEdge 1655MC-Systemgehäuse angibt.
Prozessor
Folgende Punkte werden für jeden Prozessor im System aufgelistet:
Prozessorhersteller
Prozessorfamilie
Prozessorversion
Aktuelle Taktrate
Maximale Taktrate
Externe Taktrate
Spannung
Speicher
Installierte Gesamtkapazität
Verfügbare Speichergröße für das Betriebssystem
Maximale Gesamtkapazität
Anzahl Speicher-Arrays
Speicher-Array
Folgende Einzelheiten werden für jede Speicherplatine oder jedes Modul im System aufgelistet (zum Beispiel für die Systemplatine oder für das Speichermodul in einer gegebenen Steckplatznummer):
Standort
Verwendung
Installierte Kapazität
Höchstkapazität
Verfügbare Steckplätze
Verwendete Steckplätze
ECC-Typ
BIOS
Hersteller
BIOS-Version
Freigabedatum
BIOS-Firmware-Informationen
Name
BIOS-Firmware-Version
Firmware
Name
Version
Netzwerkschnittstellenkarte
Folgende Einzelheiten werden für jeden NIC im System aufgelistet:
IP-Adresse
Subnetzmaske
Standard-Gateway
MAC-Adresse
Speichergehäuse
Folgende Einzelheiten werden für jedes mit dem System verbundene Speichergehäuse aufgelistet:
Name
Product ID
omreport system thrmshutdown
Verwenden Sie den Befehl omreport system thrmshutdown, um anzuzeigen, welche Eigenschaften ggf. für die Maßnahme Temperaturbedingtes Herunterfahren konfiguriert wurden.
Die drei für Temperaturbedingtes Herunterfahren angezeigten Eigenschaften sind Deaktiviert, Warnung oder Fehler. Wenn die CLI die folgende Meldung anzeigt, wurde Temperaturbedingtes Herunterfahren deaktiviert:
Thermal protect shutdown severity: disabled
(Schweregrad des Temparaturbedingten Herunterfahrens:
deaktiviert)
Wenn das System so konfiguriert wurde, dass es herunterfährt, wenn eine Temperatursonde ein Warn- oder Fehlerereignis feststellt, wird eine der folgenden Meldungen angezeigt:
Thermal protect shutdown severity: warning
(Schweregrad des Temparaturbedingten Herunterfahrens: Warnung)
Thermal protect shutdown severity: failure
(Schweregrad des Temparaturbedingten Herunterfahrens: Fehler)
omreport system version
Verwenden Sie den Befehl omreport system version, um die Versionsnummern des im System installierten BIOS, der Firmware, der Systemverwaltungssoftware und des Betriebssystems aufzulisten. Der Befehl gibt auch Informationen darüber aus, ob die aufgelistete Komponente mit den Server Administrator-Befehlen omupdate aktualisiert werden kann. Die meisten BIOS und Firmwaren können mit dem Server Administrator aktualisiert werden; einige Treiber können ebenfalls aktualisiert werden.
Beispiel-Befehlsausgabe
Wenn Sie Folgendes eingeben:
omreport system version
die im CLI-Fenster angezeigte Ausgabe ist abhängig von der Version des im System installierten BIOS, des RAID-Controllers und der Firmware. Die folgenden teilweisen Befehlsergebnisse stimmen möglicherweise nicht mit den Ergebnissen für die Konfiguration Ihres Systems überein:
Version Report
---------------------
Main System Chassis
---------------------
Name : BIOS
Version : A01
Updateable : Yes
Name : Embedded System Management Controller
Version : 5.21
Updateable : Yes
Name : Primary Backplane
Version : 5.35
Updateable : Yes
---------------
PERC Firmware
---------------
Name : DELL PERC 2/Si Firmware
Version : 2.7.0.3552
Updateable : Yes
-------------
PERC Driver
-------------
Name : Dell PERC 2/Si RAID Controller Driver
Version : 2.7.1.4944
Updateable : Yes