Mit dem Befehl omdiag können Sie Gehäuse und Speicherkomponenten wie z. B. Festplattenlaufwerke, physischer Speicher, Kommunikationen und Druckeranschlüsse, NICs, CMOS und mehr testen.
Die meisten in diesem Abschnitt beschriebenen Tests dauern weniger als eine Minute. Manche Tests können länger dauern, abhängig vom Gerät das geprüft wird. Sie können keine Tests abbrechen, die durch die Befehlszeilen-Benutzeroberfläche gestartet wurden.
ANMERKUNG: Sie können einen Diagnostic Service-Test über CLI über das Fenster Diagnosestatus
in der graphischen Benutzeroberfläche von Server Administrator abbrechen. Klicken Sie hierfür auf das
Register Diagnose, klicken Sie dann auf Status und auf Abbrechen, um den Test, der aktuell ausgeführt
wird, zu stoppen oder klicken Sie auf Alle abbrechen, um den Test, der aktuell ausgeführt wird sowie alle
Tests in der Warteschlange zu stoppen.
ANMERKUNG: Wenn der Secure Port Server nicht läuft während Sie einen omdiag-Befehl
eingeben, wird vor der Ausführung des Befehls eine deutliche Verzögerung eintreten, da das System
zuerst die Hardware auf die anzuzeigenden Diagnoseinformationen überprüfen muss.
HINWEIS: Wenn Sie omdiag-Befehle auf mehr als einer Konsole ausführen und Secure Port Server
(für Systeme mit Windows) oder omawsd (für Systeme mit Red Hat Linux) nicht ausgeführt wird, wird der
Test auf der ersten Konsole vollständig ausgeführt, Tests auf den folgenden Konsolen werden jedoch
unter Umständen mit der Meldung "Test wurde abgebrochen" beendet.
Tabelle 3-1 enthält eine Zusammenfassung des Befehls omdiag auf hoher Ebene. Die Spalten mit den Überschriften "Befehlsebene 2" und "Befehlsebene 3" führen die wichtigsten Argumente auf, die mit omdiag verwendet werden können. Die Spalte "Verwendung" enthält eine sehr allgemeine Aussage über die Aktionen, die mit omdiag durchgeführt werden können. Weitere Details zur Syntax und zur Verwendung des Befehls befinden sich weiter hinten in diesem Abschnitt.
Tabelle 3-1. omdiag-Befehlsebene 1, Ebene 2 und Ebene 3
Befehlsebene 1
Befehlsebene 2
Befehlsebene 3
Befehlsebene 4
Verwendung
omdiag
about
Zeigt Versionsnummer und Eigenschaften für das Server Administrator-Programm an.
details=true
Informationen für alle installierten Server Administrator-Programme anzeigen.
system
jeder Ebene-3-Befehl für Gehäuse oder Speicherung
Test für die angegebene Gehäuse- oder Speicherkomponente ausführen.
passes=<n>
Führt einen Test n -mal.
time=<Minuten>
Führt einen Test für die angegebene Zahl von Minuten aus <Minuten>.
quicktest =
<true /false>
Verwendet einen schnelleren Algorithmus, um einen spezifischen Test auszuführen, wenn vorhanden.
haltonerror=<true/false>
Stoppt die Tests, wenn ein Fehler entdeckt wird.
Gerät = <Zahl>
Gibt das Gerät an, auf dem der Test auszuführen ist.
chassis
cmos
memory
modem
network
parallelport
pci
serialport
rac
CMOS-Test ausführen.
Speichertest ausführen.
Modem-Test ausführen.
NIC-Test ausführen.
Parallele Schnittstellen-Test ausführen.
PCI-Test ausführen.
Serielle Schnittstellen-Test ausführen.
RAC-Test ausführen.
passes=<n>
Führt einen Test n -mal.
time=<Minuten>
Führt einen Test für nicht mehr als die angegebene Zahl von Minuten aus <Minuten>.
quicktest=<true/false>
Verwendet einen schnelleren Algorithmus, um einen spezifischen Test auszuführen, wenn vorhanden.
haltonerror= <true/false>
Stoppt die Tests, wenn ein Fehler entdeckt wird.
Gerät = <Zahl>
Gibt das Gerät an, auf dem der Test auszuführen ist.
storage
cddvd
floppy
raidctrl
idedevdiag
scsidevdiag
Führt den CD/DVD-Laufwerktest aus.
Führt den Diskettenlaufwerkstest aus.
Führt die RAID-Steuerung und den beigefügten Gerätetest aus.
Führt die IDE Festplatten- und Band-Gerät-Tests aus.
Führt den SCSI-Controller und die beigefügten Band- und Festplattenlaufwerktests.
passes=<n>
Führt einen Test n -mal.
time=<Minuten>
Führt einen Test für nicht mehr als die angegebene Zahl von Minuten aus <Minuten>.
quicktest=<true/false>
Verwendet einen schnelleren Algorithmus, um einen spezifischen Test auszuführen, wenn vorhanden.
haltonerror=<true/false>
Stoppt die Tests, wenn ein Fehler entdeckt wird .
Gerät = <Zahl>
Gibt das Gerät an, auf dem der Test auszuführen ist.
omdiag about
Verwenden Sie den Befehl omdiag about, um den Produktnamen und die Versionsnummer der auf dem System installierten Systemverwaltungsanwendung kennen zu lernen. Im Folgenden wird eine Beispielsausgabe des Befehls omdiag about angezeigt:
Product name : Server Administrator
Version : 1.x.x
Copyright : Copyright (C) Dell Inc. 1995-2004. All rights reserved.
Company : Dell Inc.
omdiag about details=true
Verwenden Sie den Befehl omdiag about details=true, um Informationen über die installierten Server Administrator-Programme anzuzeigen. Im Folgenden wird eine Beispielsausgabe des Befehls omdiag about details=true angezeigt:
Product name : Server Administrator
Version : 1.x.x
Copyright : Copyright (C) Dell Inc. 1995-2004. All rights reserved.
Company : Dell Inc.
Contains : Instrumentation Service 5.x.x
Storage Management Service 3.x.x
Update Service 1.x.x
Diagnostic Service 3.x.x
Sun JRE - OEM Installed Version 1.x.x
Secure Port Server 1.x.x
Core Service 1.x.x
Instrumentation Service Integration Layer 1.x.x
Storage Management Service Integration Layer
1.x.x
Server Administrator 1.x.x
omdiag chassis
Verwenden Sie den Befehl omdiag chassis, um Tests für die Komponenten außer dem Festspeicher eines Systems, z. B. Arbeitsspeicher, NICs, PCI, und Anschlüssen, auszuführen.
ANMERKUNG: Wenn Sie CLI-Befehle an ein Servermodul in einem modularen System erteilen,
bezieht sich das Gehäuse nur auf das Servermodul.
omdiag chassis -?
Verwenden Sie den Befehl omdiag chassis -? , um eine Liste aller Gehäusekomponenten im System anzuzeigen.
omdiag chassis cmos
Verwenden Sie den Befehl omdiag chassis cmos, um die Systemkonfigurationsinformationen in den CMOS-Einstellungen zu testen. Folgender Test wird ausgeführt:
Prüfsummentest - Führt einen Prüfsummentest für CMOS-Speicher durch, um festzustellen, ob dieser beschädigte Bytes enthält. Dieser Test scannt den CMOS-Speicher und berechnet die Prüfsumme der vom Prüfsummenbereich gelesenen Bytes. Das errechnete Ergebnis wird dann mit den im CMOS-Speicher gespeicherten Resultaten verglichen. Wenn sie zusammenpassen, ist der Test erfolgreich; sonst loggt der Test Fehler.
omdiag chassis memory
Verwenden Sie den Befehl omdiag chassis memory, um den RAM-Speicher des Systems zu testen. Die folgenden Tests werden durchgeführt.
ANMERKUNG: Schließen Sie alle anderen Programme bevor Sie diesen Test ausführen.
ANMERKUNG: Genügend Lagerrraum (temporärer Speicherplatz, der während einer Bewegung
oder Neukonfiguration verwendet wird) ist erforderlich, um den Anforderungen des Speichertests
nachzukommen.
ANMERKUNG: Dieser Test überprüft nur Speicher, die vom Betriebssystem auf Systemen, die
redundanten Speicher-Support (Spare Bank oder Datenspiegelung) haben, gesehen werden.
Mustertest - Prüft den Speicher des Systems mit einem Datenmustertest. Diese Muster testen die Integrität des Speichers und dessen Fähigkeit, Daten präzise zu speichern. Dieser Test schreibt ein Muster an jedes Byte im Speicher und liest das Muster zurück. Dadurch wird überprüft, ob die Datenpfade, die Fehlerberichtigungsschaltungen und die Speichergeräte selbst richtig arbeiten.
omdiag chassis modem
Verwenden Sie den Befehl omdiag chassis modem , um Tests auf allen Modems auszuführen.
ANMERKUNG: Dieser Test ist für analoge Kommunikationsleitungen (normale Telefonleitungen)
vorgesehen; mit ihm kann weder ein Kabel- noch ein digitale Teilnehmerleitungs-Modem (DSL) getestet
werden. Derzeit ist kein Test für Kabel- oder DSL-Modems verfügbar; Kabel- oder DSL-
Internetverbindungen können jedoch getestet werden. Zum Testen einer Internetverbindung, die ein
Kabel- oder DSL-Modem verwendet, muss der Netzwerktest benutzt werden.
ANMERKUNG: Schließen Sie alle anderen Programme bevor Sie diesen Test ausführen. Wenn das
Modem von anderen Programmen verwendet wird, lässt sich der Test nicht ausführen, und das Ergebnis
"Keine Ausführung möglich" wird im Fenster Ergebnisse angezeigt.
Modem-Test - Sendet eine Reihe an Befehlen des AT-Befehlssatzes an das Modem, um dessen Betrieb zu testen. Der AT-Befehlssatz ist eine Reihe von Industrie-Standardanleitungen um das Modem auszuführen.
ANMERKUNG: Die richtigen Modem-Treiber, falls erforderlich, sollten installiert werden, damit
die Modem-Diagnosetests ausgeführt und die besten Ergebnisse zu erzielt werden können. Für
Systeme auf denen Red Hat® Linux ausgeführt wird, kann in einigen Fällen der Befehl "setserial"
verwendet werden, um die Modems ohne Treiber zu konfigurieren.
Zum Test modem gehört die Ausführung folgender Tests:
Hayes-Grundbefehl-Test - Verwendet den Hayes-Grundbefehlssatz, um die Funktionalität des Modems zu testen und zu diagnostizieren. Die Hayes-Grundbefehle werden zum Modem geschrieben, und die Ergebnis-Codes werden nachgeprüft und entweder textlich oder numerisch angezeigt. Nur wichtige Befehle, die über verschiedene Modems gleich sind, werden während diesem Test verwendet.
Hayes Erweiterter Befehlstest - Verwendet die Befehle des erweiterten Hayes-Befehlssatzes, um die Funktionalität des Modems zu testen und zu diagnostizieren. Die Hayes erweiterten Befehle werden zum Modem geschrieben, und die Ergebnis-Codes werden nachgeprüft und entweder textlich oder numerisch angezeigt. Nur wichtige Befehle, die über verschiedene Modems gleich sind, werden während diesem Test verwendet.
S-Registertest - Verwendet den ausgewählten Bereich der S-Register, um die Funktionalität des Modems zu testen und zu diagnostizieren. Der Test speichert die aktuellen S-Register-Werte, stellt einen neuen Wert ein, prüft nach, ob der neue Wert gelesen werden kann und richtig ist und stellt den ursprünglichen Wert wieder her. Die Ergebnis-Codes werden nachgeprüft und entweder textlich oder numerisch angezeigt.
ANMERKUNG: In Fällen, in denen die Windows-Registrierung mit Modemtreibern aufgrund
schlechter Installationen/Deinstallationen beschädigt wird, könnte die Modem-Diagnose
unerwartete Ergebnisse angeben.
Broadcom-Modem-Test - Wird für externe (z. B. an eine serielle Schnittstelle angeschlossene) und interne Modems (z. B. in einem PCI-Steckplatz installierte) verwendet.
Zum Test Broadcom-Modem gehört die Ausführung folgender Tests:
Broadcom-Modem-Wähltonerkennungstest - Überprüft den korrekten Betrieb von Codec, DAA und der Steuerungslogik des Broadcom V.92 56K-Modems. Dies geschieht, indem die Anwesenheit eines Wähltons in der Telefonleitung erkannt wird. Dem Modem muss eine Telefonleitung muss beigefügt werden, um diesen Test auszuführen. Wenn kein Wählton erkannt wird, wird eine Warnung gemeldet.
Broadcom-Modem-Loopback-Test - Weist das Broadcom V.92 56K-Modem an, einen standardmäßigen lokalen analogen Loopback-Test auszuführen. Ein Testmuster wird zurück geloopt und durch das Modem überprüft. Der Test ist fehlgeschlagen, wenn das Modem Fehler während des Tests meldet.
Broadcom-Modem-AT-Befehlstest - Überprüft den korrekten Betrieb des AT-Befehlsmikroprozessors und der zugeordneten Steuerungsfunktionen auf dem Broadcom V.92 56K-Modem. Eine Reihe an AT-Befehlen wird ausgegeben, und die Antworten werden auf Genauigkeit überprüft. Jeder Befehl muss "OK" richtig zurückgeben, oder es wird ein Fehler berichtet.
omdiag chassis network
Verwenden Sie den Befehl omdiag chassis network zum Testen des NIC.
Generischer Netzwerkdiagnosetest - die folgenden zwei Tests sind auf allen von Dell unterstützten NICs verfügbar:
NIC-Kommunikationstest - prüft, ob der zu testende NIC physisch an das Netzwerk angeschlossen (verkabelt) ist. Er überprüft auch, ob der NIC eine gültige IP-Adresse hat.
ANMERKUNG: Der Netzwerk-Teamtest ist lediglich auf Systemen verfügbar, die über ein
unterstütztes Microsoft Windows-Betriebssystem verfügen.
NIC-Teamtest - prüft, ob sich der zu testende NIC im Teammodus befindet. Das NIC-Teaming ist eine Methode, um hohe Verfügbarkeit und Fehler-Toleranz in Systemen zu bieten.
Die folgenden Tests werden auf der Broadcom-NIC ausgeführt:
Dell Online-Broadcom-Netzwerkdiagnosehilfe - Analysiert den allgemeinen Funktionszustand des Controllers durch Überprüfen auf E/A-Konflikte, Fehler im Systemspeicher, EEPROM-Funktionalität sowie Übertragungs- und Empfangsfunktionalität.
Sie können die folgenden Tests auf diesem Gerät ausführen.
ANMERKUNG: Das Broadcom-Verwaltungsprogramm (Steuerungsfolge) wird für die
Broadcom-Netzadapter-Diagnose verlangt. Wenn die Steuerungsfolge nicht installiert (oder
teilweise installiert) wird, sind die Broadcom-Hersteller-Tests nicht vorhanden (nur die
Standardeinstellungsnetzwerk-Diagnose ist vorhanden). Verwenden Sie die CD Server Assistant
(Version 8.x oder höher), um das Broadcom-Verwaltungsprogramm zu installieren oder die
Broadcom-Treiber unter support.dell.com herunterzuladen. Wenn eine Version des
Verwaltungsprogramms bereits installiert wird, dann aktualisieren Sie es mit dem neuen oder
installieren Sie es erneut von der CD Server Assistant.
BRCMNetwork-Steuerregistertest - Testet den Großteil der internen Register auf dem Chip. Jeder Chip enthält viele innere Register. Jedes Register kann einige Nur-Lesen-Bits und einige Lesen/Schreiben-Bits enthalten. Diese Diagnose testet Nur-Lesen-Bits, die nicht überschrieben werden können, und prüft, ob Lesen/Schreiben-Bits richtig geschrieben werden können.
BRCMNetwork-MII-Registertest - Testet den Großteil der MII-Register auf dem Chip. Jeder Chip enthält viele MII-Register. Jedes MII-Register kann einige Nur-Lesen-Bits und einige Lesen/Schreiben-Bits enthalten. Diese Diagnose testet Nur-Lesen-Bits, die nicht überschrieben werden können, und prüft, ob Lesen/Schreiben-Bits richtig geschrieben werden können.
BRCMNetwork-EEPROM-Test - Testet die EEPROM-Prüfsumme des Ladeprogrammabschnitts und den Konfigurationsblock auf dem Chip.
BRCMNetwork Interner Speichertest - Testet den Großteil des internen Speichers auf dem Chip. Jeder Chip verfügt über einen chipinternen Speicher für die Unterstützung von Prozessoroperationen auf dem Chip.
BRCMNetwork-Interrupt-Test - Testet die Interrupt-Funktionsfähigkeit auf dem Chip, indem geprüft wird, ob der NDIS-Treiber Interrupts von der NIC empfangen kann.
BRCMNetwork MAC Loopback-Test - Überprüft, ob der NDIS-Treiber in der Lage ist, Pakete von der NIC zu empfangen und an diesen zu senden. Es gibt IOCTL (Eingabe-/Ausgabesteuerungen) aus, um Treiber-Setup (MAC-Schicht-Loopback) in der Hardware aufzufordern.
BRCMNetwork PHY Loopback-Test - Überprüft, ob der NDIS-Treiber in der Lage ist, Pakete vom NIC zu empfangen und an diesen zu senden. Es gibt IOCTL (Eingabe-/Ausgabesteuerungen) aus, um Treiber-Setup (PHY-Schicht-Loopback) in der Hardware aufzufordern.
BRCMNetwork-Chip-CPU-Test - Testet den/die internen Prozessor/en auf dem Chip. Mit dem Test werden alle Chipprozessoren angehalten, eine ausführbare binäre Datei in den Prozessorspeicher geladen und das Programm dann ausgeführt.
BRCMNetwork-LED-Test - Blinkt die LEDs auf dem NIC.
BRCMNetwork-ASF-Test - Testet verschiedene Prozessorereignisregister und SMBus-Steuerregister. Wendet ASF-verwandte Hardware im Chip an.
Die folgenden Tests werden auf der Intel-NIC ausgeführt:
Intel-Netzwerkdiagnosehilfe - analysiert den allgemeinen Funktionszustand des Controllers durch Überprüfen auf E/A-Konflikte, Fehler im Systemspeicher, EEPROM-Funktionalität sowie Übertragungs- und Empfangsfunktionalität. Sie können die folgenden Tests auf diesem Gerät ausführen.
ANMERKUNG: Intel® PROSet-Verwaltungsagent ist für die Intel-Netzadapter-Diagnose
erforderlich. Wenn der Verwaltungsagent nicht installiert (oder teilweise installiert) wird, sind die
Intel-Hersteller-Tests nicht vorhanden (nur die Standardeinstellungsnetzwerk-Diagnose ist
vorhanden). Sie können auf Intel PROSet entweder von der CD Server Assistant (Version 8.x) oder
unter support.dell.com zugreifen. Intel PROSet wird unter der Intel PRO-Familie von Adaptern
aufgeführt.
Intel-Steuerregistertest - Prüft auf Konflikte in der E/A-Adresse und testet die Verfügbarkeit der Register. Dieser Test schließt alle Allgemeinregister, Empfangsregister und Senderegister ein. Es prüft das EEPROM-Steuerungs-/Datenregister nicht.
Intel-EEPROM-Test - Überprüft die Integrität von Datenlesevorgängen aus dem EEPROM. Dieser Test beendet Schreiben und Lesen vom EEPROM und vergleicht dann die Ergebnisse nach Konsistenz.
Intel-Interrupt-Test - Verwendet die Interrupt-Register, um zu bestätigen, dass alle NIC-Interrupts funktionsfähig sind.
Intel-Mac-Loopback-Test - Testet die Möglichkeit des NIC, Pakete zu senden und zu empfangen, indem dieser Pakete an sich selbst sendet. Dieser Test verwendet den MAC-Loopback-Modus. Nicht alle NICs unterstützen MAC-Loopback.
Intel-PHY-Loopback-Test - testet die Möglichkeit des NIC, Pakete zu senden und zu empfangen, indem dieser Pakete an sich selbst sendet. Dieser Test verwendet den PHY-Loopback-Modus. Nicht alle NICs unterstützen PHY-Loopback.
Intel-Verknüpfungstest - Prüft die Netzwerkverbindung und die Sende- und Empfangsfunktionalität des NIC, indem 1000 proprietäre Pakete an das Netzwerk gesendet werden, die der NIC dann wieder abruft.
Intel-Reset-Test - Führt einen Reset auf der Hardware aus und prüft, ob die Hardware zu einem normalen Betriebszustand zurückgekehrt ist. Der Selbsttest umfasst drei Subtests: ROM-Test, paralleler Registertest und serieller Subsystemtest.
Intel-Selbsttest - Führt einen internen Selbsttest auf der Hardware aus. Der Selbsttest umfasst drei Subtests: ROM-Test, paralleler Registertest und serieller Subsystemtest.
Die Intel Online-Diagnosetests und die Intel-Offline-Diagnosetests sind nur auf Systemen verfügbar, auf denen ein unterstütztes Red Hat Linux-Betriebssystem ausgeführt wird.
Intel Online-Diagnosetests - Führt eine begrenzte Reihe an Tests aus, ohne den normalen NIC-Betrieb während der Tests zu unterbrechen.
Intel-Offline-Diagnosetests - Führt eine vollständige Testreihe aus. Dieser Test könnte den normalen Betrieb der NIC stören.
omdiag chassis parallelport
Verwenden Sie den Befehl omdiag chassis parallelport zum Testen der parallelen Schnittstelle, eine Hochgeschwindigkeits-Kommunikationsschnittstelle zum Anschluss bestimmter Geräte an das System.
Der Parallele Schnittstellen-Test schreibt eine Reihe von Zeichen an die Schnittstelle und liest diese dann wieder zurück. Wenn dieser Test Unterschiede zwischen der geschriebenen und der gelesenen Zeichenserie feststellt, zeichnet er eine Fehlermeldung auf, und der Test schlägt fehl. Zum Test parallelport gehört die Ausführung folgender Tests:
Modustest - Testet die unterschiedlichen Modi des Extended Capabilities Port (ECP). Die folgenden Modi werden geprüft:
Standardmodus (unidirektional)
Byte-Modus (ein bidirektionaler Modus, auch entgegengesetzter Modus genannt)
EPP-Modus (kann je nach Chipset nicht vorhanden sein)
ECP-FIFO-Modus (ECP-Hardware-Handshake)
FIFO-Testmodus (Testmodus zur Bestimmung der FIFO-Tiefe)
Konfigurations-Modus (cnfgX-Register sind vorhanden)
ANMERKUNG: Der Modustest kann den normalen Betrieb eines mit der parallelen Schnittstelle
verbundenen Geräts, z. B. eines Druckers der druckt, stören.
Parallelschnittstellen-Registertest - Testet die Parallelschnittstellen-Register mit einer Schreib-Lesestrategie, z. B. werden Daten in das Register geschrieben, diese Daten dann in dem Register gelesen und mit den geschriebenen Daten auf Übereinstimmung geprüft (Datenmuster, Walking-Bit). Die folgenden Register werden geprüft:
SPP (parallele Standardschnittstelle)-Register: Steuerungs-, Daten- und Statusschnittstellen-Register
EPP (erweiterte parallele Schnittstelle)-Register: Adresse und EPP-Datenschnittstellenregister
ECP-Konfiguration registriert A und B (cnfgA, cnfgB)
FIFO-Test - Konfiguriert die parallele Schnittstelle für den FIFO-Testmodus. Es ermittelt die FIFO-Tiefe, schreibt verschiedene Datenmuster zum FIFO, und liest die Muster zurück vom FIFO. Wenn die geschriebenen und gelesenen Daten verschieden sind, sendet der Test ein entsprechendes Ergebnis.
ECP-Protokolltest - Das ECP-Protokoll verfügt über ein einfaches Komprimierungsschema (maximale Komprimierung ist 64:1), die als Lauflängenkodierung bezeichnet wird (hierbei werden konsekutive sich wiederholende Bytes als einzelnes Byte mit Wiederholungszähler gesendet). Dieser Test konfiguriert die parallele Schnittstelle zum FIFO-Modus, testet ob die wenn die Kompression unterstützt wird, und sendet ein entsprechendes Ergebnis.
ANMERKUNG: Schalten Sie alle verbundenen externen Geräte vor der Durchführung dieser
Diagnose ab.
omdiag chassis pci
Verwenden Sie den Befehl omdiag chassis pci, um den PCI-Bus zu testen und sämtliche PCI-Geräte zu überprüfen.
Der PCI-Test umfasst den Platinenkonfigurationstest, der das Vorhandensein von PCI-Kapazitäten prüft und dann alle PCI-Geräte auf eine ordnungsgemäße Kommunikation hin abfragt. PCI-Diagnose zählt die verschiedenen Arten von Bussen auf der Hauptplatine auf. Zusätzlich zum PCI-Bus zählt das Paket SCSI-, IDE-, und USB-Busse auf. Auf Systemen, die Windows ausführen, verlangt das Enumerationsverfahren, dass der WMI (Windows-Verwaltungsinstrumentierung)-Dienst ausgeführt wird. Es folgen die im Rahmen des PCI-Tests durchgeführten Tests:
PCI-Gerätekonfigurationstest - Scannt PCI-Busse und listet PCI-Geräte auf. Dieser Test untersucht die Interrupt-Aufforderungen (IRQs) für jedes verwendete PCI-Gerät und gibt eine Warnung für jene Geräte aus, die dieselben teilen. Dieser Test überprüft auch, ob der Treiber für das Gerät geladen wird und richtig funktioniert.
omdiag chassis rac
Verwenden Sie den Befehl omdiag chassis rac, um die Tests auf dem Remote Access Controller (RAC) auszuführen.
Der RAC-Test ermöglicht IT-Administratoren kontinuierlichen Zugriff auf deren Systeme und sämtliche Systemverwaltungsfunktionen, einschließlich Überwachung, Steuerung, Aktualisierung und Wiederherstellung. Der RAC kann an einen PCI-Erweiterungssteckplatz angeschlossen oder auf der Systemplatine integriert werden. DRAC III und höhere Versionen werden aufgelistet und getestet, während DRAC II lediglich aufgezählt aber nicht getestet wird.
ANMERKUNG: Um die Diagnose auszuführen, müssen alle RAC-Treiber auf dem System installiert
sein und die RAC-spezifischen Dienste müssen auf dem System ausgeführt werden.
ANMERKUNG: In Fällen, in denen die Windows-Registrierung mit RAC-Treibern aufgrund schlechter
Installationen/Deinstallationen beschädigt wird, könnte die RAC-Diagnose unerwartete Ergebnisse
angeben.
Es folgen die im Rahmen des RAC-Tests durchgeführten Tests:
POST-Ergebnis-Test - Mit diesem Test wird der POST-Test auf der RAC-Hardware und -Firmware ausgeführt, das Ergebnis des POST abgerufen und mögliche Fehler angezeigt.
InBand-Zugriffs-Test - Mit diesem Test wird der Status des RACspezifischen Dienstes getestet, der auf dem System ausgeführt wird, der für den InBand-Zugriff des RAC (über das Betriebssystem) verwendet wird.
OutofBand-Test - Dieser Test überprüft den Anschluss der OutofBand-Schnittstelle des RAC (dem NIC des RAC). Er prüft zunächst, ob der NIC auf dem RAC aktiviert ist und ob ihm eine gültige IP-Adresse zugeordnet wurde. Der Test prüft dann, ob eine Verbindung mit den HTTPS- und FTP-Diensten aufgebaut werden kann, die unter dieser IP-Adresse ausgeführt werden.
omdiag chassis serialport
Verwenden Sie den Befehl Omdiag-Gehäuse serialport, um alle 9-Pin (AT) und 25-Pin (PC, XT, und PS/2) serielle Schnittstellen zu prüfen. Die folgenden Tests werden ausgeführt:
Serieller Schnittstellen-Registertest - schreibt unterschiedliche Datenmuster in die Lese-Schreibregister der seriellen Schnittstelle, liest diese zurück und prüft die Daten auf Übereinstimmung mit den geschriebenen Daten. Wenn dieser Test Unterschiede zwischen den geschriebenen und den gelesenen Daten feststellt, zeichnet er eine Fehlermeldung auf, und der Test schlägt fehl.
Interner Loopback-Test - Testet serielle Schnittstellen, die über einen internen Loopback-Modus verfügen, insbesondere zu Testzwecken. Dieser Test verwendet den internen Loopback-Modus, um Daten zu empfangen und zu senden und sicher zu stellen, dass die erhaltenen Daten die gleichen sind, wie die gesendeten Daten. Die Nur-Schreiben-Puffer werden geprüft. Fehlerbedingungen wie überschrittener Puffer werden auch ermittelt.
Baudraten-Test - Überprüft die Taktrate der Schnittstelle im Vergleich zur Systemzeit, um sicherzustellen, dass sich die Baudrate innerhalb des akzeptablen Bereichs befindet. Die Baudrate wird kontrolliert, indem entsprechende Werte an die Divisor-Latch-Bytes geschrieben werden. Die Schnittstelle sendet und empfängt (im internen Loopback-Modus) für 2 Sekunden und überprüft, ob die Zahl von empfangenen Zeichen doppelt so hoch ist wie die Baudrate geteilt durch 10 (10 Bit verwendet, um 1 Byte zu übertragen).
Interrupt-Test - Überprüft, ob die serielle Schnittstelle Interrupt-Anfragen (IRQs) korrekt generiert und empfängt, wenn Schlüsselereignisse auftreten. Sonst werden Fehlerereignisse erstellt, und der Test ist fehlerhaft.
HINWEIS: Dieser Test kann den normalen Betrieb eines mit der seriellen Schnittstelle verbundenen
Geräts ,z. B. ein Modem, stören. Es wird empfohlen, dass jedes verbundene externe Gerät ausgeschaltet
wird, wenn dieser Test ausgeführt wird.
omdiag storage
Verwenden Sie die omdiag storage-Befehle, um Tests an den Speicherkomponenten eines Systems durchzuführen, wie z. B. am CD-Laufwerk, DVD-Laufwerk, Diskettenlaufwerk, Festplattenlaufwerk, Bandlaufwerk und am SCSI- oder RAID-Controller.
omdiag storage -?
Verwenden Sie den Befehl omdiag storage -? , um eine Liste aller Speicherkomponenten im System anzuzeigen.
omdiag storage cddvd
Verwenden Sie den Befehl omdiag storage cddvd zum Überprüfen von CD-und DVD-Laufwerken.
Der CD- oder DVD-Laufwerkstest führt mehrere Einzeltests an einem CD- oder DVD-Laufwerk durch, um sicherzustellen, dass das Laufwerk ordnungsgemäß arbeitet. Dieser Test bestimmt, wie viele CD oder DVD-Laufwerke auf Ihrem System sind und prüft nur jene Laufwerke, die die entsprechenden CD- oder DVD-Datenträger unterstützen. Um diesen Test auszuführen, müssen Sie eine Daten-CD oder -DVD (wie eine Programm-CD oder -DVD oder Ihre Systemwiederherstellungs-CD oder -DVD) in dem zu prüfenden Laufwerk haben. Eine Standardmusik-CD ist für den Test nicht geeignet.
ANMERKUNG: USB-CD-und DVD-Laufwerke, die bei der Aufzählung vorhanden sind sollten
während des Tests nicht unterbrochen werden, wenn das USB CD- oder -DVD-Laufwerk geprüft wird.
Eine CD muss in dem zu prüfenden CD-Laufwerk vorhanden sein.
Der Test CD/DVD drive führt die folgenden Einzeltests durch:
Extremitätentest - Führt einen Negativtest auf dem Laufwerk aus. Das Laufwerk muss illegale Befehle ausführen, um Zugriff auf besondere extreme Sektoren zu haben oder illegale Listen abzuspielen. Wie erwartet ist der Test fehlerhaft.
Treibermechanismustest - Führt die Aktionen, Auswurf, Schließen und Stoppen aus, um zu prüfen, ob Servomechanismus, Verriegelungsmechanismus und Spindelmechanismus des Laufwerks fehlerfrei funktionieren. Dünne CD/DVD-Laufwerke, wie jene allgemein vorhandenen in tragbaren und Rack-optimierten Systemen lassen das Zurückziehen des Auswurftabletts nicht zu. Diese Art von CD/DVD-Laufwerk kann nicht für den Auswurf- und Schließfunktionalität des Laufwerk-Mechanismustests geprüft werden.
Leseübungstest - Greift auf den eigentlichen Inhalt des Datenträgers zu und liest diesen. Wenn die Daten im Dateiformat vorliegen, werden diese während des ersten Versuchs sektorenweise in einen temporären Speicherpuffer gelesen. Während nachfolgendem Lesen, folgt das Lese-Muster einem zufälligen Satz von Sektoren für den Schnelltest und einem sequenziellen Satz von Sektoren für den gesamten Test. Diese Daten werden dann mit Daten verglichen, die vorher im Speicher gespeichert waren, um die Genauigkeit der Lese-Funktion zu sichern.
ANMERKUNG: Dies ist der längste Test in der CD/DVD-Diagnose.
ANMERKUNG: Multisitzungs-CD wird durch diesen Test auf unterstützten Red Hat Linux-
Betriebssystemen nicht unterstützt. Wenn der Test fehlerhaft war, legen Sie eine andere CD ohne
vielfache Sitzungen ein und führen Sie den Test erneut aus.
ANMERKUNG: Defekte CDs können dazu führen, dass der Test CD drive nicht bestanden wird. Wenn
ein Fehler eintritt, legen Sie eine andere CD ein und führen den Test noch einmal durch.
HINWEIS: Gewähren Sie genügend Zeit für das Betriebssystem, die Anwesenheit eines Datenträgers
im Laufwerk vor Ausführung der CD/DVD-Diagnose zu ermitteln.
omdiag storage floppy
Verwenden Sie den Befehl omdiag storage floppy zum Testen des Diskettenlaufwerks.
Der Diskettenlaufwerktest untersucht das Diskettenlaufwerk mit einer Reihe von Such- und Lesetests, um festzustellen, ob das Laufwerk ordnungsgemäß arbeitet. Dieser Test kann nur mit einer in das Diskettenlaufwerk eingelegten Diskette durchgeführt werden. Zum Test Diskette gehört die Ausführung folgender Tests:
Linear-Suchtest - Testet die Integrität des Diskettenlaufwerkmechanismus. Bewegt die Diskettenlaufwerkköpfe fortlaufend, beginnend in der Mitte der Diskette, nach außen bis zum maximalen Track - um jeweils einen Track - bis die ganze Diskette getestet ist.
Zufalls-Suchtest - Testet die Integrität des Diskettenlaufwerkmechanismus. Bewegt die Diskettenlaufwerkköpfe, um jeweils eine Spur, an mehrere hundert zufällig gewählte Positionen auf der Diskette.
Trichter-Suchtest - Testet die Integrität des Diskettenlaufwerkmechanismus. Bewegt die Diskettenlaufwerk-Köpfe dauernd in einer Trichter-Bewegung. Z. B. bewegt der Test die Diskettenlaufwerk-Köpfe von der ersten Spur der Diskette zur letzten Spur, dann von der zweiten Spur zur zweitletzten Spur, dann von der dritten Spur, usw.
Extremitätentest - Versucht auf Sektoren außerhalb des Bereichs zuzugreifen und bestätigt empfangene Fehler.
Lesen/Schreiben-Test - Führt einen Test auf der entsprechenden Anzahl an Sektoren durch. Die Daten auf jedem dieser Sektoren werden in einen Puffer gelesen, wo sie gespeichert werden, bis er wiederhergestellt wird. Der Algorithmus schreibt dann einen Strom von umherziehenden Daten auf jeden Sektor. Er kehrt dann zum ersten bezeichneten Sektor zurück und liest die Daten zurück, um die Datenintegrität zu bestätigen. Danach werden die ursprünglichen Daten wiederhergestellt.
ANMERKUNG: Fehlerhafte Disketten können den Diskettenlaufwerktest veranlassen zu versagen.
Wenn ein Fehler eintritt, legen Sie eine andere Diskette ein und führen den Test noch einmal durch.
ANMERKUNG: Nur-Lesen-Disketten werden Diskettenlaufwerk-Testmisserfolge verursachen. Wenn
der Test fehlerhaft ist, stellen Sie sicher, dass der Nur-Lesen-Schalter auf der Diskette sich in der Lesen-
Schreiben (oder unverschlossenen) Position befindet und führen den Test wieder aus.
HINWEIS: Auf Systemen, die ein unterstütztes Red Hat Linux-Betriebssystem ausführen, könnte
Betriebssystem, könnte das Trennen des USB-Kabels eines USB-Diskettenlaufwerks während der Test
ausgeführt wird eventuell unvorhersehbare Ergebnisse verursachen.
omdiag storage raidctrl
Verwenden Sie den Befehl omdiag storage raidctrl , um den Normalbetrieb der Adaptec und LSI RAID-Controller und verbundenen Festplatten zu verifizieren. Mit diesem Befehl kann ein Benutzer alle RAID-Controller und verbundenen Laufwerke prüfen. Mit mehr Befehl-Optionen können ein spezifischer Controller und seine verbundenen Festplattenlaufwerke geprüft werden.
Adaptec-RAID-Controller-Hardwaretest - Führt unterschiedliche Tests zur Bewertung des normalen Betriebs für die Adaptec-RAID-Controller aus. Es erlaubt einem Benutzer, einen spezifischen Controller zu prüfen. Der Test ruft die Zustandsinformation der Hauptkomponenten des Controllers ab und übrprüft sie. Er führt grundlegende und erweiterte Funktionen durch, um den arbeitenden Status des Controllers nachzuprüfen. Im Rahmen des Tests Adaptec Controller Hardware werden die folgenden Einzeltests durchgeführt:
E/A anhalten und wieder aufnehmen-Test - Überprüft die Funktionen E/A anhalten und E/A wieder aufnehmen des Controllers auf allen Bussen.
Geräte-Scan-Test - Überprüft den Status von Geräten, die an den Controller angeschlossen sind. Bei diesem Test wird ein Snapshot des Status der aktuell angeschlossenen Geräte aufgenommen; es wird eine erneute Abfrage aller Geräte vorgenommen, und dann wird der Status mit dem ersten Snapshot verglichen. Eventuelle Änderungen werden gemeldet.
NVRAM- und Batterietest - Prüft das Vorhandensein eines nicht-flüchtigen Speichers mit wahlfreiem Zugriff (NVRAM) und eines Batteriemoduls. Wenn NVRAM und eine Batterie vorhanden sind, überprüft der Test den Normalbetrieb dieser Module.
Globaler Cache-Test - Ruft die Parameter des globalen Cache ab und überprüft den normalen Betrieb dieser Funktion.
Bevor Sie versuchen den Diagnosetest für den Adaptec-RAID-Controller oder den Festplatten-Diagnosetest auszuführen, muss eine Anwendung, die den RAID-Controller belegt, angehalten werden. Andernfalls, wird ein Fehlschlagen von der Diagnose mit folgender Meldung berichtet:
An application or service that manipulates RAID such as Array Manager, FAST, or PERC Console has reserved the controller and must be stopped before running this test. See the Server Administrator online context-sensitive help or the "Server Administrator CLI User's Guide" for more information.
(Eine Anwendung oder ein Dienst die/der RAID manipuliert, wie z.B.
Array Manager, FAST, oder PERC Console hat den Controller belegt
und muss vor der Ausführung dieses Tests angehalten werden.
Weitere Informationen finden Sie in der Server Administrator
Online kontextabhängigen Hilfe oder im "Server Administrator-CLI-
Benutzerhandbuch".)
ANMERKUNG: Um den Array Manager-Dienst auf einem System anzuhalten, auf dem Windows
ausgeführt wird, gehen Sie zu Systemsteuerung, wählen Sie Dienste, klicken Sie mit der rechten
Maustaste auf Datenträgerverwaltungsdienst und wählen Sie Stopp. Um FAST oder die PERC Console
anzuhalten, beenden Sie die Anwendung.
LSI-RAID-Controller-Hardware-Test - besteht aus zwei Teilen:
Konfigurationstest - Testet und überprüft das Format und den Inhalt der Konfigurationsdaten und vergleicht diese auf Abweichungen mit der ursprünglichen Konfiguration. Jede Formatabweichung und Unstimmigkeit in der Konfiguration wird gemeldet. Ein fehlerhafter Test bedeutet nicht automatisch, dass der Controller defekt ist. Ein fehlerhafter Test bedeutet vielmehr, dass die Konfiguration des Controllers nicht mit den Daten im NVRAM übereinstimmend war.
Zeitgebertest - Testet die Zeitgeberfolge des RAID-Controllers. Alle nichtunterstützten Zeitgeberfolge-Überprüfungen laufen auf einen Zeitgebertestmisserfolg hinaus. Durch Zeitgebertestmisserfolge wird der Controller als fehlerhaft gekennzeichnet.
LSI-RAID-Controller-Batterietest - Testet die Spannung und Temperatur der Batterie, sofern diese vorhanden ist. Wenn dieser Test versagt und eine Batterie auf Ihrem RAID-Controller installiert wird, müssen Sie die Batterie ersetzen. Bei dem Test werden keine Daten zerstört, da keine Daten zu den vom Controller verwalteten Speichergeräten geschrieben werden.
Adaptec- und LSI-Array-Festplattentest - Testet die Laufwerke in dem System. Sie können Festplatten testen, die entweder über einen von Dell zugelassenen Adaptec oder LSI-RAID-Controller an ein System angeschlossen sind, und feststellen, ob Fehler in diesen Laufwerken eingetreten sind. Dieser Test überprüft die Fähigkeit eines Laufwerks, auf Befehle zu reagieren, Diagnoseinformationen zurückzugeben und die Datenintegrität auf der ganzen Festplatten-Oberfläche zu gewährleisten.
Identifizieren der verbundenen Festplatte Test - Stellt sicher, dass das SCSI-Subsystem zwischen Controller und den angeschlossenen Geräten intakt ist. Der Test Identifizieren der verbundenen Festplatte ist nur vorhanden, wenn der Adaptec- und/oder LSI-Controller verbundene Geräte besitzen.
Die Festplattenlaufwerk-Diagnose wird dafür bestimmt, als eine Hintergrundaufgabe mit niedriger Priorität zu laufen, um die Wirkung ihrer Tätigkeit auf andere Festplattenlaufwerk-E/A-Tätigkeit zu beschränken. Wegen ihrer niedrigen Priorität wird empfohlen, dass Sie die Festplattenlaufwerk-Tätigkeit beschränken, während die Festplattenlaufwerk-Diagnose ausgeführt wird. Die Diagnose kann langsam laufen oder sogar anhalten, während andere Festplattenlaufwerk-E/A-Tätigkeit läuft. Die Diagnose wird bei einer Reduzierung der Festplatten-E/A-Vorgänge wieder aufgenommen. Wenn die folgende Meldung eingeblendet wird:
Device Enquiry command failed
(Gerät-Anfrage-Befehl versagte)
es ist wahrscheinlich, dass das Laufwerk nicht richtig angeschlossen ist. Überprüfen Sie die Kabel um sicherzustellen, dass das Laufwerk richtig an den Controller angeschlossen ist. Das Laufwerk kann auch fehlerhaft sein und zeigt dann die folgende Meldung:
Device failed a send diagnostic command: Check cable connections and termination and run this test again. If this error still occurs, it may indicate a hardware problem.
(Komponente fehlerhaft; Diagnosebefehl schicken: Überprüfen Sie die
Kabelanschlüsse und -terminierung und führen Sie den Test noch mal
aus. Wenn der Fehler weiterhin auftritt, weist er möglicherweise
auf ein Hardwareproblem hin.)
Um diese Meldung zu vermeiden, führen Sie die Diagnose noch mal aus, wenn auf dem System keine schweren Festplatten-E/A-Aktivitäten ausgeführt werden.
Adaptec- und LSI-Festplatten-Blinken - Blinkt die Leuchten des Laufwerks 30 Sekunden lang, um bei der Suche des Laufwerks zu unterstützen.
omdiag storage idedevdiag
Verwenden Sie den Befehl omdiag storage idedevdiag, um IDE-Festplattenlaufwerke und Bandlaufwerke zu testen und ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen. Dieser Befehl prüft auch beigefügte Bandlaufwerke, indem er Selbsttests und andere Datenträgertests ausführt. Im Rahmen des Tests Speicher-Controller werden die folgenden Einzeltests durchgeführt:
IDE-Festplattentest - Testet die Laufwerke in dem System. Dieser Test überprüft die Fähigkeit eines Laufwerks, auf Befehle zu reagieren, Diagnoseinformationen zurückzugeben und die Datenintegrität auf der ganzen Festplatten-Oberfläche zu gewährleisten.
Bandlaufwerk-Selbsttest - Überprüft den Kommunikationspfad zwischen dem Host und dem Bandlaufwerk. Wenn eine Kommunikation stattfindet, wird ein Schnelltest des RAM des Laufwerks durchgeführt. Das Laufwerk führt die integrierte RAM-Diagnose durch. Diese Diagnose unterscheidet sich abhängig vom Hersteller des Bandlaufwerks. Bei diesem Test ist keine Bandkassette erforderlich.
Bandlaufwerk-Datenübertragungstest - Führt zuerst alle Komponenten des Laufwerk-Selbsttests aus. Nach der Überprüfung, dass ein Diagnoseband vorhanden ist, spult das Laufwerk das Band zum Anfang zurück und schreibt eine Datensequenz auf das Band. Nach Abschluss spult das Bandlaufwerk das Band zurück und liest dieselben Daten, um mögliche Datenbeschädigungen zu ermitteln. Die Daten werden dann vom Band gelöscht. Für diesen Test ist ein formatiertes Diagnoseband erforderlich. Die Bandkassette muss formatiert werden, indem der Test Diagnoseband formatieren durchgeführt wird. Sie müssen den Format-Diagnose-Band-Test nur einmal ausführen. Beschriften Sie das Diagnoseband nach Abschluss dieses Tests und verwahren Sie es zum späteren Gebrauch.
omdiag storage scsidevdiag
Verwenden Sie den Befehl omdiag storage scsidevdiag , um den SCSI-Controller, verbundene Festplattenlaufwerke und Band-Geräte zu prüfen. Dieser Test führt die folgenden Tests durch:
SCSI-Kanal-Kommunikationstest - Stellt sicher, dass das SCSI-Subsystem zwischen Controller und den angeschlossenen Geräten intakt ist. Dieser Test ist nur vorhanden, wenn der Controller verbundene Geräte besitzt.
SCSI-Festplattentest - Bewegt die Festplattenlaufwerkköpfe fortlaufend, beginnend in der Mitte der Festplatte, nach außen bis zum maximalen Track - um jeweils einen Track - bis die ganze Festplatte getestet ist. Um einen schnellen Test durchzuführen, bewegt die Diskettenlaufwerkköpfe - um jeweils einen Track - an mehrere hundert zufällig gewählte Positionen auf der Festplatte.
LSI-Festplatten-Blinken - blinkt die Leuchten des Laufwerks 30 Sekunden lang, um bei der Suche des Laufwerks zu unterstützen.
Bandlaufwerk-Selbsttest - Überprüft den Kommunikationspfad zwischen dem Host und dem Bandlaufwerk. Bei diesem Test ist keine Bandkassette erforderlich. Wenn eine Kommunikation stattfindet, wird ein Schnelltest des RAM des Laufwerks durchgeführt. Das Laufwerk führt die integrierte RAM-Diagnose durch. Wenn auf einem Band-Wechsler-Gerät ausgeführt, führt der Test den eingebauten Selbsttest aus und fordert an, dass das Gerät eine Bestandsaufnahme durchführt. Der erfolgreiche Abschluss der Bestandsaufnahme zeigt an, dass das Gerät die Anzahl verfügbarer Bandkassetten und deren Standorte bestimmen kann.
Bandlaufwerk-Datenübertragungstest - Führt zuerst alle Komponenten des Laufwerk-Selbsttests aus. Für diesen Test ist ein formatiertes Diagnoseband erforderlich. Die Bandkassette muss formatiert werden, indem der Test Diagnoseband formatieren durchgeführt wird. Sie müssen den Format-Diagnose-Band-Test nur einmal ausführen. Beschriften Sie das Diagnoseband nach Abschluss dieses Tests und verwahren Sie es zum späteren Gebrauch.
Bandwechslerautomatik-Test - Testet die automatisierten Komponenten des Autoloader oder der Bibliothek. Der Test besteht aus zwei Hauptteilen. Der erste Teil ist eine Steckplatz-zu-Steckplatz-Übung, die nicht von allen Geräten unterstützt wird. Für Geräte, die diesen Art der Bewegung unterstützen, bewegt dieser Test zufällig Bänder von einem Lagerungssteckplatz auf einen anderen und wieder zurück. Der zweite Teil ist eine Steckplatzes-zu-Laufwerk-Übung. Für diese Übung lädt der Test zufällig und Bandkassetten ein und aus einem oder mehreren Laufwerken..
omdiag system
Sie können den Befehl omdiag system verwenden, um beliebige Systemkomponenten zu testen, unabhängig davon, ob diese Teil des Gehäuses sind. So testet z. B. der Befehl omdiag system memory den Speicher in gleicher Weise, als würden Sie den Befehl omdiag chassis memory ausführen.
omdiag system -?
Verwenden Sie den Befehl omdiag system -?, um eine Liste aller Systemkomponenten anzuzeigen.