Die erweiterte Komponente des Server Administrator Storage Management Service bietet erweiterte Optionen für die Befehle omreport und omconfig. In diesem Kapitel werden lediglich die Befehle behandelt, die zur Verfügung stehen wenn Storage Management Service installiert ist. Installationsinformationen finden Sie im Dell OpenManage Server Administrator-Benutzerhandbuch.
CLI-Befehlssyntax
Die Befehlssyntax für omreport und omconfig besteht aus bestimmenden Befehls-"Ebenen". Die erste Befehlsebene ist der Befehlsname: omreport oder omconfig. Darauf folgende Befehlsebenen stellen einen höheren Grad an Genauigkeit bezüglich des Objekttyps, für den der Befehl gedacht ist oder der Informationen, die der Befehl anzeigen wird, bereit.
Zum Beispiel besitzt die folgende omconfig-Befehlssyntax drei Ebenen:
omconfig storage adisk
In der folgenden Tabelle werden diese Befehlsebenen beschrieben.
Tabelle 11-1. Beispiel-Befehlsebenen
Befehlsebene 1
Befehlsebene 2
Befehlsebene 3
Verwendung
omconfig
Bestimmt den Befehl
storage
Weist auf den Server Administrator-Dienst hin (in diesem Fall Storage Management), der den Befehl implementiert
adisk
Bestimmt den Objekttyp, für den der Befehl gedacht ist
Nach den Befehlsebenen erfordert die Befehlssyntax für omreport und omconfig u. U. ein oder mehrere Name=Wert-Paare. Die Name=Wert-Paare legen bestimmte Objekte (wie z. B. eine bestimmte Array-Festplatte) oder Optionen (wie z. B. "Blinken" oder "Nicht-Blinken") fest, die der Befehl implementieren wird.
Zum Beispiel besitzt die folgende omconfig-Befehlssyntax zum Blinken einer Array-Festplatte drei Ebenen und drei Name=Wert-Paare:
wobei id auf die Controller-, Kanal- und Array-Festplattennummer hinweist. Um z. B. Array-Festplatte 1 auf Kanal 2 und Controller 1 blinken zu lassen, würde Folgendes eingegeben werden:
In einigen Fällen lässt die Befehlssyntax die Bestimmung von mehreren Zielen zu. In diesem Fall sollten die Ziel-IDs durch Kommas getrennt und ohne Leerstellen angegeben werden. Um z. B. Array-Festplatten 1, 2 und 3 auf Kanal 2 und Controller 1 blinken zu lassen, würde Folgendes eingegeben werden:
Syntax für erforderliche, optionale und variable Befehlselemente
Die Befehle omreport und omconfig besitzen mehrere Name=Wert-Paare. Diese Name=Wert-Paare umfassen u. U. erforderliche, optionale und variable Parameter. In der folgenden Tabelle wird die Syntax beschrieben, die zur Angabe dieser Parameter verwendet wird.
Tabelle 11-2. Syntax der Name=Wert-Paare für Parameter
Syntax
Beschreibung
controller=id
Weist auf die Controller-ID hin, die vom Befehl omreport storage controller gemeldet wird. Um diese Werte zu erhalten, muss omreport storage controller eingegeben werden, um die Controller-IDs anzuzeigen, und dann muss omreport storage adisk controller=id eingegeben werden, um die IDs der am Controller angeschlossenen Array-Festplatten anzuzeigen.
Zum Beispiel ist der Parameter controller=id u. U. als controller=1 festgelegt.
channel=id
Weist auf die Kanal-ID hin, die vom Befehl omreport gemeldet wird. Um diesen Wert zu erhalten, muss omreport storage controller eingegeben werden, um die Controller-IDs anzuzeigen, und dann muss omreport storage channel controller=id eingegeben werden, um die IDs der am Controller angeschlossenen Kanäle anzuzeigen.
Zum Beispiel ist der Parameter channel=id u. U. als channel=2 festgelegt.
vdisk=id
Weist auf die ID eines virtuellen Laufwerks hin, die vom Befehl omreport gemeldet wird. Um diesen Wert zu erhalten, muss omreport storage controller eingegeben werden, um die Controller-IDs anzuzeigen, und dann muss omreport storage vdisk controller=id eingegeben werden, um die IDs der virtuellen Laufwerke auf dem Controller anzuzeigen.
Zum Beispiel ist der Parameter vdisk=id u. U. als vdisk=3 festgelegt.
enclosure=id
Weist auf die Gehäuse-ID hin, die vom Befehl omreport gemeldet wird. Um diesen Wert zu erhalten, muss omreport storage controller eingegeben werden, um die Controller-IDs anzuzeigen, und dann muss omreport storage enclosure controller=id eingegeben werden, um die IDs der am Controller angeschlossenen Gehäuse anzuzeigen. Um die IDs der Gehäusekomponenten anzuzeigen, muss omreport storage enclosure controller=id enclosure=id eingegeben werden.
Zum Beispiel ist der Parameter enclosure=id u. U. als enclosure=2 festgelegt.
channelNo:targetID
Weist auf eine bestimmte Array-Festplatte hin, indem der Controller-Kanal, an dem die Array-Festplatte angeschlossen ist, und die Array-Festplattennummer angegeben werden.
Zum Beispiel kann der Parameter channelNo:targetID als 0:3 bestimmt werden.
battery=id
Weist auf die Batterie-ID hin, die vom Befehl omreport gemeldet wird. Um diesen Wert zu erhalten, muss omreport storage controller eingegeben werden, um die Controller-IDs anzuzeigen, und dann muss omreport storage battery controller=id eingegeben werden, um die ID der Controller-Batterie anzuzeigen.
< >
Die Winkelzeichen (< >) schließen variable Elemente ein, die angegeben werden müssen.
Zum Beispiel kann der Parameter name=<Zeichenkette> als name=VirtualDisk1 angegeben werden.
[ ]
Die Klammersymbole ([ ]) weisen auf optionale Elemente hin, die wahlweise angegeben werden können.
Wenn z. B. ein virtuelles Laufwerk erstellt wird, weist der Parameter [name=<Zeichenkette>] darauf hin, dass die Option zur Bestimmung eines Namens für das virtuelle Laufwerk besteht. Wenn dieser Parameter in der Syntax nicht angegeben ist, wird dem virtuellen Laufwerk ein standardmäßiger Name zugewiesen.
|
Das Pipe-Symbol (|) trennt zwei oder mehr Optionen, von denen lediglich eine ausgewählt sein muss.
Wenn z. B. ein virtuelles Laufwerk erstellt wird, weist cachepolicy=d|c darauf hin, dass die Cache-Regel entweder als cachepolicy=d oder cachepolicy=c bestimmt werden muss.
omreport-Befehl
In den folgenden Abschnitten wird die omreport-Befehlssyntax beschrieben, die zur Anzeige des Status von verschiedenen Speicherkomponenten erforderlich ist.
omreport-Speicherstatus auf hoher Ebene
In der folgenden Tabelle wird die erforderliche omreport -Befehlssyntax beschrieben, um einen Speicherstatus auf hoher Ebene anzuzeigen.
Tabelle 11-3. omreport-Befehl für Speicherstatus auf hoher Ebene
Erforderliche Befehlsebenen (1 und 2)
Verwendung
omreport storage
Zeigt den Status aller Controller und deren angeschlossenen Komponenten, wie z. B. Array-Festplatten, virtuelle Laufwerke, Gehäuse, Lüfter, Temperatursonden, Netzteile usw. auf hoher Ebene an.
omreport Controller Status
Tabelle 11-4. omreport-Controller-Befehle
Erforderliche Befehlsebenen (1, 2, 3)
Optional
Name=Wert-Paare
Verwendung
omreport storage controller
Zeigt alle am System angeschlossenen Controller an.
controller=id
wobei id die Controller-Nummer darstellt. Zum Beispiel: controller=0
Zeigt den bestimmten Controller und alle angeschlossenen Komponenten an, wie z. B. Gehäuse, virtuelle Laufwerke, Array-Festplatten usw.
omreport Battery Status
Tabelle 11-5. omreport-Batteriebefehle
Erforderliche Befehlsebenen (1, 2, 3) und Name=Wertpaar
Verwendung
omreport storage battery controller=id
wobei id die Controller-Nummer darstellt. Zum Beispiel: controller=0
Zeigt die Batterie auf dem bestimmten Controller an.
omreport Channel Status
Tabelle 11-6. omreport-Kanalbefehle
Erforderliche Befehlsebenen (1, 2, 3) und Name=Wertpaar
Verwendung
omreport storage channel controller=id
wobei id die Controller-Nummer darstellt. Zum Beispiel: controller=0
Zeigt alle Kanäle auf dem bestimmten Controller an.
omreport storage channel controller=id channel=id
wobei id die Controller-Nummer darstellt. Zum Beispiel: controller=0
Zeigt Informationen zum bestimmten Kanal auf dem Controller an.
omreport Enclosure Status
Tabelle 11-7. omreport-Gehäusebefehle
Erforderliche Befehlsebenen (1, 2, 3)
Optional
Name=Wert-Paare
Verwendung
omreport storage enclosure
Zeigt alle Gehäuse und deren Komponenten, wie z. B. Lüfter, Netzteile und Temperatursonden an.
controller=id enclosure=id
wobei id die Controller-Nummer und Gehäusenummer darstellt. Zum Beispiel: controller=0 enclosure=2
Zeigt das bestimmte Gehäuse und dessen Komponenten an.
omreport Array Disk Status
Tabelle 11-8. omreport-Array-Festplattenbefehle
Erforderliche Befehlsebenen (1, 2, 3) und Name=Wertpaar
Optional
Name=Wert-Paare
Verwendung
omreport storage adisk controller=id
wobei id die Controller-Nummer darstellt. Zum Beispiel: controller=0
Zeigt alle am bestimmten Controller angeschlossenen Array-Festplatten an.
channel=id
wobei id die Kanalnummer darstellt. Zum Beispiel: channel=1
Zeigt alle am bestimmten Kanal auf dem Controller angeschlossenen Array-Festplatten an.
vdisk=id
wobei id die Nummer des virtuellen Laufwerks darstellt. Zum Beispiel: vdisk=1
Zeigt alle Array-Festplatten an, die im bestimmten virtuellen Laufwerk auf dem Controller eingeschlossen sind.
adisk=channelID:targetID
wobei id die Kanal- und Array-Festplattennummer darstellt. Zum Beispiel: adisk=0:3
Zeigt die bestimmte Array-Festplatte auf dem bestimmten Kanal auf dem Controller an.
omreport Virtual Disk Status
Tabelle 11-9. omreport-Befehle für virtuelle Laufwerke
Erforderliche Befehlsebenen (1, 2, 3)
Optional
Name=Wert-Paare
Verwendung
omreport storage vdisk
Zeigt alle virtuellen Laufwerke auf allen Controllern an.
controller=id
wobei id die Controller-Nummer darstellt. Zum Beispiel: controller=0.
Zeigt alle virtuellen Laufwerke auf dem bestimmten Controller an.
controller=id vdisk=id
wobei id die Controller-Nummer und die Nummer des virtuellen Laufwerks darstellt. Zum Beispiel: controller=0 vdisk=1.
Zeigt das bestimmte virtuelle Laufwerk auf dem Controller an.
omconfig-Controller-Befehle
In den folgenden Abschnitten wird die omconfig-Befehlssyntax beschrieben, die zur Ausführung von Controller-Aufgaben erforderlich ist.
HINWEIS: omconfig storage controller action=resetconfig controller=id führt einen Reset der
Controller-Konfiguration aus. Durch einen Reset der Controller-Konfiguration werden alle Daten auf allen
am Controller angeschlossenen virtuellen Laufwerken zerstört. Falls sich die System- bzw. Startpartition
auf diesen virtuellen Laufwerken befindet, wird sie ebenfalls zerstört.
action=setrebuildrate controller=id rate=<0 bis 100>
action=exportlog controller=id
omconfig - Erneuter Scan eines Controllers
Die folgende omconfig-Befehlssyntax kann zum erneuten Scannen eines Controllers verwendet werden. Weitere Informationen zur Verwendung dieses Befehls finden Sie in der Online-Hilfe.
Die folgende omconfig-Befehlssyntax kann zum erneuten Scannen aller Controller verwendet werden. Weitere Informationen zur Verwendung dieses Befehls finden Sie in der Online-Hilfe.
Vollständige Syntax
omconfig storage controller action=globalrescan
Beispielsyntax
There are no optional or variable elements in this syntax. To execute a global rescan, enter:
(Es existieren keine optionalen oder variablen Elemente in
dieser Syntax. Um einen globalen erneuten Scan durchzuführen,
muss Folgendes eingegeben werden:)
omconfig storage controller action=globalrescan
omconfig - Controller-Alarm aktivieren
Die folgende omconfig-Befehlssyntax kann zum Aktivieren des Controller-Alarms verwendet werden.
Die folgende omconfig-Befehlssyntax kann zum Testen des Controller-Alarms verwendet werden, um die Funktionsfähigkeit zu überprüfen: Der Alarm wird circa zwei Sekunden lang ausgelöst.
Die folgende omconfig-Befehlssyntax kann zum Ausführen eines Reset der Controller-Konfiguration verwendet werden.
HINWEIS: Durch einen Reset der Konfiguration werden alle Daten auf allen am Controller
angeschlossenen virtuellen Laufwerken zerstört. Falls sich die System- bzw. Startpartition auf diesen
virtuellen Laufwerken befindet, wird sie ebenfalls zerstört. Es wird u. U. eine Warnungsmeldung
angezeigt, falls dieser Befehl das Löschen der System- oder Startpartition zur Folge hat. Diese
Warnungsmeldung wird jedoch nicht immer angezeigt. Wenn dieser Befehl verwendet wird, sollte vorher
sichergestellt werden, dass weder die System- oder Startpartition noch andere wichtige Daten dadurch
gelöscht werden.
wobei id die Controller-ID darstellt, die vom Befehl omreport storage controller gemeldet wird.
Es wird u. U. eine Warnungsmeldung angezeigt, falls dieser Befehl das Löschen der System- oder Startpartition zur Folge hat. Diese Warnung kann durch die Verwendung des Parameters [force=yes] außer Kraft gesetzt werden. Die Syntax lautet in diesem Fall wie folgt:
Der Parameter raid=<c| r0| r1| r1c| r5| r10| r50> kann zur Bestimmung von Verkettung oder einer RAID-Stufe für ein virtuelles Laufwerk verwendet werden. Verschiedene Controller unterstützen verschiedene RAID-Stufen. Allgemeine Informationen zu RAID-Stufen und Verkettung, sowie Informationen dazu, welche RAID-Stufen ein Controller unterstützt, finden Sie in der Online-Hilfe. In der folgenden Tabelle wird beschrieben, wie der Parameter raid=n für jede RAID-Stufe und Verkettung bestimmt wird.
Tabelle 11-11. RAID-Stufe und Verkettung
RAID-Stufe oder Verkettung
Angaben des Parameters raid=n
RAID 0
raid=r0
RAID 1
raid=r1
RAID 5
raid=r5
RAID 50
raid=r50
RAID 10
raid=r10
RAID 1-Verkettet
raid=r1c
Verkettung
raid=c
Parameter size=<Nummer | max | min> (erforderlich)
In der folgenden Tabelle wird beschrieben, wie der Parameter size=<Nummer | max | min> bestimmt wird.
Tabelle 11-12. Parameter Size
Angaben des Parameters size=<Nummer | max | min>
Beschreibung
size=<n>
Diese Angabe wird verwendet, wenn eine bestimmte Größe für das virtuelle Laufwerk angegeben werden soll. Die Größe eines virtuellen Laufwerks kann in K (Kilobytes) oder M (Megabytes) angegeben werden. Zum Beispiel gibt size=500m an, dass das virtuelle Laufwerk 500 MB groß sein soll.
size=max
Um ein virtuelles Laufwerk zu erstellen, das die größte verfügbare Größe beansprucht, muss size=max angegeben werden. Wenn ein RAID 50 virtuelles Laufwerk erstellt wird, muss dieser Parameter als size=max angegeben werden.
size=min
Um ein virtuelles Laufwerk zu erstellen, das die kleinste mögliche Größe beansprucht, muss size=min angegeben werden.
Dieser Parameter wird dazu verwendet, die im virtuellen Laufwerk eingeschlossenen Array-Festplatten zu bestimmen. Das Element channel:targetID bestimmt eine Array-Festplatte, indem der Controller-Kanal, an dem die Array-Festplatte angeschlossen ist, und die Array-Festplattennummer angegeben wird. Das Element channel:targetID kann so oft wiederholt werden, wie es notwendig ist, um die zusätzlichen Array-Festplatten anzugeben. Zum Beispiel:
Verschiedene Controller unterstützen verschiedene Stripe-Größen. In der Online-Hilfe finden Sie Informationen dazu, welche Stripe-Größen von einem Controller unterstützt werden. Alle Stripe-Größen werden in Kilobytes angegeben. Um z. B. 128 KB als Stripe-Größe anzugeben, muss Folgendes eingegeben werden:
stripesize=128kb
Parameter [cachepolicy=<d | c>] (optional)
Verschiedene Controller unterstützen verschiedene Cache-Regeln. Weitere Informationen finden Sie in der Online-Hilfe. In der folgenden Tabelle wird beschrieben, wie der Parameter [cachepolicy=<d | c>] für jede Cache-Regel bestimmt wird.
Verschiedene Controller unterstützen verschiedene Leseregeln. Weitere Informationen finden Sie in der Online-Hilfe. In der folgenden Tabelle wird beschrieben, wie der Parameter [readpolicy=<ra| nra| ara| rc| nrc>] für jede Leseregel bestimmt wird.
Tabelle 11-14. Leseregel-Paramater
Leseregel
Angaben zum Parameter readpolicy=ra | ara | nra | rc | nrc
Verschiedene Controller unterstützen verschiedene Schreibregeln. Weitere Informationen finden Sie in der Online-Hilfe. In der folgenden Tabelle wird beschrieben, wie der Parameter [writepolicy=<wb| wt| wc| nwc>] für jede Schreibregel bestimmt wird.
Tabelle 11-15. Schreibregel-Parameter
Leseregel
Angaben zum Parameter writepolicy=wb | wt | wc | nwc
Rückschreib-Cache
writepolicy=wb
Durchschreib-Cache
writepolicy=wt
Schreib-Cache
writepolicy=wc
Kein Schreib-Cache
writepolicy=nwc
Parameter [name=<Zeichenkette>] (optional)
Dieser Parameter wird dazu verwendet, einen Namen für das virtuelle Laufwerk zu bestimmen. Zum Beispiel:
name=VirtualDisk1
Parameter [spanlength=<n>] (optional)
Dieser Parameter wird dazu verwendet, die Anzahl von Array-Festplatten anzugeben, die in jedem Stripe enthalten sein sollen. Zum Beispiel:
spanlength=3
Beispielsyntax
Zum Beispiel kann ein RAID 5 virtuelles Laufwerk auf einem PERC 3/QC-Controller erstellt werden. Welche Lese-, Schreib- und Cache-Regeln von diesem Controller unterstützt werden ist in der Online-Hilfe beschrieben. In diesen Beispiel wird ein virtuelles Laufwerk mit den folgenden Lese-, Schreib- und Cache-Regeln erstellt:
Vorauslesen
Durchschreiben in Cache
Cache-E/A
Das virtuelle Laufwerk wird 500 MB groß sein und eine Stripe-Größe von 16 KB besitzen. Der Name des virtuellen Laufwerks wird vd1 sein und es wird sich auf Kanal 0 auf Controller 1 befinden. Da das virtuelle Laufwerk ein RAID 5 sein wird, erfordert es mindestens drei Array-Festplatten. In diesem Beispiel werden vier Array-Festplatten angegeben. Es handelt sich dabei um Array-Festplatten 0 bis 3.
Um das in diesem Beispiel beschriebene virtuelle Laufwerk zu erstellen, muss Folgendes eingegeben werden:
Die einzigen Parameter, für die Angaben eingegeben werden müssen, sind der Controller, die RAID-Stufe, die Größe des virtuellen Laufwerks und die Array-Festplattenauswahl. Der omconfig-Befehl verwendet Standardwerte für alle anderen, nicht angegebenen Parameter.
Die folgende omconfig-Befehlssyntax kann dazu verwendet werden, das Controller-Protokoll in eine Textdatei zu exportieren. In der Online-Hilfe finden Sie weitere Informationen zur exportierten Protokolldatei.
Die Protokolldatei wird standardmäßig in das <Installationsverzeichnis>/sm exportiert, wobei das <Installationsverzeichnis> das Verzeichnis darstellt, in dem Server Administrator installiert ist.
Abhängig vom Controller lautet der Protokolldateiname entweder afa_<mmtt>.log oder lsi_<mmtt>.log, wobei <mmtt> den Monat und das Datum darstellt. In der Online-Hilfe finden Sie weitere Informationen zur Controller-Protokolldatei.
ANMERKUNG: Der Befehl Protokolldatei exportieren wird nicht auf den PERC 2/SC-, 2/DC- und
CERC ATA 100/4ch-Controllern unterstützt.
omconfig - Befehle für virtuelle Laufwerke
In den folgenden Abschnitten wird die omconfig-Befehlssyntax beschrieben, die zur Ausführung von Aufgaben für virtuelle Laufwerke erforderlich ist.
HINWEIS: Der Befehl omconfig storage vdisk action=deletevdisk controller=id vdisk=id löscht ein
virtuelles Laufwerk. Das Löschen eines virtuelles Laufwerks zerstört alle Informationen, einschließlich
der Dateisysteme und Datenträger, die sich auf dem virtuellen Laufwerk befinden.
Tabelle 11-16. omconfig - Befehle für die Verwaltung von virtuellen Laufwerken
wobei id die ID des Controllers und des virtuellen Laufwerks darstellt, die vom omreport-Befehl gemeldet wird. Um diese Werte zu erhalten, muss omreport storage controller eingegeben werden, um die Controller-IDs anzuzeigen, und dann muss omreport storage vdisk controller=ID eingegeben werden, um die IDs für die am Controller angeschlossenen virtuellen Laufwerke anzuzeigen.
Beispielsyntax
Um z. B. die Array-Festplatten im virtuellen Laufwerk 4 auf Controller 1 blinken zu lassen, würde Folgendes eingegeben werden:
omconfig - Nicht-Blinken eines virtuellen Laufwerks
Die folgende omconfig-Befehlssyntax kann dazu verwendet werden, um das Blinken der in einem virtuellen Laufwerk eingeschlossenen Array-Festplatten zu beenden.
wobei id die ID des Controllers und des virtuellen Laufwerks darstellt, die vom omreport-Befehl gemeldet wird. Um diese Werte zu erhalten, muss omreport storage controller eingegeben werden, um die Controller-IDs anzuzeigen, und dann omreport storage vdisk controller=ID eingegeben werden, um die IDs der an den Controller angeschlossenen virtuellen Laufwerke anzuzeigen.
Beispielsyntax
Um z. B. die Array-Festplatten im virtuellen Laufwerk 4 auf Controller 1 blinken zu lassen, würde Folgendes eingegeben werden:
Die folgende omconfig-Befehlssyntax kann zum Initialisieren eines virtuellen Laufwerks verwendet werden.
Vollständige Syntax
omconfig storage vdisk action=initialize controller=id vdisk=
id
wobei id die ID des Controllers und des virtuellen Laufwerks darstellt, die vom omreport-Befehl gemeldet wird. Um diese Werte zu erhalten, muss omreport storage controller eingegeben werden, um die Controller-IDs anzuzeigen, und dann muss omreport storage vdisk controller=ID eingegeben werden, um die IDs für die am Controller angeschlossenen virtuellen Laufwerke anzuzeigen.
Beispielsyntax
Um z. B. das virtuelle Laufwerk 4 auf Controller 1 zu initialisieren, muss Folgendes eingegeben werden:
wobei id die ID des Controllers und des virtuellen Laufwerks darstellt, die vom omreport-Befehl gemeldet wird. Um diese Werte zu erhalten, muss omreport storage controller eingegeben werden, um die Controller-IDs anzuzeigen, und dann omreport storage vdisk controller=ID eingegeben werden, um die IDs der an den Controller angeschlossenen virtuellen Laufwerke anzuzeigen.
Beispielsyntax
Um z. B. die Initialisierung des virtuellen Laufwerks 4 auf Controller 1 abzubrechen, würde Folgendes eingegeben werden:
wobei id die ID des Controllers und des virtuellen Laufwerks darstellt, die vom omreport-Befehl gemeldet wird. Um diese Werte zu erhalten, muss omreport storage controller eingegeben werden, um die Controller-IDs anzuzeigen, und dann omreport storage vdisk controller=ID eingegeben werden, um die IDs der an den Controller angeschlossenen virtuellen Laufwerke anzuzeigen.
Beispielsyntax
Um z. B. die Hintergrundinitialisierung auf dem virtuellen Laufwerk 4 auf Controller 1 abzubrechen, würde Folgendes eingegeben werden:
Die folgende omconfig-Befehlssyntax kann dazu verwendet werden, Daten von einem beschädigten RAID-5 virtuellen Laufwerk wieder herzustellen. Diese Aufgabe versucht die Daten eines beschädigten Teils einer Array-Festplatte, die in einem RAID-5 virtuellen Laufwerk eingeschlossen ist, wieder herzustellen.
wobei id die ID des Controllers und des virtuellen Laufwerks darstellt, die vom omreport-Befehl gemeldet wird. Um diese Werte zu erhalten, muss omreport storage controller eingegeben werden, um die Controller-IDs anzuzeigen, und dann omreport storage vdisk controller=ID eingegeben werden, um die IDs der an den Controller angeschlossenen virtuellen Laufwerke anzuzeigen.
Beispielsyntax
Um z. B. Segmente auf dem virtuellen Laufwerk 4 auf Controller 1 wieder herzustellen, würde Folgendes eingegeben werden:
Die folgende omconfig-Befehlssyntax kann dazu verwendet werden, gespiegelte Daten, die ursprünglich als ein RAID 1, RAID 1-Verkettet oder RAID 10 virtuelles Laufwerk konfiguriert waren, zu trennen. Durch das Teilen eines RAID 1 oder RAID 1-verketteten Spiegels werden zwei verkettete, nicht-redundante virtuelle Laufwerke erstellt. Das Teilen eines RAID 10-Spiegels verursacht die Erstellung von zwei RAID 0 (gestreiften), nicht-redundanten virtuellen Laufwerken. Während dieses Vorgangs gehen keine Daten verloren.
Vollständige Syntax
omconfig storage vdisk action=splitmirror controller=id vdisk=
id
wobei id die ID des Controllers und des virtuellen Laufwerks darstellt, die vom omreport-Befehl gemeldet wird. Um diese Werte zu erhalten, muss omreport storage controller eingegeben werden, um die Controller-IDs anzuzeigen, und dann omreport storage vdisk controller=ID eingegeben werden, um die IDs der an den Controller angeschlossenen virtuellen Laufwerke anzuzeigen.
Beispielsyntax
Um z. B. einen Spiegel auf dem virtuellen Laufwerk 4 auf Controller 1 zu trennen, würde Folgendes eingegeben werden:
Die folgende omconfig-Befehlssyntax kann dazu verwendet werden, gespiegelte Daten zu trennen und den Speicher von einer Hälfte des Spiegels freizugeben. Durch das Nicht-Spiegeln eines RAID 1 virtuellen Laufwerks entsteht ein einzelnes, nicht-redundantes, verkettetes virtuelles Laufwerk. Durch das Nicht-Spiegeln eines RAID 10 virtuellen Laufwerks entsteht ein einzelnes, nicht-redundantes, RAID 0 (gestreiftes) virtuelles Laufwerk. Während dieses Vorgangs gehen keine Daten verloren.
wobei id die ID des Controllers und des virtuellen Laufwerks darstellt, die vom omreport-Befehl gemeldet wird. Um diese Werte zu erhalten, muss omreport storage controller eingegeben werden, um die Controller-IDs anzuzeigen, und dann muss omreport storage vdisk controller=ID eingegeben werden, um die IDs für die am Controller angeschlossenen virtuellen Laufwerke anzuzeigen.
Beispielsyntax
Um z. B. das Nicht-Spiegeln des virtuellen Laufwerks 4 auf Controller 1 durchzuführen, muss Folgendes eingegeben werden:
Die folgende omconfig-Befehlssyntax kann dazu verwendet werden, eine oder mehrere Array-Festplatten einem virtuellen Laufwerk als einen dedizierten Hotspare zuzuweisen.
wobei id die ID des Controllers und des virtuellen Laufwerks, und "channelID:targetID" die Kanal- und Array-Festplattennummer darstellt, die vom omreport-Befehl gemeldet wird. Um diese Werte zu erhalten, muss omreport storage controller eingegeben werden, um die Controller-IDs anzuzeigen, und dann omreportstorage vdisk controller=ID und omreport storage adisk controller=ID eingegeben werden, um die IDs für die am Controller angeschlossenen virtuellen Laufwerke und Array-Festplatten anzuzeigen.
Beispielsyntax
Um z. B. Array-Festplatte 3 auf Kanal 0 auf Controller 1 dem virtuellen Laufwerk 4 zuzuweisen, würde Folgendes eingegeben werden:
Es sollen u. U. mehr als eine Array-Festplatte als dedizierter Hotspare zugewiesen werden. In diesem Beispiel werden Array-Festplatte 3 auf Kanal 0 und Array-Festplatte 2 auf Kanal 1 als dedizierte Hotspares zugewiesen:
omconfig - Zuweisung eines dedizierten Hotspares rückgängig machen
Die folgende omconfig-Befehlssyntax kann dazu verwendet werden, die Zuweisung einer oder mehrerer Array-Festplatten, die als Hotspare einem virtuellen Laufwerk zugewiesen waren, rückgängig zu machen.
wobei id die ID des Controllers und des virtuellen Laufwerks, und "channelID:targetID" die Kanal- und Array-Festplattennummer darstellt, die vom omreport-Befehl gemeldet wird. Um diese Werte zu erhalten, muss omreport storage controller eingegeben werden, um die Controller-IDs anzuzeigen, und dann omreport storage vdisk controller=ID und omreport storage adisk controller=ID eingegeben werden, um die IDs für die am Controller angeschlossenen virtuellen Laufwerke und Array-Festplatten anzuzeigen.
Beispielsyntax
Um z. B. die Zuweisung von Array-Festplatte 3 auf Kanal 0 auf Controller 1 des virtuellen Laufwerks 4 rückgängig zu machen, würde Folgendes eingegeben werden:
Es kann auch die Zuweisung von mehreren als Hotspares zugewiesene Array-Festplatten rückgängig gemacht werden. In diesem Beispiel wird die Zuweisung von Array-Festplatte 3 auf Kanal 0 und Array-Festplatte 2 auf Kanal 1 als dedizierter Hotspare rückgängig gemacht:
Die folgende omconfig-Befehlssyntax kann dazu verwendet werden, eine Übereinstimmungsüberprüfung auf einem virtuellen Laufwerk zu starten. Die Aufgabe Übereinstimmungsüberprüfung prüft die redundanten Daten des virtuellen Laufwerks.
wobei id die ID des Controllers und des virtuellen Laufwerks darstellt, die vom omreport-Befehl gemeldet wird. Um diese Werte zu erhalten, muss omreport storage controller eingegeben werden, um die Controller-IDs anzuzeigen, und dann omreport storage vdisk controller=ID eingegeben werden, um die IDs der an den Controller angeschlossenen virtuellen Laufwerke anzuzeigen.
Beispielsyntax
Um z. B. eine Übereinstimmungsüberprüfung auf dem virtuellen Laufwerk 4 auf Controller 1 durchzuführen, würde Folgendes eingegeben werden:
wobei id die ID des Controllers und des virtuellen Laufwerks darstellt, die vom omreport-Befehl gemeldet wird. Um diese Werte zu erhalten, muss omreport storage controller eingegeben werden, um die Controller-IDs anzuzeigen, und dann omreport storage vdisk controller=ID eingegeben werden, um die IDs der an den Controller angeschlossenen virtuellen Laufwerke anzuzeigen.
Beispielsyntax
Um z. B. eine Übereinstimmungsüberprüfung auf dem virtuellen Laufwerk 4 auf Controller 1 abzubrechen, würde Folgendes eingegeben werden:
wobei id die ID des Controllers und des virtuellen Laufwerks darstellt, die vom omreport-Befehl gemeldet wird. Um diese Werte zu erhalten, muss omreport storage controller eingegeben werden, um die Controller-IDs anzuzeigen, und dann omreport storage vdisk controller=ID eingegeben werden, um die IDs der an den Controller angeschlossenen virtuellen Laufwerke anzuzeigen.
Beispielsyntax
Um z. B. eine Übereinstimmungsüberprüfung auf dem virtuellen Laufwerk 4 auf Controller 1 anzuhalten, würde Folgendes eingegeben werden:
wobei id die ID des Controllers und des virtuellen Laufwerks darstellt, die vom omreport-Befehl gemeldet wird. Um diese Werte zu erhalten, muss omreport storage controller eingegeben werden, um die Controller-IDs anzuzeigen, und dann omreport storage vdisk controller=ID eingegeben werden, um die IDs der an den Controller angeschlossenen virtuellen Laufwerke anzuzeigen.
Beispielsyntax
Um z. B. eine Übereinstimmungsüberprüfung auf dem virtuellen Laufwerk 4 auf Controller 1 wieder aufzunehmen, würde Folgendes eingegeben werden:
Die folgende omconfig-Befehlssyntax kann zum Löschen eines virtuellen Laufwerks verwendet werden.
HINWEIS: Das Löschen eines virtuelles Laufwerks zerstört alle Informationen, einschließlich der
Dateisysteme und Datenträger, die sich auf dem virtuellen Laufwerk befinden. Es wird u. U. eine
Warnungsmeldung angezeigt, wenn versucht wird die System- oder Startpartition zu löschen. Diese
Warnungsmeldung wird jedoch nicht immer angezeigt. Wenn dieser Befehl verwendet wird, sollte vorher
sichergestellt werden, dass weder die System- oder Startpartition noch andere wichtige Daten dadurch
gelöscht werden.
wobei id die ID des Controllers und des virtuellen Laufwerks darstellt, die vom omreport-Befehl gemeldet wird. Um diese Werte zu erhalten, muss omreport storage controller eingegeben werden, um die Controller-IDs anzuzeigen, und dann muss omreport storage vdisk controller=ID eingegeben werden, um die IDs für die am Controller angeschlossenen virtuellen Laufwerke anzuzeigen.
In einigen Fällen wird eine Warnungsmeldung angezeigt, wenn Sie versuchen ein virtuelles Laufwerk zu löschen, das die System- oder Startpartition enthält. Diese Warnung kann durch die Verwendung des Parameters [force=yes] außer Kraft gesetzt werden. Die Syntax lautet in diesem Fall wie Folgt:
omconfig storage vdisk action=deletevdisk controller=id vdisk=
id [force=yes]
Beispielsyntax
Um z. B. das virtuelle Laufwerk 4 auf Controller 1 zu löschen, muss Folgendes eingegeben werden:
wobei id die ID des Controllers und des virtuellen Laufwerks darstellt, die vom omreport-Befehl gemeldet wird. Um diese Werte zu erhalten, muss omreport storage controller eingegeben werden, um die Controller-IDs anzuzeigen, und dann omreport storage vdisk controller=ID eingegeben werden, um die IDs der am Controller angeschlossenen virtuellen Laufwerke anzuzeigen.
Beispielsyntax
Um z. B. das virtuelle Laufwerk 4 auf Controller 1 zu formatieren, muss Folgendes eingegeben werden:
Ein virtuelles Laufwerk kann neu konfiguriert werden, wenn die RAID-Stufe des virtuellen Laufwerks geändert oder es durch das Hinzufügen von Array-Festplatten vergrößert werden soll. Auf einigen Controllern können Array-Festplatten auch entfernt werden.
Informationen zur Angabe von Parametern finden Sie in der Online-Hilfe.
Beispielsyntax
So könnte z. B. das virtuelle Laufwerk 4 neu konfiguriert werden, indem die Größe auf 800 MB geändert wird. Dazu soll RAID 5 und Array-Festplatten 0 bis 3 auf Kanal 0 von Controller 1 verwendet werden. Für dieses Beispiel müsste Folgendes eingegeben werden:
wobei id die ID des Controllers und des virtuellen Laufwerks darstellt, die vom omreport-Befehl gemeldet wird. Um diese Werte zu erhalten, muss omreport storage controller eingegeben werden, um die Controller-IDs anzuzeigen, und dann omreport storage vdisk controller=ID eingegeben werden, um die IDs der an den Controller angeschlossenen virtuellen Laufwerke anzuzeigen.
Informationen zu den Lese-, Schreib- und Cache-Regeln für spezifische Controller finden Sie in der Online-Hilfe. Es folgen Informationen zur Angabe dieser Parameter mit dem omconfig-Befehl:
wobei id die ID des Controller und des virtuellen Laufwerks, die vom omreport-Befehl gemeldet wird, und <Zeichenkette> den neuen Namen des virtuellen Laufwerks darstellt. Um die Werte für die ID des Controllers und des virtuellen Laufwerks zu erhalten, muss omreport storage controller eingegeben werden, um die Controller-IDs anzuzeigen, und dann omreport storage vdisk controller=ID eingegeben werden, um die IDs der am Controller angeschlossenen virtuellen Laufwerke anzuzeigen.
Beispielsyntax
Um z. B. das virtuelle Laufwerk 4 auf Controller 1 zu vd4 umzubenennen, muss Folgendes eingegeben werden:
Die Leuchten (Leuchtdiode oder LED-Anzeige) einer oder mehrerer an einem Controller angeschlossenen Array-Festplatte(n) kann/können zum Blinken veranlasst werden. Die folgende omconfig-Befehlssyntax kann dazu verwendet werden, eine oder mehrere Array-Festplatte(n) blinken zu lassen.
wobei id die Controller-ID und "channelID:targetID" die Kanal- und Array-Festplattennummer darstellt, die vom omreport-Befehl gemeldet wird. Um diese Werte zu erhalten, muss omreportstorage controller eingegeben werden, um die Controller-IDs anzuzeigen und dann muss omreport storage adisk controller=ID eingegeben werden, um die IDs der am Controller angeschlossenen Array-Festplatten anzuzeigen.
Beispielsyntax
Um z. B. Array-Festplatten 0 bis 2 auf Kanal 0 des Controllers 1 blinken zu lassen, würde Folgendes eingegeben werden:
Das Blinken der Leuchten (Leuchtdiode oder LED-Anzeige) einer oder mehrerer an einem Controller angeschlossenen Array-Festplatte(n) kann/können beendet werden. Die folgende omconfig-Befehlssyntax kann dazu verwendet werden, das Blinken einer oder mehrerer Array-Festplatte(n) zu beenden.
wobei id die Controller-ID und "channelID:targetID" die Kanal- und Array-Festplattennummer darstellt, die vom omreport-Befehl gemeldet wird. Um diese Werte zu erhalten, muss omreport storage controller eingegeben werden, um die Controller-IDs anzuzeigen, und dann omreport storage adisk controller=ID eingegeben werden, um die IDs der am Controller angeschlossenen Array-Festplatten anzuzeigen.
Beispielsyntax
Um z. B. das Blinken der Array-Festplatten 0 bis 2 auf Kanal 0 des Controllers 1 zu beenden, würde Folgendes eingegeben werden:
wobei id die Controller-ID und "channelID:targetID" die Kanal- und Array-Festplattennummer darstellt, die vom omreport-Befehl gemeldet wird. Um diese Werte zu erhalten, muss omreport storage controller eingegeben werden, um die Controller-IDs anzuzeigen, und dann omreport storage adisk controller=ID eingegeben werden, um die IDs der an den Controller angeschlossenen Array-Festplatten anzuzeigen.
Beispielsyntax
Um z. B. Array-Festplatte 3 auf Kanal 0 des Controllers 1 auf Entfernung vorzubereiten, würde Folgendes eingegeben werden:
wobei id die Controller-ID und "channelID:targetID" die Kanal- und Array-Festplattennummer darstellt, die vom omreport-Befehl gemeldet wird. Um diese Werte zu erhalten, muss omreport storage controller eingegeben werden, um die Controller-IDs anzuzeigen, und dann omreport storage adisk controller=ID eingegeben werden, um die IDs der an den Controller angeschlossenen Array-Festplatten anzuzeigen.
Beispielsyntax
Um z. B. Array-Festplatte 3 auf Kanal 0 des Controllers 1 zu initialisieren, würde Folgendes eingegeben werden:
wobei id die Controller-ID und "channelID:targetID" die Kanal- und Array-Festplattennummer darstellt, die vom omreport-Befehl gemeldet wird. Um diese Werte zu erhalten, muss omreport storage controller eingegeben werden, um die Controller-IDs anzuzeigen, und dann omreport storage adisk controller=ID eingegeben werden, um die IDs der an den Controller angeschlossenen Array-Festplatten anzuzeigen.
Beispielsyntax
Um z. B. Array-Festplatte 3 auf Kanal 0 des Controllers 1 offline zu setzen, würde Folgendes eingegeben werden:
wobei id die Controller-ID und "channelID:targetID" die Kanal- und Array-Festplattennummer darstellt, die vom omreport-Befehl gemeldet wird. Um diese Werte zu erhalten, muss omreport storage controller eingegeben werden, um die Controller-IDs anzuzeigen, und dann omreport storage adisk controller=ID eingegeben werden, um die IDs der an den Controller angeschlossenen Array-Festplatten anzuzeigen.
Beispielsyntax
Um z. B. Array-Festplatte 3 auf Kanal 0 des Controllers 1 wieder online zu setzen, würde Folgendes eingegeben werden:
Die folgende omconfig-Befehlssyntax kann dazu verwendet werden, um eine Array-Festplatte als einen globalen Hotspare zuzuweisen.
Vollständige Syntax
omconfig storage adisk action=assignglobalhotspare controller=
id adisk=channelID:targetID assign=yes
wobei id die Controller-ID und "channelID:targetID" die Kanal- und Array-Festplattennummer darstellt, die vom omreport-Befehl gemeldet wird. Um diese Werte zu erhalten, muss omreport storage controller eingegeben werden, um die Controller-IDs anzuzeigen, und dann omreport storage adisk controller=ID eingegeben werden, um die IDs der am Controller angeschlossenen Array-Festplatten anzuzeigen.
Beispielsyntax
Um z. B. Array-Festplatte 3 auf Kanal 0 auf Controller 1 als einen globalen Hotspare zuzuweisen, würde Folgendes eingegeben werden:
omconfig - Zuweisung des globalen Hotspare aufheben
Die folgende omconfig-Befehlssyntax kann dazu verwendet werden, um die Zuweisung einer Array-Festplatte als globalen Hotspare aufzuheben.
Vollständige Syntax
omconfig storage adisk action=assignglobalhotspare controller=
id adisk=channelID:targetID assign=no
wobei id die Controller-ID und "channelID:targetID" die Kanal- und Array-Festplattennummer darstellt, die vom omreport-Befehl gemeldet wird. Um diese Werte zu erhalten, muss omreport storage controller eingegeben werden, um die Controller-IDs anzuzeigen, und dann omreport storage adisk controller=ID eingegeben werden, um die IDs der am Controller angeschlossenen Array-Festplatten anzuzeigen.
Beispielsyntax
Um z. B. die Zuweisung der Array-Festplatte 3 auf Kanal 0 auf Controller 1 als globalen Hotspare aufzuheben, würde Folgendes eingegeben werden:
Die folgende omconfig-Befehlssyntax kann zur Neuerstellung einer fehlerhaften Array-Festplatte verwendet werden. Die Neuerstellung einer Festplatte dauert u. U. mehrere Stunden. Zum Abbrechen einer Neuerstellung kann die Aufgabe Neuerstellung abbrechen verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie in der Online-Hilfe.
wobei id die Controller-ID und "channelID:targetID" die Kanal- und Array-Festplattennummer darstellt, die vom omreport-Befehl gemeldet wird. Um diese Werte zu erhalten, muss omreport storage controller eingegeben werden, um die Controller-IDs anzuzeigen, und dann omreport storage adisk controller=ID eingegeben werden, um die IDs der an den Controller angeschlossenen Array-Festplatten anzuzeigen.
Beispielsyntax
Um z. B. Array-Festplatte 3 auf Kanal 0 des Controllers 1 neu zu erstellen, würde Folgendes eingegeben werden:
Die folgende omconfig-Befehlssyntax kann zu Wiederherstellung von unbrauchbarem Festplattenspeicher verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie in der Online-Hilfe.
Vollständige Syntax
omconfigs storage adisk action=removedeadsegments controller=
id adisk=channelID:targetID
wobei id die Controller-ID und "channelID:targetID" die Kanal- und Array-Festplattennummer darstellt, die vom omreport-Befehl gemeldet wird. Um diese Werte zu erhalten, muss omreport storage controller eingegeben werden, um die Controller-IDs anzuzeigen, und dann omreport storage adisk controller=ID eingegeben werden, um die IDs der an den Controller angeschlossenen Array-Festplatten anzuzeigen.
Beispielsyntax
Um z. B. tote Festplattensegmente auf Array-Festplatte 3 auf Kanal 0 des Controllers 1 zu entfernen, würde Folgendes eingegeben werden:
In den folgenden Abschnitten wird die omconfig-Befehlssyntax beschrieben, die zur Ausführung von Batterieaufgaben erforderlich ist.
Tabelle 11-18. omconfig - Batteriebefehle
Erforderliche Befehlsebenen (1, 2, 3)
Optional
Name=Wert-Paare
omconfig storage battery
action=recondition controller=id battery=id
omconfig - Batterie überholen
Der folgende omconfig-Befehl kann zum Überholen einer Controller-Batterie verwendet werden. Weitere Informationen zu Batterien und zum Überholungsvorgang finden Sie in der Online-Hilfe.
wobei id die ID des Controllers und der Batterie darstellt, die vom omreport-Befehl gemeldet wird. Um diesen Wert zu erhalten, muss omreport storage controller eingegeben werden, um die Controller-IDs anzuzeigen, und dann omreport storage battery controller=ID eingegeben werden, um die ID der Controller-Batterie anzuzeigen.
Beispielsyntax
Um z. B. die Batterie auf Controller 1 zu überholen, muss Folgendes eingegeben werden:
In den folgenden Abschnitten wird die omconfig-Befehlssyntax beschrieben, die zur Ausführung von Kanalaufgaben erforderlich ist.
Tabelle 11-19. omconfig - Kanalbefehle
Erforderliche Befehlsebenen (1, 2, 3)
Optional
Name=Wert-Paare
omconfig storage channel
action=rescan controller=id channel=id
omconfig - Kanal neu scannen
Der folgende omconfig-Befehl kann zum erneuten Scannen eines Controller-Kanals verwendet werden. Dieser Befehl führt einen Scan auf allen Kanälen auf dem Controller durch und gleicht dadurch dem erneuten Scannen eines Controllers.
wobei id die ID des Controllers und des Kanals darstellt, die vom omreport-Befehl gemeldet wird. Um diese Werte zu erhalten, muss omreport storage controller eingegeben werden, um die Controller-IDs anzuzeigen, und dann omreport storage channel controller=ID eingegeben werden, um die IDs der am Controller angeschlossenen Kanäle anzuzeigen.
Beispielsyntax
Um z. B. einen erneuten Scan auf Kanal 2 auf Controller 1 durchzuführen, muss Folgendes eingegeben werden:
wobei id die ID des Controllers und des Gehäuses darstellt, die vom omreport-Befehl gemeldet wird. Um diese Werte zu erhalten, muss omreport storage controller eingegeben werden, um die Controller-IDs anzuzeigen, und dann omreport storage enclosure controller=ID eingegeben werden, um die IDs der an den Controller angeschlossenen Gehäuse anzuzeigen.
Beispielsyntax
Um z. B. den Alarm des Gehäuses 2 auf Controller 1 zu aktivieren, muss Folgendes eingegeben werden:
wobei id die ID des Controllers und des Gehäuses darstellt, die vom omreport-Befehl gemeldet wird. Um diese Werte zu erhalten, muss omreport storage controller eingegeben werden, um die Controller-IDs anzuzeigen, und dann omreport storage enclosure controller=ID eingegeben werden, um die IDs der an den Controller angeschlossenen Gehäuse anzuzeigen.
Beispielsyntax
Um z. B. den Alarm des Gehäuses 2 auf Controller 1 zu deaktivieren, muss Folgendes eingegeben werden:
Das Betriebssystem und der Server werden standardmäßig heruntergefahren, wenn die PV220S- und PV221S-Gehäuse eine kritische Temperatur von 0 oder 50 Grad Celsius erreichen. Wenn jedoch Kanalredundanz auf den PV220S- und PV221S-Gehäusen implementiert wurde, kann bestimmt werden, dass nur das Gehäuse und nicht das Betriebssystem und der Server heruntergefahren wird, wenn das Gehäuse eine kritische Temperatur von 0 oder 50 Grad Celsius erreicht. Weitere Informationen finden Sie in der Online-Hilfe.
Die folgende omconfig-Befehlssyntax kann dazu verwendet werden, um Smart-temperaturbedingtes Herunterfahren zu aktivieren.
Vollständige Syntax
omconfig storage enclosure action=enablests
Beispielsyntax
Die omconfig-Befehlssyntax zum Aktivieren des temperaturbedingten Herunterfahrens erfordert keine Angabe einer Controller- oder Gehäuse-ID. Um temperaturbedingtes Herunterfahren zu aktivieren, muss Folgendes eingegeben werden:
Wenn Smart-temperaturbedingtes Herunterfahren mit dem omconfig-Befehl aktiviert wurde, kann Smart-temperaturbedingtes Herunterfahren wieder deaktiviert, und das System auf die Standardeinstellung zurückgesetzt werden. Wenn Smart-temperaturbedingtes Herunterfahren deaktiviert ist, werden das Betriebssystem und der Server heruntergefahren, wenn die PV220S- und PV221S-Gehäuse eine kritische Temperatur von 0 oder 50 Grad Celsius erreichen.
Die folgende omconfig-Befehlssyntax kann dazu verwendet werden, um Smart-temperaturbedingtes Herunterfahren zu deaktivieren.
Vollständige Syntax
omconfig storage enclosure action=disablests
Beispielsyntax
Die omconfig-Befehlssyntax zum Deaktivieren des temperaturbedingten Herunterfahrens erfordert keine Angabe einer Controller- oder Gehäuse-ID. Um temperaturbedingtes Herunterfahren zu deaktivieren, muss Folgendes eingegeben werden:
omconfig storage enclosure action=disablests
omconfig - Gehäuse-Systemkennnummer festlegen
Die folgende omconfig-Befehlssyntax kann zur Bestimmung der Gehäuse-Systemkennnummer verwendet werden:
wobei id die ID des Controllers und des Gehäuses darstellt, die vom omreport-Befehl gemeldet wird. Um diese Werte zu erhalten, muss omreport storage controller eingegeben werden, um die Controller-IDs anzuzeigen, und dann omreport storage enclosure controller=ID eingegeben werden, um die IDs der am Controller angeschlossenen Gehäuse anzuzeigen.
In dieser Syntax stellt <Zeichenkette> eine vom Benutzer bestimmte alphanumerische Zeichenkette dar.
Beispielsyntax
Um z. B. die Systemkennnummer auf Gehäuse 2 auf Controller 1 als encl20 festzulegen, müsste Folgendes eingegeben werden:
wobei id die ID des Controllers und des Gehäuses darstellt, die vom omreport-Befehl gemeldet wird. Um diese Werte zu erhalten, muss omreport storage controller eingegeben werden, um die Controller-IDs anzuzeigen, und dann omreport storage enclosure controller=ID eingegeben werden, um die IDs der am Controller angeschlossenen Gehäuse anzuzeigen.
In dieser Syntax stellt <Zeichenkette> eine vom Benutzer bestimmte alphanumerische Zeichenkette dar.
Beispielsyntax
Um z. B. den Bestandsnamen des Gehäuse 2 auf Controller 1 als encl43 festzulegen, müsste Folgendes eingegeben werden:
Die folgende omconfig-Befehlssyntax kann dazu verwendet werden, um die minimalen und maximalen Warnungstemperatur-Schwellenwerte für eine bestimmte Temperatursonde einzustellen.
wobei id die Controller-ID, Gehäuse-ID und Temperatursonden-ID darstellen, die vom omreport-Befehl gemeldet werden. Um diese Werte zu erhalten, muss omreport storage controller eingegeben werden, um die Controller-IDs anzuzeigen, und dann omreport storage enclosure controller=ID eingegeben werden, um die IDs der am Controller angeschlossenen Gehäuse anzuzeigen. Um die IDs der Gehäusekomponenten anzuzeigen, muss omreport storage enclosure controller=ID enclosure ID eingegeben werden.
In dieser Syntax stellt "n" einen vom Benutzer bestimmten Wert für die Temperatur in Celsius dar.
Beispielsyntax
Zum Beispiel können die minimalen und maximalen Warnungsschwellenwerte für Temperatursonde 3 im Gehäuse 2 auf Controller 1 eingestellt werden. Um diese Schwellenwerte auf 10 Celsius und 40 Celsius einzustellen, muss Folgendes eingegeben werden:
Die folgende omconfig-Befehlssyntax kann dazu verwendet werden, um die minimalen und maximalen Warnungstemperatur-Schwellenwerte auf die Standardwerte zurückzusetzen.
Vollständige Syntax
omconfig storage enclosure action=resettempprobes controller=
id enclosure=id index=id
wobei id die Controller-ID, Gehäuse-ID und Temperatursonden-ID darstellen, die vom omreport-Befehl gemeldet werden. Um diese Werte zu erhalten, muss omreport storage controller eingegeben werden, um die Controller-IDs anzuzeigen, und dann omreport storage enclosure controller=ID eingegeben werden, um die IDs der am Controller angeschlossenen Gehäuse anzuzeigen. Um die IDs der Gehäusekomponenten anzuzeigen, muss omreport storage enclosure controller=ID enclosure ID eingegeben werden.
Beispielsyntax
Zum Beispiel können die Schwellenwerte für Temperatursonde 3 im Gehäuse 2 auf Controller 1 zurückgesetzt werden. Um diese Schwellenwerte zurückzusetzen, würde Folgendes eingegeben werden: