Zurük zum Inhaltsverzeichnis
Das vorliegende Kapitel befaßt sich mit Verfahren zur Beseitigung von Störungen
interner Systemkomponenten. Vor dem Ausführen der Verfahren sind folgende Schritte
auszuführen:
Zur Durchführung der Verfahren dieses Abschnitts wird folgendes benötigt:
- Eine Dell-Diagnosediskette
- Die Dokumentation des Systems
- Ein flacher Schraubenzieher und ein Kreuzschlitz-Schraubenzieher Nr. 1 (oder ein
6-mm-Steckschlüssel)
|
ANMERKUNG: Sollte die Frage "Ist das
Problem beseitigt?" während eines Fehlerbeseitigungsverfahrens erscheinen, das
Verfahren ausführen, daß das Problem verursacht hat. |
Unter Umständen erfordern die in diesem Abschnitt beschriebenen Verfahren das Abnehmen
der Systemabdeckung und das Arbeiten im Innern des Systems. Nur die Servicearbeiten
vornehmen, die in diesem Handbuch und an anderer Stelle der Dell-Dokumentation beschrieben
sind. Den Anleitungen immer exakt folgen.
Die Arbeit im Innern des Systems ist völlig ungefährlich wenn folgende
Sicherheitshinweise berücksichtigt werden.
|
WARNUNG: FÜR IHRE PERSÖNLICHE SICHERHEIT UND
ZUM SCHUTZ DER GERÄTE |
Bevor Sie mit der Arbeit am Computer beginnen, sind die folgenden Schritte in
der angegebenen Reihenfolge auszuführen:
- Den Computer und alle Peripheriegeräte ausschalten.
- Den Computer und die Peripheriegeräte vom Stromnetz trennen. Dadurch
wird die Gefahr von Körperverletzungen oder Stromschlag reduziert. Ebenso alle Telefon-
oder Telekommunikationsleitungen vom Computer trennen.
- Eine unbeschichtete Metallfläche an der Systemabdeckung berühren (wie zum
Beispiel den Metallrahmen um die Steckkartenleisten auf der Rückseite des Systems), bevor
etwas im Innern des Systems berührt wird.
Während der Arbeit im Innern des Systems diese Erdung
regelmäßig wiederholen, um statische Aufladungen abzuleiten, die die internen
Komponenten beschädigen könnten.
Dell empfiehlt außerdem, die Sicherheitsanweisungen am Anfang dieses Handbuchs
regelmäßig zu lesen.
Um Störungen im Innern des Systems zu beheben, muß das Systemabdeckung entfernt
werden. Anleitungen zum Entfernen der Systemabdeckung finden Sie in der Dokumentation zum
System.
Nach Abschluß des Fehlerbeseitigungsverfahrens die Abdeckung wieder befestigen. Hierzu
die in der Systemdokumentation beschriebenen Schritte ausführen.
Flüssigkeiten können das System nachhaltig schädigen. Dazu muß das System nicht
vollständig untergetaucht werden; bereits einige Tropfen, Spritzer oder eine übermäßig
hohe Luftfeuchtigkeit kann das System beschädigen. Wurde ein externes Gerät (Drucker
oder externes Laufwerk) naß, setzen Sie sich mit dem Hersteller in Verbindung. Die
folgenden Schritte vollständig ausführen, wenn das System naß wurde:
- Das System und alle angeschlossenen Peripheriegeräte ausschalten und alle Netzkabel vom
Stromnetz trennen. Ebenso alle Telefon- oder Telekommunikationsleitungen vom Computer
trennen.
- Die Systemabdeckung entfernen.
|
VORSICHT: Zuerst "Schutz vor elektrostatischen
Entladungen" in den Sicherheitshinweisen am Anfang des Handbuchs lesen.
|
- System mindestens 24 Stunden trocknen lassen.
Sicherstellen, daß das System
vollständig trocken ist, bevor der nächste Schritt ausgeführt wird.
- Alle im System installierten Erweiterungskarten mit Ausnahme der
laufwerks-Controllerkarte und der Video-Erweiterungskarte herausnehmen (falls vorhanden).
Anleitungen
finden Sie in der Dokumentation des Systems.
- Die Systemabdeckung wieder befestigen, das System ans Stromnetz anschließen und
einschalten.
Wird das System mit Strom versorgt?
Ja. Weiter mit Schritt 6.
Nein.Anleitungen, wie Sie technische Unterstützung erhalten
können, finden Sie unter "Wie Sie Hilfe bekommen".
- Das System ausschalten, vom Stromnetz trennen, die Systemabdeckung entfernen und alle in
Schritt 4 entfernten Erweiterungskarten wieder einbauen.
Anleitungen finden Sie in der
Dokumentation des Systems.
- Die Systemabdeckung wieder befestigen und das System ans Stromnetz anschließen.
Außerdem alle Telefon- und Telekommunikationsverbindungen zum Computer wieder
anschließen.
- Die Dell-Diagnosediskette in das Diskettenlaufwerk einlegen, das System neu
starten und die Systemeinstellungstestgruppe in der Dell-Diagnose ausführen. (Siehe
"Dell-Diagnose durchfüren".)
Wurden die Tests erfolgreich abgeschlossen?
Ja. Das System funktioniert ordnungsgemäß.
Nein. Anleitungen, wie Sie technische Unterstützung erhalten
können, finden Sie unter "Wie Sie Hilfe bekommen".
Wenn das System heruntergefallen oder beschädigt ist, ist zu prüfen, ob das System
ordnungsgemäß funktioniert. Ist ein am System angeschlossenes externes Gerät
heruntergefallen oder beschädigt, den Gerätehersteller anrufen oder unter "Wie Sie Hilfe bekommen" nachlesen, wie Sie technische
Unterstützung von Dell erhalten können. Zum Beseitigen von Störungen bei einem
beschädigten System wie folgt vorgehen:
- Das System und alle angeschlossenen Peripheriegeräte ausschalten und alle Netzkabel vom
Stromnetz trennen. Ebenso alle Telefon- oder Telekommunikationsleitungen vom Computer
trennen.
- Die Systemabdeckung entfernen.
|
VORSICHT: Den Abschnitt "Schutz vor elektrostatischer
Entladung" in den mit dem System gelieferten Sicherheitsanweisungen lesen.
|
- Die Anschlüsse der Erweiterungskarten im System überprüfen.
Anleitungen finden Sie
in der Dokumentation des Systems.
- Das Disketten-/Bandlaufwerk, Festplattenlaufwerk und alle anderen internen Anschlüsse
überprüfen (einschließlich der Optionen, wie zum Beispiel
Videospeicher-Aufrüstungsmodule, mathematische Coprozessoren und
Mikroprozessor-Aufrüstungen).
Alle Kabel müssen korrekt angeschlossen sein, und alle
Komponenten müssen fest in ihren Anschlüssen oder Sockeln sitzen.
Anleitungen finden Sie in der Dokumentation des Systems.
- Die Systemabdeckung wieder befestigen, das System ans Stromnetz und alle Telefon- und
Telekommunikationsverbindungen anschließen.
- Die Dell-Diagnosediskette in das Diskettenlaufwerk einlegen und das System neu starten.
- Die Systemeinstellungstestgruppe in der Dell-Diagnose ausführen. (Siehe "Dell-Diagnose durchfüren".)
Wurden
die Tests erfolgreich abgeschlossen?
Ja. Das System funktioniert ordnungsgemäß.
Nein. Anleitungen, wie Sie technische Unterstützung erhalten
können, finden Sie unter "Wie Sie Hilfe bekommen".
|
WARNUNG: Eine neue Batterie kann bei falscher
Installation explodieren. Ersatzbatterien müssen vom gleichen Typ sein bzw. dem Typ
entsprechen, der vom Hersteller empfohlen wird. Leere Batterien nach Angaben des
Herstellers entsorgen. |
Bei Ausgabe einer Fehlermeldung, die ein Problem mit der Batterie anzeigt, oder wenn
das System-Setup-Programm seine Konfigurationsinformationen bei ausgeschaltetem System
verliert, ist möglicherweise die Batterie erschöpft.
Um Störungen der Batterie zu beheben, die folgenden Schritte ausführen:
- Das System und alle angeschlossenen Peripheriegeräte ausschalten und alle Netzkabel vom
Stromnetz trennen. Ebenso alle Telefon- oder Telekommunikationsleitungen vom Computer
trennen.
- Die Systemabdeckung entfernen.
|
VORSICHT: Den Abschnitt "Schutz vor elektrostatischer
Entladung" in den mit dem System gelieferten Sicherheitsanweisungen lesen.
|
- Den Anschluß der Batterie auf der Systemplatine überprüfen.
Einige Systeme
enthalten eine Knopfzellenbatterie, die in einen Batteriesockel auf der Systemplatine
eingesetzt wird. Andere Systeme besitzen eine Batterie mit einem Kabel, das mit einem
laufwerksstecker auf der Systemplatine verbunden ist.
Ist die Batterie fest mit dem Batteriesockel oder Stecker auf der Systemplatine
verbunden?
Ja. Weiter mit Schritt 5.
Nein. Weiter mit Schritt 4.
- Die Batterie erneut in den Sockel einsetzen oder das Batteriekabel wieder an die
Systemplatine anschließen.
Ist die Störung behoben?
Ja. Die Verbindung war locker. Das Problem ist beseitigt.
Nein. Weiter mit Schritt 5.
- Batterie austauschen.
Anleitungen finden Sie in der Dokumentation des Systems.
Ist die Störung behoben?
Ja. Die Batterie war erschöpft. Das Problem ist beseitigt.
Nein. Anleitungen, wie Sie technische Unterstützung erhalten
können, finden Sie unter "Wie Sie Hilfe bekommen".
Wenn eine Fehlermeldung auf eine defekte Erweiterungskarte hinweist oder eine
Erweiterungskarte nicht korrekt oder überhaupt nicht zu funktionieren scheint, kann ein
fehlerhafter Anschluß, ein Software- oder Hardwarekonflikt oder ein Kartendefekt die
Ursache sein. Um Störungen mit den Erweiterungskarten zu beheben, folgende Schritte
ausführen:
- Das System und alle angeschlossenen Peripheriegeräte ausschalten und alle Netzkabel vom
Stromnetz trennen. Ebenso alle Telefon- oder Telekommunikationsleitungen vom System
trennen.
- Die Systemabdeckung entfernen.
|
VORSICHT: Den Abschnitt "Schutz vor elektrostatischer
Entladung" in den mit dem System gelieferten Sicherheitsanweisungen lesen.
|
- Prüfen, ob alle Erweiterungskarten fest in ihren Kontaktleisten sitzen.
Sitzen die
Erweiterungskarten fest in ihren Kontaktleisten?
Ja. Weiter mit Schritt 5.
Nein. Weiter mit Schritt 4.
- Erweiterungskarten wieder in ihre Kontaktleisten setzen.
Anleitungen finden Sie in
der Dokumentation des Systems.
Ist die Störung behoben?
Ja. Die Verbindung war locker. Das Problem ist beseitigt.
Nein. Weiter mit Schritt 5.
- Prüfen, ob die entsprechenden Kabel fest in ihren Anschlüssen auf den
Erweiterungskarten sitzen.
Anleitungen zur Verkabelung der Karten finden Sie in den
jeweiligen Dokumentationen der Erweiterungskarten.
Sitzen die entsprechenden Kabel fest in ihren Anschlüssen?
Ja. Weiter mit Schritt 7.
Nein. Weiter mit Schritt 6.
- Kabelstecker mit den entsprechenden Anschlüssen auf den Karten verbinden.
Ist die Störung behoben?
Ja. Die Kabelverbindungen waren lose. Das Problem ist
beseitigt.
Nein. Weiter mit Schritt 7.
- Alle Jumper und Konfigurationsschalter auf jeder Erweiterungskarte überprüfen.
Die
meisten ISA (Industry-Standard Architecture
[Industrie-Standard-Architektur])-Erweiterungskarten besitzen Konfigurationseinstellungen
für eine IRQ (Interrupt Request [Unterbrechungsaufforderung])-Leitung, einen DMA (Direct
Memory Access [direkter Speicherzugriff])-Kanal und eine Basisspeicheradresse oder eine
BIOS (Basic Input/Output System [grundlegendes Eingabe-/Ausgabesystem])-Adresse. Um zu
verhindern, daß Erweiterungskarten miteinander in Konflikt treten, muß sowohl die von
jeder Karte erforderte Start-Speicheradresse als auch die Speichergröße bekannt sein.
Anleitungen zu Jumper und Konfigurationseinstellungen finden Sie in der Dokumentation zur
Erweiterungskarte.
Ist jede Erweiterungskarte korrekt konfiguriert?
Ja. Weiter mit Schritt 10.
Nein. Weiter mit Schritt 9.
- Die Karte gemäß den Anleitungen in der Dokumentation der Karte neu konfigurieren.
Ist
die Störung behoben?
Ja. Die Speicherkonfiguration der Karte war nicht korrekt. Das
Problem ist beseitigt.
Nein. Weiter mit Schritt 10.
- Alle Konfigurationsjumper auf der Systemplatine überprüfen, um sicherzustellen, daß
sie für jede installierte Erweiterungskarte korrekt konfiguriert sind.
Anleitungen zu
Konfigurationsjumpern und ihren Einstellungen finden Sie in der Dokumentation des Systems.
Sind die Konfigurationsjumper der Systemplatine korrekt gesetzt?
Ja. Weiter mit Schritt 12.
Nein. Weiter mit Schritt 11.
- Die Konfigurationsjumper-Einstellungen der Systemplatine korrigieren.
Ist die
Störung behoben?
Ja. Das Problem ist beseitigt.
Nein. Weiter mit Schritt 12.
- Alle Erweiterungskarten mit Ausnahme der Festplattenlaufwerks-Controllerkarte entfernen
(falls eine installiert ist).
Anleitungen finden Sie in der Dokumentation des Systems.
- Die Systemabdeckung wieder befestigen, das System ans Stromnetz anschließen und
einschalten.
- Das System-Setup-Programm aufrufen und die Systemkonfigurationsinformationen
aktualisieren
- Die Dell-Diagnosediskette in das Diskettenlaufwerk einlegen, das System neu starten und
die RAM-Testgruppe in der Dell-Diagnose ausführen. (Siehe "Dell-Diagnose durchfüren".)
Wurden
die Tests erfolgreich abgeschlossen?
Ja. Weiter mit Schritt 16.
Nein. Informationen zur technischen Unterstützung siehe "Wie Sie Hilfe bekommen."
- Das System ausschalten, vom Netz trennen und die Systemabdeckung entfernen.
- Eine der in Schritt 12 herausgenommenen Erweiterungskarten installieren und Schritt 13
bis 14 wiederholen.
- Die Dell-Diagnosediskette in das Diskettenlaufwerk einlegen und das System neu starten.
Die RAM-Testgruppe in der Dell-Diagnose ausführen.
Wurden die Tests erfolgreich
abgeschlossen?
Ja. Weiter mit Schritt 19.
Nein. Informationen zur technischen Unterstützung siehe "Wie Sie Hilfe bekommen."
- Die Dell-Diagnosediskette aus dem Diskettenlaufwerk nehmen. Die Schritte 16, 17 und 18
für jede übrige der in Schritt 12 entfernten Erweiterungskarten wiederholen.
Konnten
alle Erweiterungskarten ohne einen Testausfall neu installiert werden?
Ja. Das Problem ist beseitigt.
Nein. Informationen zur technischen Unterstützung siehe "Wie Sie Hilfe bekommen."
Ein Speicherproblem des Systems kann auf ein fehlerhaftes SIMM (Single In-line Memory
Module [Speichermodul mit einseitiger, geradliniger Anschlußfolge]), auf eine nicht
ordnungsgemäß konfigurierte oder fehlerhafte Speichererweiterungskarte (falls eine
installiert ist) oder auf eine fehlerhafte Systemplatine zurückzuführen sein. Wird eine
Fehlermeldung bezüglich des RAM (Random-Access Memory [wahlfreier Zugriffsspeicher])
ausgegeben, liegt möglicherweise eine Speicherstörung vor.
Nach dem Einschalten oder Neustarten des Systems sollten die Anzeigen "Caps
Lock" und "Scroll Lock" der Tastatur kurz aufleuchten und dann wieder
ausgehen. Ist im Setup-Programm die Kategorie "Num Lock" auf "On"
gestellt, blinkt die Num Lock-Anzeige kurz auf und leuchtet dann weiter, ansonsten sollte
sie ausgehen. Davon abweichendes Verhalten dieser Anzeigen können Folge eines defekten
SIMMs in Sockel A sein. Die folgenden Schritte ausführen, um Störungen des
Systemspeichers zu beheben:
- System und alle angeschlossenen Peripheriegeräte einschalten.
Erscheint eine
Fehlermeldung, die ungültige System-Konfigurationsinformationen nach Abschluß der
Speicherzählung angibt?
Ja. Weiter mit Schritt 2.
Nein. Weiter mit Schritt 8.
- Das System-Setup-Programm aufrufen, um den gesamten Speicher oder die
Systemspeicher-Kategorie zu überprüfen.
Stimmt die installierte Speichergröße mit
dem gesamten Speicher oder der Systemspeicher-Einstellung überein?
Ja. Weiter mit Schritt 8.
Nein. Weiter mit Schritt 3.
- Das System und alle angeschlossenen Peripheriegeräte ausschalten und alle Netzkabel vom
Stromnetz trennen. Ebenso alle Telefon- und Telekommunikationsleitungen vom Computer
abnehmen.
- Die Systemabdeckung entfernen.
|
VORSICHT: Zuerst "Schutz vor elektrostatischen
Entladungen" in den Sicherheitshinweisen am Anfang des Handbuchs lesen.
|
- Die SIMMs wieder in ihre Sockel einsetzen.
Anleitungen finden Sie in der Dokumentation des Systems.
- Die Systemabdeckung wieder befestigen, das System ans Stromnetz anschließen und
einschalten.
- Das System-Setup-Programm aufrufen, um den gesamten Speicher oder die
Systemspeicher-Kategorie erneut zu überprüfen.
Stimmt die installierte
Speichergröße mit dem gesamten Speicher oder der Systemspeicher-Einstellung überein?
Ja. Weiter mit Schritt 9.
Nein. Weiter mit Schritt 10.
- System neu starten und dabei die Bildschirmanzeige und die Tastaturanzeigen
Num-Sperre,Umschalt-Sperre und Rollen-Sperre beobachten.
Bleibt der Bildschirm leer und
bleiben die Tastaturanzeigen Num-Sperre, Umschalt-Sperre und Rollen-Sperre aktiv?
Ja. Weiter mit Schritt 10.
Nein. Weiter mit Schritt 12.
- Das System ausschalten, vom Netz trennen und die Systemabdeckung entfernen.
- Wenn möglich, das SIMM in Sockel A mit einem SIMM der gleichen Kapazität austauschen,
das System neu starten und den Bildschirm und die Anzeigen auf der Tastatur überwachen.
Ist
die Störung behoben?
Ja. Das Problem ist beseitigt.
Nein. Weiter mit Schritt 12.
- Bestimmen, ob eine Speicher-Erweiterungskarte in einem Erweiterungssteckplatz
installiert ist.
Ist eine Speicher-Erweiterungskarte installiert?
Ja. Weiter mit Schritt 13.
Nein. Weiter mit Schritt 15.
- In der Dokumentation der Speicher-Erweiterungskarte nachlesen, ob die Karte korrekt
konfiguriert ist.
Ist die Speicher-Erweiterungskarte korrekt konfiguriert?
Ja. Weiter mit Schritt 14.
Nein. Weiter mit Schritt 15.
- Die Speicher-Erweiterungskarte neu konfigurieren.
- Die Systemabdeckung wieder befestigen, das System ans Stromnetz und alle Telefon- und
Telekommunikationsverbindungen anschließen und das System einschalten.
- Die Dell-Diagnosediskette in das Diskettenlaufwerk einlegen, das System neu starten und
die RAM-Testgruppe in der Dell-Diagnose ausführen. (Siehe "Dell-Diagnose durchführen".)
Wurden
die Tests erfolgreich abgeschlossen?
Ja. Das Problem ist beseitigt.
Nein. Anleitungen zum Erhalt technischer Unterstützung finden
Sie unter "Wie Sie Hilfe bekommen".
Bei der Beseitigung von Videoproblemen wird ermittelt, welche der folgenden Komponenten
die Störungsquelle ist: Bildschirm, Videoschnittstellenkabel, Videospeicher oder
Videoschaltkreise des Computers. Es kann außerdem eine hochauflösende Grafikkarte
installiert sein, die die Videoschaltkreise des Computers außer Kraft setzt.
Das folgende Verfahren befaßt sich ausschließlich mit Störungen von Videospeicher
und Videoschaltkreisen. Bevor Sie beginnen, das Verfahren unter "Bildschirmstörung beheben"
ausführen, um festzustellen, ob der Bildschirm die Störungsquelle ist.
Ist eine Video-Erweiterungskarte mit hoher Auflösung installiert, zuerst die Schritte
unter "Störungen der Erweiterungskarten
beheben" weiter vorne in diesem Kapitel ausführen, um zu überprüfen, ob die
Karte korrekt installiert und konfiguriert ist.
Zum Beseitigen von Störungen des Video-Subsystems folgende Schritte ausführen:
- Die Dell-Diagnosediskette in das Diskettenlaufwerk einlegen, das System neu starten und
die Video-Testgruppe in der Dell-Diagnose ausführen. (Siehe "Dell-Diagnose durchführen".)
Die
meisten Tests in der Video-Testgruppe sind interaktiv; das bedeutet, daß auf einen Test
geantwortet werden muß, bevor die Diagnose mit dem nächsten Test fortfährt.
Wurden die Tests erfolgreich abgeschlossen?
Ja. Es handelt sich nicht um ein Video-Hardwareproblem. Weiter
mit "Softwarestörungen beheben".
Nein. Weiter mit Schritt 2.
- Das System und alle angeschlossenen Peripheriegeräte ausschalten und alle Netzkabel vom
Stromnetz trennen. Ebenso alle Telefon- oder Telekommunikationsleitungen vom Computer
trennen.
- Die Systemabdeckung entfernen.
|
VORSICHT: Den Abschnitt "Schutz vor elektrostatischer
Entladung" in den mit dem System gelieferten Sicherheitsanweisungen lesen.
|
- Die Konfigurationsjumper der Systemplatine überprüfen.
Eine Liste der
Systemplatinenjumper und ihre Einstellungen finden Sie in der Dokumentation des Systems.
Sind die Jumper korrekt gesetzt?
Ja. Weiter mit Schritt 9.
Nein. Weiter mit Schritt 5.
- Die Konfigurationsjumper-Einstellungen der Systemplatine korrigieren.
- Die Systemabdeckung wieder befestigen, das System ans Stromnetz und alle Telefon- und
Telekommunikationsverbindungen anschließen und das System einschalten.
- Die Dell-Diagnosediskette in das Diskettenlaufwerk einlegen und das System neu starten.
Die Video-Testgruppe erneut ausführen.
Ist die Störung behoben?
Ja. Die Konfigurationsjumper waren nicht korrekt gesetzt.Das
Problem ist beseitigt.
Nein. Weiter mit Schritt 8.
- Das System ausschalten, vom Netz trennen und die Systemabdeckung entfernen. Ebenso alle
Telefon- oder Telekommunikationsleitungen vom Computer trennen.
- Feststellen, ob ein Videospeicher-Aufrüstungsmodul installiert ist.
Die Position des
Videospeicher-Aufrüstungsmoduls finden Sie in der Dokumentation des Systems.
Ist ein Videospeicher-Aufrüstungsmodul installiert?
Ja. Weiter mit Schritt 10.
Nein. Weiter mit Schritt 11.
- Das Videospeicher-Aufrüstungsmodul erneut einsetzen.
Anleitungen finden Sie in der
Dokumentation des Systems.
- Die Systemabdeckung wieder befestigen, das System ans Stromnetz und alle Telefon- und
Telekommunikationsverbindungen anschließen und das System einschalten.
- Die Dell-Diagnosediskette in das Diskettenlaufwerk einlegen und das System neu starten.
Die Video-Testgruppe erneut ausführen.
Wurden die Tests erfolgreich abgeschlossen?
Ja. Das Videospeicher-Aufrüstungsmodul war nicht
ordnungsgemäß angeschlossen. Das Problem ist beseitigt.
Nein. Weiter mit Schritt 13.
- Das System ausschalten, vom Netz trennen und die Systemabdeckung entfernen. Ebenso alle
Telefon- oder Telekommunikationsleitungen vom Computer trennen.
- Feststellen, ob eine Video-Erweiterungskarte installiert ist.
Ist eine
Video-Erweiterungskarte vorhanden?
Ja. Weiter mit Schritt 15.
Nein. Anleitungen, wie Sie technische Unterstützung erhalten
können, finden Sie unter "Wie Sie Hilfe bekommen".
- Die Video-Erweiterungskarte entfernen und die Schritte 11 und 12 wiederholen.
Wurden
die Tests erfolgreich abgeschlossen?
Ja. Die Video-Erweiterungskarte ist defekt. Anleitungen zum
Erhalt technischer Unterstützung finden Sie unter "Wie Sie
Hilfe bekommen."
Nein. Anleitungen, wie Sie technische Unterstützung erhalten
können, finden Sie unter "Wie Sie Hilfe bekommen".
Probleme mit der Systemplatine können auf eine defekte Komponente der Platine, ein
defektes Netzteil oder die Störung einer mit der Systemplatine verbundenen Komponente
zurückgehen. Wenn eine Fehlermeldung eingeblendet wird, die auf ein Problem mit der
Systemplatine hinweist, die folgenden Schritte befolgen, um das Problem zu beseitigen:
- Das System und alle angeschlossenen Peripheriegeräte ausschalten und alle Netzkabel vom
Stromnetz trennen. Ebenso alle Telefon- oder Telekommunikationsleitungen vom Computer
trennen.
- Die Systemabdeckung entfernen.
|
VORSICHT: Den Abschnitt "Schutz vor elektrostatischer
Entladung" in den mit dem System gelieferten Sicherheitsanweisungen lesen.
|
- Alle Erweiterungskarten mit Ausnahme der Festplattenlaufwerks-Controllerkarte und der
Video-Erweiterungskarte entfernen (falls installiert).
- Die Systemabdeckung wieder befestigen, das System ans Stromnetz anschließen und
einschalten.
- Das System-Setup-Programm aufrufen und die Systemkonfigurationsinformationen
aktualisieren
- Die Dell-Diagnosediskette in das Diskettenlaufwerk einlegen und das System neu starten.
Die Systemeinstellungstestgruppe in der Dell-Diagnose ausführen. (Siehe "Dell-Diagnose durchführen".)
Wurden
die Tests erfolgreich abgeschlossen?
Ja. Weiter mit Schritt 7.
Nein. Weiter mit Schritt 12.
- Die Dell-Diagnosediskette aus dem Diskettenlaufwerk entnehmen, das System ausschalten,
vom Stromnetz trennen und die Systemabdeckung entfernen.
- Eine der in Schritt 3 herausgenommenen Erweiterungskarten installieren und Schritt 4 und
5 wiederholen.
Anleitungen finden Sie in der Dokumentation des Systems.
- Die Dell-Diagnosediskette in das Diskettenlaufwerk einlegen und das System neu starten.
Die Systemeinstellungstestgruppe erneut ausführen.
Wurden die Tests erfolgreich
abgeschlossen?
Ja. Weiter mit Schritt 10.
Nein. Weiter mit Schritt 12.
- Das System ausschalten, vom Netz trennen und die Systemabdeckung entfernen.
- Die Schritte 7, 8 und 9 für jede übrige der in Schritt 3 entfernten Erweiterungskarten
wiederholen.
Konnten alle Erweiterungskarten ohne einen Testausfall neu installiert
werden?
Ja. Weiter mit Schritt 12.
Nein. Die Erweiterungskarte ist fehlerhaft. Anleitungen zum
Erhalt technischer Unterstützung finden Sie unter "Wie Sie
Hilfe bekommen."
- Tastatur vom System trennen und System neu starten.
Wird das System erfolgreich
gestartet?
Ja. Weiter mit Schritt 13.
Nein. Weiter mit Schritt 14.
- Die Tastatur mit einer vergleichbaren, funktionierenden Tastatur auswechseln und die
Systemeinstellungstestgruppe erneut ausführen.
Wurden die Tests erfolgreich
abgeschlossen?
Ja. Das Problem ist beseitigt.
Nein. Weiter mit Schritt 14.
- Anleitungen zum Erhalt technischer Unterstützung finden Sie unter "Wie Sie Hilfe bekommen."
Erscheint bei der Startroutine oder der Dell-Diagnose eine Meldung auf dem Bildschirm,
die eine Störung des Diskettenlaufwerks anzeigt, kommen folgende Ursachen dafür in
Betracht:
- Die Konfigurationseinstellungen des Systems stimmen nicht mit der Konfiguration des
physischen Disketten-/Bandlaufwerks-Subsystems überein.
- Die Kabel des Disketten-/Bandlaufwerks sind nicht ordnungsgemäß angeschlossen oder
sind fehlerhaft.
- Eine Erweiterungskarte verhindert den ordnungsgemäßen laufwerksbetrieb.
- Ein Diskettenlaufwerk ist möglicherweise nicht richtig konfiguriert.
- Das Disketten- oder Bandlaufwerk ist fehlerhaft.
- Das Netzteil liefert nicht genügend Strom für die Laufwerke.
- Die Disketten-/Bandlaufwerks-Logik des Systems ist fehlerhaft.
Bei allen Systemen, die über mehrere Laufwerke verfügen, kann ein Problem mit einem
Laufwerk das ganze Subsystem beeinflussen. Daher sind die Fehlerbeseitigungsverfahren für
das Disketten-/Bandlaufwerks-Subsystem in folgende Unterabschnitte eingeteilt:
Vor Beginn der Fehlerbeseitigungsverfahren die Schritte 1 und 2 im nächsten
Unterabschnitt "Das Disketten-/Bandlaufwerks-Subsystem überprüfen"
vollständig ausführen, um sicherzustellen, daß die System-Konfigurationsinformationen
für das/die installierte(n) Diskettenlaufwerk(e) korrekt sind.
Wenn das System nach dem Ausführen dieser Schritte erfolgreich gestartet wird und der
Bildschirm keine Systemfehlermeldungen mehr anzeigt, ist das Problem behoben. Sollten
weiterhin Probleme auftreten, in jedem Fall mit dem entsprechenden
Fehlerbeseitigungsverfahren für das Disketten-/Bandlaufwerks-Subsystem fortfahren.
Um sicherzustellen, daß das Disketten-/Bandlaufwerks-Subsystem ordnungsgemäß
funktioniert, folgende Schritte ausführen:
- Das System-Setup-Programm aufrufen und sicherstellen, daß das System korrekt für die
Kategorien "Diskette Drive A (Diskettenlaufwerk A)" und "Diskette Drive B
(Diskettenlaufwerk B)" konfiguriert ist.
Anleitungen finden Sie in der
Dokumentation des Systems.
- Sind die Konfigurationseinstellungen falsch, im Setup-Programm die nötigen Änderungen
vornehmen und das System neu starten.
- Die Dell-Diagnosediskette in das Diskettenlaufwerk einlegen, das System neu starten und
die Diskettenlaufwerke-Testgruppe in der Dell-Diagnose ausführen, um zu überprüfen, ob
das Disketten-/Bandlaufwerks-Subsystem nun korrekt arbeitet.
Weitere Informationen
finden Sie unter "Dell-Diagnose
durchführen".
Wurden die Tests erfolgreich abgeschlossen?
Ja. Mit dem nächsten Schritt des zuvor ausgeführten
Verfahrens fortfahren.
Nein. Anleitungen, wie Sie technische Unterstützung erhalten
können, finden Sie unter "Wie Sie Hilfe bekommen".
Bei Erhalt einer Systemfehlermeldung bezüglich eines Diskettenlaufwerk- Problems, die
Dell-Diagnosediskette in das Diskettenlaufwerk einlegen und das System neu starten. Hierzu
das System ausschalten und warten, bis das/die Festplattenlaufwerk(e) sich nicht mehr
drehen und erst dann das System wieder einschalten.
|
ANMERKUNG: Die Dell-Diagnosediskette muß
sich während des gesamten Verfahrens im Diskettenlaufwerk befinden, außer wenn die
auszuführenden Schritte das Entfernen der Diskette ausdrücklich verlangen. |
Diese Schritte ausführen, um Störungen bei einem Diskettenlaufwerks-Subsystem zu
beheben:
- Das System und alle angeschlossenen Peripheriegeräte ausschalten und alle Netzkabel vom
Stromnetz trennen. Ebenso alle Telefon- oder Telekommunikationsleitungen vom Computer
trennen.
- Die Systemabdeckung entfernen.
|
VORSICHT: Den Abschnitt "Schutz vor elektrostatischer
Entladung" in den mit dem System gelieferten Sicherheitsanweisungen lesen.
|
- Verkabelung des Diskettenlaufwerks prüfen.
Die Position des Diskettenlaufwerks und
der Kabel finden Sie in der Dokumentation des Systems.
Das Diskettenlaufwerk sollte mit dem Anschluß für Laufwerk A des
Disketten-/Bandlaufwerks-Schnittstellenkabels verbunden sein.
Ist das Diskettenlaufwerk sicher mit dem richtigen Anschluß des
Disketten-/Bandlaufwerks-Schnittstellenkabels verbunden? Ist der Anschluß des
Disketten-/Bandlaufwerks-Schnittstellenkabels sicher mit dem Schnittstellenanschluß auf
der Systemplatine verbunden? Ist das Gleichstromkabel des Laufwerks fest mit dem Laufwerk
verbunden?
Ja. Weiter mit Schritt 5.
Nein. Weiter mit Schritt 4.
- Kabelverbindungen wieder anschließen.
- Die Systemabdeckung wieder befestigen, das System ans Stromnetz anschließen, die
Dell-Diagnosediskette in das Diskettenlaufwerk einlegen und das System neu starten.
Wird
das System erfolgreich von der Dell-Diagnosediskette aus gestartet?
Ja. Weiter mit "Das Disketten-/Bandlaufwerks-Subsystem
überprüfen".
Nein. Weiter mit Schritt 6.
- Die Schritte 1 und 2 wiederholen und alle Erweiterungskarten entfernen.
Anleitungen
finden Sie in der Dokumentation des Systems.
- Die Systemabdeckung wieder befestigen, das System ans Stromnetz anschließen, die
Dell-Diagnosediskette in das Diskettenlaufwerk einlegen und das System neu starten.
Wird
das System erfolgreich von der Dell-Diagnosediskette aus gestartet?
Ja. Eine Erweiterungskarte steht möglicherweise mit der
Disketten-/Bandlaufwerks-Logik in Konflikt oder eine fehlerhafte Erweiterungskarte ist
installiert. Weiter mit "Das
Disketten-/Bandlaufwerks-Subsystem überprüfen".
Nein. Weiter mit Schritt 8.
- Eine der in Schritt 6 entfernten Erweiterungskarten erneut installieren und die Schritte
1 und 2 wiederholen.
- Die Systemabdeckung wieder befestigen, das System ans Stromnetz anschließen, die
Dell-Diagnosediskette in das Diskettenlaufwerk einlegen und das System neu starten.
Wird
das System erfolgreich von der Dell-Diagnosediskette aus gestartet?
Ja. Weiter mit Schritt 10.
Nein. Nein. Weiter mit Schritt 11.
- Die Schritte 8 und 9 wiederholen, bis alle Erweiterungskarten erneut installiert wurden
oder bis eine der Erweiterungskarten das Starten von der Dell-Diagnosediskette verhindert.
- Die Schritte 1 und 2 wiederholen. Sicherstellen, daß der Abschlußwiderstand des
Laufwerks aktiviert und der Jumper für die Laufwerksauswahl auf die Position DS1 gesetzt
ist.
|
ANMERKUNG: Bei einigen
Diskettenlaufwerken muß das Laufwerk eventuell zuerst aus dem System entfernt werden,
bevor auf den Abschlußwiderstand und auf den Jumper für die Laufwerksauswahl zugegriffen
werden kann. |
Weitere Informationen zum Abschlußwiderstand des Laufwerks und zu den
Jumpereinstellungen für die Laufwerksauswahl finden Sie in der Dokumentation des
Laufwerks.
Ist das Laufwerk korrekt konfiguriert?
Ja. Weiter mit Schritt 14.
Nein. Weiter mit Schritt 12.
- Die Jumpereinstellung für die Laufwerksauswahl und die Installation des
Abschlußwiderstands korrigieren.
- Die Systemabdeckung wieder befestigen, das System ans Stromnetz anschließen, die
Dell-Diagnosediskette in das Diskettenlaufwerk einlegen und das System neu starten.
Wird
das System erfolgreich von der Dell-Diagnosediskette aus gestartet?
Ja. Weiter mit "Das Disketten-/Bandlaufwerks-Subsystem
überprüfen".
Nein. Weiter mit Schritt 14.
- Anleitungen zum Erhalt technischer Unterstützung finden Sie unter "Wie Sie Hilfe bekommen."
Bei einer Laufwerkskonfiguration mit nur einem Diskettenlaufwerk und einem
Bandlaufwerk, das kein SCS (Small Computer System Interface
[Kleincomputersystemschnittstelle])-Laufwerk ist, sind das Diskettenlaufwerk und das
Bandlaufwerk mit den Anschlüssen des Laufwerks A bzw. des Laufwerks B des
Disketten-/Bandlaufwerks-Schnittstellenkabels verbunden.Ist das interne
Disketten-/Bandlaufwerks-Subsystem auf diese Weise konfiguriert, muß die Kategorie
Diskettenlaufwerk B im System-Setup-Programm auf "Not installed (Nicht
installiert)" gesetzt sein, um Konflikte beim Betrieb des Bandlaufwerks zu vermeiden.
|
ANMERKUNG: Einige Systeme besitzen
eventuell ein externes Bandlaufwerk. In diesem Fall muß eine besondere
Bandlaufwerks-Controllerkarte in einem der Erweiterungssteckplätze installiert sein. Das
Fehlerbeseitigungsverfahren in diesem Unterabschnitt trifft speziell auf interne
Bandlaufwerke zu. |
Bandlaufwerksprobleme sind in der Regel auf ein fehlerhaftes Bandlaufwerk, eine
fehlerhafte Bandkassette oder auf die Software zurückzuführen.Folgende Schritte
ausführen, um Störungen bei einem internen Nicht-SCSI-Bandlaufwerk zu beheben:
- Das Band herausnehmen, das beim Auftreten der Störung eingelegt war, und gegen eines
austauschen, das nachweislich funktioniert.
Ist die Störung behoben?
Ja. Das Band ist defekt und muß durch ein neues ersetzt
werden. Das Problem ist beseitigt.
Nein. Weiter mit Schritt 2.
- Alle installierten TSR (Terminate-and-Stay-Resident [beenden und im Speicher
verbleiben])-Programme entfernen.
Weitere Informationen zum Entfernen der TSR-Programme
finden Sie unter "Speicherresidente
Programme".
Ist die Störung behoben?
Ja. Das TSR-Programm trat in Konflikt mit der
Bandsicherungs-Software. Das Problem ist beseitigt.
Nein. Weiter mit Schritt 3.
- Bandlaufwerks-Software anhand der beiliegenden Dokumentation neu installieren.
Ist
die Störung behoben?
Ja. Die Bandlaufwerks-Software war beschädigt. Das Problem ist
beseitigt.
Nein. Weiter mit Schritt 4.
- Enthält das System nur ein einziges Diskettenlaufwerk, das System-Setup-Programm
aufrufen und sicherstellen, daß die Kategorie Diskettenlaufwerk B auf Nicht installiert
gesetzt ist.
Anleitungen finden Sie in der Dokumentation des Systems.
Ist die Kategorie Diskettenlaufwerk B auf Nicht installiert gesetzt?
Ja. Weiter mit Schritt 6.
Nein. Weiter mit Schritt 5.
- Die Einstellung der Kategorie Diskettenlaufwerk B korrigieren.
Ist die Störung
behoben?
Ja. Die Systemkonfiguration war inkorrekt. Das Problem ist
beseitigt.
Nein. Weiter mit Schritt 6.
- Das System und alle angeschlossenen Peripheriegeräte ausschalten und alle Netzkabel vom
Stromnetz trennen. Ebenso alle Telefon- oder Telekommunikationsleitungen vom Computer
trennen.
- Die Systemabdeckung entfernen.
|
VORSICHT: Den Abschnitt "Schutz vor elektrostatischer
Entladung" in den mit dem System gelieferten Sicherheitsanweisungen lesen.
|
- Die Schnittstellenkabel-Anschlüsse zum Bandlaufwerk und zum Schnittstellenanschluß auf
der Systemplatine bzw. Controllerkarte (falls eine installiert ist) überprüfen. Die
Gleichstromkabelverbindung zum Bandlaufwerk überprüfen.
Sind die Kabel fest
angeschlossen?
Ja. Weiter mit Schritt 10.
Nein. Weiter mit Schritt 9.
- Die Kabelverbindungen wieder anschließen, die Systemabdeckung befestigen, das System
ans Stromnetz anschließen und einschalten.
Ist die Störung behoben?
Ja. Die Anschlüsse waren locker. Das Problem ist beseitigt.
Nein. Weiter mit Schritt 10.
- Das System ausschalten, vom Netz trennen und die Systemabdeckung entfernen.
- Das Bandlaufwerk entfernen und sicherstellen, daß die E/A (Eingabe/Ausgabe)-Adresse und
die IRQ-Jumpereinstellungen nicht mit den Einstellungen anderer Geräte in Konflikt
treten.
Siehe "Konflikte
bei der Unterbrechungszuweisung vermeiden". Anleitungen zum Einstellen der Jumper
finden Sie in der Dokumentation des Bandlaufwerks.
Befinden sich die Jumper des Laufwerks in der korrekten Position?
Ja. Weiter mit Schritt 13.
Nein. Weiter mit Schritt 12.
- Die Jumpereinstellungen des Laufwerks gemäß der Dokumentation des Bandlaufwerks
korrigieren und das Bandlaufwerk neu installieren.
- Die Systemabdeckung wieder befestigen, das System ans Stromnetz und alle Telefon- und
Telekommunikationsverbindungen anschließen und das System einschalten.
Ist die
Störung behoben?
Ja. Die IRQ-Jumpereinstellungen waren nicht korrekt. Das
Problem ist beseitigt.
Nein. Anleitungen, wie Sie technische Unterstützung erhalten
können, finden Sie unter "Wie Sie Hilfe bekommen".
Ein SCSI-Bandlaufwerk kann entweder ein internes Gerät sein, das in einem der extern
zugänglichen Einbauschächte installiert ist, oder ein externes Gerät, das mit einem
SCSI-Hostadapteranschluß an der Systemrückseite verbunden ist.In jedem Fall wird das
SCSI-Bandlaufwerk von einem im System installierten SCSI-Hostadapter gesteuert, der
möglicherweise auch andere SCSI-Geräte steuert, die an einem oder an mehreren
SCSI-Kabeln angeschlossen sind. SCSI-Geräte benötigen eventuell spezifische
Gerätetreiber für das auf dem System verwendete Betriebssystem.
Bandlaufwerksprobleme sind oft auf ein fehlerhaftes Bandlaufwerk, eine fehlerhafte
Bandkassette oder auf die Software zurückzuführen. Folgende Schritte ausführen, um
Störungen bei einem SCSI- Bandlaufwerk zu beheben:
- Das Band herausnehmen, das beim Auftreten der Störung eingelegt war, und gegen eines
austauschen, das nachweislich funktioniert.
Ist die Störung behoben?
Ja. Das Band ist defekt und muß durch ein neues ersetzt
werden. Das Problem ist beseitigt.
Nein. Weiter mit Schritt 2.
- Alle installierten TSR-Programme entfernen.
Weitere Informationen zum Entfernen der
TSR-Programme finden Sie unter "Speicherresidente
Programme".
Ist die Störung behoben?
Ja. Das TSR-Programm steht in Konflikt mit der
Bandsicherungs-Software. Das Problem ist beseitigt.
Nein. Weiter mit Schritt 4.
- Prüfen, ob alle erforderlichen SCSI-Gerätetreiber auf der Festplatte installiert und
korrekt konfiguriert sind.
Verwendet das System einen eingebauten SCSI-Hostadapter oder
eine DASH-Bus (Dell Advanced SCSI Host [erweiterter Dell SCSI-Host])-Adapterkarte, finden
Sie Anleitungen zur Installation und Konfiguration der SCSI-Gerätetreiber im SCSI-Gerätetreiber
Installations- und Konfigurationshandbuch. Informationen zu jeder anderen
SCSI-Hostadapterkarte finden Sie in der Dokumentation der Hostadapterkarte.
Sind die Treiber installiert und korrekt konfiguriert?
Ja. Die SCSI-Gerätetreiber waren falsch installiert oder
konfiguriert bzw. beschädigt. Das Problem ist beseitigt.
Nein. Weiter mit Schritt 5.
- Bandlaufwerks-Software anhand der beiliegenden Dokumentation neu installieren.
Ist
die Störung behoben?
Ja. Die Bandlaufwerks-Software war beschädigt. Das Problem ist
beseitigt.
Nein. Weiter mit Schritt 6.
- Das System und alle angeschlossenen Peripheriegeräte ausschalten und alle Netzkabel vom
Stromnetz trennen. Ebenso alle Telefon- oder Telekommunikationsleitungen vom Computer
trennen.
- Die Systemabdeckung entfernen.
|
VORSICHT: Den Abschnitt "Schutz vor elektrostatischer
Entladung" in den mit dem System gelieferten Sicherheitsanweisungen lesen.
|
- Die SCSI-Kabelverbindungen zum Bandlaufwerk und zum SCSI-Hostadapteranschluß
überprüfen. Handelt es sich beim Bandlaufwerk um ein internes Gerät, den
Gleichstrom-Netzkabelanschluß zum Bandlaufwerk überprüfen.
Sind die Kabel fest
angeschlossen?
Ja. Weiter mit Schritt 10.
Nein. Weiter mit Schritt 9.
- Die Kabelverbindungen wieder anschließen, die Systemabdeckung befestigen, das System
ans Stromnetz anschließen und einschalten.
Ist die Störung behoben?
Ja. Das Problem ist beseitigt.
Nein. Weiter mit Schritt 10.
- Das System und alle angeschlossenen Peripheriegeräte ausschalten und alle Netzkabel vom
Stromnetz trennen. Anschließend die Systemabdeckung entfernen.
- Das Bandlaufwerk entfernen. Anschließend sicherstellen, daß das Bandlaufwerk für eine
eindeutige SCSI-ID-Nummer (Identification [Identifikation]) konfiguriert ist und daß der
Abschlußwiderstand des Bandlaufwerks wie erforderlich aktiviert oder deaktiviert ist.
Für
Hinweise zum Festlegen der SCSI-ID-Nummer und zum Aktivieren bzw. Deaktivieren des
Endwiderstands siehe die Dokumentation zum Bandlaufwerk.
Ist das Bandlaufwerk korrekt konfiguriert?
Ja. Weiter mit Schritt 14.
Nein. Weiter mit Schritt 12.
- Die SCSI-ID-Nummer und die Einstellungen des Abschlußwiderstands des Bandlaufwerks wie
erforderlich neu konfigurieren.Das Bandlaufwerk erneut installieren, die Systemabdeckung
wieder befestigen, das System ans Stromnetz anschließen und einschalten.
Ist die
Störung behoben?
Ja.Das Bandlaufwerk war nicht korrekt konfiguriert. Das Problem
ist beseitigt.
Nein. Weiter mit Schritt 13.
- Das System und alle angeschlossenen Peripheriegeräte ausschalten und alle Netzkabel vom
Stromnetz trennen. Anschließend die Systemabdeckung entfernen.
- Das SCSI-Kabel, das das Bandlaufwerk mit dem SCSI-Hostadapteranschluß verbindet, wieder
anschließen.
- Die Systemabdeckung wieder befestigen, System ans Stromnetz und alle Telefon- und
Telekommunikationsverbindungen anschließen und das System einschalten.
Ist die
Störung behoben?
Ja. Das Problem ist beseitigt.
Nein. Anleitungen, wie Sie technische Unterstützung erhalten
können, finden Sie unter "Wie Sie Hilfe bekommen".
Festplattenlaufwerksprobleme können durch eine Vielzahl von Zuständen hervorgerufen
werden, einschließlich durch Probleme mit dem Laufwerk selbst, mit einer
Festplattenlaufwerks-Controllerkarte, mit der optionalen SCSI-Rückwandplatine, mit dem
SCSI-Hostadapter oder mit einem Schnittstellenkabel. Dieser Unterabschnitt ist weiterhin
in drei Fehlerbeseitigungsverfahren für Festplattenlaufwerke unterteilt:
Das folgende Fehlerbeseitigungsverfahren bei einem Festplattenlaufwerksproblem
verwenden, wenn das System ein oder mehrere IDE-Laufwerke (Integrated Drive Electronics
[erweiterte Laufwerkselektronik]) enthält.
|
VORSICHT: Dieses Fehlersuchverfahren kann die auf dem
Festplattenlaufwerk gespeicherten Daten zerstören. Vor dem Fortfahren sicherstellen, daß
alle Dateien auf dem Festplattenlaufwerk gesichert wurden. |
- Das System von einer Diskette aus starten, das System-Setup-Programm aufrufen und
sicherstellen, daß die Festplattenlaufwerkskategorien korrekt für die installierten
Festplattenlaufwerke gesetzt sind.
Die korrekten Einstellungen dieser Kategorien finden
Sie in der Dokumentation des Systems. Zum korrekten Setzen der Laufwerkstypennummer und
der Laufwerksparameter für jedes Laufwerk kann auch die automatische
laufwerkserkennungsfunktion verwendet werden.
Sind die Systemkonfigurationseinstellungen für das installierte Festplattenlaufwerk
korrekt?
Ja. Weiter mit Schritt 3.
Nein. Weiter mit Schritt 2.
- Die Systemkonfigurationseinstellungen korrigieren und das System neu starten.
Ist die
Störung behoben?
Ja. Die Systemkonfigurationseinstellungen waren nicht korrekt
gesetzt. Das Problem ist beseitigt.
Nein. Weiter mit Schritt 3.
- Das System und alle angeschlossenen Peripheriegeräte ausschalten und alle Netzkabel vom
Stromnetz trennen. Ebenso alle Telefon- und Telekommunikationsleitungen vom Computer
abnehmen.
- Die Systemabdeckung entfernen.
|
VORSICHT: Den Abschnitt "Schutz vor elektrostatischer
Entladung" in den mit dem System gelieferten Sicherheitsanweisungen lesen.
|
- Die Festplattenlaufwerks-Schnittstellenkabelanschlüsse zum Laufwerk und zum
IDE-Anschluß auf der Systemplatine bzw. Controllerkarte (falls eine installiert ist)
überprüfen. Die Gleichstromkabelverbindung zum Laufwerk überprüfen.
Sind die Kabel
fest angeschlossen?
Ja. Weiter mit Schritt 7.
Nein. Weiter mit Schritt 6.
- Die Kabelverbindungen wieder anschließen, die Systemabdeckung befestigen, das System
ans Stromnetz anschließen und einschalten.
Ist die Störung behoben?
Ja. Die Kabel waren lose. Das Problem ist beseitigt.
Nein. Weiter mit Schritt 7.
- Das System ausschalten, vom Netz trennen und die Systemabdeckung entfernen.
- Das Festplattenlaufwerk entfernen.
- Die Jumper des Festplattenlaufwerks und der Controllerkarte überprüfen (falls eine
Controllerkarte installiert ist). (Bei einer ISA-Karte (Industry-Standard Architecture
[Industrie-Standard-Architektur]) die Einstellungen auf der Karte selbst überprüfen; bei
einer EISA-Karte (Extended Industry-Standard Architecture [erweiterte
Industrie-Standard-Architektur]) die Einstellungen mit dem
EISA-Konfigurationsdienstprogramm überprüfen.)
Eine Beschreibung der
Jumpereinstellungen für das Laufwerk oder die Controllerkarte finden Sie in der
Dokumentation des Laufwerks oder der Controllerkarte.
Befinden sich die Jumper in der korrekten Position?
Ja. Weiter mit Schritt 11.
Nein. Weiter mit Schritt 10.
- Die Jumpereinstellungen für das Laufwerk und/oder die Controllerkarte, wie in der
Dokumentation des Laufwerks beschrieben, korrigieren und das Festplattenlaufwerk erneut
installieren.
- Die Systemabdeckung wieder befestigen, das System ans Stromnetz und alle Telefon- und
Telekommunikationsverbindungen wieder ans System anschließen und das System einschalten.
- Auf das Drehgeräusch des Laufwerks achten, wenn das Netzteil eingeschaltet wird.
Können
Sie das Drehgeräusch des Laufwerks hören?
Ja. Weiter mit Schritt 13.
Nein. Weiter mit Schritt 14.
- Das Festplattenlaufwerk partitionieren und logisch formatieren. Falls möglich, die
Dateien wieder auf dem Laufwerk herstellen.
Für Hinweise für die Partitionierung und
logische Formatierung des Laufwerks siehe die Dokumentation zum Betriebssystem.
Ist die Störung behoben?
Ja. Die Dateistruktur des Festplattenlaufwerks war
möglicherweise beschädigt. Das Problem ist beseitigt.
Nein. Weiter mit Schritt 14.
- Anleitungen zum Erhalt technischer Unterstützung finden Sie unter "Wie Sie Hilfe bekommen".
Wenn das System ein oder mehrere SCSI-Festplattenlaufwerke, aber keine
SCSI-Rückwandplatine enthält, zur Behebung von SCSI-Festplattenlaufwerkstörungen das
folgende Verfahren ausführen.
|
VORSICHT: Dieses Fehlersuchverfahren kann
die auf dem Festplattenlaufwerk gespeicherten Daten zerstören. Vor dem Fortfahren
sicherstellen, daß alle Dateien auf dem Festplattenlaufwerk gesichert wurden. |
- Das System von einer Diskette aus starten und das System-Setup-Programm aufrufen.
Weitere
Informationen zu den Festplattenlaufwerkskategorien finden Sie in der Dokumentation des
Systems.
Sind beide Festplattenlaufwerkskategorien auf "None (Keine)" gesetzt?
Ja. Weiter mit Schritt 3.
Nein. Weiter mit Schritt 2.
- Beide Kategorien auf Keine ändern und das System neu starten.
Ist die Störung
behoben?
Ja. Die Systemkonfigurationseinstellungen waren nicht korrekt
gesetzt. Das Problem ist beseitigt.
Nein. Weiter mit Schritt 3.
- Überprüfen, ob alle erforderlichen SCSI-Gerätetreiber installiert und korrekt
konfiguriert sind.
Verwendet das System einen eingebauten SCSI-Hostadapter oder eine
DASH-Bus-Adapterkarte, finden Sie Anleitungen zur Bestimmung der erforderlichen Treiber
und Hinweise ihrer Installation und Konfiguration im SCSI-Gerätetreiber Installations-
und Konfigurationshandbuch.
Sind die erforderlichen SCSI-Gerätetreiber installiert und korrekt konfiguriert?
Ja. Weiter mit Schritt 5.
Nein. Weiter mit Schritt 4.
- Die erforderlichen SCSI-Gerätetreiber neu installieren und/oder konfigurieren. Danach
das System neu starten.
Ist die Störung behoben?
Ja. Das Problem ist beseitigt.
Nein. Weiter mit Schritt 5.
- Das System und alle angeschlossenen Peripheriegeräte ausschalten und alle Netzkabel vom
Stromnetz trennen. Ebenso alle Telefon- oder Telekommunikationsleitungen vom Computer
trennen.
- Die Systemabdeckung entfernen.
|
VORSICHT: Den Abschnitt "Schutz vor elektrostatischer
Entladung" in den mit dem System gelieferten Sicherheitsanweisungen lesen.
|
- Die SCSI-Kabelverbindungen zum Laufwerk und zum SCSI-Hostadapter überprüfen. Die
Gleichstromkabelverbindung zum Laufwerk überprüfen.
Sind die Kabel fest
angeschlossen?
Ja. Weiter mit Schritt 9.
Nein. Weiter mit Schritt 8.
- Die Kabelverbindungen wiederherstellen, die Systemabdeckung befestigen, das System ans
Stromnetz und alle Telefon- und Telekommunikationsverbindungen wieder ans System
anschließen und das System einschalten.
Ist die Störung behoben?
Ja. Die Kabel waren lose. Das Problem ist beseitigt.
Nein. Weiter mit Schritt 9.
- Das System ausschalten, vom Stromnetz trennen, alle Telefon- oder
Telekommunikationsleitungen vom System trennen und die Systemabdeckung entfernen.
- Das Festplattenlaufwerk entfernen.
- Sicherstellen, daß das Festplattenlaufwerk für eine eindeutige SCSI-ID-Nummer
konfiguriert ist, und daß der Abschlußwiderstand des Laufwerks wie erforderlich
aktiviert oder deaktiviert ist.
Anleitungen zum Festlegen der SCSI-ID-Nummer und zum
Aktivieren bzw. Deaktivieren des Abschlußwiderstands finden Sie in der Dokumentation des
Festplattenlaufwerks.
Ist das Festplattenlaufwerk korrekt konfiguriert?
Ja. Weiter mit Schritt 13.
Nein. Weiter mit Schritt 12.
- Die SCSI-ID-Nummer und die Einstellungen des Abschlußwiderstands des
Festplattenlaufwerks wie erforderlich neu konfigurieren. Das Festplattenlaufwerk neu
einbauen. Die Systemabdeckung wieder befestigen, das System ans Stromnetz anschließen und
einschalten.
Ist die Störung behoben?
Ja. Das Festplattenlaufwerk war nicht korrekt konfiguriert. Das
Problem ist beseitigt.
Nein. Weiter mit Schritt 13.
- Die SCSI-Kabelverbindungen zum Laufwerk und zum SCSI-Hostadapter wiederherstellen. Die
Systemabdeckung wieder befestigen, das System ans Stromnetz und alle Telefon- und
Telekommunikationsverbindungen wieder ans System anschließen und das System einschalten.
Ist
die Störung behoben?
Ja. Das SCSI-Kabel war fehlerhaft. Das Problem ist beseitigt.
Nein. Weiter mit Schritt 14.
- Das Festplattenlaufwerk partitionieren und logisch formatieren. Falls möglich, die
Dateien wieder auf dem Laufwerk herstellen.
Für Hinweise für die Partitionierung und
logische Formatierung des Laufwerks siehe die Dokumentation zum Betriebssystem.
Ist die Störung behoben?
Ja. Die Dateistruktur des Festplattenlaufwerks war
möglicherweise beschädigt. Das Problem ist beseitigt.
Nein. Weiter mit Schritt 15.
- Anleitungen zum Erhalt technischer Unterstützung finden Sie unter "Wie Sie Hilfe bekommen."
Wenn das System eine optionale SCSI-Rückwandplatine enthält, ist zur Behebung von
Festplattenlaufwerkstörungen das folgende Verfahren auszuführen.
|
VORSICHT: Das Ausführen dieses
Fehlerbeseitigungsverfahrens kann die auf dem Festplattenlaufwerk gespeicherten Daten
löschen. Vor dem Fortfahren sicherstellen, daß alle Daten auf dem Festplattenlaufwerk
gesichert wurden.
|
- Das System von einer Diskette aus starten und das System-Setup-Programm aufrufen.
Sind beide Festplattenkategorien auf "None" (Keine) gesetzt?
Ja. Weiter mit Schritt 3.
Nein. Weiter mit Schritt 2.
- Beide Kategorien auf "Keine" setzen und das System neu starten.
Ist die Störung behoben?
Ja. Das Problem ist beseitigt.
Nein. Weiter mit Schritt 3.
- Prüfen, ob alle erforderlichen SCSI-Gerätetreiber installiert und korrekt konfiguriert
sind.
Wenn das System den internen SCSI-Hostadapter oder die DASH-Busadapterkarte verwendet,
finden Sie Informationen zum erforderlichen Treiber und Anleitungen zu dessen Installation
und Konfiguration im SCSI-Gerätetreiber Installations- und Konfigurationshandbuch.
Sind die erforderlichen SCSI-Gerätetreiber installiert und korrekt konfiguriert?
Ja. Weiter mit Schritt 5.
Nein. Weiter mit Schritt 4.
- Die erforderlichen SCSI-Gerätetreiber neu installieren und/oder konfigurieren. Danach
das System neu starten.
Ist die Störung behoben?
Ja. Das Problem ist beseitigt.
Nein. Weiter mit Schritt 5.
- Prüfen, ob das System eine DSA-Controllerkarte (Dell SCSI Array [Dell SCSI-Anordnung])
besitzt.
Besitzt das System eine DSA-Controllerkarte?
Ja. Weiter mit Schritt 6.
Nein. Weiter mit Schritt 15.
- Das DSA-Managerprogramm starten, um festzustellen, ob es das defekte Festplattenlaufwerk
ermitteln kann.
Anleitungen zum Ausführen des DSA-Managers finden Sie im Dell SCSI-Anordnung
Benutzerhandbuch.
Kann der DSA-Manager das defekte Laufwerk identifizieren?
Ja. Weiter mit Schritt 26.
Nein. Weiter mit Schritt 7.
- Das Systemgehäuse entfernen.
|
VORSICHT: "Schutz vor elektrostatischer
Entladungen" in den im Lieferumfang enthaltenen Sicherheitshinweisen lesen.
|
- Die Festplatten-Fehleranzeige auf der Vorderseite der Festplattenlaufwerkträger
überprüfen.
Leuchtet die Festplatten-Fehleranzeige von einem der Festplattenlaufwerkträger auf?
Ja. Weiter mit Schritt 26.
Nein. Weiter mit Schritt 9.
- Die Onlineanzeige auf der Vorderseite der Festplattenlaufwerkträger überprüfen.
Leuchtet oder blinkt die Anzeige für alle Laufwerkträger?
Ja. Weiter mit Schritt 14.
Nein. Weiter mit Schritt 11.
- Die Freigabetaste auf der Vorderseite des Laufwerkträgers drücken.
Blinkt die Onlineanzeige, bevor sie konstant aufleuchtet?
Ja. Der Laufwerkträger war nicht in der Anordnung installiert. Das
Problem ist beseitigt.
Nein. Weiter mit Schritt 12.
- Die SCSI-ID-Schaltereinstellungen auf der Rückseite der SCSI-Rückwandplatine prüfen,
um festzustellen, ob jeder Einbauschacht auf eine separate SCSI-ID konfiguriert wurde und
ob keine SCSI-ID mit der des SCSI-Hostadapters in Konflikt steht.
Hinweise zu den empfohlenen SCSI-ID-Schaltereinstellungen finden Sie in der
Systemdokumentation.
Ist der Einbauschacht auf eine eindeutige SCSI-ID konfiguriert?
Ja. Weiter mit Schritt 14.
Nein. Weiter mit Schritt 13.
- Die SCSI-ID-Schaltereinstellungen ändern, damit jeder Einbauschacht auf eine separate
SCSI-ID konfiguriert ist und nicht mit der SCSI-ID des SCSI-Hostadapters in Konflikt
steht. Das System ausschalten, einige Sekunden warten und dann wieder einschalten.
Ist die Störung behoben?
Ja. Der Einbauschacht war falsch konfiguriert. Das Problem ist beseitigt.
Nein. Weiter mit Schritt 14.
|
VORSICHT: Wenn die Steckbrücke von den Stiften READ_ONLY
entfernt und das Laufwerk unter laufendem System wieder eingesetzt wird, gehen alle Daten
auf dem Laufwerk verloren. Um dies zu verhindern, entweder das System ausschalten, das
Laufwerk neu einbauen und dann das System wieder einschalten oder das Laufwerk nicht
wieder einbauen.
|
- Den Laufwerkträger aus dem Schacht herausnehmen und alle Kabelverbindungen zwischen
Laufwerk und Laufwerkträger überprüfen. Außerdem prüfen, ob das SCSI-ID-Kabel korrekt
ausgerichtet und auf den korrekten Stiftreihen am Laufwerk aufgesteckt ist. Den
Laufwerkträger wieder in den Schacht einsetzen und prüfen, ob sich auf der Steckbrücke
READ_ONLY auf der Systemplatine kein Steckblock befindet. Danach auf die Freigabetaste auf
der Vorderseite des Laufwerkträgers drücken.
Informationen zu den Kabelverbindungen und der korrekten Installation des
SCSI-ID-Kabels finden Sie in der Systemdokumentation.
Blinkt die Online-LED-Anzeige (Light-Emitting Diode [Leuchtdiode]), bevor sie
konstant aufleuchtet?
Ja. Der Laufwerkträger war nicht fest genug im Stecker auf der
SCSI-Rückwandplatine eingesetzt oder eines der Kabel im Laufwerkträger war falsch
installiert. Das Problem ist beseitigt.
Nein. Weiter mit Schritt 15.
- Den Laufwerkträger herausnehmen und in einen anderen Laufwerkschacht einsetzen.
Ist die Störung behoben?
Ja. Die SCSI-Rückwandplatine besitzt eine defekte Kontaktleiste.
Anleitungen, wie Sie technische Unterstützung erhalten können, finden Sie unter "Wie Sie Hilfe bekommen".
Nein. Weiter mit Schritt 22.
- Die Onlineanzeige auf der Vorderseite der Festplattenlaufwerkträger überprüfen.
Leuchtet die Anzeige für alle Laufwerkträger?
Ja. Weiter mit Schritt 19.
Nein. Weiter mit Schritt 17.
- Die SCSI-ID-Schaltereinstellungen auf der Rückseite der SCSI-Rückwandplatine prüfen,
um festzustellen, ob jeder Laufwerkschacht auf eine separate SCSI-ID konfiguriert wurde
und ob keine SCSI-ID mit der des SCSI-Hostadapters in Konflikt steht.
Hinweise zu den empfohlenen SCSI-ID-Schaltereinstellungen finden Sie in der
Systemdokumentation.
Ist der Laufwerkschacht aktiviert und auf eine eindeutige SCSI-ID konfiguriert?
Ja. Weiter mit Schritt 19.
Nein. Weiter mit Schritt 18.
- SCSI-ID-Schaltereinstellungen ändern, damit jeder Einbauschacht auf eine separate
SCSI-ID konfiguriert ist und nicht mit der SCSI-ID des SCSI-Hostadapters in Konflikt
steht. Das System ausschalten, einige Sekunden warten und dann wieder einschalten.
Ist die Störung behoben?
Ja. Der Laufwerkschacht war falsch konfiguriert. Das Problem ist
beseitigt.
Nein. Weiter mit Schritt 19.
- Das System und alle angeschlossenen Peripheriegeräte ausschalten und vom Stromnetz
trennen. Außerdem alle Telefon- und Telekommunikationsverbindungen vom Computer trennen.
Das Systemgehäuse entfernen (falls noch nicht geschehen).
- Den Laufwerkträger aus dem Schacht herausnehmen und alle Kabelverbindungen zwischen
Laufwerk und Laufwerkträger überprüfen. Außerdem prüfen, daß das SCSI-ID-Kabel
korrekt ausgerichtet und auf den korrekten Stiftreihen am Laufwerk aufgesteckt ist. Den
Laufwerkträger wieder in den Schacht einsetzen. Dieses Verfahren für alle anderen
Laufwerkträger wiederholen. Dann das System wieder ans Stromnetz anschließen und
einschalten.
Informationen zu den Kabelverbindungen und der korrekten Installation des
SCSI-ID-Kabels finden Sie in der Systemdokumentation.
Ist die Störung behoben?
Ja. Ein Laufwerkträger war nicht fest genug im Anschluß auf der
SCSI-Rückwandplatine eingesetzt. Das Problem ist beseitigt.
Nein. Weiter mit Schritt 22.
- Das System und alle angeschlossenen Peripheriegeräte ausschalten und vom Stromnetz
trennen.
- Die SCSI-Kabelverbindungen zur SCSI-Rückwandplatine und zum SCSI-Hostadapter und die
Stromkabelverbindung zur SCSI-Rückwandplatine überprüfen.
Hinweise zur Position der Kabelanschlüsse auf der SCSI-Rückwandplatine finden Sie in
der Systemdokumentation.
Sind die Kabel fest angeschlossen?
Ja. Weiter mit Schritt 25.
Nein. Weiter mit Schritt 24.
- Die Kabel abziehen und neu aufstecken, das System und die Peripheriegeräte wieder ans
Stromnetz anschließen und einschalten.
Ist die Störung behoben?
Ja. Die Kabelverbindungen waren lose. Das Problem ist beseitigt.
Nein. Weiter mit Schritt 25.
- Das System und alle angeschlossenen Peripheriegeräte ausschalten und vom Stromnetz
trennen.
- Das SCSI-Kabel von der SCSI-Rückwandplatine zum SCSI-Hostadapter auswechseln. Das
System wieder ans Stromnetz anschließen und einschalten.
Ist die Störung behoben?
Ja. Das SCSI-Kabel war defekt. Das Problem ist beseitigt.
Nein. Weiter mit Schritt 27.
- Die Festplatte partitionieren und logisch formatieren. Soweit möglich, die Dateien auf
der Festplatte wieder herstellen.
Anleitungen zum Partitionieren und logischen Formatieren des Laufwerks finden Sie in
der Dokumentation zum Betriebssystem des Computers.
Ist die Störung behoben?
Ja. Die Formatierung der Festplatte war beschädigt. Das Problem ist
beseitigt.
Nein. Weiter mit Schritt 28.
- Anleitungen, wie Sie technische Unterstützung erhalten können, finden Sie unter "Wie Sie Hilfe bekommen".
Zurück zum Inhaltsverzeichnis