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Glossar

Zugangspunkt:

Ein Zugangspunkt ist ein Gerät in einem drahtlosen Netzwerk, das Daten empfängt und weiterüberträgt. Er ermöglicht Computern mit drahtlosen Netzwerkadaptern die Verbindung mit einem Ethernet-Netzwerk.


Kabelmodem:

Ein Kabelmodem ist ein Gerät, mit dessen Hilfe Sie den PC über die Leitung für das Kabelfernsehen mit dem Internet verbinden können.


Client:

Ein Client ist ein Computer in einem Netzwerk.


Domain Name System (oder Service) (DNS):

DNS ist ein Internetdienst, der Domänennamen in IP-Adressen übersetzt. Ein DNS-Server verwaltet eine Datenbank mit Hostcomputern, deren jeweiligen Domänennamen und IP-Adressen. Wenn ein Domänenname angefordert wird, verwendet der DNS-Server diese Tabelle, um den Benutzer an die richtige IP-Adresse zu senden.

Das DNS-System ist im Grunde ein eigenes Netzwerk. Wenn ein DNS-Server nicht weiß, wie ein bestimmter Domänenname übersetzt werden muss, fragt er so lange nacheinander andere DNS-Server, bis die richtige IP-Adresse zurückgegeben wird.


Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP):

DHCP ist der Prozess der automatischen Konfigurierung der TCP/IP-Einstellungen für jeden Computer in einem Netzwerk.


Verschlüsselung:

Verschlüsselung ist eine häufig verwendete Methode zum Implementieren von Sicherheit und zum Schützen von Informationen. Bei der Verschlüsselung wird auf die Informationen eine Gruppe von Anweisungen, die als Algorithmus bezeichnet werden, angewendet. Die Anweisungen kombinieren den Nur-Text oder Klartext der Informationen mit einer Sequenz aus Hexadezimalzahlen, die als Verschlüsselungsschlüssel bezeichnet wird.

Vor dem Übertragen von Informationen über den Äther verschlüsselt der drahtlose Client oder Zugangspunkt die Informationen. Der Zugangspunkt oder drahtlose Client, der die Informationen empfängt, verwendet denselben Schlüssel zum Entschlüsseln der Informationen. Die Informationen können nur von WLAN-Geräten gelesen werden, die über den richtigen Verschlüsselungsschlüssel verfügen. Je länger der Schlüssel, umso stärker ist die Verschlüsselung. Alle drahtlosen Clients und Zugangspunkte in einem WLAN müssen dieselbe Verschlüsselungsmethode und denselben Verschlüsselungsschlüssel verwenden.


Ethernet:

Ethernet ist die am häufigsten verwendete Technologie für lokale Netzwerke. Es handelt sich dabei um einen branchenweiten Standard, der ursprünglich von Xerox entwickelt und 1980 von DEC, Intel und Xerox formalisiert wurde. Ethernet-Netzwerke übertragen Daten mithilfe eines angegebenen Protokolls mit 10/100 Mbit/s.


Ethernet-Adresse (MAC-Adresse):

Eine Ethernet-Adresse ist eine eindeutige vorprogrammierte Adresse, die manchmal als MAC-Adresse (Media Access Control) bezeichnet wird. Jeder Computer in einem Ethernet-Netzwerk hat seine eigene Ethernet-Adresse. Diese 12-stellige Hexadezimaladresse wird bei der Herstellung im Schaltungssystem des Netzwerkadapters des Computers verschlüsselt. Andere Geräte im Netzwerk verwenden diese Adresse zum Identifizieren des Computers. Diese Adresse ist nicht identisch mit der IP-Adresse, die Computern in TCP/IP-Netzwerken zugewiesen wird. In diesen Netzwerken ist die IP-Adresse mit der MAC-Adresse verknüpft, um die Netzwerkkommunikation zu ermöglichen.


Host:

Jedes an das Netzwerk angeschlossene Gerät ist ein Host, zum Beispiel ein Computer, Netzwerk-Drucker oder Router. Jeder Host hat einen eindeutigen Namen ("Host-Name" genannt) oder IP-Adresse ("Host-IP" genannt) zu seiner Kennzeichnung im Netzwerk.


Internetprotokoll (IP):

IP ist das Protokoll, das zum Senden von Daten von einem Computer an einen anderen über das Internet verwendet wird. Das Internetprotokoll beschreibt, wie Internetcomputer die IP-Adressen der einzelnen Computer im Netzwerk nachverfolgen und Datenpakete von einer IP-Adresse zu einer anderen weiterleiten.


Internetdienstanbieter (Internet Service Provider, ISP):

Ein ISP ist ein Unternehmen, das Privatpersonen und anderen Unternehmen den Zugang zum Internet und anderen damit verbundenen Diensten, wie beispielsweise dem Erstellen von Websites und virtuellem Hosting, ermöglicht. Ein ISP verfügt über die Geräte und den Zugriff auf die Telekommunikationsleitungen, die zum Verwenden von POP-Diensten im jeweiligen geographischen Bereich erforderlich sind. Da die größeren ISPs eigene Hochgeschwindigkeitsleitungen angemietet haben, sind sie weniger abhängig von den Telekommunikationsanbietern und können ihren Kunden besseren Service bieten.


IP-Adresse:

Mithilfe einer IP-Adresse lässt sich jeder Computer im Internet oder in einem lokalen Netzwerk eindeutig identifizieren. IP-Adressen werden normalerweise ausgedrückt als Gruppe aus vier Zahlen, die durch Punkte getrennt werden, beispielsweise 169.254.10.2. Keine der Zahlen darf größer als 255 sein. Jede Ethernet-Schnittstelle hat eine IP-Adresse. Der Dell TrueMobile 2300 Wireless Broadband Router hat eine LAN-Ethernet-Schnittstelle und eine WAN-Ethernet-Schnittstelle und demzufolge eine LAN-IP-Adresse und eine WAN-IP-Adresse.


Verbindungsleuchte:

Eine Verbindungsleuchte ist eine Leuchtanzeige an einem Netzwerkgerät, die auf eine gute Netzwerkverbindung hinweist. Hubs haben normalerweise für jeden Port eine Verbindungsleuchte; obwohl diese möglicherweise nicht als solche bezeichnet sind und die Leuchtanzeigen andere Informationen angeben können. Diese Leuchten weisen oft durch Blinken auf Netzwerkaktivität hin. Einige Hubs haben für 10 Mbit/s und 100 Mbit/s Leuchtanzeigen in verschiedenen Farben. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zu Ihrem Produkt.


LAN (Local Area Network, Lokales Netzwerk):

Ein LAN ist ein Netzwerk an einem Standort. Mithilfe des Netzwerkes können Benutzer an diesem Standort Dateien, Drucker und andere Dienste gemeinsam nutzen. Siehe WAN.


Netzwerkadapter:

Ein Netzwerkadapter ist eine Geräteerweiterungskarte, die die physische Verbindung zwischen einem Computer und dem Netzwerk herstellt. Es gibt viele Adaptertypen. Dazu gehören PC-Karten für Laptops (Karten, die Sie in einen Steckplatz an Ihrem Computer einstecken können, genau so, wie Sie eine Soundkarte oder eine Modemkarte installieren) und eingebettete Karten (eingebettete USB-Adapter, USB-Dongleadapter und USB-Desktopadapter). Bei einigen neueren Computern ist bereits ein Netzwerkadapter in das System integriert. PC-Karten oder Karten, die in einen Steckplatz am Desktopcomputer eingesteckt werden können, werden manchmal als Netzwerkschnittstellenkarten oder NICs bezeichnet.


Netzwerkadressübersetzung (Network Address Translation, NAT):

NAT findet statt, wenn mehrere IP-Adressen in einem privaten LAN in eine öffentliche Adresse umgewandelt werden. Diese öffentliche Adresse wird an das Internet gesendet. NAT bietet erhöhte Sicherheit, da die IP-Adresse eines mit dem privaten LAN verbundenen PCs nie an das Internet übertragen wird. Außerdem können xDSL-/Kabelrouter mithilfe von NAT für kostengünstige Internetkonten verwendet werden, bei denen der Internetdienstanbieter nur eine TCP/IP-Adresse bereitstellt. Der Benutzer kann mehrere private Adressen haben, die durch die eine vom ISP bereitgestellte Adresse maskiert werden. NAT verhindert Denial-of-Service-Angriffe (DoS, Dienstverweigerung) durch externe Netzwerke auf interne Hosts.


Netzwerkname (SSID):

Zugangspunkte werden anhand einer Identifizierung namens ESSID gruppiert. Die ESSID wird auch als Netz-ID bezeichnet. Diese Identifizierung ist eine Kombination aus beliebigen Buchstaben oder Zahlen, die sich für die Netzwerkumgebung eignen. Die ESSID wird speziell für Zugangspunkte verwendet. Wenn Sie über Peer-to-Peer-Netzwerke sprechen, können Sie den Begriff ESSID nicht verwenden.

Die Dienstsatzidentifizierung (Service Set Identifier, SSID) ist allgemeiner und stellt einen Namen aus 32 Zeichen dar, der alle Computer und Geräte, aus denen sich ein drahtloses Netzwerk zusammensetzt, eindeutig identifiziert. Die ESSID ist eine Art von SSID. Eine andere Art von SSID ist die Basisdienstsatzidentifizierung (Basic Service Set Identifier, BSSID). Die BSSID entspricht der MAC-Adresse eines drahtlosen Adapters oder Zugangspunktes.


PPPoE (Point to Point Protocol over Ethernet):

PPPoE ist ein Verfahren zum Authentifizieren oder Überprüfen von Benutzern oder Geräten gegenüber einem Internetdienstanbieter, normalerweise mithilfe eines Benutzernamens und/oder eines Kennwortes. Bei diesem Vorgang wird ein Gerät auf die vom Werk konfigurierten Standardparameter zurückgesetzt.


Port:

Ein Port ist ein Anschluss an einem Netzwerkgerät, der zum Anschließen des Netzwerkkabels verwendet wird. Hubs und Switches besitzen mehrere Ports, an die Computer im Netzwerk angeschlossen sind.


Protokoll:

Ein Protokoll ist ein Satz aus Regeln für das Senden und Empfangen von Informationen in einem Netzwerk. Die Regeln bestimmen das Format der übertragenen Daten sowie andere Aspekte des Netzwerkes, beispielsweise die Vorgehensweise beim Feststellen und Beheben von Fehlern. Bei den Protokolltreibern auf den einzelnen Computern handelt es sich um Software, die diese Regeln beim Senden und Empfangen von Informationen befolgt. Diese Treiber werden auch oft als Protokolle bezeichnet.


Transmission Control Protocol/Internet Protocol (TCP/IP):

TCP/IP ist das Protokoll, das Computer für die Kommunikation über das Internet verwenden. TCP bestimmt, wie ein Computer Daten, die an einen anderen Computer gesendet werden sollen, in kleine als „Pakete“ bezeichnete Einheiten aufteilt, und wie der empfangende Computer die Pakete wieder zu einer einzigen Datei zusammensetzt. IP bestimmt, wie die Pakete über das Internet weitergeleitet werden. Siehe „Internetprotokoll“.


Virtuelles LAN (Virtual Local Area Network, VLAN):

Ein VLAN ist ein Netzwerk aus Computern, die sich so verhalten, als seien sie mit demselben Kabel verbunden, obwohl sie sich physisch in verschiedenen Segmenten eines LANs befinden können. VLANs werden nicht über Hardware, sondern über Software konfiguriert und sind daher äußerst flexibel. Wenn ein Computer in einem VLAN physisch an einem anderen Ort platziert wird, kann er ohne erneute Konfiguration im selben VLAN bleiben.


Virtueller Server:

Ein virtueller Server ist ein Gerät, das IP-Zuordnung (Internetprotokoll) durchführt. Aufgrund der IP-Zuordnung können Remoteclients über das Internet auf Ihr Netzwerk zugreifen.


WAN (Wide Area Network):

Ein WAN ist ein Kommunikationsnetzwerk, das sich mithilfe von Geräten, wie beispielsweise Telefonleitungen, Satellitenschüsseln oder Funkwellen, über einen größeren geographischen Bereich erstreckt als ein LAN.


Drahtloses LAN (Wireless Local Area Network, WLAN):

Ein WLAN ist ein LAN-Typ, der zum Kommunizieren und zum Übertragen von Daten zwischen den Netzwerkclients und -geräten anstelle von Kabeln Hochfrequenzwellen verwendet. Es handelt sich um ein flexibles Datenkommunikationssystem, das als Erweiterung oder Alternative für ein kabelgebundenes LAN implementiert wird. Genau wie bei einem LAN können Benutzer mithilfe des Netzwerkes an diesem Standort Dateien, Drucker und andere Dienste gemeinsam nutzen.


xDSL-Modem:

DSL ist ein Diensttyp, der Personen den Zugang zum Internet über die Telefonleitung ermöglicht. Dieser Dienst wird normalerweise von einem Telefonunternehmen oder Dienstanbieter bereitgestellt.

Eine xDSL-Verbindung ist eine digitale Hochgeschwindigkeitsverbindung mit dem Internet, die Standardtelefonkabel (doppeltverdrillte Kupferkabel) verwendet. Es gibt verschiedene Arten von DSL; das x bezieht alle Arten ein.


 
 

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