ANMERKUNG: Die Dell
Vertreter für technische Unterstützung befürworten nicht die Konfigurationsoptionen
im Teil Fortgeschrittene Einstellungen des Konfigurationsprogramms. Diese
Optionen werden nur zu Ihrer Annehmlichkeit zur Verfügung gestellt, jedoch
werden die Fortgeschrittenen Einstellungen in diesem Handbuch vollkommen
belegt und erklärt.
ANMERKUNG: Die Optionen "Port-Vorwärtseinstellungen"
und "Statisches Weiterleiten" sind unsichtbar, wenn Sie sich im Modus Access Point
befinden.
ANMERKUNG: Nachdem Sie
Änderungen in irgendeinem Bereich der Fortgeschrittenen Einstellungen
vorgenommen haben und die Schaltfläche SUBMIT (Beantragen) geklickt
haben, werden Sie zu einer Seite geführt, wo Sie auf die Schaltfläche Save
& Restart (Speichern und neu starten) klicken können. Klicken Sie
diese Schaltfläche, um die Änderungen zu speichern und den Router neu zu
starten. Damit die Änderungen wirksam werden, müssen Sie alle neuen
Einstellungen speichern.
Fortgeschrittene IP -Einstellungen
Der Funk-Breitband-Router Dell
TrueMobilie 2300 kommt mit zugewiesener IP -Adresse und IP
-Netzadresse-Maskierung. Diese Einstellungen betreffen nur den Teil des
örtlichen Netzwerkes des Routers. Falls Sie die Einheit an einem bestehenden
Netzwerk einbauen oder einfach diese Werte ändern wollen, überzeugen Sie sich,
dass die IP -Netzadresse-Maskierung bei allen Geräten Ihres Netzwerkes gleich
ist. Auch der Netzwerkteil der IP -Adresse muss bei allen Geräten Ihres
Netzwerkes gleich sein.
ANMERKUNG: Dell empfiehlt nachdrücklich, die IP
-Adresse nicht zu ändern, falls kein besonderer Grund dafür vorliegt.
Wenn Sie die IP -Adresse ändern,
seien Sie sich bewusst, dass:
Änderung
der IP -Adresse des Funk-Breitband-Routers auch den IP -Adressen-Pool
ändert, wenn der DHCP -Server freigegeben ist;
bei
Benutzung des Funk-Breitband-Routers mit Kabel-Modem oder DSL-Leitung eine
„private" IP -Adresse zugewiesen werden sollte. Private IP -Adressen
liegen in einem der drei Bereiche:
10.0.0.1-10.254.254.254
172.16.0.1-172.31.254.254
192.168.0.1-192.168.254.254
die neue
IP -Adresse benutzt werden muss, um Zugang zu dem netzbezogenen
Konfigurationswerkzeug zu haben.
MITTEILUNG: Die IP -Adresse
oder IP -Netzadresse-Maskierung sollten Sie nur ändern, wenn Sie den
Funk-Breitband-Router an einem bestehenden, drahtgebundenen Netzwerk einbauen
und die DHCP- Serverfunktion für Ihren Funk-Breitband-Router in den
Fortgeschrittenen Einstellungen gesperrt ist. Fragen Sie Ihren Netzwerkverwalter zwecks weitergehender
Information.
Klicken Sie die Schaltfläche SUBMIT
(Beantragen), um die Änderungen zu speichern.
Das dynamische Host-
Konfigurationsprotokoll
(DHCP) legt eine Methode für die automatische IP- Adressenzuweisung zu
Computern in einem Netzwerk fest. IP- Adressen werden von einem DHCP- Server verwaltet. Wenn ein
Windows-Computer für den automatischen Erhalt einer IP -Adresse konfiguriert
wird, bekommt er automatisch eine Adresse von dem DHCP- Server.
DHCP- Server-Funktionen
freigeben
Der
Funk-Breitband-Router ist voreingestellt, um als ein DHCP- Server zu
funktionieren. Wenn Sie die Einheit an einem bestehenden Netzwerk einbauen, das
schon einen DHCP- Server hat oder einfach nicht wünschen, dass der
Funk-Breitband-Router als DHCP- Server des Netzwerkes arbeitet, haken Sie das
Feld Enable DHCP Server Functions (DHCP- Server-Funktionen freigeben)
nicht ab, um somit die DHCP- Server-Funktion zu sperren.
IP- Adressen Pool-Bereich
Der Abschnitt für den IP Adressen
Pool-Bereich stellt die Mittel bereit, um einen Niedrig- und Hochwert für die
IP- Adressen in einem Netzwerk zu verwalten. Benutzen Sie die angezeigten
Felder, um den Bereich von IP- Adressen festzulegen, den der
Funk-Breitband-Router den DHCP- Kunden bereitstellen soll. Der gültige
Bereich von Nummern, die Sie eingeben können, liegt zwischen 1 und 254.
Die Mietzeit ist die einem
Anwender erlaubte Zeit, um die von einem DHCP- Server zugewiesene IP -Adresse zu benutzen. Sie
können die Mietzeit bestimmen, die der DHCP- Server dem Kunden zum Benutzen der
IP -Adresse anbietet. Diese Einstellung ist besonders in Universitäten
oder anderen Umgebungen nützlich, wo die Anwender häufig wechseln.
IP- Adressenvorbehalt
Spezifische IP- Adressen können
auch besonderen Geräten in einem
Netzwerk vorbehalten werden. Die Felder für IP Address Reservation
(IP- Adressenvorbehalt) erlauben Ihnen, bis zu vier IP- Adressen für ein
bestimmtes System zurückzustellen. Das Feld Computer MAC ist die MAC
-Adresse Ihrer Netzwerkkarte am Kunden-Computer, der an das gleiche Netzwerk wie der Router angeschlossen
ist. Benutzen Sie die Eingabefelder unter IP- Adresse, um die IP -Adresse denjenigen Geräten
anzugeben, die eine manuell bestimmte IP -Adresse benutzen sollen.
Klicken Sie die Schaltfläche SUBMIT
(Beantragen), um die Änderungen zu speichern.
Benutzen Sie die Seite Zeitzone
zur Auswahl Ihrer örtlichen Zeitzone in der Ablaufliste. Die
Zeitzoneneinstellungen betreffen das Protokoll zum Nachweis von Eindringlingen.
Diese Einstellung versetzt die Zeitmarke auf IP- Paketen mit Greenwich-Zeit
(GMT). Da IP- Pakete nicht immer diese Marke haben oder eine ungültige haben
können, ist die Zeitzonen-Information nicht immer genau.
Einige Länder benutzen zur Energieeinsparung die sogenannte
Sommerzeit. Die Uhrzeit wird während der Sommermonate um etwa eine Stunde
gegenüber der Normalzeit vorgerückt (In Ländern auf hohem Breitengrad ist auch
mehr als eine Stunde üblich). Zur richtigen Zeiteinstellung sollte die
Umschaltung von Sommer- auf Winterzeit in Betrieb gesetzt werden. Falls Sie in
einem Gebiet wohnen, wo Sommerzeit angewandt wird, haken Sie das Kästchen "Sommerzeit
freigeben" ab.
ANMERKUNG: Sommerzeit ist in folgenden Gebieten gültig:
Guam, Alaska, Pazifikzeit, Gebirgszeit, Mexiko, Zentralzeit, Ostzeit,
Atlantikzeit, England, Frankreich, Griechenland, Irak, Pakistan, Thailand,
China, Singapur, Ost-Brasilien, Neuseeland und Australien.
Die Zeitzonenauswahl beeinflusst
auch die Option Elterliche Kontrolle. Mit dieser Option können Eltern den
Internet-Zugang regulieren. Zur Freigabe dieser Option gehen Sie zu dem
Abschnitt Advanced Settings
(Fortgeschrittene Einstellungen)-> Parental Control (Elterliche
Kontrolle) des Netzkonfigurationswerkzeuges des Routers. Voreingestellt ist der
Internet-Zugang zu keiner Zeit
gesperrt.
Klicken Sie die Schaltfläche SUBMIT
(Beantragen) zum Speichern der Änderungen.
Haken Sie dieses Feld ab, um Funksendung und
-empfang am Funk-Breitband-Router freizugeben.
Um den Funk zu sperren, haken Sie dieses Feld nicht ab.
Mein drahtloses Netzwerk
ausblenden
Durch Abhaken dieses Feldes sperren Sie den
Funk-Breitband-Router zur Aussendung der Funkfeuer-Pakete in das drahtlose
Netzwerk. Voreingestellt ist es nicht abgehakt und andere Anwender können
unter Benutzung eines Standort-Überwachungswerkzeuges Ihren
Funk-Breitband-Router leicht finden und sich mit ihm verbinden.
Falls Sie die Sicherheit des drahtlosen Netzwerkes erhöhen wollen, können Sie
diese Eigenschaft sperren.
Modus
Der TrueMobile 2300 Router ist mit 802.11g
kompatibel. In der Liste Mode (Modus) können Sie auswählen "both
b & g" (Doppelmodus) oder "802.11b" oder "802.11g".
SSID
Das Service-Set-Kennzeichen (SSID) ist ein
32-Zeichen-Name, der einzig alle Computer und Geräte identifiziert, aus denen
das drahtlose Netzwerk besteht.
Übertragungsgeschwindigkeit
Die Übertragungsgeschwindigkeit kann auf
automatisch oder irgendeinen anderen festen Wert eingestellt werden. Es wird
empfohlen, die Übertragungsgeschwindigkeit auf automatisch (Auto) zu
stellen, damit die Geräte des drahtlosen Netzwerkes zu jeder Zeit mit der von
ihnen für optimal gehaltenen Geschwindigkeit senden können.
Kanal
Mit den Kanaleinstellungen können Sie den Kanal
für diesen Funk-Breitband-Router einstellen. Der Funk-Kanal ist der Platz, über
den die Nachrichtenübertragung stattfindet. Die Anzahl der Betriebskanäle hängt
von dem Ausführungs-Domain ab.
ANMERKUNG: Falls Sie die
Einstellungen Funkfeuer, RTS-Schwelle, Fragmentierungsschwelle und DTIM-
Intervall konfigurieren möchten, stellen Sie bitte sicher, dass zuerst die Advanced
Options (Fortgeschrittene Einstellungen) abgehakt werden.
Funkfeuer-Intervall
Zeitspanne in Kusec (ein Kusec entspricht 1,024
Mikrosekunden) zwischen Funkfeuern von dem Funk-Breitband-Router an seine
Kundenstationen. Der Wertebereich umfasst 1 bis 65535.
RTS-Schwelle
Paketgröße, oberhalb derer der
Funk-Breitband-Router vor Versand des Paketes eine Sende-Anforderung ausgibt.
Die RTS- (Sende-Anforderung) Vorrichtung beugt dem
Problem des „Verborgenen Knotens" vor. Wenn zwei Stationen sich im Bereich
des gleichen Access Point (AP) befinden, gegenseitig aber nicht in ihrem
Bereich liegen, stellen sie gegenseitig verborgene Knoten dar. Die Pakete von
diesen zwei Stationen können kollidieren, wenn sie gleichzeitig an dem AP ankommen. Um diese Kollision mit dem
verborgenen Knoten zu verhindern, können Sie die RTS-Vorrichtung in Betrieb
setzen. Wenn die RTS-Vorrichtung
aktiviert ist, sendet die Station
zuerst eine RTS aus, um den AP über die bevorstehende Datenübertragung zu
informieren. Darauf wird der AP allen Stationen in seinem Bereich mit CTS
(Sendebereit) antworten, um alle anderen Stationen in Kenntnis zu setzen und
die Bandbreite für Ihre Daten zu reservieren.
Die RTS-Schwelle steuert, welche Größe von einem Datenpaket eine RTS aussendet.
Nur wenn das Paket die RTS-Schwelle überschreitet, wird das Gerät vor Versand
des Paketes eine RTS aussenden. Es ist zu überlegen, welchen Wert Sie für die
RTS-Schwelle einstellen sollten. Kleine RTS-Werte verursachen, dass öfter
gesendet und Bandbreite vergeudet wird. Je öfter jedoch RTS-Pakete gesendet
werden, desto schneller kann sich das System von Kollisionen erholen. Es wird
empfohlen, den voreingestellten Wert oder nur kleinere Verminderungen davon zu
benutzen. Der Wertebereich umfasst 0 bis 2347.
Fragmentierungsschwelle
Die in Byte ausgedrückte Fragmentierungsschwelle
bestimmt, ob und bei welcher Größe Datenpakete fragmentiert werden. Pakete, die
kleiner als der Wert der festgelegten Fragmentierungsschwelle sind, werden
nicht fragmentiert. Pakete, die größer als die Fragmentierungsschwelle sind,
werden in kleinere Pakete fragmentiert und zeitlich stückweise gesendet,
anstatt alle auf einmal. Dadurch wird die Notwendigkeit zur erneuten Übertragung
verringert und die Gesamtleistung des Netzwerkes verbessert. Die Fragmentierung
wird üblicherweise aktiviert, wenn das System in einer Umgebung mit schwerem
Verkehr und Interferenzen arbeitet. Die Einstellung muss im Bereich von 256 bis
2346 Byte liegen. Es wird empfohlen, den voreingestellten Wert oder nur
kleinere Verminderungen davon zu benutzen.
DTIM- Intervall
Das DTIM- (Beförderungsverkehr-Anzeigenachricht)
Intervall, immer ein Vielfaches der Funkfeuer-Periode, bestimmt, wie oft das
Funkfeuer eine Verkehrsanzeige-Aufzeichnung (TIM) enthält. Die TIM alarmiert
Stationen im Ruhezustand, lange genug zu erwachen, um ihre Datenrahmen zu
empfangen. Der Wertebereich umfasst 1 bis 255.
Funk-Brücke
Drahtloses Überbrücken kann zur Ausdehnung des
Sendebereiches Ihres drahtlosen Netzwerkes benutzt werden und/oder um drahtgebundenen Zugang zu einem
oder mehreren entfernten Computern zu verschaffen. Sie benötigen zwei oder mehr Dell TrueMobile 2300
Funk-Breitband-Router, um die Funk-Brücke aufzubauen.
Zum Aufbau der Funk-Brücke konfigurieren Sie die drahtlosen Einstellungen all
Ihrer Dell TrueMobile 2300 Funk-Breitband-Router auf die gleichen
Einstellungen.
Ihren Router für die Funk-Brücke konfigurieren:
Überzeugen Sie sich,
dass Enable Wireless (Funk freigeben) abgehakt ist.
Tippen Sie den Namen
Ihres drahtlosen Netzwerkes in das Feld Network name (SSID) (Netzwerkname),
falls Sie die Voreinstellungen der êDrahtlosen Einstellungen" ändern möchten.
Stellen Sie sicher,
dass Advanced Options (Fortgeschrittene Optionen) nicht abgehakt ist.
Funk-Brücke freigeben.
Geben Sie die drahtlose MAC -Adresse (oder Adressen) des (oder der)
anderen Dell TrueMobile 2300 Funk-Breitband-Router ein, die Sie überbrücken
möchten.
ANMERKUNG: Zum
Zusammenschalten von zwei Brücken geben Sie die MAC -Adresse der Brücke am
anderen Ende ein. Um drei Brücken zusammenzuschalten, geben Sie die MAC-
Adressen der anderen zwei Brücken in die als Mehrpunkt-Zentrum arbeitende
Brücke ein. In die zwei anderen Brücken braucht nur die MAC -Adresse der
Zentrumsbrücke eingegeben werden .
Klicken
Sie auf die Schaltfläche Submit (Beantragen).
Klicken
Sie auf die Schaltfläche Save & Restart (Speichern und neu starten).
Wenn
Ihr Web-Browser auf die Hauptseite des Funk-Breitband-Routers zurückkehrt, hat
das Gerät mit den neuen Einstellungen erfolgreich neu gestartet.
Wiederholen
Sie die Schritte 1 bis 8 bei jedem Dell TrueMobile 2300 Funk-Breitband-Router,
den Sie überbrücken wollen.
ANMERKUNG: Überzeugen Sie sich,
dass alle Dell TrueMobile 2300 Funk-Breitband-Router die gleichen drahtlosen
Einstellungen besitzen und alle nicht direkt mit Internet verbundenen Router
auf den Modus Access Point konfiguriert werden.
IP- Filtern ist eine Einrichtung,
die einen Netzwerkknoten befähigt, gewisse, auf der IP- Adresse, Port-Nummer, Protokollart oder anderen
Kriterien beruhende IP- Datagramme anzunehmen oder zurückzuweisen. Dieser
Router unterstützt zwei Arten von IP- Filtern, die Ihnen eine bessere Kontrolle
über den Internet-Zugang erlauben:
Internet
Access Control (Internet-Zugangskontrolle) erlaubt Ihnen,
den Internet-Zugang abhängig von der Tageszeit zu sperren.
Web Site
Restrictions (Web-Site-Begrenzungen) erlauben Ihnen, den
Zugang zu bestimmten Web-Sites von einer speziellen IP -Adresse aus zu
verweigern.
Klicken Sie die Schaltfläche Add
(Zufügen). Ein Kontext-Fenster Parental Control Rule (Regeln für die
elterliche Kontrolle) erscheint.
Internet-Zugangskontrolle
Wählen Sie
in der IP Address (IP- Adressen-) Liste die IP -Adresse des
besonderen Computers aus (zum Beispiel des Computers Ihrer Kinder), den
Sie kontrollieren wollen.
Um den
Internet-Zugang während einer Zeitspanne zu sperren / genehmigen, geben
Sie in der Time Restriction (Zeitbegrenzungs-) Liste die Anfangs-
und Endzeit an.
Wählen Sie
in der Internet Access (Internet-Zugangs-) Liste Allow
(Genehmigen) oder Deny (Verweigern) aus.
Klicken
Sie die Schaltfläche SUBMIT (Beantragen) zum Speichern der
Änderungen.
Web-Site-Begrenzungen
Geben Sie
im Feld Web Site Restrictions (Web-Site-Begrenzungen) die URL ein,
deren Zugang Sie genehmigen oder verweigern wollen.
Wählen Sie Allow (Genehmigen) oder Deny (Verweigern) des Zugangs zu diesen
Web-Sites aus.
Klicken
Sie die Schaltfläche SUBMIT (Beantragen) zum Speichern der
Änderungen.
Die Eigenschaft
Zugangskontrolle-Einstellungen erlaubt Ihnen zu kontrollieren, welcher örtliche
Kunden-Computer durch den Router Zugang zum Netzwerk haben darf. Der
Funk-Breitband-Router erlaubt voreingestellt den Netzwerkzugang aller örtlichen
Kunden-Computer.
Zugangskontrolle im Router
freigeben:
Haken Sie
das Feld Enable MAC Access Control (MAC Zugangskontrolle freigeben)
ab.
Wählen Sie
die geeignete Operating Type (Betriebsart) aus. Grant
(Genehmigen) erlaubt den Kunden-Computern den Zugang zum Router, Deny
(Verweigern) versagt ihn.
Geben Sie
die MAC -Adresse der Netzwerkkarte des Computers ein, an dem Sie obiges
Kontrollverfahren anwenden wollen.
Klicken
Sie auf Add (Zufügen), um die Regel dem Router einzugeben.
Zum
Entfernen einer bestehenden Regel haken Sie das Kästchen „Del"
(Löschen) neben der MAC -Adresse ab und klicken Sie auf die Schaltfläche DEL
(Löschen).
Klicken
Sie auf die Schaltfläche SUBMIT (Beantragen), um die Änderungen zu
speichern.
Die Eigenschaft DMZ
(Entmilitarisierte Zone) erlaubt Zugang zu allen Ports. (Falls Sie, zum
Beispiel, Probleme bei dem Hosting eines Spiele- Servers haben, können Sie
diese Option wählen; dadurch werden alle Ports zu Ihrem Spiele- Server
geöffnet.)
Haken Sie
das Kästchen Enable DMZ Host (DMZ- Host freigeben) ab.
Tippen Sie
die IP -Adresse des Computers, der die Spiel-Anwendung ausführen
soll, in das Feld DMZ IP
Address (DMZ- IP- Adresse).
Klicken
Sie auf die Schaltfläche SUBMIT (Beantragen), um die Einstellung zu
aktivieren.
ANMERKUNG: Die Konfiguration
des Funk-Breitband-Routers im DMZ- Modus ist nützlich, wenn Sie gewisse
Spiele über den Funk-Breitband-Router spielen möchten; aber die Ports können
mit allen anderen bestehenden Konfigurationswerkzeugen nicht geöffnet werden.
MITTEILUNG: Wenn ein Internet-Dienst geöffnet wird,
entstehen Sicherheitsbedenken. Beachten Sie sorgfältig Sicherheitswarnungen
und überzeugen Sie sich, dass strenge Zugangskontrollen und Genehmigung
stattfindet, bevor Sie den Zugang zu irgendwelchen Diensten erlauben.
Kunden- Port Vorwärtseinstellungen
Port-Weiterleitung kann
schwieriger als DMZ zu konfigurieren sein. Sie verschafft jedoch einen relativ
sicheren Weg, um hinter einer Brandmauer eine Internet-Anwendung auszuführen
oder einen Internet-Dienst bereitzustellen, da nur ein einziger Port (oder
Port-Bereich) dem Internet ausgesetzt ist. Diese Einstellung für
Port-Weiterleitung können Sie konfigurieren, um eine Kundenregel zu erstellen,
die einen spezifischen Port und ein spezifisches Protokoll für
Datenverkehr festlegt, das zu dem
spezifischen Computer an Ihrem LAN passiert.
Ein Beispiel ist ein auf Ihrem
LAN arbeitender HTTP- Server, den Sie im Internet verfügbar haben möchten. Ihre
öffentliche IP -Adresse (die Ihr ISP Ihnen gibt), sei X.X.X.X (wobei X eine
Zahl ist) und Sie haben einen Computer, der den HTTP Server unter der LAN
-Adresse 192.168.2.2 auf Ihrem durch den Funk-Breitband-Router
(192.168.2.1) kontrollierten LAN bereitstellt. Sie können 192.168.2.2
konfigurieren, um Port-Weiterleitung für den Port 80 (HTTP) zu erhalten;
Anwender auf dem Internet können dann zu http://X.X.X.X gehen und den http- Server (192.168.2.2) bekommen.
Der im Service-Port 80 eingehende Datenverkehr wird zum Computer (192.168.2.2)
geleitet, während andere Computer an Ihrem LAN diesen Datenverkehr nicht
wahrnehmen..
Bei einigen Internet-Anwendungen
(wie Internet-Nachrichten und Spiel-Anwendungen) können Sie diese Einstellung für Port-Weiterleitung so
konfigurieren, dass diese Anwendungen hinter der Brandmauer richtig arbeiten
können. Diese Anwendungen erfordern spezifische TCP/UDP- Ports. Die
Ports für diese Anwendungen und die Protokollart hängen davon ab, welche
Internet-Dienste Sie benutzen. Bitte prüfen Sie bei Ihrem Dienstbereitsteller
oder in Ihrem Anwenderhandbuch, damit Sie vorher über die Information verfügen.
Überzeugen Sie sich, dass die
folgenden Ports installiert sind, wie unten beschrieben.
Haken Sie
das Kästchen Enable (Freigeben) ab.
Geben Sie
in das Feld Service Name den gewünschten Namen oder die
Beschreibung ein.
Geben Sie
in das Feld Incoming Ports (Eingangs-Ports) einen Port-Bereich ein.
Falls Sie nur eine einzige Port-Nummer bestimmen wollen, geben Sie die
gleiche Nummer in beide Felder ein.
In das
Feld Destination IP Address (Ziel- IP- Adresse) geben Sie die IP
-Adresse des Computers ein, der die Verbindungsaufforderung erhalten soll.
In das
Feld Destination MAC Address (Ziel- MAC- Adresse) geben Sie die MAC
-Adresse des Computers ein, der die Verbindungsaufforderung erhalten soll.
Information: Auffinden der MAC -Adresse
Die unten stehenden Schritte zeigen
Ihnen, wie sie unter Windows 2000 und XP die MAC- Adresse des Computers
finden.
Klicken
Sie auf Start -> Run.
Tippen Sie
cmd in das offene Feld und drücken Sie dann Enter (Eingabe) oder
klicken Sie auf die Schaltfläche OK.
Tippen Sie
in die Eingabeaufforderung ipconfig/all , um die Physical Address (Physische
Adresse = MAC -Adresse) zu erhalten.
Schreiben
Sie sich diese Physische Adresse (=MAC -Adresse) auf. Diese Information
benötigen Sie zur Einstellung. Ihr Format sollte XX-XX-XX-XX-XX-XX sein, wobei
X ein hexadezimales Zeichen ist (0-9 oder A-F).
In dem
Feld Destination Port (Ziel-Port) geben Sie die Port-Nummer oder
einen Port-Bereich der Maschine ein, zu der Sie gehen.
In dem
Feld Port type (Port-Art) wählen Sie TCP, UDP oder beide Protokolle.
Das Protokoll könnte in Ihren Anwendungsunterlagen bestimmt sein.
Klicken
Sie auf die Schaltfläche SUBMIT (Beantragen), um die Einstellung zu
aktivieren.
Wenn Sie, zum Beispiel, das
Spiel „Fighter Ace II" auf
einem Computer mit der IP -Adresse 192.168.2.3 spielen wollen, geben Sie 3
als Destination IP Address (Ziel- IP- Adresse) ein. Suchen Sie die
MAC -Adresse dieses Computers und geben Sie sie als Destination MAC Address (Ziel-
MAC- Adresse) ein. Wählen Sie TCP als Port type (Port-Art).
Geben Sie „50000" und „51000" in zwei Feldern von Incoming
Ports (Eingangs-Ports) ein und auch im Destination Port (Ziel-Port).
Klicken Sie auf die Schaltfläche SUBMIT (Beantragen), um die Einstellung
zu aktivieren. Bei anderen Spielen oder Diensten ziehen Sie bitte das
Anwenderhandbuch zu Rate.
Gewöhnlich benutzte Ports
Dienste
Protokoll-Art
Ports
HTTP (WEB-
Server)
TCP
80
FTP
TCP
20, 21
TELNET
TCP
23
SMTP (E-Mail-
Server)
TCP
25
POP3 (E-Mail-
Server)
TCP
110
IRC
TCP
6667
NNTP (News-
Server)
TCP
119
Port-Triggern
Port-Triggern erlaubt dem Router,
ausgehende Daten auf eine bestimmte Port-Nummer zu beobachten. Die IP -Adresse des die Daten versendenden
Computers wird von dem Router festgehalten; wenn dann die erwünschten Daten
durch den Router zurückkommen, werden sie mit Hilfe der IP- Adresse und den
Regeln für die Port-Aufgliederung dem bestimmten Computer zugestellt. Der
Router öffnet den Port, wenn das Port-Triggern geschieht. Wenn der die
Anwendung ausführende Computer die Sendung beendet, schließt der Router den
Port.
Haken Sie
das Kästchen Enable (Freigeben) ab.
Geben Sie
in dem Feld Application Name (Anwendungsname) den gewünschten Namen
oder die Beschreibung ein.
In dem
Feld Trigger Port geben Sie eine Port-Nummer ein. Prüfen Sie
bei dem Bereitsteller Ihrer Internet-Anwendungen nach, welcher Trigger
-Port benutzt wird.
Wählen Sie
das TCP (Transmission Control Protocol, Übertragungskontrolle-Protokoll)
oder UDP (User Datagram Protocol, Anwender-Datagramm-Protokoll) oder beide
Protokolle als Trigger Port Type (Trigger-Port-Art).
Bestimmen
Sie den Bereich der Public Ports (çffentliche Ports) durch Eingabe
der Anfangs- und End- Port-Nummern in den geforderten Feldern.
Wählen Sie
das TCP (Transmission Control Protocol, Übertragungskontrolle-Protokoll)
oder UDP (User Datagram Protocol, Anwender-Datagramm-Protokoll) oder beide
(TCP und UDP) als Public Port Type (Art çffentlicher Port).
Klicken
Sie auf die Schaltfläche SUBMIT (Beantragen), um die Einstellung zu
aktivieren.
Klicken Sie auf die Schaltfläche SUBMIT
(Beantragen), um die Änderungen zu speichern.
Statische Leitwege sind von Hand
konfigurierte Leitwege zu entfernten Netzwerken. Das heißt, der Leitweg ist vorbestimmt und wird nicht von
dem Leitweg-Informationsprotokoll (RIP) entdeckt wie bei dem Dynamischen
Weiterleiten. Durch Statisches Weiterleiten können Sie ein Gateway einer IP -Adresse oder einem Netzwerk
zuweisen. Falls es auf Ihrem internen Netzwerk Router gibt, die nicht mit RIP 1
oder 2 funktionieren, können Sie einen statischen Leitweg zu diesen Routern
aufbauen.
Der Vorteil der Verwendung von statischem Weiterleiten ist die
Verkehrsreduzierung; deshalb ist statisches Weiterleiten bei langsamen Internet-Verbindungen nützlich.
Weiterleiten über statische Leitwege ist bei kleinen Netzwerken praktisch. Bei
größeren Netzwerken muss der Router Änderungen in der physischen Verdrahtung
des Netzwerkes dynamisch aufspüren und der Einsatz von dynamischem Weiterleiten
(RIP) wird empfohlen.
MITTEILUNG: Die Einstellungen für statisches
Weiterleiten sind nur für fortgeschrittene Netzwerkverwalter gedacht.
Ändern Sie diese Einstellungen nicht, wenn Sie nicht von den richtigen Werten
überzeugt sind. Falls ungültige Information eingegeben wird, finden Sie
keinen Zugang zu dem Konfigurationswerkzeug.
Um statisches Weiterleiten zu
benutzen, fügen Sie von Hand die Ziel- IP- Adresse, Netzadresse-Maskierung und
Gateway- IP- Adresse für jeden Leitweg zu, den Sie der Tabelle für statisches
Weiterleiten zufügen, und klicken Sie auf ADD (Zufügen). Wenn Sie zu
einem ganzen Netzwerk weiterleiten, soll die letzte Zahl der Ziel- IP -Adresse null (0) sein, zum Beispiel
192.168.0.0.
ANMERKUNG: Bei statischem Weiterleiten entdeckt der
Funk-Breitband-Router dynamisch NICHT die Leitweg-Information und
benutzt NICHT RIP. Der Funk-Breitband-Router unterstützt gegenwärtig NICHT
RIP.
Benutzen Sie die Kästchen zum
Abhaken neben jedem Leitweg und die Schaltfläche DELETE (Löschen), um
statische Leitwege von der Tabelle für statisches Weiterleiten zu entfernen.
Klicken Sie auf die Schaltfläche SUBMIT (Beantragen), um die Änderungen
zu speichern.
Der Funk-Breitband-Router benutzt ein Kennwort, um
den Anwender zu beglaubigen, bevor Änderungen an irgendwelchen
Netzwerkeinstellungen erlaubt werden. Falls Sie das aktuelle Kennwort
ändern möchten, haken Sie das Kästchen Change Your Password (Ihr
Kennwort ändern) ab und geben Sie das neue Kennwort in die beiden Felder New
Password (Neues Kennwort) und Retype Password (Kennwort wiederholen)
ein. Schreiben Sie sich das Kennwort auf und bewahren Sie es zwecks zukünftiger
Bezugnahme an einer sicheren Stelle auf.
Systemverwaltung
HTTP-
Port-Nr.
Ändern Sie den Wert für den HTTP- Port
nicht ohne Grund. Web-Server hören typisch den Port 80 auf eingehende
Web-Anforderungen ab.
Entferntem Anwender die Konfiguration des Gerätes erlauben
Falls Sie einem entfernten Anwender erlauben
wollen, Ihren Funk-Breitband-Router über Internet zu verwalten, haken Sie das
Kästchen mit folgendem Namen ab Allow remote user to configure the device (Entferntem
Anwender die Konfiguration des Gerätes erlauben). Geben Sie die IP -Adresse des
entfernten Verwaltungs-Host-Computers ein.
Entferntem Anwender erlauben, das Gerät zu ertasten
Haken Sie das Kästchen ab Allow remote user to
ping the device (Entferntem Anwender erlauben, das Gerät zu ertasten), um
Ihren Funk-Breitband-Router freizugeben, von irgendeinem Anwender im Internet
„ertastet" werden zu können. Diese Eigenschaft ist hilfreich, wenn Sie
anderen Internet-Anwendern erlauben möchten, dass sie den Status des
Funk-Breitband-Routers überprüfen können.
UpnP-Funktion freigeben
UPnP bedeutet Universal Plug and Play (universell
selbstkonfigurierend), ein Protokoll, das UPnP- fähigen Kundencomputern, wie
Windows XP, erlaubt, den Funk-Breitband-Router festzustellen und
zu konfigurieren. Eine der gebräuchlichsten Anwendungen von UPnP bei dem Router
ist das çffnen von Ports, damit anwendungsspezifische Daten für verschiedene
Internet-Dienste oder Spiel-Anwendungen durch den Router weiter geleitet werden
können. Das Verfahren zur Feststellung und Konfiguration des Routers kann
automatisch von UPnP- fähigen Kundenanwendungen wie MSN Messenger
ausgeführt werden, sodass Sie es nicht von Hand tun müssen. Um diesen
Dienst zu befähigen, haken Sie das Kästchen Enable UPnP Funktion (UPnP-
Funktion freigeben) ab oder lassen Sie es frei, um ihn zu sperren.
Falls Sie ein Windows XP- System haben, können Sie
es für den Zugang und die Überwachung des Routers benutzen, wenn dessen UPnP-
Funktion freigegeben ist. Hier sind einige Beispiele, was Sie von Ihrem
XP- System aus mit UPnP tun können.
Beispiel 1) Ohne Kenntnis seiner IP- Adresse Zugang
zu dem Netz-Konfigurationswerkzeug des Routers finden.
Doppelklicken
Sie auf das Symbol „My Network Neighborhood" (Meine Netzwerkumgebung) am
Desktop.
Doppelklicken
Sie auf das für Ihren Router geschaffene Symbol „Broadband Router"
(Breitband-Router).
Dadurch
erscheint der Beglaubigungs-Bildschirm des Konfigurationswerkzeuges Ihres
Routers. Geben Sie das richtige Kennwort ein und klicken Sie OK zum
Zugang zu dem Netz-Konfigurationswerkzeug.
Beispiel 2 ) Port-Vorwärtsregeln des
Routers von der XP- Schnittstelle aus verwalten.
ANMERKUNG: Falls Sie schon
eine Port-Vorwärtsregel für einen Dienst über das Netz-Konfigurationswerkzeug
konfiguriert haben, brauchen Sie die folgenden Schritte für denselben Dienst
nicht erneut auszuführen.
Rechter
Mausklick auf das Symbol"My Network Neighborhood" (Meine
Netzwerkumgebung) am Desktop.
Rechter Mausklick auf das für den Router geschaffene Symbol
Internet Connection (Internet-Verbindung). (Siehe unten.)
Rechter
Mausklick auf das Symbol und Property (Eigenschaft) auswählen.
Klicken
Sie auf Settings (Einstellungen).
Klicken
Sie auf Add (Zufügen).
Geben Sie die Service-Beschreibung, IP -Adresse des Service-Host-Computers,
externe und interne Port-Nummer für diesen Service ein und wählen Sie entweder
TCP oder UDP aus.
Die unten stehende Graphik zeigt ein Beispiel, wie ein Computer mit einer IP
-Adresse 192.168.2.101 befähigt wird, einen öffentlichen http- Server
aufzunehmen.
Klicken
Sie zum Speichern der Änderungen auf die Schaltfläche OK.
Klicken Sie auf die Schaltfläche SUBMIT
(Beantragen), um die Änderungen zu speichern.