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Diagnoseprogramm: Broadcom NetXtreme 57XX – Benutzerhandbuch

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Diagnoseprogramm: Broadcom NetXtreme® 57XX – Benutzerhandbuch

Einführung

Systemanforderungen

Ausführen des Broadcom NetXtreme-Diagnoseprogramms

Diagnosetestbeschreibungen

Diagnosetestmeldungen


Einführung

Das Broadcom NetXtreme-Diagnoseprogramm ist eine MS-DOS-basierte Anwendung, mit der eine Reihe von Diagnosetests (siehe Tabelle 3) auf dem Broadcom NetXtreme Gigabit Ethernet Adapter auf Ihrem Computer ausgeführt werden können. Des Weiteren ermöglicht das Broadcom NetXtreme-Diagnoseprogramm, Geräte-Firmware zu aktualisieren und die Einstellungen der verfügbaren Adaptereigenschaften anzuzeigen und zu ändern. Das Broadcom NetXtreme-Diagnoseprogramm kann in jedem der folgenden Modi ausgeführt werden:

  • MS-DOS-Eingabeaufforderungsmodus
  • Broadcom CLI-Modus

Es kann in jedem Modus die Version der Adaptersoftware angezeigt und festgelegt werden, welcher Adapter zu testen und welche Tests auszuführen sind. Mit Hilfe des MS-DOS-Eingabeaufforderungsmodus können Einstellungen für verfügbare Eigenschaften angezeigt und geändert, Geräte-Firmware aktualisiert und geladen und die Version des Fehlerprotokolls (falls vorhanden) angezeigt und auf eine Datei gedruckt werden. Der Broadcom CLI-Modus ist nützlich, um verfügbare Eigenschaften zu aktivieren/deaktivieren und die Geschwindigkeit und den Duplexmodus der verfügbaren Protokolle zu aktivieren/deaktivieren/auszuwählen und einzustellen.

Um das Broadcom NetXtreme-Diagnoseprogramm auszuführen, erstellen Sie unter MS-DOS 6.22 eine bootfähige Diskette, die die Datei B57udiag.exe enthält. Starten Sie anschließend Ihren Computer erneut, wobei die Bootdiskette in das Diskettenlaufwerk eingelegt ist. Weitere Informationen finden Sie unter Running in MS-DOS Command Prompt Mode (Im MS-DOS-Eingabeaufforderungsmodus ausführen) oder Running in Broadcom Command Line Interface Mode (Im Broadcom CLI-Modus ausführen).

HINWEIS: Die Datei B57udiag.exe befindet sich auf der Dell-Ressourcen-CD.

Systemanforderungen

Betriebssystem: MS-DOS 6.22

Software: B57udiag.exe


Ausführen des Broadcom NetXtreme-Diagnoseprogramms

Im MS-DOS-Eingabeaufforderungsmodus ausführen

Geben Sie in das DOS-Eingabeaufforderungsfenster b57udiag mit Hilfe der in Tabelle 1 abgebildeten Befehlsoptionen ein.

HINWEIS: Im MS-DOS-Eingabeaufforderungsmodus muss bei jeder Befehlseingabe b57udiag am Anfang der Befehlszeile stehen.

Tabelle 1: Befehlsoptionen im MS-DOS-Eingabeaufforderungsmodus

Befehlsoptionen Beschreibung
b57udiag Führt alle Tests auf den Broadcom NetXtreme Gigabit Ethernet Adaptern auf Ihrem Computer durch.
b57udiag -c <Zahl> Definiert den zu testenden Adapter bzw. den Adapter, an dem die Firmware aktualisiert oder die Einstellungen für die verfügbaren Eigenschaften angezeigt oder geändert werden.
b57udiag -cmd Wechselt in den Broadcom CLI-Modus.
b57udiag -w <Wert>

Aktiviert bzw. deaktiviert die Eigenschaft "Wake-on LAN" (WOL).

1 = Aktivieren

0 = Deaktivieren

b57udiag -mba <Wert>

Aktiviert bzw. deaktiviert das Multi-Boot-Agent (MBA)-Protokoll.

1 = Aktivieren

0 = Deaktivieren

b57udiag -mbap <Wert>

Wählt das bestimmte MBA-Protokoll aus.

0 = Preboot Execution Environment (PXE)

1 = Remote Program Load (RPL)

2 = Bootstrap-Protokoll (BOOTP)

b57udiag -mbas <Wert>

Wählt die MBA-Geschwindigkeit und den Duplexmodus.

0 = Auto

1 = 10 MBit/s, Halbduplexbetrieb

2 = 10 MBit/s, Vollduplexbetrieb

3 = 100 MBit/s, Halbduplexbetrieb

4 = 100 MBit/s, Vollduplexbetrieb

6 = 1000 MBit/s, Vollduplex (Fiber)

b57udiag -firm <Datei>

Aktualisiert den EEPROM des ausgewählten Adapters, basierend auf der <Dateiname> Image-Übereinstimmung mit der Hardware. Die Datei befindet sich auf der Dell-Ressourcen-CD.

Beispiele:

b57udiag -firm ee5751c3,40a

b57udiag -firm ee5721c3.40a

b57udiag -firmall <Datei> Aktualisiert den EEPROM aller Adapter, basierend auf der <Dateiname> Image-Übereinstimmung. Die Datei kann auf der Support-Website von Dell unter www.dell.com heruntergeladen werden.
b57udiag -ver Zeigt die Version der Software- bzw. eeprom.bin-Datei an.
b57udiag -pxe <Datei>

Lädt die PXE (Preboot Execution Environment)-Firmware von einer Datei. Die Datei befindet sich auf der Dell-Ressourcen-CD.

Beispiel:

b57udiag -pxe b57mmba.nic

HINWEIS: Dieser Befehl sollte nur bei zusätzlichen Adaptern verwendet werden. Bei LOM-Adaptern wird die PXE-Firmware automatisch beim Startup geladen.
b57udiag -elog <Datei> Speichert das Fehlerprotokoll in einer Datei.
b57udiag -pipmi <Datei>

Lädt die IPIMI (Intelligent Platform Management Interface)- bzw. ASF (Alert Standard Format)-Firmware von einer Datei.

Nicht verwenden. IPMI ist auf Desktop-Plattformen von Dell nicht verfügbar.

b57udiag -ipmi <Wert>

Aktiviert bzw. deaktiviert IPMI.

Nicht verwenden. IPMI ist auf Desktop-Plattformen von Dell nicht verfügbar.

b57udiag -help Zeigt diese Tabelle der Befehlsoptionen im MS-DOS-Eingabeaufforderungsmodus an.

Im Broadcom CLI-Modus ausführen

Geben Sie in das DOS-Eingabeaufforderungsfenster b57udiag -cmd mit Hilfe der in Tabelle 2 abgebildeten Befehlsoptionen ein.

Tabelle 2: Befehle im Broadcom CLI-Modus

HINWEIS: Falls nicht anders angezeigt, sind die Werte für die Einstellungen als Dezimalwert angegeben.
Befehl Beschreibung
upgfrm Aktualisiert PXE oder den Boot-Code aus einer Datei.
dir Zeigt das Verzeichnis in NVRAM an.

Beispiel:

Eingabe Typ SRAM Addr EEP Offset Länge Ausführen Version
  ------------ ----------- ----------- -------- ------- --------------
  BootCode 08003000 00000200 000011B0 CPUA(2) 5705-v3.27
0 PXE 00010000 000013Bo 0000C854 NEIN 7.0.1
1 ASF CFG 00000000 0001027C 000001D4 NEIN ASFIPMIc V2.15
2 ASF CPUB C0034000 00010450 00002654 NEIN ASFIPMIc V2.15
3 ASF CPUA 08000000 00012AA4 000035B4 NEIN ASFIPMIc V2.15
4 INIT C0034000 00016058 00001A94 CPUB ASFIPMIc V2.15
setwol

Aktiviert bzw. deaktiviert die Eigenschaft "Wake-on LAN" (WOL).

setwol e = WOL aktivieren

setwol d = WOL deaktivieren

setpxe

Aktiviert bzw. deaktiviert PXE (Preboot Exchange Environment) und legt die PXE-Übertragungsrate fest.

setpxe e = PXE aktivieren

setpxe d = PXE deaktivieren

setpxe s 0 = Auto (Standard)

setpxe s 1 = 10 MBit/s, Halbduplexbetrieb

setpxe s 2 = 10 MBit/s, Vollduplexbetrieb

setpxe s 3 = 100 MBit/s, Halbduplexbetrieb

setpxe s 4 = 100 MBit/s, Vollduplexbetrieb

setasf

Aktiviert bzw. deaktiviert ASF (Alert Standard Format).

setasf e = ASF aktivieren

setasf d = ASF deaktivieren

setmba

Aktiviert bzw. deaktiviert das Multi-Boot-Agent (MBA)-Protokoll und wählt das MBA-Protokoll aus.

setmba d = MBA deaktivieren

setmba e 0 = PXE (Preboot Execution Environment) MBA (Standard) aktivieren

setmba e 1 = RPL (Remote Program Load) MBA aktivieren

setmba e 2 = BootP (Boot Protocol) MBA aktivieren

setmba s 0 = Auto Speed und Duplex (Standard)

setmba s 1 = 10 MBit/s, Halbduplexbetrieb

setmba s 2 = 10 MBit/s, Vollduplexbetrieb

setmba s 3 = 100 MBit/s, Halbduplexbetrieb

setmba s 4 = 100 MBit/s, Vollduplexbetrieb

setmba s 6 = 1000 MBit/s Vollduplex (Fiber)

setipmi

Aktiviert bzw. deaktiviert IPMI (Intelligent Platform Management Interface).

Nicht verwenden. IPMI ist auf Desktop-Plattformen von Dell nicht verfügbar.

nictest

Damit können die angegebenen Diagnosetests ausgeführt werden.

Legt fest, welche Tests innerhalb einer Gruppe oder welche Testgruppen ausgeführt werden sollen, einschließlich des Test- oder Gruppenziels in der Befehlszeile, wie im folgenden Beispiel angezeigt:

nictest abcd = Führt alle Tests aus.

nictest b = Führt alle Tests in Gruppe B aus.

nictest a3b1 = Führt nur Tests in A3 und B1 aus.

nictest a124b2 = Führt Tests A1, A2, A4 und B2 aus.

exit Wechselt vom Broadcom CLI-Modus in den MS-DOS-Eingabeaufforderungsmodus.
Gerät

Wählt das Gerät aus (Adapter).

device <n> = Gerätnummer als Hexadezimalwert (Standard = 00000000)

device r = Alle aktuellen Broadcom-Adapter entfernen und verfügbare Adapter neu scannen.

device s = Hintergrundmodus (Adapter werden nicht angezeigt)

version Zeigt die Version der Adaptersoftware an.
help Zeigt die Liste der Befehle an.
reset

Setzt den Broadcom NetXtreme Gigabit Ethernet Chip zurück.

reset c = Kaltstart simulieren

reset w = Auf Firmware-Signatur warten

reset t = Zeit aus Reset als umgekehrten Wert der Firmware-Signatur anzeigen

cls Löscht den Bildschirm.
asfprg

Lädt ASF (Alert Standard Format)-Firmware in NVRAM.

 


Diagnosetestbeschreibungen

Die Diagnosetests werden in 4 Gruppen unterteilt: Registertests (Gruppe A), Speichertests (Gruppe B), verschiedene Tests (Gruppe C) und Treibertests (Gruppe D). Die Diagnosetests werden in Tabelle 3 aufgelistet und beschrieben.

Tabelle 3: Diagnosetests

Test Beschreibung
Nummer Name
Gruppe A: Registertests
A1: Indirektes Register Dieser Test verwendet ein indirektes Adressierungsverfahren, um inkrementierte Daten in die MAC-Hash-Registertabelle zu schreiben und Daten zur Überprüfung zurückzulesen. Das Lesen bzw. Schreiben in den Speicher erfolgt 100-mal, wobei die Testdaten jeweils um 1 erhöht werden.
A2: Kontrollregister

Alle in der Konfiguration angegebenen Register legen die schreibgeschützten Bits und die Schreib-/Lese-Bits fest. Dieser Test schreibt 0 und 1 in die Testbits, um sicherzustellen, dass die schreibgeschützten Bits nicht bzw. die Schreib-/Lese-Bits geändert werden.

Der Test versucht, die Registerkonfigurationsdatei Ctrlreg.txt für die Registerdefinitionen zu lesen. Wenn die Datei nicht vorhanden ist, werden ein vorgegebenes Registeroffset und Mask-Bits verwendet.

Offset R/O Mask R/W Mask
0x00000400 0x00000000 0x007FFF8C
0x00000404 0x03800107 0x00000000
A3: Interrupt: Dieser Test prüft die Interrupt-Funktion. Durch diese Funktion werden Interrupts aktiviert. Wenn nach Ablauf von 500 ms kein Interrupt generiert wurde, wird ein Fehler ausgegeben.
A4: BIST (Built-in-Self-Test; Integrierter Selbsttest) Dies ist der integrierte Hardware-Selbsttest (BIST).
A5: PCI-Cfg-Register Dieser Test überprüft den einwandfreien Zugriff auf die PCI-Konfigurationsregister.
Gruppe B: Speichertests
B1:
Arbeitsspeicher

Dieser Test prüft den Arbeitsspeicher-SRAM auf der Platine. Folgende Tests werden ausgeführt:

Adresstest: Dieser Test schreibt eindeutige inkrementierte Daten in jede Adresse und liest die Daten zurück, um festzustellen, ob sie korrekt sind. Nach dem Füllen der gesamten Adresse mit eindeutigen Daten liest das Programm die Daten noch einmal zurück, um sicherzustellen, dass die Daten noch korrekt sind.

Walking-Bit. Für jede Adresse wird eine Dateninformation geschrieben und zum Testen zurückgelesen. Dann werden die Daten um eins nach links verschoben, damit aus den Daten zwei Informationen werden. Danach wird derselbe Test noch einmal ausgeführt. Dieser Vorgang wird 32-mal wiederholt, bis das Testbit aus der Testadresse verschoben ist. Derselbe Test wird für den gesamten Testbereich wiederholt.

Pseudo-Zufallsdaten: Zuvor berechnete Pseudo-Zufallsdaten werden als eindeutige Daten in jeden Test-RAM geschrieben. Nach dem Test liest das Programm die Daten noch einmal zurück, um sicherzustellen, dass die Daten noch korrekt sind.

Datenschreib- bzw. Datenlese-Test: Dieser Test schreibt Testdaten in den SRAM und liest sie zurück, um festzustellen, ob die Daten korrekt sind. Als Testdaten werden 0x00000000, 0xFFFFFFFF, 0xAA55AA55 und 0x55AA55AA verwendet.

Alternativer Datenmustertest: Dieser Test schreibt Daten in den SRAM, schreibt ergänzende Testdaten in die nächste Adresse und liest beide Daten zurück, um festzustellen, ob sie korrekt sind. Nach dem Test liest das Programm die Daten noch einmal zurück, um sicherzustellen, dass die Daten noch korrekt sind. Als Testdaten werden 0x00000000, 0xFFFFFFFF, 0xAA55AA55 und 0x55AA55AA verwendet.

B2: BD SRAM Dieser Test prüft den BD-SRAM. Dieser Test wird auf dieselbe Weise durchgeführt wie der unter B1 beschriebene Arbeitsspeichertest.
B3: DMA SRAM Dieser Test prüft den DMA-SRAM, indem er den unter B1 beschriebenen Arbeitsspeichertest durchführt.
B4: MBUF SRAM Dieser Test prüft den MBUF-SRAM, indem er den unter B1 beschriebenen Arbeitsspeichertest durchführt.
B5: MBUF-SRAM über DMA

Dieser Test verwendet 8 Datentestmuster. Ein Datenpuffer der Größe 0x1000 wird für den Test verwendet. Vor jedem Mustertest wird der Puffer initialisiert und mit dem Testmuster gefüllt. Er führt dann einen Transmit-DMA der Größe 0x1000 vom Hostpuffer in den MBUF-Speicher des Adapters durch.

Der Test prüft die Datenintegrität im MBUF-Speicher des Adapters im Vergleich zum Hostspeicher. Der DMA wird für den gesamten MBUF-Speicher wiederholt. Im Anschluss daran erfolgt ein Receive-DMA vom Adapter zum Host. Der 0x1000-Byte-Testpuffer wird vor jedem Receive-DMA auf 0 gesetzt. Nachdem die Integrität der Daten geprüft wurde, wird der Test für den gesamten MBUF-SRAM-Bereich wiederholt. Im Folgenden finden Sie eine Beschreibung der 8 Testmuster.

Testmuster Beschreibung
16-mal 00 und 16-mal FF Füllen des gesamten DMA-Puffers mit 16 Byte 00 gefolgt von 16 Byte FF.
16-mal FF und 16-mal 00 Füllen des gesamten DMA-Puffers mit 16 Byte FF gefolgt von 16 Byte 00.
32-mal 00 und 32-mal FF Füllen des gesamten DMA-Puffers mit 32 Byte 00 gefolgt von 32 Byte FF.
32-mal FF und 32-mal 00 Füllen des gesamten DMA-Puffers mit 32 Byte FF gefolgt von 32 Byte 00.
00000000 Füllen des gesamten DMA-Puffers komplett mit 0.
FFFFFFFF Füllen des gesamten DMA-Puffers mit FF.
AA55AA55 Füllen des gesamten DMA-Puffers mit Dateninformationen 0xAA55AA55.
55AA55AA Füllen des gesamten DMA-Puffers mit Dateninformationen 0x55AA55AA.
B7: CPU GPR Dieser Test prüft die CPU General Purpose Register@@@ und wird wie der Arbeitsspeichertest (B1) über 3 verschiedene Betriebsspannungen (1,1 V, 1,2 V und 1,3 V) durchgeführt.
Gruppe C: Verschiedene Tests
C1: NVRAM Beim EEPROM-Test werden inkrementelle Testdaten verwendet. Dieser Test füllt den Testbereich mit Testdaten und liest die Daten zum Bestätigen des Inhalts zurück. Nach dem Test werden die Daten auf 0 gesetzt, um den Speicher zu löschen.
C2: CPU Dieser Test öffnet die Datei Cpu.bin. Wenn die Datei vorhanden und der Inhalt korrekt ist, lädt der Test den Code in den Empfangs- und Übertragungsbereich der CPU und prüft die Ausführung durch die CPU.
C3: DMA Dieser Test prüft den DMA (Direct Memory Access; Direkt-Speicherzugriff) mit hoher Priorität und den DMA mit niedriger Priorität. Die Daten werden dabei vom Hostspeicher in den SRAM des Adapters verschoben und geprüft. Anschließend werden die Daten zurück in den Hostspeicher verschoben und erneut geprüft.
C4: MII

Der MII-Test ist identisch mit dem Kontrollregistertest (A2). Alle in der Konfiguration angegebenen Register legen die schreibgeschützten Bits und die Schreib-/Lese-Bits fest. Dieser Test schreibt 0 und 1 in die Testbits, um sicherzustellen, dass die schreibgeschützten Bits nicht bzw. die Schreib/Lese-Bits entsprechend geändert werden.

Der Test versucht, die Registerkonfigurationsdatei miireg.txt für die Registerdefinitionen zu lesen. Wenn die Datei nicht vorhanden ist, wird die folgende Tabelle verwendet:

Offset R/O Mask R/W Mask

0x00

0x0000

0x7180

0x02

0xFFFF

0x0000

0x03

0xFFFF

0x0000

0x04

0x0000

0xFFFF

0x05

0xEFFF

0x0000

0x06

0x0001

0x0000

0x07

0x0800

0xB7FF

0x08

0xFFFF

0x0000

0x09

0x0000

0xFF00

0x0A

0x7C00

0x0000

0x10

0x0000

0xFFBF

0x11

0x7C00

0x0000

0x19

0x7C00

0x0000

0x1E

0x0000

0xFFFF

0x1F

0x0000

0xFFFF

C5: VPD Der VPD-Test sichert vor dem Ausführen des Tests die Inhalte des VPD-Speichers. Anschließend wird eines der fünf Datentestmuster (0xFF, 0xAA, 0x55, inkrementelle Daten oder dekrementelle Daten) in den VPD-Speicher geschrieben. Standardmäßig werden inkrementelle Datenmuster verwendet. Daten für den gesamten Testbereich werden geschrieben und zurückgelesen. Danach wird der ursprüngliche Inhalt des VPD wiederhergestellt.
C6: ASF-Hardware

Test zurücksetzen: Bei diesem Test werden das Rücksetz-Bit gesetzt und selbstlöschende Bits gelesen. Dieser Test prüft den Rücksetz-Wert der Register.

Ereignisabbildungstest: Dieser Test setzt das SMB_ATTN-Bit. Durch Ändern der ASF_ATTN_LOC-Bits werden Zuordnungsbits in den TX_CPU- oder RX_CPU-Ereignisbits überprüft.

Zählertest

  • Löscht die WG_TO-, HB_TO-, PA_TO-, PL_TO- und RT_TO-Bits durch Setzen dieser Bits und stellt sicher, dass die Bits gelöscht sind.
  • Löscht den Zeitstempelzähler. Schreibt den Wert 1 in jeden der PL-, PA-, HB-, WG-, RT-Zähler. Setzt das TSC_EN-Bit.
  • Ruft jedes PA_TO-Bit ab und zählt bis zu 50-mal. Prüft, ob das PL_TO-Bit gesetzt ist, nachdem 50-mal gezählt wurde. Fährt mit dem Zählen bis zu 200-mal fort. Prüft, ob alle übrigen TO-Bits gesetzt werden und der Zeitstempelzähler um 1 erhöht wird.
C7: Erweiterungs-ROM Dieser Test prüft die Möglichkeit zum Aktivieren, Deaktivieren und Zugriff auf den Erweiterungs-ROM des Adapters.
Gruppe D: Treibertests
D1: MAC-Prüfschleife Dieser Test prüft die Übertragung und den Empfang der internen Prüfschleifendaten. Dabei wird MAC im internen Prüfschleifenmodus initialisiert, und es werden 100 Pakete übertragen. Die Daten sollten wieder zurück zum Empfangskanal geroutet und von der Empfangsroutine empfangen werden, die die Integrität der Daten überprüft. Für diesen Test wird eine Übertragungsrate von 100 MBit/s verwendet, sofern Gigabit Ethernet nicht aktiviert ist.
D2: PHY-Prüfschleife Dieser Test gleicht der MAC-Prüfschleife (D1), allerdings werden die Daten hier über ein Gerät mit physischen Schichten (PHY) zurückgeleitet. Für diesen Test wird eine Übertragungsrate von 100 MBit/s verwendet, sofern Gigabit Ethernet nicht aktiviert ist.
D5: MII-Verschiedene Bei diesem Test werden die Funktion zum kontinuierlichen Lesen und die PHY-Interrupt-Funktion geprüft. Hierbei handelt es sich um PHY-Funktionen.
D6: MSI Dieser Test prüft die MSI-Fähigkeit des Adapters. Die MSI-Definition ist in der PCI-Spezifikation, Version 2.3 enthalten.

Diagnosetestmeldungen

/* 0 */ 	"PASS",
 
/* 1 */ 	"Got 0x%08X @ 0x%08X. Expected 0x%08X",
 
/* 2 */ 	"Cannot perform task while chip is running",
 
/* 3 */ 	"Invalid NIC device",
 
/* 4 */ 	"Read-only bit %s got changed after writing zero at offset 0x%X",
 
/* 5 */ 	"Read-only bit %s got changed after writing one at offset 0x%X",
 
/* 6 */ 	"Read/Write bit %s did not get cleared after writing zero at offset 0x%X",
 
/* 7 */ 	"Read/Write bit %s did not get set after writing one at offset 0x%X",
 
/* 8 */ 	"BIST failed",
 
/* 9 */ 	"Could not generate interrupt",
 
/* 10 */ 	"Aborted by user",
 
/* 11 */ 	"TX DMA:Got 0x%08X @ 0x%08X. Expected 0x%08X",    
 
/* 12 */ 	"Rx DMA:Got 0x%08X @ 0x%08X. Expected 0x%08X",    
 
/* 13 */ 	"TX DMA failed",
 
/* 14 */ 	"Rx DMA failed",
 
/* 15 */ 	"Data error, got 0x%08X at 0x%08X, expected 0x%08X",
 
/* 16 */ 	"Second read error, got 0x%08X at 0x%08X, expected 0x%08X",
 
/* 17 */ 	"Failed writing EEPROM at 0x%04X",
 
/* 18 */ 	"Failed reading EEPROM at 0x%04X",
 
/* 19 */ 	"EEPROM data error, got 0x08X at 0x04X, expected 0x%08X",
 
/* 20 */ 	"Cannot open file %s",
 
/* 21 */ 	"Invalid CPU image file %s",
 
/* 22 */ 	"Invalid CPU image size %d",
 
/* 23 */ 	"Cannot allocate memory",
 
/* 24 */ 	"Cannot reset CPU",    
 
/* 25 */ 	"Cannot release CPU", 
 
/* 26 */ 	"CPU test failed",       
 
/* 27 */ 	"Invalid Test Address Range\nValid NIC address is 0x%08X-0x%08X and exclude 0x%08X-0x%08X",
 
/* 28 */  "DMA:Got 0x%08X @ 0x%08X. Expected 0x%08X", 
 
/* 29 */  "Unsupported PhyId %04X:%04X",
 
/* 30 */  "Too many registers specified in the file, max is %d",
 
/* 31 */ 	"Cannot write to VPD memory",
 
/* 32 */ 	"VPD data error, got %08X @ 0x04X, expected %08X",
 
/* 33 */ 	"No good link! Check Loopback plug",
 
/* 34 */ 	"Cannot TX Packet!", 
 
/* 35 */ 	"Requested to TX %d. Only %d is transmitted",       
 
/* 36 */	"Expected %d packets. Only %d good packet(s) have been received\n%d unknown packets have been received.\n%d bad packets have been received.",
 
/* 37 */ 	"%c%d is an invalid Test",
 
/* 38 */ 	"EEPROM checksum error",
 
/* 39 */ 	"Error in reading WOL/PXE",
 
/* 40 */ 	"Error in writing WOL/PXE",
 
/* 41 */ 	"No external memory detected",
 
/* 42 */ 	"DMA buffer %04X is large, size must be less than %04X",  
 
/* 43 */ 	"File size %d is too big, max is %d",
 
/* 44 */ 	"Invalid %s",
 
/* 45 */ 	"Failed writing 0x%x to 0x%x",
 
/* 46 */ 	"",
 
/* 47 */ 	"Ambiguous command",
 
/* 48 */ 	"Unknown command",
 
/* 49 */ 	"Invalid option",
 
/* 50 */ 	"Cannot perform task while chip is not running. (need driver)",
 
/* 51 */ 	"Cannot open register define file or content is bad",
 
/* 52 */ 	"ASF Reset bit did not self-clear",
 
/* 53 */ 	"ATTN_LOC %d cannot be mapped to %cX CPU event bit %d",
 
/* 54 */ 	"%s Register is not cleared to zero after reset",
 
/* 55 */ 	"Cannot start poll_ASF Timer",
 
/* 56 */ 	"poll_ASF bit did not get reset after acknowledged",
 
/* 57 */ 	"Timestamp Counter is not counting",
 
/* 58 */ 	"%s Timer is not working",
 
/* 59 */ 	"Cannot clear bit %s in %cx CPU event register",
 
/* 60 */ 	"Invalid "EEPROM_FILENAME" file size, expected %d but only can read %d bytes",
 
/* 61 */ 	"Invalid magic value in %s, expected %08x but found %08x",
 
/* 62 */ 	"Invalid manufacture revision, expected %c but found %c",
 
/* 63 */ 	"Invalid Boot Code revision, expected %d.%d but found %d.%d",
 
/* 64 */ 	"Cannot write to EEPROM",
 
/* 65 */ 	"Cannot read from EEPROM",
 
/* 66 */ 	"Invalid Checksum",
 
/* 67 */ 	"Invalid Magic Value",
 
/* 68 */ 	"Invalid MAC address, expected %02X-%02X-%02X-%02X-%02X-%02X",
 
/* 69 */ 	"Slot error, expected an UUT to be found at location %02X:%02X:00",
 
/* 70 */ 	"Adjacent memory has been corrupted while testing block 0x%08x-0x%08x\nGot 0x%08x @ address 0x%08x. Expected 0x%08x",
 
/* 71 */ 	"The function is not Supported in this chip",
 
/* 72 */ 	"Packets received with CRC error",
 
/* 73 */ 	"MII error bits set: %04x",
 
/* 74 */ 	"CPU does not initialize MAC address register correctly",
 
/* 75 */ 	"Invalid firmware file format",
 
/* 76 */ 	"Resetting TX CPU Failed",
 
/* 77 */ 	"Resetting RX CPU Failed",
 
/* 78 */ 	"Invalid MAC address",
 
/* 79 */ 	"Mac address registers are not initialized correctly",
 
/* 80 */ 	"EEPROM Bootstrap checksum error",

Bitte beachten Sie alle Hinweise zu Einschränkungen und Haftungsausschluss.


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