Die folgenden NetWare Schlüsselwörter beziehen sich auf den E1000-/E1000E-Treiber. Diese Parameter werden (in der Datei autoexec.ncf) zusammen mit dem Befehl LOAD <Treiber> (Treiber laden) verwendet.
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Parameter
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Gültiger Bereich
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Standardwert
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Beschreibung
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Automatische Umschaltung |
0 - 255 |
0 |
Steuert die automatische Absprache der Adapter auf Kupferbasis. Bei Verwendung dieses Parameters müssen die Parameter für Speed (Geschwindigkeit) und Force Duplex (Duplex erzwingen) NICHT angegeben werden. Die Werte finden Sie unter Geschwindigkeit und Duplex im Abschnitt "NetWare-Treiber". Diese Einstellung hat keinen Einfluss auf Glasfaseradapter, deren Werte nicht auf Geschwindigkeits- oder Duplexabsprachen außer 1000 Mbit/s, Vollduplex, festgelegt sind. |
| CoalesceBuffers |
32 - 128 |
96 |
Fragmente eines Übertragungspakets werden in "Coalesce Buffer" (Vereinigungspuffer) kopiert, bevor ihnen ein Übertragungs-Deskriptor zugewiesen wird. Dadurch wird die Anzahl der Übertragungs-Deskriptoren reduziert, die für jede Paketübertragung erforderlich ist. Jeder "Coalesce Buffer" umfasst 2048 Byte. |
| Duplex |
0 = automatische Absprache 1 = Halbduplex 2 = Vollduplex |
0 |
Bei auf Kupfer basierenden Adaptern wird der Duplexmodus erzwungen. Wenn dieser Parameter nicht angegeben wird, stellt der Adapter über automatische Absprache die bestmögliche Verbindung her. Wenn der Adapter diese automatische Absprache nicht durchführen kann, wird standardmäßig der Halbduplexbetrieb eingestellt. Diese Einstellung hat keinen Einfluss auf Glasfaseradapter, die auf Vollduplex festgelegt sind. |
| FlowControl |
0 = aus 1 = RX-Flusssteuerung 2 = TX-Flusssteuerung 3 = RX/TX-Flusssteuerung |
3 |
Steuert die Adapteranzeige für Flusssteuerungsfunktionen. Standardeinstellung erlaubt TX- und RX-Flusssteuerung. |
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Forceduplex
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0 = automatische Absprache 1 = Halbduplex 2 = Vollduplex
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0
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Automatische Absprache: Der Adapter spricht den Einsatz von Voll- oder Halbduplex mit dem Switch ab. Wenn keine Betriebsart abgesprochen wird, gilt für den Adapter standardmäßig der Halbduplexbetrieb. Sie müssen über einen Switch mit der Fähigkeit zur automatischen Absprache verfügen (NWay*-Switch), um Vollduplexunterstützung mit automatischer Absprache zu erhalten.
Vollduplex: Der Adapter sendet und empfängt Pakete gleichzeitig. So wird die Leistung des Adapters verbessert.
Halbduplex: Der Adapter kommuniziert jeweils nur in eine Richtung. Entweder er sendet oder er empfängt.
Diese Einstellung hat keinen Einfluss auf Glasfaseradapter, die auf Vollduplex festgelegt sind.
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HINWEIS: Wenn Sie den Befehl FORCEDUPLEX benutzen, müssen Sie den Parameter SPEED (Geschwindigkeit) entweder auf 10 oder 100 einstellen. |
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Frame
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ethernet_802.2 ethernet_802.3 ethernet_snap ethernet_ii
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ethernet_802.2
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Konfiguriert den Adapter für die Verarbeitung der gültigen NetWare Ethernet-Rahmentypen.
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Jumbo
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0 - 16380
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0
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Aktiviert Jumbo Frames und legt die maximale Frame-Größe fest. Wenn dieser Parameter auf 0 gesetzt ist, sind Jumbo Frames deaktiviert und der Adapter ist gezwungen, Standard 1514 Byte-Frames zu verwenden. Diese Funktion ist nur in NetWare 6.x verfügbar.
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HINWEIS: Einige Intel Gigabit-Adapter mit Unterstützung für Jumbo Frames haben eine Begrenzung von 9238 Byte für die Frame-Größe mit einer entsprechenden Begrenzung von 9216 Byte für die MTU-Größe. Die Adapter mit dieser Begrenzung basieren auf Intel 82571EB- und 82572EI-Controllern, die auch unter diesen Produktnamen bekannt sind: Intel® PRO/1000 PT Dual Port Serveradapter Intel® PRO/1000 PT Serveradapter Intel® PRO/1000 PF Serveradapter |
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| Name |
n/z |
Keine |
Weist der Board-Konfiguration einen eindeutigen Namen zu. Sie können diesen optionalen Parameter verwenden, um Netzwerk-Boards zu identifizieren, falls auf dem Dateiserver mehrere Boards vom gleichen Typ installiert sind. Der Name kann bis zu 17 Zeichen umfassen. Syntax: NAME=<Board_Name> |
| Knoten |
n/z |
Die zugewiesene Adresse des Adapters (UAA Universal Address) |
Legt für jeden Adapter eine eindeutige, lokal verwaltete LAA-Adresse (LAA = Local Administered Address) fest. Die Knotenadresse setzt sich aus einer 12-stelligen Hexadezimalzahl zusammen, wobei an zweiter Stelle eines der folgenden Zeichen verwendet werden muss: 2, 6, A, oder E. 02AA => LAA, 02 wird vom Treiber festgelegt, falls der Wert nicht angegeben ist. 00A0 => Typische Intel Adresse (Standard) Syntax: NODE=xNxxxxxxxxxx (wobei N = 2, 6, A oder E sein muss; x = Hexadezimalzahl) |
| Persist |
0 = Fortdauerbetrieb deaktivieren 1 = Treiber bleibt während Hot-Plug-Ereignissen im Dauerbetrieb 2 = automatischer Fortdauerbetrieb |
2 (automatische Erkennung) |
Steuert, ob der Treiber während eines Austauschereignisses bei laufendem Betrieb (Hot-Plug) weiter beständig funktioniert. Wenn Fortdauerbetrieb deaktiviert ist, wird der Treiber während Hot-Plug-Betriebs immer entfernt. Im automatischen Dauerbetrieb bleibt der Treiber nur beständig, wenn er mit iANS (Gruppenbildung/VLANs) verwendet wird. |
| Pmedisable |
0 = aktiviert 1 = deaktiviert |
0 |
Systeme, die PME (Program Management Event) unterstützen, werden hochgefahren, wenn der Adapter ein Magic Packet* empfängt. Diese Funktion ist standardmäßig aktiviert.
Geben Sie Folgendes ein, um diese Funktion zu deaktivieren: pmedisable=1 |
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Poll
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0 = keine Abfrage (im Interrupt-Modus) 1 = ein 2 = automatische Erkennung
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Je nach Adapter unterschiedlich
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Steuert, ob der Treiber im Abfragemodus geladen wird. Wenn Abfrage auf automatische Erkennung gesetzt ist, fragt der Treiber das Betriebssystem ab, um zu bestimmen, ob Abfrage unterstützt wird, und wird entsprechende Abfrageunterstützung aktivieren. Wenn das Betriebssystem dies unterstützt, können Abfragen bei starker Netzwerkauslastung die Prozessorauslastung durch den Treiber verringern.
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Rxchecksum
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0 = Offloading deaktivieren 1 = Offloading aktivieren
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1
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Dieses Schlüsselwort deaktiviert/aktiviert das Entladen der RX-Prüfsumme auf einem 559 oder neueren Adapter. Die Prüfsumme ist auf einem unterstützten Adapter standardmäßig aktiviert. Für alle TCP/UDP-unterstützten Pakete werden Prüfsummen durch die Hardware errechnet.
Wenn der RXCHECKSUM-Parameter auf einen ungültigen Wert gesetzt ist, zeigt NOS folgende Meldung an:
"Enter Value for RXCHECKSUM between 0 - 1" prompt "RXCHECKSUM : 1" |
| RxBuffer |
8-128 (Parameter muss ein Vielfaches von 8 sein) |
64 |
RxBuffers unterstützt die Hardware beim Auffinden von DMA-Empfangspaketen. Für jeden RX-Puffer ordnet der Treiber ebenfalls einen Empfangs-Deskriptor zu. Jeder Deskriptor beträgt 16 Byte und jeder Puffer 2048 Byte. |
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Steckplatz
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1 bis gültige Steckplatznr.
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Keine
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Dies ist ein Standard-Schlüsselwortparameter, der von NetWare vordefiniert wird, um den physischen Steckplatz des installierten Adapters zu bestimmen. Wenn sich im System mehrere Adapter befinden, wird das STECKPLATZ-Schlüsselwort verwendet, um zu unterscheiden, welcher physische Adapter geladen wird. Wenn sich mehrere Adapter in einem System befinden und die Befehlszeile das STECKPLATZ-Schlüsselwort nicht enthält, baut das System eine Liste mit Adaptersteckplätzen auf und fordert den Anwender auf, den zu ladenden Adapter auszuwählen.
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Geschwindigkeit
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0 10 100
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0
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Auf Kupfer basierende Adapter, die die Übertragungsgeschwindigkeit auf den in Mbit/s angegebenen Wert zwingt. Wenn dieser Parameter nicht angegeben bzw. auf 0 gesetzt wurde, sucht der Adapter automatisch die beste Verbindung mit dem Verbindungspartner. Gigabit-Geschwindigkeit kann nur durch automatische Absprache erzielt werden. Diese Einstellung hat keinen Einfluss auf Glasfaseradapter, die auf 1000 Mbit/s festgelegt sind.
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| TxBuffer |
32-128 |
96 |
TxBuffers teilt der Hardware mit, wo sich die Fragmente eines Übertragungspakets im Hostspeicher befinden. Ein Übertragungspaket kann einen oder mehrere Deskriptoren verwenden. Die meisten Übertragungen erfordern drei oder vier Deskriptoren. Jeder Deskriptor ist 16 Byte groß. |
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WaitForLink
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0 = ein 1 = aus
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1
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Steuert, ob der Treiber vor Fertigstellung der Initialisierung auf eine Verbindung wartet. Wenn es aktiviert ist, bewirkt dieses Schlüsselwort, dass der Treiber wartet, bis die automatische Verhandlung abgeschlossen (oder fehlgeschlagen) ist, bevor die Initialisierung beendet wird und das System zur Eingabeaufforderung zurückkehrt. Wenn Sie diesen Wert deaktivieren, kann der Treiber möglicherweise schneller initialisiert werden, kann aber auch während des Ladevorgangs inkorrekte Verbindungsinformationen anzeigen.
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Die folgenden NetWare Schlüsselwörter beziehen sich auf die E1000ODI-Treiber.