Manuals

Manuals
Fehlerbehebung

Zurück zum Inhalt

Fehlerbehebung:

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Allgemeine Tipps zur Fehlerbehebung


Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Warum erhalte ich eine Mitteilung über "Kein Freizeichen", wenn ich versuche, mich mit dem Modem einzuwählen?
Warum trennt das Modem die Verbindung?
Warum trennt das Modem kurz nach dem Wählen die Verbindung?
Mein V.92 56K-Modem stellt eine Verbindung mit nur maximal 33.600 oder 28.800 Byte her. Wie kann ich dies ändern?
Das Herunterladen von Daten ist zu langsam. Wie kann die Leistung des Modems gesteigert werden?
Welche Übertragungsarten kennzeichnen ein Modem?
Das Modem zeigt eine Datenübertragungsrate von 57.600 bzw. 115.200 Bit/s an, obwohl es nur ein 56K-Modem ist. Kann das sein?
Warum wählt das Modem die angegebene Nummer nicht?
Warum erkennt der Computer das Modem nicht?
Warum wird das Modem nicht initialisiert?
Bei jedem Einwählen mit dem Modem teilt der Computer mit, dass es schon von einem anderen Programm verwendet wird. Es sind aber keine anderen Programme geöffnet. Wie kann dieses Problem behoben werden?
Wo finde ich die aktuellsten Treiber für das Modem?
Welche Betriebssysteme werden derzeit von dem Modem unterstützt?
Was ist V.92?
Wodurch erhöht V.44 die Geschwindigkeit beim Arbeiten im Internet?
Funktioniert das V.44-Verfahren für alle Dateitypen gleich gut? Welche werden am meisten verbessert, welche am wenigsten?
Warum ist ein V.92-Modem schneller als ein V.90-Modem?
Welche Vorteile bietet Quick Connect?
Kann ich Quick Connect auch verwenden, wenn ich mit meinem Laptop unterwegs bin?

 Zurück zum Anfang  


Allgemeine Tipps zur Fehlerbehebung

Kein Freizeichen beim Einwählvorgang.
Auch nach dem Ersetzen noch immer noch kein Freizeichen vom Modem.
Modem bricht die Verbindung während des Einwählvorganges ab.
Modem nicht gefunden oder nicht vorhanden.
Modem nicht erkannt.
Modem kann keine Verbindung herstellen oder sich nicht ins Internet einwählen.
Modem kann keine Verbindung herstellen, wenn unterwegs.
Modem verursacht Fehlermeldungen über offene COM-Anschlüsse.
Modem trennt die Verbindung während des Herunterladens von Daten, verliert den Trägerton und die Verbindung.
Modem hat langsame Übertragungsgeschwindigkeiten.
Modem lädt Daten zu langsam herunter und zeigt eine nicht zufriedenstellende Leistung.
Modem kann nicht initialisiert werden.
Modem erzeugt beim Einwählen keine hörbaren Geräusche.
Modemanschlussbuchse am PC nicht gefunden.
Kabel kann nicht in die Modemanschlussbuchse eingesteckt werden.
Kommunikationssoftware funktioniert nicht
Einwahlknoten (Land/Region) auswählen
Leistung des Modems verbessern
Modem erneut für eine DFÜ-Netzwerkverbindung konfigurieren
Modem deinstallieren

Zurück zum Anfang


Fehlermeldung über fehlendes Freizeichen

  • Vergewissern Sie sich, dass das Modem ordnungsgemäß mit dem Telefonanschluss verbunden ist.
  • Bei externen USB-Modems: Achten Sie darauf, dass der USB-Stecker des Modems in eine der USB-Buchsen des Computers eingesteckt ist.
  • Es sind möglicherweise zu viele Geräte mit dem Telefonanschluss verbunden. Entfernen Sie alle anderen Geräte vom Telefonanschluss.
  • Das Modem kann das Freizeichen evtl. nicht erkennen. Konfigurieren Sie mit dem Programm für die Gebietsauswahl die Ländereinstellungen des Modems neu.

Zurück zum Anfang


Verbindung mit 56 Kbit/s nicht möglich

note.gif

HINWEIS: Die aktuell gültigen Vorschriften der FCC (Federal Communications Commission) beschränken die maximale Übertragungsrate auf 53 Kbit/s (in den USA).

 

  • Es sind möglicherweise zu viele Geräte mit dem Telefonanschluss verbunden. Um die bestmögliche Übertragung zu erreichen, entfernen Sie alle zusätzlichen Geräte und deren Kabel vom Telefonanschluss, wenn das Modem in Betrieb ist. Dies umfasst auch Zusatztelefongeräte, Anrufbeantworter und vor allem die Ladestationen von schnurlosen Telefonen. 
  • Die Qualität des Anschlussbereiches (die Kupferleitung zwischen dem Anschlusspunkt im Haus des Kunden und der Ortsvermittlungsstelle der Telefongesellschaft) beeinflusst die Übertragungsgeschwindigkeit des Modems erheblich. Zudem verhindern stark belastete oder lange Anschlussbereiche (in ländlichen Gebieten) und DLCs (Digitale Loop Carriers), dass das Modem Datenübertragungsraten von V.90 oder V.92 (56 Kbit/s) erreicht. DLCs werden manchmal statt Kupferleitungen in den Anschlussbereichen von Neubau- oder ländlichen Gebieten verwendet.

Zurück zum Anfang


Modem wird nicht erkannt, nicht gefunden, kann nicht initialisiert werden oder kann den Anschluss nicht öffnen

DFÜ- und Telefonie-Anwendungen verwenden für das Betreiben von Modems oft Einstellungen, die in der Windows-Registrierung gespeichert sind. Wenn die Modeminstallation in irgendeiner Weise beschädigt ist, beispielsweise, wenn Treiber versehentlich gelöscht wurden oder Registrierungseinträge beschädigt sind, kann die DFÜ-Software Probleme beim Zugriff auf das Modem haben.

Bei externen USB-Modems: Achten Sie darauf, dass das USB-Kabel des Modems in eine der USB-Buchsen des Computers eingesteckt ist.

Die beste Lösung ist hier die Neuinstallation des Modemtreibers.  Informationen hierzu erhalten Sie, wenn Sie auf den Link Details klicken.  

Zurück zum Anfang


Modem kann nicht wählen

Wenn das Modem nicht wählen kann, führen Sie einen oder mehrere der folgenden Schritte aus, um das Problem zu beheben:

  • Vergewissern Sie sich, dass das Kabel zur Verbindung des Modems mit dem Telefonanschluss von hoher Qualität ist.
  • Vergewissern Sie sich vor dem Wählen, dass alle Telefone im Haus aufgelegt sind.
  • Vergewissern Sie sich, dass die Einwahlnummer alle evtl. notwendigen Vorwahlen enthält. Beispielsweise muss bei den meisten Nebenstellenanlagen eine "0" vorgewählt werden, um eine Amtsleitung zu holen.
  • Wenn Sie über ein Applet zum Schutz vor digitalen Leitungen verfügen, vergewissern Sie sich, dass dieses vor dem Einwählen ausgeführt wird. Dieses Applet dient dazu, Sie vor digitalen Telefonleitungen zu warnen, da diese das Modem beschädigen können.
  • Die von Ihnen vorgenommenen Länder-/Gebietseinstellungen stimmen möglicherweise nicht mit Ihrem derzeitigen Standort überein. Wenn Sie beispielsweise das Modem normalerweise in Deutschland verwenden, sich jetzt aber in den USA aufhalten, wird das amerikanische Freizeichen möglicherweise nicht vom Modem erkannt, da es das deutsche Freizeichen erwartet. Informationen hierzu erhalten Sie, wenn Sie auf den Link Details klicken. Stellen Sie ggf. einen neuen Standort ein, der mit Ihrem derzeitigen Aufenthaltsort übereinstimmt.
  • Bei externen USB-Modems: Achten Sie darauf, dass das USB-Kabel des Modems in eine der USB-Buchsen des Computers eingesteckt ist.

Zurück zum Anfang


Modem bricht die Verbindung ab

Es gibt viele mögliche Gründe dafür, weshalb ein Modem eine Verbindung abbricht. Unter anderem kann auch das Modem der Gegenstelle (Remote-Modem) der Grund für den Verbindungsabbruch sein. Im Folgenden finden Sie eine Liste mit Hinweisen, wie ein Verbindungsabbruch verhindert werden kann.

  • Deaktivieren Sie die Anklopf-Funktion gemäß den Anweisungen Ihrer Telefongesellschaft, indem Sie den Code (meist "*70") in den Einwahlstring eingeben. Damit verhindern Sie, dass Anklopftöne die Session unterbrechen.
  • Vergewissern Sie sich, dass alle weiteren Handapparate, die mit der Telefonleitung verbunden sind, aufgelegt sind.
  • Findet über die Verbindung keine Datenübertragung statt, kann es sein, dass das lokale Modem oder das Remote-Modem die Verbindung beendet. Dies kann auch durch die verwendete Fernsprech-/DFÜ-Software verursacht werden. Möglicherweise gibt es eine Einstellung, mit der Sie dies ändern können. Suchen Sie in den Hilfedateien nach Schlagwörtern wie "Leerlaufzeitgeber".
  • Die Verbindungsunterbrechung kann auch durch Störgeräusche in der Leitung verursacht werden. Bei Auftreten von Störgeräuschen versucht das Modem oft, sich anzupassen ("retrain"), d. h. durch das Senden von Trainingspaketen die Übertragungsparameter auf eine veränderte Verbindungsqualität einzustellen. Wenn die Störgeräusche aber auch bei diesem erneuten Versuch weiterhin bestehen, kann das Modem evtl. die Verbindung nicht aufrecht erhalten. Wählen Sie in diesem Falle erneut, versuchen Sie es mit einem anderen Telefonanschluss und überprüfen Sie nochmals die Telefonkabel. Wenn dies alles nicht zum gewünschten Ergebnis führt, setzen Sie sich mit Ihrer Telefongesellschaft in Verbindung und fragen Sie, wie die Qualität der Leitung verbessert werden kann.
  • Möglicherweise versuchen andere Geräte die Telefonleitung ebenfalls zu nutzen, während das Modem noch eingewählt ist. Dies kann beispielsweise eine Set-Top-Box für den Fernseher oder ein Faxgerät sein. Entfernen Sie diese Geräte, um zu überprüfen, ob sie vielleicht der Grund für den fortdauernden Verbindungsabbruch sind.

Zurück zum Anfang


Modem erzeugt beim Einwählen keine hörbaren Geräusche

Die Modemlautsprecher sind evtl. standardmäßig ausgestellt. Die verwendete Fernsprech-/DFÜ-Software deaktiviert möglicherweise standardmäßig die Modemlautsprecher.

  • Suchen Sie in der DFÜ-Software nach den Einstellungen für die Lautstärke des Modemlautsprechers.
  • Alternativ dazu können Sie in den Modemeigenschaften unter "Weitere Initialisierungsbefehle" der erweiterten Optionen den Befehl "atm1" auch manuell eingeben. (Systemsteuerung à Telefon- und Modemoptionen à Registerkarte "Modems" à Schaltfläche "Eigenschaften" à Registerkarte "Erweitert"). Beachten Sie jedoch, dass dieser Befehl evtl. von der Fernsprech-/DFÜ-Software überschrieben wird.

Zurück zum Anfang


Modemanschlussbuchse am PC nicht gefunden

Für Computer mit eingebautem Modem: Die Anschlussbuchse für das Modem befindet sich auf einer der Seiten oder auf der Rückseite des Computers. Sehen Sie in der Dokumentation Ihres Computers nach, wo genau sich diese Anschlussbuchse befindet.

Bei externen USB-Modems (Computer und USB-Modem sind voneinander unabhängige Bauteile): Das Telefonkabel muss in die RJ-11-Buchse Ihres USB-Modems eingesteckt sein und der USB-Stecker des Modems muss in eine der USB-Buchsen Ihres Computers eingesteckt sein.

Zurück zum Anfang


Modem stellt keine Verbindung zum Internet her

Es gibt viele mögliche Gründe dafür, dass das Modem keine Internetverbindung aufbaut.

  • Überprüfen Sie zunächst, ob Sie die richtige Nummer gewählt haben. Um festzustellen, ob auf der anderen Seite ein Modem antwortet, können Sie mithilfe eines normalen Telefons die Nummer Ihres Internetdienstanbieters wählen. Wenn ein Remote-Modem antwortet, hören Sie hohe Töne und Pfeifgeräusche.
  • Prüfen Sie bitte, ob die von Ihnen gewählte Nummer den Modemstandard unterstützt, den Sie verwenden möchten. Es kann beispielsweise sein, dass die von Ihnen verwendete Einwahlnummer nur den V.34-Standard (28.800 bit/s) unterstützt, während das Modem eine V.90-Übertragung erwartet (56 Kbit/s).
  • Die gewählte Nummer ist möglicherweise besetzt. Sollte dies der Fall sein, wählen Sie zu einem späteren Zeitpunkt erneut.
  • Eine schlechte Leitung kann dazu führen, dass das Modem keine Verbindung aufbauen kann. Wählen Sie in diesem Falle erneut, versuchen Sie es mit einem anderen Telefonanschluss und überprüfen Sie nochmals die Telefonkabel. Wenn dies alles nicht zum gewünschten Ergebnis führt, setzen Sie sich mit Ihrer Telefongesellschaft in Verbindung und fragen Sie, wie die Qualität der Leitung verbessert werden kann.
  • Sie führen auf dem Computer eine Aktion aus, die zum Abbrechen des Einwahlvorganges führt. Wenn Sie beispielsweise bei der Einwahl mithilfe des Programms Hyperterminal auf eine Taste drücken, wird dies als Befehl zum Verbindungsabbruch interpretiert. Der Einwahlvorgang wird daher unterbrochen. Vergewissern Sie sich, dass Sie mit der DFÜ-Software keine Aktionen durchführen, die zum Abbruch des Einwahlvorganges führen können.
  • Der bei der Anmeldung eingegebene Benutzername und/oder das Kennwort ist möglicherweise falsch. In diesem Fall gibt der Server an das Modem wahrscheinlich einen Befehl zum Verbindungsabbruch aus.
  • Wenn die Netzwerkeinstellungen nicht mit dem angewählten Internetdienstanbieter kompatibel sind, bricht der Internetdienstanbieter möglicherweise die Verbindung kurz nach deren Zustandekommen ab. Ein Beispiel hierfür sind falsche DNS-Einstellungen (Domain Name Service). Finden Sie heraus, welche Netzwerkeinstellungen Ihr Internetdienstanbieter verlangt, und vergewissern Sie sich, dass Ihre DFÜ-Netzwerkeinstellungen dementsprechend konfiguriert sind.

Zurück zum Anfang


Einwahlknoten auswählen

Windows XP/Media Center für eine DFÜ-Netzwerkverbindung konfigurieren

  1. Klicken Sie auf "Start".

  2. Klicken Sie auf "Einstellungen, Systemsteuerung".

  3. Klicken Sie auf "Drucker und Faxgeräte".

  4. Klicken Sie auf "Telefon- und Modemoptionen".

  5. Klicken Sie auf "Wählregeln".

  6. Klicken Sie entweder auf "Neu", um eine neue DFÜ-Verbindung herzustellen, oder klicken Sie auf "Bearbeiten", um die aktuelle DFÜ-Verbindung zu ändern.

  7. Konfigurieren Sie für Ihren Standort "Land/Region" und die gültige Ortskennzahl.

Windows 2000 für eine DFÜ-Netzwerkverbindung konfigurieren

  1. Klicken Sie auf "Start".

  2. Klicken Sie auf "Einstellungen, Systemsteuerung".

  3. Klicken Sie auf "Telefon- und Modemoptionen".

  4. Klicken Sie auf "Neue Verbindung erstellen".

  5. Geben Sie bei den Eingabeaufforderungen die entsprechenden Informationen von Ihrem Internetdienstanbieter ein.

  6. Klicken Sie auf "Wählregeln".

  7. Klicken Sie entweder auf "Neu", um eine neue DFÜ-Verbindung herzustellen, oder klicken Sie auf "Bearbeiten", um die aktuelle DFÜ-Verbindung zu ändern.

  8. Konfigurieren Sie für Ihren Standort "Land/Region" und die gültige Ortskennzahl.

Windows Vista für eine DFÜ-Netzwerkverbindung konfigurieren

  1. Klicken Sie auf "Start".
  2. Klicken Sie auf "Einstellungen, Systemsteuerung".
  3. Klicken Sie auf "Drucker und Faxgeräte".
  4. Klicken Sie auf "Telefon- und Modemoptionen".
  5. Klicken Sie auf "Wählregeln".
  6. Klicken Sie entweder auf "Neu", um eine neue DFÜ-Verbindung herzustellen, oder klicken Sie auf "Bearbeiten", um die aktuelle DFÜ-Verbindung zu ändern.
  7. Konfigurieren Sie für Ihren Standort "Land/Region" und die gültige Ortskennzahl.

Zurück zum Anfang


Leistung des Modems verbessern

Das Conexant-Modem ist so ausgelegt, dass es die Verbindung mit der Übertragungsrate aufbaut, die den bestmöglichen Datendurchsatz erzielt. Im Allgemeinen bedeutet dies, dass das Conexant-Modem zuerst eine Verbindung nach dem V.90-Standard aufbaut. Wenn diese Verbindung nicht aufrecht erhalten werden kann, verwendet das Modem den V.34-Standard.

Es gibt eine Vielzahl von Faktoren, die dazu führen können, dass das Modem mit einer niedrigeren Übertragungsrate arbeitet als erwartet: 

  • Große Entfernung zwischen Ihrem Standort und der Vermittlungsstelle der Telefongesellschaft.
  • DLCs (Digital Loop Carrier) im Anschlussbereich (diese werden beispielsweise in Neubaugebieten zur Sammlung von Telefonleitungen in einer digitalen Fernleitung verwendet).
  • Störanfällige Anschlussbereiche oder andere an die Telefonleitung angeschlossene Geräte, die Störgeräusche verursachen.

Es gibt zwei verschiedene Übertragungsraten, die von der verwendeten DFÜ-Software als "Übertragungsrate" angegeben werden können. Darüber hinaus wird auch der "Durchsatz" benutzt, um die Leistung eines Modems zu beschreiben.

  • Verbindungsgeschwindigkeit - Die Übertragungsrate der Datenübertragungseinrichtung, auch DCE-Übertragungsrate genannt (Data Communication Equipment). Die Verbindungsgeschwindigkeit ist die tatsächliche Übertragungsgeschwindigkeit, die das Modem abhängig von der Leitungsqualität erreicht. Bei einem V.92-Modem beträgt die maximale Downstream-Übertragungsrate 56k*. Die Verbindungsgeschwindigkeit kann sich durchaus von Session zu Session ändern, da sich die Qualität der Leitung und damit der Verbindung ändern kann.
  • Übertragungsrate des lokalen Anschlusses - Die Übertragungsrate der Datenendeinrichtung (Data Terminal Equipment), auch DTE-Übertragungsrate genannt. Durch diese Übertragungsrate wird die Datenübertragungsgeschwindigkeit des seriellen oder des Modemanschlusses bestimmt. Sie entspricht der Datenübertragungsrate an der Schnittstelle zwischen Computer und Modem. Sie liegt typischerweise bei 115.200 bit/s. Die angegebene Übertragungsrate des lokalen Anschlusses ändert sich normalerweise von Session zu Session nicht.
  • Durchsatz - Menge der Nutzdaten, die während einer Zeiteinheit tatsächlich über die Telefonleitung übertragen wird. Ist das Modem verbunden und eine Übertragungsrate festgelegt, werden Daten mit einer Geschwindigkeit gesendet und empfangen, die von den Datenkomprimierungs- und Fehlerkorrekturprotokollen abhängt, die von der Flusssteuerung des Modems festgelegt wurden.

Am besten kann die Leistung eines Modems mithilfe des Durchsatzes beurteilt werden, gefolgt von der DCE- und der DTE-Rate. 

Wenn Sie mit der Leistung des Modems nicht zufrieden sind, gibt es verschiedene Wege, diese zu steigern. Dabei sollte man immer den Datendurchsatz als Beurteilungskriterium für die Modemleistung nehmen und nicht eine der Übertragungsraten des Modems. Die Kombination von gestörter Leitung und hohen Übertragungsraten kann zu einem niedrigeren Datendurchsatz führen. Dies liegt daran, dass es bei gestörten Leitungen evtl. zu verlorenen oder beschädigten Daten kommt, die einen erneuten Datentransfer erfordern. Überträgt das Modem Daten mit einer höheren Geschwindigkeit, als die Leitung tatsächlich unterstützen kann, führt dies zu einem höheren Anteil an Daten, die neu übertragen werden müssen. Dadurch wird der Durchsatz reduziert, da die gleiche Information evtl. mehrfach gesendet werden muss.

Eine Möglichkeit, die Leistung des Modems zu verbessern, besteht in der Überwachung des Datendurchsatzes (bei gleichzeitiger Steuerung der Übertragungsrate des Modems) und einer für den Durchsatz optimierten Einstellung für den Empfangspuffer (siehe untenstehende Anleitung).

Die folgenden grundlegenden Schritte tragen zur Leistungsoptimierung bei:

1) Stellen Sie den Systemmonitor so ein, dass er den RAS-Durchsatz anzeigt.

  1. Klicken Sie auf "Start" und wählen Sie dann "Systemsteuerung".
  2. Wählen Sie im linken Fenster "Klassische Ansicht" aus. Doppelklicken Sie auf "Verwaltung".
  3. Doppelklicken Sie auf "Leistung". Möglicherweise werden Sie in einer Meldung gebeten, Windows die Zustimmung zur Verwendung dieses Programms zu erteilen. Wählen Sie "Zulassen".
  4. Wählen Sie "Systemmonitor" aus.
  5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das graue Fenster auf der rechten Seite, und wählen Sie aus dem Kontextmenü den Befehl "Leistungsindikatoren hinzufügen".
  6. Das Dialogfenster "Leistungsindikatoren hinzufügen" wird geöffnet. Wählen Sie die Optionen wie im folgenden Bild angegeben aus:
  7. Nach Klicken auf "Hinzufügen" und anschließend auf "Schließen" sieht der Systemmonitor etwa so aus:

 

2) Stellen Sie eine Verbindung zu Ihrem Internetdienstanbieter her. Achten Sie beim Browsen im Internet oder beim Herunterladen von Dateien darauf, welcher Durchsatz während der Session im Fenster "Leistung" unter "Vorherige" und "Durchschnitt" angezeigt wird.

3) Beenden Sie die Modemverbindung, nachdem Sie sich ein Bild von dem aktuellen Durchsatz gemacht haben.

4) Rufen Sie die Systemsteuerung auf und wählen Sie im linken Fenster "Hardware- und Geräteeinstellungen" aus. Möglicherweise werden Sie in einer Meldung gebeten, Windows die Zustimmung zur Verwendung dieses Programms zu erteilen. Wählen Sie "Zulassen". Der Geräte-Manager wird geöffnet. Klicken Sie auf das "+"-Zeichen neben "Modems". Doppelklicken Sie auf das aufgelistete Modem. Klicken Sie auf die Registerkarte "Erweitert" und stellen Sie die Einstellungen für den Empfangspuffer ein. Klicken Sie auf "OK", bis Sie sich wieder im Geräte-Manager befinden.

5) Wiederholen Sie Schritt 2 und beobachten Sie, ob sich der Datendurchsatz des Modems verbessert oder verschlechtert.  

6) Wiederholen Sie Schritt 2-5, bis Sie die optimalen Einstellungen für den Datendurchsatz gefunden haben.

Zurück zum Anfang


V.92

Der V.92-Standard kann eine schnellere Internetverbindung als sein Vorgänger V.90 bieten, da er die Verbindungsaufbauzeit zum Internetserver reduziert und die effektive Bandbreite der Internetverbindung durch die Verwendung der V.44-Datenkomprimierung webbasierter Daten erhöht.

Der V.92-Standard wurde mit dem Ziel entwickelt, die Qualität der Internetverbindung zu verbessern, und weist folgende neue Funktionen auf:

  1. Modem-On-Hold
  2. Quick Connect
  3. V.44-Komprimierung

Modem-On-Hold - Mit dieser Funktion können Sie ankommende Anrufe entgegennehmen; während Sie über dieselbe Telefonleitung mit dem Internet verbunden sind. Um Modem-On-Hold nutzen zu können, muss Ihre Telefongesellschaft die Anklopf-Funktion anbieten. Zudem muss Ihr Internetdienstanbieter den Standard V.92 unterstützen.

Quick Connect - Mit dieser Funktion wird die Zeit verringert, die der Computer zur Herstellung einer Verbindung mit dem Internet benötigt. Das Modem stellt über Quick Connect während einer Datenverbindung die Leistungsmerkmale der Telefonleitung fest. Diese Daten werden beim nächsten Verbindungsaufbau zu demselben Server benutzt, um die Leitungsmerkmale zu vergleichen. Bei Quick Connect wird davon ausgegangen, dass Sie nicht bei jedem Verbindungsaufbau zum Internet den Internetdienstanbieter oder die Telefonleitung wechseln. 

Quick Connect funktioniert auch, wenn Sie unterwegs sind. Voraussetzung ist jedoch, dass Sie das Modem so konfiguriert haben, dass es die richtigen regionalen Einstellungen für Ihren Standortverwendet. Das Modem muss den Betrieb an Ihrem derzeitigen Standort unterstützen. Nach Festlegung der regionalen Einstellungen ist die erste Internetverbindung "normal" und wird vom Modem dazu genutzt, die Leistungsmerkmale der Telefonleitung zu bestimmen. Diese Daten werden gespeichert und beim nächsten Verbindungsaufbau dazu eingesetzt die Verbindungsaufbauzeit zu reduzieren. Sollten Sie die für die Internetverbindung verwendete Telefonleitung häufig wechseln, können Sie die Vorteile von Quick Connect nicht nutzen. 

V.44 - Ein neuer Standard zur Datenkomprimierung, der für textbasierte HTML-Dateien optimiert ist. Die höchste Leistungsverbesserung werden Sie daher beim Browsen und Surfen im Internet feststellen.

Zurück zum Anfang


Modem erneut für eine DFÜ-Netzwerkverbindung konfigurieren

Wenn Sie versuchen, das Modem mit der Schaltfläche "Details" oder über HyperTerminal zu überprüfen oder eine DFÜ-Netzwerkverbindung zu konfigurieren, gibt Windows evtl. eine Fehlermeldung über einen offenen COM -Anschluss aus. Dies bedeutet, dass vorher installierte Modems den gleichen COM-Anschluss verwenden wie dieses Modem, und es daher zu einem Überschneiden von Befehlen kommt. Bei den vorher installierten Modems handelt es sich höchstwahrscheinlich um alte DFÜ-Netzwerkverbindungen. Führen Sie zur Behebung dieses Problems die folgenden Schritte aus:

Das Modem unter Windows XP/Media Center für eine DFÜ-Netzwerkverbindung konfigurieren

  1. Klicken Sie auf "Start".

  2. Klicken Sie auf "Einstellungen, Systemsteuerung".

  3. Klicken Sie auf "Drucker und Faxgeräte".

  4. Klicken Sie auf "Telefon- und Modemoptionen".

  5. Klicken Sie auf die Wählverbindung, die Sie ändern möchten.

  6. Klicken Sie auf die Registerkarte "Modems".

  7. Entfernen Sie alle anderen Modems bis auf das aktuell installierte Modem.

  8. Geben Sie bei den Eingabeaufforderungen die entsprechenden Informationen von Ihrem Internetdienstanbieter ein.

Das Modem unter Windows 2000 für eine DFÜ-Netzwerkverbindung konfigurieren

  1. Klicken Sie auf "Start".

  2. Klicken Sie auf "Einstellungen, Systemsteuerung".

  3. Klicken Sie auf "Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen".

  4. Klicken Sie auf die Verbindung, deren Konfiguration Sie ändern möchten.

  5. Klicken Sie auf "Eigenschaften".

  6. Achten Sie darauf, dass sich vor dem aktuellen Modem ein Häkchen befindet.

  7. Geben Sie bei den Eingabeaufforderungen die entsprechenden Informationen von Ihrem Internetdienstanbieter ein.

Führen Sie die obigen Schritte für alle vorhandenen DFÜ-Netzwerkverbindungen aus. Klicken Sie dann im Eigenschaftendialogfenster auf "OK" und starten Sie den Computer neu. Es dürfte jetzt keine Fehlermeldung über offene COM-Anschlüsse mehr ausgegeben werden.

Das Modem unter Windows Vista für eine DFÜ-Netzwerkverbindung konfigurieren

  1. Klicken Sie auf "Start" und wählen Sie dann "Systemsteuerung".
  2. Wählen Sie "Hardware".
  3. Klicken Sie auf "Telefon- und Modemoptionen".
  4. Möglicherweise werden Sie in einer Meldung gebeten, Windows die Zustimmung zur Verwendung dieses Programms zu erteilen. Wählen Sie "Zulassen".
  5. Wählen Sie die Registerkarte "Modems".
  6. Entfernen Sie alle anderen Modems bis auf das aktuell installierte Modem.
  7. Geben Sie bei den Eingabeaufforderungen die entsprechenden Informationen von Ihrem Internetdienstanbieter ein.

Führen Sie die obigen Schritte für alle vorhandenen DFÜ-Netzwerkverbindungen aus. Klicken Sie dann im Eigenschaftendialogfenster auf "OK" und starten Sie den Computer neu. Es dürfte jetzt keine Fehlermeldung über offene COM -Anschlüsse mehr ausgegeben werden.

Zurück zum Anfang


Modem deinstallieren

Sollten Probleme mit dem Modem nicht behoben werden können, kann es erforderlich sein das Modem zu deinstallieren und dann neu zu installieren. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um das Modem zu deinstallieren:

Windows 2000, XP, Media Center Edition

  1. Doppelklicken Sie auf dem Windows-Desktop auf "Arbeitsplatz".
  2. Doppelklicken Sie in "Arbeitsplatz" auf das Ordnersymbol "Systemsteuerung".
  3. Doppelklicken Sie in der Systemsteuerung auf das Symbol "Software".
  4. Wählen Sie aus der Liste der installierten Programme "Conexant Dxxx MDC V.92 Modem" aus und klicken Sie dann auf "Ändern/Entfernen".
  5. Das System entfernt nun das Modem und alle zugehörigen Treiber.

Windows Vista

  1. Klicken Sie auf "Start" und wählen Sie dann "Systemsteuerung".
  2. Wählen Sie unter "Software" die Option "Programm entfernen".
  3. Suchen Sie in der Liste den Namen des Modems. Doppelklicken Sie auf den Namen.
  4. Möglicherweise werden Sie in einer Meldung gebeten, Windows die Zustimmung zur Verwendung dieses Programms zu erteilen. Wählen Sie "Zulassen".
  5. Schließen Sie nach der Entfernung des Modems dieses Fenster.

Zurück zum Anfang

Zurück zum Inhalt

Laptops | Desktop Computers | Business Laptops | Business Desktops | Workstations | Servers | Storage | Alienware | Monitors | Printers | LCD TVs, HD TVs & TV Accessories | Electronics & Accessories
Copyright 1999-2012 Dell Inc. For Canadian customers only.
Privacy : About Our Ads : Terms of Sale : Warranty and Service : Terms of Use : About Dell : Site Map : Feedback

All prices, specifications and promotional offers are subject to error, change and/or substitution at Dell's discretion at any time without notice. Dell cannot be responsible for errors in typography or photography. Unless otherwise specifically advertised, promotional offers are not combinable with any other offer or volume based or other discounts to which you may be entitled. Advertised configurations and limited time offers only available to business customers in Canada with 99 employees or less. All purchases subject to your Customer Agreement or Dell's standard terms of sale, Dell's limited warranty terms and the applicable Dell or third party service agreement. Copies available on request or at www.dell.ca. Remember to back-up your data. Dell is not responsible for lost or corrupt data or software. Limit one (1) offer per eligible system. Dell reserves the right to limit quantities to five (5) systems per customer.


Celeron, Celeron Inside, Core Inside, Intel, Intel Logo, Intel Core, Intel Inside, Intel Inside Logo, Intel Viiv, Intel vPro, Itanium, Itanium Inside, Pentium, Pentium Inside, Viiv Inside, vPro Inside, Xeon, and Xeon Inside are trademarks of Intel Corporation in the U.S. and other countries.

snEB10