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Verwendung: Creative Sound Blaster AudioPCI - Benutzerhandbuch

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Verwendung der Audiokarte: Die Creative Sound Blaster AudioPCI unter Windows 95/98 und MS-DOS verwenden

Eigenschaften unter Windows 9x | Drei Betriebsarten | Spiele für Creative Sound Blaster AudioPCI installieren | Programme für den MS-DOS-Modus | MIDI |

Die Creative Sound Blaster AudioPCI im Geräte-Manager

Creative Sound Blaster AudioPCI - Registerkarte „Eigenschaften"

Die Registerkarte „Einstellungen" enthält die grundlegenden Konfigurationsoptionen für die Creative Sound Blaster AudioPCI. Im Menü des ersten Abschnitts können Sie den gewünschten MIDI-Wavesatz, der mit der Karte verwendet wird, ändern oder auswählen. Zukünftig wird Creative wahrscheinlich weitere Wavesätze anbieten; daher hat Creative die Schaltfläche Neuer Wavesatz vorgesehen. Sie müssen nur auf diese Schaltfläche klicken, den Speicherort des neuen Wavesatzes (Dateierweiterung .ecw) suchen und die entsprechende Datei auswählen.

Das Kontrollkästchen MIDI-Wavesatz fixieren auf der Registerkarte „Einstellungen" legt fest, wie die Creative Sound Blaster AudioPCI den Wavesatz-Speicher handhabt. Wenn das Kontrollkästchen markiert ist, wird der gesamte Wavesatz jedesmal in den Arbeitsspeicher geladen, wenn der Treiber beim Systemstart initialisiert oder das MIDI-Gerät verwendet wird. Wenn das MIDI-Gerät geschlossen wird, gibt der Wavesatz den Speicher frei, so daß er dann von anderen Anwendungen genutzt werden kann. Wenn das Kontrollkästchen nicht markiert ist, werden nur die Wavetable-Klänge, die gerade verwendet werden, in den Speicher geladen. Wenn ein Klang nicht gespielt wird, wird er nicht im Speicher gehalten. Dies bedeutet, daß beim Abspielen einer komplizierten MIDI-Folge eine Verzögerung auftreten kann, wenn jedes Instrument zuerst in den Speicher geladen und dann wieder ausgelagert wird. Das ist jedoch nur dann notwendig, wenn gleichzeitig eine andere Anwendung, die mehr Arbeitsspeicher als das MIDI-Gerät benötigt, verwendet wird. Bei MS-DOS-Anwendungen, die im MS-DOS-Modus laufen, wird stets der gesamte Wavesatz, unabhängig von dieser Einstellung, im Arbeitsspeicher gehalten.

Im Abschnitt „Konfiguration" ist das erste Kontrollkästchen Legacy-Emulation aktiviert. Durch Deaktivieren dieses Felds werden die MS-DOS-Legacy-Treiber deaktiviert; diese werden dadurch deinstalliert und die betreffenden Einträge in der Registrierung entfernt. Benutzer, die MS-DOS nicht verwenden oder keine MS-DOS-Treiber aktivieren möchten, werden diese Möglichkeit zu schätzen wissen. Wenn Sie die Treiber später erneut installieren möchten, brauchen Sie nur das Feld wieder zu aktivieren und den Computer erneut zu starten.

Wenn das darunterliegende Kontrollkästchen Gemeinsames LPT-Interrupt ermöglichen markiert ist, verwendet das Legacy-Gerät den Interrupt gemeinsam mit dem LPT1-Port, der normalerweise IRQ 7 benutzt. Wenn ein anderer IRQ gewünscht wird oder ein Konflikt auftritt, können Sie durch Deaktivierung dieses Felds den IRQ ändern. Der Legacy-IRQ kann nicht geändert werden, wenn dieses Feld markiert ist. Mit dem Dropdown-Feld MPU-401-Ausgang kann die MIDI-Ausgabe in einem MS-DOS-Fenster entweder über den externen MIDI-Anschluß oder über den internen Synthesizer (Standard) der Creative Sound Blaster AudioPCI wiedergegeben werden. Dies funktioniert nicht im MS-DOS-Modus.

Mit dem Kontrollkästchen Joystick-Port freigegeben kann der Game-Port hinten an der Karte deaktiviert werden. Dieses Feld sollte nur deaktiviert werden, wenn eine dedizierte Gamekarte installiert wird.

Das Kontrollkästchen Mixer-Symbol zur Task-Leiste hinzufügen zeigt das Symbol „Creative Mixer" in der Systembox in der Task-Leiste an. Wenn das Kontrollkästchen markiert ist und das Symbol nicht angezeigt wird, verwenden Sie Suchen..., um die Datei starter.exe zu finden. Wenn Sie die Datei gefunden haben, doppelklicken Sie auf darauf, wodurch das Symbol „Mixer" der Task-Leiste hinzugefügt wird. (Diese Option wurde u. U. vom Computerhersteller nicht implementiert.)

Auf der Registerkarte 3D-Audio kann der Benutzer zwischen Kopfhörern und Stereolautsprechern als Wiedergabegerät wählen. Sie sollten auf die richtige Einstellung achten, da die Creative Sound Blaster AudioPCI etwas andere Algorithmen für die Wiedergabe von 3D-Klang auf Lautsprechern und Kopfhörern verwendet.

Die Registerkarte Ressourcen zeigt den E/A-Bereich und die IRQ-Leitung, den bzw. die die Audiokarte unter Windows 98 verwendet. Die Creative Sound Blaster AudioPCI verwendet nur einen PCI-Interrupt, der gemeinsam mit anderen Geräten verwendet und wie bei allen PCI-Geräten nur im BIOS geändert werden kann. Als PCI-Gerät verwendet diese Audiokarte keinen DMA-Kanal unter Windows.

Creative Sound Blaster AudioPCI - Registerkarten „Legacy-Geräte-Eigenschaften"

Die Registerkarte „Einstellungen" enthält die grundlegenden Konfigurationsoptionen für die Creative Sound Blaster AudioPCI. Die Angaben stellen die vom Legacy-Gerät im MS-DOS-Modus verwendeten virtuellen Ressourcen dar. Diese Ressourcen werden nur im MS-DOS-Modus oder in einem MS-DOS-Fenster verwendet.

Auf der Registerkarte Ressourcen können die IRQ-Leitung, der DMA-Kanal und die E/A-Bereiche für das Creative Sound Blaster AudioPCI-Legacy-Gerät geändert werden. Diese Ressourcen werden nur in einem MS-DOS-Fenster oder im DOS-Modus verwendet. Vergessen Sie nicht, daß der in diesem Fenster angezeigte IRQ nur geändert werden kann, wenn das Kontrollkästchen Gemeinsames LPT Interrupt ermöglichen nicht markiert ist. Die möglichen Konfigurationen werden auf den folgenden Seiten dargestellt.

Grundlegende Konfigurationseinstellungen für das Creative Sound Blaster AudioPCI-Legacy-Gerät

Basiskonfig. nummer Ressourcentyp Mögliche Einstellungen

#0000 Wave-E/A 0530-537, 0E80-0E87, 0F40- 0F47

IRQ-Leitung 05

DMA 01

Basis/MIDI-Port-E/A 0330-033F

S.B.-E/A-Nummer 2 0388-038B

#0001 Wave-E/A 0530-537, 0E80-0E87, 0F40- 0F47

IRQ-Leitung 05

DMA 01

Basis/MIDI-Port-E/A 0320-032F, 0330-033F, 0340-034F,

0350-035F

S.B.-E/A-Nummer 1 0220-022F

S.B.-E/A-Nummer 2 0388-038B

#0002 Wave-E/A 0530-537, 0E80-0E87, 0F40- 0F47

IRQ-Leitung 7

DMA 01

Basis/MIDI-Port-E/A 0330-033F

S.B.-E/A-Nummer 1 0220-022F

S.B.-E/A-Nummer 2 0388-038B

#0003 Wave-E/A 0530-537, 0E80-0E87, 0F40- 0F47

IRQ-Leitung 05, 07, 09. 10

DMA 01

Basis/MIDI-Port-E/A 0330-033F

S.B.-E/A-Nummer 1 0220-022F

S.B.-E/A-Nummer 2 0388-038B

#0004 Wave-E/A 0530-537, 0E80-0E87, 0F40- 0F47

IRQ-Leitung 05

DMA 3

Basis/MIDI-Port-E/A 0330-033F

S.B.-E/A-Nummer 1 0220-022F

S.B.-E/A-Nummer 2 0388-038B

#0005 Wave-E/A 0530-537, 0E80-0E87, 0F40- 0F47

IRQ-Leitung 05

DMA 00, 01, 03

Basis/MIDI-Port-E/A 0330-033F

S.B.-E/A-Nummer 1 0220-022F

S.B.-E/A-Nummer 2 0388-038B

#0006 Wave-E/A 0530-537, 0E80-0E87, 0F40- 0F47

IRQ-Leitung 05

DMA 01

Basis/MIDI-Port-E/A 0330-033F

S.B.-E/A #1 0240-024F

S.B.-E/A-Nummer 2 0388-038B

#0007 Wave-E/A 0530-537, 0E80-0E87, 0F40- 0F47

IRQ-Leitung 05, 07

DMA 01, 03

Basis/MIDI-Port-E/A 0330-033F

S.B.-E/A-Nummer 1 0220-022F

S.B.-E/A-Nummer 2 0388-038B

#0008 Wave-E/A 0530-537, 0E80-0E87, 0F40- 0F47

IRQ-Leitung 05, 07, 09. 10

DMA 00,01, 03

Basis/MIDI-Port-E/A 0330-033F

S.B.-E/A-Nummer 1 0220-022F

S.B.-E/A-Nummer 2 0388-038B

#0009 Wave-E/A 0530-537, 0E80-0E87, 0F40- 0F47

IRQ-Leitung 05, 07, 09. 10

DMA 00, 01, 03,

Basis/MIDI-Port-E/A 0320-032F, 0330-033F, 0340-034F, 350-035F

S.B.-E/A-Nummer 1 0220-022F, 0240-024F

S.B.-E/A-Nummer 2 0388-038B

Drei Betriebsarten

Sie werden mit der Creative Sound Blaster AudioPCI-Karte unter Windows 9x eine der drei Betriebsarten verwenden:

  • Windows 9x-Modus

  • Windows 9x MS-DOS-Eingabeaufforderung

  • Windows 9x MS-DOS-Modus

Windows 9x-Modus

Windows 9x-Modus ist die native Betriebsart der Creative Sound Blaster AudioPCI-Karte. Spiele, die unter Windows 9x laufen, verwenden diese Betriebsart. Im allgemeinen muß für das Spielen eines Spiels unter Windows 9x nur das Spiel installiert werden.

Einige 9x-Spiele verwenden DirectX. Creative Sound Blaster AudioPCI ist vollständig mit DirectX kompatibel.

Windows 9x MS-DOS-Eingabeaufforderung

Die Creative Sound Blaster AudioPCI-Karte bietet komplette Unterstützung für alle MS-DOS-Spiele. Für das Spielen von MS-DOS-Spielen sollte eine virtuelle MS-DOS-Maschine geöffnet (dies wird auch MS-DOS-Eingabeaufforderung oder MS-DOS-Fenster genannt) und darin das MS-DOS-Spiel installiert und ausgeführt werden. Das Symbol MS-DOS-Eingabeaufforderung sollte im Startmenü unter Programme aufgeführt sein. Durch Anklicken erhalten Sie eine MS-DOS-Eingabeaufforderung.

Das Creative Sound Blaster AudioPCI Legacy-Gerät im Geräte-Manager muß aktiviert sein, damit Spiele, die an der MS-DOS-Eingabeaufforderung ausgeführt werden, einwandfrei funktionieren.

Windows 9x MS-DOS-Modus

Manchmal können oder wollen Sie ein Spiel nicht an der MS-DOS-Eingabeaufforderung ausführen. Das Spiel ist vielleicht nicht mit Windows 9x kompatibel, oder es bestehen nicht genügend Systemressourcen für das Spiel zur Verfügung, wenn Windows 9x geladen ist. In diesen Situationen können Sie einen sogenannten MS-DOS-Modus verwenden, bei dem nur die Realmodus-Elemente des Betriebssystems geladen werden.

MS-DOS-Modus verwenden

So starten Sie den Computer im MS-DOS-Modus:

  1. Wählen Sie im Start Menu.den Eintrag Beenden.
  2. Wählen Sie dann, wenn das Dialogfeld „Beenden" angezeigt wird, den Eintrag Computer im MS-DOS- Modus starten.
  3. Klicken Sie auf OK.

Die grafische Benutzeroberfläche von Windows 9x wird entladen und das System wird in den MS-DOS-Modus versetzt.

Funktionsweise des MS-DOS-Modus

Wenn der Computer in den MS-DOS-Modus versetzt wird, wird die Datei dosstart.bat ausgeführt. Dosstart.bat enthält alle Treiber für den MS-DOS-Modus, die geladen werden müssen, einschließlich des Treibers apinit.com für den MS-DOS-Modus der Creative Sound Blaster AudioPCI.

Der Sound Blaster AudioPCI-Treiber für Windows 9x setzt die erforderlichen Initialisierungszeilen in die Dateien autoexec.bat, config.sys und sndscape.ini ein und erstellt sogar diese Dateien, wenn sie nicht vorhanden sind.

Spiele für Creative Sound Blaster AudioPCI installieren

Ressourcen ermitteln

Bei einer MS-DOS-Eingabeaufforderung und im MS-DOS-Modus müssen Sie dem Spiel normalerweise mitteilen, welche Hardware installiert ist und welche Ressourcen (Port, IRQ, DMA usw.) die Hardware benutzt.

So ermitteln Sie die aktuellen Creative Sound Blaster AudioPCI-Ressourcen in Windows 9x:

  1. Öffnen Sie den Geräte-Manager, indem Sie auf Start Einstellungen Systemsteuerungen klicken und dann auf System doppelklicken.
  2. Wählen Sie im Hardwarebaum des Geräte-Managers Audio, Video Game-Contoller.
  3. Doppelklicken Sie auf Creative Sound Blaster AudioPCI Legacy Gerät.
  4. Klicken Sie auf die Registerkarte DOS-Anwendungseinstellungen.

Mit den in diesem Dialogfeld angezeigten Informationen können Sie MS-DOS-Spiele für die Creative Sound Blaster AudioPCI-Karte konfigurieren.

So ermitteln Sie die aktuellen Creative Sound Blaster AudioPCI-Ressourcen im MS-DOS-Modus:

  1. Wechseln Sie zum Ordner sbpci.(i.e., c:\sbpci)
  2. Geben Sie apconfig ein, und drücken Sie die <EINGABE> -Taste.

HINWEIS: Damit apconfig.exe einwandfrei laufen kann, muß der MS-DOS-Treiber apinit.com geladen sein. Weitere Angaben finden Sie im späteren Abschnitt MS-DOS-Modus - Dienstprogramme.

Die optimalen Audiooptionen für ein Spiel auswählen

In den meisten MS-DOS-Spielen können Sie unter den gängigen Audiokarten oder Audiogeräten wählen. Spiele stellen Audiooptionen sehr unterschiedlich dar. Einige haben nur eine Auswahl, andere bieten Optionen für Musik und digitales Audio.

Die nachfolgende Tabelle führt gängige Musikmodi auf, die nach der Präferenz sortiert sind:

Musikmodus Normalerweise verwendete Ressourcen
Ensoniq Soundscape Port-Adresse 330
MPU-401 Port-Adresse 330
General MIDI Port-Adresse 330
Sound Canvas Port-Adresse 330
Roland MT-32 Port-Adresse 330 (erfordert MT32 /EIN)
LAPC-1 Port-Adresse 330 (erfordert MT32 /EIN)

Die nachfolgende Tabelle führt gängige Digital-Audiomodi auf, die nach der Präferenz sortiert sind:

Digital-Audiomodus Normalerweise verwendete Ressourcen
Ensoniq Soundscape Wave-Port-Adresse 534, IRQ 5 oder 7, DMA-Kanal 1 oder 0
Sound Blaster Pro („I" oder „Old") Port-Adresse 220, IRQ 5 oder 7, DMA-Kanal 1
Sound Blaster 2.0 Port-Adresse 220, IRQ 5 oder 7, DMA-Kanal 1
Sound Blaster Port-Adresse 220, IRQ 5 oder 7, DMA-Kanal 1
Ad Lib Port-Adresse 388

Bei einigen älteren MS-DOS-Spielen müssen in bestimmten Betriebsarten spezifische Ressourceneinstellungen vorgenommen werden. Wenn ein älteres MS-DOS-Spiel nicht funktioniert, ändern Sie die Ressourcen für das Creative Sound Blaster AudioPCI Legacy-Gerät im Geräte-Manager von Windows 9x.

MS-DOS-Modus - Dienstprogramme

Die Creative Sound Blaster AudioPCI-Karte wird mit einigen Dienstprogrammen für MS-DOS geliefert. Für diese Programme muß der Creative Sound Blaster AudioPCI-Treiber, apinit.com, geladen werden. To access all MS-DOS Utilities you must first change directories to the c:\sbapci directory. The sbapci directory is where the MS-DOS mode utilities and features are located for the Creative Sound Blaster AudioPCI.

Apconfig.exe

The apconfig.exe utility is used to obtain hardware settings and show the status of the Creative Sound Blaster AudioPCI card. This is useful for finding out how the Creative Sound Blaster AudioPCI card is configured so that you may properly setup a particular game.

Usage: apconfig

apconfig.exe zeigt die folgenden Hardwareeinstellungen an:

  • PCI-Hardwareinstellungen: Port-Adresse, IRQ-Leitung

  • Soundscape Emulation: Basis/MIDI-Port, Wave-Port, MIDI-IRQ, Wave-IRQ, DMA-Kanal

  • Sound Blaster Pro-Emulation: Port-Adresse, IRQ-Leitung, DMA-Kanal

  • MPU-401-Emulation (GM, Roland MT32/LAPC-1)-Emulation: Port-Adresse, IRQ-Leitung

  • AdLib-Emulation: Port-Adresse

HINWEIS: Wenn das Creative Sound Blaster AudioPCI-Legacy-Gerät in Windows 9x deaktiviert ist, gibt die Datei apconfig.exe dies an und zeigt nur die aktuellen Einstellungen für die PCI-Hardware, Port-Adresse und IRQ-Leitung an.

Apmixer.exe

Mit dem Programm apmixer.exe können Sie die Lautstärke oder den MPU-401-Wavesatz ändern, die bzw. der für die Creative Sound Blaster AudioPCI-Karte verwendet wird.

apmixer.exe ohne weitere Optionen startet den interaktiven Editor. Im interaktiven Editor können Sie die Mixer-Einstellungen mit der Maus, der TAB-, BILD AUF-, BILD AB-Taste oder den Richtungstasten ändern.

apmixer.exeInteraktiver Modus

Die Einstellungen für das Programm apmixer.exe werden nicht von den Einstellungen des Windows-Mixer in Windows 9x beeinflußt. Wenn Sie nicht auf die Schaltfläche Als Standard speichern klicken, bleiben die Einstellungen bis zu einem erneuten Systemstart aktiviert. Die Ausführung von Windows 9x und das Beenden in den MS-DOS-Modus setzt das Programm apmixer.exe nicht zurück.

apmixer.exe kann nicht im Windows 9x-Modus ausgeführt werden.

Der Befehlszeilen-Modus ist für erfahrene Benutzer nützlich, die Stapeldateien mit bestimmten Lautstärken erstellen wollen.

Verwendung: APMIXER [Optionen]

Dabei gilt:

/s:<0-127> ändert die Synth-Lautstärke.

/w:<0-127> ändert die Wave-Lautstärke.

/c:<0-127> ändert die CD-Audio-Lautstärke.

/m: <0 oder 1> stellt den Synth-Modus MT-32/LAPC-1 ein (0 ist AUS, 1 ist EIN).

/? zeigt einen Hilfebildschirm an.

MT32.EXE

MT-32 oder LAPC-1 war ein gängiger Wavesatz Ende der 80er Jahre (vor dem General MIDI-Standard), der einen besseren Klang als die damals erhältlichen PC-Audiosysteme lieferte. In dieser Zeit unterstützten viele Spielehersteller MT-32 in professionellen Audiogeräten.

Creative Sound Blaster AudioPCI stellt zwei Patches bereit: einen mit General MIDI kompatiblen Patch-Satz und einen Patch-Satz, der einen Roland MT-32/LAPC-1-Patchsatz emuliert. Diese Patches können nicht gleichzeitig verwendet werden; daher wird ein Programm, mt32.exe, mitgeliefert, mit dem Sie mühelos zwischen den Patches wechseln und den momentan geladenen Patch anzeigen können. Verwenden Sie dieses Programm, wenn ein Spiel als Musik-/Audiooption nur MT-32 unterstützt.

Verwendung:MT32 [/ON | /OFF]

Dabei gilt:

/EIN wählt den MT-32-Patch aus.

/AUS wählt den General MIDI-Patch aus.

Wenn Sie mt32.exe ohne Parameter eingeben (d. h. /ON oder /OFF) wird der momentan geladene Wavesatz angezeigt.

Windows 9x verwendet immer den General MIDI-Patch. Verwenden Sie mt32.exe in einer Stapeldatei, wenn Sie den MT-32-Patch vorübergehend für Anwendungen aktivieren wollen, die an der MS-DOS-Eingabeaufforderung ausgeführt werden. Wenn das Windows 9x MIDI-Gerät geöffnet wird, wird der Patchsatz automatisch zu General MIDI geändert. Sie müssen den Befehl mt32.exe erneut ausführen, um den MT-32-Patch wiederherzustellen.

MIDI

Was bedeutet MIDI?

MIDI (ein Akronym für Musical Instrument Digital Interface) ist eine Hardware- und Softwarespezifikation, mit der elektronische Musikinstrumente und zahlreiche damit in Verbindung stehende Geräte (z. B. PCs) Daten miteinander austauschen können. MIDI enthält Informationen, die eine Darbietung und nicht den Klang selbst beschreiben. Dies kann als modernes Äquivalent der elektrischen Klavierrolle angesehen werden: Die Rolle ist nur Papier, in das Löcher gestanzt sind; wird sie jedoch auf dem richtigen Instrument abgespielt (dies stellt eine Leistung dar), werden die Löcher in Musik umgesetzt.

Bei MIDI stellen die Löcher Meldungen dar, die angeben, wann eine Note gespielt wurde (dies wird durch eine Meldung Note-ON angegeben), um welche Note es sich gehandelt hat (dies wird durch eine MIDI-Notennummer angegeben) und wie stark sie gespielt wurde (dies wird durch einen Geschwindigkeitswert angegeben). MIDI ermöglicht 128 Noten, was einem Bereich von fast 11 Oktaven entspricht. Andere Meldungen enthalten gesturale Informationen von kontinuierlichen Controllern (wie z. B. „Pitch bend" oder „Sustain switch"), Timing-Angaben für die Synchronisation von Systemen oder Programmänderungsangaben, mit dem einem Instrument mitgeteilt wird, welche Klänge zu verwenden sind.

Genauso wie der Fernseher auf mehreren Kanälen verschiedene Programme ausstrahlt, setzt MIDI ein System mit 16 Kanälen ein, mit dem mehrere Instrumente unabhängig voneinander gesteuert werden können. Im Gegensatz zu Fernsehkanälen unterscheiden sich die einzelnen MIDI-Kanäle lediglich durch eine Zahl im ersten Byte der meisten MIDI-Meldungen. Dies bedeutet, daß die Informationen für alle 16 Kanäle gleichzeitig in einem Kabel übermittelt werden können.

PCs wurden ungefähr zur selben Zeit wie MIDI entwickelt; dies war kein Zufall, da die Entwicklung der Mikroprozessoren beide neuen Technologien ermöglichte. PCs können MIDI-Daten aufzeichnen, wiedergeben und auf raffinierte Weise bearbeiten. Mit einem PC lassen sich Informationen über eine Darbietung aufzeichnen und sogar die Klangprogrammierung auf einem Synthesizer vereinfachen. Aufgezeichnete MIDI-Daten können im Format einer Standard-MIDI-Datei (SMF) gespeichert werden; diese wird in Windows 9x als MID-Datei bezeichnet.

General MIDI

General MIDI (GM) ist eine Erweiterung der ursprünglichen MIDI-Spezifikation, mit der das Abspielen einer Standard-MIDI-Datei auf verschiedenen Instrumenten vereinfacht und dabei bis zu einem gewissen Grade gewährleistet wird, daß die richtigen Klänge gehört werden. General MIDI weist bestimmte Klänge einzelnen Programmänderungsnummern zu (wenn z. B. eine Meldung „MIDI-Programmänderung 1" an ein GM-Instrument übermittelt wird, wird immer der Klang eines Konzertflügels abgerufen). Die exakte Qualität des Konzertflügelklangs hängt allerdings stets von den Fähigkeiten des Synthesizers ab.

Die General MIDI-Spezifikation unterteilt Klänge in Instrumentengruppen, wobei jede eine Instrumentenfamilie oder eine Klangklasse darstellt. MIDI-Kanal 10 wird in General MIDI für Perkussion verwendet, wobei jedem Schlagzeugklang eine bestimmte Notennummer zugewiesen ist.

General MIDI-Instrumente reagieren auf zahlreiche Controller, insbesondere: Modulation Wheel (MIDI-Continuous-Controller Nr.1), Main Volume (CC Nr. 7), Expression (CC Nr. 11) und Sustain Pedal (CC Nr. 64).

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