A3D:
Ein von Dolby zertifiziertes Verfahren von Aureal Semiconductors,ä das besondere Algorithmen verwendet, die speziell für die Wiedergabe von Mehrkanalformaten entwickelt wurde, wie z.B. Dolby Digital über zwei Lautsprecher, und virtuelle Lautsprecher erstellt, die das richtige Raumgefühl vermitteln.
AC'97:
AC'97 ist der von Intel empfohlene Standard für PC-Audioplatinen. Die Spezifikation verringert das Rauschniveau, da analoge und digitale Komponenten in getrennte Module partitioniert werden.
AC-3:
AC-3 verwendet 5 unabhängige Vollfrequenzkanäle, einen für jeden Lautsprecher (vorne links, Mitte, vorne rechts, hinten links und hinten rechts). Diese Einzelkanäle sind von Anfang bis Ende (d. h. von der Aufzeichnung bis zum Lautsprecher) unabhängig voneinander. Zwischen den Kanälen besteht keinerlei Interferenz, so dass kein Übersprechen möglich ist. Außerdem besteht ein dedizierter Niederfrequenz-Effekte-Kanal (LFE) mit eingeschränkter Bandbreite, der bestimmte Tiefeninformationen an den Subwoofer oder einen der Vollbereichslautsprecher im System weiterleitet.
ACPI:
ACPI ist eine Abkürzung für Advanced Configuration & Power Interface. ACPI definiert eine flexible und abstrakte Hardwareschnittstelle, über die Power-Management-Funktionen im gesamten PC-System genormt integriert werden können, einschließlich Hardware, Betriebssystem und Anwendungssoftware.
Algorithmus:
Eine endliche Anzahl von Schritten für die Lösung eines logischen oder mathematischen Problems.
Amplitude:
Ein Maß für die Stärke eines Signals, wie z. B. Schall oder Spannung, die durch den Abstand von der Grundlinie zum Scheitelpunkt der Wellenform festgelegt wird. Siehe auch Wellenform.
Analog/Digital-Wandler (ADC):
Der ADC ist ein Gerät, das die in einem analogen Signal enthaltenen Informationen in eine entsprechende digitale Form umwandelt. Dieses Instrument ist das fundamentale Brückenglied zwischen analoger und digitaler Elektronik. Am häufigsten werden damit analoge Signale in eine Form umgewandelt, die von einem digitalen Computer bearbeitet werden kann.
Analoge Aufzeichnung:
Analoge Aufzeichnung ist die Aufzeichnung von Audiosignalen, indem Frequenz- und Amplitudenschwankungen auf Magnetband kodiert werden. Analoge Aufzeichnung verwendet Magnetköpfe, um geladene Partikel auf einem Magnetband auszurichten. Die Ausrichtung der Partikel auf dem Band erzeugt bei der Wiedergabe ein variierendes Signal, das den ursprünglichen Klang wiederherstellt.
Anti-Aliasing-Filter:
Ein Tiefpassfilter, der am Eingang von digitalen Audio-Wandlern verwendet wird, um Frequenzen, die über der halben Sampling-Frequenz liegen, abzuschwächen, um Aliasing zu vermeiden.
Anti-Imaging-Filter
Ein Tiefpassfilter, der am Eingang von digitalen Audio-Wandlern verwendet wird, um Frequenzen, die über der halben Sampling-Frequenz liegen, abzuschwächen, um Bildspektra zu vermeiden, die bei Vielfachen der Sampling-Frequenz vorhanden sind.
Audio:
Audio ist alles, was das menschliche Ohr hören kann. Audiofrequenzen liegen zwischen 15 Hz und 20.000 Hz.
Audiokarte:
Eine Audiokarte ist eine Erweiterungskarte in PC-kompatiblen Computern, die die Wiedergabe und Aufzeichnung von Audio, wie z. B. einer WAV- oder MIDI-Datei oder einer Musik-CD, ermöglicht. Die meisten angebotenen PCs enthalten bereits eine Audiokarte.
Audiokomprimierung:
Audiokomprimierung ist eine Methode für die Verringerung der allgemeinen Lautheit" eines Audiosignals. Dies wird durch Begrenzung der scheinbaren Verzerrung erreicht, wenn das Signal über einen Lautsprecher wiedergegeben oder über eine Datenverbindungsleitung übermittelt wird.
Aufzeichnung auf Festplatte:
Eine Aufzeichnung direkt auf die Festplatte: dies ist eine Art der digitalen Aufzeichnung.
AutoPlay:
AutoPlay ist eine Funktion in Windows 98, mit der eine CD-ROM automatisch abspielt wird. Wenn eine CD-ROM in ein CD-ROM-Laufwerk eingelegt wird, sucht Windows 98 auf der CD nach einer AUTORUN.INF genannten Datei. Ist die Datei vorhanden, öffnet Windows 98 die Datei und führt die darin enthaltenen Anweisungen aus. Auf diese Weise wird üblicherweise einer Anwendung von der CD-ROM auf der Festplatte des Computers installiert oder die Anwendung nach der Installation gestartet. Wenn eine Audio-CD in das Laufwerk eingelegt wird, startet Windows 98 automatisch die Anwendung CD Player" und spielt die CD ab.
AUX:
Der logische Gerätename für Auxiliary-Gerät, ein Name, der vom MS-DOS-Betriebssystem für das normale Auxiliary-Gerät reserviert ist. AUX bezieht sich normalerweise auf den ersten seriellen Port eines Systems, der auch COM1 genannt wird.
AVI:
AVI ist das Akronym für Audio Video Interleaved. Ein Multimedia-Dateiformat in Windows für Klang und bewegliche Bilder, das die Microsoft RIFF- (Resource Interchange File Format) Spezifikation verwendet.
Bandbreite:
Bandbreite ist der Unterschied zwischen der höchsten und niedrigsten Frequenz, die ein analoges Kommunikationssystem passieren kann. Ein Telefon hat z. B. eine Bandbreite von 3.000 Hz: Dies ist die Differenz zwischen der niedrigsten (300 Hz) und der höchsten (3.300 Hz) Frequenz, die es übertragen kann. 2. Die Datenübertragungskapazität eines digitalen Kommunikationssystems.
Befehlsaufforderung:
Ein Bildschirmsymbol, wie z. B. C:>, das eine Benutzereingabe erfordert: dies wird auch MS-DOS-Eingabeaufforderung genannt.
BIOS:
BIOS (Basic Input/Output System) ist Software (normalerweise in einem ROM gespeichert), die den Transfer von Informationen zwischen Systemelementen unterstützt, wie z. B. Speicher, Festplatten und Monitor.
Buchse:
Ein Anschluss, in den ein Stecker eingesteckt werden kann. Mit einer Buchse werden normalerweise Audio- und Videoverbindungen hergestellt.
CD:
Eine CD ist eine Compact Disc, eine herausnehmbare optische Speicherplatte mit einem Durchmesser von 12 cm, deren Zugriffszeit im Vergleich zu einer Festplatte langsamer ist.
CD-R:
Ein CD-R ist ein CD-Player für den Computer, mit dem Informationen auf unbeschriebene CDs gebrannt werden können.
CMOS:
Abkürzung für Complementary metal-oxide semiconductor.
CMOS RAM:
Ein RAM-Chip, der den CMOS-Prozess verwendet, welcher hohe Geschwindigkeit und äußerst niedrigen Stromverbrauch bietet. Diese Eigenschaften machen den Chip für Computerhardware besonders geeignet, wie z. B. für die Uhr des Mikrocomputers.
CODEC:
CODEC (Abkürzung für Coder/Decoder) ist ein integrierter Schaltkreis, der die Hardware Digital/Analogwandlung von Signalen enthält.
DAT:
DAT steht für Digital Audio Tape", ein System für die Aufzeichnung und Wiedergabe digitaler Daten auf speziellen Magnetbandkassetten. Ein 4-mm-DAT-Band speichert ein Gigabyte an Informationen. Mit DAT-Recordern können digitale Audio- oder Computerdaten gespeichert werden. DAT-Audio-Recorder verwenden Sampling-Raten von 44,1 kHz und 48 kHz, bei 16-Bit, PCM mit 2 Audiospuren (Stereo).
Digital Signal Processor (DSP):
Ein DSP ist ein Digitalsignal-Prozessorchip, der alle von einer Anwendung übermittelten Befehle verarbeitet und Anweisungen an alle anderen Audiochips weitergibt, die hörbare Klänge erzeugen. Er ist für das Senden und Empfangen der von elektronischen Keyboards und Synthesizern verwendeten MIDI-Daten verantwortlich. Er übernimmt auch die ADC- und DAC-Funktionen, die eine digitale Aufzeichnung und ein digitales Abspielen ermöglichen. (Die Creative Sound Blaster AudioPCI setzt den Prozessor des Computers für alle DSP-Arbeiten ein).
Digital/Analog-Wandler (DAC):
Ein DAC ist ein Gerät, das digitale Daten in analoge Daten konvertiert. Ein Digital/Analog-Wandler empfängt am Eingang eine Folge von diskreten Digitalwerten und erstellt daraus ein analoges Signal, dessen Amplitude in jedem Moment dem betreffenden Digitalwert entspricht. (Die Creative Sound Blaster AudioPCI verwendet einen 2-Kanal-18-Bit-DAC.)
Digitale Aufzeichnung:
Eine Aufzeichnung direkt zur Festplatte oder DAT wird digitale Aufzeichnung genannt. Bei dieser Aufzeichnungsmethode werden die aufgezeichneten Informationen als Daten und nicht als Audio gespeichert, um eine Datenintegrität für unbegrenzte Zeit ohne Qualitätsverlust der Originalaufzeichnung erhalten wird.
Digitalisieren:
Die Umsetzung einer beliebigen, kontinuierlich variablen (analogen) Eingabequelle, wie z. B. die Linien einer Zeichnung oder ein Audiosignal, zu einer Folge diskreter Einheiten, die im Computer durch die Binärzahlen 0 und 1 dargestellt werden, wird Digitalisierung genannt. Analog/Digital-Wandler führen normalerweise diese Konvertierung durch. Siehe auch Aliasing, Analog/Digital-Wandler.
Digitalisierter Klang:
Auf einem Computer in digitaler Form aufgezeichneter Klang.
DirectX:
Windows 98-Software, die Anwendungen direkten Zugriff auf die Audio- und Grafikhardware eines Computers gibt. (Die Creative Sound Blaster AudioPCI unterstützt alle Versionen von DirectX und Direct 3D.)
Dolby Digital:
Dies ist der Name, den Dolby seinem Format für das digitale Tonspursystem für die Kinofilmwiedergabe gegeben hat. Es verwendet das AC-3-System der digitalen Komprimierung. Das Signal wird optisch zwischen die Löcher der Transportperforierung gedruckt. Es wird nunmehr auch für den Privathaushalt auf Laser-Disc und DVD angeboten. Dolby Digital kann 1 bis 5 Primäraudioausgabekanäle und Wiedergabekanäle verwenden und umfasst u. U. einen separaten Kanal, der für Basseffekte verwendet wird. Die Kennung 5.1" beschreibt das komplette Kanalformat. Surround-Kodierungssysteme mit Dolby Digital bieten automatisch die Dolby Pro Logic-Verarbeitung, um eine 100prozentige Kompatibilität mit den vielen bestehenden Programmtonspuren zu gewährleisten, die mit Dolby Surround-Kodierung erstellt wurden.
DOS:
DOS ist das Akronym für Disk Operating System. Eine allgemeine Bezeichnung für ein Betriebssystem, das beim Systemstart von einem Laufwerk geladen wird. Der Begriff differenzierte anfänglich zwischen laufwerksbasierten Systemen und den ersten Mikrocomputer-Betriebssystemen, die fest im Speicher verblieben oder nur Magnetband oder Lochstreifen unterstützten.
DOS-Computer:
Ein Computer, der als Betriebssystem MS-DOS oder PC-DOS verwendet, im Gegensatz zu einem Computer, der ein anderes Betriebssystem, wie z. B. UNIX, verwendet.
DOS-Eingabeaufforderung:
Die visuelle Anzeige des MS-DOS-Befehlsprozessors, dass das Betriebssystem bereit zur Ausführung eines neuen Befehls ist, wird DOS-Eingabeaufforderung genannt. Die standardmäßig angezeigte DOS-Eingabeaufforderung zeigt den Pfad und ein Größer als"-Zeichen (z. B. C:>) an; der Benutzer kann mit dem Befehl PROMPT eine individuelle Eingabeaufforderung festlegen.
DOS-Extender:
DOS-Extender ist ein Programm, das die 640 KB des konventionellen Speichers erweitert, der von DOS und unter DOS laufenden Anwendungen verwendet werden kann. Ein DOS-Extender nimmt einen Teil des reservierten Speichers in Anspruch (Speicher, der von anderen Elementen im System verwendet wird, wie z. B. Grafikkarte, ROM-BIOS und die E/A-Anschlüsse).
DOS-Fenster:
Ein OS/2-Prozess, mit dem MS-DOS-Programme ausgeführt werden können; wird manchmal auch Kompatibilitätsfenster genannt.
.ECW:
Das Format von Creative für eine Klangdatei.
Emulation:
Der Prozess eines Computers, Geräts oder Programms, der bzw. das die Funktion eines anderen Computers, Geräts oder Programms imitiert. (Die Creative Sound Blaster AudioPCI unterstützt DOS-Legacy durch Softwareemulation der Hardware.)
Entzerrung:
Ein in Modems vorhandener Ausgleichsschaltkreis, der gewisse Verzerrungen ausgleicht, die vom Telefonkanal erzeugt werden; zwei Typen werden benutzt: fixe (Kompromiss-) Entzerrer und solche, die sich den Kanalbedingungen anpassen.
FM Synthesis:
Eine typische Audiokarte verwendet normalerweise FM-Synthese zur Erzeugung von Klang. Durch Algorithmen werden Sinuswellen erzeugt, die dem echten Instrument so echt wie möglich nahekommen.
Frequenz:
Frequenz ist das Maß, wie oft ein periodisches Ereignis auftritt, wie z. B. ein Signal, das einen kompletten Zyklus durchläuft. Frequenz wird in Hertz (Hz) gemessen, wobei 1 Hz einem (1) Auftreten (Zyklus) pro Sekunde entspricht. In den Vereinigten Staaten besitzt das der Netzstrom für Privathaushalte eine Frequenz von 60 Hz. Frequenz wird auch in Kilohertz (kHz oder 1.000 Hz), Megahertz (MHz oder 1.000 kHz), Gigahertz (GHz oder 1.000 MHz) oder Terahertz (THz oder 1.000 GHz) gemessen. Siehe auch Wellenlänge.
Game-Port:
Bei IBM-PCs und kompatiblen Computern ein E/A-Anschluss für Geräte, wie z. B. Joysticks und Game-Paddles; der Game-Port ist oft mit anderen E/A-Anschlüssen auf einer Erweiterungskarte kombiniert.
Halbduplex:
Dieser Begriff bezieht sich auf eine Dialogverbindung, die zu jedem Zeitpunkt nur in einer Richtung erfolgt, z. B. ist eine Kommunikation zwischen Personen halbduplex, wenn eine Person zuhört und erst dann spricht, wenn die andere Person zu sprechen aufhört.
Hertz (Hz):
Abgekürzt Hz, die Einheit für die Frequenzmessung; ein Zyklus (eines periodischen Ereignisses, wie z. B. eine Wellenform) pro Sekunde. Wichtige Frequenzen in Computern und elektronischen Geräten werden oft in Kilohertz gemessen (kHz = 1.000 Hz), Megahertz (MHz = 1.000 kHz), Gigahertz (GHz = 1.000 MHz) oder Terahertz (THz = 1.000 GHz).
Höhen:
Bezieht sich normalerweise auf die Steuerelemente in einem Audiosystem, die den Umfang der vom System ausgestrahlten Hochfrequenzschallwellen von ungefähr 4 kHz - 20 kHz anpassen.
Impedanz:
Impedanz ist eine Form des elektrischen Widerstands für den Fluss von Wechselstrom (Musik ist eine Art von Wechselstrom). Obwohl Impedanz und (ohmscher) Widerstand dieselbe Maßeinheit, nämlich Ohm, verwenden, sind diese Begriffe nicht identisch. In einem elektrodynamischen Lautsprecher ändert sich die Impedanz mit der angelegten Signalfrequenz. Der ohmsche Widerstand bleibt jedoch gleich, unabhängig von der an den Lautsprecher gesandten Frequenz.
ISA:
Industry Standard Architecture", ein inoffizieller Name für das Busdesign des IBM PC/XT.
Jumper:
Ein kleiner Brückenstecker oder Drahtbügel, der an verschiedenen Stellen in einem elektronischen Schaltkreis gesteckt wird, um bestimmte Aspekte der Hardwarekonfiguration zu ändern.
Kilohertz (kHz):
Abgekürzt kHz, eine Maßeinheit der Frequenz; entspricht 1.000 Hertz oder 1.000 Zyklen pro Sekunde. Siehe auch Hertz.
Klangeditor:
Ein Programm, mit dem der Benutzer Klangdateien erstellen und bearbeiten kann.
Latenz:
Die Zeit, die für die Signalübertragung von einer Stelle im Netzwerk zu einer anderen benötigt wird.
Legacy:
Ein Begriff, der sich auf Dokumente oder Daten bezieht, die vor einem gewissen Zeitpunkt existierten. Der Begriff bezieht sich besonders auf eine Änderung von Prozessen oder Methoden, die eine Umsetzung alter Datenbestände für ein neues System erfordert.
Leitung-Ein-Buchse:
Die sich hinten an einer Audiokarte befindende Buchse, über die analoge Eingaben an die Karte übermittelt werden können.
MCI:
MCI ist das Akronym für Media Control Interface. Teil der Anwendungsprogrammierschnittstelle in Windows , über die ein Programm Multimedia-Geräte steuern kann.
MHz:
Megahertz ist die Rate für die Taktfrequenz des Computers.
.MID:
Das Dateiformat einer MIDI-Datei. Eine .MID-Datei ist normalerweise sehr klein, da sie musikalische Ereignisse und nicht Audio-Wavedaten enthält.
MIDI:
MIDI, Musical Instrument Digital Interface, ist ein Kommunikationsstandard, mit dem Informationen über einen Klang von einer Anwendung oder einem digitalen Instrument zu einem Synthesizer-Chip übertragen werden. MIDI-Befehle übermitteln Ereignisse - und nicht eigentliche digitale Audio-Samples - durch kompakte binäre Samples. MIDI-Befehle enthalten alle Befehle, die eine Audiokarte für die Erzeugung des gewünschten Klangs benötigt. Die General MIDI-Spezifikation definiert 128 Einzelinstrumente, die in einer bestimmten Folge von MIDI-Programmänderungsnummern zugewiesen sind.
MMX:
Abkürzung für Multimedia Extensions", eine Erweiterung der Architektur des Intel Pentium-Prozessors, die die Leistung von Multimedia- und Kommunikationsanwendungen steigert.
Mono- (monophonischer) Klang:
Audio- oder Klanginformationen durch nur einen Kanal (oder von nur einer Quelle).
MPEG-1:
Dies war der ursprüngliche MPEG-Standard für die Speicherung und den Abruf von Video- und Audioinformationen, der für die CD-ROM-Technologie entwickelt wurde. MPEG-1 definiert eine mittlere Bandbreite von bis zu 1,5 Mb/s, zwei Audiokanäle und Non-Interlaced-Video.
MPEG-2:
Eine Erweiterung des MPEG-1-Standards, der für das Fernsehen, einschließlich HDTV entwickelt wurde. MPEG-2 definiert eine größere Bandbreite von bis zu 40 Mb/s, fünf Audiokanäle, mehrere Frame-Größen und Interlaced-Video.
MPEG-3:
Anfänglich ein für HDTV (High-Definition-Fernsehen) entwickelter MPEG-Standard, der jedoch durch MPEG-2 ersetzt wurde; dieser Standard wird nicht mehr verwendet.
MPEG-4:
Ein Standard, der sich momentan in der Entwicklung befindet und für Videotelefone und Multimedia-Anwendungen gedacht ist; MPEG-4 stellt eine niedrigere Bandbreite von bis zu 64 Kb/s bereit.
.MPG-Dateiformat
Das Dateiformat MPEG (Motion Pictures Experts Group) ist ein Dateikomprimierungsschema, das Video, Audio und eine Kombination aus Video und Audio umfasst.. Für Video werden andere Komprimierungsschemata als für Audio verwendet. Das MPEG-Komitee empfiehlt drei Methoden für die Audiokomprimierung; Audio-Schicht-1, -Schicht-2 und -Schicht-3.Die MPEG-Audio-Komprimierung setzt psycho-akustische Modelle ein, um unnötige und redundante Klanginformationen zu entfernen, die das menschliche Ohr normalerweise nicht hören kann. Alle 3 Schichten haben eine ähnliche Struktur, unterscheiden sich jedoch in der Kodierungskomplexität. Von Schicht-1 bis Schicht-3 verbessert sich die Klangqualität, und die Komplexität des Decoders nimmt zu. Die MPEG-Komprimierung für Video und Audio wird der nächste Komprimierungsstandard für Multimedia-Daten werden.
MTBF:
Dies ist das Akronym für Mean Time Between Failures". Die durchschnittliche Dauer, die normalerweise in Tausenden oder Zehntausenden von Stunden ausgedrückt wird (manchmal POH (Power-On-Hours) genannt), bis eine Hardwarekomponente versagt und gewartet werden muss.
Multimedia:
Multimedia ist eine Kombination aus Klang, Grafik, Animation und Video. In der Computerwelt ist Multimedia ein Teil von Hypermedia, die die vorher genannten Elemente mit Hypertext kombiniert.
Nachhall:
Nachhall ist ein Klangeffekt, der aus wiederholten kurzen Echos besteht (normalerweise unter 0,1 Sekunden Dauer), die Reflexionen genannt werden und die Illusion eines großen akustischen Raums vermitteln.
Native:
Verweist auf oder charakterisiert etwas, das in seiner Originalform vorliegt, z. B. können viele Anwendungen Dateien in zahlreichen Formaten bearbeiten; das Format, das die Anwendung intern verwendet, ist das native Dateiformat, Dateien in anderen Formaten müssen in das native Format der Anwendung konvertiert werden, bevor die Anwendung die Dateien bearbeiten kann.
Nichtmaskierbarer-Interrupt:
(NMI) - Ein Interrupt, der nicht durch Löschen des Interrupt-Enable-Flags der Zentraleinheit deaktiviert werden kann; nichtmaskierbare Interrupts werden normalerweise von Notsignalen verwendet, auf die sofort reagiert werden muss, wie z. B. ein Hardwareversagen oder ein imminenter Stromausfall. (Für die Creative Sound Blaster AudioPCI muss die NMI-Verfolgung für die Unterstützung des DOS-Modus aktiviert sein.)
Ohm:
Ein Ohm ist die Maßeinheit für den elektrischen Widerstand. Fließt ein Strom von 1 Ampere bei einer angelegten Spannung von 1 Volt, so liegt ein elektrischer Widerstand von 1 Ohm vor.
Panning:
Panning ist die Bewegung des Klangs zwischen den rechten und linken Lautsprecherkanälen.
Parität:
Fehlererkennungsmethode bei der Datenübermittlung; Parität kann den Wert Gerade, Ungerade oder Keine haben.
PCI:
PCI Peripheral Component Interconnect" ist ein Standard für den lokalen Bus, der von der Intel Corporation entwickelt wurde und einen 32-Bit-Bus mit einer Taktfrequenz von 33 MHz besitzt. Dies ergibt eine maximale Durchsatzrate von 132 MByte pro Sekunde.
Physikalische Modellsynthese:
Physikalische Modellsynthese emuliert den Klang eines Schwingungssystems (z. B. eines Musikinstruments) durch Erstellen eines analogen Softwaremodells. (Die Creative Sound Blaster AudioPCI unterstützt diesen Typ der Synthese nicht.)
Plug & Play:
Plug & Play steht für mehrere von Intel entwickelte Spezifikationen, mit denen sich ein PC selbst konfigurieren kann, um mit Peripheriegeräten, wie z. B. Monitoren, Modem und Drucker, zusammenzuarbeiten. Ein Benutzer kann ein Peripheriegerät einstecken (plug) und es ohne manuelle Konfiguration des Systems verwenden (play). Ein Plug & Play-PC benötigt ein BIOS, der Plug & Play unterstützt, und eine Plug & Play-Erweiterungskarte.
Puffer:
Ein reservierter Teil des Speichers zur temporären Aufnahme von Daten, bis sie zu einer anderen Speicheradresse transferiert werden.
Pulscode-Modulation (PCM):
Pulscode-Modulation" ist eine Methode, mit der Klang digital aufgezeichnet und wiedergegeben wird. Klänge werden durch Modulation oder Änderung der Wiedergaberate und der Amplitude der erfassten (gespeicherten) digitalen Impulse (Wellen) wiedergegeben Hiermit kann der PCM-Klang mit unterschiedlicher Höhe und Amplitude wiedergegeben werden.
Quad Lautsprecher:
Eine aus vier Lautsprechern bestehende Konfiguration mit zwei Lautsprecherpaaren, einem Paar vorne und einem Paar hinten.
Raumpositionierung (oder 3D-Klang):
Erweitert das konventionelle Stereoklangfeld, so dass Klänge von Stellen zu kommen scheinen, die neben den rechten und linken Lautsprecherkanälen liegen.
Rauschen:
Jede Störung, die sich auf den Betrieb eines Geräts auswirkt.
Unerwünschte elektrische Signale, die entweder natürlich entstehen oder durch die elektrischen Schaltkreise erzeugt werden und die Qualität oder die Leistung eines Kommunikationskanals reduzieren.
RCA-Stecker:
Ein Stecker, mit dem Audio- und Videogeräte, wie z. B. Stereogeräte oder ein Komposit-Videomonitor, an die Grafikkarte des Computers angeschlossen wird.
Red Book-Audio (CD-DA):
Der Standard Red Book" oder Compact Disc-Digital Audio (CD-DA)" definiert ein digitales Aufzeichnungsformat mit 16-Bit, 44,1 kHz Sampling-Rate, der Pulscode-Modulation (PCM) verwendet.
Sampling:
Sampling ist der erste Schritt in der Umsetzung eines analogen Signals in eine digitale Darstellung. Hierfür wird der Wert des analogen Signals in bestimmten Intervallen gemessen; Messwert und zugehöriger Intervallzeitpunkt wird als Sample bezeichnet. Diese Werte werden dann kodiert und ergeben eine digitale Darstellung des analogen Signals.
Sampling-Rate:
Sampling-Rate ist die Frequenz, mit der ein Klang digital aufgezeichnet wird. Je höher die Sampling-Rate ist, desto mehr digitale Klangdaten werden aufgezeichnet, wodurch die Klangqualität zunimmt. Die Sampling-Rate ist das Doppelte der höchsten Frequenz, die aufgezeichnet werden kann; sie wird als Nyquist-Frequenz bezeichnet. Gängige Sampling-Raten sind 8 kHz, 11 kHz, 22 kHz und 44,1 kHz (auch als Samples pro Sekunde ausgedrückt). Audio in CD-Qualität wird mit 44,1 kHz aufgezeichnet.
SB:
SOUND BLASTER 11-Stimmen (1.0, 1.5, 2.0).
SB16:
Karten der Sound Blaster 16-Serie. 16-Bit digitalisierter Klang, 20-Stimmen-FM.
SB AWE-32:
Sound Blaster AWE-32 (Advanced Wave Effects). 16-Bit digitalisierter Klang, 20-Stimmen-FM, Advanced Wave-Verarbeitungschip.
SBP:
SOUND BLASTER PRO OPL2 (CT1330)
SBP2:
SOUND BLASTER PRO2 OPL3 (CT1600)
SDK:
Software Development Kit
S/PDIF:
(Sony/Philips Digital Interchange Format) Ein Schnittstellenstandard, mit dem Benutzer Audiogeräte (wie z. B. Audiokarten und Lautsprecher) über ein reines Digitalsignal anschließen können.
Stereo- (stereophonischer) Klang:
Zwei getrennte Kanäle, die aus linken und rechten Audio- oder Klanginformationen bestehen.
Surround Sound / Dolby* Pro Logic Surround:
Surround Sound ist eine Technologie für die Wiedergabe einer mehrkanaligen Filmtonspur auf einem Audio-/Videosystem eines Privathaushalts. Surround Sound verwendet drei Kanäle, links, rechts und hinten. Dolby Pro Logic Surround ist eine Erweiterung des Surround Sound, die einen echten Zentralkanal für Dialog umfasst, so dass vier unabhängige Audiokanäle bestehen.
Taktfrequenz:
Der Takt, in dem die Computeruhr oszilliert, normalerweise in MHz angegeben (eine Million Zyklen pro Sekunde). Die Taktfrequenz eines Computers ist ausschlaggebend für die allgemeine Verarbeitungsgeschwindigkeit.
Tiefen:
Der tiefe Frequenzbereich, der ungefähr bei 20 - 1000 Hz liegt.
Verstärkung:
Die Zunahme der Signalstärke, wenn ein Audiosignal von einem elektronischen Gerät verstärkt wird. Sie wird in Dezibel gemessen.
Virtuelles Gerät:
Ein Gerät, das durch Software nutzbar ist, jedoch nicht physisch vorhanden ist.
Vollduplex (Duplex):
Vollduplex ist die Fähigkeit eines Datenverbindungskanals, Informationen in beiden Richtungen gleichzeitig auszutauschen. Kann das System zu jedem Zeitpunkt nur in einer Richtung übertragen, wird es als halbduplex bezeichnet. (Die Creative Sound Blaster AudioPCI befindet sich stets im Vollduplex-Modus.)
.WAV:
.WAV ist das Dateiformat für Waveform-Audio. Das Klangdateiformat . WAV von Microsoft* wurde aus dem RIFF-Format (Resource Interchange File Format) entwickelt, das durch Microsoft Windows populär wurde. *.WAV-Dateien können mit 11 kHz, 22 kHz und 44 kHz in Mono- und Stereoformaten mit 8- oder 16-Bit aufgezeichnet werden.
Wavetable- (Wave-Sample-) Synthese:
Eine Methode für die Klangsynthese, die qualitativ hochwertige, digital aufgezeichnete Klänge (Samples) verwendet. Digitale Samples einfacher und komplexer Wave-Formen werden als Datentabellen im Speicher abgelegt und dann als Baustein komplexerer Klangsynthesen verwendet. Jedes Sample kann dann weiter mit digitalen Filtern bearbeitet werden. Da die Wavetable-Synthese tatsächlich aufgezeichnete Klänge verwendet, sind die Klänge realistischer und voller als bei der FM-Synthese.